CH658212A5 - Schermaschine. - Google Patents

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CH658212A5
CH658212A5 CH693/82A CH69382A CH658212A5 CH 658212 A5 CH658212 A5 CH 658212A5 CH 693/82 A CH693/82 A CH 693/82A CH 69382 A CH69382 A CH 69382A CH 658212 A5 CH658212 A5 CH 658212A5
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CH
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hydraulic
hydraulic motor
control valve
workpiece
line
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Application number
CH693/82A
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Hidekatsu Ikeda
Original Assignee
Amada Co Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D15/00Shearing machines or shearing devices cutting by blades which move parallel to themselves
    • B23D15/06Sheet shears
    • B23D15/08Sheet shears with a blade moved in one plane, e.g. perpendicular to the surface of the sheet
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schermaschine nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Schermaschinen dieser Art weisen ein oberes und ein unteres Scherblatt zum Zerschneiden oder Durchscheren von relativ dünnen Werkstücken, wie Metallblechen, auf. Die vorliegende Erfindung bezieht sich insbesondere auf Einstellmöglichkeiten, um den Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Scherblatt sowie die Neigung des oberen gegenüber dem unteren Scherblatt in Abhängigkeit von der Dicke des zu durchscherenden Werkstückes einzustellen.
Bekannte Schermaschinen der eingangs genannten Art, welche zum Zerschneiden oder Durchscheren von folienartigen Werkstücken, wie Metallblechen dienen, sind mit einem oberen beweglichen und einem unteren festen Scherblatt ausgerüstet. Diese Scherblätter sind eben und länglich und so angeordnet, dass sie zur Durchführung von Schneid- bzw. Schervorgängen ebenso zusammenwirken, wie die Scherblätter bzw. Klingen einer üblichen Schere. Das untere Scherblatt ist horizontal angeordnet und so befestigt, dass seine Schmalseite nach oben ragt. Das obere Scherblatt ist gegenüber dem unteren Scherblatt mit einer gewissen Neigung, d.h. unter einem gewissen Schermittel genannten Winkel angeordnet, wobei seine Schmalseite nach unten gerichtet ist und so gehalten wird, dass es vertikal dem unteren Scherblatt genähert oder von diesem entfernt werden kann, um in Zusammenwirkung mit ihm Werkstücke zu zerschneiden. Die Scherblätter sind so angeordnet, dass sie sich, wie bei üblichen Scheren, überlappen wenn zur Durchführung eines Schervorganges das obere Scherblatt abgesenkt wird.
Bei Schermaschinen der oben beschriebenen Art muss der Abstand zwischen oberem und unterem Scherblatt entsprechend der Dicke des zu durchschneidenden Werkstückes eingestellt werden, damit genaue und feine Schnitte entstehen. Einerseits ist es erwünscht, diesen Abstand zwischen den Scherblättern so klein wie möglich zu halten. Andererseits muss dieser Abstand vergrössert werden, wenn dickere Werkstücke zu zerschneiden sind, so dass die Abnutzung der Scherblätter verringert wird. Auch besteht die Notwendigkeit, den Scherwinkel, d.h. die Neigung des oberen Scherblattes gegenüber dem unteren Scherblatt in Abhängigkeit von der Dicke des zu zerschneidenden Werkstückes zu verändern. Es ist wünschenswert, die Neigung des oberen Scherblattes so klein wie möglich zu halten, um Verformungen des zu durchschneidenden Werkstückes zu verhindern. Es ist aber auch nötig, die Neigung zu vergrössern, wenn dickere Werkstücke zu zerschneiden sind und um die Scherkraft zu verringern.
Bis jetzt war es üblich, den Abstand zwischen den Scherblättern sowie die Neigung des oberen Scherblattes experimentell zu bestimmen und manuell an den Schermaschinen einzustellen, und zwar jedesmal entsprechend der Dicke des zu zerschneidenden Werkstückes. Dies ist ein sehr zeitraubender Vorgang, insbesondere, wenn Werkstücke verschiedener Dicken in kleinen Mengen zu zerschneiden sind.
Die Aufgabe der Erfindung wird somit darin gesehen, eine Schermaschine zu schaffen, bei welcher die genannten Nachteile nicht auftreten.
Es soll also insbesondere eine Schermaschine zum Durchscheren von flachen Werkstücken, wie Metallblechen, geschaffen werden, bei welcher der Abstand zwischen oberem und unterem Scherblatt selbsttätig in Abhängigkeit von der Dicke des zu zerschneidenden Werkstückes eingestellt wird.
Ferner soll eine Schermaschine zum Durchscheren von folienartigen Werkstücken geschaffen werden, bei welcher der Scherwinkel, d.h. die Neigung des oberen Scherblattes gegenüber dem unteren Scherblatt selbsttätig in Abhängigkeit von der Dicke des zu zerscherenden Werkstückes eingestellt wird.
Gegenstand der Erfindung ist somit eine Schermaschine der eingangs erwähnten Art, mit den im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 erwähnten Merkmalen.
Weitere Vorteile der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung, die bevorzugte Ausführungsbeispiele darstellt, ausführlich beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform der Schermaschine nach der Erfindung von vorn, teilweise im Schnitt, entsprechend der Linie I-I in Fig. 2.
Fig. 2 zeigt die Schermaschine nach Fig. 1 in einem Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 1.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 1.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt längs der Linie IV-IV in Fig. 3.
Fig. 5 zeigt eine schematische Darstellung des hydraulischen Kreislaufes der Maschine gemäss Fig. 1.
Fig. 6 zeigt eine zweite Ausführungsform der Schermaschine nach der Erfindung von vorne.
Fig. 7 zeigt die Schermaschine der Fig. 6 von der Seite.
Fig. 8 zeigt eine schematische Darstellung des hydraulischen Kreislaufes der Maschine gemäss Fig. 6.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Schermaschine 1 mit zwei eiförmigen aufrechtstehenden Seitenplatten 3 und 6, welche in vertikaler Richtung parallel zueinander angeordnet und über eine, längs ihren Unterkanten verlaufenden, Grundplatte 7 fest miteinander verbunden sind. Die Seitenplatten 3 und 5 sind ferner im oberen Bereich ihrer Vorderkanten durch eine vertikale Frontplatte 9 und im oberen Bereich ihrer Hinterkanten durch einen Träger 11 miteinander verbunden. Die Schermaschine 1 weist ausserdem eine vertikal verschiebbare Rammplatte 13 auf, die hinter der Frontplatte 9 angeordnet ist und ein längliches oberes Scherblatt 15 trägt. An der Vor2
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derseite der Schermaschine ist ein Arbeitstisch 17 angebracht, der zur Aufnahme eines Werkstückes W dient und an welchem ein längliches unteres Scherblatt 19 befestigt ist. Das untere Scherblatt 19 erstreckt sich horizontal und ist an der Rückseite des Arbeitstisches 17 lösbar befestigt. Das obere Scherblatt 15 ist lösbar am unteren Ende der Rammplatte 13 befestigt und weist gegenüber dem unteren Scherblatt 19 eine Neigung auf, derart, dass die beiden Scherblätter 15 und 19 zum Durchscheren eines Werkstückes W zusammenwirken, wenn sich die Rammplatte 13 senkt. Die Schermaschine weist ferner eine Anschlagvorrichtung 20 auf, an welcher das Werkstück W bei seiner Positionierung auf dem Arbeitstisch 17 zur Anlage gelangt.
Die Rammplatte 13 ist so ausgebildet und angeordnet, dass sie sich hinter der Frontplatte 9 vertikal verschieben lässt und zwar durch zwei rechts und links angebrachte Hydraulikmotoren 21 und 23 mit Kolbenstangenvorrichtungen 25 bzw. 27, damit das obere Scherblatt 15 dem unteren Scherblatt 19 genähert oder von ihm entfernt werden kann. Die Hydraulikzylinder 21 und 23 sind an den Innenflächen der Seitenplatten 3 bzw. 5 befestigt und ihre Kolbenstangenvorrichtungen 25 bzw. 27 ragen nach unten und halten die Rammplatte 13. Wenn also die letztere durch die Kolbenstangenvorrichtung 25 und 27 der Hydraulikzylinder 21 und 23 abgesenkt wird, so senkt sich auch das obere Scherblatt 15, um in Zusammenwirkung mit dem unteren Scherblatt 19 das auf dem Arbeitstisch 17 befindliche Werkstück W zu durchscheren bzw. zu zerschneiden.
