CH657174A5 - Apparatus for producing wet screed flooring, which is ready for processing, from dry screed flooring and water - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art.
25 Es sind derartige Vorrichtungen bekannt, bei denen der Förder- und Mischbehälter, der mit einer sogenannten Estrich-Maschine baulich verbunden ist, manuell über eine Förder- und Dosiervorrichtung bereits mit Nassestrich beschickt wird. Der Nassestrich wird dann gemischt und 30 nach Verschliessen des Behälters durch Druckluftbeaufschlagung über einen Schlauch an die Arbeitsstelle geführt. Weiterhin sind solche Vorrichtungen bekannt, bei denen der Förder- und Mischbehälter durch eine Einfüllöffnung aus einer Förder- und Dosiervorrichtung, z. B. einer Nass-För-35 derschnecke bzw. Durchlaufmischer mit Nassestrich beschickt wird. Die Nass-Förderschnecke ist dabei an den tiefliegenden Auslass eines Speicherbehälters für Trockenestrich angeschlossen und wird mit Wasser beschickt. Als Absperrorgan der Einfüllöffnung des Behälters dient ein 40 Kegelverschluss. Da in der Regel der grossvolumige
Speicherbehälter für den Trockenestrich mit extrem tiefliegender Auslassöffnung angeordnet werden muss, damit die Vorrichtung ungehindert im normalen Strassenverkehr transportiert werden kann, verläuft die Nass-Förderschnecke 45 zur Einfüllöffnung des Förder- und Mischbehälters verhältnismässig steil ansteigend. Dies führt zu dem Nachteil, dass das in die Schnecke zugeführte Wasser ständig zurückfliesst und nicht ordnungsgemäss in den Behälter gelangt. Zudem wird die Förderwirkung der Schnecke verschlechtert und ihr so Inneres durch sich verklebenden Trockenestrich verschmutzt. Auch bei der Befüllung über den Kegelverschluss ergeben sich Dichtprobleme, da der Trockenestrich auf dem Schliessglied haften bleibt und das Schliessglied dann nicht mehr in seine Sperrstellung gelangt. Wenn jedoch dann der 55 Behälter zum Fördern des Nassestrichs unter Druck gesetzt wird, geht ein Teil der Druckluft durch die schlecht verschlossene Absperrvorrichtung hindurch und gelangt unter Umständen bis in den Speicherbehälter, so dass in diesen auch Wasser hineingedrückt werden kann. 60 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der trotz tiefliegender Auslauföffnung des Speicherbehälters ein einwandfreies Fördern und Dosieren des Trockenestrichs zum Behälter gewährleistet ist, bei der das Arbeiten der Förder-65 und Transportvorrichtung nicht durch das zugeführte Wasser beeinträchtigt wird und bei der die Mischungskomponenten gleichbleibend mit dem richtigen Verhältnis in den Behälter gelangen.
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Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Durch die die Förder- und Dosiervorrichtung umgehende Wasserzuführung zum Behälter wird erreicht, dass das Wasser das Arbeiten in der Förder- und Dosiervorrichtung nicht mehr beeinflussen kann. Der Trockenestrich gelangt deshalb mit gleichbleibendem Fördergrad und in der jeweils gewünschten Dosierung in den Behälter. In gleicher Weise gelangt auch die jeweils richtige Wasserdosis in den Behälter. Auch bei steil ansteigender Förder- und Dosiervorrichtung, d.h. extrem tiefliegender Auslauföffnung des Speicherbehälters und hochliegender Einfüllöffnung des Behälters, bleibt diese positive Wirkung erhalten.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Vorrichtung sind in den Ansprüchen 2 bis 18 beschrieben.
Durch den gemäss Anspruch 2 zwischen die Transportvorrichtung und die Absperrvorrichtung eingeschalteten Vordosierbehälter für Trockenestrich kann schon während des Misch- und Verarbeitungsvorganges der vorhergehenden Füllung der Trockenestrich für die nächste Füllung bereitgestellt werden.
Durch den Vordosierbehälter für Wasser gemäss Anspruch 3 kann auch dieser Rohstoff noch schneller bereitgestellt werden.
Werden beide Vordosierbehälter nach Anspruch 4 zu einer Baueinheit zusammengefasst, ergibt sich eine besonders kompakte und platzsparende Bauweise.
