CH657303A5 - Einrichtung zum korrigieren von durchbiegungen eines schneidwerkzeugs einer automatischen schneidemaschine. - Google Patents

Einrichtung zum korrigieren von durchbiegungen eines schneidwerkzeugs einer automatischen schneidemaschine. Download PDF

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CH657303A5
CH657303A5 CH442/82A CH44282A CH657303A5 CH 657303 A5 CH657303 A5 CH 657303A5 CH 442/82 A CH442/82 A CH 442/82A CH 44282 A CH44282 A CH 44282A CH 657303 A5 CH657303 A5 CH 657303A5
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Description

657 303 2
PATENTANSPRÜCHE b) der Schneidvorgang sehr nahe den Bändern des zu
1. Einrichtung zum Korrigieren von Durchbiegungen ei- schneidenden Materials stattfindet;
nes Schneidwerkzeugs einer automatischen Schneidema- c) das Schneidwerkzeug an eine Stelle nahe einem vorgän-
schine, mit einem am Schneidwerkzeug angeordneten Durch- gig ausgeführten Schnitt verschoben wird.
biegungsfühler, der ständig Datensignale an eine elektroni- 5 Um solche Formveränderungen zu vermeiden, ist im Prin-
sche Schaltung abgibt, welche einer ein Steuerprogramm für zip schon entschieden worden, die Dicke des Schneidwerk-
die Schneidemaschine enthaltenden Datenverarbeitungsein- zeugs oder Messers zu vergrössern, um ihm eine Steifigkeit zu richtung zugeordnet ist und welche der Behandlung der vom geben, welche Durchbiegungen des Schneidwerkzeugs verhin-
Fühler abgegebenen Signale sowie der Erzielung eines dern sollte. Eine solche Lösung war jedoch nicht annehmbar,
Schneidvorgangs dienen, dadurch gekennzeichnet, dass der 10 da dadurch die Güte des Materialschnitts nachträglich beein-
Durchbiegungsfühler ein Fühler mit digitalem Ausgangssi- flusst wird. Folglich besteht die einzige mögliche Lösung gnal ist, welcher ein Doppelsignal erzeugt und welcher zur Ab- darin, eine Korrektur anzubringen, welche die Orientierung gäbe des Doppelsignals an die Datenverarbeitungseinrich- des Schneidwerkzeugs bezüglich seiner Bahn beeinflusst, so tung über eine Kopplungseinrichtung mit der Datenverarbei- dass eine resultierende Kraft erhalten wird, die der eine tungseinrichtung verbunden ist, wobei das Steuerprogramm 15 Durchbiegung des Schneidwerkzeugs hervorrufenden Kraft der Datenverarbeitungseinrichtung Routinen zum Korrigie- entgegengesetzt ist.
ren der jeweiligen Durchbiegung des Schneidwerkzeugs ent- Somit besteht die zurzeit vorliegende technische Lösung hält, welche Routinen dazu vorgesehen sind, neben anderen zur Korrektur der Durchbiegungen des Schneidwerkzeugs Parametern das vom Durchbiegungsfühler erzeugte digitale oder Messers darin, diesem eine Drehung derart zu vermit-Doppelsignal, ein von einem Fühler der Fortbewegungs- 20 teln, dass bei gleichbleibender Fortbewegung der Schneidgeschwindigkeit des Schneidwerkzeugs zurückgeführtes Si- kante des Schneidwerkzeugs längs der ursprünglichen Bahn gnal und Parameter bezüglich des vom zu schneidenden Ma- die Seitenflächen des Schneidwerkzeugs oder Messers bezüg-terial dem Schneidvorgang entgegengesetzten Widerstandes lieh dieser Bahn aus der Richtung liegen. Dadurch wird das auszuwerten. Gleichgewicht zwischen den auf die Kanten des Schneidwerk-
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, 25 zeugs wirkenden seitlichen Drücken wiederhergestellt, so dass dass der Durchbiegungsfühler zur Erzeugung eines Doppelsi- das Schneidwerkzeug seine undurchgebogene Lage zurücker-gnals ausgebildet ist, das dem Vorliegen einer Durchbiegung hält. Demzufolge werden die seitlichen Drücke ausgeglichen des Schneidwerkzeugs sowie der Richtung dieser Durchbie- und verschwindet eine Durchbiegung, wenn das Schneid-gung entspricht. Werkzeug oder Messer um einen bestimmten Winkel in der
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- 30 Durchbiegerichtung gedreht wird.
