CH657309A5 - Ballenpresse mit vertikaler arbeitsrichtung. - Google Patents

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CH657309A5
CH657309A5 CH1966/82A CH196682A CH657309A5 CH 657309 A5 CH657309 A5 CH 657309A5 CH 1966/82 A CH1966/82 A CH 1966/82A CH 196682 A CH196682 A CH 196682A CH 657309 A5 CH657309 A5 CH 657309A5
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CH
Switzerland
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press
rollers
housing
baler
horizontal
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CH1966/82A
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English (en)
Inventor
Albert Goldhammer
Original Assignee
Schleicher Co Feinwerktech
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/306Mechanically-driven presses
    • B30B9/3064Mechanically-driven presses by screw means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/04Frames; Guides
    • B30B15/041Guides
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/30Presses specially adapted for particular purposes for baling; Compression boxes therefor
    • B30B9/3003Details

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Ballenpresse mit verti- im Querschnitt dreiecksförmig ausgebildet ist.
kaier Arbeitsrichtung, mit einem im Pressengehäuse über Diese Ausführung dient dazu, um grosse Pressdrücke mit
Rollen und zugeordneten Führungen verschiebbar geführten 55 geringen Biegungsmomenten von der Spindel auf das Press-
Pressschild, das fest mit Spindelmuttern verbunden ist, die je- gut übertragen zu können.
weils von einer drehend angetriebenen Pressspindel durchgrif- Eine Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass jede fen sind. Pressspindel drehfest an derem unteren, freien Ende mit ei-
Bei den bisher bekannten Pressspindeln war nur eine Seite nem Kettenrad verbunden ist, über das eine die Kettenräder entweder vorn, seitlich, oben oder unten für das Einbringen 60 und das Kettenrad des Antriebsmotors verbindender Kettendes Pressgutes vorgesehen. trieb läuft.
Will man derartige Ballenpressen z.B. in der chemischen Der Antrieb über Kettenräder und Kettentrieb gewährlei-
Industrie verwenden, wo hauptsächlich Schäume, Dämpfe, stet, dass immer ein synchroner Antrieb bei beiden Spindeln insbes. aggressive Stäube vorhanden sind, dann ist der Weg vorhanden ist, d.h. ein Verkanten nicht auftreten kann,
vom Verkleinerangsgerät, d.h. z.B. vom Aktenvernichter, bis « Für die Lastübertragung ist es noch vorteilhaft, dass die zum Einfüllen in die Ballenpresse so gross, dass unter Um- Spindelmutter zwischen der Pressfläche des Pressschlittens ständen gesundheitliche Gefährdungen der bedienenden Per- und der unteren Rollenführang, gebildet von den Rollen, an-
sonen unvermeidlich sind, oder aber in die Umgebung austre- geordnet ist.
Die an dieser Stelle angeordnete Leistungsübertragung von der drehenden Spindel auf das Pressschild ist dort mit geringsten Biegungsbeanspruchungen möglich, so dass mit einem relativ geringen Leistungsaufwand grosse Pressdrücke ausgeübt werden können.
Wichtig ist ferner, dass bezogen auf die Pressschildbreite die Rollenführung gebildet von den entsprechenden Rollen aussenliegend die Schildbreite überragt, während die Pressspindeln innenliegend angeordnet sind.
Die aussenliegenden Rollenführungen nehmen sicher etwaige Biegebeanspruchungen auf, die durch eine ungleich-mässige Verteilung des Pressgutes auftreten können. Die in verhältnismässig geringem Abstand voneinander angeordneten, angetriebenen Pressspindeln gewährleisten, dass ein ruhiger Lauf der Presse erreicht wird, ohne dass irgendein Rattern zu befürchten wäre.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Dabei gehen aus der Zeichnung und der Beschreibung hierfür weitere Vorteile der Erfindung hervor.
Fig. 1 zeigt in der Vorderansicht nur in den wichtigsten Einzelteilen Pressschild mit Rollenführungen und Antrieb;
Fig. 2 ist die Draufsicht auf die Fig. 1 ;
Fig. 3 zeigt vergrössert an einer Stelle die Rollenführung als Einzelheit; und
Fig. 4 zeigt schematisch die Antriebsanordnung.
Das Pressschild 1, wie insbesondere die Fig. 2 zeigt, wird an der Oberseite durch U-Traversen 2 zusammengehalten. Die Führung dieses Pressschildes erfolgt an der Rückwand 3 des Gehäuses. Dabei ist diese Rückwand nur teilweise in der Zeichnung dargestellt.
Die Führung des Pressschildes 1 erfolgt in einem vertikal verschiebbaren, an der Rückwand angelenkten Schlitten 4. Das Pressschild 1 greift mit seinen Traversen 5 durch die Rückwand dés Gehäuses hindurch.