Eine zweckmässige Ausführungsform der Erfindung geht aus Anspruch 5 hervor. Bei dieser Ausbildung der Absperrvorrichtung wird sichergestellt, dass das Schliessglied stets einwandfrei absperrt, wenn der Förder- und Mischbehälter unter Druck gesetzt wird, um den fertigen Nassestrich zu fördern. Das drehbare Schliessglied in Kugel- oder Zylinderform streift bei jeder Verstellbewegung anhaftende Trockenestrichpartikel ab und sorgt für eine einwandfreie Abdichtung. Es ist ausgeschlossen, dass die Druckluft bis in die Förder- und Dosiervorrichtung oder gegebenfalls sogar in den Speicherbehälter gelangen kann.
Die Ausgestaltung des Schliessgliedes als Drosselklappe gemäss Anspruch 6 wird die Zufuhr des Trockenestrichs zum Förder- und Mischbehälter weiter beschleunigen.
Eine weitere, wichtige Ausgestaltung der Vorrichtung geht aus Anspruch 7 hervor. Mit einem Drehantrieb kann auf das Schliessglied eine verhältnismässig grosse Kraft ausgeübt werden, so dass dieses ohne Schwierigkeiten in die jeweils gewünschte Position verstellt werden kann.
Weitere Vereinfachungen gehen alternativ aus den Ansprüchen 8 und 9 hervor. Mit einem pneumatisch betätigbaren Arbeitszylinder oder einem elektrischen Schaltmotor kann die Absperrvorrichtung ohne eine Bedienungsperson betätigt werden. Günstig ist diese Lösung ferner, wenn die Absperrvorrichtung für eine Bedienungsperson zu hoch liegt. Ein weiterer, positiver Aspekt dieses Merkmals ist es, dass sich die Absperrvorrichtung auch durch Fernbedienung betätigen lässt.
Eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung erläutert Anspruch 10. Das Magnetventil lässt sich zweckmässig fernbedienen.
Durch das gemäss den Ansprüchen 11 und 12 in der Druckluftversorgungsleitung vorgesehene Schnellentlüftungsventil wird sichergestellt, dass der eventuell nach dem Fördervorgang im Förder- und Mischbehälter verbleibende Restdruck die Zufuhr des Trockenestrichs für die nächste Füllung nicht behindert.
Eine weitere zweckmässige Ausführungsform der Vorrichtung läutert Anspruch 13. EineTrocken-Förderschnecke kann einfacher und deshalb preiswerter sein, als eine Nass-förder-Schnecke, wie sie bei den bekannten Vorrichtungen eingesetzt wird. Eine Trockenförderschnecke kann auch einen beträchtlichen Anstieg bewältigen, ohne dass es Pro-s bleme hinsichtlich einer einwandfreien Dosierung gäbe.
Weiterhin sind die Merkmale der Ansprüche 14 und 15 vorteilhaft. Das Verbindungsstück sorgt dafür, dass keine Vibrationen zwischen den verbundenen Teilen der Vorrichtungen übertragen werden. Es ergibt sich eine positive Wir-10 kung auf den Trockenestrich, der sozusagen in die Absperrvorrichtung hineingerüttelt wird.
Eine weitere Ausführungsform der Erfindung gibt Anspruch 16 an. In dem Einsatz lassen sich die einzelnen Anschlüsse besonders gut und abgedichtet unterbringen. i5 Zudem kann zu Reinigungsarbeiten der Einsatz aus der Einfüllöffnung entfernt werden.
Vorteilhaft ist auch eine in Anspruch 17 erläuterte Ausführungsform, da dann bei Bedarf die jeweils erforderlichen Zusatzstoffe gut beigemischt werden. Solche z. B. die Elasti-20 zität des fertigen Estrichs steigernde Zusätze sind beim Aufbringen des Estrichs auf Bodenheizungsorgane erforderlich, damit diese auch nach mehreren Jahren noch einwandfrei arbeiten.
Zweckmässig ist schliesslich ferner gemäss Anspruch 18 25 eine vollautomatische und fernbedient betreibbare Steuervorrichtung.
