CH659194A5 - Zusammensetzspielzeug. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Zusammensetzspielzeug für Kleinkinder und vor allem für Kinder im Alter von 18 Monaten bis vier Jahren. Insbesondere befasst sich die Erfindung mit einem Zusammensetzspielzeug für Kinder dieses Alters, bei dem das Zusammensetzen dadurch gelöst wird, dass eine Reihe von Einzelstücke mit schrittweise zunehmend grösseren Dimensionen in der Ebene um eine Säule herum angeordnet werden, der auf einer Grundplatte gehalten wird.
Ein Zusammensetzspielzeug für Kinder des genannten Alters sollte verschiedene Kriterien erfüllen.
Erstens muss das Spielzeug hinsichtlich Grösse, Gestalt und Farbe ausreichend unterschiedlich ausgebildet sein, um von Anfang an die Aufmerksamkeit eines Kindes zu erregen. Beispielsweise werden Kinder gerne zu solchen Spielzeugen hingezogen, die aus mehreren Teilen bestehen, welche getrennt oder zusammen gehandhabt werden können.
Zweitens müssen die verschiedenen Einzelstücke des Spielzeugs von einem relativ unerfahrenen Kind leicht er-fasst werden können, so dass es das Spielzeug in seine Bestandteile zerlegen und auf verschiedene Arten des erneuten Zusammensetzens experimentieren kann.
Im Falle von Zusammensetzspielen ist vielleicht eine solche Gestaltung des Spielzeugs am wichtigsten, dass dem Kind eine grosse Erfolgsaussicht für die Lösung des Zusammensetzspiels oder zumindest für die Lösung eines Teils dieses Spiels gegeben wird. Im Idealfall soll das Spielzeug neben der Besonderheit einer relativ leichten Lösung dem Kind eine weitere, tiefergehende Herausforderung bieten, wodurch das Interesse des Kindes gefördert und erhalten wird.
Vorteilhaft soll das Zusammensetzspielzeug eine Mehrzahl von Teilen aufweisen, welche von einem kleinen Kind leicht erfasst und gehandhabt werden können und welche zu verschiedenen strukturellen Kombinationen zusammengesetzt sowie auseinandergenommen werden können. Der Lösungsgedanke für das Zusammensetzen bei dem Spiel um-fasst das Anordnen eines jeden der verschiedenen Einzelstücke in der Reihenfolge ihrer Grösse um eine Säule herum, der von einer Grundplatte aufragt. Der Lösungsgedanke ist so ausgebildet, dass dem Kind beim Anordnen bestimmter Einzelstücke in ihrer Reihenfolge ein hoher Erfolgsgrad gegeben wird, während die anderen Teile einer bezüglich Zusammensetzspielen klügeren Person eine Herausforderung bieten.
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Das Zusammensetzspielzeug ist durch.die Merkmale des Patentanspruches 1 gekennzeichnet.
Jedes der Einzelstücke kann um die Säule herum angeordnet werden, wobei sich dieser durch die Öffnung des Einzelstückes erstreckt. Bei der Anwendung der vorgenannten Kriterien wurde gefunden, dass unabhängig von der Reihenfolge der angeordneten Einzelstücke diese durch ausreichendes Manipulieren, wie Umdrehen, Schütteln oder Stossen, sowie ohne die Einzelstücke von der Säule abnehmen zu müssen, schliesslich in einer stabilen Anordnung vorliegen, in der sie in der Reihenfolge der Grösse ihrer jeweiligen festgelegten Abmessung um die Säule herum geordnet sind, wobei das Einzelstück mit der grössten festgelegten Abmessung am weitesten von der Säule entfernt und das Einzelstück mit der kleinsten festgelegten Abmessung der Säule am nächsten ist. In einer solchen stabilen Position liegen die Einzelstücke mit ihren jeweiligen Böden auf der Grundplatte auf.
