CH657319A5 - Druckhammer fuer drucker und schreibmaschinen. - Google Patents
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- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J9/00—Hammer-impression mechanisms
- B41J9/42—Hammer-impression mechanisms with anti-rebound arrangements
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Description
657 319 2
PATENTANSPRÜCHE Ein solcher Druckhammer wird beispielsweise in einer
1. Druckhammer für Drucker und Schreibmaschinen, ent- Schreibmaschine gebraucht, um ein Typenzeichen so anzuhaltend ein Gehäuse (17,18) und einen darin axial bewegba- schlagen, dass es mit einem Aufzeichnungsträger in Berühren Hammerstab (11), der mittels Spannmittel (24) in eine rung kommt, auf dem das Zeichen abgebildet wird. Spann-Ruhestellung und mittels Antriebsmittel ( 19) in eine Druck- 5 mittel halten den Hammer in Ruheposition, während Bewe-stellung bringbar ist, eine Dämpfvorrichtung (13,22,25,28), gungsmittel den Hammer in eine Druckposition bringen, die im Gehäuse angeordnet ist und mit dem Hammerstab zu- Beim Rücklauf in die Ruheposition schlägt der Hammer auf sammenwirkt, so dass die Rückbewegung von der Druckstel- einem Anschlag auf, wobei die übrigbleibende kinetische lung in die Ruhestellung gedämpft wird, wobei die Dämpf- Energie den Hammer in Richtung der Druckposition zurück-vorrichtung einen Kolben ( 13) enthält, der in einer Ausneh- 10 prallen lässt.
mung (16) bewegbar ist, und der Kolben einen Raum (31) be- Um ein solches Aufprallen zu verhindern, muss die Rückgrenzt, dessen Grösse mit der Stellung des Kolbens ändert, bewegung so weit gedämpft werden, dass beinahe keine kine-wobei der Raum (31) über einen engen ringförmigen Kanal tische Energie übrigbleibt, wenn der Hammer auf den An-(33) zwischen dem Kolben ( 13) und der Ausnehmung ( 16) mit schlag aufschlägt.
der umgebenden Atmosphäre verbunden ist, dadurch gekenn- 15 Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Druckhammer der zeichnet, dass der Kolben ( 13) durch den Rückteil des Ham- eingangs genannten Art zu schaffen, der mit einer Dämpfvor-
merstabes gebildet wird, dass der Rückteil den geschlossenen richtung versehen ist, welche die Rückbewegung in einfacher
Raum (31) vollständig ausfüllt, wenn der Hammerstab in sei- und zuverlässiger Weise dämpft.
ner Ruhestellung ist, dass ein Ventil (25,28) vorgesehen ist, Die Aufgabe wird durch einen Druckhammer mit den das durch den Luftdruck im geschlossenen Raum (31) betä- 20 Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1
tigt wird, wobei die Bewegung des Hammerstabes zur Druck- gelöst. Weitere vorteilhafte Ausbildungen ergeben sich aus position hin eine Verbindung (32) zwischen dem geschlosse- den abhängigen Ansprüchen.
nen Raum (31) und der umgebenden Atmosphäre öffnet, wo- Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen näher bei die Öffnung derart ausgebildet ist, dass diese Bewegung beschrieben.
nicht beeinflusst wird, bei der Rückbewegung diese Verbin- 25 Es zeigen:
dung jedoch geschlossen wird. Fig. 1 einen Schnitt durch einen Hammer mit einem Ham-
2. Druckhammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich- merstab in der Ruheposition,
net, dass der geschlossene Raum (31) im wesentlichen durch Fig. 2 einen Hammer mit einem Hammerstab, der sich zur eine den Hammerstab (11) umgebende Gleitführung (22), die Druckposition hin bewegt, und rückwärtige Oberfläche des Hammerstabes und das Ventil so Fig. 3 einen Hammer mit einem Hammerstab, der sich zur
(25,28) begrenzt ist, während der enge Kanal (33) durch den Ruheposition hin bewegt.
