CH657175A5 - System floor shuttering with lowering head - Google Patents

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CH657175A5
CH657175A5 CH505/81A CH50581A CH657175A5 CH 657175 A5 CH657175 A5 CH 657175A5 CH 505/81 A CH505/81 A CH 505/81A CH 50581 A CH50581 A CH 50581A CH 657175 A5 CH657175 A5 CH 657175A5
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CH505/81A
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Peri Werk Schwoerer Kg Artur
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine System-Deckenscha-20 lung mit Fallkopf zum Absenken der Deckenschalung unter Belassung der Stützen in ihrer Stützposition, wobei die Schalung am Fallkopf sich abstützende Hauptträger aufweist, die die Schalplatten für die Decke tragen.
Wie alle Systemschalungen bestehen auch die System-Dek-25 kenschalungen aus verschiedenen, möglichst vielseitig verwendbaren Einzelteilen, die jedoch unter sich alle die gleichen Masse aufweisen. Bei bekannten System-Deckenschalungen weisen daher die Schalplatten für die Decken alle die gleiche Grösse auf oder es sind zwei oder höchstens drei 30 verschiedene Grössen vorgesehen. Die Fläche der Decke von Räumen eines Bauwerkes weist jedoch sehr oft nicht das Flä-chenmass auf, das von den zum System gehörenden Schalplatten genau abgedeckt werden kann. In diesen Fällen bleiben an den Rändern der Deckenschalung Streifen offen, 35 deren Breite und Länge so ist, dass die zum System gehörenden Schalplatten in diese offenen Streifen nicht einge-passt v/erden können. In diesem Falle muss ein Ausgleich durch Abdecken der offenen Streifen mit von Hand zugeschnittenen Schalbrettern oder dgl. durchgeführt werden. Da 40 jedoch auch die die Deckenschalung tragenden Hauptträger auf das Mass der Deckenschalplatten abgestimmt sind, muss bei diesen bekannten Deckenschalungen für diesen Ausgleich eine besondere Stützkonstruktion vorgesehen werden, bei der oft nur wenige oder gar keine ohnehin im System vor-45 handene Teile verwendet werden können. Ist das Mass des auszugleichenden, von den Systemplatten nicht abgedeckten Rand beim nächsten Einsatz der Deckenschalung anders als beim vorhergehenden Einsatz, so kann bei diesen bekannten Schalungen die beim vorhergehenden Einsatz verwendete so individuell zugeschnittene Schalplatte nicht für den Ausgleich und in der Regel auch nicht die gleiche Stützkonstruktion verwendet werden. Auch sind System-Deckenscha-lungen bekannt, die zur Verwendung beim Ausgleich besondere teleskopartig ausziehbare Hauptträger aufweisen, ss Hierbei ist nachteilig, dass das ausgezogene Ende untersützt werden muss, und dass dieser Teleskopträger eine aufwendige Sonderkonstruktion und dass die Teleskopausführung sehr störanfällig ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine 60 System-Deckenschalung zu schaffen, bei der der Ausgleich stufenlos und möglichst einfach mit möglichst vielen ohnehin vorhandenen Systemteilen durchgeführt werden kann, wobei die zum Ausgleich verwendeten Teile möglichst universell verwendbar, also möglichst unabhängig von den 65 Massen der von den normalen Deckenschalplatten nicht bedeckten Schalfläche sein sollen. Dabei soll die den Rand der Schalfläche tragende Stützkonstruktion in der Lage sein, Horizontalkräfte aufzunehmen und Kräfte aus Kragmo
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menten zu übertragen. Auch sollen beim Ausgleich keine wesentlichen statischen Probleme auftreten und zusätzlich benötigte Teile statisch einfach zu berechnen sein. Auch soll die Deckenschalung die Möglichkeit eröffnen, den Ausgleich sowohl in Richtung der Hauptträgerachse als auch quer dazu vorzunehmen.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass seitlich von den Hauptträgern Ausgleichsträger stufenlos verschiebbar geführt sind, wobei die Hauptträger und die Ausgleichsträger Auflager für die Schalplatten aufweisen, und dass die obere Fläche des Ausgleichsträgers um das Mass tiefer liegt als die obere Fläche des Hauptträgers, das dem Abstand zwischen der Schalfläche und der auf der oberen Fläche des Ausgleichsträgers aufliegenden Fläche der Schalplatte entspricht.
Da der Ausgleichsträger keine bis an die Schalfläche hochreichenden Teile aufweist, kann die Schalplatte über den Ausgleichsträger hinweg bis an die Randkante des Hauptträgers bzw. deren Verlängerung heran gelegt werden. Dies hat den Vorteil, dass der Ausgleichsträger beliebig weit neben dem Hauptträger in der Deckenschalung verlaufen kann, ohne das Rastermass der Schalplatten zu stören, so dass für beliebigen Ausgleich stets gleich lange Ausgleichsträger verwendet werden können, ohne aufwendige Teleskopträger verwenden zu müssen.
Mit Hilfe derartiger parallel zu den Hauptträgern geführter Ausgleichsträger lassen sich daher die Hauptträger stufenlos um jedes gewünschte Längenmass verlängern, das in der Regel kleiner als das Längenmass der Hauptträger ist, aber durchaus auch grösser sein kann. Dadurch ist die Stützkonstruktion für den Ausgleich auf einfachste Weise gegeben. Der im folgenden auch als Randausgleich bezeichnete Ausgleich kann bei Ausführungsformen am Rand oder im Abstand vom Rand vorgenommen werden.
Das Mass, um das die obere Fläche des Ausgleichsträgers tiefer als die obere Fläche des Hauptträgers liegt, kann bei Ausführungsformen verschieden sein. Bei einer Ausführungsform entspricht es der Dicke der Schalplatte bzw. ihres Rahmenschenkels. Bei einer anderen Ausführungsform weist die Schalplatte an ihrer Unterseite eine Nut auf, deren Grundfläche als Auflagefläche für die Schalplatte auf den Ausgleichsträger dient.
Die Ausgleichsträger können am Fallkopf oder auch am Hauptträger verschiebbar geführt sein. Im letztgenannten Fall kann beispielsweise der Ausgleichsträger einen haarna-delförmig nach unten abgebogenen Rand aufweisen, der in einen auskragenden und an seinem Ende bordartig hochstehend abgebogenen Rand einer an einer oder beiden Seitenflächen des Hauptträgers angeordneten Profilrinne eingreift. Die Profilrinne oder nur ihr Rand kann durchgehend oder unterbrochen ausgebildet, z. B. in einzelne Haken aufgelöst sein. Soll gemäss einer Ausführungsform die Möglichkeit bestehen, den Ausgleichsträger an einem oder zwei Fallköpfen einzuhängen, so weist der Fallkopf in ähnlicher Weise wie der Hauptträger, also gegebenenfalls beiderseits, Profilrinnen auf. Diese Profilrinnen am Fallkopf haben das gleiche Profil wie die Profilrinnen am Hauptträger. Dann können die beiden Ausgleichsträger einseitig oder beidseitig beliebig an dem Fallkopf und an dem Hauptträger eingehängt werden. Zweckmässig fluchten die Profilrinnen am Fallkopf und am Hauptträger, so dass der Ausgleichsträger parallel zur Längsrichtung des Hauptträgers verläuft. Zur stufenlosen Verstellung kann der Ausgleichsträger beliebig lange in den Hauptträger hineinragen. Die Profile sind so konzipiert, dass die darüberliegende Schalplatte trotzdem immer in der richtigen Ebene liegt: die Schalplatte kann hierzu, wie später erläutert, zwei Auflageebenen aufweisen.
Bei einer Ausführungsform sind die Ausgleichsträger in ihrer'ausgezogenen Lage feststellbar. Die Feststellvorrichtung kann so gewählt sein, dass der Ausgleichsträger in jeder Auszugslage festgestellt werden kann, beispielsweise mit Hilfe einer Klemmverbindung. Die Konstruktion kann jedoch auch so gewählt sein, dass der Ausgleichsträger nur in bestimmten Auszugsstellungen feststellbar ist, beispielsweise mit Hilfe eines Bolzens, der in fluchtende, im Ausgleichsträger und im Hauptträger ausgesparte Löcher eingeführt wird.
Zur Befestigung der Ausgleichsträger am Hauptträger können sowohl die Ausgleichsträger als auch die Hauptträger mit einem kongruent zueinander angeordneten Lochraster versehen sein, so dass die Ausgleichsträger in Verschiebestellungen feststellbar sind, die sich um den Abstand zweier Löcher der Lochraster unterscheiden.
Die Ausgleichsträger können an ihrem freien Ende oder in dessen Nähe durch eine zum Deckensystem gehörige Stütze unterstützt sein oder aber vollständig frei auskragen. Im erstgenannten Falle ist der Ausgleichsträger auf diese zusätzliche Hilfsstütze vorzugsweise nicht nur aufgelegt, sondern mit ihr zumindest gelenkig, jedoch gegenüber dieser Stütze unverschiebbar verbunden. Hierdurch wird die Stütze, auch wenn sie völlig frei steht, gehalten. Auch kann der Ausgleichsträger über die Hilfsstütze hinauskragen. Auch an einem einen Hauptträger haltenden Fallkopf kann der Ausgleichsträger abgestützt sein.
Die Teile, in denen der Ausgleichsträger geführt und/oder feststellbar ist, sind bei einer Ausführungsform so ausgebildet, dass der Ausgleichsträger belastbar ist, ohne dass eine zusätzliche am Ausgleichsträger angreifende Stütze vorgesehen ist; diese Teile müssen daher die Kragmomente aufnehmen, die von der Belastung des Ausgleichsträgers herrühren. Ausserdem ist es vorteilhaft, wenn die die Verschiebebewegung der Ausgleichsträger arretierenden Teile so ausgebildet sind, dass sie Horizontalkräfte aufnehmen können, die bei einer Durchbiegung des Ausgleichsträgers auftreten können, insbesondere dann, wenn am freien Ende des Ausgleichsträgers eine zusätzliche Stütze befestigt ist, die durch den Ausgleichsträger in ihrer senkrechten Lage gehalten werden soll.
Bei einer Ausführungsform sind die freien Enden der Ausgleichsträger so gestaltet, dass an ihnen eine Stirnschalung für die Stirnfläche der Decke angebracht werden kann, wenn die Decke nicht auf einer bereits bestehenden Wand aufgelegt wird, oder so, dass an ihnen ein Schutzgerüst befestigt werden kann.
Bei einer Ausführungsform sind die Führungen für die Verschiebebewegung der Ausgleichsträger oder die eine Verschiebung ermöglichenden Halterungen so ausgebildet, dass die Ausgleichsträger von oben in diese Führungsteile bzw. Halterungen eingesetzt werden können. Dies ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber bekannten System-Deckenschalungen, bei denen Ausgleichsträger im hohlen Querschnitt der Hauptträger geführt sind.
Vorzugsweise sind verschiebbare Ausgleichsträger zu beiden Seiten eines Hauptträgers angeordnet. Dies hat folgenden Vorteil : Bei den System-Deckenschalungen sind die Schalplatten auf seitlich vom Hauptträger auskragenden Auflagen aufgelegt, so dass die Schalfläche der Schalplatten in einer Ebene mit der ebenfalls eine Schalfläche bildenden oberen Seite der Hauptträger liegen. Wenn nun die zur Verlängerung der Hauptträger verwendeten Ausgleichsträger zu beiden Seiten des Hauptträgers angeordnet werden, so können im Randausgleich die Schalplatten auf den Ausgleichsträgern mit dem gleichen Raster verlegt werden wie bei der übrigen Schalfläche.
Es entsteht dann zwischen den einander zugekehrten Rändern der auf den beiden Ausgleichsträgern aufgelegten Schal4
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platten ein Zwischenraum, der der Breite der in der Schalfläche liegenden oberen Fläche der Hauptträger entspricht und der mit Hilfe von Abdeckungen überbrückt wird. Bei Ausführungsformen sind an der Unterseite der Schalplatte (bei Schalplatten mit einem Rahmen, auf dem die Schalhaut befestigt ist, z. B. an der Unterseite des Rahmens) Nuten ausgespart, in die Teile der Ausgleichsträger, des Hauptträgers oder des Fallkopfes eingreifen, um die Schalplatten an einer Verschiebung rechtwinklig zur Hauptträgerachse zu hindern. Dabei können die Grundflächen dieser Nuten zugleich als Auflagefläche für die Schalplatte dienen oder aber liegt die Unterfläche des Rahmens der Schalplatte auf besonderen Stützflächen des Fallkopfes, des Hauptträgers oder des Ausgleichsträgers auf.
Der Querschnitt des Hauptträgers kann so ausgebildet sein, dass die Auflagefläche für die Schalplatten durch einen etwa in halber Höhe des Hauptträgers zu beiden Seiten des Trägers abstehenden Flansch gebildet ist, auf dem der Rahmen der Schalplatte aufliegt. Dieser Flansch wird an einigen über die Länge des Hauptträgers verteilten Stellen von einer Zunge übergriffen, die bei auf den Flansch aufgelegter Schalplatte den Rahmenschenkel der Schalplatte hintergreift oder, bei der bereits oben beschriebenen Ausführungsform, der Schalplatte in die Nut eingreift, die vorzugsweise in dem rechtwinklig zu der Hauptträgerachse verlaufenden Rahmenschenkel der Platte vorgesehen ist. Bei einer Ausführungsform, bei der der Hauptträger aus Aluminium-guss besteht, sind die den Rahmenschenkel hintergreifenden Zungen an den Flansch unmittelbar angegossen.