Bei der oben beschriebenen Anordnung ist die Rammplatte 13 schwenkbar an den unteren Enden der Kolbenstangenvorrichtung 25 und 27 der Hydraulikzylinder 21 und 23 angelenkt, und zwar mittels geeigneter Verbindungselemente, welche derart ausgebildet und angeordnet sind, dass die Rammplatte 13 leicht vor- und rückwärts sowie nach rechts und links ausschwenkbar ist. Daraus ergibt sich, dass der Abstand bzw. das Spiel zwischen dem oberen und dem unteren Scherblatt 15 und 19 eingestellt werden kann, indem die Rammplatte 13 leicht nach vorne oder hinten ausgeschwenkt wird. Dieser Abstand bzw. dieses Spiel zwischen dem oberen und dem unteren Scherblatt kann selbstverständlich auch eingestellt werden, indem der Arbeitstisch 17 horizontal verschoben wird. Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel wird aber die zuvor beschriebene Art der Einstellung angewendet. Der Scherwinkel, d.h. die Neigung des oberen Scherblattes 15 gegenüber dem unteren Scherblatt 19 kann eingestellt werden indem man die eine der beiden Kolbenstangenvorrichtungen 25 und 27 der Hydraulikzylinder 21 und 23 weiter nach unten verschiebt als die andere.
Fig. 2 zeigt, wie zum Einstellen des Abstandes bzw.
Spiels zwischen den Scherblättern 15 und 19 die Rammplatte 13 durch zwei längliche Führungselemente 29 vertikal verschiebbar gehalten bzw. geführt wird, welche mittels Zapfen 31 schwenkbar an den Innenflächen der Seitenplatten 3 und 5 befestigt sind und zwar so, dass ein Vorwärts- oder Rückwärtsschwenken möglich ist. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass die Führungselemente 29 und andere mit ihnen in Zusammenhang stehende Elemente, welche gemäss Fig. 2 an der Innenfläche der Seitenplatte 5 befestigt sind, symmetrisch an den Innenflächen der beiden Seitenplatten 3 und 5 vorhanden sind, obwohl die Innenfläche der Seitenplatte 3 nicht dargestellt ist. Insbesondere wird daraufhingewiesen, dass die Rammplatte 13 mittels der Führungselemente 29 so gehalten wird, dass sie in ihnen leicht nach links oder rechts schräggestellt werden kann, um den Scherwinkel, d.h. die Neigung des oberen Scherblattes 15 gegenüber dem unteren Scherblatt 19 einzustellen. Im weiteren sind die Führungselemente 29, welche die Rammplatte 13 halten, so angeordnet, dass sie auf dem Zapfen 31 drehbar sind, und zwar mittels exzentrischer Nockenkörper 33, die ihrerseits drehbar von Zapfen 35 gehalten werden, welche horizontal an den Innenflächen der Seitenplatte 3 und 5 befestigt sind. Die exzentrischen Nockenelemente 33 sind so ausgebildet und angeordnet, dass sie horizontal die unteren Enden der Führungselemente 29 durchqueren, so dass sie die letzteren beim Drehen der Nockenelemente 33 verschwenkt werden und sie sind mit nach hinten ragenden Hebelvorrichtungen 37, über welche sie gedreht werden können, versehen.
Gemäss den Fig. 2, 3 und 4 sind die Hebelvorrichtung 37, welche zur Drehung der exzentrischen Nockenelemente 33 dienen, gelenkig mit Stangen 39 verbunden, die sich nach oben erstrecken und deren obere Enden schwenkbar mit Hebelvorrichtungen 41 verbunden sind, mittels welcher sie in vertikaler Richtung verschiebbar sind. Diese Hebelvorrichtungen 41 sind mindestens annähernd horizontal angeordnet und fest mit einer Welle 43 verbunden, welche horizontal und parallel zum Träger 11 verläuft und drehbar in Lagern 45 abgestützt ist, die an der Vorderseite des Trägers 11 befestigt sind. Die Welle 43 weist weitere Hebelvorrichtungen 47 auf und ist so angeordnet, dass sie sich von diesen Hebelvorrichtungen 47 drehen lässt und zwar durch Hydraulikmotoren 49 mit Kolbenstangenvorrichtungen 51, die gelenkig mit den Hebelvorrichtungen 47 verbunden und am Träger 11 befestigt sind. Wird die Welle 43 von den Hydraulikmotoren 49 über die Hebelvorrichtungen 47 gedreht, so werden die Hebelvorrichtungen 37 durch die Welle 43 über die Hebelvorrichtungen 41 und die Stangen 39 verschwenkt, um die exzentrischen Nockenelemente 33 zu drehen, so dass die Führungselemente 29 zusammen mit der Rammplatte 13 verschwenkt werden. Es ist leicht einzusehen, dass der Abstand bzw. das Spiel zwischen dem oberen und dem unteren Scherblatt, 15 und 19, entsprechend der Dicke des zu zerschneidenden Werkstückes W eingestellt werden kann durch Steuerung der Hydraulikmotoren 49.
Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, ist zur Steuerung dieser Hydraulikmotoren 49 ein Arm 53 mit einem Steuerventil 55 fest mit der Welle 43 verbunden und ein weiterer Arm 57 mit einem Nockenkörper 59 ist drehbar auf der Welle 43 angeordnet. Sowohl die Arme 53 und 57 als auch das Steuerventil 55 und der Nockenkörper 59 sind in der Nähe der Seitenplatte 5 angebracht und dienen zur Steuerung beider Hydraulikmotoren 49. Der Arm 57 ist so angeordnet, dass er bei seiner Drehung auf der Welle 43 den Nockenkörper 59 in und ausser Berührung mit dem Steuerventil 55 bringt. Ausserdem ist das Steuerventil 55 so angeordnet, dass es die Kolbenstangenvorrichtung 51 der Hydraulikmotoren 49 aus ihren Zylindern herauszieht, wenn es mit dem Nockenkörper 59 in Berührung steht, und dass es ein Herausschieben der Kolbenstangen 51 aus ihren Zylindern verunmöglicht, wenn es nicht mit dem Nockenkörper in Berührung steht. Wenn also der Arm 57 auf der Welle 43 gedreht wird, um den Nockenkörper 59 mit dem Steuerventil 55 in Berührung zu bringen, dann drehen die Hydraulikmotoren 49 die Welle 43 zusammen mit dem Arm 53 bis das Steuerventil 55, das am Arm 53 angeordnet ist, nicht mehr mit dem Nockenkörper 59 in Berührung ist. Um den Arm 57 auf der Welle 43 zu drehen, ist eine Zugstange 61 mit einem Federteller 63 am Arm 57 befestigt und mittels einer Feder 65 so vorgespannt, dass der Arm 57 einen Kontakt zwischen dem Nockenkörper 59 und dem Steuerventil 55 verhindert. Es ist nunmehr leicht einzusehen, dass der Abstand bzw. das Spiel zwischen dem oberen und dem unteren Scherblatt, 15 und 19, entsprechend der Dicke des zu zerschneidenden Werkstückes eingestellt werden kann, indem die Zugstange 61 betätigt wird, um den auf der Welle 43 angeordneten Arm 57 zu drehen.
Um das zu zerschneidende Werkstück W auf dem Arbeitstisch 17 festzuhalten, ist die Frontplatte 9 gemäss den
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Fig. 1 und 2 an ihrem unteren Ende mit mehreren vertikal nach unten wirkenden Haltevorrichtungen 67 ausgerüstet. Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel sind diese Haltevorrichtungen 67 als Hydraulikmotoren ausgebildet, von denen jeder einen Stempel 69 aufweist, der von einer Feder 71 nach oben vorgespannt ist und hydraulisch nach unten verschoben werden kann, um das Werkstück W festzuhalten.
