CH657148A5 - Kopfstueck fuer einen seifenextruder zur herstellung mehrfarbiger seifenstuecke. - Google Patents

Kopfstueck fuer einen seifenextruder zur herstellung mehrfarbiger seifenstuecke. Download PDF

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CH657148A5
CH657148A5 CH5190/83A CH519083A CH657148A5 CH 657148 A5 CH657148 A5 CH 657148A5 CH 5190/83 A CH5190/83 A CH 5190/83A CH 519083 A CH519083 A CH 519083A CH 657148 A5 CH657148 A5 CH 657148A5
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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Description

Die Erfindung betrifft ein Kopfstück für einen Seifenextruder zur Herstellung mehrfarbiger Seifenstücke sowie eine Verwendung des Kopfstückes zur Herstellung mehrfarbiger Seifenstücke.
Es ist bekannt, zweifarbige Seifenstücke herzustellen, wobei unter Seife sowohl Alkaliseifen höherer Fettsäuren als auch synthetische Tenside entsprechender Konsistenz, vorzugsweise in Mischung mit der üblichen Seife verstanden wird. Ein bekanntes Verfahren zur Herstellung eines mehrfarbigen Seifenstückes beruhte darauf, dass man Buchstaben Zahlen oder Kennzeichen als Einlage vorsieht und das Seifenstücke um diese Einlagen herumformt. Bei einem anderen Verfahren werden gefärbte Seifenflocken in einer Grundseife von anderer Farbe teilweise vermischt, so dass ein marmoriertes oder mehrfarbiges Seifenstück erhalten wird. So offenbart beispielsweise die US-PS 3 884 605 eine Vorrichtung zur Herstellung gestreifter Seifenstücke, die US-PS 4 201 743 eine Verfahren zur Herstellung von Seifenstücken, bei dem Kennzeichnungen dadurch gebildet werden, dass man eine Seifenmasse durch Formen in eine andersgefärbte Seifenmasse ein-presst und ferner offenbart die US-PS 2 296 842 Seifenstücke mit derartigen Kennzeichnungen.
Bei der Herstellung von zweifarbigen oder mehrfarbigen Seifenstücken ergeben sich Schwierigkeiten, die im allgemeinen darauf zurückzuführen sind, dass an der Mundstücksöffnung nur minimale Drücke vorherrschen. Dieses führt zu zahlreichen Nachteilen wie beispielsweise trüben oder verwischten Einlagen, zu einer Verformung oder Verzerrung der jeweilig verschieden gefärbten Seifenmassen, zu unregelmässigen Konfigurationen und zu einer langsamen Ausstossrate. Die bekannten Verfahren waren zur Herstellung von handelsüblichen Seifenstücken und insbesondere für eine Massenproduktion zu aufwendig.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die oben erwähnten Nachteile zu beseitigen und insbesondere die gemeinsame Extrusion des Seifenstückes so durchzuführen, dass die jeweilig verschieden gefärbten Bereiche oder Seifenstränge sowohl ihre Form beibehalten, als auch innerhalb der Grundseifenmasse gleichmässig angeordnet sind, so dass man bei verschieden gefärbten Seifenmassen äusserst ansprechende zwei- oder mehrfarbige Seifenstücke erhält. Zur weiteren Verbesserung der Seifenstücke sollen noch kleine unregelmässige Einschlüsse gleicher oder unterschiedlicher Farbe in dem Grundseifenkörper vorgesehen sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird daher ein Kopfstück für einen Seifenextruder vorgeschlagen, der dadurch gekennzeichnet ist, dass es eine Austrittsöffnung zur Abgabe der Grundseifenmasse, mehrere mit Abstand zueinander angeordnete Rohre zur Abgabe von getrennten kontinuierlichen Seifensträngen von gegenüber der Grundseifenmasse anderer Farbe und eine Verdichtungskammer mit eine Kompression der Seife bewirkenden Innenwänden aufweist. Vorzugsweise reichen vier Rohre, die zueinander einen gleichen Abstand haben, in die Verdichtungskammer: sie enden kurz vor dem Ende dieser Kammer. Die Rohre liegen an der Innenwand der Verdichtungskammer an, so dass die Grundseifenmasse eine kreuzförmige Konfiguration erhält. Da die durch die Rohre geführte andere Seifenmasse aufgrund der Wandstärke dieser Rohre einen Abstand von der Innenwand der Verdichtungskammer hat, wird durch die weitere Bewegung der beiden Seifenmassen die Grundseifenmasse die aus den Rohren
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Ferner wird eine Verwendung des Kopfstücks zur Herstellung mehrfarbiger Seifenstücke vorgeschlagen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass ein jeweiliges Seifenstück aus einem Grundseifenkörper mit gegenüberliegenden Endbereichen und einer Mehrzahl gleichmässiger getrennter Seifenstränge von gegenüber dem Grundseifenkörper anderer Farbe, die in den Grundseifenkörper eingebettet sind, besteht. Vorzugsweise sind vier im Querschnitt kreisförmige Seifenstränge voneinander getrennt in dem Grundseifenkörper eingebettet und mit diesem gemeinsam extrudiert. Die getrennten Seifenstränge können gegenüber der Grundseifenmasse und auch untereinander verschieden gefärbt sein; sie können auch bestimmte Zusätze enthalten, die in der anderen Seifenmasse nicht vorhanden ist, wie beispielsweise Bleichmittel, Konditionierungsmittel, Parfums und dergleichen. Ferner können noch unregelmässige Einschlüsse von gleicher Farbe in dem Grundseifenkörper vorhanden sein; diese Einschlüsse können auch wie die getrennten Seifenstränge gefärbt sein.