Raum zwischen dem Hammerstab (11) und der Gleitführung Es wird ein elektromagnetisch angetriebener Hammer begebildet wird. schrieben, der allgemein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet
3. Druckhammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge- ist. Ein Hammerstab 11 enthält einen Frontteil 12 aus nicht-kennzeichnet, dass der Hammerstab einen Rückteil (13) und 35 magnetischem und einen Rückteil 13 aus magnetischem Ma-einen Frontteil (12) mit vermindertem Durchmesser aufweist, terial, der mit dem Frontteil verbunden ist. Der Frontteil 12 und dass ein Raum (34) zwischen dem Frontteil (12) und der hat eine Aufschlagfläche 14, die mit einem aus einer Anzahl Wand der Ausnehmung (16) vorhanden ist, der den engen von Typenzeichen ausgewählten Typenzeichen zusammen-Kanal (33) mit der umgebenden Atmosphäre verbindet. wirkt, die entlang der Peripherie einer Typenscheibe, die auch
4. Druckhammer nach Anspruch 2 oder 3, dadurch ge- 40 Gänseblümchen-Rad (daisy-wheel) genannt wird, angeordnet kennzeichnet, dass die Ventilvorrichtung (25,28) eine beweg- sind. Eine solche Typenscheibe ist allgemein bekannt und in bare Ventilscheibe (28) enthält, die derart angeordnet ist, dass der Zeichnung nicht dargestellt. Der Frontteil 12 ist aus einer sie eine Öffnung (32) im Gehäuse schliesst und einen An- Gleitführung 15 geführt, die in eine Öffnung in einem Frontschlag (30) für den Hammerstab in seiner Ruhestellung bildet, teil 17 des Gehäuses eingepresst ist, der mit einem Rückteil 18
5. Druckhammer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich- « das Hammergehäuse bildet. Der Teil 18 ist in eine Öffnung net, dass die Ventilscheibe (28) als auch die Öffnung (32) eine des Teils 17 eingepresst, wobei zwischen diesen Teilen eine kreisförmige Form aufweisen, und dass die Ventilscheibe an Spule gesichert ist, die über zwei Anschlussklemmen 20 und der bezüglich der Öffnung abgewendeten Seite einen ringför- 21 elektrisch angeschlossen werden kann. Eine Gleitführung migen Vorsprung (30) aufweist, gegen den der Hammerstab 22, die in den Gehäuseteil 18 eingepresst ist, bildet eine Füh-
( 11 ) in der Ruhestellung anliegt. 50 rang für den Rückteil 13 des Hammerstabes 11. Der Rückteil
6. Druckhammer nach Anspruch 5, dadurch gekenn- 13 ist mit einer Schulter versehen, und weist einen grösseren zeichnet, dass die Ventilscheibe (28) aus elastischem Material, Durchmesser auf als der Frontteil 12. Wie in Figur 1 gezeigt, vorzugsweise Plastik, besteht. befindet sich zwischen der Schulter 23 und der Gleitführung
7. Druckhammer nach Anspruch 5 oder 6, dadurch ge- 15 eine Schraubenfeder 24, die den Hammerstab 11 gegen die kennzeichnet, dass die Ventilvorrichtung (25,28) eine am 55 Ruhestellung spannt.
