CH659518A5 - Verfahren und induktivauslass zur regelung des impulses eines luftstromes in einem variablen volumenstromsystem. - Google Patents

Verfahren und induktivauslass zur regelung des impulses eines luftstromes in einem variablen volumenstromsystem. Download PDF

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CH659518A5
CH659518A5 CH379683A CH379683A CH659518A5 CH 659518 A5 CH659518 A5 CH 659518A5 CH 379683 A CH379683 A CH 379683A CH 379683 A CH379683 A CH 379683A CH 659518 A5 CH659518 A5 CH 659518A5
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outlet
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air
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CH379683A
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Franc Sodec
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Krantz H Gmbh & Co
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    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00—Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/02—Ducting arrangements
    • F24F13/06—Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser
    • F24F13/072—Outlets for directing or distributing air into rooms or spaces, e.g. ceiling air diffuser of elongated shape, e.g. between ceiling panels

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und Der Induktivauslass ist mit einem Schieber 1 ausgerüstet, einen Induktivauslass zur Regelung des Impulses eines Luft- mit dem Auslassöffnungen 2 einer Auslassschiene 3 ver-stromes in einem variablen Volumenstromsystem, bei dem schliessbar sind. Die Auslassöffnungen 2 in der Auslass-das Volumen des Luftstromes dem Kühllastbedarf eines zu schiene 3 sind überlagerbar von Ausschnitten 4 des Schiebers belüftenden Raumes angepasst und der Impuls des über eine 60 1, die in dessen Längsseiten und in zwei Reihen so versetzt Anzahl Auslassöffnungen in den Raum eingeblasenen Luft- angeordnet sind, dass sie die Ausbildung von einzelnen stromes in bestimmten Grenzen konstant gehalten wird, Zuluftstrahlen bewirken, die entsprechend linear wechselindem der Gesamtquerschnitt der Auslassöffnungen verän- seitig austreten.
dert wird. Der Schieber 1 besitzt an seinen beiden Längsseiten eine
Es ist bekannt, Auslassöffnungen mit gleichem Neigungs- 65 mäanderförmig verlaufende Kontur, wodurch Ausschnitte 4
winkel der austretenden Strahlen stetig zu schliessen oder zu entstehen, deren Breite der Breite der Auslassöffnungen 2 öffnen. Sollen Auslassöffnungen wahlweise Strahlen mit ver- entspricht, wogegen deren Länge sich über zwei aufeinander-schiedenen Neigungswinkeln austreten lassen, wird für jeden folgende Auslassöffnungen 2 einer Auslassöffnungsreihe
3
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und den Abstand zwischen zwei Auslassöffnungen 2 erstreckt. Die Ausschnitte 4 auf einer Seite des Schiebers 1 sind zu den Ausschnitten 4 auf der gegenüberliegenden Seite des Schiebers I um etwa den Abstand von zwei aufeinanderfolgenden Ausschnitten 4 versetzt.
Je nach Position des Schiebers 1 geben dessen Ausschnitte 4 alle Auslassöffnungen 2 der Auslassschiene 3 vollständig frei (Fig. 2), oder die Ausschnitte 4 geben nur jede zweite Auslassöffnung 2 der Auslassschiene 3 vollständig frei (Fig. 3).
Bei einem Volumenstrom zwischen 100 und 50% des maximalen Volumenstromes können somit alle Auslassöffnungen 2 freigegeben werden, wogegen bei einem Volumenstrom bei 50-25% des maximalen Volumenstromes nur die halbe Anzahl der Auslassöffnungen 2 freigegeben wird.
Die Verstellung des Schiebers 1 erfolgt, wie Fig. 4 erkennen lässt, über einen elektrischen oder pneumatischen Stellmotor 5.
Zur gleichmässigen Verteilung des Luftvolumenstromes über die Länge des Induktivauslasses ist in einem Abstand in
Strömungsrichtung vor dem Schieber 1 ein Lochblech 6 angeordnet.
Zwei sich seitlich über die Länge des Induktivauslasses erstreckende Strangpressprofile 7 bilden mit der Auslass-5 schiene 3, dem Schieber 1 und dem Lochblech 6 eine Baueinheit, in die auch der Stellmotor 5 integriert ist.
Die in Fig. 5 dargestellte Strahlcharakteristik ergibt sich bei einem Luftvolumenstrom von 100% und einer Position des Schiebers 1, bei der alle Auslassöffnungen 2 freigegeben 10 sind.
Die Fig. 6 und 7 zeigen die Strahlcharakteristik bei einem Luftvolumenstrom von 50% bei einer Position des Schiebers 1, bei der alle Auslassöffnungen 2 freigegeben bzw. die halbe Anzahl der Auslassöffnungen 2 verschlossen ist.
Die Fig. 8 und 9 veranschaulichen die Strahlcharakteristik bei einem Luftvolumenstrom von 25% bei einer Position des Schiebers 1, bei der wiederum alle Auslassöffnungen 2 freigegeben bzw. die halbe Anzahl der Auslassöffnungen 2 ver-2« schlössen ist.
B
2 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

