CH659901A5 - Vorrichtung zur durchflussregulierung. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regulierung des Durchflusses einer Flüssigkeit, insbesondere zur Abflusssteuerung der Abwasserkanalisation und zur Durchflusssteuerung in Rohrleitungen, mit einem von der Flüssigkeit indirekt von aussen beaufschlagten, mit einem Ablauf aus der Vorrichtung verbundenen biegsamen Schlauchstück.
Es ist bereits bekannt (DE-Z Wasserwirtschaft, Heft 12, 1979), den Auslauf aus einem Becken mit Hilfe einer Schlauchdrossel zu regulieren, d.h. die Ausflussmenge aus dem Becken unabhängig zu machen von dem Wasserstand im Becken. Diese Schlauchdrossel enthält ein Stück biegsamen Schlauches, das mit seinem ausflussseitigen Ende an dem Ausflussrohr angeordnet ist, während sein Zulaufseitiges Ende durch einen kurzen unbiegsamen Stutzen geöffnet gehalten wird.
Das Schlauchstück selbst ist vollständig im Becken enthalten, damit der Wasserdruck auf es einwirken kann. Es ist als Versuchsanordnung bereits vorgeschlagen worden, die Schlauchdrossel ausserhalb des Beckens anzuordnen, wobei zur Übertragung des Wasserdruckes aus dem Becken eine zweite, zusätzliche Leitung verwendet wird. Diese Versuchsanordnung eignet sich jedoch nicht für den praktischen Betrieb, da bei vorhandenen Staubecken eine zweite Ausgangsleitung zusätzlich angebracht werden müsste. Bei der Regulierung von Abwasser ist diese Versuchsanordnung ebenfalls nicht verwendbar, da die zusätzliche Steuerleitung bei Schmutzwasser sich schnell zusetzen und verstopfen würde.
Weiterhin ist ein Regler für ein Strömungsmedium bekannt (DE-OS 28 22 299), bei dem in einer durch eine Membran abgeschlossenen Regelkammer ein biegsamer Schlauch eingeschlossen ist. Bei diesem bekannten Regler werden jedoch grundsätzlich zwei Membranen benötigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Regulierung des Durchflusses zu schaffen, die einfach aufgebaut, einfach und leicht zu installieren, zu warten und zu überprüfen ist, und die unter allen Betriebsbedingungen, insbesondere bei geringen Abflussmengen und verschmutztem Wasser, sicher arbeitet.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Vorrichtung der eingangs genannten Art vor, bei der das Schlauchs
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stück in einem mit einem Zulauf und dem Ablauf versehenen Hüllrohr angeordnet und mit seinem vorderen Ende mit dem Zulauf dicht verbunden ist, wobei der Zwischenraum zwischen dem Schlauchstück und dem Hüllrohr über eine gasdichte Leitung mit dem oberen Ende einer entgegengesetzt zur Strömungsrichtung zeigenden Abzweigung des Zuleitungsrohrs verbunden ist. Durch diese von der Erfindung vorgeschlagenen Massnahmen wird es möglich, die gesamte Vorrichtung als ein Bauteil auszubilden, das an die Abflussleitungen auf der trockenen Seite in einem Schachtbauwerk angebracht werden kann. Das in den Zwischenraum zwischen dem Schlauchstück und dem Hüllrohr vorhandene Gas, normalerweise Luft, wird von der in der Abzweigung ansteigenden Flüssigkeit komprimiert und übt dadurch einen Druck auf die Aussenseite des Schlauchstückes aus, wodurch dieses nach innen verbogen werden kann.
In Weiterbildung schlägt die Erfindung vor, dass der wirksame Querschnitt der Abzweigung grösser ist als der Querschnitt des Zuleitungsrohrs. Dies führt zu einer relativ grossen Volumenänderung des zur Verbiegung des Schlauches dienenden Gases bei nur relativ geringer Steighöhenveränderung der Flüssigkeit in der Abzweigung. Dies kann insbesondere dadurch erreicht werden, dass bei horizontal verlaufender Zuleitung die Abzweigung mit der Längsachse der Zuleitung, mindestens von der Seite her gesehen, einen von Null verschiedenen spitzen Winkel einschliesst. Besonders günstig ist es, wenn die Abzweigung auch von oben her gesehen einen von Null verschiedenen Winkel einschliesst.
Eine Ausführungsform der Erfindung schlägt weiterhin eine Vorrichtung der eingangs genannten Art vor, bei der das Schlauchstück in einem Hüllrohr mit einem Zulauf und dem Ablauf angeordnet ist, wobei zwischen dem Ende des Zulaufs in dem Hüllrohr und der Öffnung des Schlauchstücks ein Abstand vorhanden ist, der vorzugsweise durch ein Filter abgedeckt ist.
In diesem Falle wird der von aussen auf das Schlauchstück einwirkende Druck von der Flüssigkeit selbst aufgebracht. Wiederum ist eine Vorrichtung geschaffen, die in sich abgeschlossen ist und beispielsweise nur an eine Auslassöffnung eines Ab-wasserbeckens angeschlossen zu werden braucht. Der Zwischenraum zwischen dem Ende des Zulaufs und der vorderen Öffnung des Schlauchstücks ist normalerweise ein Stück eines Zylindermantels, so dass sich an dieser Stelle leicht ein Filter einsetzen lässt. Dies hat den grossen Vorteil, dass an der Aussenseite des Schlauchstückes nur gefiltertes Wasser einwirkt, so dass die Gefahr einer Verschmutzung vermieden wird. Das Filter selbst wird von der Flüssigkeitsströmung überstrichen, so dass Verunreinigungen des Filters von der Strömung weggeschwemmt werden. Hinzu kommt noch, dass bei Verkleinerung der Ausbeulung des Schlauches das Wasser wieder durch das Filter zurückgedrückt wird, so dass Verunreinigungen ebenfalls auf diese Weise beseitigt werden.
