CH658364A5 - Futtererntemaschine mit seitlicher foerderung. - Google Patents

Futtererntemaschine mit seitlicher foerderung. Download PDF

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CH658364A5
CH658364A5 CH629982A CH629982A CH658364A5 CH 658364 A5 CH658364 A5 CH 658364A5 CH 629982 A CH629982 A CH 629982A CH 629982 A CH629982 A CH 629982A CH 658364 A5 CH658364 A5 CH 658364A5
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harvester according
conveyor
channel
lever
guide plate
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CH629982A
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English (en)
Inventor
Jean Pierre Amstutz
Original Assignee
Bucher Guyer Ag Masch
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D57/00Delivering mechanisms for harvesters or mowers
    • A01D57/30Rotating attachments for forming windrows
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D57/00Delivering mechanisms for harvesters or mowers
    • A01D57/20Delivering mechanisms for harvesters or mowers with conveyor belts

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Futtererntemaschine mit einem Mähwerk und einer dem Mähwerk nachgeschalteten,
aus einer um eine annähernd horizontale Achse rotierend antreibbaren Fördertrommel und einem im Abstand darüber angeordneten Leitblech gebildeten Fördereinrichtung, und mit einer Vorrichtung zum seitlichen Versetzen des geschnittenen Halmgutes.
Maschinen aus einem Mähwerk mit nachgeschaltetem Konditionierungsorgan werden seit einigen Jahren bei der Heuernte und zur Aufbereitung von angewelktem Futter zur Silage verwendet.
Bei den bekannten Maschinen wird das aufzubereitende Futter nach der Behandlung breit oder auf eine Schwad abgelegt, die annähernd mittig zur Maschine verläuft. Bei geringeren Futterbeständen entsteht eine relativ schmale Schwad, so dass sich der nachfolgende Arbeitsgang Aufnehmen, Häckseln oder Breitstreuen bzw. Schwadziehen in seiner Durchführung als unwirtschaftlich erweist.
Auch das in normalen oder dichteren Beständen vorkommende Futter kann einer noch rationelleren Futterernte kaum unterzogen werden, da die nachfolgenden Hochleistungsgeräte auf diese Art zu einer ihrer Leistungsfähigkeit angepassten rationellen Arbeitsweise nicht ausnutzbar sind.
Zur Behebung dieses Mangels wurde eine Futtererntemaschine der eingangs beschriebenen Art hergestellt, mit welcher das aufbereitete Futter unmittelbar hinter der Fördertrommel von einem annähernd horizontal angeordneten, längs verschiebbaren Förderband wahlweise auf die linke oder rechte Seite der Maschine transportiert wird.
Das Futter verlässt den Förderkanal wurfartig und fällt auf das nachgeschaltete Förderband, das an seiner hinteren Längsseite mit einer vertikalen Wand versehen ist und eine das Leitblech des Förderkanals und diese Wand verbindende Haube aufweist.
Der Antrieb des Förderbandes, und das seitliche Versetzen erfolgt hydraulisch. Durch diese Versetzbarkeit des Förderbandes ist es möglich, das Futter beim ersten Schnitt auf der rechten Seite der Längsachse des Aufbereiters auf eine Schwad — vorteilhaft im Abstand zum stehenden Gut — abzulegen. Beim anschliessenden zweiten Durchgang wird das Förderband zur linken Seite hin verschoben und seine Bewegungsrichtung geändert, so dass das Futter auf der linken Seite abgelegt wird, d.h. auf das Mähgut vom ersten Mähdurchgang. Durch die Vergrösserung der Futtermenge wird eine bessere Auslastung der Nachfolgemaschinen beim nächsten Arbeitsgang erreicht.
Es hat sich in der Praxis die Existenz einer solchen Maschine als berechtigt erwiesen; dagegen spricht z.T. der erforderliche Aufwand durch die relativ hohen Beschaffungskosten und das hohe Gewicht der Maschine, die eine entsprechend hohe Betriebsleistung benötigt.
