CH657939A5 - Shaft limit switch - Google Patents
Shaft limit switch Download PDFInfo
- Publication number
- CH657939A5 CH657939A5 CH202681A CH202681A CH657939A5 CH 657939 A5 CH657939 A5 CH 657939A5 CH 202681 A CH202681 A CH 202681A CH 202681 A CH202681 A CH 202681A CH 657939 A5 CH657939 A5 CH 657939A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- shaft
- limit switch
- circuit
- elements
- switch according
- Prior art date
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
- H01H19/02—Details
- H01H19/10—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H19/14—Operating parts, e.g. turn knob
- H01H19/18—Operating parts, e.g. turn knob adapted for actuation at a limit or other predetermined position in the path of a body, the relative movement of switch and body being primarily for a purpose other than the actuation of the switch, e.g. door switch, limit switch, floor-levelling switch of a lift
- H01H19/183—Operating parts, e.g. turn knob adapted for actuation at a limit or other predetermined position in the path of a body, the relative movement of switch and body being primarily for a purpose other than the actuation of the switch, e.g. door switch, limit switch, floor-levelling switch of a lift adapted for operation by the simultaneous action of two cam plates, rotating at different speeds
Landscapes
- Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
- Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Wellen-Endschalter gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen besonders leicht einstellbaren Endschalter dieser Art zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Wellen-Endschalter er-findungsgemäss so ausgebildet, wie im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegeben.
Wellen-Endschalter der vorstehend beschriebenen Art werden insbesondere dort eingesetzt, wo mittels einer Antriebsquelle, die Antriebsleistung in Form einer Drehbewegung liefert, Gegenstände drehend oder längs einer geraden oder gekrümmten Bahn verschoben werden und wo man ein Anhalten dieser Gegenstände an einem bestimmten Punkt der Drehbewegung oder der Bewegungsbahn erreichen will. Dabei kann die Welle des erfindungsgemässen Wellen-Endschalters mit der Drehzahl der Welle der Antriebsquelle oder einer anderen Drehzahl rotieren, beispielsweise einer im Antriebs-Drehmomentfluss zum anzutreibenden Gegenstand vorhandenen Drehzahl; insbesondere kommt in Frage, die Rotation der Welle des Wellen-Endschal-ters von einer Stelle des Drehmomentflusses abzuleiten, die hinter einem Untersetzungsgetriebe zwischen der Antriebsquelle und dem zu verschiebenden Gegenstand liegt, oder den Wellen-s Endschalter insgesamt einer solchen Welle reduzierter Drehzahl zuzuordnen.
Während bei herkömmlichen Endschaltern die Schaltungsauslöseelemente häufig als mit einer geeigneten Gewindespindel zusammenwirkende Wandermuttern ausgebildet sind, also eine io lineare Bewegung ausführen, sind beim erfindungsgemässen Wellen-Endschalter rotierbare Schaltungsauslöseelemente bevorzugt, da sie einen besonders einfachen, kompakten Aufbau des Endschalters ergeben. Die Bewegungsverbindung zwischen der Welle und den Schaltungsauslöseelementen sind vorzugs-15 weise formschlüssige Bewegungsverbindungen, insbesondere Zahnrad-Bewegungsverbindungen, da mit diesen die gewünschte definierte Stellungszuordnung zwischen Welle bzw. angetriebenem Gegenstand und den Schaltungsauslöseelementen auf besonders einfache Weise erzeugbar ist. Das Auslösen des Schalt-20 Vorgangs geschieht vorzugsweise mechanisch, beispielsweise durch Vorsprünge, Einsenkungen und dergleichen an den Schaltungsauslöseelementen. Für den eigentlichen Schaltvorgang sind im allgemeinen geeignete Schalteinrichtungen vorgesehen, beispielsweise elektrische Schalter, was sich insbesondere 25 im Fall ekektrischer Antriebsquellen anbietet.
