CH658024A5 - Drive device for sliding points - Google Patents

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CH658024A5
CH658024A5 CH693682A CH693682A CH658024A5 CH 658024 A5 CH658024 A5 CH 658024A5 CH 693682 A CH693682 A CH 693682A CH 693682 A CH693682 A CH 693682A CH 658024 A5 CH658024 A5 CH 658024A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sliding
switch
sliding carriage
drive device
crank arm
Prior art date
Application number
CH693682A
Other languages
English (en)
Inventor
Ruprecht Harnisch
Original Assignee
Inventio Ag
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/002Control or safety means for heart-points and crossings of aerial railways, funicular rack-railway
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B25/00Tracks for special kinds of railways
    • E01B25/22Tracks for railways with the vehicle suspended from rigid supporting rails
    • E01B25/26Switches; Crossings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Antriebsvorrichtung für eine Schiebeweiche, insbesondere für Einschienen-Hängebahnen, mit einem quer zu den Fahrbahnen (14, 15) auf von einem Rahmen (7) getragenen Schienen (18, 19) verschiebbar gelagerten und zwischen zwei Arbeitsstellungen hin- und herbewegbaren Schiebewagen (16), dadurch gekennzeichnet, dass am Schiebewagen (16) rechtwinklig zu seiner Bewegungsrichtung eine einerends einen Drehpunkt (2.1) aufweisende und anderenends in einer Halterung (2.2) durch Federn (3.1, 3.2) nachgiebig abgestützte Kulisse (2) vorgesehen ist und am Rahmen (7) ein als Kurbelschwinge (1) -welche eine von einem Kurbel arm (1-.1) getragene und in eine Führungsbahn (2.3) der Kulisse (2) eingreifende Mitnehmerrolle (1.2) aufweist - ausgebildeter Schiebewagenantrieb angeordnet ist,

   wobei der Rahmen (7) für beide Arbeitsstellungen einen den Weg des Schiebewagens (16) vor Erreichen der Totpunktlage des Kurbelarmes (1.1) begrenzenden Anschlag   (6.1,6.2)    und die Kulisse (2) einen den Weg des entgegen der Kraft der jeweils beaufschlagten Feder (3.1, 3.2) in die Totpunktlage und, unterstützt durch die Kraft dieser Feder (3.1, 3.2), über die Totpunktlage hinaus bewegbaren Kurbelarmes (1.1) begrenzenden Anschlag (4) aufweist.



   2. Antriebsvorrichtung für eine Schiebeweiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (2.2) der nachgiebig abgestützten Kulisse (2) aus einem am Schiebewagen (16) befestigten U-förmigen Bügel (2.4) und einer zwischen   denFlanschen    des Bügels angeordneten, die Kulisse (2) und die die Kulisse zentrierenden Federn (3.1, 3.2) tragenden Achse (5) besteht.



   3. Antriebsvorrichtung für eine Schiebeweiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse (2) einen mit den Flanschen die Führungsbahn (2.3) bildenden U-förmigen Querschnitt aufweist.



   4. Antriebsvorrichtung für eine Schiebeweiche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der als ein hohlzylinderförmiger   DämpfungskörpeF    ausgebildeter Anschlag (4) für die Mitnehmerrolle (1.2) auf der Achse (5) der Halterung (2.2) zwischen den Flanschen der Führungsbahn (2.3) der Kulisse (2) angeordnet ist.



   5. Antriebsvorrichtung für eine Schiebeweiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (3.1, 3.2) der nachgiebig abgestützten Kulisse (2) Zugfedern sind.



   6. Antriebsvorrichtung für eine Schiebeweiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Weg des Schiebewagens (16)   begrenzendenAnschläge    (6.1, 6.2) einstellbar sind.



   Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für eine Schiebeweiche, insbesondere für Einschienen-Hängebahnen, mit einem quer zu den Fahrbahnen auf von einem Rahmen getragenen Schienen verschiebbar gelagerten und zwischen zwei Arbeitsstellungen hin- und herbewegbaren Schiebewagen.



   Fahrbahnen, insbesondere Hängebahnen, die zum Transport von Lasten dienen, weisen im allgemeinen Abzweigungen auf, um die Transportfahrzeuge ohne Unterbruch von einer Fahrbahn auf eine benachbarte zu führen. Zu diesem Zwecke dienen Weichen, wobei verschiedene Ausführungsarten bekannt sind.