Ausserdem eignet sich eine solche Konstruktion ausschliesslich bei der Verwendimg von Scheibenmähern mit mindestens vier rotierenden Scheiben, bei denen das Futter annähernd über die ganze Mähbreite verteilt nach hinten strömt und so ohne zusätzliche Vorkehrungen nicht mehr auf eine schmale Schwad bringbar ist.
Ihr Einsatz rechtfertigt sich in landwirtschaftlichen Betrieben mit grossflächigen Futterbeständen.
Bei den bekannten Trommelmähern ist aus den vorher genannten Gründen der Anbau des beschriebenen Seitenförderbandes nachteilig.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demnach, bei einer Futtererntemaschine der eingangs beschriebenen Art eine Vorrichtung zum seitlichen Transport des geschnittenen Halmgutes zu schaffen, deren Herstellung mit geringerem Aufwand verbunden ist und durch weniger Eigengewicht und eine einfachere Ausführungsform einen geringeren Leistungsbedarf aufweist.
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Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Austrittsöffnung an der Fördereinrichtung in einer über dem Boden annähernd parallelen Ebene und wahlweise nach beiden Seiten hin wirkend versetzbar angeordnet ist.
Dadurch kann eine aus zwei Mähdurchgängen zusammenlegbare Schwad gebildet werden, wodurch eine wirtschaftlichere Nachfolgebehandlung möglich wird.
Besonders vorteilhaft zeigt sich, wenn die Fördereinrichtung um eine annähernd vertikale Achse dreh- bzw. schwenkbar und in der gewählten Lage feststellbar am Maschinengestell angeordnet ist.
Auf diese Art ist es möglich, die Fördereinrichtung auf einfache Weise in die richtige Lage der gewünschten Futterförderrichtung zu versetzen.
Zweckmässigerweise ist deshalb, die Fördereinrichtung mit einer die Dreh- bzw. Schwenkachse aufweisenden Vorrichtung versehen.
Vorzugsweise ist das Maschinengestell mit einem sich nach hinten erstreckenden Support versehen, an welchem die Fördereinrichtung lagert.
Vorteilhaft ist die Fördereinrichtung mit einer Welle am Leitblech versehen, welche Welle die Dreh- bzw. Schwenkachse der Fördereinrichtung bildet.
Vorzugsweise kann diese Welle mit einem Hebelgetriebe antriebsverbunden sein, wobei letzteres eine hydraulische Betätigung aufweisen kann.
Zweckmässigerweise weist das Leitblech eine anschliessende Kanalverlängerung auf, die zur Begüngstigung der Führung des Futterstromes bestimmt ist.
Diese Kanalverlängerung ist vorteilhafterweise mit seitlichen Wänden versehen, wodurch die Strömungseigenschaften auf das Futter verbessert werden.
Besonders vorteilhaft erweist sich zu diesem Zwecke eine rohrförmige Kanalverlängerung.
Zur Bildung einer in Fahrtrichtung verlaufenden Schwad, ist ein im Abstand zur Förderkanalaustrittsöffnung angeordnetes, verstellbares Fangorgan vorgesehen.
Alternativ kann die an das Leitblech anschliessende Kanalverlängerung aus einem flexiblen Werkstoff, z.B. Plastik oder dgl., ausgebildet sein, wodurch die Fördereinrichtung im Konditionierungsbereich ihre ursprüngliche Lage beibehält.
Zu diesem Zwecke ist es vorteilhaft, wenn zum Verschwenken der Kanalverlängerung ein am Leitblech angelenkter Doppelhebel verwendet wird, dessen eine Ende mit einem Betätigungsorgan und das andere Ende mit der schwenkbaren Känalverlängerung verbunden ist.
