CH657655A5 - Verkleidung fuer langgestreckte bauelemente. - Google Patents

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Description

Die Erfindung betrifft eine Verkleidung für langgestreckte Bauelemente, z.B. Säulen, Pfosten oder Träger. Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Verkleidung für derartige langgestreckte Bauelemente zu schaffen, die einfach, auch in Selbstbauweise, aufgestellt werden kann. Zu diesem Zweck wird die Verwendung mindestens einer polygonalen Querschnitt aufweisende Bohle vorgeschlagen, die an einer Seitenfläche mit mindestens einer Aussparung bzw. einem Vorsprung, zur Verbindung mit mindestens einem an dem langgestreckten Bauelement vorgesehenen Fortsatz oder einer Aussparung versehen ist, wobei im Abstand neben der Aussparung bzw. dem Vorsprung, nach der gleichen Seite der Bohle offen bzw. abstehend, mindestens eine weitere Aussparung bzw. ein weiterer Vorsprung angeordnet ist, mit der ein Fortsatz bzw. mit dem eine Ausnehmung einer Verkleidungsleiste in Eingriff bringbar ist, wobei an mindestens einer weiteren Seitenfläche der Bohle eine Ausnehmung vorgesehen ist, die mit dem Fortsatz einer weiteren Verkleidungsleiste in Eingriff bringbar ist.
Durch die besondere Gestaltung der Bohle ist es möglich, diese Bohle sowohl an dem langgestreckten Bauelement festzulegen, als sie auch mit Bekleidungsleisten zu verbinden. Dadurch wird die Möglichkeit eröffnet, langgestreckte Bauelemente der verschiedensten Abmessungen einfach zu verkleiden, dadurch, dass zwischen benachbarten Bohlen, die jeweils an dem langgestreckten Element festgelegt werden können, beliebig viele Verkleidungsleisten eingesetzt werden. Damit besteht die Möglichkeit, verschiedenst geformte langgestreckte Bauelemente wirksam und auf einfache Weise mit einer Verkleidung zu versehen. Besonders einfach ist es, wenn die Bohle quadratischen Querschnitt aufweist. In besonderer Ausgestaltung der Erfindung können zur Verbindung mit dem langgestreckten Bauelement auch mehrere in Längsrichtung der Bohle voneinander beabstandete Aussparungen bzw. Vorsprünge vorgesehen sein, die mit auf dem langgestreckten Bauelement angeordneten Fortsätzen bzw. Aussparungen in Eingriff bringbar sind. In besonderer Ausgestaltung der Erfindung können zur Erzielung einer guten Befestigung die Vorsprünge auf der Bohle mit mindestens einem widerhaken5
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artigen Fortsatz versehen sein, der der Ausziehrichtung der Bohle aus dem langgestreckten Bauelement entgegengerichtet ist.
Bei mehreren Bohlen kann mindestens eine der Bohlen an jeder Seitenfläche, die die mindestens eine Aussparung bzw. den mindestens einen Vorsprung trägt, mit mindestens einer Bohrung für die Aufnahme einer Schraube versehen sein, mit der die Bohle von der Innenseite des langgestreckten Elementes her befestigbar ist. Durch diese Ausgestaltung der erfin-dungsgemässen Verkleidung wird durch die Befestigung einer Bohle ein Fixpunkt für die Montage geschaffen und die anderen Verkleidungselemente, wie Bohlen bzw. Verkleidungsleisten, können an die an dem langgestreckten Element befestigte Bohle angeschoben werden, ohne dass hiebei die Bohle gelockert werden würde.
In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemässen Verkleidung können die Vorsprünge an der Bohle bzw. an den Bohlen an einem an der Bohle bzw. an den Bohlen befestigten Tragglied, z.B. einem Winkelprofil oder einem Flachstab, ausgebildet sein. Diese Ausgestaltung ermöglicht im gewissen Bereich eine Justierung und erlaubt auch die nachträgliche Anbringung der Vorsprünge an der Bohle bzw. an dem langgestreckten Bauelement.