Ausführungsformen der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen :
30 Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer betriebsbereiten Vorrichtung zum Herstellen von verarbeitungsfertigem Nassestrich,
Fig. 2 eine vergrösserte Schnittdarstellung eines Details aus Fig. 1,
35 Fig. 3 eine Variation des Details von Fig. 2.
Fig. 4 eine schematische Seitenansicht einer betriebsbereiten Vorrichtung zum Herstellen von verarbeitungsfertigem Nassestrich, und
Fig. 5 eine vergrösserte Schnittdarstellung eines Details 40 aus Fig. 4.
In Fig. 1 ist eine Vorrichtung 1 zum Herstellen von verarbeitungsbereitem Nassestrich ersichtlich. Eine Steuervorrichtung dafür ist in einem Steuerkasten 2 untergebracht, mit 45 welcher die einzelnen Elemente der Vorrichtung über eine Steuerleitung 28 und eine Fernbedienung 29 betätigbar sind. Eine Wasserzuleitung 3 führt über einen Hahn 4 mit einem Magnetventil 4a zu einem Dosierglas 5, von welchem eine Wasserzufuhrleitung 6 bis zu einem Einsatz 19 verläuft, der so in einer Einfüllöffnung 18 eines Förder- und Mischbehälters 20 für den Nassestrich abdichtend eingesetzt ist.
Zwischen dem Kasten 2 und dem Behälter 20 steht ein Speicherbehälter 8 auf Standfüssen 9, dessen Auslassöffnung 10 in einem geringen Abstand H über dem Boden liegt. An 55 die Auslassöffnung 10 ist eine schräg ansteigend verlaufende Förder- und Dosiervorrichtung 11 mit einem Anschlussstück 13 angeschlossen, die einen eigenen Antrieb 12 besitzt. Diese Vorrichtung ist bei diesem Ausführungsbeispiel eine Trok-kenförderschnecke, die den im Speicherbehälter 8 enthal-60 tenen Trockenestrich bis zu einem Auslass 14 fördert, der durch einen Verschluss 15 wahlweise abgeschlossen werden kann. Der Auslass 14 führt über ein vertikales, elastisches Verbindungsstück 16 zu einer Absperrvorrichtung 17, die ebenfalls auf dem Einsatz 19 angebracht ist.
65 Der Förder- und Mischbehälter 20 ist an einer Estrichmaschine 21 angebracht, die auf Rädern 22 fahrbar ist und mit einer Deichsel 23 an ein Zugfahrzeug angehängt werden kann. Zwischen der Estrich-Maschine 21 und dem Speicher
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behälter 20 ist eine Drehverbindung 24 hergestellt, durch welche ein nicht dargestelltes Mischorgan im Inneren des Behälters ingangsetzbar ist. Ferner steht die Estrich-Maschine 21 über eine Druckluftleitung 25 und ein Magnetventil 26 mit dem Behälter 20 in Verbindung, wobei die Druckluftleitung 25 ebenfalls an den Einsatz 19 angeschlossen ist. Aus dem Behälter 20 führt ein Schlauch 27 heraus, durch welchen der fertige Nassestrich zum Verarbeitungsplatz gefördert wird.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 arbeitet wie folgt:
Bei geschlossenem Magnetventil 26 und damit drucklosen Behälter 20 (der Schlauch 27 ist in nicht näher dargestellter Weise dann ebenfalls abgesperrt) wird die Absperrvorrichtung 17 und gegebenenfalls die Vorrichtung 15 geöffnet und der Antrieb 12 inganggesetzt. Die Vorrichtung 11 fördert den Trockenestrich konstant über die Absperrvorrichtung 17 in den Behälter 20. Gleichzeitig ist das Magnetventil 4a und der Hahn 4 geöffnet worden, so dass aus dem Dosierglas 5 über die Zufuhrleitung 6 Wasser in den Behälter 20 strömt. Diese beiden Komponenten werden im Behälter 20 vermischt, bis dieser allmählich mit verarbeitungsbereitem Nassestrich gefüllt ist. Dann wird das Magnetventil 4a betätigt, gegebenenfalls der Antrieb 12 abgeschaltet und die Absperrvorrichtung 17 in ihre Sperrstellung gebracht. Erst danach wird das Magnetventil 26 betätigt und der Behälter 20 unter Überdruck gesetzt. Aus dem Schlauch 27 kann dann der Nassestrich gefördert werden.