Auch kann bei einer Ausführungsform die Grundfläche der vorerwähnten, zum Einhängen eines Ausgleichsträgers bestimmte Rinne bzw. die entsprechende Fläche der Haken so ausgebildet sein, dass sie als Stützfläche für Schalplatten dient, und das obere Ende des Rinnenschenkels bzw. Hakens kann so ausgebildet sein, dass es den Rahmen der Schalplatte oder die Innenfläche der Seitenwand einer in diesem Rahmen vorgesehenen Nut hintergreift.
Dementsprechend kann der Querschnitt einer erfindungs-gemässen Schalplatte so ausgebildet sein, dass diese zwei Auflageflächen in verschiedenen Ebenen aufweist, von denen eine zur Auflage auf dem Längsträger oder dem Fallkopf, die andere zur Auflage auf dem Ausgleichsträger dient. Bei einer Ausführungsform weisen diese beiden Auflageflächen einen Abstand voneinander auf derart, dass die auf dem Ausgleichsträger aufliegende Auflagefläche der Schalplatte einen so grossen Abstand von der am Längsträger anliegenden Stirnf' '.che der Schalplatte aufweist, dass der Ausgleichsträger von oben in die Schalung eingesetzt werden kann,
ohne durch diejenigen Teile des Fallkopfes oder des Hauptträgers wesentlich behindert zu werden, die der Auflage der Schalplatte oder der Ausgleichsträger am Fallkopf oder Hauptträger dienen. Beim Einsetzen des Ausgleichsträgers von oben sind die Schalplatten selbstverständlich noch nicht vorhanden.
Bei Ausführungsformen, bei denen der Ausgleichsträger nicht unmittelbar am Fallkopf befestigt werden kann, weist die Deckenschalung ein Verbindungsteil (Traverse) zur Befestigung des Ausgleichsträgers am Fallkopf auf. Diese Traverse kann bei Verwendung in Schalungssystemen, bei denen die Hauptträger mittels eines quer verlaufenden, an ihrem Ende angeordneten Bolzens in Haken am Fallkopf eingehakt werden, ebenfalls einen querverlaufenden Bolzen aufweisen, mit dem die Traverse auf der dem Hauptträger abgewandten Seite des Fallkopfes in dessen Haken hängt.
Die Traverse weist ausserdem mindestens eine Auflagefläche für einen Ausgleichsträger und Mittel zum Befestigen des Ausgleichsträgers in der Traverse auf, z. B. einen in fluchtende Löcher in Traverse und Ausgleichsträger einsteckbaren Bolzen. Vorzugsweise weist der Bolzen einen radial abstehenden, flügelartigen Riegel auf, der sich beim Drehen des Bolzens mittels eines Handgriffes an die Innenseite des hochgebogenen Profilrandes des Ausgleichsträgers anlegt, s Auch eine stufenlose Befestigung kann vorteilhaft vorgesehen sein.
Bei einer Ausführungsform weist die Traverse den Fallkopf seitlich umfassende Vorsprünge auf. Mit diesen Vorsprüngen wird die Traverse am Fallkopf festgehalten und 10 dort zentriert. Vorzugsweise sind diese Vorsprünge beidseitig der Mittelebene der Traverse vorgesehen. Dadurch kann die Traverse ohne Rücksicht auf die Lage der Vorsprünge eingebaut werden.
Bei einer Ausführungsform weist der Ausgleichsträger ls einen C-förmigen Querschnitt auf. Dieser Querschnitt ist statisch günstig und erlaubt auch eine vielseitige Verwendung des Ausgleichsträgers und eine einfache Ausbildung der ihn führenden Führungs- und Befestigungsteile.
Bei einer Ausführungsform sind der Ausgleichsträger und 20 auch der Hauptträger unten bündig, die untere Begrenzung des Ausgleichsträgers liegt daher annähernd in der gleichen Ebene wie die untere Begrenzung des Hauptträgers.
Dies hat den Vorteil, dass beim Abstützen eines Ausgleichsträgers und eines Hauptträgers durch eine Stütze oder 25 durch ein quer liegendes Kantholz sowohl Hauptträger als auch Ausgleichsträger gleichzeitig aufliegen. Gemäss einem weiteren Merkmal können Ausgleichsträger (Querträger) quer zur Hauptträgerachse untergehängt werden und damit kann ein Randausgleich nicht nur bei einem rechtwinklig zu 30 den Hauptträgerachsen, sondern auch bei einem parallel zu den Hauptträgerachsen verlaufenden Rand vorgenommen werden. Bei anderen Ausführungsformen kann der quer verlaufende Träger auch eine vom Ausgleichsträger abweichende Form und Grösse aufweisen.
35 Werden diese Querträger bei der unmittelbar vorher beschriebenen Ausführungsform mit unten bündigen Hauptträgern und Ausgleichsträgern so untergehängt, dass sie an der Unterseite unmittelbar anliegen oder von diesen den gleichen Abstand haben, so befindet sich die Oberseite der 40 Querträger zwangsläufig auf der gleichen Höhe, unabhängig davon, ob der Querträger an einem Hauptträger oder einem Ausgleichsträger befestigt ist. Dadurch lässt sich ohne Schwierigkeit eine horizontale Lage der Schalebene einer auf den Querträgern mittelbar oder unmittelbar abgestützten 45 Schalplatte oder eines anderen Schalungselements erreichen.
Die Befestigung quer verlaufender Ausgleichsträger erfolgt gemäss einer Ausführungsform mittels von den Hauptträgern lösbarer Tragteile, in denen die Querträger verschiebbar und bei Bedarf auch feststellbar sind. Diese Aus-50 führungsform kann dahingehend auch weiter ausgebildet sein, dass die Tragteile stufenlos verschiebbar am Hauptträger geführt sind. Dies kann gemäss einer Weiterbildung dadurch geschehen, dass das unter Ende des Querschnittes des Hauptträgers flanschartig ausgebildet ist und diese 55 Flansche von einem entsprechenden Teil des Tragteiles umgriffen sind. Vorzugsweise ist ein zum Befestigen der Querträger an den Ausgleichsträgern geeignetes Halteteil vorgesehen.
Bei einer Ausführungsform sind zum Befestigen eines 60 Ausgleichsträgers von den Hauptträgern lösbare Tragteile vorgesehen. Diese können gemäss einer Weiterbildung an den Hauptträgern verschiebbar geführt sein. Der Vorteil liegt hierbei darin, dass selbst dann, wenn die Ausgleichsträger mit den Tragteilen unverschiebbar verbunden sind, wie beim 65 später besprochenen Ausführungsbeispiel, dennoch eine ggf. stufenlose Verschiebbarkeit zwischen dem Ausgleichsträger und dem Hauptträger vorhanden ist.
Bei einer Ausführungsform weist die Deckenschalung als
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Tragteil eine Abhängeklammer auf, die so ausgebildet ist,
dass mit ihr der Ausgleichsträger am Hauptträger, der Querträger am Hauptträger und der Querträger am Ausgleichsträger befestigt werden kann. Hierzu weist die Abhängeklammer zwei hintereinander wirksame Klemmstellen auf, eine zum Einspannen des Ausgleichsträgers und eine zum Einspannen des Querträgers. Diese Ausführungsform kann dahin weitergehend ausgebildet sein, dass das untere Auflageteil für den Ausgleichsträger auf einem Schaft der Klammer verschiebbar ist, dass dieses Teil zugleich das obere Klemmteil für den Querträger ist und dass auch das untere Klemmteil für den Querträger auf diesem Schaft verschiebbar ist. Das obere Klemmteil für den Ausgleichsträger ist mit dem Schaft starr verbunden. Dieses kann bei einer Ausführungsform durch ein gabelförmiges, mit dem Schaft verbundenes Teil gebildet sein, dessen Schenkelenden nach aussen abgebogen sind und die in Löcher im Ausgleichsträger passen. Die erforderliche Klemmkraft wird bei der Abhängeklammer durch einen Keil oder ein Schraubengewinde aufgebracht, das zwischen dem Schaft der Klammer und dem unteren Klemmteil für den Querträger angreift. Vorzugsweise weist das untere Klemmteil einen den Schaft umgebenden und auf ihm verschiebbaren Rohrabschnitt auf, dessen Länge etwas kleiner als die Höhe des Querträgers ist, so dass dann, wenn in der für den Querträger bestimmten Klemmstelle kein Querträger eingelegt ist, die Klemmkraft über diesen Rohrabschnitt auf das ebenfalls auf dem Schaft befindliche Klemmteil der Klammer übertragen wird, das das untere Klemmteil der für den Ausgleichsträger bestimmten Klemmstelle bildet. Der Rohrabschnitt muss nicht unbedingt mit dem unteren Klemmteil fest verbunden sein, es genügt auch eine lediglich Druckkräfte übertragende Verbindung. Ist der Rohrabschnitt jedoch mit dem unteren Klemmteil fest verbunden, so bildet er bei geeigneter Anpassung an die Abmessungen des Schafts eine Geradeführung für das untere Klemmteil; dies hat den Vorteil, dass auch bei nicht gespannter Abhängeklammer das untere Klemmteil im wesentlichen waagerecht verläuft, so dass die Querträger leichter und sicherer an der am Hauptträger hängenden Hängeklammer befestigt werden können, in dem sie zunächst nur auf das untere Klemmteil lose aufgelegt werden. Es ist günstig, wenn die Schiebeführung der Abhängeklammer an dem Hauptträger so ausgebildet ist, dass sie bei nicht gespannter Halteklammer nur geringe Schwenkbewegungen der Halteklammer um eine waagerechte, parallel zum Hauptträger oder quer zum Hauptträger verlaufende Achse zulässt. Die obigen Ausführungen über die Länge des Rohrabschnitts gelten für den Fall, dass beim Nichtvorhandensein von Querträgern bei gespannter Abhängeklammer das obere und untere Ende des Rohrabschnitts mit der oberen bzw. unteren Klemmfläche für den Querträger in einer Ebene liegt. Bei Abweichungen von dieser Voraussetzung kann der Rohrabschnitt eine andere Länge haben. Ganz allgemein hat der Rohrabschnitt eine solche Länge, dass beim Festklemmen eines Querträgers zwischen mindestens einem Ende des Rohrabschnitts und der diesem Ende gegenüberstehenden Fläche eines relativ zum Rohrabschnitt beweglichen Teils ein kleiner Zwischenraum von beispielsweise einigen Millimetern, etwa zwei bis drei Millimeter, besteht.
Die verschiebbare Aufhängung der Klammer am Hauptträger erfolgt bei einer Ausführungsform dadurch, dass das Joch des gabelförmigen Teils den Fuss des Hauptträgers umfasst, dessen Fussteil seitlich auskragende Flansche aufweist.
Die Abhängeklammer weist eine sehr einfache und zweckmässige Konstruktion auf und ist, wie oben erwähnt, vielseitig verwendbar.
Die Deckenschalung weist ausserdem noch ein Abdeckblech auf, das einen Fuss aufweist, mit dem es sich an den zur Abstützung der Schalplatte bestimmten Flächen von Fallkopf und/oder Hauptträger oder Ausgleichsträger abstützt. Dieser Fuss kann bei einer Ausführungsform ausserdem so 5 ausgebildet sein, dass er Nasen aufweist, die eine Verschiebung des Abdeckbleches rechtwinklig zur Längsachse der Hauptträger durch Eingriff in Haken, Rinnen oder dgl. am Längsträger oder Fallkopf angeordnete Teile verhindern. Dieser Fuss kann bei einer Ausführungsform darüber hinaus io zusätzlich so ausgebildet sein, dass er den oberen Rand des Ausgleichsträgers umgreift, so dass hierdurch der Ausgleichsträger gehalten werden kann.
Mit Hilfe der System-Deckenschalung kann der Randausgleich sowohl in der Richtung der Hauptträger als auch quer 15 dazu nicht nur am Rand der Deckenfläche, sondenr auch in jeder beliebigen anderen Stelle innerhalb der Deckenfläche vorgenommen werden.
Bei Ausführungsformen sind die Querträger und/oder Ausgleichsträger in ihrer jeweiligen Längsrichtung kontinu-20 ierlich verschiebbar und ggf. auch feststellbar. Bei anderen Ausführungsformen kann der Querträger und/oder Ausgleichsträger nur sich beispielsweise um eine vorbestimmte Schrittweite unterscheidende Stellungen einnehmen, wie dies beim später beschriebenen Ausführungsbeispiel für die 25 Befestigung des Ausgleichsträgers in der Abhängeklammer gilt. Eine derartige schrittweise Verschiebbarkeit bzw. Befestigungsmöglichkeit ist dann kein Nachteil, wenn die Schrittweite ausreichend klein ist, denn es ist keineswegs erforderlich, dass die Ausgleichsträger und Querträger immer 30 genau so weit geschoben sind, dass ihr Ende mit dem Rand der herzustellenden Decke fluchtet, beispielsweise an der begrenzenden Betonwand anstösst. Die geschilderte feinstufige Veränderbarkeit der Schiebelage ist auch im Zusammenhang mit der Befestigung des Ausgleichsträgers an der Tra-35 verse mittels des Steckbolzens vorteilhaft, denn dadurch kann der Steckbolzen üblicherweise immer verwendet werden, auch dann, wenn die Traverse an demjenigen Fallkopf hängt, der an seiner anderen Seite einen Hauptträger hält. Die durch die Lochung der Ausgleichsträger beim Aus-40 führungsbeispiel vorhandene Schrittweite von 4 cm hat sich als ausreichend und vorteilhaft erwiesen.