Weiterer Erfindungsgegenstand ist ein mit einer erfindungsgemässen Verkleidung versehenes langgestrecktes Bauelement.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen,
Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch ein langgestrecktes Bauelement, das erfindungsgemäss mit einer Verkleidung versehen ist,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch eine Decke, deren Träger mittels einer erfindungsgemässen Verkleidung verkleidet sind,
Fig. 3 ein Detail, das die Anbringung der Vorsprünge auf dem langgestreckten Bauelement veranschaulicht, und
Fig. 4 eine gegenüber Fig. 1 modifizierte Ausführung einer Verkleidung.
In der Zeichnung ist mit 3 ein langgestrecktes Bauelement bezeichnet, das mit einer Verkleidung versehen ist. Solche langgestreckte Bauelemente können Säulen, Pfosten, Träger und dergleichen Gebilde sein, wobei auch die Möglichkeit besteht, wie Fig. 2 dies veranschaulicht, auch Deckenträger mit einer erfindungsgemässen Verkleidung zu versehen.
Wesentlichstes Element der erfindungsgemässen Verkleidung ist eine polygonalen Querschnitt aufweisende Bohle 1. Der Querschnitt der Bohle 1 wird bevorzugt rechteckig, insbesondere quadratisch gewählt. An einer Seitenfläche der Bohle 1 ist eine Aussparung 2 angeordnet, die sich in Längsrichtung der Bohle erstreckt und bevorzugt als Nut ausgebildet ist. Diese Aussparung 2 dient zur Verbindung mit einem an dem langgestreckten Bauelement 3 vorgesehenen Fortsatz 4. Durch Aufschieben der Aussparung 2 auf dem Fortsatz 4 kann die Bohle 1 an dem langgestreckten Bauelement 3 festgelegt werden. Im Abstand quer von der Aussparung 2 und nach der gleichen Seite wie die Aussparung 2 offen befindet sich eine weitere Aussparung 5, in welche ein als Feder ausgebildeter Fortsatz 6 einer Verkleidungsleiste 7 eingeschoben werden kann. Die Bohle besitzt somit an einer ihrer Seitenflächen jeweils zwei Aussparungen 2 bzw. 5. An mindestens einer weiteren Seitenfläche der Bohle 1 ist eine Ausnehmung 8, bevorzugt in Form einer Längsnut vorgesehen, in die eine Feder 9 einer weiteren Verkleidungsleiste 10 einschiebbar ist. Die Verkleidungsleisten 7, 10 können, wie dies etwa
Fig. 1 zeigt, von zwei verschiedenen, unter rechtem Winkel zueinander stehenden Seitenflächen der Bohle 1 weggehen. Zwischen zwei benachbarten Bohlen können ie nach den Abmassen des langgestreckten Elementes 3 eine verschiedene 5 Anzahl von Verkleidungsleisten 7 bzw. 10 angeordnet werden, so dass z.B. beliebige Abmessungen beherrschbar sind. Die Aussparungen 2 werden normalerweise als in Längsrichtung der Bohle verlaufende, durchgehende Nuten ausgebildet, jedoch ist es auch möglich, nur einzelne, in Längsrichtung der io Bohle voneinander beabstandete Aussparungen vorzusehen und diese dann auf Federn 4, die von dem langgestreckten Element 3 abstehen, aufzuschieben. Eine ähnliche Ausbildung kann auch für die Aussparungen 5 getroffen werden, die normalerweise als in Längsrichtung der Bohle verlaufende i5 Nuten vorgesehen werden, jedoch können auch einzelne solcher Aussparungen in Längsrichtung der Bohle beabstandet voneinander angeordnet werden, die dann mit entsprechenden Zapfen oder dergleichen, die von den Leisten 7 oder 10 vorspringen, in Eingriff gebacht werden. Die Bohle 1 besitzt 20 bevorzugt quadratischen Querschnitt. Die Vorsprünge auf der Bohle 1 bzw. die Vorsprünge 4 an dem langgestreckten Element 3 können mit widerhakenartigen Fortsätzen 11 versehen werden. Diese widerhakenartigen Fortsätze 11 sind der Abziehrichtung der Bohle 1 entgegengerichtet und hindern 25 solcherart, dass die Bohle 1 leichtgängig von dem langgestreckten Element abgezogen werden kann.