zeichnet, dass die Kopplungseinrichtung Optokoppler Das Problem liegt nun darin, den Drehwinkel des enthält. Schneidwerkzeugs zu bestimmen. Dieser Winkel hängt von
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- verschiedenen Faktoren ab, nämlich beispielsweise:
zeichnet, dass die Kopplungseinrichtung Infrarot-Sender und 1 ) der Laufgeschwindigkeit des Schneidwerkzeugs längs
-Empfänger enthält. 35 dem zu schneidenden Material;
5. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- 2) der Schichtdicke des zu schneidenden Materials; zeichnet, dass die Kopplungseinrichtung Ultraschall-Sender- 3) dem beim Schneidvorgang vorliegenden Schneidwi-und -Empfänger enthält. derstand;
6. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- 4) der Durchbiegung, welcher das Schneidwerkzeug unterzeichnet, dass die Kopplungseinrichtung Hochfrequenz-Sen- 40 worfen ist.
der und -Empfänger enthält. Entsprechend den bestehenden Einrichtungen zum Korri-
7. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn- gieren von Durchbiegungen an einem Schneidwerkzeug soll zeichnet, dass die Kopplungseinrichtung mechanische oder das Schneidwerkzeug mit einer Drehung versehen werden, elektromechanische Ubertragungsvorrichtungen enthält. welche proportional einem Signal ist, das von einem am
8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, « Schneidwerkzeug selbst angeordneten Lastfühler abgegeben dass die Datenverarbeitungseinrichtung ein Steuerprogramm wird, der ein Analogsignal von einer Grösse erzeugt, welche mit Routinen zur Speicherung der bei vorgängigen Schneid- proportional dem Druck ist, welchem das Schneidwerkzeug Vorgängen vorliegenden, Durchbiegungen hervorrufenden ausgesetzt ist.
Zustände des Schneidwerkzeugs, sowie mit Routinen zur Diese Lösung ist jedoch unvollständig, da sie die verblei-Auswertung der gespeicherten Zustände zwecks Ausführung 50 benden, die Durchbiegung hervorrufenden Faktoren, für wel-vorbeugender Korrekturen enthält. che die auf das Schneidwerkzeug ausgeübte Korrektur entweder ungenügend oder übermässig sein kann, nicht berück- sichtigt.
Darüberhinaus zeigt diese technische Lösung beträcht-55 liehe Schwierigkeiten, wenn sie praktisch realisiert werden
Bei Arbeitsvorgängen zum Schneiden eines flächenhaften soll. Da ein Korrekturwinkel der Bahn des Schneidwerkzeugs Materials, z.B. von Tuch, mittels einer im allgemeinen von ei- vorgesehen werden soll, der proportional dem vom Analog-ner Datenverarbeitungseinrichtung gesteuerten automati- fühler abgegebenen Fehlersignal ist, muss dieses Fehlersignal sehen Schneidemaschine sind schon Formveränderungen der notwendigerweise ein hohes Verhältnis von Nutzsignal zu geschnittenen Stücke festgestellt worden. Solche Formverän- eo Störsignal (d.h. einen hohen Geräuschabstand) haben, weil derungen werden einem Ungleichgewicht der resultierenden sonst das Schneidwerkzeug um Korrekturwinkel zu drehen seitlichen, auf das Schneidwerkzeug einwirkenden Kräfte zu- hätte, die proportional den Störsignalen sind, was eine gegeschrieben. Aus diesen Feststellungen ist abgeleitet worden, ringe Güte des Schneidresultats zur Folge hätte.
dass die genannten Formveränderungen im allgemeinen ent- Andererseits ergeben sich bei der praktischen Realisierung stehen, wenn 05 ,jer angeführten technischen Lösung komplizierte Ausfüh-
a) das zu schneidende Material nicht homogen ist und je rungsformen, welche den Preis der gesamten Schneidemanach Schneidwinkel unterschiedliche, einander gegenüberste- schine beträchtlich erhöhen. Da beispielsweise in automati-hende Kräfte auf das Schneidwerkzeug ausübt; schen Schneidemaschinen die Schneidewerkzeuge in frei dre-
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hende Mechanismen eingesetzt sind, müssen die von den am Signalverstärker 11 und ein Endverstärker 12 nachgeschaltet Schneidwerkzeug angebrachten Analogfühlern abgegebenen sind. Der Endverstärker 12 erhält zudem ein Rückführsignal Signale über Bürstenvorrichtungen abgenommen und über 13 des durch den Motor 3 fliessenden Stromes.