Die Erfindung wird nachfolgend in Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung beschrieben und erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, eines Teils einer montierten Deckenschalung,
Fig. 2 eine Vorderansicht eines Fallkopfes,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Fallkopfes in Richtung des so Pfeiles III in Fig. 2 gesehen,
Fig. 4 eine Vorderansicht eines Hauptträgers,
Fig. 5 einen Querschnitt durch den Hauptträger entsprechend der Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 einen der Fig. 5 ähnlichen Querschnitt durch den 55 Längsträger zusammen mit einem Schnitt durch ein sich am Längsträger abstützendes Paneel und einen ebenfalls zum Abstützen des Paneels geeigneten Ausgleichsträger, dessen Befestigung nicht gezeigt ist,
Fig. 7 den Ausgleichsträger nach Fig. 6 in perspektivischer 60 Ansicht,
Fig. 8 die perspektivische Ansicht eines Paneels von oben, mit teilweise abgebrochener Schalhaut,
Fig. 9 in einem der Fig. 6 ähnlichen Schnitt ein zweites Ausführungsbeispiel eines Ausgleichsträgers zusammen mit 6S einem entsprechend modifizierten Hauptträger und dem angepassten Paneel,
Fig. 10 ein drittes Ausführungsbeispiel eines Hauptträgers im Querschnitt, lediglich im oberen Bereich dargestellt,
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zusammen mit einem sich an diesem abstützenden,
gegenüber den vorher gezeigten Ausführungsformen vereinfachten Paneel,
Fig. 11 eine Vorderansicht einer ersten Ausführungsform eines Ausgleichsblechs,
Fig. 12 die Ansicht des Ausgleichsblechs von Fig. 11 in Richtung des Pfeils XII gesehen, wobei dargestellt ist, wie sich dieses Ausgleichsblech auf einem Hauptträger und/oder Ausgleichsträger gemäss Fig. 6 abstützt,
Fig. 13 eine zweite Ausführungsform eines Ausgleichsblechs in einer der Fig. 11 entsprechenden Darstellung,
Fig. 14 eine der Fig. 12 entsprechende Ansicht des Ausgleichsblechs der Fig. 13 in Richtung des Pfeils XIV gesehen,
Fig. 15 eine Traverse in Seitenansicht mit einem an ihr befestigten, im Schnitt gezeigten Ausgleichsträger,
Fig. 16 einen Schnitt entsprechend der Linie XVI-XVI in Fig. 15 durch die Traverse, wobei zwei Ausgleichsträger dargestellt sind,
Fig. 17 den Fallkopf von Fig. 2, wobei in strichpunktierten Linien die Befestigung eines Hauptträgers und einer Traverse in den beiden Haken des Fallkopfes gezeigt ist,
Fig. 18 ein Blick in Richtung des Pfeils XVIII in Fig. 17 auf den Fallkopf, wobei die Traverse strichpunktiert eingezeichnet ist und zwei in ihr befestigte, in Fig. 17 nicht gezeigte Ausgleichsträger im Schnitt dargestellt sind,
Fig. 19 eine der Fig. 18 entsprechende Ansicht einer Abwandlung eines Fallkopfes, der Vorsprünge zum unmittelbaren Einhängen eines Ausgleichsträgers mit dem in Fig. 9 gezeigten Querschnitt aufweist,
Fig. 20 eine perspektivische Darstellung einer Abhängeklammer zur Herstellung von Verbindungen zwischen einem Hauptträger, parallel zu dessen Längsrichtung verlaufenden Ausgleichsträgern und quer zu seiner Längsrichtung verlaufenden Querträgern, teilweise abgebrochen bzw. aufgebrochen,
Fig. 21 einen Blick auf die Längsseite des Hauptträgers, an dem die Abhängeklammer befestigt ist, die zwei zu beiden Seiten des Hauptträgers angeordnete Ausgleichsträger mit diesem verbindet,
Fig. 22 einen Querschnitt durch die Anordnung nach Fig. 21 entsprechend der Linie XXII-XXII,
Fig. 23 eine der Fig. 21 entsprechende Ansicht, bei der die Abhängeklammer mit dem Hauptträger zwei Querträger verbindet, wobei strichpunktiert angezeigt ist, dass zusätzlich auch Ausgleichsträger mit der Halteklammer verbunden sein können,
Fig. 24 einen Schnitt entsprechend der Linie XXIV-XXIV in Fig. 23,
Fig. 25 eine Ansicht der Abhängeklammer in der gleichen Blickrichtung wie bei Fig. 21 und Fig. 23, wobei die Abhängeklammer lediglich Ausgleichsträger und Querträger miteinander verbindet,
Fig. 26 eine Seitenansicht der Abhängeklammer der Fig. 25 von links, wobei die Ausgleichsträger entsprechend der Linie XXVI-XXVI geschnitten sind,
Fig. 27 eine der Fig. 1 ähnliche perspektivische Ansicht, wobei unter anderem eine Traverse und ein Ausgleichsblech gezeigt ist sowie ein Paneel mit teilweise abgebrochener Schalhaut gezeigt ist,
Fig. 28 eine der Fig. 27 ähnliche perspektivische Darstellung, bei durch das Abbrechen eines Ausgleichsträgers die Traverse besser sichtbar ist,
Fig. 29 eine perspektivische Ansicht der Verbindung von Querträgern mit Ausgleichsträgern, wobei kein Hauptträger vorhanden ist, durch Abbrechen von Trägern ist die verwendete Abhängeklammer deutlich sichtbar,
Fig. 30 in einer Draufsicht die Anordnung von Stützen, Hauptträgern, Paneelen, Ausgleichsträgern und Querträgern für den Randausgleich in Längsrichtung und Querrichtung bei zwei unterschiedlichen Anordnungen der Schalungselemente.
s Bei der in Fig. 1 gezeigten Deckenschalung tragen Stützen lin der Nähe ihres oberen Endes einen absenkbaren Fallkopf 2, an dem in Längsrichtung der herzustellenden Decke verlaufende Hauptträger 3 eingehängt sind. Um eine Deckenschalung abzustützen, deren Länge nicht mit der Länge der io vorhandenen Hauptträger harmoniert, also grob gerechnet nicht ein Vielfaches der Hauptträgerlänge ist, sind parallel zu den Hauptträgern verlaufende Ausgleichsträger 5 vorgesehen, die am Hauptträger 3 mit einer Abhängeklammer 7 und am Fallkopf 2 mit einer Traverse 9 (s. Fig. 28) befestigt ls sind. Die an den Hauptträgern 3 befestigten Abhängeklammern 7 halten gleichzeitig unterhalb der Ausgleichsträger 5 quer zu deren Längsrichtung verlaufende Querträger 10, die technisch genau so ausgebildet sind, wie die Ausgleichsträger 5, und durch ein C-Profil gebildet sind. In dem von den 20 Hauptträgern 3 auskragenden Bereich der Ausgleichsträger 5 sind an diesen Ausgleichsträgern ebenfalls Abhängeklammern 7 befestigt (s. Fig. 29), die Querträger 10 halten. Auf die Querträger können parallel zu den Hauptträgern verlaufende Kanthölzer aufgelegt werden, so dass es möglich ist, 25 oberhalb der Querträger auch dann ein z. B. aus einer Sperrholzplatte passend zugeschnittenes Schalungselement einzusetzen, wenn hier keines der bei der Systemschalung vorhandenen üblichen Deckenschalelemente, nämlich keines der Paneele 14, verwendet werden kann. Die Systemschalung 30 weist ausserdem Ausgleichsbleche 16 auf, die in unterschiedlicher Weise an den Hauptträgern und Ausgleichsträgern abgestützt werden können und gegebenenfalls auch durch Kanthölzer unterstützt werden; diese Ausgleichsbleche dienen dazu, Lücken in der Schalebene zu schliessen, in die 35 kein Paneel der Systemschalung eingefügt werden kann (s. Fig. 27).
Der in den Fig. 2 und 3 gezeigte Fallkopf 2 weist eine Fussplate 21 auf, mit der er am oberen Ende einer üblichen Stütze in nicht dargestellter Weise befestigt ist, ferner eine rechtek-40 kige Kopfplatte 22, deren obere Fläche 23 einen Teil der Schalfläche bildet und die die gegossene Betondecke weiterhin unterstützt, wenn eine Fallhülse 24 nach dem Entfernen eines sie nach oben spannenden Keils 25 sich nach unten absenkt. Die Fallhöhe der Fallhülse 24 beträgt im Aus-45 führungsbeispiel 15 cm. Die Fallhülse weist auf zwei einander abgewandten Seiten in gleicher Höhe jeweils einen Haken 26 auf, in den ein Hauptträger 3 einhängbar ist.
Der in den Fig. 4 und 5 gezeigte Hauptträger 3 ist im Stranggussverfahren aus einer Aluminiumlegierung herge-50 stellt. Er weist etwa im Bereich seiner oberen Hälfte den Querschnitt eines Rechteck-Hohlprofils 30 auf und im Bereich der unteren Hälfte den Querschnitt eines sich nach unten verjüngenden hohlen Trapezes 31. Im Bereich des Übergangs zwischen dem rechteckigen Querschnitt 30 und 55 dem trapezförmigen Querschnitt 31 weist der Hauptträger über seine ganze Länge verlaufende, in der Fig. 5 nach beiden Seiten vorspringende Flansche 32 auf, dessen Oberseite 33 eben ist und parallel zur Oberseite 34 des Hauptträgers 3 verläuft. Die in Fig. 5 sichtbare Breite der Oberseite 34 60 ist genau so breit wie die in Fig. 3 sichtbare Breite der Kopfplatte 22 des Fallkopfes 2. An die Flansche 32 schliessen sich aussen über die Länge des Hauptträgers 3 verteilte nach aussen und oben vorspringende Vorsprünge oder Zungen 35 an, die somit mit der Oberseite 33 des Flansches und der den es Flansch an seinem inneren Rand begrenzenden senkrechten Wand 38 des Rechteckprofils 30 eine Art Rinne bilden. An der Unterseite 39 sind nach beiden Seiten vorspringende weitere Flansche 40 vorgesehen, die zum lösbaren Befestigen der
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Abhängeklammer 7 dienen. Da sich die Flansche 40 in Längsrichtung des Hauptträgers (Fig. 4) nicht bis zu dessen Enden erstrecken, kann die Abhängeklammer 7 auch bei montiertem Hauptträger auf die Flansche 40 aufgeschoben oder von diesen abgenommen werden. Etwas unterhalb der Flansche 32 ist im Bereich der beiden Enden des Hauptträgers 3 jeweils ein Bolzen 42 eingesetzt und gesichert, der zum Einhängen in die Haken 26 des Fallkopfes 2 dient. Die Haken 26 sind in der Ansicht der Fig. 3 so schmal, dass sie ins Innere des Trapezquerschnitts 31 eingreifen können. Im Bereich der Längsenden ist die Oberseite 34 durch eine in Fig. 4 eingezeichnete Aussparung 44 etwa um 2 cm verkürzt, so dass man, wenn der Hauptträger 3 in den Fallkopf eingehängt ist und die zum Betonieren üblicherweise erforderliche waagerechte Stellung einnimmt, die Oberseite 34 des Hauptträgers 3 praktisch lückenlos an die Oberseite 23 der Kopfplatte 22 des Fallkopfes anschliesst, wobei der unterhalb der Aussparung 44 liegende Bereich des Hauptträgers 3 unterhalb der Kopfplatte 22 liegt, wie Fig. 17 in ihrem linken Teil zeigt.
Die Oberseite 33 der Flansche 32 dient als Auflager für die Unterseite 45 des Rahmens 46 eines Paneels 14; der Rahmen besteht aus Metall, im Beispiel aus einer Aluminiumlegierung, und er trägt an seiner Oberseite eine durch eine Sperrholzplatte gebildete Schalhaut 48. Die Schalfläche 49 des Paneels 14 schliesst lückenlos und stufenlos an die Oberseite
34 des Hauptträgers 3 an. Die Stirnfläche 53 des Paneels 14 liegt an der Wand 38 des Hauptträgers 3 an. Die in Fig. 6 an der linken Seite des Hauptträgers 3 sichtbare Zunge 35 hintergreift den parallel zur Längsrichtung des Hauptträgers 3 verlaufenden unteren Rahmenteil 50 des Paneels 14 und befindet sich somit zwischen dem parallel zur Zeichenebene der Fig. 6 verlaufenden in Fig. 6 sichtbaren unteren Rahmenteil 51 und dem lediglich in Fig. 8 sichtbaren parallel zum Rahmenteil 51 verlaufenden unteren Rahmenteil 52. Durch das Hintergreifen des Rahmenteils 50 verhindert die Zunge
35 ein Abrücken des Paneels 14 vom Hauptträger 3.