Der erfindungsgemässe Wellen-Endschalter basiert auf dem Prinzip, die Schaltungsauslöseelemente mit derartigen unterschiedlichen Übersetzungen, die ins Schnelle oder ins Langsame gehen können und von denen auch eine 1:1 sein kann, mit der 30 Rotation der Welle des Wellen-Endschalters zu koppeln, dass eine bestimmte, gegenseitige Relativstellung, die als Schaltungs-auslöse-Relativstellung genutzt wird, nur einmal oder nach einer so hohen Anzahl von Wellenumdrehungen erreicht wird, dass die Wiederkehr der Schaltungsauslöse-Relativstellung aus-35 serhalb des Nutzbereichs der Wellenumdrehungen liegt. Abhängig von der Grösse des Nutzbereichs der Wellenumdrehungen und der Übersetzungsdifferenz zwischen den unterschiedlichen Übersetzungen kann man zwei, drei oder noch mehr Schaltungsauslöseelemente und dementsprechend Übersetzungen 40 wählen. Häufig sind zwei Schaltungsauslöseelemente ausreichend, besonders bevorzugt sind jedoch drei Schaltungsauslöseelemente. Übersetzungsverhältnisse, die zueinander nicht in der Relation ganzzahliger Vielfacher stehen, sind bevorzugt. Bevorzugt unterscheiden sich die Übersetzungsverhältnisse nur ge-45 ringfügig voneinander, da dann die Schaltauslöse-Relativstel-lung erst nach einer sehr hohen Zahl von Wellenumdrehungen wieder erreicht wird.
Wenn man mindestens eine Rutschkupplung, vorzugsweise alle vorgesehenen Rutschkupplungen, gemäss Anspruch 2, vor-5o zugsweise weitergebildet gemäss Anspruch 3, ausbildet, ergibt sich eine besonders einfache Konstruktion des Endschalters. In Anspruch 4 ist eine konstruktiv besonders leicht verwirklichbare Möglichkeit zum Festhalten der Schaltungsauslöseelemente gekennzeichnet.
55 In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung sind zwei Sätze Schaltungsauslöseelemente und entsprechend zwei Halteglieder gemäss Anspruch 5 vorgesehen. Vorzugsweise sind beide Sätze Schaltungsauslöseelemente und beide Halteglieder so ausgebildet bzw. so mit Rutschkupplungen angeschlossen, wie in den f.o Ansprüchen 2 bis 4 angegeben.
Bevorzugte Verwendungen des erfindungsgemässen Wellen-Endschalters sind in Anspruch 7 angegeben. Bei diesen Verwendungen kommt die hervorragend leichte Einstellbarkeit des Wellen-Endschalters ganz besonders zum tragen, da der Einbau 65 häufig von mit Endschaltern nicht besonders vertrauten Personen vorgenommen wird.
Zum Einstellen müssen die Schaltungsauslöseelemente nicht unbedingt genau in der Schaltauslöse-Relativstellung festgehal
3
657 939
ten werden sondern können auch in einer Relativstellung festgehalten werden, die um ei.?en defilierten Weg des zu verschiebenden Gegenstands bzw. um einen definierten Winkelweg der Welle von der Schaltauslöse-Relativstellung entfernt ist.
Der erfindungsgemässe Wellen-Endschalter weist vorzugsweise eine zusätzliche Schaltungsauslöseunrichtung auf, die bei Erreichen einer Endlage des durch die Drehung der Welle zu verschiebenden Gegenstands eine Schaltung auslöst, unabhängig von der Funktion der bdialtungsauslöseel?mente.
Die Erfindung und Weitei Bildungen dei ï-findu>,j werden im folgenden anhand eines Ausfünruugsbeispiels noch nal;er erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt des Wellen-Endschalters quer zur Erstreckungsrichtung der Welle längs I-I in Fig. 2;
Fig. 2 einen Längsschnitt des Wellen-Endschalters gemäss Fig. 1 längs II-II in Fig. 1.
Der dargestellte Wellen-Endschalter 2 ist insgesamt — grob gesprochen — im wesentlichen würfelförmig. Er kann mit seiner in Fig. 2 linken Stirnseite an einem Getriebe oder einem Getriebemotor befestigt werden. Die in Fig. 2 rechte Stirnseite enthält Öffnungen für die elektrischen Anschlussleitungen. Das Gehäuse 4 des Wellen-Endschalters 2 besteht aus einem topfför-migen Hauptteil 6 und einem in Fig. 2 rechten Deckelteil 8. Hauptteil 6 und Deckelteil 8 bestehen aus Kunststoff.