Es wurde auch gefunden, dass ein Einzelstück mit einem gleichmässigen kreisförmigen Querschnitt quer zur Mittelaxe am leichtesten in die vorgenannte Reihenfolge gebracht werden kann. Dementsprechend wird bevorzugt, dass einen wesentliche Anzahl der Einzelstücke des Spielzeugs einen gleichmässigen kreisförmigen Querschnitt aufweist. Bezüglich der Reihenfolge ihrer Grössen ist es besonders bevorzugt, dass jedes andere Einzelstück einen gleichmässigen kreisförmigen Querschnitt hat. Auf diese Weise ist ein Kleinkind, welches das Spiel in seine stabile Anordnung bringen will, relativ leicht bei einer wesentlichen Anzahl der Einzel-stücke erfolgreich. Andererseits können die restlichen Einzelstücke verschiedene gleichmässige oder nicht gleichmässi-ge Querschnitte, zum Beispiel in Form von Dreiecken, Quadraten oder sogar unregelmässigen Gestaltungen, aufweisen.
Um dem Kind zu helfen, die verschiedenen Formen voneinander zu unterscheiden, ist es wünschenswert, dass alle ähnlich gestalteten Einzelstücke von gleicher Farbe sind. Dementsprechend sind zum Beispiel alle Kreise rot, alle Dreiecke grün und alle Quadrate gelb.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind Mittel vorgesehen, um sicherzustellen, dass ein kleines Kind jedes der Einzelstücke leicht erfassen sowie die Einzelstücke einfach zusammensetzen und wieder auseinandernehmen kann. Derartige Mittel sehen vor, dass jedes der schrittweise kleineren Einzelstücke das heisst jedes Einzelstück mit einer schrittweise kleineren festgelegten Abmessung, in seiner axialen Richtung höher ist als das nächstgrössere Einzelstück, dass heisst das Einzelstück mit der nächstgrösseren festgelegten Abmessung. Auf diese Weise hat, wenn die Einzelstücke in ihrer stabilen Anordnung der Grösse nach um die Säule herum angeordnet sind, jedes der Reihe nach kleinere Einzelstück einen Abschnitt, der über das nächstgrössere Einzelstück vorsteht, woran ihn das Kind zum Herausnehmen erfassen kann.
Es ist bevorzugt, alles zu tun, um das Handhaben der Einzelstücke durch ein Kleinkind zu erleichtern. Für diesen Zweck müssen beispielsweise die Einzelstücke zum Erfassen hoch genug sein. Mit anderen Worten, wenn die Einzelstük-ke in einer stabilen Position an der Säule angeordnet sind, müssen sie eine ausreichende Höhe aufweisen, um von einem Kind ohne unzumutbare Schwierigkeit festgehalten werden zu können. Beispielsweise wird bevorzugt, dass die Einzelstücke eine Höhe von mindestens 1,27 cm (0,5 inch) haben, wobei eine Mindesthöhe von 19, cm (3/4 inch) besonders bevorzugt ist. Weiterhin sollen die Einzelstücke einen Bereich zum Erfassen aufweisen, wenn sie in der stabilen Anordnung vorliegen. Der Bereich zum Erfassen ist von den nachfolgenden Einzelstücken beabstandet, so dass ein Kind hineingreifen und irgendeinen Teil herausnehmen kann. Vorzugsweise beträgt der Abstand mindestens 0,6 cm ('/4 inch).
