CH659318A5 - Abschussvorrichtung zum abschiessen von selbstangetriebenen rohrgeschossen von flugzeugen. - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abschussvorrich-. tung zum Abschiessen von selbstangetriebenen Rohrgeschossen von Flugzeugen.
Militärische Flugzeuge werden typischerweise zur Unter-lo Stützung der Infanterie und anderer Bodeneinheiten eingesetzt. Derartige Flugzeuge sind gewöhnlich mit Abschussgeräten für Geschosse und anderen Waffen ausgerüstet.
Mit Hubschraubern lässt sich eine weit enger deckende Unterstützung als mit anderen Flugzeugarten erreichen; ls man stationiert sie daher häufig in der Nähe der Lager von Bodentruppen und dergleichen. Bodentruppen benutzen typischerweise ein vielfältiges Arsenal von Waffen, einschliesslich Flugzeugabwehrraketen. Viele dieser Raketengeschosse sind zielsuchende «fire-and-forget»-Geschosse, die 20 ein einzelner Mann tragen und von seiner Schulter aus einem Rohr abschiessen kann. Mit diesen Waffen kann man Flugzeuge aus dem Flug abschiessen und gepanzerte Bodenfahrzeuge wie beispielsweise Panzer und dergleichen ausser Gefecht schiessen bzw. zerstören. Ein typisches Beispiel der-25 artiger Waffen ist die von einem einzelnen Mann tragbare und aus einem Rohr abschiessbare Flugzeugabwehrwaffe mit der Bezeichnung «Stinger».
Wegen der Einsatzmöglichkeiten dieser Waffen sind für sie Vorrichtungen erwünscht, mit denen man sie von Flug-30 zeugen abschiessen kann. Insbesondere ist erwünscht, dass derartige Abschussvorrichtungen höchstens minimale Änderungen an den Geschossen erfordern.
Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Abschussvorrichtung für selbstangetriebene Rohrgeschosse 35 anzugeben.
Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe ist durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 definiert.
Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus 40 der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beigefügten Zeichnung.
Fig. 1 ist eine Perspektivdarstellung der vollständigen Abschuss vorrichtung ;
45 Fig. 2 ist ein Aufriss von vorn eines typsischen Hubschraubers und zeigt Möglichkeiten zum Anbringen der Abschussvorrichtung;
Fig. 3 ist ein Seitenriss der Abschussvorrichtung mit teilweise weggeschnittenem Gehäuse;
so Fig. 4 ist eine Unteransicht der Vorrichtung mit abgenommener unterer Gehäuseschale;
Fig. 5 ist ein Schnitt auf der Ebene 5-5 der Fig. 4;
Fig. 6 ist eine vergrösserte Einzelheit aus der Fig. 3 und zeigt ein teilweise eingesetztes Abschussrohr;
55 Fig. 7 ist ein vergrösserter Schnitt auf der Ebene 7-7 der Fig. 3;
Fig. 8 ist ein vergrösserter Schnitt auf der Ebene 8-8 der Fig. 3;
Fig. 9 ist ein vergrösserter Schnitt auf der Ebene 9-9 der 60 Fig. 3 und zeigt eine Halterung geöffnet.
Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine Abschussvorrichtung zum Abschiessen von selbstangetriebenen Rohrgeschossen von Flugzeugen aus, allgemein mit dem Bezugszeichen 10. 65 Wie dargestellt, weist sie ein strömungsgünstig gestaltetes Gehäuse mit einer festen Gehäuseschale 12, die an einem Rahmenwerk der Abschussvorrichtung befestigt ist, sowie eine untere abnehmbare Gehäuseschale 14 auf, die mit einer
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Vielzahl von Schnellverschlüssen 16, wie sie als «Kofferverschlüsse» bekannt sind, auf beiden Gehäuseseiten lösbar an der festen oberen Gehäuseschale 12 festgelegt ist. Auf diese Weise lässt sich die untere Gehäuseschale schnell freigeben und nach unten abschwenken, so dass man schnell an die Abschussrohre 18,20 gelangt, die in der Abschussvorrichtung lösbar festgelegt sind. Jede Gehäuseschale ist an beiden Stirnseiten zueinander passend halbkreisförmig ausgeschnitten; die Ausschnitte nehmen die Abschussrohre, die mit ihren Enden aus dem Gehäuse hinaus vorstehen, auf.