In nicht dargestellter Weise ist in Fig. 6 ein als G-Profil ausgebildeter und in Fig. 7 gesondert dargestellter Ausgleichsträger 5 so gehalten, dass seine Längsrichtung parallel zur Längsrichtung des Hauptträgers 3 verläuft, wobei die Ebene seines Jochs 55 lotrecht verläuft. Die obere Fläche 56 des Ausgleichsträgers 5, die durch die Aussenfläche des oberen Schenkels 57 gebildet wird, liegt an der Grundfläche 60 einer Nut 61 an, die parallel zu der an der Wand 38 des Hauptträgers 3 flach anliegenden Fläche 64 des Paneels 14 verlaufend in die Unterseite des Rahmens 46 eingebracht ist, genauer in die Unterseite der quer zur Längsrichtung des Hauptträgers 3 verlaufenden Rahmenteile 50 und 51. Die Breite der Nut 61 ist der Breite des Schenkels 57 angepasst, so dass dann, wenn der Hauptträger 3 nicht vorhanden wäre, ein Verrutschen des Paneels 14 in der Darstellung der Fig. 6 nach links oder rechts durch das Eingreifen des Schenkels 57 in die Nut 61 verhindert wäre. Es ist somit der Hauptträger 3 allein und auch der Ausgleichsträger 5 allein in der Lage, ein Verrutschen des Paneels 14 in der geschilderten Richtung zu verhindern. Damit das in Fig. 8 gezeigte Paneel 14 auch mit anderen seiner Seitenflächen an der Wand 38 anliegend am Hauptträger 3 abgestützt werden kann, sind der Nut 61 entsprechende weitere Nuten 61 ' jeweils im Bereich der beiden Enden jeder Längsseite vorgesehen.
Der vertikale Abstand zwischen der oberen Fläche 56 des Ausgleichsträgers 5 und der Oberseite 34 des Hauptträgers ist genau so gross wie der Abstand zwischen der Schalfläche 49 des Paneels 14 und der Grundfläche 60 der Nut 61, so dass die Höhenlage der Schalfläche 49 unabhängig davon ist, ob das Paneel 14 auf dem Hauptträger 3 oder dem Ausgleichsträger 5 abgestützt ist.
Wie Fig. 7 zeigt, weist der Ausgleichsträger 5 in seinem Joch 55 zwei Reihen von Bohrungen 58 auf, die parallel zur Längsrichtung des Ausgleichsträgers verlaufen und zum Befestigen an der Abhängeklammer dienen.
Während bei der Anordnung nach Fig. 6 die freien Enden der Schenkel des Ausgleichsträgers 5 vom Hauptträger 3 wegweisen, zeigen sie bei der Anordnung nach Fig. 9 zu dem gegenüber dem Hauptträger 3 abgewandelten Hauptträger 66, der anstatt der einzelnen Zungen 35 einen durchlaufenden bordartig hochstehenden Rand 67 aufweist, dessen Querschnitt aber gegenüber dem Querschnitt der Zungen 35 nur leicht abgewandelt ist. Der Ausgleichsträger 68 weist einen etwa haarnadelförmig umgebogenen oberen Schenkel 70 auf, der den bordartigen Rand 67 übergreift und dadurch an den Hauptträger 66 angehängt ist. Das Paneel 71 weist hier anstatt der Nut 61 eine Nut 73 auf, die den bordartigen Rand 67 samt dem diesen übergreifenden Schenkel 70 übergreift. Die Grundfläche 74 der Nut 73 liegt dabei an der oberen waagerechten Fläche des oberen Schenkels 70 an. Gleichzeitig stützt sich eine Fläche 72 des Rahmens auf der Oberseite 33 des hier ebenfalls mit dem Bezugszeichen 32 versehenen Flansches ab. Auch hier hat daher die Schalfläche 49 die gleiche Höhenlage unabhängig davon, ob sich das Paneel 71 am Hauptträger 66 oder am Ausgleichsträger 68 abstützt. Auch dieser Hauptträger 66 ist in einem Stück gegossen. Falls gewünscht, kann anstatt des durchlaufenden bordartigen Randes 67 auch ein unterbrochener Rand vorgesehen sein, so dass auch bei dieser Ausführungsform einzelne im Abstand angeordnete Zungen am Flansch 32 angeordnet sind. Wie man aus der Fig. 9 leicht erkennt, ist auch hier ein Verschieben des Paneels 71 in seitlicher Richtung verhindert.
Fig. 10 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Hauptträgers 78 ; dieser ist im wesentlichen aus Blech gebogen, auch die Flansche 79 sind durch Biegen hergestellt. Um das Abrutschen des auf dem Flansch 79 aufsitzenden Rahmens 80 des hier sehr einfach ausgebildeten Paneels 81 zu verhindern, sind längs des Hauptträgers 78 verlaufende Blechstreifen 82 im Bereich der Flansche 79 angeschweisst, die mit den Flanschen und der benachbarten Wand des Hauptträgers eine Rinne bilden.
Das in den Fig. 11 und 12 gezeigte Ausgleichsblech 16 besteht nicht nur aus Blech, sondern es weist über seine in Fig. 11 sichtbare (abgebrochen dargestellte) Länge ein Profilstück 85 aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung auf, das an seiner Unterseite einen sich über die Länge des Ausgleichsblechs 16 erstreckenden Vorsprung 86 aufweist, dessen Endfläche sich auf der Oberseite 33 des Flansches 32 gemäss der Darstellung der Fig. 12 abstützen kann, wobei die Längsrichtung des Profilstücks 85 parallel zur Längsrichtung des Hauptträgers 3 verläuft. Der leistenförmige Vorsprung 86 wird von der Zunge 35 hintergriffen, so dass ein Abrücken des Profilstücks 85 vom Hauptträger 3 genau wie auch bei Verwendung des Paneels 14 (Fig. 6) verhindert ist. Das Profilstück 85 weist ausserdem eine zur Auflage auf der oberen Fläche 56 des ebenfalls in Fig. 12 strichpunktiert eingezeichneten Verlängerungsträgers 5 bestimmte Stützfläche 88 auf, und der mit seiner Unterseite diese Stützfläche 88 bildende flanschartige Teil 90 ist an seinem dem Hauptträger 3 abgewandten Rand etwas nach unten abgebogen, so dass hierdurch ein Anschlag 91 gebildet ist, der dann, wenn der Hauptträger 3 nicht vorhanden ist und sich das Profilstück 85 auf dem Ausgleichsträger 5 abstützt, verhindert, dass das Profilstück 85 sich in der Darstellung der Fig. 12 nach rechts bewegen kann. Ausserdem weist das Profilstück 85 einen sich im wesentlichen über seine ganze Länge erstreckenden weiteren leistenartigen Anschlag 92 auf, der ein Verrutschen des Profilstücks 85 auf dem Ausgleichsträger 5 nach links verhin5
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dert. Der flanschartige Teil 90 ist über einen vertikalen Steg 94 mit zwei waagerechten flanschartigen Teilen 95 und 96 verbunden, deren Ebene parallel zur Ebene des flanschartigen Teils 90 und horizontal verläuft. Die Oberseite 97 des flanschartigen Teils 96 geht stufenlos in die Oberseite 34 des Hauptträgers 3 über, auf dem flanschartigen Teil 95 ist ein Blech 98 aufgenietet und erstreckt sich in der Darstellung der Fig. 12 nach links, es ist an seiner parallel zur Längsrichtung des Ausgleichsblechs 16 verlaufenden rechten Stirnseite durch eine Stufe 99 des Profilstücks 85 abgestützt. Die Unterseite des Blechs 98 liegt in der Ebene der Oberseite 97 und somit der Oberseite 34 des Hauptträgers 3. Das Blech 98 ist erheblich breiter als in Fig. 12 dargestellt.
Das Ausgleichsblech 16 wird in der Fig. 12 gezeigten Gebrauchslage, wobei es sich an dem Hauptträger 3 und/
oder dem Ausgleichsträger 5 abstützt, verwendet, wo bei der zu schalenden Decke nicht zwei Hauptträger 3 in einem so grossen Abstand nebeneinander angeordnet werden können, dass zwischen sie ein Paneel 14 eingefügt und auf den beiden genannten Hauptträgern abgestützt werden kann. In einem solchen Fall wird das Ausgleichsblech 16 verwendet. Es stützt sich dabei mit seinem Profilstück 85 auf einem Hauptträger 3 oder dem diesem zugeordneten Ausgleichsträger 5 ab, und das Blech 98 liegt mit seinem in Fig. 12 nach links weisenden, nicht dargestellten Endbereich auf der nach oben weisenden Fläche eines zum Abstützen des Blechs 98 geeigneten Teil auf, beispielsweise auf der Oberseite des benachbarten Hauptträgers, wobei es je nach Breite des Blechs 98 über diesen Hauptträger hinwegragen und noch auf der Oberseite eines sich an dessen anderer Seite anschliessenden Paneels oder eines anderen Schalungselements aufliegen kann. Falls der Vorsprung 92 bei dem Ausgleichsblech nicht vorhanden ist, kann es zweckmässig sein, es in anderer Weise in seiner Lage zu sichern, beispielsweise dadurch, dass das Blech 98 durch einen Nagel in der gewünschten Lage mit der Schalhaut des Paneels, an dem sich das Blech abstützt, leicht lösbar verbunden wird.
Das Profilstück 85 kann auch in einer gegenüber der Fig. 12 um 90° verdrehten Stellung (wobei die Ebene des Blechs 98 horizontal bleibt) am Hauptträger 3 und/oder Ausgleichsträger 5 abgestützt werden. Hierzu weist das Profilstück 85 an seiner Unterseite in der Ansicht der Fig. 11 in der Nähe beider Enden jeweils eine senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 11 verlaufende Aussparung 99 auf, durch die an beiden Enden jeweils eine Nase 100 gebildet wird, die zwischen der Zunge 35 und der Wand 38 eingreifen kann, wobei sich die untere Fläche 101 der Nase 100 auf der oberen Fläche 33 am Hauptträger abstützt. Die Aussparung 99 ist an ihrem dem benachbarten rechten bzw. linken Ende in Fig. 11 abgewandten Bereich erweitert und bildet dort eine waagrechte Anlagefläche 102 und einen senkrechten Anschlag 104. Mit der Anlagefläche 102 liegt das Profilstück 85 auf der oberen Fläche 56 des Ausgleichsträgers 5 auf, wenn das Ausgleichsblech 16 eine gegenüber der Darstellung der Fig. 12 um 90° verdrehte Stellung einnimmt.
Wenn man aus der Fig. 12 das Profilstück 85 entfernt und die Fig. 11 und 12 zu einer einzigen Figur gehörig ansieht, so sieht man, dass es möglich ist, das Ausgleichsblech der Fig. 11 nach rechts an den Hauptträger 3 der Fig. 12 heranzurücken und so einzuhängen, dass die untere Fläche 101 des Ausgleichsblechs an der oberen Fläche 33 des Flansches beim Hauptträger anliegt. Dann liegt auch gleichzeitig die Anlagefläche 102 des Ausgleichsblechs 16 an der oberen Fläche 56 des Verlängerungsträgers 5 an, wobei der Anschlag 104 die gleiche Funktion wie der Anschlag 91 hat, wenn der Hauptträger 3 nicht vorhanden ist, sondern das Ausgleichsblech sich nur auf dem Ausgleichsträger 5 abstützt.
Das Ausgleichsblech 16 hat an seinen beiden in Fig. 11
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links und rechts angeordneten Enden die Aussparungen 99 mit der zugehörigen Erweiterung 102, daher kann das Ausgleichsblech 16 in der zuletzt geschilderten Weise zwischen zwei parallel zueinander im Abstand angeordneten Haupt-s trägern eingehängt oder auf zwei diesen Hauptträgern zugeordnete Ausgleichsträgern 5 abgestützt werden. Das Ausgleichsblech ist dabei parallel zur Längsrichtung des Hauptträgers 3 verschiebbar. Das Blech 98 ist genau so lang wie die in Fig. 11 sichtbare Länge des Profilstücks 85 und
10 endet daher in der Ebene der Wand 38 des Hauptträgers 3. Das freie Ende des Blechs 98 muss in geeigneter Weise abgestützt werden, wobei es sich z. B. auf einem Paneel abstützen kann. Diese zuletzt geschilderte Verwendung des Ausgleichsblechs, wobei es sich auf zwei parallelen Hauptträgern oder
15 Ausgleichsträgern abstützt, dient dazu, eine Länge der Schalung herzustellen, die unter Verwendung der im System vorhandenen Paneele nicht hergestellt werden kann.
Die Fig. 13 zeigt in einer der Fig. 11 entsprechenden Ansicht und die Fig. 14 in einer der Fig. 12 entsprechenden 20 Darstellung ein anderes Ausführungsbeispiel eines Ausgleichsblechs 106, das sich von dem Ausgleichsblech 16 nur dadurch unterscheidet, dass es aus Blech einstückig gebogen ist, es ist hier also kein gesondertes Profilstück 85 vorgesehen. Der Anschlag 92 ist bei dieser Ausführungsform 25 gemäss Fig. 13 und Fig. 14 nicht vorhanden.