Bei einer anderen Ausführungsform ist die Säule durch Festklemmen auf oder in einem relativ kurzen, in die Grundplatte integrierten Vorsprung an dieser Platte abnehmbar befestigt. Für ein kleines Kind ist es schwierig, die Oberseite von der Unterseite und die aufrechte von der umgekehrten Position zu unterscheiden. Dementsprechend sind die Säule und der Vorsprung so ausgebildet, dass sie zueinander passen, unabhängig von der Orientierung eines der beiden Teilen. Dies wird dadurch erreicht, dass der Vorsprung hohl und zylindrisch ist, der sich von einer Hauptoberfläche der genannten Grundplatte aufwärts erstreckt und der für das Einsetzen der Säule auf der gegenüberliegenden Hauptober-fläche der Grundplatte offen und von dort aus zugänglich ist. Die Aussenwand des erwähnten Vorsprungs ist mit Um-fangsschultern mit abnehmendem Durchmesser versehen. Die Innenoberfläche ist auch mit entsprechenden, in ihrem Durchmesser abnehmenden Umfangsschultern ausgebildet. Die Säule ist kegelstumpfförmig und besitzt deshalb ein Basisende mit einem grossen Innen- und Aussendurchmesser sowie ein Scheitelende mit einem kleinen Innen- und Aussendurchmesser. Die Säule und die Aussenoberfläche des Vorsprungs sind so bemessen, dass die Säule mit ihrem Basisende an dem Vorsprung festgeklemmt werden kann und von einer der Aussenschultern des Vorsprungs abgestützt wird. Alternativ kann die Säule mit ihrem Scheitelende an dem Vorsprung festgeklemmt und durch eine zweite Aussenschul-ter des Vorsprungs abgestützt werden. In ähnlicher Weise sind die Säule und der Vorsprung so bemessen, dass die Säule mit ihrem grossen Basisende innerhalb des Vorsprungs festgeklemmt und von einer der Innenschultern des Vorsprungs getragen wird. Alternativ kann das Scheitelende der Säule innerhalb des Vorsprungs festgeklemmt und von einer zweiten Innenschulter hiervon abgestützt werden.
Die Erfindung wird durch die nachfolgende Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf eine zusammengesetzte Ausführungsform des Zusammensetzspiels;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Zusammensetzspiels gemäss Fig. 1, teilweise als Längsschnitt gemäss der Linie 2 —2;
Fig. 3 eine perspektivische Explosionsdarstellung des Zusammensetzspiels gemäss Fig. 1;
Fig. 4 den Teil eines Längsschnittes durch die Säule und die Grundplatte des Zusammensetzspiels gemäss Fig. 1, wobei diese Teile gemäss einer ersten Art zusammengesetzt sind;
Fig. 5 einen teilweisen Längsschnitt durch die Säule und die Grundplatte des Zusammensetzspiels gemäss Fig. 1, wobei diese Teile in einer zweiten Weise zusammengesetzt sind; und
Fig. 6 einen teilweisen Längsschnitt durch die Säule und die Grundplatte des Zusammensetzspiels gemäss Fig. 1, wobei die beiden Teile in einer dritten Weise zusammengesetzt sind.
In den Fig. 1 bis 3 der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Zusammensetzspiels 10 der Erfindung in der Draufsicht, einer Seitenansicht und einer perspektivischen Explosionsansicht dargestellt.
Das Zusammensetzspiel 10 weist eine Grundplatte 12, eine Säule 14, die an einem von der Grundplatte 12 aufragenden Vorsprung 16 zentral befestigt ist, sowie eine Mehrzahl verschieden gestalteter Einzelstücke 18,18' auf. Jedes Einzelstück 18, 18' hat einen Boden 20 zur Auflage auf der Grundplatte 12 und eine axiale Richtung, welche durch die Linie A—A dargestellt ist.
Weiterhin bildet jedes Einzelstück eine geschlossene geometrische Figur, wenn es auf eine senkrecht zur axialen
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Richtung des Teiles angeordnete Ebene projiziert wird, wie z.B. aus Fig. 1 ersichtlich ist. Der grösstmögliche Abstand zwischen irgendwelchen zwei Punkten auf der Umfangslinie jeder geometrischen Figur weist eine festgelegte Abmessung L auf. Diese festgelegte Abmessung ist in der Fig. 1 durch die Linie L für den quadratisch gestalteten äussersten Teil 18 beispielsweise angegeben. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, weist jedes Einzelstück 18 eine verschiedene festgelegte Abmessung L auf. Wie Fig. 3 am besten zeigt, ist an jedem Einzelstück eine Öffnung 22 jedem der anderen Einzelstücke mit einer kleineren festgelegten Abmessung und keinem der anderen Einzelstücke mit einer grösseren festgelegten Abmessung angepasst. Die letztgenannte Beziehung wird aus der Fig. 2 besonders deutlich, wo ein Längsschnitt des zusammengesetzten Zusammensetzspiels dargestellt ist.