Eine Welle 10 erstreckt sich etwa zentral durch den gesamten Endschalter 2. Diese Welle 10 ist als Sechskantwelle ausgebildet und stellt die Abtriebswelle des vorgeschalteten Getriebes dar; sie führt an der in Fig. 2 linken Stirnseite in den Endschalter hinein und auf der in Fig. 2 rechten Stirnseite aus dem Endschalter 2 heraus; in Fig. 2 findet rechts vom Endschalter 2 der nicht dargestellte Antrieb eines anzutreibenden Gegenstands statt, beispielsweise der Antrieb eines Rolladens über eine Rollladentrommel.
Im Endschaltergehäuse 4 sind zwei Achsen 12 gelagert, und zwar in der Stirnansicht gemäss Fg. 1 unterhalb sowie nach rechts bzw. links gegenüber der Welle 10 versetzt. Auf jeder Achse 12 sind drei Zahnräder 14 axial hintereinander drehbar gelagert. Diese Zahnräder 14 stehen jeweils in Eingriff mit einem zugeordneten Zahnrad 16, das drehfest auf der Welle 10 befestigt ist, wobei jedes Zahnrad 16 mit einem Zahnrad 14 auf der einen Achse 12 und einem Zahnrad 14 auf der anderen Achse 12 kämmt. Das Übersetzungsverhältnis zwischen dem in Fig. 2 ganz links befindlichen Zahnrad 16 mit den beiden zugehörigen Zahnrädern 14 unterscheidet sich vom Übersetzungverhältnis zwischen dem mittleren Zahnrad 16 mit den beiden zugehörigen Zahnrädern 14, und das Übersetzungsverhältnis zwischen dem in Fig. 2 ganz rechten Zahnrad 16 und den zugeordneten Zahnrädern 14 unterscheidet sich wiederum von den beiden vorstehenden Übersetzungsverhältnissen, wobei beim dargestellten Ausführungsbeispiel alle Übersetzungen ins Langsame gehen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel betragen die Übersetzungsverhältnisse von links nach rechts in Fig. 2, 1:0,596, 1:0,609, 1:0,667.
Die Übersetzungsverhältnisse zwischen dem jeweiligen Zahnrad 16 und den beiden zugeordneten Zahnrädern 14 sind jeweils gleich.
Die Zahnräder 14 haben jeweils eine axial verlängerte Nabe 18. Auf jeder der Naben 18 ist ein kleines Rad 20 mit einem Aussendurchmesser etwas kleiner als der Aussendurchmesser der Zahnräder 14 in einer nachfolgend noch genauer beschriebenen Art gelagert. Die Zahnräder 14 und 16 sowie die Räder 20 bestehen aus Kunststoff. Die in der Stirnansicht gemäss Fig. 1 linke Anordnung aus Achse, drei Zahnrädern 14 und drei Rädern 20 ist gleich ausgebildet wie die entsprechende, in Fig. 1 rechte Anordnung.
Jede Nabe 18 ist am Aussenumfang zylindrisch. Jedes Rad 20 hat eine zentrale Öffnung, die auf einem Teil des Umfangs derart zylindrisch ist, dass sie auf die zugehörige Nabe 18 passt.
Der restliche Teil der Öffnung besteht aus zwei diametral gegenüberliegenden Erweiterungen 22. In jeder dieser Erweiterungen 22 ist eine kleine, metallische Blattfeder 24 eingelegt, die sich mit ihren Enden an den Ecken der Erweiterung 22 aussen 5 abstützt und in ihrem Mittelbereich innen unter Federspannung gegen den Aussenumfang der Nabe 18 anliegt. Auf diese Weise ist jedes Rad 20 so unter Zwischenschaltung zweier Blattfedern 24 auf der Nabe 18 des zugehörigen Zahnrads 14 gelagert, dass eine Rutschkupplung zwischen dem Zahnrad 14 und dem Rad io 20 entsteht. Die Vorspannung der Blattfedern 24 ist so gewählt, dass jedes Zahnrad 14 das zugehörige Rad 20 im Normalbetrieb -les Endschalters 2, also wenn nicht gerade eine Endschalterein-su."un2 vorgenommen wird, drehend mitnimmt. Alle sechs Zahnrädc. 14 (mit Ausnahme der Zähnezahl), alle sechs Räder i5 20 und alle sechs Rutschkupplungen zwischen diesen Teilen sind gleich aufgebaut.