Umfang kreisförmige Scheibe (25) enthält, die durch einen Die Ventilvorrichtung enthält eine Scheibe 25, die durch
Deckel (26), welcher die durch die Ventilscheibe (28) schliess- einen Deckel 26 gegen den Gehäuseteil 18 geklemmt ist, wo-
bare Öffnung (32) enthält, am Gehäuse (17,18) gesichert ist, bei der Deckel 26 am Gehäuse mittels einer Schnappvorrich-
wobei die Ventilscheibe (28) aus einem zentralen, aus der tung 27 befestigt ist, die aus einem ringförmigen Wulst im kreisförmigen Scheibe (25) ausgeschnittenen Teil besteht, der 60 Deckel und einer entsprechend geformten Rille am Gehäuse-an einer Stelle seines Umfanges durch einen schmalen Streifen teil 18 besteht. Eine zentrale Ventilscheibe 28 ist in der
(29) mit der kreisförmigen Scheibe (25) verbunden ist. Scheibe 25 der Ventilvorrichtung ausgeschnitten, wobei diese
Scheibe eine kreisförmige Form aufweist und mit der Scheibe
25 durch einen engen Streifen 29 verbunden ist. Die Ventil-
65 scheibe 28 weist einen ringförmigen Vorsprung 30 auf, der ei-Die vorliegende Erfindung betrifft einen Druckhammer nen Anschlag bildet, an dem der Teil 13 in seiner Ruhestelfür Drucker und Schreibmaschinen nach dem Oberbegriff des lung anliegt. Die Ventilscheibe 28 mit dem ringförmigen Vor-unabhängigen Patentanspruchs 1. sprang ist aus elastischem Material, vorzugsweise aus Plastik.
Die Ventilscheibe kann durch Zusammenpressen des ringförmigen Vorsprunges 30 die kinetische Energie aufnehmen, die im Hammerstab enthalten sein kann, wenn dieser die Ruhestellung erreicht.
Während der Bewegung des Hammerstabes zur Druckstellung hin, wird ein Raum 31 gebildet, dessen Grösse während dieser Bewegung ändert und sein Maximum erreicht, wenn der Hammerstab die Druckstellung erreicht. Durch eine im Deckel 26 vorgesehene Öffnung 32 kann Luft in den Raum 31 gelangen. Ein enger ringförmiger Kanal 33 zwischen der Gleitführung 22 und dem Rückteil 13 des Hammerstabes verbindet den Raum 31 mit dem Raum 34, der durch die Öffnung 16 und den Frontteil 12 des Hammerstabes begrenzt ist. Der Raum 34 ist durch die Öffnung 35 mit der umgebenen Atmosphäre verbunden.
Der Druckhammer und die Dämpfvorrichtung wirken in der folgenden Weise:
In der Figur 1 hat der Hammerstab 11 seine Ruhestellung erreicht, in welcher der Teil 13 durch die Feder 24 am ringförmigen Vorsprung 30 anliegt, wobei gleichzeitig die Öffnung 32 durch die Ventilscheibe 28 verschlossen ist.
Die Figur 2 illustriert den Verlauf nach einer Erregung der
3 657 319
Spule 19. Der Hammerstab 11 wird nach links zur Druckstellung hin entgegen der rückentreibenden Kraft der Feder 24 bewegt. Bei der Bewegung des Hammerstabes wird hinter dem Rückteil 13 ein Vakuum erzeugt, das die Öffnung 32 öff-5 net, wodurch der Raum 31 mit Luft gefüllt wird. Der Füllgrad erreicht sein Maximum, wenn der Hammerstab die Druckstellung erreicht hat.
Wie in Figur 3 gezeigt, bewegt sich der Hammerstab rückwärts, nachdem das Typenzeichen angeschlagen wurde, wo-io bei die Rückbewegung durch die restliche kinetische Energie und die Rückstellkraft der Feder 24 erfolgt. Das im Raum 31 gestaute Luftvolumen erzeugt einen Überdruck, der bewirkt, dass die Ventilscheibe die Öffnung 32 schliesst. Während der kontinuierlichen Rückbewegung wird das Luftvolumen mehr 15 und mehr komprimiert, und da die Luft den Raum 31 nur durch den engen Kanal 33 verlassen kann, wird die Bewegung gedämpft, so dass der Hammerstab beim Erreichen der Ruhestellung die meiste kinetische Energie abgegeben hat. Ein kleiner Rest von Energie, der noch übrigbleiben mag wenn der 20 Hammerstab die Ruhestellung erreicht hat, wird durch die Ventilscheibe über die Kompression des ringförmigen Vorsprunges 30 aufgenommen.
C
1 Blatt Zeichnungen
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