  Beispielsweise die Zungenweiche mit einem einzigen beweglichen Verbindungsschienenstück, die Drehweiche und die Schiebeweiche mit üblicherweise gleichviel beweglichen Schienenabschnitten wie Abzweigungen, von denen jeweils der benötigte Schienenabschnitt durch eine Dreh- oder eine Schiebebewegung in die gewünschte Betriebsstellung gebracht wird, oder die Kreuzweiche, die an der Kreuzung zweier Fahrbahnen eingsetzt wird.



   Mit der DE-PS   1158546    ist eine Einrichtung zur Verriegelung von Weichen bekannt geworden, mit welcher beispielsweise Schiebeweichen in genau positionierten, durch Sicherheitskontakte überwachten Arbeitsstellungen gehalten werden können.



  Die Fig. 2 und 3 dieser Patentschrift zeigen unter anderem eine Schiebeweiche einer Einschienen-Hängebahn mit einem von vier Laufrollen getragenen und quer zu den Hängebahnschienen in einem Führungsrahmen verfahrbaren Schiebewagen. Die Hinund Herbewegung wird durch ein endloses, von einem Getriebemotor über eine Seiltrommel angetriebenes Seil auf den Schiebewagen übertragen. Am festen Führungsrahmen ist eine Schiene mit zwei Aussparungen vorgesehen, in welche einer von zwei am Schiebewagen angeordneten, federbelasteten, auf Laufrollen auf der Schiene abgestützten und in Büchsen gleitend geführten Zapfen eingreift, wenn die entsprechende Arbeitsstellung erreicht ist. Damit ist eine genaue und absatzfreie Anlage der Hängebahn-Schienenverbindung gewährleistet.

  Beim Umstellen der Schiebeweiche von einer Arbeitsstellung in eine andere Arbeitsstellung wird über das Antriebsseil auch eine Zugkraft auf ein endloses, mit den beiden Arretierzapfen verbundenes Seil übertragen, welches jeweils den eingerasteten Zapfen, vor der Verschiebebewegung der Schiebeweiche, aus der Aussparung herauszieht, während am anderen, nicht eingerasteten Zapfen sich das Seil um den gleichen Betrag lockert, um beim Erreichen der zweiten, freien Aussparung dem Zapfen genügend Spielraum zum Einrasten zur Sicherung der zweiten Arbeitsstellung zu geben.



   Der Nachteil dieser Verriegelung liegt darin, dass neben der elektromechanischen Verschiebeeinrichtung für die Weiche eine zusätzliche, aufwendige und störanfällige Einrichtung mit Führungsschienen mit Aussparungen, federbelastete Arretierzapfen mit Laufrollen und Überwachungskontakte für die Arretierung der Arbeitsstellungen der Weiche und überdies noch ein Seilzug für die Entriegelung erforderlich sind.



   Es sind auch andere Zusatzeinrichtungen bekannt, bei denen elektrische oder hydraulische Verriegelungsvorrichtungen mit von Elektromagneten oder Stellzylindern betätigten Querriegeln die Arbeitsstellungen von Weichen sichern. Auch diese Einrichtungen sind aufwendig und teilweise störanfällig.



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Antrieb für eine Schiebeweiche mit einer einfachen Haltevorrichtung vorzuschlagen, bei welcher die Arbeitsstellungen der mechanisch gestellten Weiche selbsttätig und im gleichen Bewegungsablauf, zusammen mit dem Umstellvorgang verriegelt werden.



   Diese Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen gekennzeichnete Erfindung gelöst.



   Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, dass die Schienen von Weichen durch die erfindungsgemässe Antriebsvorrichtung in ihren Arbeitsstellungen durch einmal eingestellte Anschläge und allein durch die jeweilige Überschreitung einer Totpunktlage des Kurbel armes genau bündig anliegend und durch die Kraft einer Feder zwangsläufig gesichert blockiert sind, ohne dass störanfällige zusätzliche Verklinkungen oder zusätzliche elektromechanische oder hydraulische Verriegelungen erforderlich sind.

 

   Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das im folgenden näher erläutert wird. Es zeigen:
Fig. 1 einen Grundriss einer Schiebeweiche mit einem Schiebewagen und einem Kurbelschwingenantrieb;
Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 im Bereich der Kurbelschwinge, mit den Lagerungen der Kulisse, in   vergrösserter    Darstellung.