Es wurde als noch in den Rahmen der Erfindung fallend gefunden, dass dann, wenn die Säule auf der Grundplatte befestigt und die Einzelstücke um die Säule herum angeordnet werden, unabhängig von der Reihenfolge, in der jedes Einzelstück so um die Säule herum angeordnet worden ist, durch ausreichendes Drehen, Schütteln oder Stossen und ohne Abnehmen der Einzelstücke von der Säule diese Einzelstücke sich schliesslich in eine stabile Anordnung um die Säule herum begeben, in der Reihenfolge der Grösse ihrer festgelegten Abmessung, wobei das Einzelstück mit der gröss-ten festgelegten Abmessung von der Säule am weitesten entfernt ist und das Einzelstück mit der kleinsten festgelegten Abmessung der Säule am nächsten liegt. Eine derartige stabile Anordnung ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt. Beispielsweise sind die Einzelstücke wie in Fig. 3 gezeigt wird, in der genauen Reihenfolge ihrer Grösse angeordnet. Trotzdem kann im Rahmen der Erfindung diese Reihenfolge in einer vollständig statistischen Weise variiert werden, wenn die Einzelstücke auf der Anordnung aus Grundplatte und Säule plaziert werden. Die Einzelstücke bleiben in einer solchen statistischen Reihenfolge, bis sie einer Manipulation, zum Beispiel einem Drehen, die stabile Anordnung erreicht haben, wie sie in Fig. 1 und 2 dargestellt ist.
Es wurde auch gefunden, dass das Ausmass des Manipulierens, das nötig ist, um das Zusammensetzspiel in eine stabile Anordnung zu bekommen, bis zu einem gewissen Grad eine Funktion der allgemeinen Form der Einzelstücke das heisst eine Funktion der Gestalt der geometrischen Figur, welche auf eine senkrecht zu ihrer axialen Richtung angeordneten Ebene projiziert wird, ist. Insbesondere werden kreisförmig gestaltete Einzelstücke sehr leicht in die Reihenfolge ihrer Grössen gebracht. Um sicherzustellen, dass ein junges Kind bis zu einem gewissen Grad erfolgreich ist, wird eine wesentliche Anzahl von Einzelstücken mit einer solchen kreisförmigen Projektion vorgesehen. Vorzugsweise werden nicht kreisförmig gestaltete Einzelstücke 18 hinsichtlich der Reihenfolge der festgelegten Abmessungen abwechselnd mit kreisförmigen Teilen 18' angeordnet.
Da das Zusammensetzspiel von kleinen Kindern benutzt wird, sind Mittel vorgesehen, die sicherstellen, dass das Kind zum leichten Zusammensetzen und Auseinandernehmen jedes Einzelstück erfassen kann. Solche Mittel sehen vor, dass ein Abschnitt eines jeden Einzelstückes, wenn es auf der Grundplatte in einer stabilen Position aufliegt, sich über alle anderen Einzelstücke mit einem grösseren festgelegten Abstand L hinaus erstreckt. Dementsprechend steht für das Manipulieren des Einzelstückes eine für das Greifen dienende Oberfläche zur Verfügung. Wie in Fig. 2 dargestellt ist, erstreckt sich der Abschnitt 24 des Einzelstückes 18' über das nächstgrössere Einzelstück 18 hinaus und kann daher von der Person, welche das Zusammensetzspiel löst, erfasst werden.
Bei der Ausführungsform der Erfindung gemäss Fig. 1 bis 3 ist die Säule 14 ein Hohlkörper und an der Grundplatte 12 über den nach oben stehenden Vorsprung 16, der in die Grundplatte intergriert ist, festgeklemmt. Es ist ersichtlich, s dass es für ein kleines Kind schwierig sein kann, die Säule an dem Vorsprung anzubringen, weil es für das Kind nicht einfach sein wird, festzustellen, welche Hauptoberfläche der Grundplatte nach oben gerichtet und welches Ende der Säule mit dem Vorsprung zusammengebracht werden soll. Dem-io entsprechend wurden sowohl die Säule 14 als auch der Vorsprung 16 so gestaltet, dass ohne Rücksicht auf ihre Orientierung die Säule leicht an der Grundplatte befestigt werden kann.