Distanzen, welche üblicherweise einige zehn Meter betragen, Das Messer 1 ist mit einem Lastfühler 14 versehen, wel-
zu einer Datenverarbeitungseinrichtung übermittelt werden, s eher in Abhängigkeit von den Durchbiegungen, denen das welche Schaltungen zur Aufnahme und Verarbeitung dieser Messer 1 unterworfen ist, ein diesen Durchbiegungen propor-Signale enthält. tionales Signal erzeugt. Dieses Signal ist ein Analogsignal und
Zudem muss der vorgesehene Fühler, der als Analogfüh- wird durch einen Verstärker 15 verstärkt. Im Hinblick auf 1er ausgebildet ist, notwendigerweise in einem breiten Arbeits- den analogen Charakter des vom Lastfühler 14 erzeugten Si-bereich eine sehr hohe Linearität mit einer vollständigen Sym- io gnals sowie im Hinblick darauf, dass die ganze Einrichtung in metrie in den beiden Durchbiegungsrichtungen aufweisen, einem drehenden Kopfstück der Schneidemaschine unterge-um absolut zuverlässig Fehlersignale zu erzielen. bracht ist, muss das vom Fühler 14 abgegebene Signal über
Die kommerziell erhältlichen Fühler, welche die angeführ- eine Übertragungsvorrichtung 16 nach aussen geführt werten Bedingungen erfüllen, sind ausserordentlich teuer. Diese den, welche Bürsten und rotierende Bahnen enthält. Diese Tatsache zusammen mit der zur Erzielung eines hohen Ge- 15 Übertragungsvorrichtung verursacht in unvermeidlicher räuschabstandes erforderlichen aufwendigen Elektronik las- Weise Störsignale, weshalb das von der Übertragungsvorrich-sen die erwähnte technische Lösung in ganz beträchtlichem tung 16 abgegebene Signal einer komplexen Filteranordnung Ausmass als nachteilig erscheinen, wenn die praktische Ver- 17 zuzuführen ist, um die Störsignale, welche eine schlechte wirklichung der Lösung durchgeführt werden soll, um die Arbeitsweise der Korrektureinrichtung verursachen würden, durch die Schneidemaschine bewirkte Schneidgüte zu ver- 20 möglichst zu unterdrücken.
bessern. Mit dem Bezugszeichen 18 ist eine grosse Länge einer Lei-
Die erfmdungsgemässe Einrichtung zum Korrigieren von tung angedeutet, welche die Schneidemaschine mit ihrer Steu-Durchbiegungen stellt eine wesentliche Verbesserung der vor- ereinrichtung bzw. dem ihr zugeordneten Rechner verbindet, erwähnten Lösung dar und vereinfacht gewaltig die bisher be- Diese Länge kann in der Praxis mehrere Zehnmeter-Werte benutzten elektrischen und elektronischen Einrichtungen, so 25 tragen. In der Steuereinrichtung wird das empfangene Signal dass sowohl wirtschaftliche Einsparungen als auch eine einfa- zuerst in einem Verstärker 19 verstärkt und dann Vergleichere Realisierung und Betriebsweise erzielt werden. Zur ehern 20 und 20' zugeführt, die zusammen mit einer Vernachstehenden weiteren Erläuterung des Erfindungsgegen- gleichseinrichtung 21 arbeiten. Die Ausgangssignale der Verstandes wird auf die zugehörigen Zeichnungen verwiesen, von gleicher 20 und 20' sind Verstärkern 22 und 22' zugeführt, de-welchen zeigen: 30 ren Ausgangssignale an die Eingänge eines Addierers 23 ge-
Fig. 1 ein typisches Blockdiagramm einer Einrichtung, die langen. Der Ausgang des Addierers 23 ist mit einer Empfindfür die bekannten Lösungen zum Korrigieren von Durchbie- lichkeits-Steuerschaltung 24 verbunden, welcher eine Emp-gungen eines Schneidwerkzeugs erforderlich sind, und findlichkeits-Einstelleinrichtung 25 zugeordnet ist. Schliess-
