CH656909A5 - Schiffchenbahn. - Google Patents

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CH656909A5
CH656909A5 CH6649/82A CH664982A CH656909A5 CH 656909 A5 CH656909 A5 CH 656909A5 CH 6649/82 A CH6649/82 A CH 6649/82A CH 664982 A CH664982 A CH 664982A CH 656909 A5 CH656909 A5 CH 656909A5
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CH
Switzerland
Prior art keywords
shuttle
groove
boat
needle channel
tip
Prior art date
Application number
CH6649/82A
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English (en)
Inventor
Viktor Principe
Original Assignee
Schmid Arthur Ag
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Publication date
Application filed by Schmid Arthur Ag filed Critical Schmid Arthur Ag
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Priority to DE19833336435 priority patent/DE3336435A1/de
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/18Shuttles ; Shuttle holders; Shuttle driving arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

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PATENTANSPRÜCHE
1. Schiffchenbahn für Stick- und Steppmaschinen, bestehend aus einer mit einem Support (2) verbundenen Grundplatte (1) und seitlichen, der Führung dienenden Längswan-gen (4), von denen eine ein Nadelloch aufweist, welches in einen senkrecht zur Längsrichtung der Grundplatte (1) in dessen Gleitfläche (5) verlaufenden Nadelkanal (6) mündet, dadurch gekennzeichnet, dass in der Längsrichtung der Gleitfläche (5) vom Support (2) aus mindestens oberhalb des Nadelkanals (6) eine zentrische, nutförmige Vertiefung ( 10) angebracht ist (Figur 3).
2. Schiffchenbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nutförmige Vertiefung (10) sich vom Nadelkanal (6) bis zum oberen Ende (8) der Schiffchenbahn erstreckt (Figur 2).
3. Schiffchenbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nutförmige Vertiefung (10) sich beidseits des Nadelkanals (6) erstreckt (Figur 4, 5).
4. Schiffchenbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die nutförmige Vertiefung (10) im Mündungsbereich des Nadelkanals (6) am tiefsten ist und mit Zunehmen der Distanz vom Nadelkanal (6) abnimmt.
5. Schiffchenbahn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die nutförmige Vertiefung (10) in die Gleitfläche (5) ausläuft.
6. Schiffchenbahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefe der nutförmigen Vertiefung (10) weniger als 0,5 mm beträgt.
Die Schiffchen der Schiffchen-Stick- und Steppmaschinen werden in Bahnen, bestehend aus einer Grundplatte mit senkrecht zur Längsrichtung eingefrästem und geschliffenem Nadelkanal, auf und ab bewegt. Längswangen, die seitlich an der Grundplatte befestigt sind, besorgen die seitliche Führung der Schiffchen auf der Grundplatte. Die Schiffchen weisen an ihrer Auflagefläche einen Hohlschliff auf, der die Grösse der Auflage reduziert, damit die Reibung vermindert und einen ruhigen Lauf bewirkt.
Durch den Hohlschliff des Schiffchens und zusätzlich durch die Beschleunigung des Schiffchens mittels Schiffchentreiber erfolgt ein Drehmoment auf das Schiffchen um dessen Mittelpunkt zur Schiffchenspitze. Dieses Drehmoment bewirkt ein «Eintauchen» der Schiffchenspitze in den Nadelkanal. Dieser Effekt hat den Vorteil, dass die Nadelfadenöse, die aufgeworfen wurde, besser erfasst wird.
Nachteilig wirkt sich dabei jedoch aus, dass die Schiffchenspitze die Schiffchenbahn beim Überqueren des Nadelkanals auf der in Bewegungsrichtung gegenüberliegenden Seite ständig touchiert und somit die Gleitfläche der Schiffchenbahn aufrauht, ja sogar zerstört.
Dass darunter auch die Spitze des Schiffchens leidet, ist selbstverständlich. Deshalb musste die Schiffchenspitze immer nach einer gewissen Zeit nachgeschliffen werden. Trotzdem die Schiffchenspitze eine verdickte Wandung aufweist, sind dem Nachschleifen Grenzen gesetzt.
Diesem Problem wurde kaum Achtung geschenkt. Einzige bekannte Gegenmassnahme sah man in der Möglichkeit, die in Bewegungsrichtung des Schiffchens obere Nadelkanalwandung abzurunden. Dies führte jedoch lediglich zu einer geringfügigen Verschiebung des Aufschlagortes der Schiffchenspitze auf die Gleitfläche der Schiffchenbahn sowie zu einer geringfügigen Änderung des Aufprallwinkels der Schiffchenspitze auf die Schiffchenbahn.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schiffchenbahn gemäss Oberbegriff des Patentanspruches derart zu verbessern, dass die vorgenannten, negativen Erscheinungen aufgehoben oder zumindest stark reduziert werden.
Diese Aufgabe löst eine Schiffchenbahn gemäss Oberbegriff des Patentanspruches, welches sich dadurch auszeichnet, dass in der Längsrichtung der Gleitfläche vom Support aus mindestens oberhalb des Nadelkanals eine zentrische, nutförmige Vertiefung angebracht ist.