Die hohle Säule ist vorzugsweise an beiden Enden offen und leicht kegelstumpfförmig, so dass ein Scheitelende 26 einen relativ kleinen Innen- und Aussendurchmesser und ein Basisende 28 einen relativ grossen Innen- und Aussendurchmesser vorhanden ist. Der Vorsprung 16 der Grundplatte ist ein Hohlzylinder, der zu einer Hauptoberfläche 30 der Grundplatte offen ist und von der gegenüberliegenden Hauptoberfläche 32 nach oben vorragt. Die Aussenwand des Vorsprungs 16 ist mit Umfangsschultern 34, 34', 34" versehen, die verschiedenen Durchmesser aufweisen. Die Innen-oberfläche des Vorsprungs 16 ist auch mit entsprechenden 25 Umfangsschultern 36,36', 36" versehen, die unterschiedlichen Durchmesser haben.
Die Säule und die Vorsprünge sind so bemessen, dass dann, wenn zum Beispiel die Grundplatte so angeordnet ist, 30 dass der Vorsprung 16 sich nach oben erstreckt, und die Säule mit seinem Basisende 28 auf den Vorsprung aufgesetzt ist (wie in Fig. 2 gezeigt), die Säule um den Vorsprung herum festgeklemmt werden kann und auf einer der äusseren Schultern 34' des Vorsprungs aufliegt. Falls statt dessen das Kind 35 versucht, das Scheitelende 26 der Säule auf den Vorsprung aufzusetzen, wird die Säule wiederum um den Vorsprung herum festgeklemmt und liegt auf einer anderen der äusseren Schultern 34 auf, wie in Fig. 4 dargestellt ist. Sollte das Kind die Grundplatte mit der offenen Seite des Vorsprungs nach 40 oben anordnen und versuchen, das Basisende 28 der Säule an dem Vorsprung zu befestigen, wird die Säule in dem Vorsprung festgeklemmt und liegt auf einer der inneren Schultern 36" auf, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist. Wenn aber das Kind versucht, das Scheitelende 26 der Säule in dem Vor-45 sprung zu befestigen, wird die Säule in dem Vorsprung festgeklemmt und liegt auf einer andern innern Schulter 36' auf, wie sich aus Fig. 6 ergibt.
Fig. 5 und 6 zeigen, ist der Vorsprung 16 vorzugsweise mit einem geschlossenen, eine Kuppe aufweisenden Ende 50 versehen, das über die Grundplatte des Spielzeugs vorragt. Auf diese Weise dreht sich die Grundplatte um das mit der Kuppe versehene Ende des Vorsprungs, wenn das Spielzeug in die Position gemäss Fig. 5 und 6 gebracht wird.
55 Das erfindungsgemässe Zusammensetzspiel kann aus jedem passenden Material hergestellt sein. Viele solcher Materialien sind den Fachleuten bekannt. Es ist überflüssig zu sagen, dass solche Materialien insbesondere im Hinblick auf die Sicherheit von Kleinkindern ausgewählt und dement-6o sprechend ungiftig, nicht splitternd und frei von scharfen Kanten sein sollen. In ähnlicher Weise kann das Spielzeug unter Verwendung verschiedener Färbemittel verziert sein, die wiederum unter Berücksichtigung der Sicherheit gewählt werden. Es können Materialien wie Metall, Holz oder Kar-65 ton verwendet werden, jedoch sind im allgemeinen thermoplastische polymere Stoffe, wie Polypropylen und Polystyrol, die Materialien der Wahl.
