CH658032A5 - Zuschnitt zur herstellung einer schale mit aufrecht stehenden seitenwaenden und daraus hergestellte schale. - Google Patents

Zuschnitt zur herstellung einer schale mit aufrecht stehenden seitenwaenden und daraus hergestellte schale. Download PDF

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CH658032A5
CH658032A5 CH5683/82A CH568382A CH658032A5 CH 658032 A5 CH658032 A5 CH 658032A5 CH 5683/82 A CH5683/82 A CH 5683/82A CH 568382 A CH568382 A CH 568382A CH 658032 A5 CH658032 A5 CH 658032A5
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Guelfo A Manizza
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Zuschnitt zur Herstellung einer Schale mit aufrecht stehenden Seitenwänden gemäss dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs 1 sowie eine Schale, hergestsellt aus einem solchen Zuschnitt gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 7.
Es besteht ein Bedarf an Backformen aus backfähigem Karton, um Aluminium zu ersetzen. In vielen Fällen müssen die Seitenwände dazu dienen, um die Schale starr genug zu machen, damit diese aus Karton hergestellt werden kann, wobei die
Schalen wenigstens 18-25 mm hoch sein müssen, damit die Ecken in üblicher Weise geleimt werden können. Andererseits können die Seitenwände der Schale bei niedrigen Gebäcken, wie bei Pizza, nicht über die Höhe des Produktes hinaus erhöht sein, weil sonst die Verpackung schwierig würde. Als Folge davon war die Verpackungsindustrie bis heute nicht in der Lage, geeignete Backformen und Schalen für niedrige Produkte zu schaffen.
Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Lösung für dieses Problem zu schaffen, wobei das Ziel erreicht werden soll, eine Schale mit niedrigen Wänden zu bilden, die einfach aus einem flachen Zustand entweder von Hand oder automatisch aufgestellt werden kann und bei der Mittel vorhanden sind, um trotz der niedrigen Seitenwandhöhe genügend Steifigkeit und Stabilität zu verschaffen. Der Zuschnitt zur Bildung einer solchen Schale soll leicht aufzurichten sein, ohne dass Leim oder Klebelaschen oder dgl. benötigt würden. Wenn jedoch ein Verleimen vorgesehen ist, sollen die Seitenwände in rechtwinkliger Form mittels üblicher Maschinen verleimbar sein.
Erfindungsgemäss wird dies durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des unabhängigen Patentanspruchs 1 erreicht.
Ein Zuschnitt gemäss dieser Erfindung hat den Vorteil, dass keine Maschine zum Aufstellen benötigt wird, dass er femer in verschiedenen Tiefen und Abmessungen hergestellt werden kann und infolge der Doppelwandausbildung extrem starr ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Schale aus einem Zuschnitt gemäss der Erfindung, aus der die üblichen Einzelheiten einer rechteckigen Schale ersichtlich sind;
Fig. 2 eine Schnittansicht gemäss der Schnittlinie 2-2 in Fig. 1 in vergrössertem Massstab zur Darstellung des Querschnitts der Schale nahe bei einer Kante;
Fig. 3 eine Schnittansicht ähnlich Fig. 2 zur Darstellung einer leicht veränderten Doppelseitenwandkonstraktion;
Fig. 4 einen Grundriss eines Teils des Zuschnitts zur Darstellung einer Ecke des Zuschnitts, aus dem eine Schale gemäss Fig. 1 gebildet werden kann;
Fig. 5 einen Grundriss zur Darstellung einer Ecke des Zuschnitts ähnlich Fig. 4 mit der äusseren Seitenwand nach unten eingefaltet und mit der inneren Seitenwand verklebt;
Fig. 6 eine Schnittansicht gemäss der Schnittlinie 6-6 in Fig. 5 in vergrössertem Massstab zur Darstellung einer äusseren Kantenpartie des vorbereiteten Zuschnitts gemäss Fig. 5, aus dem eine Schale gemäss Fig. 1 und 2 erstellt werden kann;
Fig. 7 eine Schnittansicht in vergrössertem Massstab gemäss Fig. 6 zur Darstellung des vorbereiteten Zuschnitts, aus dem eine Schale gemäss Fig. 3 aufgestellt werden kann.