In der beigefügten Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise aufgezeigt und in der nachfolgenden Beschreibung erläutert.
Es zeigt:
Figur 1 eine Schiffchenbahn in der Gesamtansicht von der Seite, teilweise im Schnitt.
Figur 2-5 verschiedene Ausführungsvarianten der erfin-dungsgemässen Schiffchenbahn in Aufsicht auf die Gleitfläche.
Bei der Ansicht der Schiffchenbahn gemäss Figur 1 ist die Schiffchenbahn in Längsrichtung geschnitten dargestellt. Sie besteht aus einer Grundplatte 1 mit dem Support 2 aus einem zusammenhängenden, gegossenen Stück. Der Support weist eine Durchgangsbohrung 3 mit Innengewinde zur Befestigung auf der Maschine auf.-Die Schiffchenbahn wird beidseits durch seitliche, der Führung dienende Längswangen 4 begrenzt. Die obere Fläche der Grundplatte 1 dient als Gleitfläche 5 für das zu bewegende Schiffchen S. Die Betätigung des Schiffchens erfolgt mittels bekannten, in der Zeichnung nicht dargestellten Treibern. Die Schiffchenbahn weist im montierten Zustand etwa eine Neigung von etwa 60° bis 80° auf. Dies ist jedoch eine lediglich maschinenspezifische Grösse.
Etwa in der Mitte der Grundplatte 1 ist in der Gleitfläche 5 eine etwa U-förmige Nut, senkrecht zur Längsrichtung der Grundplatte 1 eingefräst. In dieser Nut, dem Nadelkanal 6, bewegt sich die Nadel 7. In der Verlängerung des Nadelkanals 6 ist in der seitlichen Längswange 4 das Nadelloch 7 gebohrt.
Das Schiffchen S ist in seiner Ausgangslage mit ausgezogener Linie dargestellt. Nachdem die Nadel 7 eine Schlaufe geworfen hat, wird das Schiffchen mit der Spitze die Schlaufe aufgreifen und vom Treiber durch die Schlaufe in die obere strichliniert dargestellte Position geschossen, womit der Schiffchenfaden durch die Nadelfadenschlaufe geführt ist.
Je nach Ausführungsvariante ist nun in der Gleitfläche 5 der Grundplatte 1 eine mehr oder weniger lange nutenför-mige Vertiefung 10 angebracht. Die nutenförmige Vertiefung soll sich zumindestens über einen Teil der Gleitfläche 5 oberhalb des Nadelkanals 6 erstrecken, wie in Figur 3 dargestellt. Dies bewirkt zum einen eine etwas grössere Eintauchtiefe der Schiffchenspitze in den Nadelkanal, zum anderen wird ein Aufprallen der Schiffchenspitze auf der Nadelkanal wandung vermieden.
Wird die nutenförmige Vertiefung 10 wie in Figur 2 vom Nadelkanal 6 bis zum oberen Ende 8 der Grundplatte 1 verlängert, wird ein Gleiten auf der Schiffchenspitze in diesem Bereich völlig vermieden und eine Zentrierung der Führung des Schiffchens erreicht.
Wird die nutenförmige Vertiefung 10, wie in Figur 4 dargestellt, über den Nadelkanal 6 hinaus nach unten in Richtung Support 2 verlängert, so gleitet das Schiffchen S überhaupt nicht auf seiner Spitze. Erstreckt sich die Vertiefung sogar über die gesamte Länge der Gleitfläche 5, so liegt das Schiffchen S lediglich auf den seitlichen Kanten auf und hat eine optimale, zentrierende Wirkung.
In Figur 5 ist schliesslich noch eine letzte Variante gezeigt, bei der die nutenförmige Vertiefung 10 vom Nadelkanal 6 nach beiden Richtungen sich erstreckt und in die Gleitfläche 5 ausläuft. Hiermit wird ein Eintauchen der Schiffchenspitze
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in den Nadelkanal erreicht und gleichzeitig eine gleichmäs-sige Abnützung über die gesamte Auflage des Schiffchens realisiert.
Läuft die nutenförmige Vertiefung vom Nadelkanal 6 in die Gleitfläche 5 aus, so sollte die Länge mindestens 10 mm betragen, um den gewünschten Effekt zu erbringen. Die Tiefe der nutenförmigen Vertiefung liegt normalerweise etwa zwischen 0,1 und0,2 mm und sollte eine maximale Tiefe von 0,5 mm nicht überschreiten.
Die Breite der Nut wird aus dem seitlichen Spiel des Schiffchens in der Schiffchenbahn berechnet und entspricht etwa zweimal dem seitlichen Spiel plus 0,4 mm.
Durch die entsprechende Gestaltung der Querschnitts-5 form der nutförmigen Vertiefung 10 kann die Zentrierung noch erhöht werden. Eine optimale Querschnittsform entspricht etwa einem gleichseitigen Trapez mit gerundeten Seiten.
Je nach Form und Verlauf kann die nutförmige Vertiefung io sowohl gestossen als auch gefräst werden.
G
1 Blatt Zeichnungen
CH6649/82A 1982-11-15 1982-11-15 Schiffchenbahn. CH656909A5 (de)

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DE19833336435 DE3336435A1 (de) 1982-11-15 1983-10-06 Schiffchenbahn
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102005048066B4 (de) * 2005-10-07 2010-09-02 Saurer Hamel Ag Schiffchenführungsplatte für Stickmaschinen
DE102015011000B4 (de) * 2015-08-21 2022-12-29 Saurer Intelligent Technology AG Schiffchenstickmaschine mit Schiffchenführung und verbessertem Stickbild

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IT8383500A0 (it) 1983-11-15
DE3336435A1 (de) 1984-05-17
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