Aus Fig. 1 ist schliesslich eine Dosierpumpe 46, die gegebenenfalls auf dem Behälter 20 angebracht ist, erkennbar, die bei Bedarf über eine Leitung 47 Zusatzstoffe in den Behälter einbringt. Mit diesen Zusatzstoffen kann z. B. die Elastizität des Estrichs verbessert werden, was bei Bodenheizungen notwendig ist, damit der Bodenheizungs-Hersteller für die Haltbarkeit der Heizungsrohre garantieren kann.
Fig. 2 zeigt in vergrösserter Schnittdarstellung den Aufbau der Absperrvorrichtung 17. Diese besitzt einen Grundkörper 30 in rohrförmiger Gestalt, in dem ein drehbares, entweder kugel- oder zylinderförmiges, Schliessglied 31 gelagert ist. Das Schliessglied 31 besitzt einen Durchgang 32, der durch Betätigen eines Hebels 33, der am Schliessglied 31 befestigt ist, entweder in eine Durchgangsstellung oder in eine Sperrstellung bewegt werden kann (Doppelpfeil 34).
Bei dieser Ausführungsform steht der Hebel 33 über ein Schiebegelenk 35 mit der Kolbenstange 36 eines Kolbens 37 eines Arbeitszylinders 38 in Verbindung, der zweckmässigerweise durch Druckluft doppelseitig beaufschlagt werden kann, um das Schliessglied 31 zu verstellen.
Anstelle des Arbeitszylinders 38 lässt sich auch ein elektrischer Schaltmotor für die Betätigung der Absperrvorrichtung einsetzen.
Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform einer Absperrvorrichtung 17a, bei der in einem Gehäuse 39 ein kugelförmiger oder zylindrischer Schliesskörper 41 um seine Vertikalachse drehbar gelagert und mit einem Betätigungshebel 44 versehen ist. Der Schliesskörper 41 weist in Durchflussrichtung eine exzentrisch angeordnete Durchgangsöffnung 42 auf, die mit dem weiteren Durchgang 43 des Gehäuses 39 nur in einer Drehstellung fluchtet. Das Gehäuse 39 ist zur Verstellung des Schliesskörpers 31 mit einem Schlitz 40 versehen. Beim Verdrehen des Schliesskörpers 41 in Richtung des Doppelpfeilers 45 wird entweder der Durchgang freigegeben oder abgesperrt.
Mit der Fernbedienung 29 kann von dem durch den Schlauch 27 bestrichenen Arbeitsplatz aus die Vorrichtung fernbedient werden, so dass zur Bedienung der Vorrichtung eine den Nassestrich verarbeitende Person ausreicht.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4, das ansonsten in seinem prinzipiellen Aufbau der Fig. 1 entspricht, mündet der Auslass 14 der Förder- und der Dosiervorrichtung 11 über das elastische Verbindungsstück 16 in einen Vordosierbehälter 49 für Trockenestrich. Der Vordosierbehälter 49 für Trockenestrich führt über einen in seinem unteren Bereich angeordneten Auslass 51 zu einer Absperrvorrichtung 17, die auf einen Einsatz 19 über der Einfüllöffnung 18 des Förderund Mischbehälters 20 angebracht ist.
Mit dem Vordosierbehälter 49 für Trockenestrich ist ein zweiter Vordosierbehälter 50 für Wasser zu einer insgesamt trichterförmigen Baueinheit verbunden. Die Wasserzufuhrleitung 6 mündet in den oberen Teil des zweiten Vordosierbe-hälters 50 für Wasser. An seiner tiefsten Stelle ist der zweite Vordosierbehälter 50 mit einem magnetventilgesteuerten Auslass 52 versehen, der parallel mit der Absperrvorrichtung 17 geöffnet und geschlossen wird. Der Auslass 52 führt direkt über den Einsatz 19 und die Einfüllöffnung 18 in den Behälter 20.
Die Vordosierbehälter 49 und 50 sind zweckmässigerweise mindestens so gross, dass sie die Rohrstoffe für eine Füllung des Behälters 20 aufnehmen können.