Die Abschussvorrichtung weist eine Befestigungsplatte 22 auf, über die sie an einer Montagefläche eines Flugzeugs angebracht werden kann. Vorzugsweise ist die Befestigungsplatte 22 zu der Bombenhalterung des Flugzeugs passend ausgestaltet, so dass die leere Abschussvorrichtung freigegeben werden kann. Weiterhin kann die Anordnung so getroffen werden, dass sich mehrere Abschussvorrichtungen über-oder nebeneinander anbringen lassen. Ein bestimmtes Flugzeug kann somit mit mehreren Abschussvorrichtungen ausgerüstet werden.
Die Fig. 2 zeigt als typisches Abschussflugzeug einen Hubschrauber 24, der zur Erläuterung auf einer Seite mit einer Montagefläche 26 versehen dargestellt ist, an der eine Abschussvorrichtung 28 aufgehängt ist. Eine alternative Anbringungsart ist auf der anderen Seite des Helikopters dargestellt: Eine Abschussvorrichtung 30 ist um 90° gegenüber der Abschussvorrichtung 28 gedreht gezeigt. Diese Abschussvorrichtungen nehmen Abschussrohre der manntragbaren Raketengeschosse auf, wie sie unter der Bezeichnung «Stinger» u.ä. bekannt sind. Einige dieser Raketen sind hauptsächlich als Flugzeugabwehrwaffen für die Infanterie gedacht und werden beispielsweise von der Schulter abgeschossen. Die vorliegende Erfindung erlaubt jedoch den verfügbaren Vorrat von zielsuchenden Geschossen beispielsweise des Typs «Redey» oder «Stinger» unmittelbar einzusetzen. Die «Stinger»-Rakete ist eine «fire-and-forget»-Waffe mit passivem Infrarot-Zielsuchsystem. Das Geschoss ist in einem Wegwerf-Abschussrohr angeordnet und wird abschussfertig mit einem wiederverwendbaren Griff geliefert.
Wie die Fig. 9 zeigt, enthält die Abschussvorrichtung einen Mittelrahmen aus einem langgestreckten Träger 32 etwa mit U-Profil, der im wesentlichen über die gesamte Gehäuselänge verläuft und zwei auswärts abstehende Flanschen 34, 36 hat, die über die gesamte Trägerlänge reichen und mit einer langgestreckten, allgemein rechteckigen Verstärkungsplatte 38 mit der oberen Gehäuseschale verbunden sind. Dieses Rahmenwerk ist über die Gehäuseschale 12 mit der Befestigungsplatte 22 (Fig. 8) verbunden und bildet die tragende Struktur der Abschussvorrichtung. Der Profilträger 32 weist, wie unten ausführlicher erläutert, Ausschnitte auf, die ein Kühlmittelgefäss und andere Einrichtungen wie beispielsweise die Betriebsstromversorgung für die Elektronik und die Steuerung aufnehmen.
Die Abschussrohre 18,20 (Fig. 8) sind beiderseits des mittig verlaufenden Profilträgers 32 angeordnet und liegen in heck- und bugseitigen Lagerelementen. Jede Abschuss-rohrhalterung weist einen heck- und einen bugseitigen Lagerbügel auf, wie am besten in den Fig. 3,4,7 und 9 zu ersehen. Wie insbesondere die Fig. 7 zeigt, weist jede bugseitige Lagerung ein muldenförmig ausgeschnittenes festes Stützlager 40 bzw. 42 mit jeweils einem Spannbügel 44 bzw. 46 auf, der mit einem schwenkbaren Gewindebolzen und einer Daumenmutter 48, 50 in der Abfeuerlage festgehalten werden. Die Spannbügel lassen sich auf das feste Stützlager auf- sowie nach aussen wegschwenken, so dass von der Gehäuseseite her Zugang zu den Abschussrohren besteht.
Eine entsprechende hintere bzw. heckseitige Lagerung -
vergi. Fig. 9 - weist das ebenfalls muldenförmig ausgeschnittene Stützlager 52, 54 mit den Spannbügeln 56, 58 auf, die mit einem Schwenkbolzen 60 sowie der Daumenmutter 62 in der Abfeuerlage gehalten werden. Wie in der Fig. 9 zu sehen, lassen die Schwenkbügel sich wegschwenken und ermöglichen dann, das Abschussrohr ab- und seitwärts aus der Abschussvorrichtung herauszuziehen. Die Abschussrohre lassen sich daher von der Seite her einsetzen, so dass die Lademannschaft nicht vor die Stirnseiten der Abschussrohre geraten kann.