Zur Feststellung der Dicke des zu durchschneidenden Werkstückes W ist gemäss den Fig. I und 2 ein länglicher plattenförmiger Fühler 73 gelenkig mit der Frontplatte 9 verbunden, und zwar mittels mehrerer Winkelhebel 75. Der Fühler 73 befindet sich horizontal hinter der Frontplatte und ist so angeordnet, dass er auf den Stempeln 69 der Haltevorrichtungen 67 aufliegt und mit den letzteren zusammen durch die Winkelhebel 75 auf- und abbewegt wird. Dazu ist das untere Ende jedes Winkelhebels 75 mittels eines Stiftes 77 schwenkbar mit dem Fühler 73 verbunden, der Mittelteil jedes Winkelhebels 75 ist mittels eines weiteren Stiftes 79 mit Frontplatte 9 verbunden und die oberen Enden aller Winkelhebel 75 sind mittels Stiften 81 gelenkig mit einer Zugstange 83 verbunden. Insbesondere sind die genannten Elemente so angeordnet, dass der Fühler 73 so durch die Winkelhebel 75 auf- und abwärts bewegt wird, so dass er immer in einer horizontalen Lage gehalten wird, wenn die Winkelhebel 75 durch die Zugstange 83 betätigt oder zurückgestellt werden. Beim bevorzugten Ausführungsbeispiel wird die Zugstange gemäss nachfolgender Beschreibung federnd nach links gedrückt, damit der Fühler 73 im Normalabfall angehoben ist, und sie ist so angeordnet, dass sie gemäss Fig. 1 von einem Hydraulikmotor 85 mit einer Kolbenstange 87, der auf der Rückseite der Frontplatte 9 befestigt ist, nach rechts ziehbar ist. Der Fühler 73 wird also durch die Winkelhebel 75 abgesenkt und folgt den Stempeln 69 der Haltevorrichtung 67, wenn die Zugstange 83 durch den Hydraulikmotor 85 nach rechts gezogen wird und er wird durch die Winkelhebel 75 angehoben, wenn die Zugstange 83 nach links geschoben wird. Die Dicke des auf dem Arbeitstisch 17 befindlichen Werkstückes W kann somit bei der beschriebenen Einrichtung durch den Fühler 73 festgestellt bzw. abgetastet und an die Zugstange 83 übermittelt werden, wenn die Stempel 69 der Haltevorrichtung 67 das Werkstück W auf den Arbeitstisch niederdrücken und der Fühler 73 auf den Stempeln 69 aufliegt. Offensichtlich Hesse sich die Dicke des Werkstückes W auch feststellen, indem man den Fühler in unmittelbaren Kontakt mit dem Werkstück W brächte und nicht mit den Stempeln 69 der Haltevorrichtung 67, die ihrerseits das Werkstück W berühren.
Die Fig. 1,3 und 5 zeigen, dass die Zugstange 83 und die Zugstange 61 miteinander verbunden sind und zwar durch ein flexibles Verbindungselement 89, wie eine Kette oder ein Draht, das um Umlenkrollen 91 und 93, beispielsweise Zahnräder oder Leitrollen, gelegt ist, welch' letztere drehbar an der Frontplatte 9 angeordnet sind. Die Zugstange 83 wird also stets durch die Feder 65 über das Verbindungselement 89 und die Zugstange 61 nach links vorgespannt und sie zieht die Zugstange 61 gegen die Kraft der Feder 65 über das Verbindungselement 89, so dass sich der auf der Welle 43 angeordnete Arm 57 dreht, wenn sie vom Hydraulikmotor 85 einen Zug erfahrt. Sobald also der Hydraulikmotor 85 eine Zugkraft auf die Zugstange 83 ausübt, um den Fühler 73 mittels der Winkelhebel 75 abzusenken, wird gleichzeitig der auf der Welle 43 angeordnete Arm 57 durch die Zugstange 61 gedreht, um den Nockenkörper 59 mit dem Steuerventil 55 in Berührung zu bringen. Mit anderen Worten, wenn der Fühler 73 durch die Zugstange 83 mittels der Winkelhebel 75 abgesenkt wird, um die Dicke des zu erschneidenden Werkstückes W festzustellen, so dreht sich der Arm 57 zusammen mit dem Nockenkörper 59, um den Hydraulikmotor 49 entsprechend der Dicke des Werkstückes, welche durch den Fühler 73 festgestellt wird, zu steuern. Wie weiter oben beschrieben, ist der Hydraulikmotor 49 so ausgebildet und angeordnet, dass er die Welle 43 mittels des Hebels 47 dreht, um die Führungselemente 29, die die Rammplatte 13 halten vorwärts und rückwärts zu verschieben und zwar mittels der Hebelvorrichtung 41, der Stangen 39, der Hebelvorrichtung 37 und der Nockenelemente 33. Damit ist erklärt, dass, und wie der Abstand bzw. das Spiel zwischen dem oberen und dem unteren Scherblatt, 15 und 19, entsprechend der Dicke des zu zerschneidenden Werkstückes W eingestellt wird, welche Dicke durch den Fühler 73 festgestellt und dann dem Steuerventil 55, das den Hydraulikmotor 49 steuert, übermittelt wird.
Um den Scherwinkel, also die Neigung des oberen Scherblattes 15 gegenüber dem unteren Scherblatt 19 einzustellen sind ein erstes Rammplatten-Steuerventil 95 sowie ein zweites Rammplatten-Steuerventil 97 nebeneinander an der Rückseite der Frontplatte 9 befestigt, um den rechten bzw. den linken der Hydraulikmotoren 21 und 23 zu steuern. Ein Nockenkörper, der auch als Schaltklinke 99 bezeichnet werden kann, ist verschiebbar an der Rückseite der Frontplatte 9 so angeordnet, dass er bzw. sie alternierend die erste oder die zweite der Rammplatten-Steuerventile 95,97 betätigt, wenn sie mit ihnen in Kontakt gebracht wird. Wie weiter unten genauer beschrieben wird, ist das erste Rammplatten-Steuerventil 95 so angeordnet, dass es lediglich auf die Kolbenstangenvorrichtung 25 des rechtsliegenden Hydraulikmotors 21 nach unten wirkt, wenn es durch die Schaltklinke 99 betätigt wird. Das zweite Rammplatten-Steuerventil 97 dagegen ist so angeordnet, dass es auf die Kolbenstangenvorrichtung 25 des links liegenden Hydraulikmotors 23 nach unten wirkt und gleichzeitig die Kolbenstangenvorrichtung 25 des rechtsliegenden Hydraulikmotors 21 anhebt, wenn es durch die Schaltklinke 99 betätigt wird. Sobald das erste Rammplatten-Steuerventil 95 durch die Schaltklinke 99 betätigt wird, drückt der rechts liegende Hydraulikmotor den rechts liegenden Teil der Rammplatte 13 nach unten, um den rechts liegenden Teil des oberen Scherblattes 15 zu senken. Sobald das zweite Rammplatten-Steuerventil 97 durch die Schaltklinke 99 betätigt wird, drückt der links liegende Hydraulikmotor 23 den links liegenden Teil der Rammplatte 13 nach unten, um den links liegenden Teil des oberen Scherblattes 15 zu senken. Ausserdem drückt der rechts liegende Hydraulikmotor 21 den rechts liegenden Teil der Rammplatte 13 nach oben, um den rechten Teil des oberen Scherblattes 15 zu heben. Damit wird verständlich, dass der Scherwinkel oder die Neigung des oberen Scherblattes 15 gegenüber dem unteren Scherblatt 19 eingestellt wird, wenn die Schaltklinke 99 mit einem der Rammplatten-Steuerventile 95,97 in Berührung gebracht wird.
Die Schaltklinke 99 ist gemäss Fig. 1 an einer länglichen Schaltstange 101 befestigt, welche hinter der Frontplatte 9 horizontal verschiebbar angeordnet ist, so dass sie bei einer Verschiebung nach links bzw. rechts mit dem ersten 95, bzw. dem zweiten Rammplatten-Steuerventil 97 in Berührung gelangt. Die Schaltstange 101 mit der Schaltklinke 99 wird von einer Feder 103 nach rechts gedrückt, so dass die Schaltklinke 99 normalerweise eine Neutralstellung einnimmt, in welcher sie mit keinem der beiden Rammplatten-Steuerventile 95 und 97 in Berührung steht.