Jedes Rad 20 hat an seinem Aussenumfang eine axial verlaufende Rinne 26 sowie um etwa 150° umfangsversetzt einen Vorsprung 28. Oberhalb des in der Stirnansicht linken Satzes 20 von drei Rädern 20 sowie oberhalb des in der Stirnansicht rechten Satzes von drei Rädern 20 ist jeweils ein Übertragungshebel 30 im Bereich der Wand des Gehäuses 4 angelenkt. Jeder Übertragungshebel 30 besitzt drei nach unten weisende, axial fluchtende Nasen 32, die jeweils auf dem Aussenumfang des zuge-25 ordneten Rades 20 entlanggleiten. Wenn die drei Rinnen 26 der drei Räder 20 eines Satzes von Rädern 20 in der Winkelstellung miteinander fluchten, wo die Nasen 32 des zugehörigen Übertragungshebels 30 sich befinden, senkt sich dieser um die Tiefe der Rinnen 26 unter Federspannung ab. Die Oberseite jedes 30 Übertragungshebels 30 wirkt mit einem federnd nach unten vorgespannten Stössel 33 eines zugeordneten Mikroschalters 34 zusammen, so dass bei Absenkung des Übertragungshebels 30 der zugeordnete Mikroschalter 34 geöffnet wird. Die beiden Übertragungshebel 30 und die beiden Mikroschalter 34 sind in der 35 Stirnansicht der Fig. 1 auf beiden Seiten des Endschalters 2 gleich aufgebaut, wobei lediglich das Gehäuse eines der Mikroschalter aus weiter unten zu erläuternden Gründen insgesamt nach oben gegen Federkraft verschiebbar ist. Aus Gründen der Veranschaulichung ist, abweichend von Fig. 1, in Fig. 2 jeweils 40 eine Erweiterung 22 in den Öffnungen der Räder 20 nach unten weisend eingezeichnet.
In der vertikalen Mittelebene des Schalters 2 ist ganz unten im Gehäuse 4 eine axial verlaufende Achse 36 gelagert. Auf der Achse 36 ist ein in der Stirnansicht nach links ragendes Halte-45 glied 38 in Form eines Schwenkhebels und ein in der Stirnansicht nach rechts ragendes Halteglied in Form eines Schwenkhebels gelagert. Jedes Halteglied 38 besitzt ein nach oben ragendes Ende 40, das, wenn es gegen Federkraft angehoben ist, die Vorsprünge 28 der drei zugeordneten Räder 20 am Weiterdre-50 hen hindert, wenn diese Vorsprünge 28 im Verlauf ihrer Umdrehung gegen das Ende 40 anliegen. Somit stellen die drei Räder 20 jedes Satzes von Rädern 20 Schaltungsauslöseelemente dar. Bei allen drei Rädern 20 eines Satzes von Rädern 20 ist der Winkelversatz zwischen der Rinne 26 und dem Vorsprung 28 55 gleich. Die Bereiche des Endes 40 eines Halteglieds 38, die die Vorsprünge 28 anhalten sollen, fluchten axial miteinander. Wenn das betreffende Halteglied 38 und mit ihm das zugehörige Ende 40 angehoben ist, drehen sich die drei Räder 20 des betreffenden Radsatzes jeweils so lange mit den zugehörigen 60 Zahnrädern 14, bis sie durch das Ende 40 am Weiterdrehen gehindert werden und wegen der zugehörigen Rutschkupplung zu rotieren aufhören, obwohl das zugehörige Zahnrad 14 weiter rotiert. Spätestens nach knapp einer vollständigen Umdrehung des «langsamsten» der Zahnräder 14 des betreffenden Zahnrad-65 satzes sind alle drei Vorsprünge 28 vom Ende 40 festgehalten. In dieser Position fluchten alle drei Rinnen 26 miteinander, der zugehörige Übertragungshebel 30 senkt sich, sofern das Halteglied 38 nach unten freigegeben ist, und mit dem Übertragungs-
657 939
hebel 30 senkt sich der Stössel 33 des zugehörigen Mikroschal-ters 34. Gibt man nun das Halteglied 38 frei, senkt es sich unter Federkraft nach unten, und die Räder 20 rotieren wieder gemeinsam mit den Zahnrädern 14.