  1. 659 518
    2
    PATENTANSPRÜCHE Neigungswinkel eine entsprechende Luftauslassbildung
    1. Verfahren zur Regelung des Impulses eines Luftstromes benötigt. Das erfordert einen sehr hohen Aufwand. Darüber in einem variablen Volumenstrom, bei dem das Volumen des hinaus sind sehr enge Toleranzen bei der Fertigung der Luft-Luftstromes dem Kühllastbedarf eines zu belüftenden auslässe einzuhalten.
    Raumes angepasst und der Impuls des über eine Anzahl Aus- s Die Erfindung bezweckt ein Verfahren und einen Induk-
    lassöffnungen in den Raum eingeblasenen Luftstromes in tivauslass zu schaffen, mit denen man über einheitlich ausge-
    bestimmten Grenzen konstant gehalten wird, indem der bildete Luftauslässe Luftstrahlen mit wahlweise verschie-
    Gesamtquerschnitt der Auslassöffnungen verändert wird, denen Neigungswinkeln austreten lassen kann.
    dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Reduzierung des Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekenn-
    Volumenstromes ein Teil der Auslassöffnungen verschlossen io zeichnet, dass bei einer Reduzierung des Volumenstromes wird, wogegen der Querschnitt der übrigen Auslassöff- ein Teil der Auslassöffnungen verschlossen wird, wogegen nungen unverändert bleibt. der Querschnitt der übrigen Auslassöffnungen unverändert
  2. 2. Verfahrennach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, bleibt.
    dass bei einer Reduzierung des Volumenstromes um mehr als Mit dem erfindungsgemässen Verfahren lässt sich der Aus-
    50% des maximalen Volumenstromes die Hälfte der Auslass- is trittimpuls der Luftstrahlen bei Reduzierung des Zuluftvolu-
    öffnungen geschlossen wird. menstromes im stabilen Bereich halten. Bekanntlich werden
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch nämlich Luftstrahlen bei einem zu kleinen Impuls instabil, gekennzeichnet, dass beim Verschliessen eines Teiles der was zu schlechter Vermischung mit der Umgebungsluft und Auslassöffnungen jeweils einer von zwei benachbarten zu Zugerscheinungen führt. Mit der Reduzierung des Luftvo-Anschlussöffnungen verschlossen wird. 20 lumenstromes sinkt der Austrittsimpuls der Luftstrahlen
  4. 4. Induktivauslass zur Ausführung des Verfahrens nach quadratisch ab. Dem Ausblasquerschnitt ist der Strahlimpuls Anspruch 1, mit Auslassöffnungen (2) für linear einseitig reziprok proportional. Mit dem erfindungsgemässen Ver-oder wechselseitig austretende Luftstrahlen und einem den fahren gelingt es dagegen, bei der Reduzierung des Luftvolu-Gesamtquerschnitt der Auslassöffnungen (2) verändernden menstromes den Ausblasquerschnitt ebenfalls zu reduzieren, Schieber ( 1 ), der mit Ausschnitten (4) versehen ist, die je 25 wodurch sich der Strahlimpuls entweder konstant halten nach der Position des Schiebers ( 1 ) mit Auslassöffnungen (2) oder im geringen Masse absenken lässt. Dies ist bei variablen deckungsgleich sind, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Volumenstromsystemen von Bedeutung, bei denen der Luft-Ausschnitt (4) des Schiebers ( 1 ) sich über zwei benachbarte volumenstrom dem Kühllastbedarf der Räume angepasst Auslassöffnungen (2) erstreckt. wird. Die Luftvolumenströme werden dabei im Bereich von