   Gemäss Fig. 1 sind die beiden verschiebbaren Schienenstücke 11, 12 der Schiebeweiche, ein gerades 11 und ein gebogenes Schienenstück 12 an einem gemeinsamen Schiebewagen 16 befestigt. Der Schiebewagen 16 ist aus zwei Längsprofilen 16.1 und zwei Querprofilen 16.2 zusammengebaut. An den vier verjüngten Enden der Querprofile sind Laufrollen 17 angebracht. Auf  



  einer Seite des Schiebewagens 16 sind zwei Laufrollen in einer Uförmigen Führungsschiene 18 seitlich geführt, die beiden anderen Rollen auf der Gegenseite liegen auf einer Flachschiene 19 auf. Diese Führungsschienen für den Schiebewagen 16 sind quer zu den Fahrbahnen 13, 14, 15 der Hängebahn angeordnet und in einem gemeinsamen Rahmen 7 untergebracht. Die beiden Arbeitsstellungen des Schiebewagens werden mit einstellbaren Anschlägen   6.1,6.2,    welche am Rahmen 7 befestigt sind, genau begrenzt. Der Rahmen 7 kann zusammen mit dem Schiebewagen 16 als ganze Einheit z. B. an einer Deckenkonstruktion befestigt werden. Für die Verschiebung des Schiebewagens 16 von einer Arbeitsstellung in die andere dient eine aus einer Kurbelschwinge 1, einem Untersetzungsgetriebe 1.3 und einem Antriebsmotor 1.4 bestehende Antriebseinheit.

  Die Antriebseinheit ist am Rahmen 7 der Schiebeweiche befestigt. Ein Kurbelarm 1.1 der Kurbelschwinge 1 ist an einem Ende an der Sekundärwelle des Untersetzungsgetriebes 1.3 aufgekeilt, und an seinem anderen Ende ist eine Mitnehmerrolle 1.2 angeordnet, welche in eine Führungsbahn 2.3 einer Kulisse 2 des Schiebewagens 16 eingreift. Die Kulisse 2 ist an einem Ende am Schiebewagen 16 drehbar gelagert und am anderen Ende auf einer Achse 5 beidseitig durch die Federn   3.1,3.2    nachgiebig abgestützt gelagert. Die Achse selbst ist ebenfalls am Schiebewagen 16 in den beiden Flanschen eines U-förmigen Bügels 2.4 gehalten. Auf der Achse 5 ist zwischen den beiden Schenkeln des U-förmigen Querschnitters der Kulisse 2 zusätzlich ein als Dämpfungskörper dienender Anschlag 4 für die Mitnehmerrolle 1.2 des Kurbelarmes 1.1 angeordnet.

  Gemäss Fig. 2 sind der Drehpunkt 2.1 und die Halterung 2.2 der nachgiebig abgestützten Kulisse 2 in einem grösseren Massstab verdeutlicht. Der Kurbelarm 1.1 und die am Dämpfungskörper anliegende, zugehörige Mitnehmerrolle 1.2 sind strichpunktiert angedeutet.



   Die vorstehend beschriebene Einrichtung arbeitet wie folgt:
Fig. 1 zeigt die Schiebeweiche in ihrer linken, am Anschlag 6.1 anstehenden, durch die Kraft der Feder 3.1 verriegelten Arbeitsstellung, d. h., das gerade Schienenstück   lides    Schiebewagens 16 verbindet die beiden Fahrbahnen 13 und 15 miteinander. Alle Fahrzeuge, die die Weiche passieren, bleiben in einem Hauptkreis der Transportanlage. Falls ein Transportfahrzeug vom Hauptkreis auf eine Nebenfahrbahn oder umgekehrt von einer Nebenfahrbahn in den Hauptkreis zu leiten ist, muss der Schiebewagen 16 der Schiebeweiche von der gezeigten linken Arbeitsstellung in die strichpunktiert angedeutete rechte Arbeitsstellung verfahren werden. Ein entsprechender Steuerimpuls verursacht, dass der Antriebsmotor 1.4 den Kurbelarm 1.1 über das Untersetzungsgetriebe 1.3 im Uhrzeigersinn antreibt.

  Die Mitnehmerrolle 1.2 drückt die Kulisse 2 vorerst bis zur Überwindung der Totpunktlage gegen die Feder 3.1, ohne dass der Schiebewagen 16 selbst eine Bewegung ausführt. Erst mit der Entlastung der Feder 3.1 wird die Kulisse 2 und mit ihr der Schiebewagen 16 nach rechts bewegt, bis das Querprofil 16.2 des Schiebewagens am anderen, genau eingestellten Anschlag 6.2 ansteht. Der Kurbelarm 1.1 dreht sich auch auf dieser Seite entgegen der Kraft der Feder 3.2 in die Totpunktlage und unterstützt durch die Kraft dieser Feder in eine Verriegelungsanlage, in welcher die Mitnehmerrolle 1.2 durch die Kraft der Feder 3.2 am Dämpfungskörper anliegt. Die Federn   3.1,3.2    halten den Kurbelarm 1.1 in dieser   Verriegelungsanlage    und verhindern eine ungewollte Rückwärtsbewegung des Schiebewagens. 