Wenn sich in der Blickrichtung der Fig. 1 die Welle 10 im Uhrzeigersinn dreht, drehen sich bei beiden Zahnradsätzen die Zahnräder 14 und mit ihnen die Räder 20 gegen den Uhrzeigersinn. Das Ende 40 des in Fig. 1 rechten Halteglieds 38 ist dafür vorgesehen, die Vorsprünge 28 des rechten Radsatzes aus dieser Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn festzuhalten. Bei Drehung der Welle 10 gegen den Uhrzeigersinn, drehen sich beide Zahnradsätze und beide Radsätze im Uhrzeigersinn. Das Ende 40 des linken Halteglieds 38 ist dafür vorgesehen, die Vorssprünge 28 des linken Radsatzes aus der Umdrehung in diesem Drehsinn festzuhalten, somit kann mit dem rechten Halteglied 38 eine Schaltungsauslöse-Relativstellung des rechten Radsatzes bei der erstgenannten Drehrichtung der Welle 10 eingestellt werden, während mit dem linken Halteglied 38 eine Schaltungsauslöse-Relativstellung des linken Radsatzes bei der zweitgenannten Drehrichtung der Welle 10 eingestellt werden kann. Zum drehenden Anheben jedes Halteglieds 38 ist ein aus dem Gehäuse ragender Einstelldrücker 42 vorgesehen.
Um das nachfolgend noch genauer erläuterte Einstellen des Endschalters 2 besonders einfach zu gestalten, ist eine in den Zeichnungen nicht dargestellte Verbindung zwischen dem jeweiligen Einstelldrücker 42 und dem jeweiligen Übertragungshebel 30 vorgesehen, derart, dass der jeweilige Einstelldrücker 42 zusammen mit dem jeweiligen Halteglied 38 auch den jeweiligen Übertragungshebel 30 anhebt bzw. zum Absenken freigibt. Damit ist gewährleistet, dass trotz erreichter Schaltauslöse-Relativ-stellung der Rinnen 26 der Schaltvorgang erst dann erfolgt, wenn der Einstelldrücker 42 losgelassen wird und sich infolgedessen der jeweilige Übertragungshebel 30 auch wirklich senken kann.
Beim Einstellen des Endschalters 2 wird, beschrieben am Beispiel eines Rolladens, folgendermassen vorgegangen: Der Rolladen wird nach unten verfahren, und kurz vor Erreichen der beabsichtigten unteren Endlage wird der für das Ausschalten in diesem Drehsinn zuständige Einstelldrücker 42 gedrückt. Nach relativ kurzem Weiterdrehen der Welle sind alle Vorsprünge 28 des betreffenden Radsatzes festgehalten, und der zugehörige der beiden Mikroschalter 34 schaltet nach Loslassen des Einstelldrückers 42 aus. Sollte eine etwas zu hohe Endlage des Rolladens erreicht worden sein, könnte beispielsweise durch erneutes Drücken des betreffenden Einstelldrückers 42 die Endlage nach unten nachgestellt werden. Sollte hingegen der Einstelldrücker 42 etwas zu spät gedrückt worden sein, also eine etwas zu tiefe Endlage erreicht werden, müsste der Rolladen ein grösseres Stück angehoben werden und die Einstellung mit einem etwas früheren Drücken des Einstelldrückers 42 wiederholt werden. Analog geht man bei der Einstellung der oberen Endlage des Rolladens vor.
Durch Wahl hinreichend kleiner Unterschiede in den Über-setzungaverhältnissen eines Bewegungsverbindungssatzes lässt sich ohne Schwierigkeiten erreichen, dass die durch Fluchten der drei Vorsprünge 28 und der drei Rinnen 26 des Radsatzes gegebene Schaltungsauslöse-Relativstellung erst nach einer sehr hohen Anzahl Umdrehungen der Welle 10 wieder erreicht wird. Es lässt sich somit ohne weiteres dafür sorgen, dass die Schal-tungsauslöse-Relativstellung über den gesamten Hubbereich des Rolladens und die hierfür erforderliche Anzahl von Umdrehungen der Welle 10 nur einmal erreicht wird, nämlich gerade bei der beabsichtigten, eingestellten Endlage des Rolladens. Dies gilt analog sowohl für die untere als auch für die obere Endlage.