Im folgenden soll die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert werden; es zeigen:
Figur 1 : eine perspektivische Ansicht eines zweifarbigen Seifenstückes gemäss Erfindung,
Figur la: eine perspektivische Ansicht eines abgewandelten erfindungsgemässen Seifenstückes mit Einschlüssen,
Figur 2: eine Vorderansicht des Seifenstückes gemäss Figur 1,
Figur 2a: eine Vorderansicht des Seifenstückes gemäss Figur la,
Figur 3: eine Seitenansicht des erfindungsgemässen Seifenstückes,
Figur 4: einen Längsschnitt durch das erfindungsgemässe Kopfstück für einen Seifenextruder,
Figur 5: einen senkrechten Schnitt in der Ebene 5-5 aus Figur 4.
Das in den Figuren 1, la, 2, 2a und 3 gezeigte Seifenstück 10 besteht aus einem Grundseifenkörper 12 von beliebiger und geeigneter Farbe; der Querschnitt dieses Seifenstük-kes ist kreisförmig und hat zwei Stirnflächen 14 und 16.
Durch gemeinsame Extrusion sind vier getrennte zylindrische Seifenstränge 18, 20, 22 und 24 vorgesehen, die vorzugsweise gleich gross sind: die Farbe dieser Seifenstränge ist gegenüber dem Grundseifenkörper verschieden und vorzugsweise kontrastierend. Die Seifenstränge 18, 20, 22 und 24 können eine andere Zusammensetzung als der Grundseifenkörper 12 haben und können noch weitere Zusätze wie Konditionierungsmittel, Parfum, Bleichmittel, Weissmacher oder dergleichen enthalten. Wenn Bleichmittel oder Weissmacher vorgesehen sind, so sind die getrennten Seifenstränge 18, 20, 22 und 24 vorzugsweise weiss. Die sich gegenüberliegenden
Paare der Seifenstränge, also 18 und 22 bzw. 20 und 24 können ebenfalls eine andere Farbe als der Grundseifenkörper und das andere Seifenstrangpaar haben, insbesondere wenn man verschiedene Zusätze vorsieht.
5 Die im Querschnitt kreisförmige Ausbildung des Grundseifenkörpers 12 und die der getrennten Seifenstränge ist besonders vorteilhaft, da eine Verzerrung oder Verformung der getrennten Seifenstränge während der gemeinsamen Extrusion verhindert wird, zumal die getrennten Seifen-lo stränge einen gleichen Abstand voneinander und die gleiche Gestaltung haben, so dass der während des gemeinsamen Extrudierens einwirkende Druck die Konfiguration des Querschnitts nicht beeinträchtigt und eine gute Haftung an den Grenzflächen zwischen Seifenstrang und Grundseifenkörper i5 bewirkt.
Die in den Figuren la und 2a gezeigte abgewandelte Ausführungsform des mehrfarbigen Seifenstückes gemäss Erfindung zeigt kleine unregelmässige Einschlüsse 30, die in dem Grundseifenkörper 12 eingebettet sind; diese Einschlüsse 2o können die gleiche Farbe oder Farben wie die getrennten Seifenstränge 18, 20, 22 und 24 aufweisen, um das Aussehen des mehrfarbigen Seifenstückes zu verbessern.
Das in den Figuren 4 und 5 gezeigte Kopfstück 30 für den Seifenextruder hat eine Austrittsöffnung 32, die mit einem 25 Gehäuse eines üblichen Doppelschneckenextruders nach Mazzoni verbunden ist, während das andere Gehäuse mit vier Rohren 34, 36, 38 und 40 in Verbindung steht. Die vier Rohre sind in gleichem Abstand zueinander angeordnet.
An der Austrittsöffnung 32 ist bei 42 eine Verdichtungs-jo kammer 44 vorgesehen, die mittels Gewinde entfernbar ist. Die Innenwände 46 dieser Verdichtungskammer verjüngen sich im Inneren in einer von der Austrittsöffnung 32 wegführenden Richtung, so dass eine stumpfkonische Konfiguration erhalten wird, wobei jedoch die Verjüngung nur äusserst 35 gering und beispielsweise in einer Grössenordnung von 5C liegt.
Die Rohre 34, 36,38 und 40 reichen in die Verdichtungskammer 44 hinein, jedoch enden innerhalb des ersten Drittels der Länge dieser Kammer.
« Wesentlich ist bei dem erfindungsgemässen Kopfstück, dass die Rohre 34, 36, 38 und 40 an der Innenwand 46 der Verdichtungskammer anliegen und einen etwa kreuzförmigen Bereich 50 freilassen, in den die Grundseifenmasse aus der Austrittsöffnung 32 von dem ersten Gehäuse des Doppel-45 schneckenextruders eintreten kann.
Da die Rohre 34, 36, 38 und 40 in dem ersten Drittel der Verdichtungskammer enden, wird die Grundseifenmasse in den Freiraum zwischen die aus den Rohren austretenden Seifenstränge gepresst, so dass diese umhüllt werden. Der 5o Abstand oder der Freiraum zwischen den Seifensträngen und der Innenwand der Verdichtungskammer ist von der Wandstärke der Rohre 34, 36, 38 und 40 abhängig. Aufgrund der Freigabe der auf die Grundseifenmasse ausgeübten Kräfte wegen des Freiraums oder Abstandes bei der Umhüllung der 55 Seifenstränge wird eine Rissbildung des Seifenstückes verhindert und trotzdem eine feste Haftung der Seifenmasse bzw. der getrennten Seifenstränge in der Grundseifenmasse erzielt.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (18)