In Fig. 1 ist eine Schale dargestellt, die aus einem Zuschnitt gemäss der vorliegenden Erfindung hergestellt ist. Der Zuschnitt ist im allgemeinen durch die Referenzzahl 10 bezeichnet. Der Zuschnitt 10 umfasst einen Grundflächenteil 12 und aufrecht stehende doppelwandige Seitenwände 14 entlang den Kanten des Grundflächenteils.
In Fig. 4 ist eine Partie des Zuschnitts 10 dargestellt. Der Zuschnitt, der nun die Referenzzahl 16 trägt, umfasst einen Grandflächenteil 18 mit entlang den Seitenkanten angeformtem inneren Seitenwandflächenteil 20 und einen äusseren Seitenwandflächenteil 22. Jeder Seitenwandflächenteil 20 ist entlang der Seitenkante mit dem Grundflächenteil 18 verbunden und durch eine Faltlinie 24 abgegrenzt. In Abständen ist die Faltlinie 24 durch einen C-förmigen Ausschnitt 26 unterbrochen, welche Ausschnitte im inneren Seitenwandflächenteil 20 gebildet sind und sich gegen den Grundflächenteil 18 zu öffnen.
Jeder äussere Seitenwandflächenteil 22 ist mit einem entsprechenden inneren Seitenwandflächenteil 20 einstückig verbunden und davon durch eine Faltlinie 28 abgegrenzt.
Obwohl in dieser Fig. 4 nur eine Ecke des Zuschnitts 16 dargestellt wurde, ist angenommen, dass auch die andern Ecken
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des Zuschnitts in gleicher Weise ausgebildet sind, so dass jede dert, dass die Verschlusslappen 36 mit der freien Kante 34 des
Seitenkante des Zuschnitts 16 mit einem inneren Seitenwandflä- äusseren Seitenwandflächenteils 22 im Eingriff stehen. Somit chenteil 20 und einem äusseren Seitenwandflächenteil 22 verse- geschieht die Halterung der Seitenwände 14 in aufrecht stehen-
hen ist. der Lage selbsttätig, und es ist keine weitere Leimung oder
Obwohl der Zuschnitt 10 als rechteckiger Zuschnitt darge- 5 Verstärkung notwendig.
stellt wurde und mit aufrecht stehenden doppelwandigen Seiten- Fig. 7 zeigt eine modifizierte Form des gefalteten Zuschnitts wänden 14 entlang jeder Kante versehen ist, ist es selbstverständ- 38. Der Zuschnitt 38 weist einen Grundflächenteil 18 auf, an dem lieh, dass wenigstens eine der doppelwandigen Seitenwände Seitenwandflächenteile 20 bei einer Faltlinie 24 abgegrenzt sind einfach ausgebildet sein könnte. Auch ist es denkbar, dass der und in dem Ausschnitt 26 im inneren Seitenwandflächenteil 20
Zuschnitt 10 in anderer Form als rechteckförmig ausgebildet sein io die Faltlinie 24 unterbrechen.
könnte. Der Zuschnitt 38 unterscheidet sich vom Zuschnitt 30 nur
Dieser soeben beschriebene Zuschnitt 16 wird durch einen dadurch, dass die äusseren Seitenwandflächenteile 40 um ein
üblichen Rechtwinkelaufsteller geführt, und die äusseren Seiten- geringes breiter sind als die inneren Seienwandflächenteile 20.
wandflächenteile 22 werden unter die inneren Seitenwandflä- Die äusseren Seitenwandflächenteile 40 haben freie Kanten 42,
chenteile 20 umgefaltet und an diesen angeleimt, wodurch ein 15 die sich bis über die Faltlinie 24 hinweg erstrecken, so dass sie verkaufsbereiter Zuschnitt 30 gemäss Fig. 5 erhalten wird. Auch unter dem Grundflächenteil 18 liegen. Die äusseren Seitenwand-
hier ist wiederum nur eine Ecke des Zuschnitts 30 dargestellt. Es flächenteile 40 können eine grössere Breite haben als die Breite ist ersichtlich, dass sich der Zuschnitt 30 vom Zuschnitt 16 nur der inneren Seitenwandflächenteile 20, deren Differenz in der dadurch unterscheidet, dass die äusseren Seitenwandflächenteile Grössenordnung von 0,75 mm oder dgl. liegen kann.
