CH659750A5 - Schalteinrichtung zum anschalten von zwei fernsprechapparaten an eine anschlussleitung. - Google Patents
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Description
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Claims (5)
1. Schalteinrichtung zum Anschalten von zwei Fernsprechapparaten an eine Anschlussleitung, mit deren Hilfe serienmäs-sige, ohne jede für Sprechstellen mit mehreren Fernsprechapparaten sonst übliche Sonderausstattung ausgerüstete Fernsprechapparate miteinander verbindbar sind und mittels welcher Schalteinrichtung von den beiden für den Ruf zunächst gleichberechtigt an der Anschlussleitung liegenden Fernsprechapparaten der eine durch Betätigung des Handapparates des anderen von der Anschlussleitung getrennt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung zwei Haftrelais (Ri, Rn) enthält, von denen je eins in den Gleichstromkreis eines der Fernsprechapparate geschaltet ist.
2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Haftrelais (Ri, Rn) mit einem Überbrük-kungskontakt (la, 2a) ausgestattet ist.
3. Schalteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Haftrelais (Rh) des zweiten Fernsprechapparates (2) einen zusätzlichen Umschaltkontakt (2d) hat, der bei Erregung dieses Haftrelais (Rn) die Anschlussleitung zu dem ersten Fernsprechapparat (1) unterbricht.
4. Schalteinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in die Stromzuführungsleitung eines jeden Haftrelais (Ri, Rn) eine Diode (D) geschaltet ist, die ein Ansprechen des Haftrelais bei einer Polaritätsänderung der Anschlussleitung verhindert.
5. Schalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu jedem Haftrelais (Ri, Rn) ein Kondensator (C) geschaltet ist.
Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung zum Anschalten von zwei Fernsprechapparaten an eine Anschlussleitung, mit deren Hilfe serienmässige, ohne jede für Sprechstellen mit mehreren Fernsprechapparaten sonst übliche Sonderausstattung ausgerüstete Fernsprechapparate miteinander verbindbar sind und mittels welcher Schalteinrichtung von den beiden für den Ruf zunächst gleichberechtigt an der Anschlussleitung liegenden Fernsprechapparaten der eine durch Betätigung des Handapparates des anderen von der Anschlussleitung getrennt wird.
In einer derartigen Teilnehmereinrichtung ist ein Relaiskasten vorgesehen, an den die Anschlussleitungen und die beiden Fernsprechapparate angeschlossen sind. In jeden Stromkreis der beiden angeschlossenen Fernsprechapparate ist ein zeitverzögertes Relais und ein diesem parallel liegender Kondensator geschaltet, der den Rufstrom durchlässt. Nach Abheben des Handapparates eines Fernsprechapparates werden die beiden in der Sprechleitung liegenden Relais an Spannung gelegt, so dass diese Relais die Verbindung des nicht abhebenden Fernsprechapparates zu der Anschlussleitung durch Öffnen seiner Ruhekontakte unterbrechen.
Diese bekanntgewordene Schalteinrichtung ist insofern nachteilig, als die verwendeten zeitverzögerten Relais wegen ihrer Baugrösse einen entsprechend grossen Relaiskasten bedingen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekanntgewordene Schalteinrichtung so klein zu gestalten, dass diese in einer normalen Unterputzdose, wie sie genormt ist, Platz findet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Schalteinrichtung zwei Haftrelais (Ri, Rn) enthält, von denen je eins in den Gleichstromkreis eines der Fernsprechapparate geschaltet ist.
Die Verwendung von Haftrelais führt zu der gewünschten baulichen Verkleinerung der Schalteinrichtung, da diese bei Erregung durch Stromimpulse unverändert in der angezogenen Stellung verbleiben und erst dann abfallen, wenn die Richtung des Erregerstroms umgekehrt wird. Die Verwendung von verzögerten Zeitrelais, deren Abmessungen lediglich verkleinert werden, würde nicht zum Ziele führen, weil diese kleineren Relais nach jedem Stromimpuls abfallen würden.
Weitere Merkmale sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Durch Aufnehmen des Handapparates des Fernsprechapparates 2 wird der Gabelumschaltkontakt U2 umgeschaltet und dadurch die Wicklung des Haftrelais Rn an Spannung gelegt, dessen Kontakte 2a, 2b, 2c und 2d geschaltet werden. Im einzelnen wird durch Schliessen des Kontaktes 2a die Wicklung der Spule von Rn kurzgeschlossen.
Dadurch wird die Einfügungsdämpfung der Umschalteinrichtung in den Sprechstromkreis verringert.
Um Störungen oder Mithören durch den Fernsprechapparat 1 auszuschliessen, wird durch den Umschaltkontakt 2d und den Ruhekontakt 2c die Amtsleitung zum Fernsprechapparat 1 unterbrochen. Ausserdem wird durch Öffnen des Kontaktes 2c verhindert, dass der Wecker des Fernsprechapparates 1 durch Wählimpulse des Fernsprechapparates 2 anspricht.
Der Umschaltkontakt 2b bereitet das Rückwerfen des Relais Rii vor, das dann erfolgt, wenn der Gabelumschalter des Fernsprechapparates 2 wieder aufgelegt wird und dadurch in seine Ausgangsstellung zurückgeschaltet wird. Die Spule des Haftrelais Rh wird dadurch in entgegengesetzter Richtung vom Strom durchflössen und der Relaisanker zurückgeworfen. Damit steht die Amtsleitung wieder beiden Fernsprechapparaten zur Verfügung.
Um zu verhindern, dass bei genau gleichzeitigem Abnehmen der Handapparate beider Fernsprechapparate 1 und 2 Fehlschaltungen wie das gleichzeitige Anschalten beider Fernsprechapparate (Mithörgefahr) oder eine beidseitige Verriegelung, bei der Anrufe verloren gehen könnten, auftreten, wurde die erfin-dungsgemässe Schaltung asymmetrisch ausgebaut, d.h. bei gleichzeitigem Umschalten aller u-Kontakte hat der Fernsprechapparat I die Priorität vor Fernsprechapparat 2, weil der Gabelumschaltkontakt Ui die Amtsleitung für den Fernsprechapparat 2 unterbricht.
Die beiden Dioden Dl und D2 haben die Aufgabe, bei einer unabsichtlich vertauschten Polarität der Anschlussleitung (dies kann versehentlich beim Neuanschluss oder nach einer Leitungsunterbrechung geschehen) diese Funktionsstörung erkennbar werden zu lassen. Sie bewirken, dass dann, wenn die Anschlussklemmen La und LB vertauscht worden sind, kein Freizeichen hörbar ist, die Leitung erscheint als «tot». Nur durch Umklemmen der Anschlüsse kann die Sprechstelle betriebsbereit gemacht werden.
Soll ein Gespräch auf den anderen Apparat übergeben werden, so muss zuerst der Handapparat des übernehmenden Fernsprechapparates aufgenommen werden, bevor der Handapparat des abgebenden Fernsprechapparates aufgelegt wird.
Beim Auflegen des abgebenden Apparates schaltet der Umschaltekontakt u das von ihm angesteuerte Relais in die Ausgangslage zurück und die Amtsleitung wird auf den übernehmenden Apparat umgeschaltet.
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1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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ID=6170965
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH4284/83A CH659750A5 (de) | 1982-08-11 | 1983-08-08 | Schalteinrichtung zum anschalten von zwei fernsprechapparaten an eine anschlussleitung. |
Country Status (4)
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