In den Fig. 15 und 18 ist eine Traverse 9 gezeigt, die zum Befestigen des beim bevorzugten Ausführungsbeispiel verwendeten Ausgleichsträgers gemäss Fig. 7 an einem Fallkopf 2 dient. Die Traverse 9 weist ein bügeiförmiges Oberteil 110 30 mit zwei senkrechten Schenkeln 111 und einem diese oben verbindenden Bolzen 112 auf ; dieser in seinem unteren Bereich abgerundete Bolzen 112 dient zum Einhängen in den Haken 26 des Fallkopfes 2. An ihrer Unterseite sind die Schenkel 111 durch eine Platte 113 verbunden, diese Platte 35 ragt über die Aussenseiten 115 der Schenkel 111 hinaus und bildet dort eine ebene Auflagefläche 116 für die Unterseite des Ausgleichsträgers 5, also für die Aussenseite eines der Schenkel des Ausgleichsträgers. Die Auflagefläche 116 ist an ihrer dem Schenkel 111 abgewandten Seite durch einen nach 40 oben gerichteten Anschlag 118 und auf ihrer anderen Seite durch die Aussenseite 115 des Schenkels 111 begrenzt; die auf diese Weise begrenzte Breite der Auflagefläche 116 entspricht genau der Breite des Schenkels des Ausgleichsträgers 5, wie im rechten Teil der Fig. 15, in der der Längsträger 15 45 geschnitten eingezeichnet ist, erkennbar ist. Die Platte 113 weist in waagerechter Richtung und quer zur Richtung des Bolzens 112 verlaufende Vorsprünge 120 auf, von denen je zwei von der Platte 113 aus nach der gleichen Richtung verlaufen, und die einander zugewandten Flächen 121 der Vor-50 sprünge 120 haben voneinander einen Abstand, der geringfügig grösser ist, als der Abstand der parallel zur Längsrichtung des Hauptträgers 3 verlaufenden Flächen 122 der Fallhülse 24. Ist daher die Traverse 9 in der Fig. 17 gezeigten Weise in einen Haken 26 des Fallkopfes eingehängt, so ss umgreifen von den vier Vorsprüngen 120 die beiden zum Fallkopf gerichteten Vorsprünge dessen Flächen 122 und bewirken dadurch eine Lagesicherung der Traverse. Die Schenkel 111 der Traverse 9 weisen jeweils eine Bohrung 124 auf, deren Abstand von der Auflagefläche 116 so gewählt ist, 60 dass bei geeigneter Verschiebelage des sich auf der Auflagefläche 116 abstützenden Ausgleichsträgers 5 ein rundes Loch 58 dieses Ausgleichsträgers mit der Bohrung 124 fluchtet; durch die miteinander fluchtenden Aussparungen kann dann ein Bolzen 126 gesteckt werden, der zur Bildung eines 65 Handgriffs 127 abgebogen ist. Der Bolzen 126 weist einen radial abstehenden flügelartigen Riegel 128 auf, der in der in Fig. 15 gezeigten Stellung des Bolzens an der Innenseite des hochgebogenen Profilrandes 130 des Ausgleichsträgers 5
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anliegt. In dieser Stellung weist der Handgriff 127 nach unten, und der Bolzen 126 ist somit gegen ein Herausfallen gesichert. Gleichzeitig hält er den Ausgleichsträger 5 mit der Traverse 9 fest verbunden. Man kann den Riegel 128 in radialer Richtung so lang machen, dass der Riegel mit seiner Endfläche den Ausgleichsträger 5 gegen die Auflagefläche 116 presst. Die Vorsprünge 121 bilden mit dem zwischen ihnen angeordneten Teil der Platte 113 in der in Fig. 16 gezeigten Draufsicht die Form eines H. Man kann auch zwei der in die gleiche Richtung weisenden Vorsprünge 120 fort lassen, dann muss jedoch beim Einhängen der Traverse 9 in den Haken 26 immer besonders darauf geachtet werden, dass die Vorsprünge zum Fallkopf weisen. Wie Fig. 17 zeigt, ist die Höhe der Traverse so gewählt, dass sie nicht mit dem die Fallhülse 24 sichernden Keil 25 kollidiert. Der Abstand der beiden Aussenseiten 115 der Traverse 9 voneinander ist gleich dem doppelten Abstand des Jochs 55 des Ausgleichsträgers 5 von der Längsmittelebene des Hauptträgers 3 in Fig. 6. Der Abstand in der Höhe zwischen dem Bolzen 112 und der Auflagefläche 116 der Traverse 9 ist so gewählt, dass der Ausgleichsträger 5 die in Fig. 6 gezeigte Höhenlage relativ zum Hauptträger 3 hat.
Fig. 19 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform eines Fallkopfes 135, der an seiner Fallhülse 136 einen schräg nach aussen oben gerichteten Haken 137 aufweist, der so geformt ist, dass das für den Ausgleichsträger 68 gemäss Fig. 9 verwendete Profil am Haken 137 in der in Fig. 19 gezeigten Weise aufgehängt werden kann. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist also zur Befestigung des Ausgleichsträgers 68 am Fallkopf 135 kein besonderes Verbindungsteil in Gestalt einer Traverse erforderlich.
Die in Fig. 20 gezeigte Abhängeklammer 7 weist einen Schaft 140 mit etwa quadratischem Querschnitt auf, mit dessen oberem Ende ein etwa gabelförmiges Teil 142 verbunden ist. Das gabelförmige Teil 142 weist zwei Schenkel 144 auf, deren Enden (Schenkelenden) 146 nach aussen abgebogen sind und somit einander abgewandt sind. Die Schenkelenden 146 weisen eine vertikale Endfläche 148 auf, in deren mittlerem Bereich ein bolzenartiger Fortsatz 150 angeordnet ist, der im wesentlichen die Gestalt eines Bolzens mit rundem Querschnitt hat, jedoch in seinem oberen Bereich etwas ausgespart ist, so dass er hier einen Haken 154 bildet. Der Durchmesser des bolzenförmigen Fortsatzes 150 ist etwas kleiner als der Durchmesser der Bohrungen 58 des Ausgleichsträgers 5.
Die Schenkel 144 weisen in ihrem unteren Bereich aufeinander zu gerichtete Vorsprünge 151 auf, deren nach unten weisende Flächen jeweils eine Anlagefläche 152 bilden, die sich auf der Oberseite der Flansche 40 des Hauptträgers 3 abstützen, wenn das gabelförmige Teil 142 der Abhängeklammer 7 so auf den Hauptträger 3 aufgeschoben wird, dass die Vorsprünge 141 die Flansche 40 umfassen. Durch die Vorsprünge 151 kann somit die Abhängeklammer 7 am Hauptträger 3 angehängt werden und ist dann bereits in der Lage, senkrecht nach unten wirkende Kräfte auf den Hauptträger zu übertragen.
Unterhalb des die beiden Schenkel 144 verbindenden Jochs 153 des gabelförmigen Teils ist eine Klemmplatte 156 auf dem Schaft 140 verschiebbar geführt. Der Schaft 140 durchdringt dabei eine seinem Aussenquerschnitt angepasste Aussparung 158 der Klemmplatte 156, so dass diese sich nicht um den Schaft 140 drehen kann. Anschliessend an die Klemmplatte 156 ist auf dem Schaft 140 ein Rohrabschnitt 160 verschiebbar geführt, der an seiner Unterseite mit einem unteren Klemmteil 162 für die Querträger 10 einstückig verbunden ist. Der Rohrabschnitt 160 könnte aber auch von dem Klemmteil 162 getrennt sein, sofern die Trennung so vorgenommen ist, dass zwischen dem Klemmteil 162 und dem Rohrabschnitt 160 in Längsrichtung des Rohrabschnitts wirksame Druckkräfte übertragen werden können. Die obere Stirnfläche 164 des Rohrabschnitts 160 liegt bei bestimmten Verwendungsarten der Abhängeklammer 7 an s der Unterseite 166 der Klemmplatte 156 an, bei anderen Verwendungsarten besteht zwischen den beiden soeben genannten Flächen ein Abstand.
Das untere Ende des Schafts 140 ragt unter dem unteren Klemmteil 162 hervor, dort weist der Schaft 140 einen Schlitz io 168 auf, in den ein Keil 169 eingeführt ist, der beim Einschlagen das untere Klemmteil 162 relativ zum Schaft 140 nach oben zu verschieben bestrebt ist. Eine verbreiterte Schlagplatte 170 am breiten Ende des Keils und ein Querstift 171 am schmalen Ende des Keils halten den Keil 169 unver-15 lierbar im Schlitz 168; durch den Keil 169 sind auch die übrigen soeben beschriebenen Teile der Abhängeklammer 7 unverlierbar miteinander verbunden.
Die Klemmplatte 156 weist unterhalb der Fortsätze 150 jeweils eine senkrechte Anlagefläche 174 und eine waage-20 rechte Auflagefläche 175 auf, die an ihrem der Anlagefläche 174 abgewandten Rand durch einen hochstehenden Anschlag 176 begrenzt ist. Die beiden Flächen 174 und der Anschlag 176 gestatten es in der gleichen Weise wie die Flächen 115 und 116 und der Anschlag 118 bei der Traverse 9 25 nach Fig. 15, einen Ausgleichsträger so aufzusetzen, dass sich dessen Unterseite auf der Auflagefläche 175 abstützt und rechtwinklig zur Ebene seines Jochs 55 eine merkliche Verschiebung durch die Fläche 174 und den Anschlag 176 verhindert ist. Beim Aufsetzen des Ausgleichsträgers auf die 30 Auflagefläche 175 der Klemmplatte 156 achtet man darauf, dass der Fortsatz 150 durch eines der Lörcher 58 des Ausgleichsträgers 5 hindurchdringt. Wird dann die Klemmplatte 156 relativ zum gabelförmigen Teil 142 nach oben bewegt, so drückt der nach unten weisende Teil der Aussenfläche des 35 Fortsatzes 150 den Ausgleichsträger 5 fest auf die Auflagefläche 175 und hält ihn somit in einer definierten Lage,
wobei durch den Fortsatz 150 auch eine Längsverschiebung des Ausgleichsträgers 5 verhindert ist. Der Ausgleichsträger 5 verläuft dabei parallel zu einem Hauptträger, auf dessen 40 Flansche 40 der gabelförmige Teil 142 mittels seiner Vorsprünge 151 aufgeschoben ist. Zwischen dem gabelförmigen Teil 142 und der Klemmplatte 156 können zwei Ausgleichsträger 5 befestigt werden, wobei beide zu beiden Seiten parallel des Hauptträgers 3 verlaufen, wenn ein derartiger 45 Hauptträger vorhanden ist. Die Schenkel der den Ausgleichsträger 5 bildenden Profile weisen dabei nach aussen. Der Abstand der auf diese Weise zwischen dem gabelförmigen Teil 142 und der Klemmplatte 156 festgespannten beiden Ausgleichsträger 5 ist genau so gross wie der Abstand der so beiden in der Traverse 9 gemäss Fig. 15 und Fig. 16 befestigten Ausgleichsträger 5. Es kann daher ein Ausgleichsträger an einem Hauptträger 3 in der Weise befestigt werden, dass der Ausgleichsträger 5 mit seinem einen Ende am Hauptträger 3 mittels der Abhängeklammer 7 befestigt ist, 55 dass sein anderes Ende über das Ende des Hauptträgers und über die diesen stützende Stütze hinausragt. In den dem Hauptträger abgewandten Haken des an der Stütze angeordneten Fallkopfes ist dann eine Traverse 9 eingehängt, die den Ausgleichsträger im Bereich zwischen seinem freien Ende 60 und der Abhängeklammer 7 unterstützt.
Der Ausgleichsträger kann dann Kragmomente aufnehmen, die zwischen seinem freien Ende und dem am Hauptträger 3 mittels der Abhängeklammer 7 befestigten Ende angeordnete Traverse 9 muss dann im wesentlichen 65 lediglich von oben nach unten wirkende Kräfte auf die Stütze übertragen. Von unten nach oben wirkende Kräfte könnte die Traverse 9 nicht übertragen, weil sie in den Haken des Fallkopfes nur eingehängt ist und nicht gegen ein Aus
weichen nach oben gesichert ist. Bei Bedarf kann die Traverse und/oder der Fallkopf aber so abgewandelt werden,
dass die Traverse nach oben gerichtete Kräfte aufnehmen kann.
Ist das gabelförmige Teil 142 auf den wulstförmigen Flansch 40 eines Hauptträgers 3 aufgeschoben, so werden dann, wenn beim Einschlagen des Keils 169 die Klemmplatte 156 nach oben bewegt wird, Klemmflächen 180 gegen die Unterseite 39 des Hauptträgers 3 gepresst, wobei die vom Keil 169 erzeugte Anpresskraft gleichzeitig über die Vorsprünge 151 von oben auf die Flansche 40 wirkt. Auf diese Weise wird die Abhängeklammer 7 an den Flanschen 40 des Hauptträgers 3 festgeklemmt und somit gegen Verschieben gesichert.