22 unter die inneren Seitenwandflächenteile 20 gefaltet sind und 20 Die äusseren Seitenwandflächenteile 40 sind um die Faltlinien deshalb nicht ersichtlich sind. Aus Fig. 6 ist jedoch deutlich 44 gefaltet und mit den inneren Seitenwandflächenteilen 20
ersichtlich, dass jeder äussere Seitenwandflächenteil 22 um die verbunden, wodurch sie unter diesen inneren Seitenwandflä-
zugehörige Faltlinie 28 gefaltet wurde und nun unterhalb des chenteilen 20 liegen. Die äusseren Seitenwandflächenteile 40
zugehörigen Seitenwandflächenteils 20 liegt und an diesen ange- werden dann mit den inneren Seitenwandflächenteilen 20 gemäss klebt ist, wie bei 32 dargestellt ist. Es wird noch festgehalten, dass 25 der oben beschriebenen Weise für den Zuschnitt 16 verklebt,
die Breite des äusseren Seitenwandflächenteils 22 bezüglich des Fig. 3 zeigt, dass bei einem breiteren äusseren Seitenwandflä-
inneren Seitenwandflächenteils 20 derart gewählt ist, dass eine chenteil 40 dieser nicht über die Verschlusslappen 36 schnappt,
äussere Kante 34 des äusseren Seitenwandflächenteils 22 wenig- bis die resultierende Seitenwand 46 leicht nach innen gekippt ist.
stens angenähert mit der Faltlinie 24 fluchtet. Der damit gebil- Eine solche Seitenwand 46 bewirkt, dass die Seitenwände nicht dete Zuschnitt 30 ist nun zum Versand bereit. 30 nach aussen zusammenbrechen können.
In Abhängigkeit von der Verwendungsweise durch den Obwohl eine primäre Verwendungsart des Zuschnitts 10 im
Abnehmer, kann der gefaltete und vorgeleimte Zuschnitt 30 in Zusammenhang mit Produkten gesehen wird, die noch zu backen flachem Zustand zum Versand gelangen, oder er kann aufgestellt sind, ist es selbstverständlich, dass ein solcher Zuschnitt 10 auch werden, so dass die Schale gemäss Fig. 1 entsteht. Um die in anderer Umgebung verwendbar ist. Wenn jedoch ein solcher aufrecht stehende doppelwandige Seitenwand 14 zu erhalten, 35 Zuschnitt im Zusammenhang mit Backwaren verwendet wird,
müssen die zusammengeklebten Seitenwandflächenteile 20 und wie Pizza, Cakes oder dgl., ist es vorgesehen, dass die Schale aus
22 aus der Ebene des Grundflächenteils 12 in eine aufrecht speziellem Karton hergestellt wird, der üblicherweise als backfä-
stehende Lage geschwenkt werden, in der die freie Kante 34 des higer Karton bezeichnet ist und bei dem die obere Fläche mit äusseren Seitenwandflächenteils 22 über die Verschlusslappen 36 einem geeigneten wärmebeständigen Kunststoffüberzug verse-
hinweg einschnappen, die durch die Ausschnitte 26 gemäss Fig. 2 40 hen wurde. Indem der backfähige Karton im Handel erhältlich gebildet sind. Es ist offensichtlich, dass die inneren Seitenwand- ist, bildet dieser keinen Teil der Erfindung, und es wird an dieser flächenteile 22 die Tendenz aufweisen, in die ursprüngliche Lage Stelle auch darauf verzichtet, eine weitergehende Beschreibung in der Ebene des Grundflächenteils 18 zurückzukehren, so dass des Kartons, aus dem die Zuschnitte hergestellt werden, anzu-
die Seitenwand 14 im Uhrzeigersinn gedreht würde, wie aus Fig. fügen.