Die Fig. 8 zeigt für jedes Abschussrohr einen Führungsblock der die Grundelemente 62. 64 aufweist, in denen eine Ausstossanordnung 68, 70 hin- und herbewegbar angeordnet ist, die jeweils an den Kolben 72 und 74 angebracht ist ; die Kolben sind in ihre Ausfahrstellung vorgespannt. Stifte der Ausstossanordnung verlaufen durch geschlitzte Öffnungen in Laschen 19 (für das Abschussrohr 18) und Laschen 21 (für das Abschussrohr 20) an den Abschussrohren. Dort wird auch der Handgriff und die Schulterabschussvorrichtung des Schützen angesetzt. Diese als Positionier- und Ausrichtlaschen gestalteten Bauteile dienen dazu, dass Abschussrohr axial auszurichten und es im Gehäuse axial in eine Stellung zu bringen, aus der es aufwärts in die Halterung 52, 54, 56, 58 geschwenkt werden kann. Gleichzeitig werden dabei selbsttätig die Gas- und elektrischen Anschlüsse hergestellt, mit denen die Abschussrohre an die Kühlgasversorgung und die elektronische Steuerung angeschlossen werden.
Weiterhin ist, wie die Fig. 7 zeigt, jedes Abschussrohr mit einer Verriegelung versehen, die einen in Laschen 82 schwenkbar gelagerten Haken 80 sowie einen Riegel 84 zum Lösen der Verriegelung aufweist; eine entsprechende Verriegelung für das andere Abschussrohr weist den auf einer Lasche 88 schwenkbar gelagerten Haken 86 sowie einen mit diesem verbundenen Riegel 90 auf. Die Haken 80, 86 treten in Eingriff mit an den vorderen Enden der Abschussrohre 19 bzw. 20 vorhandenen U-förmigen Bügeln 81, 87.
Die Abschussvorrichtung ist in sich vollständig abgeschlossen und enthält die erforderliche elektronische Steuerung und Aktivierungsmittel, um den Abschuss der in ihr enthaltenen Raketengeschosse zu steuern. Jede Abschussvorrichtung ist jedoch auch über ein Steuerkabel mit der Pilotenkabine des Flugzeugs verbunden, so dass beispielsweise der Pilot die Raketen abschiessen kann.
Wie am besten in den Fig. 4 und 5 zu sehen, weist das Kühlsystem für den IR-Suchkopf jedes Geschosses eine Kühlgasquelle 92 auf, bei der es sich um eine 2-Liter-Flasche mit hochkomprimiertem Argongas (414 bar [6000 psi]) handelt, die in einem Ausschnitt im Profilträger 32 in einem Halter mit einem Gasanschluss 94 am vorderen Ende und einem lösbaren Halter 96 am hinteren Ende der Gasflasche sitzt. Der Gasanschluss schliesst die Kühlgasquelle 92 an ein Gassystem mit einem Verteiler 98 an, der das Kühlgas mit separaten Leitungen 100,102 (vgl. Fig. 8) sowie individuell gesteuerten elektromagnetischen Ventilen (beispielsweise 104 in Fig. 3) zu einer Kupplung 106 führt, die mit einem ventilbetätigenden Stift und Einsatz 108 auf dem zugehörigen Abschussrohr (vergi. Fig. 6) fluchtet. Eine Steuerung in der Systemelektronik bewirkt die zeitgesteuerte Freigabe des Kühlgases, um den IR-Zielsuchdetektor beim Betrieb kühl zu halten. Die oben beschriebene Kühlgasversorgung reicht für 40 Kühlzyklen von je 40 Sekunden aus.
Wie am besten die Fig. 5 zeigt, ist in einem Ausschnitt im zentralen Profilträger auch die elektronische Steuerung für die Abschussvorrichtung angeordnet. Diese elektronische Steuerung enthält eine Betriebsstromversorgung 110, die ihrerseits an die elektronische Steuereinrichtung 112 angeschlossen ist. Die elektronische Steuerung, deren Einzelheiten hier entfallen können, enthält die erforderlichen
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Schaltungen zum Aktivieren des Suchkopfes und des Leitsystems der Raketen. Diese Steuerungseinheit ist so konstruiert, dass sie sich mittels Steckkarten auf bekannte Weise abändern und anderen Raketentypen anpassen lässt. Die Steuereinrichtung 112 ist über eine Steckverbindung angeschlossen, deren Fassung bei 114 und deren Stecker bei 116 (Fig. 6) gezeigt sind.
Die in Fig. 8 gezeigte und bereits erläuterte Zentrieranordnung dient dazu, das Abschussrohr der Rakete so zu positionieren und zu führen, dass, wie in Fig. 6 gezeigt, bei einer Aufwärtsbewegung des Abschussrohres (in die Abfeuerlage) selbsttätig den Kupplungseinsatz 108 und die elektrischen Stecker 116 in die zugehörigen Gegen-Anschlusselemente einfahren und damit die Kühlgasversorgung und die Elektronik mit dem Abschussrohr verbunden werden.