Sind zwischen der Klemmplatte 156 und dem unteren Klemmteil 162 keine Querträger 10 festgeklemmt, so wird beim Einschlagen des Keils 169 in die Aussparung 168 die Klemmplatte 156 durch den an ihrer Unterseite anliegenden und sich relativ zum Schaft 140 nach oben bewegenden Rohrabschnitt 160 bewegt. In diesem Falle (ohne Querträger 10) ist der senkrechte Abstand zwischen Auflageflächen 186 am unteren Klemmteil 162 und nach unten weisenden Klemmflächen 188 an der Klemmplatte 156 etwas kleiner als die Höhe des verwendeten Querträgers 10, im Beispiel etwa 2 mm kleiner. Als Querträger 10 sind im Ausführungsbeispiel die gleichen Profile verwendet wie bei den Ausgleichsträgern 5, die Ausgleichsträger 5 und die Querträger 10 haben somit die gleiche Höhe und Breite. Über jeder der beiden beidseits des Rohrabschnitts 160 angeordneten und parallel zueinander verlaufenden Auflageflächen 186 befinden sich zwei im Abstand voneinander angeordnete Klemmflächen 188. Eine sich an die Klemmfläche 188 anschliessende senkrechte Stützfläche 190 fluchtet etwa mit einer die Auflagefläche 190 an ihrem dem Schaft 140 zugewandten Rand begrenzenden etwa senkrechten Anschlagfläche 192, und an ihrem anderen Rand wird die Auflagefläche 186 durch einen Anschlag 194 begrenzt, die Breite der Anlagefläche 186 ist genau so gross wie die Breite der Anlagefläche 175 der Klemmplatte 156 und wie die Anlagefläche 116 der Traverse 9. Der Abstand der beiden Anlageflächen 186 ist im Ausführungsbeispiel genau so gross wie der Abstand der beiden Anlageflächen 175 und 116, somit ist der Abstand zweier in einer Abhängeklammer 7 befestigter Querträger 10 genau so gross wie der Abstand zweier Ausgleichsträger 5. Die Klemmflächen 188 liegen bei senkrecht am Hauptträger 3 hängender Abhängeklammer 7 auf einer etwas geringeren Höhe als die Auflagefläche 175, im Ausführungsbeispiel beträgt dieser Unterschied etwa 5 mm; somit besteht zwischen den in der Abhängeklammer 7 befestigbaren Querträgern und den darüber befindlichen, in einer um 90° versetzten waagrechten Richtung verlaufenden Ausgleichsträgern ein Abstand in der Höhe von etwa 5 mm.
Ist bei der Abhängeklammer 7 der Keil 169 in seiner Lösestellung und werden Querträger auf den Auflageflächen 186 angeordnet, so liegt zunächst die Klemmplatte 156 mit ihren Klemmflächen 188 nur mit ihrem eigenen Gewicht auf der Oberseite der Querträger auf. Wird anschliessend der Keil 169 eingeschlagen, so bewegt sich das untere Klemmteil 162 und mit ihm die Querträger nach oben und bewegen dabei die Klemmplatte 156 so weit nach oben, bis die Klemmflächen 180 an der Unterseite des Hauptträgers 3 zur Anlage kommen und dort einen Widerstand gegen eine weitere Bewegung vorfinden ; dies gilt, wenn die Halteklammer an einem Hauptträger befestigt ist, wenn aber keine Ausgleichsträger an der Abhängeklammer befestigt sind. Dient die Abhängeklammer 7 dagegen nur zum Verbinden von Querträgern und Ausgleichsträgern, so werden bei gespanntem Keil 169 die Keilkräfte über den Schaft 140 auf die Schenkel
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142, von deren Fortsätzen 150 auf die Ausgleichsträger, von diesen auf die Klemmplatte 156, und von der Klemmplatte 156 auf die Querträger und somit auf das untere Klemmteil und die obere Keilfläche des Keils 169 übertragen. Wenn die s bei der Systemschalung verwendeten Hauptträger 3, Ausgleichsträger 5 und Abhängeklammern 7 in ihren Abmessungen gewisse Toleranzen einhalten, ist es sogar möglich, an der Abhängeklammer 7 Ausgleichsträger 5 zu befestigen, wenn die Abhängeklammer 7 an einem Hauptträger 3 befe-lo stigt ist, also auf dessen Flansche 40 aufgeschoben ist. Das sichere Festklemmen der Ausgleichsträger an der Abhängeklammer 7 und der Abhängeklammer an dem Hauptträger kann dadurch unterstützt werden, dass die Ausgleichsträger 5 wegen der geringen Materialstärke, die beispielsweise 3 mm 15 beträgt, in ihrem zwischen dem Fortsatz 150 und der Auflagefläche 175 eingespannten Bereich ein geringes Federungsvermögen aufweisen und daher dort geringfügig beim Einwirken der Anpresskraft nachgeben können. In der Klemmstellung der Abhängeklammer 7, in der die Abhänge-20 klammer am Hauptträger 3 festgeklemmt ist und gleichzeitig Ausgleichsträger 5 festklemmt, liegt die Klemmfläche 180, wie bereits erwähnt, an der Unterseite des Hauptträgers 3 an. Die Oberseite 196 des Jochs 153 des gabelförmigen Teils 142 befindet sich dabei in einem Abstand unterhalb der Unter-25 seite des Hauptträgers 3.
Es ist auch möglich, die Abhängeklammer 7 beispielsweise während der Montagearbeiten an der Schalung zunächst nur an einem bereits vorhandenen Querträger zu montieren, wobei also weder ein Hauptträger noch ein Ausgleichsträger 30 mit der Abhängeklammer 7 verbunden ist. Die zum Befestigen an dem Querträger benötigte Klemmkraft zwischen den Auflageflächen 186 am unteren Klemmteil 162 und den Klemmflächen 188 an der Klemmplatte 156 wird dabei von der unteren Keilfläche des Keils 169 über den Schaft 140 auf 35 das gabelförmige Teil 142 übertragen, und von der Unterseite 198 des Jochs 153 auf die dieser benachbarte nach oben weisende Fläche 200 der Klemmplatte 156. Die Flächen 198 und 200 liegen in den Fällen, in denen die Abhängeklammer 7 mit einem Ausgleichsträger und/oder Hauptträger ver-40 bunden ist, nicht aneinander an.
Da die Fortsätze 150 nur relativ kurz sind, sie haben im Ausführungsbeispiel eine Länge von etwa 10 mm, läuft sich die Abhängeklammer mit ihren Fortsätzen 150 auch ohne grössere Schwierigkeiten in Löcher 58 zweier in geeignetem 45 Abstand bereits montierter Ausgleichsträger einhängen. Es dürfte in den meisten Fällen dabei lediglich erforderlich sein, die bereits vorhandene Befestigung für einen der Ausgleichsträger etwas zu lockern, so dass der Abstand zwischen den beiden Ausgleichsträgern so weit vergrössert werden kann, so dass die Abhängeklammer eingehängt werden kann.
Wenn gewünscht wird, das man die Abhängeklammer zwischen bereits montierte Ausgleichsträger einhängen kann, ohne deren Abstand kurzzeitig zu vergrössern, so lässt sich dies dadurch erreichen, dass man die Fortsätze 150 der 55 Abhängeklammer 7 lösbar macht, beispielsweise durch in Bohrungen der Schenkel 144 einsetzbare Bolzen bildet, die dann in diese Bohrungen eingesetzt werden, wenn die Abhängeklammer zwischen den Ausgleichsträgern so angeordnet ist, dass je ein Loch eines Ausgleichsträgers mit 60 der genannten Bohrung in einem Schenkel 144 fluchtet.
Die Haken 154 sichern die Ausgleichsträger gegen ein Heruntergleiten von den Fortsätzen 150, solange die Ausgleichsträger noch nicht festgeklemmt sind. Diese Sicherung gegen Herunterfallen besteht auch beim Abbauen der Schalung es mittels Absenken der Fallköpfe. Durch die Haken 154 wird somit die Handhabung der Systemschalung erleichtert, und es wird Unfällen durch herabstürzende Ausgleichsträger vorgebeugt.
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Da die Schenkel 142 in das Joch 153 erhebliche Biegemo-mente einleiten, ist das Joch verhältnismässig dick und kräftig. Damit die Klemmfläche 180 dennoch die Oberseite 196 des Jochs 153 überragen kann, weist die Klemmplatte 156 im Querschnitt etwa eine Wannenform auf.
Fig. 21 und Fig. 22 zeigen die Verbindung zwischen dem Hauptträger 3 und zwei Ausgleichsträgern 5 mittels der Abhängeklammer 7. Querträger sind hier nicht vorhanden. Die Abhängeklammer 7 ist an die Flansche 40 des Hauptträgers 3 angehängt, durch den fest eingeschlagenen Keil 169 ist die Abhängeklammer 7 in der oben geschilderten Weise an den Flanschen 40 festgeklemmt, und gleichzeitig sind die Ausgleichsträger 5 zwischen den Fortsätzen 150 und der Auflagefläche 175 festgeklemmt. Der Rohrabschnitt 160 liegt fest an der Unterseite 166 der Klemmplatte 156 an.
Die Fig. 23 und 24 zeigen die Verbindung von Querträgern 10 mit dem Hauptträger 3 mittels der Abhängeklammer 7. Ausserdem sind strichpunktiert Ausgleichsträger 5 eingezeichnet, um anzudeuten, dass auch diese Ausgleichsträger 5 zusätzlich vorhanden sein können. Hier sind die Querträger 10 zwischen der Auflagefläche 186 und der Klemmfläche 188 festgespannt, gegebenenfalls sind auch die Ausgleichsträger 5 in der oben geschilderten Weise festgehalten. Zwischen dem Rohrabschnitt 160 und der Klemmplatte 156 besteht im Gegensatz zur Anordnung nach den Figuren 21 und 22 eine Lücke 205.
Die Fig. 25 und 26 zeigen, dass die Abhängeklammer 7 auch verwendet werden kann, um Querträger 10 an den Ausgleichsträgern 5 zu befestigen, ohne dass die Abhängeklammer 7 gleichzeitig an einem Hauptträger 3 befestigt sein muss ; ein derartiger Hauptträger ist daher in den Fig. 25 und 26 nicht vorgesehen. Da in der Abhängeklammer 7 die Querträger 10 befestigt sind, besteht hier wieder die Lücke 205 zwischen dem Rohrabschnitt 160 und der Klemmplatte 156.
Wenn die Abhängeklammer 7 an dem Hauptträger 3 befestigt ist, können an der Abhängeklammer 7 wahlweise ein oder zwei Ausgleichsträger 5 und/oder ein oder zwei Querträger 10 befestigt sein. Wird die Abhängeklammer 7 in der in Fig. 25 und Fig. 26 gezeigten Weise verwendet, so wird es häufig zweckmässig sein, die Abhängeklammer 7 an zwei Ausgleichsträgern 5 in der in Fig. 26 gezeigten Weise zu befestigen, weil bei Vorhandensein nur eines Ausgleichsträgers 5 auf diesen durch die Abhängeklammer 7 ein Drehmoment ausgeübt werden kann, das bestrebt ist, den Ausgleichsträger 5 um seine Längsachse zu verdrehen.
In der perspektivischen Darstellung der Fig. 27 ist eine Stütze 1 mit Fallkopf 2 gezeigt, an dem sich rechts der Hauptträger 3 abstützt und an dem links die Traverse 9 eingehängt ist. An der Traverse 9 sind in Längsrichtung des Hauptträgers 3 verlaufende Ausgleichsträger 5, deren Joche einander zugewandt sind, befestigt; die Ausgleichsträger sind links abgebrochen, und es ist nicht gezeigt, in welcher Weise sie an ihrem linken Ende abgestützt sind. An der in Fig. 27 nach hinten weisenden Seite des Hauptträgers 3 und an dem hinten liegenden Ausgleichsträger 5 sind mehrere Paneele 14 abgestützt sowie ein Ausgleichsblech 16, das sich auf der Oberseite 56 des Ausgleichsträgers 5 mit seiner Anlagefläche 102 abstützt, wobei die Längsrichtung des Profilstücks 85 quer zur Längsrichtung des Ausgleichsträgers 5 verläuft. Das freie Ende des Bleches 98 stützt sich auf dem rechts daneben angeordneten Paneel 14 ab. Bei dem mittleren Paneel 14 ist sichtbar, dass sich dieses sowohl auf dem Hauptträger 3 als auch auf dem in dessen Verlängerung angeordneten Ausgleichsträger 5 abstützt. Der Fallkopf 2 ist so schmal, dass er mit seinem unterhalb der Kopfplatte 22 liegenden Bereich nicht mit dem Paneel 14 in Berührung kommt. Es sind noch Abdeckstücke 210 vorhanden, die den Spalt zwischen den Schalflächen der auf den beiden Ausgleichsträgern 5 sich abstützenden Paneele und Ausgleichsbleche dort abdecken, wo der Hauptträger 3 nicht vorhanden ist. Die den genannten Spalt in Fig. 27 auf der zum Betrachter weisenden Seite begrenzenden Paneele, die sich auf dem vorderen Ausgleichsträger 5 abstützen, sind in der Zeichnung nicht eingezeichnet. Dort, wo der Hauptträger 3 vorhanden ist, wird der genannte Spalt durch dessen Oberseite 34 überbrückt. Die Abdeckstücke 210 weisen nach unten ragende kurze leistenartige Vorsprünge 212 auf, die in den Spalt eingreifen und ein Verrutschen der Abdeckstücke 210 quer zur Längsrichtung des Spalts verhindern.