Der Aufbau und die Anordnung des Förder- und Mischbehälters 20 und der Estrich-Maschine 21 wurden schon unter Fig. 1 beschrieben. In der Ausführungsform nach Fig. 4 ist zwischen dem Magnetventil 26 und der Einmündung in den Förder- und Mischbehälter 20 in der Druckluftleitung 25 zusätzlich ein Schnellentlüftungsventil 48 abgeordnet. Aus dem Behälter 20 führt der Schlauch 27 heraus, durch welchen der fertige Nassestrich zum Verarbeitungsplatz gefördert wird.
Die Vorrichtung nach Fig. 4 arbeitet wie folgt:
Bei geschlossenem Magnetventil 26 und damit drucklosen Behälter 20 (der Schlauch 27 ist in nicht näher dargestellter Weise dann ebenfalls abgesperrt) wird die Absperrvorrichtung 17 und gegebenenfalls die Vorrichtung 15 geöffnet und der Antrieb 12 in Gang gesetzt. Die Förder- und Dosiervorrichtung 11 fördert den Trockenestrich konstant über den Vordosierbehälter 49 und die Absperrvorrichtung 17 in den Behälter 20. Gleichzeitig ist das Magnetventil 4a und der Hahn 4 geöffnet worden, so dass aus dem Dosierglas 5 über die Zufuhrleitung 6 und den zweiten Vordosierbehälter 50 Wasser in den Behälter 20 strömt. Diese beiden Komponenten werden im Behälter 20 vermischt, bis dieser allmählich mit verarbeitungsbereitem Nassestrich gefüllt ist. Dann werden die Magnetventile 4a und 52 betätigt, gegebenenfalls der Antrieb 12 abgeschaltet und die Absperrvorrich-tung 17 in ihre Sperrstellung gebracht. Erst danach wird das Magnetventil 26 betätigt und der Behälter 20 unter Überdruck gesetzt. Aus diesem Schlauch 27 kann dann der Nassestrich gefördert werden.
Während des Fördervorganges durch den Schlauch 27 werden, bei geschlossener Absperrvorrichtung 17 und geschlossenem Auslass 52, die Vordosierbehälter 49 und 50 mit den Rohstoffen Trockenestrich und Wasser für die nächste Füllung des Förder- und Mischbehälters 20 beschickt. Nachdem der gesamte Inhalt des Förder- und Mischbehälters 20 entnommen wurde, wird über das Entlüftungsventil 48 der noch im Behälter 20 verbliebene Rest-Förderdruck abgebaut, so dass die in den Vordosierbehältern 49 und 50 bereitgestellten Rohstoffmengen nach Öffnen der Absperrvorrichtung 17 und des Auslasses 53 zügig in den Behälter 20 überführt werden können.
Fig 2. zeigt in vergrösserter Schnittdarstellung den schematischen Aufbau der Absperrvorrichtung 17. Die Absperrvorrichtung 17 ist als Drosselklappe mit einem innerhalb des Durchganges 51 angeordneten tellerförmigen Schliessglied 53 ausgebildet. Das tellerförmige Schliessglied 53 ist um eine
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Achse 54 derart drehbar, dass es aus einer Offenstellung in eine Schliessstellung und zurück bewegbar ist. Die Achse 54 liegt bei der gezeichneten Ausführungsform in der Mitte des tellerförmigen Schliessgliedes 53. Bei entsprechender Ausgestaltung des Durchgangsquerschnittes kann das tellerförmige Schliessglied 53 jedoch auch aussermittig, insbesondere am Rand, gelagert und so bewegbar sein, dass das Gewicht des im Vordosierbehälter 49 befindlichen Trockenestrich die Öffnungsbewegung unterstützt. Das tellerförmige Schliessglied 53 wird in bekannter Weise über ein durch Nocken einstellbares Gestänge 55 von einem elektrischen Schaltmotor 56 angetrieben.
Anstelle des elektrischen Schaltmotors lässt sich auch ein
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Arbeitszylinder für die Betätigung der Absperrvorrichtung einsetzen.
Mit der Fernbedienung 29 kann von dem durch den Schlauch 27 bestrichenen Arbeitsplatz aus die Vorrichtung s fernbedient werden, so dass zur Bedienung der Vorrichtung eine den Nassestrich verarbeitende Person ausreicht.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt. So können die anhand der einzelnen Figuren beschriebenen Einzelheiten io untereinander ausgetauscht werden: Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 kann beispielsweise ebenfalls ein Schnellentlüftungsventil vorgesehen und die Absperrvorrichtung nach Fig. 5 eingebaut werden.