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1. Kopfstück für einen Seifenextruder zur Herstellung mehrfarbiger Seifenstücke, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Austrittsöffnung (32) zur Abgabe der Grundseifenmasse (12), mehrere mit Abstand zueinander angeordnete Rohre (34, 36, 38, 40) zur Abgabe von getrennten kontinuierlichen Seifensträngen (18,20, 22,24) von gegenüber der Grundseifenmasse anderer Farbe und eine Verdichtungskammer (44) mit eine Kompression der Seife bewirkenden Innenwänden (46) aufweist.
2. Kopfstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwände (46) in von den Rohren (34, 36, 38, 40) wegführender Richtung gering konisch ausgebildet sind.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Kopfstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (34,36,38,40) einen kreisförmigen Querschnitt haben.
4. Kopfstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vier Rohre vorgesehen sind.
5. Kopfstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (34, 36,38,40) an die Innenwänden (46) anliegen.
6. Kopfstück nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vier Rohre (34, 36, 38, 40) eine im wesentlichen kreuzförmige Konfiguration der zwischen diesen Rohren befindlichen Grundseifenmasse ergeben.
7: Kopfstück nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (34,36, 38,40) mit ihren Enden in der Verdichtungskammer (44) aufhören, dass diese Kammer einen kreisförmigen Querschnitt hat und in der von den Rohren wegführender Richtung sich gering verjüngt, so dass die Grundseifenmasse von der kreuzförmigen Konfiguration nach aussen geführt wird und die Seifenstränge anderer Farbe umschliess.
8. Kopfstück nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohre (34, 36,38,40) innerhalb des ersten Drittels der Länge der Verdichtungskammer 44 enden.
9. Verwendung des Kopfstücks nach Anspruch 1 zur Herstellung mehrfarbiger Seifenstücke, dadurch gekennzeichnet, dass ein jeweiliges Seifenstück aus einem Grundseifenkörper (12) mit gegenüberliegenden Endbereichen (14, 16) und einer Mehrzahl gleichmässiger getrennter Seifenstränge (18, 20,22, 24) von gegenüber dem Grundseifenkörper (12) anderer Farbe, die in den Grundseifenkörper eingebettet sind,
besteht.
10. Verwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Grundseifenkörper (12) mehrere kleine unregelmässige und verschiedenfarbige Einschlüsse (30) von gleicher Farbe mit den Seifensträngen vorhanden sind.
11. Verwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundseifenkörper (12) zylindrisch ist.
12. Verwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Seifenstränge (18,20, 22, 24) eine zylindrische Konfiguration haben.
13. Verwendung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die getrennten Seifenstränge (18,20,22,24) gleich gross sind.
14. Verwendung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Seifenstränge (18,20,22,24) sich über die gesamte Länge des Grundseifenkörpers (12) zwischen den« gegenüberliegenden Endbereichen (14, 16) erstrecken.
15. Verwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass vier getrennte Seifenstränge vorgesehen sind.
16. Verwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die getrennten Seifenstränge zueinander einen gleichen Abstand aufweisen.
17. Verwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die getrennten Seifenstränge weiss sind.
18. Verwendung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die sich gegenüberliegenden getrennten Seifenstränge von gleicher Farbe, jedoch von anderer Farbe als die benachbarten getrennten Seifenstränge sind.
CH5190/83A 1982-09-30 1983-09-23 Kopfstueck fuer einen seifenextruder zur herstellung mehrfarbiger seifenstuecke. CH657148A5 (de)

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