Die Fig. 1 und 5 zeigen, dass die Schaltstange 101 so ausgebildet ist, dass sie durch ein Verbindungsglied 105 gegen die Kraft der Feder 103 nach links gezogen werden kann. Das Verbindungsglied 105 kann als Kette oder Draht ausgebildet sein, es läuft um Umlenkrollen oder Zahnräder 107, 109,111 und 113 und ist mit einer Kolbenstangen Vorrichtung 115 eines Hydraulikzylinders 117 verbunden. Die Um4
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lenkrollen 107 und 113 sind drehbar oben links bzw. oben rechts an der Rückseite der Frontplatte 9 angeordnet. Die Umlenkrollen 109 und 111 sind drehbar und vorzugsweise in gleicher Höhe an der Vorderseite der Rammplatte 13 angeordnet und zwar unterhalb der Umlenkrolle 107 bzw. oberhalb der Umlenkrolle 113. Wenn sich die Kolbenstange 115 des Hydraulikzylinders 117 verschiebt und dabei das Verbindungsglied 105 gegen die Kraft der Feder 103 zieht, so gleitet die Schaltstange 101 nach links und bringt die Schaltklinke 99 mit dem ersten Rammplatten-Steuerventil 95 in Berührung, so dass die rechts liegenden Teile der Rammplatte 13 und des oberen Scherblattes 15 abgesenkt werden. Dabei wird das Verbindungsglied 105 gelockert, die Schaltklinke 99 kehrt unter der Kraft der Feder 103, die auf die Schaltstange 101 wirkt, in ihre Neutrallage zurück und verhindert so, dass sich die rechts liegenden Teile der Rammplatte 13 und des oberen Scherblattes 15 weiterhin senken. Die Feder 103 zieht weiter an der Schaltstange 103 und bringt die Schaltklinke 99 mit dem zweiten Rammplatten-Steuerventil 97 in Berührung, so dass die links liegenden Teile der Rammplatte 13 und des oberen Scherblattes 15 abgesenkt werden, während gleichzeitig deren rechts liegende Teile nieder angehoben werden, sobald eine Lockerung im Verbindungsglied 105 fühlbar wird. Das Verbindungsglied erfährt nämlich eine Lockerung, wenn sich die rechts liegenden Teile der Rammplatte 13 und des oberen Scherblattes 15 senken und sich dabei die Umlenkrolle 111 der Umlenkrolle 113 nähert. Im Normalfall wird es aber gegen die Kraft der Feder in gespanntem Zustand gehalten, damit die Schaltklinke 99 ihre Neutralstellung einnimmt. Dies wird im folgenden ausführlich beschrieben:
Die Kolbenstangenvorrichtung 115 ist, wie in Fig. 5 gezeigt, im Hydraulikzylinder 117 angeordnet, aus welchem sie nach rechts hinausragt bis zur Stelle, an welcher sie am Verbindungsglied 105 befestigt ist. Der Stangenteil dieser Kolbenstangenvorrichtung 115 weist eine Längsbohrung 115b auf und hat im wesentlichen die Form einer Hülse. Der Hydraulikzylinder 115 enthält im weiteren eine Schieberstange 119, die gleitbar in ihm sowie in der Längsbohrung 115b der Kolbenstangenvorrichtung 115 aufgenommen ist. Diese Schieberstange 119 ragt nach links aus dem Hydraulikzylinder 117 hinaus und kann die Kolbenstangenvorrichtung 115, sowie das daran befestigte Verbindungsglied 105 nach links ziehen. Im weiteren ist am Hydraulikzylinder 117 ein Einweg-Steuerventil 121 angebracht. Es ist in Fig. 5 als manuell betätigbares Element dargestellt, könnte aber auch als Magnetventil ausgebildet sein. Das Einweg-Steuerventil 121 ist so angeordnet, dass es alternativ geöffnet oder geschlossen werden kann, wodurch der kolbenstangenseitige Raum des Hydraulikzylinders 117 mit dem Hydrauliktank T verbunden bzw. von ihm getrennt wird. Es wird daraufhingewiesen, dass der Hydraulikzylinder 117 so ausgebildet ist, dass sich die Kolbenstangenvorrichtung 115 darin verschieben kann, wenn Einweg-Steuerventil 121 geöffnet ist, dass sie aber durch das in den kolbenstangenseitigen Raum des Hydraulikzylinders 117 gesickerte Hydraulikmedium an einer Verschiebung gehindert wird, wenn das Einweg-Steuerventil 121 geschlossen ist. Solange also das Einweg-Steuerventil 121 offen ist und den kolbenstangenseitigen Raum des Hydraulikzylinders 117 mit dem Hydrauliktank T verbindet, kann die Kolbenstangenvorrichtung 115 durch die Schieberstange 119 nach links gezogen werden, so dass auch das Verbindungsglied 105 (an dieser Stelle) nach links gezogen wird. Solange das Einweg-Steuerventil 121 geschlossen bleibt, kann sich die Kolbenstangenvorrichtung 115 nicht im Hydraulikzylinder 117 verschieben, so dass sie das Verbindungsglied 105, zusammen mit der Feder 103, d.h. gegen die Kraft der letzteren, spannt. Bei geschlossenem Einweg-
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Steuerventil 121 kann sich die Schieberstange 119 nicht nach links verschieben und somit auch das Ende der Kolbenstangenvorrichtung 115 nicht nach links ziehen, sie kann sich aber im Hydraulikzylinder 117 und im hülsenförmigen Endteil der Kolbenstangenvorrichtung 115 nach rechts verschieben.
Die Fig. 1 und 5 zeigen, dass die Schieberstange 119 mittels eines Zapfens 123 an einer Hebelvorrichtung 125 gelenkig befestigt ist. Der Mittelteil der letzteren ist schwenkbar auf einem Zapfen 127 angeordnet, der an der Rückseite der Frontplatte 9 befestigt ist. Das untere Ende der Hebelvorrichtung 125 ist über einem weiteren Zapfen 129 gelenkig an einer Verbindungsleiste 131 angebracht und die letztere ist gelenkig an der mit dem Fühler 73 verbundenen Zugstange 83 befestigt. Somit wird also die Schieberstange 119 durch die Zugstange 83 mittels der Verbindungsleiste 131 und der Hebelvorrichtung 125 verschoben, damit sie das flexible Verbindungsglied 105 mit Hilfe der Kolbenstangenvorrichtung 115 des Hydraulikzylinders 117 verschiebt, wenn die Zugstange 83 durch den Hydraulikmotor 85 betätigt wird, um den Fühler 73 abzusenken. Anders ausgedrückt, wird das flexible Verbindungsglied 105 anfänglich durch die Zugstange 83 bewegt, um die Schaltklinke 99 mit dem ersten Rammplatten-Steuerventil 95 in Kontakt zu bringen, wenn der Fühler 73 durch die Zugstange 83 mittels dem Winkelhebel 75 abgesenkt wird, um die Dicke des zu zerschneidenden Werkstückes W zu ermitteln. Das erste Rammplatten-Steuerventil 95 bewirkt entsprechend, dass der rechts liegende Hydraulikmotor 21 die rechts liegenden Teile der Rammplatte 13 und des oberen Scherblattes 15 absenkt und zwar entsprechend der Dicke des zu durchscherenden Werkstük-kes W, welche vom Fühler 73 ermittelt wird. Nunmehr ist leicht einzusehen, dass der Scherwinkel, d.h. die Neigung des oberen Scherblattes 15 gegenüber dem unteren Scherblatt 19, selbsttätig durch den rechtsliegenden Hydraulikmotor 21 sowie durch den linksliegenden Hydraulikmotor 23 eingestellt wird, und zwar je nach der Dicke des zu durchscherenden Werkstückes W, wobei diese Dicke selbsttätig vom Fühler 73 ermittelt und dann, wie beschrieben, über den Winkelhebel 75 an die Zugstange 83 übermittelt wird.