  Das gebogene Schienenstück verbindet nun die beiden Fahrbahnen 14 und 15 miteinander. Transportfahrzeuge, die die Weiche passieren, verlassen den Hauptkreis, um auf die Fahrbahn 14 zu gelangen, oder sie werden von der Fahrbahn 14 in den Hauptkreis geleitet.



   Anstelle der im Beispiel als Druckfedern vorgesehenen Federn für die nachgiebig abgestützte Halterung der Kulisse könnten auch Zugfedern eingesetzt werden. 

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Antriebsvorrichtung für eine Schiebeweiche, insbesondere für Einschienen-Hängebahnen, mit einem quer zu den Fahrbahnen (14, 15) auf von einem Rahmen (7) getragenen Schienen (18, 19) verschiebbar gelagerten und zwischen zwei Arbeitsstellungen hin- und herbewegbaren Schiebewagen (16), dadurch gekennzeichnet, dass am Schiebewagen (16) rechtwinklig zu seiner Bewegungsrichtung eine einerends einen Drehpunkt (2.1) aufweisende und anderenends in einer Halterung (2.2) durch Federn (3.1, 3.2) nachgiebig abgestützte Kulisse (2) vorgesehen ist und am Rahmen (7) ein als Kurbelschwinge (1) -welche eine von einem Kurbel arm (1-.1) getragene und in eine Führungsbahn (2.3) der Kulisse (2) eingreifende Mitnehmerrolle (1.2) aufweist - ausgebildeter Schiebewagenantrieb angeordnet ist,
    wobei der Rahmen (7) für beide Arbeitsstellungen einen den Weg des Schiebewagens (16) vor Erreichen der Totpunktlage des Kurbelarmes (1.1) begrenzenden Anschlag (6.1,6.2) und die Kulisse (2) einen den Weg des entgegen der Kraft der jeweils beaufschlagten Feder (3.1, 3.2) in die Totpunktlage und, unterstützt durch die Kraft dieser Feder (3.1, 3.2), über die Totpunktlage hinaus bewegbaren Kurbelarmes (1.1) begrenzenden Anschlag (4) aufweist.
  2. 2. Antriebsvorrichtung für eine Schiebeweiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (2.2) der nachgiebig abgestützten Kulisse (2) aus einem am Schiebewagen (16) befestigten U-förmigen Bügel (2.4) und einer zwischen denFlanschen des Bügels angeordneten, die Kulisse (2) und die die Kulisse zentrierenden Federn (3.1, 3.2) tragenden Achse (5) besteht.
  3. 3. Antriebsvorrichtung für eine Schiebeweiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kulisse (2) einen mit den Flanschen die Führungsbahn (2.3) bildenden U-förmigen Querschnitt aufweist.
  4. 4. Antriebsvorrichtung für eine Schiebeweiche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der als ein hohlzylinderförmiger DämpfungskörpeF ausgebildeter Anschlag (4) für die Mitnehmerrolle (1.2) auf der Achse (5) der Halterung (2.2) zwischen den Flanschen der Führungsbahn (2.3) der Kulisse (2) angeordnet ist.
  5. 5. Antriebsvorrichtung für eine Schiebeweiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (3.1, 3.2) der nachgiebig abgestützten Kulisse (2) Zugfedern sind.
  6. 6. Antriebsvorrichtung für eine Schiebeweiche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Weg des Schiebewagens (16) begrenzendenAnschläge (6.1, 6.2) einstellbar sind.
    Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für eine Schiebeweiche, insbesondere für Einschienen-Hängebahnen, mit einem quer zu den Fahrbahnen auf von einem Rahmen getragenen Schienen verschiebbar gelagerten und zwischen zwei Arbeitsstellungen hin- und herbewegbaren Schiebewagen.
    Fahrbahnen, insbesondere Hängebahnen, die zum Transport von Lasten dienen, weisen im allgemeinen Abzweigungen auf, um die Transportfahrzeuge ohne Unterbruch von einer Fahrbahn auf eine benachbarte zu führen. Zu diesem Zwecke dienen Weichen, wobei verschiedene Ausführungsarten bekannt sind.
    Beispielsweise die Zungenweiche mit einem einzigen beweglichen Verbindungsschienenstück, die Drehweiche und die Schiebeweiche mit üblicherweise gleichviel beweglichen Schienenabschnitten wie Abzweigungen, von denen jeweils der benötigte Schienenabschnitt durch eine Dreh- oder eine Schiebebewegung in die gewünschte Betriebsstellung gebracht wird, oder die Kreuzweiche, die an der Kreuzung zweier Fahrbahnen eingsetzt wird.