Fig. 2 ein Blockdiagramm einer beispielsweisen Einrich- lieh gelangt das Signal zu einer durch den Rechner 2 gesteuer-tung zum Korrigieren von Durchbiegungen eines Schneid- 35 ten Eck-Deaktivierungsschaltung 26, die erforderlich ist, Werkzeugs nach der vorliegenden Erfindung, welches Block- wenn das Steuerprogramm für den Schneidvorgang Bahnen diagramm, wie ersichtlich, wesentlich einfacher als das kom- mit einem markanten Richtungswechsel enthält. Hiefür ist es plizierte Blockdiagramm der Fig. 1 ist. nötig, die Einrichtung zum Korrigieren der Durchbiegungen
Gemäss dem Blockdiagramm der Fig. 1, welches, wie er- zu deaktivieren, d.h. momentan auszuschalten, damit das wähnt, eine bekannte Lösung zum Korrigieren von Durch- 40 Messer diese markante Richtungsänderung ausführen kann, biegungen eines Schneidwerkzeugs oder Messers 1 in einer au- Die Schaltung 26 gibt das resultierende Signal an den weite-tomatischen Schneidemaschine darstellt, steuert ein Rechner ren Eingang des erstgenannten Addieres 10 ab. Der Motor 3 2 Signale zur Erregung zweier Hauptantriebswellen, so dass empfängt über eine Leitung 27 das Ausgangssignal des Ad-das Messer 1 sich entlang einer gewünschten Bahn bewegt. dierers 10, wobei dieses Signal die erforderliche Richtungsän-Der Rechner 2 hat darüberhinaus eine dritte Aufgabe, die 45 derung bzw. Winkeländerung des Messers 1 zur Korrektur darin besteht, einen dem Messer 1 zugeordneten Drehmotor 3 seiner Durchbiegung steuert.
zu steuern, so dass die Schneidkante des Messers 1 sich immer Die in Fig. 2 schematisch dargestellte Einrichtung zum in der Fortbewegungsrichtung befindet. Korrigieren von Durchbiegungen an einem Schneidwerkzeug
Hierzu ermittelt der Rechner 2 ständig die Geschwindig- einer automatischen Schneidemaschine enthält demgegen-keiten und die Drehwinkel, die für jeden der Motoren erfor- 50 über im wesentlichen einen Fühler 28 mit digitalem Aus-derlich sind. Der Rechner 2 erzeugt zudem ein mit 0 bezeich- gangssignal und eine Übertragungseinrichtung zu einem netes Winkelsignal, das die gewünschte Winkellage für das Rechner 2'. Diese Korrektureinrichtung ist sehr einfach und Messer 1 definiert. Dieses 0-Signal ist in einer ersten Regi- kostengünstig, und trotzdem sehr zuverlässig, da keine Emp-striereinrichtung 4 für die Soll-Winkellage gespeichert. Der findlichkeitseinstellung und keine Verstärkungseinrichtungen Motor 3 ist mit einem Drehfühler 5 verbunden, durch wel- 55 mit kompliziertem Aufbau vorhanden sind, die bei den vor-chen die Winkellage des Messers 1 erfasst wird, und mit einem gängig beschriebenen, von Analogfühlern Gebrauch machen-Geschwindiglceitsfühler 6, dessen Ausgangssignal proportio- den Korrektureinrichtungen erforderlich sind.
nal der Fortbewegungsgeschwindigkeit des Messers 1 ist. Die Der Digitalfühler 28 erzeugt ein Doppelsignal, das dem Signale des Drehfühlers 5 und des Geschwindigkeitsfühlers 6 Vorliegen eines Fehlers und der Richtung eines solchen Fehlsind an eine zweite Registriereinrichtung 7 für die Ist-Winkel- 60 ers, d.h. dem Vorliegen einer Durchbiegung und der Richtung läge zurückgeführt, welche die auf diese Weise erhaltenen Da- dieser Durchbiegung entspricht. Die vorliegende Körrektur-ten an einen Vergleicher 8 abgibt. Der Vergleicher 8 nimmt ei- einrichtung nimmt nur die Einleitung einer Durchbiegung des nen logischen Vergleich der gespeicherten Signale der Regi- Schneidwerkzeugs oder Messers wahr, nicht aber die Grösse striereinrichtung 7 für die Ist-Winkellage und der Registrier- der Durchbiegung.