Um jeweils mit dem Fangorgan die der Austrittsöffnung zugeordnete Lage einnehmen zu können, ist dessen Träger als Doppelhebel auszubilden und mit seinem dem Fangorgan gegenüberliegenden Hebelende mit einem an dem Leitblech schwenkbar vorgesehenen Hebel gelenkig verbunden.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von mehreren in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemässe Futtererntemaschine,
Fig. 2 eine Seitenansicht bzw. einen Längsschnitt gemäss Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht bzw. einen Längsschnitt durch eine alternative Ausführungsform der Fördereinrichtung und
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Futtererntemaschine in alternativer Ausgestaltung der Förderkanalführung.
In Fig. 1 ist eine an einen Traktor anbaubare Futterern-temaschine 1 aus einem kreiselmähwerk 2 mit nachfolgender Fördereinrichtung 3 dargestellt. Der Antrieb des Mähwerks erfolgt über eine im Maschinengestell gelagerte Antriebswelle, während die Fördereinrichtung 3 mittels separater Antriebswelle betriebbar ist.
Selbstverständlich können andere Antriebskombinationen zur Inbetriebnahme der Futtererntemaschine gewählt werden.
Am Maschinengestell 4 ist ein nach hinten abstehender Support 6 befestigt, der die Schwenk- bzw. Drehlagerung der Fördereinrichtung 3 übernimmt. Die Lagerung im vorliegenden Fall, durch welche die Austrittsöffnung des Förderkanals 10 (siehe auch Fig. 2 und 3) zur Seite gerichtet versetzt werden kann, weist eine mit dem Leitblech 7 verbundene vertikale Welle 8 auf, die am freien Ende des Supports 6 gelagert ist. Mit ihr (8) fest verbunden ist ein Hebel eines Hebelgetriebes 9, das von einem Betätigungsorgan 15 antreibbar ist und die Förderrichtung in die gewünschte Lage zur seitlichen Förderung des geschnittenen Halmgutes versetzt.
Die in Fig. 1 mit strichpunktierter Linie veranschaulichte Lage der Fördereinrichtung 3 zeigt eine leicht zur Seite des noch stehenden Halmgutes gerichtete Austrittsöffnung des Förderkanals 10. In dieser Position wird eine erste Schwad erstellt, wie sie mit 24 aufscheint. Diese Schwad ist so gelegt, dass sie beim nächsten Mähdurchgang zwischen den Rädern des Traktors liegt. Die Schwad 25, die aus dem nächsten Mähdurchgang gebildet wird, wird durch die Stellung der mit ausgezogenem Strich gezeigten Fördereinrichtung 3 erstellt und kann der Sehwenklage entsprechend neben oder auf die vom vorhergehenden Mähdurchgang erzeugte Schwad 24 gelegt werden.
Zur jeweiligen Begrenzung der Schwad dient ein Fangorgan 13, das am Abgabeende der Fördereinrichtung 3 verstellbar angeordnet ist.
Zur Begünstigung des Futtereintritts in die Fördereinrichtung, insbesondere in deren gezeigten Schwenklagen,
sind im Bereich der Eintrittsöffnung Führungsorgane 23 vorgesehen.
Insbesondere dann, wenn die Fördereinrichtung 3 von ihrer Grundposition stärker abweicht, ist es wichtig, dass das vom Mähwerk 2 abströmende Futter den Förderkanal 10 erreicht, wozu solche Führungsorgane 23 als Hilfsmittel dienen können. Grundsätzlich könnten zum Versetzen der Fördereinrichtung auch andere mechanische Einrichtungen benützt werden, hingegen zeigt sich die eben beschriebene Art als relativ einfach.
Die in den Fig. 2 und 3 im Längsschnitt veranschaulichten Kanalverlängerungen 11 können rohrförmig oder nach unten hin offen mit seitlichen Wänden 12 ausgebildet und eine horizontale oder aufwärts gerichtete Lage einnehmen.