In der perspektivischen Darstellung der Fig. 28 ist neben der Traverse 9, die durch das Abbrechen des vorne liegenden Ausgleichsträgers 5 besser erkennbar ist als in Fig. 27, zum Befestigen der Ausgleichsträger 5 noch eine Abhängeklammer 7 auf der anderen Seite des Fallkopfes 2, im Ausführungsbeispiel auf der rechten Seite gezeigt, an der auch noch zwei Querträger 10, deren Joche einander zugewandt sind, befestigt sind. Die Querträger 10 verlaufen quer zur Längsrichtung des Hauptträgers 3 und der Ausgleichsträger 5 und unterhalb von diesen.
Fig. 29 zeigt die Abhängeklammer 7 gegenüber der Darstellung der Fig. 28 durch Abbrechen des jeweils zum Betrachter weisenden Ausgleichsträgers 5 und Querträgers 10 deutlicher ; Fig. 29 unterscheidet sich von der Fig. 28 in der Anordnung noch dadurch, dass die Querträger 10 hier lediglich an den beiden Ausgleichsträgern 5 befestigt sind; die Abhängeklammer 7 ist also nicht an einem Hauptträger 3 befestigt.
Fig. 30 zeigt zwei verschiedene Arten der Verwendung der Deckenschalung. Im linken Teil der Fig. 30 ist eine Reihe von sechs Paneelen 14 an ihrem linken, einer Betonwand 220 benachbarten Rand durch ein durch nicht dargestellte Stützen gehaltenes Kantholz 222 unterstützt, an ihrer rechten Seite durch zwei in Längsrichtung hintereinander angeordnete Hauptträger 3, die durch insgesamt drei Stützen mit Fallkopf gehalten sind, von denen jeweils die Kopfplatte 22 sichtbar ist. Zwei weitere Hauptträger 3, die wiederum hintereinander angeordnet und parallel zu den erstgenannten Hauptträgern angeordnet sind, halten zusammen mit den erstgenannten Hauptträgern sechs weitere Paneele 14. Zwischen der auf diese Weise geschalten Deckenfläche und einer weiteren Betonwand 224, die zur Betonwand 220 parallel ist, und einer die beiden Betonwände 220 und 224 verbindenden Betonwand 226 verbleibt ein parallel zur Betonwand 224 verlaufender Streifen 228 und ein parallel zur Betonwand 226 verlaufender Streifen 230 der zu schalenden Deckenfläche, die mit den bei der Systemschalung vorhandenen Paneelen nicht geschalt werden können, weil diese Streifen 228 und 230 schmäler sind als die Paneele.
Bei bekannten Schalungen müssten diese Streifen 228 und 230 durch jeweils passend zugeschnittene Schalbretter o. dgl. geschalt werden, wobei diese Schalbretter durch besondere Stützen gehalten werden müssen, so dass das Schalen dieser beiden Streifen sehr arbeitsaufwendig ist.
Die Deckenschalung ermöglicht es, an den Hauptträgern 3 den Zwischenraum 230 überbrückende Ausgleichsträger 5 zu befestigen, und ausserdem an den Hauptträgern 3 und diesen Ausgleichsträgern 5 den Zwischenraum 228 überbrückende Querträger 10 zu befestigen. Auf den Querträgern 10 wird dann im Ausführungsbeispiel ein Kantholz 232 abgestützt, das unmittelbar an der Betonwand 224 anliegt und dessen Höhe so bemessen ist, dass man Ausgleichsbleche 16, deren Profilstück 85 parallel zum Kantholz 232 verläuft, mit diesem Profilstück sich auf dem Kantholz 232 abstützen lässt, so dass mit diesen Ausgleichsblechen der Zwischenraum 228 geschlossen wird. Diese Ausgleichsbleche stützen sich mit dem freien Endabschnitt ihres Bleches auf den
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Hauptträgern oder den Paneelen ab, je nachdem, wie lang diese Bleche sind und wie breit der Zwischenraum 228 ist. Der Zwischenraum 230 wird in dem Bereich zwischen der Beton wand 226 und den Paneelen 14 ebenfalls durch Ausgleichsbleche geschlossen, deren Profilstück 85 parallel zur Betonwand 226 verläuft. Bei dem einen Ausgleichsblech stützt sich der linke Endabschnitt des Profilstücks auf dem Kantholz 222 ab, und der rechte Endabschnitt auf dem dem Kantholz 222 am nächsten liegenden Ausgleichsträger 5, das andere Ausgleichsblech stützt sich mit seinen beiden Endabschnitten auf den beiden hier mit dem Bezugszeichen 5' und 5" bezeichneten Ausgleichsträgern ab. Der freie Endabschnitt der Bleche dieser Ausgleichsbleche liegt dann auf den benachbarten Paneelen 14 auf. Je nach der in Längsrichtung der Hauptträger 3 gemessenen Länge der herzustellenden Decke kann im Bereich der zwischen den Wänden 224 und 226 gebildeten Ecke ein relativ kleiner rechteckiger Bereich des Streifens 228 frei bleiben, der nicht mit den bei der Systemschalung vorhandenen Systemteilen geschlossen werden kann. Diese relativ kleine Lücke in der Schalung kann jedoch ohne grossen Aufwand mittels eines passend zugeschnittenen Brettes oder auch beispielsweise mittels einer Asbestzementplatte, die als verlorene Schalung dient, geschlossen werden.
Im rechten Teil der Fig. 30 ist eine Reihe mit sechs Paneelen 14 an ihrem linken Rand durch ein Kantholz 240, das durch geeignete Stützen gehalten ist, abgestützt an ihrer rechten Seite durch zwei hintereinander angeordnete Hauptträger 3. Eine weitere Reihe von Paneelen 14, die an die rechte Betonwand 242 anschliesst, ist an ihrer rechten Seite durch ein Kantholz 244 unterstützt und an ihrer linken Seite durch weitere zwei Hauptträger 3. Zwischen den beiden Reihen der Hauptträger bleibt ein Zwischenraum 246 frei, der so schmal ist, dass er nicht durch vorhandene Paneele geschlossen werden kann. Zwei weitere Paneele, die mit dem Bezugszeichen 14' versehen sind, befinden sich im Bereich der Ecken zwischen den Betonwänden 226 und 224 sowie 226 und 242. Neben dem Zwischenraum 246, der sich über die gesamte Länge der herzustellenden Decke erstreckt, bleiben somit zwei weitere Zwischenräume 250 im Bereich der beiden Reihen der Paneele 14 und 14' frei, die nicht durch vorhandene Paneele geschlossen werden können.
Zum Schliessen der Zwischenräume 250 werden Ausgleichsbleche 16 verwendet, deren Profilstück 85 parallel zur langen Seite der Paneele 14 und 14' verläuft und die sich mit dem einen Endabschnitt ihres Profilstücks 85 auf dem Kantholz 240 bzw. 244 abstützen und mit dem anderen Endabschnitt auf dem benachbarten Ausgleichsträger 5, der hier im rechten Teil der Fig. 30 in genau der gleichen Weise wie im linken Teil am benachbarten Hauptträger 3 mittels Abhängeklammern 7 befestigt ist. Der Zwischenraum 246 wird durch Ausgleichsbleche 16 geschlossen, deren Profilstück 85 parallel zur Längsrichtung der Hauptträger 3 verläuft. Auch hier wird so vorgegangen, dass eines dieser Ausgleichsbleche 16 unmittelbar anschliessend an die Betonwand 226 gelegt wird. Es bleibt dann möglicherweise der schraffiert gezeichnete Bereich 260 frei, der nicht durch Ausgleichsbleche 16 geschlossen werden kann, weil sowohl die lange als auch die kurze Seite dieses Bereichs 260 kleiner ist als die Länge des Profilstücks 85 des kleinsten vorhandenen Ausgleichsblechs. Dieser Bereich 260 kann aber ohne grössere Schwierigkeiten durch ein zugeschnittenes Brett oder ein einfaches Blech oder eine Asbestzementplatte geschlossen werden.
Falls es erforderlich ist, die Ausgleichsbleche im Bereich des Zwischenraums 246 abzustützen, kann auf den in diesem Bereich an den Hauptträgern 3 befestigten Querträgern 10 z. B. ein Kantholz 270 zum Unterstützen der Ausgleichsbleche aufgelegt werden. Diese Querträger 10 halten die beiden parallel zueinander verlaufenden Reihen von Hauptträgern 3 in einem festen Abstand, denn sie sind mit diesen Hauptträgern mittels der nicht dargestellten Abhängeklammern 7 so verbunden, dass sie etwaige in Längsrichtung der s Querträger 10 auftretende Kräfte aufnehmen können.
Bei der Beschreibung der Ausführungsbeispiele wurde der Einfachheit halber angenommen, dass nur eine einzige Grösse von Paneelen und nur eine einzige Grösse von Ausgleichsblechen vorhanden sind. Bei einer System-Decken-lo schalung werden im allgemeinen aber mehrere Grössen von Paneelen und Ausgleichsblechen vorhanden sein.
Im Ausführungsbeispiel haben die Hauptträger 3 eine Länge von 169 cm, eine Höhe von 20 cm und eine Breite (gemessen zwischen den Aussenseiten der Zungen 35) von 15 10 cm. Der Abstand zwischen der Oberseite 33 der Flansche 32 und der Oberseite 34 des rechteckigen Teils 30 der Hauptträger 3 beträgt 10 cm. Die Oberseite 34 ist 5 cm breit. Die Ausgleichsträger 5 und Querträger 10 weisen das gleiche Profil auf und haben eine Höhe von 10 cm. Die in den Zeich-20 nungen gezeigten Paneele 14 haben eine Breite von 60 cm und eine Länge von 150 cm.
Ihre Höhe ist entsprechend dem Abstand der bereits genannten Oberseiten 33 und 34 ebenfalls 10 cm. Die Höhe der Nut 61, mit deren Grundfläche 60 sich das Paneel 14 auf 25 der Oberseite 56 des Ausgleichsträgers 5 abstützt, beträgt etwa 5 mm, um dieses Mass liegt also die Oberseite des Ausgleichsträgers 5 höher als die Oberseite 33 des Flansches 32.
Die Länge des Profilstücks 85 der Ausgleichsbleche 16 ist gleich der Länge der Paneele 14. Der Abstand der Löcher 58 30 der Ausgleichsträger 5 und Querträger 10 beträgt 4 cm.
Mit Hilfe der System-Deckenschalung kann der Randausgleich sowohl in der Richtung der Hauptträger als auch quer dazu, also die Anpassung der Schalung an zu schalende Decken, die sich nicht ausschliesslich unter Verwendung von 35 Paneelen schalen lassen, sowohl im Bereich des Randes als auch an beliebiger Stelle innerhalb der Deckenfläche vorgenommen werden. Beim Ausführungsbeispiel sind die Ausgleichsträger in den Abhängeklammern lediglich stufenweise verschiebbar, denn sie können nur dann in den Abhänge-40 klammern befestigt werden, wenn ein Bolzen 150 durch ein Loch 58 passt. Da jedoch die Abhängeklammer 7 selbst auf dem Hauptträger 3 verschiebbar geführt ist, ist der Ausgleichsträger insgesamt stufenlos verstellbar. Der Ausgleichsträger ist auch an der Traverse stufenlos verschiebbar, kann 45 allerdings nur in bestimmten Stellungen mit der Traverse durch den Bolzen 112 befestigt werden. Eine derartige Befestigung durch den Bolzen ist nicht immer erforderlich.
Das oben besprochene Einsetzen der Ausgleichsträger in so die sie haltenden Teile (Traverse, Abhängeklammer) von oben soll nicht bedeuten, dass das Einsetzen ausschliesslich durch eine senkrechte Bewegung erfolgen kann, beispielsweise muss der Ausgleichsträger beim Einsetzen in die Abhängeklammer auch etwas in waagrechter Richtung 55 bewegt werden.
Wie Fig. 30 zeigt, wird mit der Deckenschalung eine Reihe von Hauptträgern 3 im allgemeinen so aufgestellt, dass die erste Stütze mit Fallkopf unmittelbar am Rand der Decke steht, es ist dies in Fig. 30 der der Wand 280 benachbarte fio Rand der Decke. Die Paneele 14 sind an diesem Anfang der Schalung nicht vollständig auf die Hauptträger 3 aufgelegt, sondern so weit in Richtung auf die Wand 280 verschoben aufgelegt, dass ihre in Fig. 30 dem oberen Bildrand zugewandten Kanten mit der entsprechenden Kante der Kopf-65 platte 22 des Fallkopfes fluchten. Die Breite der Hauptträger 3 und die Länge der Kopfplatte 22 sind in Fig. 30 im Vergleich zu den Paneelen 14 nicht massstäblich gezeichnet; in Wirklichkeit nimmt die Länge der Kopfplatte 22 nur ein
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Viertel der Breite des Paneels 14 ein. Daher ist das Paneel 14 insgesamt auf drei Viertel seiner Schmalseite unterstützt und nur auf einem Viertel nicht unterstützt, nämlich dort, wo der Fallkopf angeordnet ist. Bei anderen Ausführungsbeispielen kann der Fallkopf aber Stützflächen aufweisen, an denen sich das Paneel 14 abstützen kann. Die Zungen 35 am Hauptträger 3 sind so angeordnet, dass sie unter Berücksichtigung der Ausbildung des Rahmens des Paneels 14 es gestatten, dass das Paneel 14 in den in Fig. 30 gezeigten Stellungen am Hauptträger 3 abgestützt werden kann.