einrichtung 4 für die Soll-Winkellage vor. Das Resultat dieses 65 Deshalb kann der Fühler 28 sehr einfach ausgebildet sein, Vergleichs gelangt vom Vergleicher 8 zu einem Digital/Ana- da er bloss den Zeitpunkt des Erscheinens einer Durchbielog-Umsetzer 9. Der Ausgang des Umsetzers 9 ist mit einem gung festzustellen hat sowie die Richtung der festgestellten der beiden Eingänge eines Addierers 10 verbunden, dem ein Durchbiegung. Da die vorzunehmende Korrektur nicht pro-
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portional der Grosse der zurückbildenden, auf das Messer 1 ' Ein weiterer Vorteil der Aufbereitung der Korrektur einer wirkenden Kräfte sein wird, ist keine lineare Charakteristik Durchbiegung des Messers durch den Rechner liegt in der des Fühlers und der nachfolgenden Schaltungsteile erforder- Tatsache, dass der Rechner die für verschiedenartige Schneidlich. Es wird daran erinnert, dass gemäss den vorangehenden Vorgänge nötigen Korrekturen speichern kann, z.B. für das Erläuterungen die Linearität des Analogfühlers 14 ein wichti- s Schneiden eines inhomogenen Materials, das Schneiden nahe ger Faktor war, von welchem die Zuverlässigkeit der Korrek- den Rändern des Materials, das Schneiden nahe den vorgän-tureinrichtung abhing. gigen Schnitten usw., und in der Tatsache, dass der Rechner Da andererseits das vom Fühler 28 erzeugte Signal digita- Kenntnis von der Bahn hat, auf welcher sich das Messer fortler Art ist, kann die Übertragung dieses Signals zur Steuerein- bewegen wird. Dadurch kann der Rechner für bestimmte richtung bzw. zum Rechner 2' auf verschiedenste Weise erfol- io Stellen der Bahn, an welchen gemäss früheren Erfahrungen gen, ohne dass Störeinflüsse auf das Signal auf dem Übertra- Durchbiegungen des Messers hervorgerufen werden, vorbeu-gungsweg und eine Beeinträchtigung der Zuverlässigkeit der gende Korrekturen vornehmen.
Korrektureinrichtung zu befürchten wären. Diese Immunität Ein anderer Vorteil der vorliegenden Einrichtung zum ist der Einfachheit zuzuschreiben, mit welcher in digitalen Sy- Korrigieren von Durchbiegungen besteht darin, dass dann,
stemen gegenüber analogen Systemen Nutz- und Störsignale 15 wenn das Schneidwerkzeug oder Messer einer Durchbiegung unterschieden werden können. unterworfen ist, der Rechner die Fortbewegungsgeschwindig-
Demgemäss ist aus Fig. 2 ersichtlich, dass das vom Fühler keit des Messers automatisch herabsetzen kann, bis die
28 erzeugte Signal zu einem die Stufen 29 und 29' und die an- Durchbiegung behoben ist. Falls nötig, kann der Rechner au-
schliessenden Stufen 30 und 30' enthaltenden Diskriminator tomatisch auch die Inbetriebnahme einer Schärfeeinrichtung, gelangt. Hierauf gelangt das Signal zu einer Übertragungsein- 20 die ebenfalls vom Rechner gesteuert wird, veranlassen, um richtung 31, durch welche das Signal des Fühlers 28 auf eine den Schärfezustand des Messers zu verbessern.
an den Rechner 2' der Steuereinrichtung der Schneidema- Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Korrektureinrich-
schine angeschlossene Leitung gelangt. tung liegt darin, dass der Rechner, der die Fortbewegungs-
Die Einfachheit des Aufbaus und der Herstellung der geschwindigkeit des Schneidwerkzeugs direkt steuert und der
Übertragungseinrichtung 31 ist hervorzuheben. Da die zu 25 Informationen von demjenigen Zeitpunkt an erhält, in wel-
übertragenden Signale digitale Signale sind, kann die Signal- chem eine Durchbiegung des Schneidwerkzeugs auftritt, die
Übertragung oder -kopplung auf optischem, akustischem Vorschubmotoren bei Abwesenheit des die Durchbiegung an-
oder mechanischem Weg oder durch radiofrequente Signale zeigenden Signals immer mit ihrer maximalen Geschwindig-
erfolgen, also beispielsweise durch Optokoppler, Infrarot- keit steuern kann, wodurch die Leistungsfähigkeit der Schnei-
Sender und -Empfänger, Ultraschall-Vorrichtungen, Hoch- 30 demaschine wesentlich verbessert wird.