2 Blatt Zeichnungen
Claims (16)
- 657174PATENTANSPRÜCHE1. Vorrichtung zum Herstellen von verarbeitungsbereitem Nassestrich aus Trockenestrich und Wasser, mit einer Estrichmaschine (21), deren druckluftbeaufschlagbarer Förder- und Mischbehälter (20) durch eine Absperrvorrichtung (17) über eine Einfüllöffnung (18) aus einer Förder- und Dosiervorrichtung (11) befüllbar ist, die mit dem Trockenestrich aus einem Speicherbehälter (8) versorgt wird, und mit einer Wasserzuführung, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserzuführung (6) unter Umgehung der ausschliesslich Trockenestrich transportierenden Förder- und Dosiervorrichtung (1 1) an den Förder- und Mischbehälter (20) in dessen Einfüllöffnung (18) neben der Absperrvorrichtung (17) angeschlossen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Absperrvorrichtung (17) des Förder- und Mischbehälters (20) und der Förder- und Dosiereinrichtung ( 11 ) ein Vordosierbehälter (49) für den Trockenestrich angeordnet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Förder- und Mischbehälter (20) und einem Dosierglas (5) ein zweiter Vordosierbehälter (50) für Wasser angeordnet ist.
- 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Vordosierbehälter (49) für Trockenestrich und der zweite Vordosierbehälter (50) für Wasser in einer Baueinheit zusammengefasst sind, wobei die Auslassöffnung (51) des Vordosierbehälters (49) für Trockenestrich mit der Absperrvorrichtung (17) verbunden ist.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperrvorrichtung (17) ein kugelförmiges oder zylindrisches Schliessglied (31,41) mit wenigstens einer Durchgangsöffnung (32,42) enthält, und dass das Schliessglied zwischen einer Durchgangs- und einer Sperrstellung stufenlos verdrehbar gelagert ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Absperrvorrichtung (17) ein scheibenförmiges Schliessglied (53) enthält, und dass das Schliessglied (53) zwischen einer Durchgangs- und einer Sperrstellung stufenlos verdrehbar gelagert ist.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schliessglied mit einem Drehantrieb in Antriebs verbindung steht.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehantrieb ein elektrischer Schaltmotor ist.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehantrieb ein pneumatisch betätigter Arbeitszylinder ist.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in einer Druckluftversorgungsleitung (25) des Förder-und Mischbehälters (20) ein Magnetventil (26) angeordnet ist.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Förder- und Mischbehälter (20) mit einem Schnellentlüftungsventil (48) in Verbindung steht, das nach dem Fördervorgang den Förder- und Mischbehälter (20) entlüftet.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Schnellentlüftungsventil (48) in der Druckluftversorgungsleitung (25) angeordnet ist.
- 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Förder- und Dosiervorrichtung (11) eine an den Speicherbehälter-Auslass (10) anschliessbare, ansteigende Trockenförderschnecke ist.
- 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Förder- und Dosiervorrichtung (11) über ein Verbindungsstück ( 16) an den Einlass derAbsperrvorrichtung (17) oder an den Vordosierbehälter (49) für Trockenestrich angeschlossen ist.
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch ein elastisches Verbindungsstück (16).s 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfüllöffnung (18) des Förder- und Mischbehälters (20) durch einen Einsatz (19) verschlossen ist, der die Absperrvorrichtung (17) sowie Anschlüsse für das Wasser und die Druckluft trägt, io 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dosierpumpe (46) für flüssige oder trockene Zusatzstoffe vorgesehen und an den Förder- und Mischbehälter angeschlossen ist.
- 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, 15 gekennzeichnet durch eine, gegebenenfalls fernbedienbare, Steuervorrichtung (2) für die Wasserzufuhr und das Fördern des Trockenestrichs sowie das Befüllen des Förder- und Mischbehälters und gegebenenfalls für die Dosierung eines Zusatzstoffes.20
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-
1982
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- 1982-07-21 AT AT0282182A patent/AT389911B/de not_active IP Right Cessation
- 1982-08-09 FR FR8213881A patent/FR2511064B1/fr not_active Expired
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