Im Ausführungsbeispiel ist der Ausgleichsträger mittels einer Abhängeklammer, die am Hauptträger angreift, und einer Traverse, die am Fallkopf eingehängt ist, befestigt. Sofern der Überlappungsbereich zwischen Ausgleichsträger und Hauptträger gross genug ist, kann statt dessen der Ausgleichsträger auch mit zwei Abhängeklammern am Hauptträger befestigt werden, eine Traverse ist dann nicht unbedingt erforderlich, da der Ausgleichsträger auch ohne diese erhebliche Kragkräfte aufnehmen kann. Es ist aber auch möglich, den Ausgleichsträger an zwei im Abstand voneinander angeordneten Stützen, die jeweils einen Fallkopf tragen, mittels zweier Traversen zu befestigen, wobei der
Ausgleichsträger also keine feste Verbindung mit dem Hauptträger haben muss.
Ein wichtiger Vorteil besteht darin, dass der Ausgleichsträger als Kragträger ausgebildet sein kann und dass er über s die Endstütze, also die letzte einen Hauptträger haltende Stütze, hinausgeführt werden kann, da er an der Stütze (im Ausführungsbeispiel an dem auf der Stütze montierten Fallkopf) seitlich vorbeigeht. Weiter ist von Vorteil, dass der Ausgleichsträger nicht vor dem Einsetzen in die Schalung abge-10 messen und auf Länge justiert werden muss. Der zu verwirklichende Längenausgleich erstreckt sich über einen grossen Bereich. Im Ausführungsbeispiel ist neben dem Hauptträger mit 169 cm ein kürzerer, in der Zeichnung nicht eigens dargestellter Hauptträger mit 120 cm Länge vorgesehen. Die Aus-ls gleichsträger haben eine Länge von etwa 140 cm, und es ist daher mit diesen möglich, einen Längenausgleich im Bereich 0 bis etwa 135 cm stufenlos zu bewirken; dieser Längenbereich ist also grösser als die Länge dieses kurzen Hauptträgers. Es versteht sich, dass dann, wenn ein derartiger kurzer 20 Hauptträger nicht vorgesehen ist, der Ausgleichsträger in entsprechend grösserer Länge vorgesehen werden kann, damit ein Längenausgleich über die volle Länge des Hauptträgers möglich ist.
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6 Blatt Zeichnungen

Claims (14)

657175 PATENTANSPRÜCHE
1. System-Deckenschalung mit Fallkopf (2,135) zum Absenken der Deckenschalung unter Belassung der Stützen in ihrer Stützposition, wobei die Schalung am Fallkopf (2, 135) sich abstützende Hauptträger (3,66,78) aufweist, die die Schalplatten (14,71,81) für die Decke tragen, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich von den Hauptträgern (3,66, 78) Ausgleichsträger (5,68) stufenlos verschiebbar geführt sind, wobei die Hauptträger und die Ausgleichsträger Auflager (33,56) für die Schalplatten (14,71,81) aufweisen, und dass die obere Fläche (56) des Ausgleichsträgers (5,68) um das Mass tiefer liegt als die obere Fläche (34) des Hauptträgers (3,66,78), das dem Abstand zwischen der Schalfläche (49) und der auf der oberen Fläche des Ausgleichsträgers aufliegenden Fläche (60,74) der Schalplatte entspricht.
2. Deckenschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalplatte (14,71) an ihrer Unterseite eine Nut (61,73) aufweist, deren Grundfläche (60,74) als Auflagefläche für die Schalplatte auf dem Ausgleichsträger (5,68) dient.
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3. Deckenschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichsträger (68) am Fallkopf (135) verschiebbar geführt sind.
4. Deckenschalung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleichsträger (68) einen haarnadel-förmig nach unten abgebogenen Rand (70) aufweist, der in einen auskragenden und an seinem Ende bordartig hochstehend abgebogenen Rand (67) einer an einer oder beiden Seitenflächen des Hauptträgers (66) angeordneten Profilrinne eingreift.
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5. Deckenschalung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fallkopf (135) an mindestens einer, zur Hauptträgerrichtung parallelen Seite seitlich abstehende Auflagen für den Ausgleichsträger, insbesondere eine Profilrinne zum Einhängen des Ausgleichsträgers aufweist.
6. Deckenschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichsträger in ihrer ausgezogenen Lage feststellbar sind.
7. Deckenschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichsträger mit ihrem freien Ende vom Hauptträger (3) vollständig frei auskragen.
8. Deckenschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichsträger (5) an ihrem freien Ende oder in dessen Nähe durch eine zur System-Deckenschalung gehörige Hilfsstütze unterstützt sind.
9. Deckenschalung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleichsträger (5) mit der Hilfsstütze zumindest gelenkig, jedoch gegenüber dieser Stütze unver-schiebbar verbunden ist.
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zeichnet, dass das untere Ende des Querschnitts des Hauptträgers (3) flanschartig verbreitert ist und dass diese Flansche (40) von einem entsprechenden Teil des Tragteils (7) umgriffen sind.
31. Deckenschalung nach den Ansprüchen 24 und 25, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Tragteil eine Abhängeklammer (7) aufweist, die so ausgebildet ist, dass mit ihr der Ausgleichsträger (5) am Hauptträger, der Querträger (10) am Hauptträger (3) und der Querträger (10) am Ausgleichsträger (5) befestigbar ist.
32. Deckenschalung nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, dass die Abhängeklammer (7) zwei hintereinander wirksame Klemmstellen (150,175; 186,188), von denen eine zum Einspannen des Ausgleichsträgers (5) und die andere zum Einspannen des Querträgers (10) dient, aufweist.
33. Deckenschalung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Auflageteil (156) der Abhängeklammer für den Ausgleichsträger (5) auf einem Schaft (140) der Klammer verschiebbar ist.
34. Deckenschalung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Auflageteil (156) für den Ausgleichsträger (5) zugleich das obere Klemmteil für den Querträger (10) ist.
35. Deckenschalung nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Klemmteil (162) für den Querträger auf dem Schaft (140) der Klammer verschiebbar ist.
36. Deckenschalung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Klemmteil (142) für den Ausgleichsträger mit dem Schaft starr verbunden ist.
37. Deckenschalung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Klemmteil für den Ausgleichsträger durch ein gabelförmiges, mit dem Schaft (140) verbundenes Teil (142) gebildet ist, dessen Schenkelenden (146) nach aussen abgebogen sind.
38. Deckenschalung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass die abgebogenen Schenkelenden in Löcher (58) im Ausgleichsträger (5) passen.
39. Deckenschalung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Schaft (140) der Klammer und dem unteren Klemmteil (162) für den Querträger zum Erzeugen der Klemmkraft ein Spannmittel, insbesondere ein Keil oder ein Schraubengewinde angreift.
40. Deckenschalung nach Anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Klemmteil (162) einen den Schaft (140) umgebenden und auf ihm verschiebbaren Rohrabschnitt (160) aufweist, dessen Länge etwas kleiner als die Höhe des Querträgers (10) ist.
41. Deckenschalung nach Anspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkelenden Haken (154) aufweisen.
42. Deckenschalung nach Anspruch 37, dadurch gekennzeichnet, dass zum verschiebbaren Aufhängen der Abhängeklammer am Hauptträger das Joch (153) des gabelförmigen Teils (142) den Fuss des Hauptträgers (3) umfasst, dessen Fussteil seitlich auskragende Flansche (40) aufweist.
43. Deckenschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Abdeckblech (16,106) aufweist, das einen Fuss (86,90) aufweist, mit dem es sich an den zur Abstützung der Schalplatte (14) bestimmten Flächen von Fallkopf und/oder Hauptträger (3) und/oder Ausgleichsträger (5) abstützt.
44. Deckenschalung nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass der Fuss Nasen (86) aufweist, die eine Verschiebung des Abdeckblechs ( 16) rechtwinklig zur Längsachse des Hauptträgers (3) durch Eingriff in Haken (35), Rinnen oder dgl. am Hauptträger oder Fallkopf angeordnete Teile verhindern.
45. Deckenschalung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalplatte
10. Deckenschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen (67,116) für die Verschiebebewegung der Ausgleichsträger (68,5) oder die eine Verschiebung ermöglichenden Halterungen (7,9) so ausgebildet sind, dass die Ausgleichsträger von oben in die Führungsteile bzw. Halterungen eingesetzt werden können.
11. Deckenschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass verschiebbare Ausgleichsträger (5) zu beiden Seiten eines Hauptträgers (3) angeordnet sind.
12. Deckenschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite der Schalplatte (14,71) eine Nut (61,73) ausgespart ist, in die Teile des Ausgleichsträgers (5,68), des Hauptträgers (66) oder des Fallkopfes (135) eingreifen, um die Schalplatten an einer Verschiebung rechtwinklig zur Achse des Hauptträgers zu hindern.
13. Deckenschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (33) des Hauptträgers (3,66, 78) für die Schalplatten (14,71,81) durch einen etwa in halber Höhe des Hauptträgers zu seinen beiden Seiten abstehenden Flansch (32,79) gebildet ist.
14. Deckenschalung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch (32) an über die Länge des Hauptträgers (3) verteilten Stellen eine Zunge (35) oder einen durchgehenden bordartigen Rand (67) aufweist, die bei auf den Flansch aufgelegter Schalplatte (14,71) einen Rahmenschenkel (50) der Schalplatte hintergreift oder in eine Nut (73) der Schalplatte eingreift.
15. Deckenschalung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundfläche der zum Einhängen des Ausgleichsträgers (68) bestimmten Rinne so ausgebildet ist, dass sie als Stützfläche für eine Schalplatte (71 ) dient.
16. Deckenschalung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende des Rinnenschenkels so ausgebildet ist, dass es den Rahmen der Schalplatte (71 ) oder die Innenfläche der Seitenwand einer in diesem Rahmen vorgesehenen Nut (73) hintergreift.
17. Deckenschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verbindungsteil, z. B. eine Traverse (9), zum Befestigen des Ausgleichsträgers (5) am Fallkopf (2) vorgesehen ist.
18. Deckenschalung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Traverse (9) einen quer verlaufenden Bolzen (112) aufweist, mit dem sie in einen Haken (26) des Fallkopfes (2) eingehängt werden kann.
19. Deckenschalung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Traverse (9) mindestens eine Auflagefläche (116) für einen Ausgleichsträger (5) und Mittel (126) zum Befestigen des Ausgleichsträgers an der Traverse aufweist.
20. Deckenschalung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Befestigen einen in fluchtende Löcher (124,58) der Traverse (9) und des Ausgleichsträgers (5) einsteckbarer Bolzen (126) aufweisen, der einen radial abstehenden, flügelartigen Riegel (128) aufweist, der sich beim Drehen des Bolzens mittels eines Handgriffs (127) an die Innenseite des hochgebogenen Profilrandes (130) des Ausgleichsträgers anlegt.
21. Deckenschalung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Traverse (9) den Fallkopf (2) seitlich umfassende Vorsprünge (120) aufweist.
22. Deckenschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgleichsträger (5) einen C-förmigen Querschnitt aufweist.
23. Deckenschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass quer zur Hauptträgerachse verlaufende Querträger (10) unterhalb des Hauptträgers (3) und der in Hauptträgerrichtung verlaufenden Ausgleichsträger (5) befestigbar sind.
24. Deckenschalung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass zum Befestigen der Querträger (10) von den Hauptträgern (3) lösbare Tragteile (7) vorgesehen sind.
25. Deckenschalung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass zum Befestigen der Querträger (10) von den Ausgleichsträgern (5) lösbare Tragteile (7) vorgesehen sind.
26. Deckenschalung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Querträger (10) in den Tragteilen (7) verschiebbar sind.
27. Deckenschalung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Querträger (10) an den Tragteilen (7) feststellbar sind.
28. Deckenschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Befestigen eines Ausgleichsträgers (5) von den Hauptträgern (3) lösbare Tragteile (7) vorgesehen sind.
29. Deckenschalung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragteile (7) stufenlos verschiebbar am Hauptträger geführt sind.
30. Deckenschalung nach Anspruch 29, dadurch gekenn2
(14,71) zwei Auflageflächen (45,60,72,74) in verschiedenen Ebenen aufweist, von denen eine zur Auflage auf dem Hauptträger (3,66) oder dem Fallkopf und die andere zur Auflage auf dem Ausgleichsträger (5,68) dient, s 46. Deckenschalung nach Anspruch 45, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Auflageflächen (45,60) einen seitlichen Abstand voneinander aufweisen, derart, dass die auf dem Ausgleichsträger (5) aufliegende Auflagefläche (60) der Schalplatte (14) einen so grossen Abstand von der am Haupt-io träger (3) anliegenden Stirnfläche (53) der Schalplatte aufweist, dass der Ausgleichsträger (5) von oben in die Schalung eingesetzt werden kann, ohne durch diejenigen Teile des Fallkopfes oder des Hauptträgers (3) wesentlich behindert zu werden, die der Auflage der Schalplatte (14) oder des Aus-15 gleichsträgers (5) am Fallkopf oder Hauptträger (3) dienen.
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