In dieser Durchtrittsöffnung angeordnete Bürsten 6 dienen der Abdichtung.
An der Quertraverse 5 ist ein nach aussen ragender Bolzen 7 befestigt, auf dem drehbar die Rolle 8 obenliegend und untenliegend die Rolle 22 befestigt ist.
Insgesamt sind es also vier Bolzen 7, welche die Rollen 8, 22 bzw. 23 tragen.
Der Bolzen 7 weist an seinen aussenliegenden Enden noch Achsen 10 auf, wobei die Mittellinie der Achse 10 senkrecht zur Mittellinie der Bolzen 7 verläuft.
3 657 309
Auf dieser Achse 10 ist eine weitere Rolle 9 gelagert, und die Rollen 8,9,22,23 rollen in den Führungsschienen 11 ab. Die Führungsschienen 11 sind fest mit dem Gehäuse bzw. der Rückwand 3 verbunden.
5
Der Pressschlitten 1 ist dadurch in der Vertikalen und Horizontalen mittels Rollenführungen gesichert geführt, d.h. ein Verkanten ist nicht möglich.
Die vertikale Auf- und Abwärtsbewegung des gesamten io Schlittens 4, der der Aufnahme der Rollenführungen dient, und der mit dem Pressschild 1 fest verbunden ist, erfolgt über Spindelmuttern 13, die ebenfalls fest mit dem Schlitten 4 verbunden sind.
Diese Spindelmuttern 13 werden durchsetzt von Press-15 spindein 14 bzw. 14a, wie insbesondere die Fig. 4 zeigt und wie dort schematisch angedeutet ist, sind je nachdem, ob man unten oder oben den Antrieb haben will, Kettenräder 15 fest mit der Pressspindel 14,14a verbunden.
Beim Ausführungsbeispiel ist der Antrieb unten. 20 Der Antriebsmotor 17 hat dann seinerseits ein Kettenrad 16, welches das Antriebsrad ist, und über einen Kettentrieb 18 treibt dann der Motor 17 die Pressspindeln 14,14a in einer solchen Drehrichtung, dass das Pressschild 1 entweder in Pfeilrichtung 20 oder entgegen der Pfeilrichtung 20 bewegt 25 wird.
Die Ausnehmung 21 ist, wie schon vorher erwähnt, durch Bürsten 6 abgedeckt.
Wesentlich bei dieser Anordnung ist noch, dass man z.B. mit einem 2,2 kW-Antriebsmotor eine Pressleistung von 6 30 Tonnen erreicht, und diese ganze Leistung von einer Wand aus überträgt, während die anderen Wände ausser der Wand unter oder über der der Antrieb angeordnet ist, zur freien Verfügung für anzubauende Aggregate oder entsprechende Einwurföffnungen zur Verfügung steht.
35 Zweckmässig wird der Antrieb im Boden der Presse angeordnet sein; dadurch ergibt sich eine besonders günstige Gewichtsverteilung und die Bedienung der Presse ist besonders einfach, weil der Füllraum mit seinem Einfüllschacht jetzt hochverlegt ist, im Vergleich zu Pressen, die einen obenliegen-40 den Antrieb haben und der Einfüllschacht etwa in Brusthöhe des Benutzers liegt, so dass der Benutzer ohne besondere Kraftanstrengung den Abfall und das zu verpressende Material einfüllen kann.
C
3 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

  1. 657 309 2
    PATENTANSPRÜCHE tende Dämpfe, die in der Regel sehr aggresiv sind, zu Zerstö-
    1. Ballenpresse mit vertikaler Arbeitsrichtung, mit einem rangen führen.
    im Pressengehäuse über Rollen und zugeordneten Führungen Aufgabe der Erfindung ist es, eine Ballenpresse so auszu-
    verschiebbar geführten Pressschild, das fest mit Spindelmut- bilden, dass unmittelbar an ein oder Seitenwände weitere Zu-
    tern verbunden ist, die jeweils von einer drehend angetriebe- 5 satzgeräte angeschlossen werden können, z.B. Aktenvernich-
    nen Pressspindel durchgriffen sind, dadurch gekennzeichnet, ter oder Zerkleinerungsgeräte, von denen dann unmittelbar dass die Führung des Pressschildes (1) am Pressengehäuse le- das zerkleinerte Gut in den Füllschacht fällt oder eingescho-
    diglich längs einer Wand des Pressengehäuses erfolgt. ben wird. Dabei muss es auch möglich sein, Absaugvorrich-
  2. 2. Ballenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- tungen in den Ballenpressraum anzubringen, um jede schäd-net, dass die Führung des Pressschildes (1) längs der Rück- 10 liehe Beeinflussung der Umwelt zu vermeiden.
    wand (3) des Pressengehäuses erfolgt. Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Ballenpresse so
  3. 3. Ballenpresse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn- auszubilden, dass Antrieb des Pressschildes und seine Füh-zeichnet, dass die Führung des Pressschildes (1) längs der rang nur in einer Begrenzungsfläche der Ballenpresse unterge-Rückwand (3) des Pressengehäuses in einem vertikal inner- bracht sind, während die anderen Begrenzungsflächen für den halb von U-Schienen (11) verschiebbaren Schlitten (4) erfolgt, 15 Anbau von Zusatzgeräten, Absaugvorrichtungen, Einfüll-der mit seinen Rollen (8,9,22,23) im U-Profil der Schienen Schächten usw. zur Verfügung stehen.