Der dargestellte Endschalter 2 besitzt noch eine zusätzliche sogenannte Auflaufschalteinrichtung. Hierfür ist ein Auflaufdrücker 44 vorgesehen, der unten aus dem Gehäuse 4 ragt und an seinem unteren Ende so gestaltet ist, dass er in die Bewegungsbahn eines Vorsprungs am unteren Ende des Rolladens ragt und von diesem Vorsprung angehoben wird, ehe der Rolladen unbeabsichtigt ganz auf die Rolladentrommel gezogen wird. Der Auflaufdrücker 44 steht mit dem Gehäuse eines der Mikroschalter 34 derart in Verbindung, dass er dieses bei seinem Anheben gegen Federdruck mit anhebt. Da der Stössel 33 dieses Mikroschalters 34 wegen der Federspannung zwischen Taster 33 und Gehäuse des Mikroschalters unten bleibt, ergibt sich beim Anheben des Auflaufdrückers 44 ein Ausschalten des betreffenden Mikroschalters 34. Diese Auflaufschalteinrichtung kann man beispielsweise als Notabschalteinrichtung bei Versagen der normalen Endschalterfunktion für die obere Endlage des Rolladens verwenden.
Die Halteglieder 38 können statt als Winkelhebel auch als linear gegen Federkraft verschiebbare Halteglieder ausgebildet sein. Zur Betätigung des Auflaufdrückers 44 kann auch ein unten am Gehäuse 4 angelenkter Hebel vorgesehen sein, der an seiner Unterseite einen kalottenförmigen Ansatz trägt und beim Auflaufen des Rolladens oder dergleichen gegen diesen Ansatz mit seiner Oberseite gegen den Auflaufdrücker 44, der in diesem Fall nicht so weit aus dem Gehäuse 4 ragen muss, drückt.
4
5
10
IS
20
25
30
35
40
45
V
1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Wellen-Endschalter, mit mehreren Schaltungsauslöseele-menten, die jeweils über Bewegungsverbindungen mit voneinander unterschiedlichen Übersetzungen mit der Drehbewegung der Welle gekoppelt sind und die bei einer bestimmten gegenseitigen Relativstellung, der Schaltungsauslöse-Relativstellung, ein Schalten auslösen, dadurch gekennzeichnet, dass in jeder Bewegungsverbindung eine Rutschkupplung (18, 24) vorgesehen ist und dass die Schaltungsauslöseelemente (20) zum Einstellen des Endschalters (2) von einem betätigbaren Halteglied (38) in der Schaltungsauslöse-Relativstellung festhaltbar sind.
2. Wellen-Endschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Rutschkupplungen (18, 24) zwischen einem rotierbaren Schaltungsauslöseelement (20) und einem zugeordneten, rotierbaren, vorgeschalteten Glied (14) der jeweiligen Bewegungsverbindung angeordnet ist.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Wellen-Endschalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltungsauslöseelement (20) an dem vorgeschalteten Glied (14) gelagert ist und dass die Rutschkupplung (18, 24) mit Hilfe eines an dieser Lagerung vorgesehenen, federnden Materialstreifens (24) gebildet ist.
4. Wellen-Endschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Festhalten der Schaltungsauslöseelemente (20) mittels des Halteglieds (38) eine formschlüssige Halteeinrichtung (28, 40), vorzugsweise zwischen dem jeweiligen Umfang der rotierbaren Schaltungsauslöseelemente (20) und dem Halteglied (38), vorgesehen ist.
5. Wellen-Endschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Satz Schaltungsauslöseelemente (20) zum Schalten bei der einen Drehrichtung der Welle (10) und ein zweiter Satz Schaltungsauslöseelemente (20) zum Schalten bei der anderen Drehrichtung der Welle (10) vorgesehen sind, und dass ein erstes Halteglied (38) für den ersten Satz Schaltungsauslöseelemente (20) und ein zweites Halteglied (38) für den zweiten Satz Schaltungsauslöseelemente (20) vorgesehen sind.