Bei der oben beschriebenen Anordnung wird zum Einstellen oder Bestimmen des Scherwinkels entsprechend der Dicke des zu durchscherenden Werkstückes W das Einweg-Steuerventil 121 geöffnet, so dass die Schieberstange 119 die Kolbenstangenvorrichtung 115 im Hydraulikzylinder 117 verschieben kann, wenn die Zugstange 83 vom Hydraulikmotor 85 betätigt wird. Wenn die Schieberstange 119 einen Zug auf die Kolbenstangenvorrichtung 115 ausübt, so wird die Schaltklinke 99 durch die Kolbenstangenvorrichtung 115 über das flexible Verbindungsglied 105 so verschoben, dass sie mit dem ersten Rammplatten-Steuerventil 95 in Berührung gelangt, wodurch bewirkt wird, dass der rechts liegende Hydraulikmotor 21 die rechts liegenden Teile der Rammplatte 13 und des oberen Scherblattes 15 absenkt. Der genannte rechts liegende Hydraulikmotor 21 senkt dabei die genannten rechts liegenden Teile der Rammplatte 13 und des oberen Scherblattes 15 entsprechend der Dicke des zu durchscherenden Werkstückes ab, da das erste Rammplatten-Steuerventil anfänglich durch die Zugstange 83 entsprechend der vom Fühler 73 festgestellten Dicke des zu durchscherenden Werkstückes W verschoben wird. Der Scherwinkel kann somit selbsttätig eingestellt oder bestimmt werden durch das erste Rammplatten-Steuerventil 95' und den rechts liegenden Hydraulikmotor 21 und zwar entsprechend der Dicke des Werkstückes W, welche vom Fühler 73 ermittelt wird, während das Einweg-Steuerventil 121 offen gehalten wird. Sobald der Scherwinkel eingestellt oder bestimmt ist, beendigt der rechts liegende Hydraulikmotor 21 das Absenken der
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Rammplatte 13 und des oberen Scherblattes 15, da die Rammplatte 13 die Umlenkrolle 111 nach unten in die Nähe der Umlenkrolle 113 bringt. Dabei lockert sich das flexible Verbindungsglied 105, so dass die Schaltklinke 99 unter der Kraft der Feder 103 ausser Berührung mit dem ersten Rammplatten-Steuerventil 95 gelangt. Sollten sich dabei die rechts liegenden Teile der Rammplatte 13 und des oberen Scherblattes 15 infolge ihres Gewichtes zu weit senken, so wird die Schaltklinke 99 durch die Kraft der Feder 103 aus ihrer Neutralstellung verschoben und in Berührung mit dem zweiten Rammplatten-Steuerventil 95 gebracht, damit die links liegenden Teile der Rammplatte 13 und des oberen Scherblattes 15 abgesenkt werden, da die Umlenkrolle 111 sich der Umlenkrolle 113 genähert hat und dadurch das flexible Verbindungsglied 105 entspannt worden ist.
Nachdem der Scherwinkel eingestellt oder bestimmt ist, wird die Rammplatte 13 von beiden Hydraulikmotoren 21 und 23 abgesenkt, was dem oberen Scherblatt 15 in Zusammenwirkung mit dem unteren Scherblatt 19 das Durchscheren bzw. Zerschneiden des Werkstückes W ermöglicht. Während die Rammplatte 13 von den beiden Hydraulikmotoren 21 und 23 so angetrieben wird, dass sie sich senkt, bleibt die Schaltklinke 99 in ihrer Neutralstellung, in welcher sie mit keinem der Rammplatten-Steuerventile 95 und 96 in Berührung steht, so dass der Scherwinkel seine einmal bestimmte und eingestellte Grösse beibehält, bis das Werkstück W zerschnitten ist. Es ist leicht einzusehen, dass dabei infolge der Abwärtsbewegung der Rammplatte 13 der Abstand zwischen den Umlenkrollen 107 und 109 grösser wird, während der Abstand zwischen den Umlenkrollen 111 und 113 entsprechend kleiner wird, so dass die Schaltklinke 99 ihre Neutralstellung beibehält. Nachdem das Werkstück W zerschnitten ist, verschiebt die Feder 103 die Schaltklinke 99 aus ihrer Neutralstellung, bis sie mit dem zweiten Rammplatten-Steuerventil 97 in Berührung gelangt. Dies hat zur Folge, dass die rechts liegenden Teile der Rammplatte 13 und des oberen Scherblattes 15 angehoben werden und in ihre ursprüngliche Stellung zurückkehren, da die Zugstange 83 nicht mehr unter der Wirkung des Hydraulikmotors 85 steht.
In Fällen, in welchen es erwünscht ist, den bestimmten und eingestellten Scherwinkel beizubehalten, um fortlaufend Werkstücke gleicher Dicke zu zerscheren bzw. zerschneiden, wird das Einweg-Steuerventil 121 geschlossen, nachdem der Scherwinkel bestimmt oder eingestellt worden ist. Die Kolbenstangenvorrichtung 115 wird an einer Verschiebung im Hydraulikzylinder 117 gehindert, damit das flexible Verbindungsglied 105 gegen die Kraft der Feder 103 angespannt bleibt. Die Schieberstange 119 kann sich in der Bohrung 115b der Kolbenstangenvorrichtung 115 verschieben, da sie über die Hebelvorrichtung 125 durch die Zugstange 83 verschoben wird, solange eine Verschiebung der Kolbenstangenvorrichtung 115 im Hydraulikzylinder 117 durch das geschlossene Einweg-Steuerventil 121 verhindert wird.
Fig. 5 zeigt, dass der rechts liegende Hydraulikmotor 21, der links liegende Hydraulikmotor 23 sowie die Hydraulikmotoren 49 und 85 gemeinsam mit einer Hydraulikpumpe P verbunden sind, welche durch einen Elektromotor M antreibbar und über ein Filter F mit dem Tank T verbunden ist. Um das Hydraulikmedium anfänglich in den Kreislauf zu bringen, wird die Hydraulikpumpe P an eine Hauptleitung 133 angeschlossen, an welcher in üblicher Weise ein Druckreduzierventil 135 angeordnet ist. Das Einweg-Steuer-ventil 121, welches mit dem Hydraulikzylinder 117 in Verbindung steht, ist unmittelbar an den Hydrauliktank T angeschlossen, so dass die Kolbenstangenvorrichtung 115 die Möglichkeit hat, den Hydraulikzylinder 117 mit Hydraulikflüssigkeit zu füllen bzw. ihn zu entleeren. Um den rechts liegenden Hydraulikmotor 21 anzutreiben wird die Hauptleitung 133 seinem oberen Ende des Hydraulikmotors verbunden und zwar durch eine Leitung 137, die ein Schaltventil 139 enthält, durch welches sie geöffnet und geschlossen werden kann. Dieses Schaltventil 139 ist so ausgebildet und angeordnet, dass es durch eine Magnetventilvorrichtung 141 mittels zweier Wechselventile 153 und 145 einstellbar ist, um die Leitung 137 zu öffnen bzw. zu schliessen. Die letztere ist ausserdem über eine Abflussleitung 147 mit dem Hydrauliktank T verbunden, welche zwischen dem Schaltventil 139 und dem rechts liegenden Hydraulikmotor 21 angeordnet ist und ein weiteres Schaltventil 149 aufweist, das mittels einer Magnetventilvorrichtung 151 betätigt wird. Das Hydraulikmedium wird also dem oberen Ende des Hydraulikmotors 21 mittels der Hydraulikpumpe P über die Leitung 133 zugeführt, wobei das Schaltventil 139 öffnet, wenn die Rammplatte 13 gesenkt werden soll und es wird daraus über die Leitung 147 abgeführt, wenn das Schaltventil 139 beim Anheben der Rammplatte 13 schliesst.
Das kolbenstangenseitige untere Ende des rechts liegenden Hydraulikmotors 21 ist mit dem oberen Ende des links liegenden Hydraulikmotors 23 über eine Leitung 153 verbunden, so dass die beiden Hydraulikmotoren 25 und 27 in Serie geschaltet sind, damit ihre beiden Kolbenstangen 25 und 27 der Hydraulikmotoren 21 bzw. 23 simultan oder synchron betätigbar sind, um die Rammplatte 13 abzusenken oder anzuheben. Genauer gesagt, ist die Einrichtung so ausgebildet, dass die ringförmige wirksam beaufschlagbare Fläche der Kolbenstangenvorrichtung 25 des rechts liegenden Hydraulikmotors 21 gleich gross ist wie die obere Gesamtfläche der Kolbenstangenvorrichtung 27 des links liegenden Hydraulikmotors 23. Die Rammplatte 13 wird also abwärts geschoben, um das obere Scherblatt 15 abzusenken, wenn das obere Ende des rechts liegenden Hydraulikmotors 21 durch das Hydraulikmedium beaufschlagt wird und sie wird aufwärts geschoben, um das obere Scherblatt 15 anzuheben, wenn das stangenseitige Ende des links liegenden Hydraulikmotors 23 durch das Hydraulikmedium beaufschlagt wird.