Die elektronische Steuerung ist mit dem Flugzeug 24 über ein Verbindungskabel (nicht gezeigt) mit einem Steckverbinder 118 (Fig. 5) verbunden ; daher können die Raketen s vom Flugzeug her abgeschossen werden. Ein Sicherungsstift 120 steht in eine Schalteinheit 122 vor und deaktiviert die Abschusssteuerung, bis die Abschussvorrichtung vollständig geladen und zum Entsichern bereit ist. Soll die Abschussvorrichtung entsichert werden, zieht man den Stift 120 aus io seiner Bohrung heraus; damit wird die Abschussvorrichtung aktiviert und entsichert.
Die Abschussrohre werden stirnseitig vor dem Transport mit Kunststoffkappen verschlossen, die dort verbleiben und beim Abschuss selbsttätig abgesprengt werden.
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4 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Abschussvorrichtung zum Abschiessen von selbstangetriebenen Rohrgeschossen von Flugzeugen, gekennzeichnet durch einen mittig verlaufenden tragenden Rahmen mit Mitteln (22) zum Anbringen an ein Flugzeug, Halterungselemente (40-46,52-58), die eine Vielzahl von mit einem Geschoss versehbaren Abschussrohren (18,20) am Rahmen festhält, eine auf dem Rahmen angebrachte elektronische Steuerungseinrichtung (112) mit Mitteln (114-118), über die beim Haltern der Abschussrohre (18,20) in der Abfeuerlage selbsttätig eine Verbindung zur Elektronik der Abschussrohre (18,20) herstellbar ist, und durch ein strömungsgünstig ausgestaltetes Gehäuse (12,14), das den tragenden Rahmen und die elektronische Steuerungseinrichtung (112) umschliesst.
2. Abschussvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mittige tragende Rahmen einen langgestreckten, im Querschnitt U-förmig profilierten Träger (32) aufweist und die Halterung eine bug- und eine heckseitige Halteeinrichtung (40-46,52-58) aufweist, die beiderseits des Träges (32) angeordnet sind.
3. AbschussVorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der langgestreckte, im Querschnitt U-förmig profilierte Träger (32) ein zentrales Gehäuse bildet, indem sich die elektronische Steuerung befindet.
4. Abschussvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Kühlmittelquelle (92), durch dieser zugehörige und am Rahmen bzw. Träger befestigte Steuermittel (98-104), die die Kühlmittelzufuhr aus der Quelle (92) zu den Abschussrohren (18,20) steuert, und durch eine selbsttätig arbeitende Verbindungseinrichtung (106,108), mit der beim Einbringen des Abschussrohres in die Abfeuerlage selbsttätig der Anschluss an die Kühlmittelquelle (92) erfolgt.
5. Abschussvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlmittelquelle ein Druckgasbehälter (92) im zentralen Gehäuse ist.
6. Abschussvorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch eine Ausrichteinrichtung mit einer längsgerichteten Ausstossanordnung (68,70), an die sich Laschen (19,21) auf jedem Abschussrohr (18,20) anlegen können, um die Rohre in ihre Abfeuerlage zu bringen.
7. Abschussvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausstossanordnung (68,70) vom Träger (32) weggerichtet vorgespannt ist und mit dem Abschussrohr (18,20) in Eingriff gelangt, bevor sie die Abfeuerlage in der Halterungen (40-46,52-58) einnimmt.
8. Abschussvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch Verriegelungsmittel (80-84,86-90) am vorderen Ende des Rahmens bzw. Trägers, die in Eingriff mit einem Spannbügel (81, 87) auf dem Abschussrohr treten, um das Abschussrohr (18,20) in seiner Halterung (40,46,51-58) festzuhalten.
9. Abschussvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektronische Steuerungseinrichtung (112) eine Steckverbindung (114,116) am vorderen Ende des Rahmens bzw. Trägers aufweist.
10. Abschussvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, gekennzeichnet durch eine selbsttätig arbeitende Kühlmittelkupplung (106) unmittelbar hinter dem vorderen Ende des Trägers(32).
11 Abschussvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (12, 14) eine mit der Vorrichtung fest verbundene obere Gehäuseschale (12) und eine an dieser abnehmbar befestigte untere Gehäuseschale (14) aufweist, wobei die beiden Gehäuseschalen (12,14) den Rahmen bzw. Träger ganz, und die in die
Halterungen (40-46,52-58) eingesetzten Abschussrohre (18, 20) mindestens zum grössten Teil umschliessen.
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