Wie Fig. 1 erkennen lässt, sind zwei der Bohlen 1 an dem langgestreckten Bauelement 3 durch Schrauben 12 von der Innenseite des langgestreckten Elementes 3 her befestigt. Auf .so diese Weise bilden die so befestigten Bohlen 1 Fixpunkte, an die die restliche Verkleidung, bestehend ebenfalls aus Bohlen 1 und Verkleidungsleisten 7, angeschoben werden kann.
Fig. 3 zeigt eine Anordnung, bei der die Vorsprünge 4 auf der Bohle bzw. dem langgestreckten Element 3 an einem 35 Tragglied 14, das beispielsweise als Winkelprofil ausgebildet ist, angeordnet sind. Damit ist es auch nachträglich möglich, langgestreckte Bauelemente, also Säulen, Pfosten, Träger und dergleichen, mit Vorsprüngen 4 zum Halten von Bohlen 1 zu versehen. In Fig. 2 ist die Verkleidung eines an einer Decke « befestigten langgestreckten Elementes 3 mittels einer Bohle 1 und einer Verkleidungsleiste 7 gezeigt. An die Verkleidungsleiste 7 und die Bohle 1 können links und rechts weitere Verkleidungsleisten 7 angeschlossen werden.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform stehen die « Vorsprünge 4 von einem nach Art einer Hülse auf das langgestreckte Bauelement 3 aufschiebbaren Manschette 17 ab. Die Manschette kann hierbei in der jeweils gewünschten Höhenlage, z.B. mittels einer Schraube 18 an dem langgestreckten Bauelement 3 festgestellt werden. Als besonders zweckmässig 5o erscheint es, wenn an der Manschette 17 zusätzlich zu den Vorsprüngen 4 noch mindestens eine Tragleiste 15 absteht, welche die Bohle 1 bzw. die Verkleidungsleiste 7 nach aussen überragt. An der Tragleiste 15 können weitere Elemente, z.B. eines Balkongeländers 16 angeschlagen werden. Hiebei 55 erweist sich die Verschiebbarkeit der Manschette 17 als besonders günstig, weil hiedurch die Tragleiste 15 jeweils in die für das Balkongeländer 16 vorgesehene Höhe gebracht und dort am langgestreckten Element 3 festgelegt werden kann. Die Tragleiste 15 kann jedoch auch unmittelbar am 6° langgestreckten Element 3 angeordnet werden. Auch ist es möglich, an einem langgestreckten Element 3 bzw. an einer Manschette 17 mehr als eine Tragleiste 15 vorzusehen, wenn etwa nach unterschiedlichen Richtungen Geländer oder dergleichen von einem langgestreckten Element ausgeht.
1 Blatt Zeichnungen

Claims (18)

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1. Verkleidung für langgestreckte Bauelemente, z.B. Säulen, Pfosten oder Träger, gekennzeichnet durch mindestens eine einen polygonalen Querschnitt aufweisende Bohle (1), die an einer Seitenfläche mit mindestens einer Aussparung (2) bzw. einem Vorsprung, zur Verbindung mit mindestens einem an dem langgestreckten Bauelement (3) vorgesehenen Fortsatz oder einer Aussparung, versehen ist, wobei im Abstand neben der Aussparung (2) bzw. dem Vorsprung, nach der gleichen Seite der Bohle offen bzw. abstehend, mindestens eine weitere Aussparung (5) bzw. ein weiterer Vorsprung angeordnet ist, mit der ein Fortsatz (6) bzw. mit dem eine Ausnehmung einer Verkleidungsleiste (7) in Eingriff bringbar ist, und dass an mindestens einer weiteren Seitenfläche der Bohle (1) eine Ausnehmung (8) vorgesehen ist, die mit dem Fortsatz (9) einer weiteren Verkleidungsleiste (10) in Eingriff bringbar ist.
2. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohle (1) rechteckigen Querschnitt aufweist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohle (1) quadratischen Querschnitt aufweist.
4. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der weiteren Aussparung (5) der Bohle (1) in Eingriff bringbare Fortsatz (6) der Verkleidungsleiste (7) als Feder ausgebildet ist.
5. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem weiteren Vorsprung der Bohle (1) in Eingriff bringbare Ausnehmung der Verkleidungsleiste (7) als Nut ausgebildet ist.
6. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an mindestens einer weiteren Seitenfläche der Bohle (1) vorgesehene Ausnehmung (8) als in Längsrichtung der Bohle (1) verlaufende Nut ausgebildet ist.
7. Verkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der an mindestens einer weiteren Seitenfläche der Bohle (1) vorgesehenen Ausnehmung (8) in Eingriff bringbare Fortsatz (9) der weiteren Verkleidungsleiste (10) als Feder ausgebildet ist.
8. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung mit dem langgestreckten Bauelement (3) mehrere, in Längsrichtung der Bohle (1) voneinander beabstandete Aussparungen bzw. Vorsprünge vorgesehen sind, die mit auf dem langgestreckten Bauelement (3) angeordneten Fortsätzen bzw. Aussparungen in Eingriff bringbar sind.
9. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge auf der Bohle mit mindestens einem widerhakenartigen Fortsatz (11) versehen sind, der der Ausziehrichtung der Bohle (1) aus dem langgestreckten Bauelement entgegengerichtet ist.
10. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, mit mehreren Bohlen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Bohlen (1) an jener Seitenfläche, die die mindestens eine Aussparung (2) bzw. den mindestens einen Vorsprung trägt, mit mindestens einer Bohrung für die Aufnahme einer Schraube (12) versehen ist, mit der die Bohle (1) von der Innenseite des langgestreckten Elementes (3) her befestigbar ist.
11. Verkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge an der Bohle bzw. an den Bohlen (1) an einem an der Bohle bzw. an den Bohlen befestigten Tragglied, z.B. einem Winkelprofil oder einem Flachstab, ausgebildet sind.
12. Mit einer Verkleidung nach Anspruch 1 versehenes langgestrecktes Bauelement.
13. Bauelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Fortsätze auf dem langgestreckten Element (3) mit mindestens einem Widerhaken versehen sind, der der Ausziehrichtung der Bohle (1) entgegengesetzt ist.
14. Bauelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass an dem langgestreckten Bauelement (3) mindestens eine der Bohlen (1 ) durch Schrauben (12) von der Innenseite des langgestreckten Bauelementes (3) her befestigt ist.
15. Bauelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Fortsatz an dem langgestreckten Element (3) an einem mittels Schrauben (13) lösbar mit dem langgestreckten Element (3) verbundenen Tragglied (14), z.B. einem Winkelprofil, einem Flachstab ausgebildet ist.
16. Bauelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass von mindestens einer Seitenfläche des langgestreckten Bauelementes eine die Bohle (1) bzw. die Verkleidungsleiste (7) nach aussen überragende Tragleiste (15) absteht, insbesondere zum Anschlagen weiterer Elemente, z.B. Balkongeländer (16).
17. Bauelement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (4) von einer auf das langgestreckte Bauelement (3) aufgeschobenen Manschette (17) abstehen, die beispielsweise mittels einer Schraube (18) an dem langgestreckten Bauelement (3) festgelegt ist.
18. Bauelement nach Anspruch 12 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass von mindestens einer Seitenfläche der Manschette eine die Bohle (1) bzw. die Verkleidungsleiste (7) nach aussen überragende Tragleiste (15) absteht, insbesondere zum Anschlagen weiterer Elemente, z.B. Balkongeländer (16).
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