Um dem links liegenden Hydraulikmotor 23 Hydraulikmedium einzuführen, wird die Hauptleitung 133 mit dem unteren, stangenseitigen Ende desselben verbunden, und zwar über eine Leitung 155, welche ein Schaltventil 157 enthält, wobei zwischen diesem Schaltventil 157 und dem Hydraulikmotor 23 ein weiteres Schaltventil 159 vorgesehen ist. Das Schaltventil 157 ist so ausgebildet, dass es durch die Magnetventilvorrichtung 141 betätigbar ist, um die Leitung 155 zu öffnen, wenn die Rammplatte 13 angehoben werden soll und um sie zu schliessen, wenn die Rammplatte 13 gesenkt wird. Das Schaltventil 159 ist so ausgebildet, dass es durch eine Magnetventilvorrichtung 161 betätigbar ist, um die Leitung 155 zu öffnen, wenn die Rammplatte 13 angehoben oder abgesenkt wird und um die Leitung 155 zu schliessen, wenn die Rammplatte 13 angehalten werden soll. An der Leitung 153 ist ausserdem ein Druckspeicher 163 sowie ein Entspannungsventil 165 zwischen den Schaltventilen 157 und 159 vorgesehen, ferner ein Regulierventil 167 zwischen dem Schaltventil 157 und dem Druckspeicher 163 sowie dem Entspannungsventil 165, um zu verhindern, dass das Hydraulikmedium direkt zur Pumpe P zurückströmt. Wenn also die Rammplatte 13 abgesenkt wird, so wird das dem unteren Ende des Hydraulikmotors 23 zugeführte Hydraulikmedium teilweise in den Druckspeicher 163 gedrängt und teilweise durch das Entspannungsventil 165 in den Tank T geleitet. Soll die Rammplatte 13 angehoben werden, so wird natürlich dem unteren Ende des Hydraulikmotors 23 Hydraulikmedium durch die Pumpe P über die Leitung 155 mit den dabei geöffneten Schaltventilen 157 und 159 zugeführt. Es ist leichtverständlich, dass die Rammplatte 13 rasch angehoben
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werden kann, wenn zusätzlich zum von der Pumpe P geförderten Hydraulikmedium auch das im Druckspeicher 163 angesammelte Hydraulikmedium verwendet wird. Die Leitung 155 weist ferner ein Manometer 169 auf, welches gemäss Fig. 5 zwischen den Schaltventilen 157 und 159 über ein handbetätigbares Sperrventil 171 anschliessbar ist.
Das obere und das untere Ende des rechts liegenden Hydraulikmotors 21 sind über eine Leitung 173 miteinander verbunden, welche ein Schaltventil 175 enthält, das mit einem Wechselventil 177 verbunden ist. Das Schaltventil 175 ist über das Wechselventil 177 mit dem ersten Rammplatten-Steuerventil 95 verbunden und so angeordnet, dass die Leitung 173 offen ist, wenn die Schaltklinke 99 mit dem ersten Rammplatten-Steuerventil 95 in Berührung steht. Sobald die Schaltklinke 99 mit dem genannten ersten Rammplatten-Steuerventil in Berührung gelangt, werden nämlich die beiden Enden des rechts liegenden Hydraulikmotors 21 hydraulisch miteinander verbunden durch das Schaltventil 175, damit die Kolbenstangenvorrichtung 25 nach unten verschoben wird. Selbstverständlich bewegt sich diese deshalb nach unten, wenn die beiden Enden des Hydraulikmotors 25 hydraulisch miteinander verbunden sind, weil die wirksam beaufschlagbare Fläche oberhalb des Kolbens grösser ist als unterhalb. Der Hydraulikmotor 21 bewirkt also ein Absenken der rechts liegenden Teile von Rammplatte 13 und oberem Scherblatt 15 mittels der Kolbenstangeneinrichtung 25, entsprechend der Dicke des zu zerscherenden Werkstückes W, wenn die Schaltklinke 99 mit dem ersten Rammplatten-Steuerventil 95 in Berührung ist und dadurch das Schaltventil 175 in die Lage versetzt, die Leitung 173 zu öffnen.
Das obere Ende des links liegenden Hydraulikmotors 23 ist mit der Leitung 155 über eine Leitung 179 verbunden, welche mit einem Schaltventil 181 versehen ist, das mit einem Wechselventil 183 in Verbindung steht. Das Schaltventil 181 ist mittels des Wechselventils 183 an das zweite Rammplatten-Steuerventil 97 angeschlossen, und es ist so angeordnet, dass die Leitung 179 geöffnet wird, wenn die Schaltklinke 99 mit dem zweiten Rammplatten-Steuerventil 97 in Berührung steht. Das obere und das untere Ende des links liegenden Hydraulikmotors 23 sind somit hydraulisch miteinander verbunden, wenn die Schaltklinke 99 mit dem zweiten Rammplatten-Steuerventil 97 in Berührung ist, damit das Schaltventil 181 die Leitung 179 öffnet und das Magnetventil 161 wird in Betrieb gesetzt, damit das Schaltventil 159 die Leitung 155 öffnet. Die Kolbenstangenvorrichtung 27 des links liegenden Hydraulikmotors 23 wird abgesenkt, sobald die Leitungen 179 und 155 durch die Schaltventile 181 bzw. 159 geöffnet werden, da die wirksam beaufschlagbare Fläche oberhalb des Kolbens grösser ist als unterhalb. Es sei in diesem Zusammenhang noch erwähnt, dass das Magnetventil 161 elektrisch so ausgebildet und angeordnet ist, dass es energisiert wird, um dem Schaltventil 159 zu ermöglichen, die Leitung 155 zu öffnen, wenn die Rammplatte 155 abgesenkt oder angehoben werden soll und auch wenn die rechts liegenden Teile der Rammplatte 13 zu weit abgesenkt worden sind, um den Scherwinkel entsprechend der Dicke des zu zerscherenden Werkstückes W wieder einzustellen.
Wird also die Schaltklinke 99 mit dem zweiten Ramm-platten-Steuerventil 97 in Berührung gebracht und ist gleichzeitig das Magnetventil 162 energisiert, so senkt der links liegende Hydraulikmotor 23 den linken Teil der Rammplatte 13 und des oberen Scherblattes 15 ab. Wie oben beschrieben, wird die Schaltklinke 99 durch die Kraft der Feder 103 mit dem zweiten Rammplatten-Steuerventil 97 in Berührung gebracht, sobald der rechte Teil der Rammplatte 13 und des oberen Scherblattes 15 sich infolge der Schwerkraft zu weit nach unten verschieben, damit der Scherwinkel wieder eingestellt wird. Die linke Seite der Rammplatte 13 und des oberen Scherblattes 15 können durch den Hydraulikmotor 23 abgesenkt werden, sobald ihre rechte Seite zu weit unten ist, wenn der Scherwinkel entsprechend der Dicke des zu zerscherenden Werkstückes W wieder eingestellt werden muss.
Ausserdem wird die Schaltklinke 99 durch die Feder 103 auch dann mit dem zweiten Rammplatten-Steuerventil 97 in Berührung gebracht, wenn die Rammplatte 13 bei offenem Einweg-Steuerventil 121 nach dem Schervorgang in ihre höchstmögliche Lage angehoben worden ist. Verständlicherweise wird dabei das flexible Verbindungsglied 105 gelok-kert, so dass die Feder 103 einen Zug auf die Schaltklinke 99 ausübt und sie dadurch mit dem zweiten Rammplatten-Steuerventil 97 in Berührung bringt, wenn die Rammplatte 13 ihre höchstmögliche Stellung erreicht hat, insofern als die Kolbenstangeneinrichtung 115 sich bei offenem Einweg-Steuerventil 121 frei im Hydraulikzylinder 117 verschieben kann. Ist die Rammplatte 13 in ihre oberste Stellung angehoben worden und dort zum Stillstand gelangt, so wird das Magnetventil 161 abgeschaltet, damit es dem Schaltventil 159 möglich wird, die Leitung 155 zu schliessen, wie oben beschrieben wurde. Sobald die Rammplatte also bei offenen Einweg-Steuerventil ihre oberste Stellung erreicht hat, fördert die Pumpe P Hydraulikmedium zum stangenseitigen, unteren Ende des linken Hydraulikmotors 21, und zwar durch das Schaltventil 181 und die Leitungen 179 und 153, damit die rechte Seite der Rammplatte 13 und des oberen Scherblattes 15 angehoben wird. Solange das Einweg-Steuer-ventil 121 geschlossen bleibt, um eine Verschiebung der Kolbenstangeneinrichtung 115 im Hydraulikzylinder 117 zu verhindern, wird die rechte Seite der Rammplatte 13 und des oberen Scherblattes 15 nicht angehoben, so dass der Scherwinkel eingestellt bleibt und zwar unabhängig davon, ob die Rammplatte sich in ihrer höchstmöglichen Stellung befindet.