frequenz-Sendpr und -Empfänger, mechanische oder elektro- Kurz gesagt zeichnet sich die Einrichtung der vorliegen-
mechanische Übertrager usw. Aufwendige und störungsan- den Erfindung dadurch aus, dass sie die Korrektur von fällige Übertragungsmittel wie die Bürsten 16 der Fig. 1 in der Durchbiegungen des Schneidwerkzeugs oder Messers ausge-
bekannten Einrichtung können demnach vermieden werden. hend von digitalen Signalen bewirkt, welche durch einen
Das von der Übertragungseinrichtung 31 übertragene Si- ^ Durchbiegungsfühler mit digitalem Ausgangssignal erzeugt gnal gelangt nach Verstärkung in einem einfachen Verstärker werden.
32 zum Rechner 2', wo es verarbeitet wird, um mittels eines Die Korrektur einer Durchbiegung des Messers wird be-
Korrektursignals 0 und dem Motor 3 in der anhand der Fig. wirkt, indem die Fortbewegungsgeschwindigkeit des Messers .
1 bereits erläuterten Weise, nämlich durch eine Änderung der und der vom Material dem Schneidvorgang entgegenge-
Winkellage des Messers 1', eine Korrektur der Durchbiegung 40 brachte Widerstand in Rechnung gesetzt werden. In Abhän-
des Messers Y zu bewirken. Mit 5' und 6' sind entsprechend gigkeit von gespeicherten Daten und vorgängigen Schneid-
Fig. 1 ein Drehfühler bzw. ein Geschwindigkeitsfühler für das Vorgängen, bei welchen Durchbiegungen aufgetreten sind,
Messer 1 ' bezeichnet. können vorbeugende Korrekturen gemacht werden.
Das vom Fühler 28 erzeugte und vom Rechner 2' aufge- Andererseits kann die Fortbewegungsgeschwindigkeit des nommene Doppelsignal zeigt an, ob das Messer 1 ' einer 45 Messers in Abhängigkeit von der Schwierigkeit des Schneid-
Durchbiegung unterworfen ist und in welcher Richtung diese Vorgangs und dem Durchbiegungsdruck, dem das Messer
Durchbiegung verläuft. Der Rechner 2', der in seiner norma- ausgesetzt ist, angepasst werden.
len Funktionsweise Kenntnis von der Geschwindigkeit hat, Andere wichtige Eigenschaften der vorliegenden Einrich-
mit welcher sich das Schneidwerkzeug oder Messer Y fortbe- tung bestehen darin, dass die Fühler billig sind und dass ihre wegt, und zudem Daten bezüglich der geometrischen Beschaf- 50 nützliche Betriebsdauer länger ist als diejenige der vorgängig fenheit des zu schneidenden Materials sowie seiner Härte und verwendeten Analogfühler, dass ferner die Einrichtung keine
Dicke enthält, benutzt alle diese Daten zur Ermittlung und heiklen elektronischen Abgleichungen von Empfindlichkeit
Abgabe eines von den genannten Daten abhängigen Korrek- bzw. Verstärkungsgrad bezüglich des vom Fühler erzeugten tursignals, welches dann die das Messer drehende elektroni- Signals benötigt, und dass die Einrichtung in hohem Ausmass sehe Einrichtung entsprechend steuert. 55 unempfindlich gegenüber Störungen des Systems ist, welches
Sobald die vorgenommene Korrektur ausreichend ist, ver- Durchbiegungen des Messers feststellt und korrigiert, schwindet das die Durchbiegung des Messers 1 ' anzeigende Schliesslich weist die vorliegende Einrichtung die Eigen-Ausgangssignal des Fühlers 28. Wenn die Korrektur ungenü- schaft auf, dass sie in der Lage ist, automatische Schärfungs-gend oder übermässig ist, kann der Rechner 2' erneut die geo- Operationen am Schneidwerkzeug oder Messer in Abhängigmetrische Lage des Messers 1 ' bezüglich seiner Fortbewe- 60 keit vom Durchbiegungsdruck auszulösen, der während je-gungsrichtung ändern. dem Schneidvorgang zur Wirkung kommt.
C
1 Blatt Zeichnungen
CH442/82A 1981-01-26 1982-01-25 Einrichtung zum korrigieren von durchbiegungen eines schneidwerkzeugs einer automatischen schneidemaschine. CH657303A5 (de)

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