    (11) abrollt. Ausgehend von einer Ballenpresse der eingangs genannten
  4. 4. Ballenpresse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich- Art besteht die Lösung der Aufgabe nach der Erfindung net, dass die Rollenführung des Schlittens (4) in den U-Schie- darin, dass die Führung des Pressschildes am Pressengehäuse nen (11) aus vier Rollen (8,22,23) besteht, die in vertikalem 20 lediglich längs einer Wand des Pressengehäuses erfolgt.
    und horizontalem Abstand am Schlitten (4) mit horizontaler Eine bevorzugte Ausführangsform besteht darin, dass die
    Achse angeordnet sind, und dass in der Drehachse der Rollen Führung des Pressschildes längs der Rückwand des Pressen-
    (8,21,23) jeweils in einer Aufnahme (19) eine weitere Rolle gehäuses erfolgt.
    (9) mit horizontaler Drehachse angeordnet ist, die senkrecht Um nun hohe Pressdrücke erreichen zu können, ist es zur Drehachse der anderen Rollen (8,21,23) angeordnet ist. 25 zweckmässig, dass die Führung des Pressschildes längs der
  5. 5. Ballenpresse nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch Rückwand des Pressengehäuses in einem vertikal, innerhalb gekennzeichnet, dass beiderseits des Pressschildes (1) eine ho- von U-Schienen, verschiebbaren Schlitten erfolgt, der mit sei-rizontale Traverse (5) angeordnet ist, die durch jeweils eine nen Rollen im U-Profil der Schienen abrollt.
    mit einer Bürste (6) abgedichtete, vertikale Ausnehmung (21) Derartige Rollenführungen müssen also jetzt normale und in der Rückwand (3) des Pressengehäuses greift und die mit 30 zusammengesetzte Kräfte aufnehmen können, weil bei einer dem Schlitten (4) verbunden ist. einseitigen Führung Biegebeanspruchungen auftreten
  6. 6. Ballenpresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich- werden.
    net, dass die horizontale Traverse (5) im Querschnitt dreiecks- Eine besonders bevorzugte Ausführung einer Rollenaus-
    förmig ausgebildet ist. führang, die diesem Zweck dient, besteht darin, dass die Rol-
  7. 7. Ballenpresse nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch 3s lenführung des Schlittens in den U-Schienen aus vier Rollen gekennzeichnet, dass jede Pressspindel (14,14a) drehfest an besteht, die in vertikalem und horizontalem Abstand am dem unteren, freien Ende mit einem Kettenrad (15) verbun- Schlitten mit horizontaler Achse angeordnet sind, und dass in den ist, über das ein die Kettenräder (15) und das Kettenrad den Achsen der Rollen jeweils in einer Aufnahme eine weitere (16) des Antriebsmotors (17) verbundener Kettentrieb (18) Rolle mit horizontaler Achse angeordnet ist, die senkrecht zur läuft, (Fig. 4). 40 Achse der anderen Rolle angeordnet ist.
  8. 8. Ballenpresse nach Anspruch 1-7, dadurch gekenn- Dadurch, dass die in senkrechten Ebenen zueinander verzeichnet, dass die Spindelmutter (13) zwischen der Pressfläche laufenden Rollen in sehr geringem Abstand voneinander an-des Pressschildes (1) und der unteren Rollenführang, gebildet geordnet sind, erfolgt eine günstige Übertragung der Lastbe-von den Rollen (9,23), angeordnet ist. ansprachungen auf die Rollenführung.
  9. 9. Ballenpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- 45 Dabei ist es vorteilhaft, dass beiderseits des Pressschildes net, dass bezogen auf die Pressschildbreite des Pressschildes eine horizontale Traverse angeordnet ist, die durch jeweils (1) die Rollenführangen gebildet von den Rollen (8,9,22,23) eine mit einer Bürste abgedichtete vertikale Ausnehmung in aussen liegend, d.h. die Schildbreite überragend, die Press- die Rückwand des Pressengehäuses greift und die mit dem spindein (14,14a) dagegen innenliegend angeordnet sind. Schlitten verbunden ist.
    50 Diese Massnahme verhindert das Einbringen von Staub und Abfällen in die Rollenführung.
    Zweckmässig ist es weiter, dass die horizontale Traverse
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