Der Hydraulikmotor 85, der die Zugstange 83 antreibt und die Hydraulikmotoren der Haltevorrichtungen 67 sind gemäss Fig. 5 über eine Leitung 185 mit der Leitung 137 verbunden, wobei in die Leitung 185 ein Druckreduzierventil 187 eingebaut ist. Die Leitung 185 ist ferner mit einem Regulierventil 189 versehen, das zwischen dem Druckreduzierventil 187 und dem Hydraulikmotor 85 und den Haltevorrich-tungen 67 angeordnet ist, um zu verhindern, dass das Hydraulikmedium direkt zur Leitung 137 zurückströmt. Eine weitere Leitung 191 ist zwischen dem Regulierventil 189 und dem Hydraulikmotor 85 und den Haltevorrichtungen 67 an die Leitung 185 angeschlossen und mit einem Magnetventil 193 verbunden, welches so ausgebildet ist, dass es alternativ ein Abfliessen des Hydraulikmediums aus der Leitung 185 verhindert. Die Anordnung ist so gestaltet, dass der Hydraulikmotor 85 und die Haltevorrichtungen 67 gleichzeitig durch die Pumpe P über die Leitungen 137 und 185 mit Hydraulikmedium beliefert wird, um simultan oder synchron die Zugstange 83 zu betätigen und die Stempel 69 der Haltevorrichtungen 67 zu senken. Damit werden also die Stempel 69 der Haltevorrichtungen 67 und der Fühler 73 simultan oder synchron abgesenkt, um das zu zerscherende Werkstück W nach unten zu pressen, bzw. um die Dicke dieses Werkstückes W zu ermitteln. Wenn durch das Magnetventil 193 Hydraulikmedium aus der Leitung 185 abfliesst, werden die Stempel 69 der Haltevorrichtungen 67 durch die Feder 71 angehoben und der Fühler wird durch die Feder 65 mittels der Zugstange 83 und der Winkelhebel 75 ebenfalls angehoben.
Es sei noch erwähnt, dass das Magnetventil 193 so ausgebildet und angeordnet ist, dass es nicht nur das Hydraulikmedium in die Leitung 185 strömen lässt und es dort zurückhält, sondern, dass es alternativ das Hydraulikmedium auch zum Antrieb der Anschlagvorrichtung 20 leiten und von dort
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in den Tank T zurückführen kann. Zu diesem Zweck wird das Magnetventil 193 durch eine Leitung 195 mit einem Schaltventil 197 an die Leitung 155 angeschlossen und wird über eine Leitung 199 hydraulisch mit dem Anschlag 20 verbunden, der gemäss Fig. 5 an seinem entgegengesetzten Ende direkt mit der Leitung 155 in Verbindung steht.
Wie Fig. 5 ferner zeigt, ist das obere Ende des Hydraulikmotors 49, mit welchem der Abstand bzw. das Spiel zwischen dem oberen Scherblatt 15 und dem unteren Scherblatt 19 eingestellt wird zwischen dem Regulierventil 167 und dem Schaltventil 159 durch eine Leitung 201 mit der Leitung 155 verbunden. Das Steuerventil 55, welches den Hydraulikmotor 49 steuert, ist in der Leitung 201 angeordnet, hält diese im allgemeinen geschlossen und öffnet sie, wenn es vom Nockenkörper 59 betätigt wird. Ausserdem ist ein Magnetventil 203, welches normalerweise geschlossen ist, zwischen dem Steuerventil 55 und dem oberen Ende des Hydraulikmotors 19 mit der Leitung 201 verbunden, so dass es, wenn es energisiert wird, das Hydraulikmedium aus der letzteren in den Tank T zurückführt. Das andere Ende des Hydraulikmotors 49 ist über eine Leitung 205 zwischen dem Regulierventil 167 und dem Schaltventil 159 mit der Leitung 155 verbunden. Wird das Steuerventil 55 durch den Nockenkörper 59 betätigt, um die Leitung 201 zu öffnen, so verschiebt sich die Kolbenstangenvorrichtung 51 nach aussen und betätigt die Hebelvorrichtung 47, um das Führungselement 29 und die Rammplatte 13 zu verschieben, damit der Abstand bzw. das Spiel zwischen dem oberen Scherblatt 15 und dem unteren Scherblatt 19 verändert wird. Es ist leicht einzusehen, dass sich die Kolbenstangenvorrichtung 51 nach aussen verschiebt und dabei die Hebelvorrichtung 47 betätigt, wenn die Leitung 201 offen ist, da die wirksam beaufschlagbare Fläche des Kolbens am oberen Ende des Hydraulikmotors 49 grösser ist als am gegenüberliegenden Ende. Die Kolbenstangenvorrichtung 47 schiebt sich in den Hydraulikmotor 49 zurück und übt auf die Hebelvorrichtung 47 einen Zug auf, wenn der Nockenkörper 59 das Steuerventil 55 nicht mehr berührt, um die Leitung 201 zu schliessen, und das Magnetventil 203 wird energisiert, damit die Hydraulikflüssigkeit dort durchströmt wird. Es ist leicht einzusehen, dass die Kolbenstangenvorrichtung 51 an einer Verschiebung gehindert wird, wenn die Leitung 201 durch das Steuerventil 55 geschlossen wird und das Magnetventil 203 nicht energisiert ist.
Im weiteren wird auf die Fig. 6,7 und 8 eingegangen, in welchen eine zweite Schermaschine V nach der Erfindung dargestellt ist. Dieses zweite Ausführungsbeispiel 31a ist bezüglich seines Aufbaues und seiner Wirkungsweise dem ersten Ausführungsbeispiel, das in den Fig. 1 bis 5 dargestellt ist, ziemlich ähnlich. Elemente, die bei beiden Ausführungsbeispielen vorhanden sind, sind daher mit gleichen Überweisungszeichen versehen und werden nicht weiter beschrieben.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel ist die Rammplatte 13' als Schwingkamm ausgebildet. Sie weist ein oberes Scherblatt 15 auf, das mit einem unteren, an einem Arbeitstisch 17 befestigten Scherblatt 19 zusammenwirkt. Diese Rammplatte 13' ist schwenkbar zwischen zwei Seitenplatten 3 und 5 angeordnet und an diesen mittels zweier Exzenterwellen 207 befestigt, welche drehbar in den vertikalen Seitenwänden gelagert sind. Die Rammplatte 13' ist so angeordnet und ausgebildet, dass sie von zwei Hydraulikmotoren 21 und 23 mit Kolbenstangenvorrichtungen 25 bzw. 27 in einer schwingenden Bewegung auf- und abwärts verschoben werden kann, so dass sich das obere Scherblatt 15 vom unteren Scherblatt 19 weg bzw. auf das untere Scherblatt 19 zu bewegen kann. Um das zu zerscherende Werkstück W niederzuhalten sind mehrere Haltevorrichtungen 67 vorgesehen, die gleich ausgebildet und angeordnet sind, wie die Haltevorrichtungen des ersten Ausführungsbeispiels und ebenso wirken. Sie weisen somit ebenfalls durch Federn 71 nach oben vorgespannte Stempel auf. Wenn also die Rammplatte 13' durch die Hydraulikmotoren 21 und 23 nach unten bewegt wird, senkt sich das obere Scherblatt 15, um in Zusammenwirkung mit dem unteren Scherblatt 19 das von den Haltevorrichtungen 67 auf dem Arbeitstisch 17 festgehaltene Werkstück zu zerscheren. Im folgenden wird eingehend beschrieben, wie der Abstand bzw. das Spiel zwischen den Scherblättern 15 und 19 eingestellt werden kann, indem die Exzenterwellen 207 gedreht werden.