3 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
- 659 194PATENTANSPRÜCHE1. Zusammensetzspielzeug, gekennzeichnet durch eine im wesentlichen ebenflächige Grundplatte (12), eine auf der Grundfläche aufrechtstehende Säule (14) und mehrere Eiri-zelstücke (18,18'), von welchen jedes einen Boden (20) zur Auflage auf die Grundplatte (12) sowie eine Öffnung (22) mit einer Innenumfangslinie aufweist, die eine parallel zum Boden (20) verlaufende Ebene bestimmt, mit welcher Öffnung (22) die jeweiligen Einzelstücke (18,18') um die Säule (14) herumpassen, welche Einzelstücke (18,18') jeweils eine senkrecht zur genannten Ebene verlaufende Mittelaxe aufweisen und ein jeweiliges Einzelstück (18,18') ein Polyeder mit einem Querschnitt in Form einer geschlossenen geometrischen Figur bildet, bei welchem Querschnitt der grösst-mögliche Abstand zwischen zwei Punkten auf seiner Um-fangslinie eine festgelegte Abmessung (L) aufweist, welche Öffnung (22) eines jeweiligen Einzelstückes (18,18') derart bemessen ist, dass jedes andere Einzelstück mit einer kleineren festgelegten Abmessung (L) als diejenige des jeweiligen Einzelstückes in die Öffnung (22) hineinpasst und jedes andere Einzelstück mit einer grösseren festgelegten Abmessung (L) als diejenige des Einzelstückes nicht in die Öffnung (22) hineinpasst;derart, dass alle Einzelstücke (18,18') in beliebiger Reihenfolge auf der Säule aufgereiht werden können und sich durch gegenseitige Relativbewegungen, ohne von der Säule entfernt zu werden, in eine stabile Anordnung in der Reihenfolge ihrer Grössen um die Säule (14) bringen lassen.
- 2. Zusammensetzspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl der Einzelstücke (18,18') eine Querschnitt in Form einer kreisförmigen geometrischen Figur aufweist.
- 3. Zusammensetzspielzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einzelstücke (18,18') bei einer Reihenfolge entsprechend der Grösse der festgelegten Abmessung (L) abwechselnd einen Querschnitt in Form einer kreisförmigen und nicht kreisförmigen Figur aufweisen.
- 4. Zusammensetzspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Einzelstück (18,18') mit einem Querschnitt in Form einer annähernd quadratischen geometrischen Figur enthält.
- 5. Zusammensetzspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Einzelstück (18,18') mit einem Querschnitt in Form einer annähernd dreieckigen geometrischen Figur enthält.
- 6. Zusammensetzspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es Vorkehrungen zum Ergreifen jedes einzelnen Einzelstückes (18,18') aufweist, indem ein jeweiliges Einzelstück (18,18') in axialer Richtung höher bemessen ist als das nächste Einzelstück (18,18') mit der nächstgrösseren festgelegten Abmessung (L), derart, dass dann ein Abschnitt (24) eines jeweiligen Einzelstückes über das nächste Einzelstück (18,18') vorsteht, wenn sich die Einzelstücke in der stabilen Anordnung befinden.
- 7. Zusammensetzspielzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, welche ein wieder lösbares Befestigen der Säule (14) an der Grundplatte (12) gestatten.
- 8. Zusammensetzspielzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass diese Mittel einen mit der Grundplatte (12) einstückigen Vorsprung (14) enthalten, an dem die Säule (14) festklemmbar ist.
- 9. Zusammensetzspielzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Säule (14) kegelstumpfförmig ist und ein Basisende (28) und ein Scheitelende (26) aufweist, dass der Vorsprung (16) zylindrisch ist, von einer Seite (32) der Grundplatte (12) nach oben absteht und mit einem offenen Ende ausgebildet ist, das zum Einstecken der Säule (14) von der entgegengesetzten Seite (30) der Grundplatte (12) her zugänglich ist.
- 10. Zusammensetzspielzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (16) an seiner Aussen-wand äussere Schultern (34, 34', 34") aufweist, welche Schultern derart bemessene Durchmeser aufweisen, dass das Basisende (28) der Säule (14) auf dem Vorsprung (16) festklemmbar ist, wobei es auf einer (34') der äusseren Schultern anliegt, und das Scheitelende (26) der Säule (14) auf dem Vorsprung (16) festklemmbar ist, wobei es auf einer weiteren der äusseren Schultern (34, 34', 34") aufliegt.
- 11. Zusammensetzspielzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprang (16) an seiner Innenwand innere Schultern (36,36', 36") aufweist, welche Schultern derart bemessene Durchmesser aufweisen, dass das Basisende (28) der Säule (14) innerhalb des Vorsprungs (16) festklemmbar ist, wobei es auf einer (36") der inneren Schultern aufliegt, und das Scheitelende (26) der Säule (14) innerhalb des Vorsprungs (16) festklemmbar ist, wobei es auf einer weiteren (36') der inneren Schultern aufliegt.
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