6. Wellen-Endschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Schaltungsauslöseeinrich-tung (44), die bei Erreichen einer Endlage des durch die Drehung der Welle (10) zu verschiebenden Gegenstands eine Schaltung auslöst, unabhängig von der Funktion der Schaltungsauslöseelemente (20).
7. Verwendung des Wellen-Endschalters nach einem der Ansprüche 1 bis 6 bei Rolläden, Jalousien, Markisen, Rolltoren, Rollgittern, Sektionaltoren, Kipptoren, Schiebetoren oder Schwenktoren.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19803011706 DE3011706C2 (de) | 1980-03-26 | 1980-03-26 | Wellen-Endschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH657939A5 true CH657939A5 (en) | 1986-09-30 |
Family
ID=6098410
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH202681A CH657939A5 (en) | 1980-03-26 | 1981-03-25 | Shaft limit switch |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT386648B (de) |
| CH (1) | CH657939A5 (de) |
| DE (1) | DE3011706C2 (de) |
| FR (1) | FR2479548A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102299009A (zh) * | 2011-07-11 | 2011-12-28 | 宁波杜亚机电技术有限公司 | 一种电机行程开关控制机构 |
Families Citing this family (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3503816A1 (de) * | 1985-02-05 | 1986-08-14 | Lothar 7984 Wolpertswende Huber | Vorrichtung zum selbsttaetigen ausschalten des elektromotors der wickelwelle z.b. eines rolladens in den endlagen |
| ATE131902T1 (de) * | 1991-09-24 | 1996-01-15 | Selve Ernst Gmbh Co Kg | Vorrichtung zur antriebsabschaltung des motors elektrisch betriebener rolläden, rolltore, markisen u.dgl. |
| DE4402524C2 (de) * | 1994-01-28 | 1998-07-09 | Elero Gmbh | Wellen-Endschalter |
| DE4419179C2 (de) * | 1994-06-01 | 1997-04-10 | Webasto Karosseriesysteme | Antrieb für ein bewegbares Fahrzeugteil |
| DE9409724U1 (de) * | 1994-06-16 | 1994-11-10 | Ströter Antriebstechnik GmbH, 40549 Düsseldorf | Stellantrieb |
| DE4440449C2 (de) | 1994-11-14 | 1997-06-12 | Elero Antrieb Sonnenschutz | Verfahren und Vorrichtung zur Stillstandssteuerung von elektromotorisch betriebenen Rolläden oder dergleichen |
| ES2214518T5 (es) * | 1995-10-28 | 2011-04-13 | Elero Gmbh | Procedimiento para el accionamiento de marquesinas o similares accionadas con motor eléctrico. |
| DE19706209B4 (de) * | 1996-11-09 | 2004-05-06 | Becker-Antriebe Gmbh | Vorrichtung zur Steuerung, insbesondere Endabschaltung einer motorischen Antriebsvorrichtung einer Wickelwelle eines Rolladens, Garagentors o. dgl. |
| DE19648825A1 (de) * | 1996-11-26 | 1998-05-28 | Alsthom Cge Alcatel | Endlagenschaltvorrichtung einer elektromotorisch angetriebenen Jalousie |
| DE10040560A1 (de) * | 2000-08-15 | 2002-02-28 | Geiger Gerhard Gmbh & Co | Endlageneinstellvorrichtung |
| DE10063479C2 (de) * | 2000-12-20 | 2003-12-11 | Geiger Gerhard Gmbh & Co | Wellen-Endschalter |
| FR2842940B1 (fr) * | 2002-07-29 | 2005-02-04 | Somfy | Dispositif d'arret automatique pour l'entrainement d'un element de protection solaire, d'occultation ou de fermeture |
| GB0421293D0 (en) * | 2004-09-24 | 2004-10-27 | Carolan Laurence | Control device |
| DE102007050238A1 (de) | 2007-10-20 | 2009-04-23 | SCHÜLE, Robert | Schalteinheit |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1095921B (de) * | 1959-09-03 | 1960-12-29 | Siemens Ag | Kopierwerk |