  5. 5. Induktivauslass nach Anspruch 4, dadurch gekenn- 30 100% bis 50% oder sogar bis 25% variiert.
    zeichnet, dass der Schieber ( 1 ) bei wechselseitig angeord- Ausgestaltungsmöglichkeiten des erfindungsgemässen neten Auslassöffnungen (2) auf seinen beiden Längsseiten Verfahrens ergeben sich aus den Ansprüchen 2 und 3.
    versetzt angeordnete Ausschnitte (4) aufweist. Zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens ist
  6. 6. Induktivauslass nach Anspruch 4, dadurch gekenn- ein Induktivauslass nach dem Oberbegriff des Anspruchs 4 zeichnet, dass der Schieber ( 1 ) aus einem in Strömungsrich- 35 vorgesehen, der dadurch gekennzeichnet ist, dass jeder Aus-tung vor den Auslassöffnungen (2) in seiner Ebene parallel schnitt des Schiebers sich über zwei benachbarte Ausblasöff-zu den Auslassquerschnitten ausgerichteten Blech besteht. nungen erstreckt.
  7. 7. Induktivauslass nach Anspruch 4, dadurch gekenn- Weitere Ausgestaltungen des erfindungsgemässen Induk-zeichnet, dass der Schieber ( 1 ) mit einem über einer die Aus- tivauslasses ergeben sich aus den Ansprüchen 5 bis 9. lassöffnungen (2) bildenden Auslassschiene (3) angeordneten 40 Nachfolgend wird anhand der Zeichnung ein Ausfüh-elektrisch oder pneumatisch betätigten Stellmotor (5) in Ver- rungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens bindung steht. beschrieben.
  8. 8. Induktivauslass nach den Ansprüchen 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass in Strömungsrichtung in einem Fig. 1 zeigt einen abgebrochen dargestellten Schieber im
    Abstand vor der Auslassschiene (3) und parallel zu ihr ein 45 Grundriss,
    den Volumenstrom vergleichsmässiges Lochblech (6) Fig. 2 zeigt eine Auslassschiene mit dem Schieber gemäss angeordnet ist. Fig. 1 in Offenstellung,
  9. 9. Induktivauslass nach den Ansprüchen 4,7 und 8, Fig. 3 zeigt die Auslassschiene gemäss Fig. 2 mit dem dadurch gekennzeichnet, dass die Auslassschiene (3) mit dem Schieber in Schliessstellung,
    Schieber ( 1 ) und das Lochblech (6) zwischen zwei Strang- so Fig. 4 zeigt den Induktivauslass in einer perspektivischen,
    pressprofilen (7) angeordnet sind. teilweise aufgebrochenen Darstellung,
    Fig. 5 bis 9 zeigen je eine schematische Darstellung des Induktivauslasses im Querschnitt mit der jeweiligen Strahlencharakteristik.
    55
CH379683A 1982-08-25 1983-07-11 Verfahren und induktivauslass zur regelung des impulses eines luftstromes in einem variablen volumenstromsystem. CH659518A5 (de)

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DE3231486A1 (de) 1984-03-01
AT391017B (de) 1990-08-10
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