Die Fig. 7 und 8 zeigen am besten, wie zum Einstellen des genannten Spiels die Exzenterwellen 207 mit Zahnradsektoren 209 verbunden sind, die mit Ritzeln 211 in Eingriff stehen und als Hebel wirken, um die Exzenterwellen 207 zu drehen. Die Ritzel 211 sind miteinander durch eine Welle 213 verbunden, welche drehbar zwischen den beiden Seitenplatten 3 und 5 angeordnet ist, so dass die Zahnradsektoren 209 die Exzenterwellen 207 simultan oder synchron drehen. Um die Exzenterwellen 207 zu drehen, ist einer der Zahnradsektoren 209 so angeordnet und ausgebildet, dass er von einem Hydraulikmotor 215 mit einer Kolbenstangeneinrichtung 217 gedreht werden kann. Diese Kolbenstangeneinrichtung 217 wird durch eine Feder 219 vorgespannt, um den Zahnradsektor 209 anzutreiben, und der Hydraulikmotor 215 ist gemäss Fig. 8 über ein Magnetventil 221 mit dem Tank T verbunden. Genauer gesagt, wird die Kolbenstangeneinrichtung 217, zwecks Drehung des Zahnradsegmentes, aus dem Hydraulikzylinder geschoben, wenn Hydraulikmedium aus dem Tank T durch das Magnetventil 221 dem Hydraulikmotor 215 zugeführt wird und sie wird durch die Feder 219 in den Hydraulikzylinder zurückgeschoben, wenn das Hydraulikmedium daraus entweicht. Während sich also die Kolbenstangenvorrichtung 217 des Hydraulikmotors 215 aus dem Zylinder des letzteren hinaus- bzw. in ihn hineinschiebt, werden die Exzenterwellen 207 simultan oder synchron durch die Zahnradsektoren 209 gedreht, um das Spiel zwischen dem oberen Scherblatt 15 und dem unteren Scherblatt 19 einzustellen.
Das Magnetventil 221 ist so angeordnet und ausgebildet, dass es im Normalfall geschlossen bleibt und energisiert wird, um den Hydraulikmotor 215 an den Tank T anzu-schliessen, wenn eine von zwei Fühlervorrichtungen 223 und 225, beispielsweise Endschalter, von einem Nockenelement 227 berührt wird, das an einem Hebel 229 befestigt ist. Die Fühlervorrichtungen 223 und 225 sind nebeneinander an einem der Zahnradsektoren 209 befestigt, und zwar in gleichem Radialabstand von dessen Drehachse. Der Hebel 229, welcher das Nockenelement 227 trägt, ist drehbar auf einem Ende einer Exzenterwelle 207 befestigt, und zwar derart,
dass er gedreht werden kann, um in Kontakt mit den Fühlern 223 und 225 bzw. ausser Kontakt mit denselben gelangen kann.
Das Nockenelement 227 ist durch ein Verbindungselement 231, beispielsweise einem Draht, mit einer Zugstange 83 verbunden, an welcher ein Fühler 73 mittels mehrerer Winkelhebel 75 schwenkbar befestigt ist, um die Dicke des auf dem Arbeitstisch 17 befindlichen, zu zerscherenden Werkstückes W zu bestimmen, und zwar in gleicher Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel. Die Zugstange 83 ist so angeordnet, dass sie von einem Hydraulikmotor 85 mit einer Kolbenstangenvorrichtung 87 in gleicher Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel betätigt wird. Sie steht aber auch unter der Wirkung einer Feder 85 S, die durch die Kolbenstangeneinrichtung 87 im Hydraulikmotor 85 eingeschlossen ist und die zum Anheben des Fühlers 73 dient. Ausserdem ist das Nockenelement 223 mit einer Feder 235 verbunden, die sich in einem hülsenartigen Gehäuse 237 befindet, das
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schwenkbar an der Schermaschine 1' befestigt ist. Dadurch kann das Nockenelement 227 entgegen der Wirkung der Zugstange 83 vorgespannt werden.
Fig. 8 zeigt, wie die Hydraulikmotoren 21 und 23 über ein Magnetventil 239 durch eine Leitung 241 mit einer Hydraulikpumpe P verbunden sind. In der Leitung 241 ist eine Folge- und Schaltventilvorrichtung 243 vorgesehen. Die Hydraulikmotoren 85 und 215 sowie die Hydraulikmotoren der Haltevorrichtungen 67 sind durch eine Leitung 245 mit der Leitung 241 zwischen dem Magnetventil 239 und der Folge-und Schaltventilvorrichtung 243 verbunden. Die Hydraulikflüssigkeit wird anfänglich dem Hydraulikmotor 85 und den Hydraulikmotoren der Haltevorrichtungen 67 zugeleitet und auch den Hydraulikmotoren 21 und 23 zugeführt, um die Rammplatte 13' abzusenken, nachdem der Flüssigkeitsdruck in der Leitung 241 so weit angestiegen ist, dass sich die Folge- und Schaltventilvorrichtung öffnet. Der Hydraulikmotor 215 wird über die Leitung 245 mit Hydraulikmedium beliefert, um die Kolbenstangenvorrichtung 217 gegen die Kraft der Feder 219 zu verschieben, wenn das Magnetventil 221 energisiert wird, um geöffnet zu werden.
Wird die Zugstange 83 durch den Hydraulikmotor 85 gegen die Kraft der Feder 85 S verschoben, damit der Fühler 73 abgesenkt wird, so wird das Nockenelement 227 um die Exzenterwelle 207 gedreht und so mit der ersten Fühlervorrichtung 223 in Berührung gebracht, wodurch das Magnet9 658 212
ventil 221 energisiert wird. Wird also auf die Zugstange 83 ein Zug ausgeübt, so verschiebt das Hydraulikmedium die Kolbenstangenvorrichtung 217 des Hydraulikmotors 215, um die Zahnradsektoren 209 zu drehen, dadurch drehen sich s die Exzenterwellen 207 synchron, und auf diese Weise wird der Abstand bzw. das Spiel zwischen dem oberen Scherblatt 15 und dem unteren Scherblatt 19 eingestellt. Ist dieser Abstand bzw. dieses Spiel einmal eingestellt, so wird die Energi-sierung des Magnetventils 221 eingestellt, damit die Kolben-
10 Stangen Vorrichtung 217 anhält, da sich der Zahnradsektor 209 gedreht hat und die erste Fühlervorrichtung 223 daher nicht mehr mit dem Nockenelement 227 in Berührung steht. Wird jedoch die Zugstange 83 durch die Feder 85 S im Hydraulikmotor 85 so verschoben, dass der Fühler 73 angeho-
15 ben wird, so gelangt das Nockenelement 227 durch die Wirkung der Feder 235 mit dem zweiten Fühler 225 in Berührung. Dadurch wird das Magnetventil 221 energisiert und die Kolbenstangen Vorrichtung 217 erhält die Möglichkeit, die Exzenterwellen 207 mittels der Zahnradsektoren 209 in 20 ihre ursprüngliche Stellung zu bringen.
In der Beschreibung wird auf zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Schermaschine näher eingegangen, doch sind im Bereich der Erfindung zahlreiche andere Varianten denkbar. Der Schutzumfang der Erfin-25 dung wird daher lediglich durch die Patentansprüche begrenzt.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

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1. Schermaschine, gekennzeichnet durch eine Fühlervorrichtung zum Ermitteln der Dicke eines auf einem Arbeitstisch (17) befindlichen.Werkstückes (W), durch ein oberes (15) und ein unteres Scherblatt (19) und Führungselemente (29), um mindestens eines der genannten Scherblätter (15) dem anderen (19) zu nähern oder von ihm zu entfernen und dabei den Abstand zwischen denselben zu verstellen, sowie durch eine Steuervorrichtung (33,37) zum bewegen der genannten Führungselemente (29) in Abhängigkeit von der durch die Fühlervorrichtung (73) ermittelten Dicke des Werkstückes (W).
2. Schermaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (29) mit der das obere Scherblatt (15) tragenden Rammvorrichtung (13) verbunden sind.
3. Schermaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verstellung der Führungselemente (29) für die Rammvorrichtung (13) eine Exzenteranordnung (33, 35) vorhanden ist.
4. Schermaschine nach Patentanspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühlervorrichtung (73) als längliche Platte ausgebildet ist und mittels Winkelhebeln (75) an einer Frontplatte (9) angelenkt ist, dass ferner die freien Enden der Winkelhebel (75) mittels Stiften (81) an einer von einem ersten Hydraulikmotor (85) betätigbaren Zugstange (83) drehbeweglich befestigt sind, die ihrerseits über ein flexibles Verbindungselement (89) mit einem Steuerventil (55) verbunden ist, und dass ein durch das Steuerventil (55) betätigbarer weiterer Hydraulikmotor (49) vorhanden ist, um über Hebel (47,37) die Exzenteranordnung (33,35) zu verstellen.
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