In Fig. 4 ist eine Futtererntemaschine 1 dargestellt, an deren Förderkanal eine flexible Kanalverlängerung 11 an-schliesst. Diese Kanalverlängerung 11 kann ebenso wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt, nach unten hin offen oder mit einem Schlauch als geschlossenes Leitorgan ausgebildet sein. Ihre Schwenkbarkeit in einer horizontalen Ebene erfolgt mittels Doppelhebel 14, dessen eine Hebelende im Bereich der Futteraustrittsöffnung an der Kanalverlängerung 11 und dessen gegenüberliegendes Hebelende an der Kolbenstange eines Hydraulikzylinders als Betätigungsorgan 15 angelenkt ist. Um nach dem Verschwenken der Kanalverlängerung 11 das Fangorgan 13 in der richtigen Lage versetzt zu wissen, ist der Träger 166 letzterens als Hebel ausgestaltet, an dessen freiem Ende das Fangorgan 13 aushebbar befestigt ist, während das gegenüberliegende Hebelende 17 mit dem einen Ende eines am festen Leitblech 7 angelenkten Hebels schwenkbar verbunden ist. Die Drehachse des Trägers 16 befindet sich am freien Ende des Verlängerungskanals 11.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (14)

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1. Fnttererntemaschinemit einem Mähwerk und einer dem Mähwerk nachgeschalteten, aus einer um eine annähernd horizontale Achse rotierend antreibbaren Fördertrommel und einem im Abstand darüber angeordneten Leitblech gebildeten Fördereinrichtung, und mit einer Vorrichtung zum seitlichen Versetzen des geschnittenen Halmgutes, dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsöffnung an der Fördereinrichtung (3) in einer über dem Boden annähernd parallelen Ebene und wahlweise nach beiden Seiten hin wirkend versetzbar angeordnet ist.
2. Futtererntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (3) um eine annähernd vertikale Achse dreh- bzw. schwenk- und feststellbar am Maschinengestell (4) angeordnet ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Futtererntemaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (3) mit einer die Dreh- bzw. Schwenkachse aufweisenden Vorrichtung (5) versehen ist.
4. Futtererntemaschine nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (3) an einem mit dem Mähwerk (2) verbundenen, nach hinten sich erstreckenden Support (6) gelagert ist.
5. Futtererntemaschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitblech (7) der Fördereinrichtung (3) mit einer die Dreh- bzw. Schwenkachse bildenden Welle (8) versehen ist.
6. Futtererntemaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Welle (8) mit einem Hebelgetriebe (9) antriebsverbunden ist.
7. Futtererntemaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelgetriebe (9) hydraulisch betätigbar ist.
8.- Futtererntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Förderkanal (10) eine an das Leitblech (7) anschliessende Kanalverlängerung (11) aufweist.
9. Futtererntemaschine nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Förderkanal (10) seitliche Wände (12) aufweist.
10. Futtererntemaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanalverlängerung (11) rohrförmig ausgebildet ist.
11. Futtererntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Abstand zur Förderkanalaustrittsöff-nung ein Fangorgan verstellbar angeordnet ist.
12. Futtererntemaschine nach Anspruch 1 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die an das Leitblech (7) anschliessende Kanalverlängerung (11) aus einem flexiblen Werkstoff gebildet ist.
13. Futtererntemaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verschwenken der Kanalverlängerung (11) ein am Leitblech (7) angelenkter Doppelhebel (14) vorgesehen ist, dessen eine Ende mit einem Betätigungsorgan (15) und das andere mit der schwenkbaren Kanalverlängerung (11) verbunden ist.
14. Futtererntemaschine nach Anspruch 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass der als Doppelhebel ausgebildete Träger (16) des Fangorgans (13) am Ende der Kanalverlängerung (11) angeordnet und mit seinem dem Fangorgan (13) gegenüberliegenden Hebelende (17) mit einem an dem Leitblech (7) schwenkbar vorgesehenen Hebel (18) gelenkig verbunden ist.
CH629982A 1982-10-28 1982-10-28 Futtererntemaschine mit seitlicher foerderung. CH658364A5 (de)

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DE19833329276 DE3329276A1 (de) 1982-10-28 1983-08-12 Futtererntemaschine mit seitlicher foerderung
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