| DE2347581B2 (de) * | 1973-09-21 | 1978-03-23 | Johannes Lock Windenfabrik U. Maschinenbau, 7943 Ertingen | Schalteinrichtung mit einer Betätigung nach einer vorbestimmten Anzahl von Umdrehungen |
| DE2904681C3 (de) * | 1979-02-08 | 1981-09-03 | Mannesmann AG, 4000 Düsseldorf | Schalteinrichtung zum Betätigen von Schaltkontakten |
-
1980
- 1980-03-26 DE DE19803011706 patent/DE3011706C2/de not_active Expired
-
1981
- 1981-03-25 AT AT139981A patent/AT386648B/de not_active IP Right Cessation
- 1981-03-25 CH CH202681A patent/CH657939A5/de not_active IP Right Cessation
- 1981-03-25 FR FR8106024A patent/FR2479548A1/fr active Granted
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102299009A (zh) * | 2011-07-11 | 2011-12-28 | 宁波杜亚机电技术有限公司 | 一种电机行程开关控制机构 |
| WO2013007000A1 (zh) * | 2011-07-11 | 2013-01-17 | 宁波杜亚机电技术有限公司 | 一种电机行程开关控制机构 |
| CN102299009B (zh) * | 2011-07-11 | 2014-10-01 | 宁波杜亚机电技术有限公司 | 一种电机行程开关控制机构 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2479548B1 (de) | 1985-05-17 |
| ATA139981A (de) | 1988-02-15 |
| DE3011706C2 (de) | 1982-04-15 |
| AT386648B (de) | 1988-09-26 |
| FR2479548A1 (fr) | 1981-10-02 |
| DE3011706A1 (de) | 1981-10-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| CH657939A5 (en) | Shaft limit switch | |
| DE2512102C3 (de) | Abschalteinheit in einer Elektromotor-Antriebseinheit für Markisen und Rolladen | |
| DE2033472B2 (de) | Klinkenschaltwerk | |
| EP0212056B1 (de) | Antriebsvorrichtung für Ventile | |
| DE3420789A1 (de) | Antriebseinheit | |
| DE2046196C3 (de) | Kanalwähler mit Feinabstimmung | |
| DE1499486B2 (de) | Nullstelleinrichtung fuer ein mechanisches rollenzaehlwerk | |
| DE2714021C2 (de) | Vorrichtung zum Abschalten der Drehbewegung einer angetriebenen Welle | |
| DE1424961C3 (de) | Steuerung für die Bedienungsfunktionen einer Treibstoffzapfvorrichtung mit rückstellbarem Zählwerk | |
| DE3503816C2 (de) | ||
| DE1955324C3 (de) | Zehnerschalteinrichtung für Kleinstrechenmaschinen | |
| DE3103497A1 (de) | "schaltvorrichtung fuer elektrische kraftantriebe" | |
| DE2031647A1 (de) | Bodenstaubsauger mit einem mehrstufigen Schalter | |
| DE3005500A1 (de) | Zaehlwerk | |
| EP2149668B1 (de) | Endlageneinstellvorrichtung | |
| DE2908158C2 (de) | Vor- und rückwärts betätigbarer Flach-Schrittschalter | |
| DE2938410C2 (de) | Vorrichtung zum Abtasten der Stellung eines aus mehreren mit Steuerkurven versehenen Ziffernrollen bestehenden Vorwahlzählers | |
| DE2725548C3 (de) | Betätigungsvorrichtung für Kombinationsmechanismen für Türen von Geldschränken, Panzerschränken o.dgl | |
| DE1472402C3 (de) | Kupplungsvorrichtung für wahlweise mit einer gemeinsamen Bedienungshandhabe verbindbare Einstelleinrichtungen für Abstimm- und Anzeigeeinrichtungen in Rundfunkempfängern für AM- und FM-Empfang | |
| EP1816663B1 (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Ausschalten eines die Wickelwelle eines Rollvorhangs antreibenden Elektromotors | |
| DE2044013C (de) | Tuner, insbesondere fur Fernsehempfanger | |
| DE1465645B2 (de) | Zeitschalter | |
| DE2833186B2 (de) | Drucktastenschalter | |
| DE2149378B2 (de) | Zeitschalter mit synchronmotor | |
| DE2216475A1 (de) | Elektrischer Schalter |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PUE | Assignment |
Owner name: ELERO ANTRIEBS- UND SONNENSCHUTZTECHNIK GMBH & CO. |
|
| PL | Patent ceased |