    Mit der DE-PS 1158546 ist eine Einrichtung zur Verriegelung von Weichen bekannt geworden, mit welcher beispielsweise Schiebeweichen in genau positionierten, durch Sicherheitskontakte überwachten Arbeitsstellungen gehalten werden können.
    Die Fig. 2 und 3 dieser Patentschrift zeigen unter anderem eine Schiebeweiche einer Einschienen-Hängebahn mit einem von vier Laufrollen getragenen und quer zu den Hängebahnschienen in einem Führungsrahmen verfahrbaren Schiebewagen. Die Hinund Herbewegung wird durch ein endloses, von einem Getriebemotor über eine Seiltrommel angetriebenes Seil auf den Schiebewagen übertragen. Am festen Führungsrahmen ist eine Schiene mit zwei Aussparungen vorgesehen, in welche einer von zwei am Schiebewagen angeordneten, federbelasteten, auf Laufrollen auf der Schiene abgestützten und in Büchsen gleitend geführten Zapfen eingreift, wenn die entsprechende Arbeitsstellung erreicht ist. Damit ist eine genaue und absatzfreie Anlage der Hängebahn-Schienenverbindung gewährleistet.
    Beim Umstellen der Schiebeweiche von einer Arbeitsstellung in eine andere Arbeitsstellung wird über das Antriebsseil auch eine Zugkraft auf ein endloses, mit den beiden Arretierzapfen verbundenes Seil übertragen, welches jeweils den eingerasteten Zapfen, vor der Verschiebebewegung der Schiebeweiche, aus der Aussparung herauszieht, während am anderen, nicht eingerasteten Zapfen sich das Seil um den gleichen Betrag lockert, um beim Erreichen der zweiten, freien Aussparung dem Zapfen genügend Spielraum zum Einrasten zur Sicherung der zweiten Arbeitsstellung zu geben.
    Der Nachteil dieser Verriegelung liegt darin, dass neben der elektromechanischen Verschiebeeinrichtung für die Weiche eine zusätzliche, aufwendige und störanfällige Einrichtung mit Führungsschienen mit Aussparungen, federbelastete Arretierzapfen mit Laufrollen und Überwachungskontakte für die Arretierung der Arbeitsstellungen der Weiche und überdies noch ein Seilzug für die Entriegelung erforderlich sind.
    Es sind auch andere Zusatzeinrichtungen bekannt, bei denen elektrische oder hydraulische Verriegelungsvorrichtungen mit von Elektromagneten oder Stellzylindern betätigten Querriegeln die Arbeitsstellungen von Weichen sichern. Auch diese Einrichtungen sind aufwendig und teilweise störanfällig.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Antrieb für eine Schiebeweiche mit einer einfachen Haltevorrichtung vorzuschlagen, bei welcher die Arbeitsstellungen der mechanisch gestellten Weiche selbsttätig und im gleichen Bewegungsablauf, zusammen mit dem Umstellvorgang verriegelt werden.
    Diese Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen gekennzeichnete Erfindung gelöst.
    Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, dass die Schienen von Weichen durch die erfindungsgemässe Antriebsvorrichtung in ihren Arbeitsstellungen durch einmal eingestellte Anschläge und allein durch die jeweilige Überschreitung einer Totpunktlage des Kurbel armes genau bündig anliegend und durch die Kraft einer Feder zwangsläufig gesichert blockiert sind, ohne dass störanfällige zusätzliche Verklinkungen oder zusätzliche elektromechanische oder hydraulische Verriegelungen erforderlich sind.
    Auf beiliegender Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, das im folgenden näher erläutert wird. Es zeigen: Fig. 1 einen Grundriss einer Schiebeweiche mit einem Schiebewagen und einem Kurbelschwingenantrieb; Fig. 2 einen Ausschnitt aus Fig. 1 im Bereich der Kurbelschwinge, mit den Lagerungen der Kulisse, in vergrösserter Darstellung.
    Gemäss Fig. 1 sind die beiden verschiebbaren Schienenstücke 11, 12 der Schiebeweiche, ein gerades 11 und ein gebogenes Schienenstück 12 an einem gemeinsamen Schiebewagen 16 befestigt. Der Schiebewagen 16 ist aus zwei Längsprofilen 16.1 und zwei Querprofilen 16.2 zusammengebaut. An den vier verjüngten Enden der Querprofile sind Laufrollen 17 angebracht. Auf **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN115387512A (zh) * 2022-09-01 2022-11-25 中建科工集团有限公司 拼接式幕墙

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