2 ersichtlich ist. Diese Bewegung wird jedoch dadurch verhin- 45
1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

658 032 PATENTANSPRÜCHE
1. Zuschnitt zur Herstellung einer Schale mit aufrecht stehenden Seitenwänden, gekennzeichnet durch einen zentralen Grundflächenteil (12,18) mit inneren Seitenwandflächenteilen (20) und mit äusseren Seitenwandflächenteilen (22,40), von denen wenigstens einige einstückig mit dem zentralen Grundflächenteil (12,18) verbunden sind, ferner dadurch gekennzeichnet, dass jeder äussere Seitenwandflächenteil (22,40) vom zugehörigen inneren Seitenwandflächenteil (22) durch eine äussere Faltlinie (28,44) und jeder innere Seitenwandflächenteil (22), der mit dem zentralen Grundflächenteil (12,18) einstückig verbunden ist, mit einer inneren Faltlinie (24) von diesem abgegrenzt ist, und dass die inneren Faltlinien (24) durch eine Anzahl C-förmig ausgebildeter Ausschnitte (26) zwecks Bildung von vom zentralen Grundflächenteil (12,18) abstehender Verschlusslappen (36) unterbrochen sind.
2.Zuschnitt nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder äussere Seitenwandflächenteil (22) wenigstens angenähert gleich breit ist wie der zugehörige innere Seitenwandflächenteil (20).
3. Zuschnitt nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder äussere Seitenwandflächenteil (40) den inneren Seitenwandflächenteil (20) um einen kleinen Betrag überragt.
4. Zuschnitt nach Patentansprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Grundflächenteil (12,18) eine obere Oberfläche aufweist und dass jeder äussere Seitenwandflächenteil (22, 40) unter den zugehörigen inneren Seitenwandflächenteil (20) gefaltet und mit diesem verbunden ist.
5. Zuschnitt nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder äussere Seitenwandflächenteil (22,40) unter den Verschlussklappen (36) des zugehörigen inneren Seitenwandflä-chenteils (20) liegt.
6. Zuschnitt nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder äussere Seienwandflächenteil (40) sowohl unter den Verschlusslappen (36) des zugehörigen inneren Seitenwandflä-chenteils (20) als auch unter einer Randpartie des zentralen Grundflächenteils (18) liegt.
7. Schale, hergestellt aus einem Zuschnitt nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein zentraler Grundflächenteil (12,18) mit aufrecht stehenden Seitenwänden (14) versehen ist, dass jede Seitenwand (14) aus einem inneren Seitenwandflächenteil (20) und aus einem äusseren Seitenwandflächenteil (22,40), die Rücken an Rücken miteinander verbunden sind, besteht, dass der zentrale Grundflächenteil (12,18) vorstehende Verschlusslappen (36) aufweist, die aus je einem benachbarten inneren Seitenwandflächenteil (20) ausgeschnitten sind, und dass die Verschlusslappen (36) unter der unteren Kante des äusseren Seitenwandflächenteils (22,40) liegen, um dadurch die Seitenwände in aufrecht stehender, ein Produkt umfassender Weise zu fixieren.
8. Schale nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder äussere Seitenwandflächenteil (22) gleich hoch ist wie der zugehörige innere Seitenwandflächenteil (20) (Fig. 2, 6).
9. Schale nach Patentansprach 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder äussere Seitenwandflächenteil (40) höher ist als der zugehörige innere Seitenwandflächenteil (20) (Fig. 3,7).
CH5683/82A 1981-09-30 1982-09-27 Zuschnitt zur herstellung einer schale mit aufrecht stehenden seitenwaenden und daraus hergestellte schale. CH658032A5 (de)

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