Eine Ausführungsform der Erfindung schlägt weiter vor, dass das Schlauchstück über mindestens einen Teil seines Um-fangs über seine ganze Länge unverbiegbar gehaltert ist. Da das Schlauchstück in Betrieb zu unterschiedlichen Beulfiguren mit unterschiedlicher Anzahl und Lage von Beulen fähig ist, wird durch diese Massnahme erreicht, dass beispielsweise die Kante zwischen zwei benachbarten Beulen an einer bestimmten Stelle liegt. In diesem Fall würde man also beispielsweise einen Stab in der Schlauchdrossel an ihrem Umfang anordnen. Es ist natürlich auch möglich, beispielsweise zwei gegenüberliegende Stäbe zu verwenden. Es ist auch möglich, die Beulfiguren dadurch zu stabilisieren, dass in das Schlauchstück mindestens ein flexibles, in Längsrichtung verlaufendes Band eingearbeitet ist, das vorzugsweise wenig dehnbar ist. Es ist auch möglich, einen sich über einen grösseren Winkel erstreckenden Zylindermantelteil zu verwenden, um eine Ausbeulung des Schlauchstückes beispielsweise im unteren Bereich zu hindern.
Eine Ausführungsform der Erfindung schlägt weiterhin vor, dass der Zulauf und der Ablauf innerhalb des Hüllrohrs durch ein Drosselrohr miteinander verbunden sind, das mindestens eine Filteröffnung und/oder mindestens eine Membranöffnung aufweist. Dies stellt einen besonders günstigen Aufbau der von der Erfindung vorgeschlagenen Vorrichtung dar. Die Vorrichtung besteht dann praktisch aus zwei ineinander angeordneten Rohren, wobei auf das innere Drosselrohr nach einem weiteren Merkmal das Schlauchstück und/oder ein Filterschlauch aufschiebbar sind.
Die Membranöffnung des Drosselrohres, in deren Bereich sich das Schlauchstück nach innen verformen kann, kann erfin-dungsgemäss in Strömungsrichtung breiter werden.
Eine von der Erfindung bevorzugte Form sieht vor, dass sich die Membranöffnung über etwa eine Umfangshälfte des Drosselrohres erstreckt. In diesem Fall kann das Schlauchstück beispielsweise zwei Beulen bilden. Bei wachsenden Druck ist jedoch auch der Übergang zu einer einzigen Beule möglich.
Ebenfalls besonders günstig ist es, wenn die Membran-Öffnung sich über etwa zwei Drittel des Rohrumfangs erstreckt und ggf. mittig durch eine in Längsrichtung verlaufende Stange, Leiste o. dgl. geteilt ist. In diesem Fall bilden sich ebenfalls zwei Beulen, deren Lagen festgelegt sind.
Es ist ebenfalls möglich, die Beulfigur dadurch zu stabilisieren, dass das Schlauchstück im Bereich der Mitte der Membranöffnung eine Verstärkung aufweist.
Es ist ebenfalls möglich, dass die Membranöffnung sich über etwa drei Viertel des Rohrumfanges erstreckt und ggf. durch zwei Längsstangen gleichmässig unterteilt ist. In diesem Fall würden drei in ihrer Lage festgelegte Beulen gebildet.
Eine Ausführungsform der Erfindung schlägt weiterhin vor, dass die Membranöffnung etwa tropfenförmig ausgebildet ist.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn das Drosselrohr leicht auswechselbar ist. In diesem Fall kann, wenn eine andere Abflusscharakteristik gewünscht wird, ein bestimmtes Drosselrohr durch ein anderes ersetzt werden, das beispielsweise andere geometrische Abmessungen der Membranöffnungen aufweist. Beispielsweise lässt sich einfach durch Verlängern des wirksamen Schlauchstückes eine andere Charakteristik erreichen.
Eine Ausführungsform der Erfindung schlägt weiterhin vor, dass mit dem Zwischenraum zwischen dem Drosselrohr und dem Füllrohr ein Manometer verbunden bzw. verbindbar ist. Die von der Erfindung vorgeschlagene Vorrichtung ermöglicht es, durch einfaches Ablesen des Manometers festzustellen, ob die Vorrichtung ordnungsgemäss arbeitet.
Um das luftgefüllte tote Volumen im Zwischenraum zwischen dem Drosselrohr und dem Füllrohr veränderbar machen zu können, insbesonders es möglichst klein halten zu können, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass der Zwischenraum teilweise mit einer Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser, gefüllt sein kann. Zu diesem Zweck kann sowohl ein Wassereinlauf als auch ein Ablassventil für den Zwischenraum vorgesehen sein.
Besonders günstig ist es, wenn die Schlauchmembran in radialer Richtung vorgespannt ist. Dies kann beispielsweise dadurch erreicht werden, dass ein Schlauch mit einem Innendurchmesser verwendet wird, der etwa 10 Prozent kleiner als der Aussendurchmesser des Drosselrohrs ist.
Weitere Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform;
Fig. 3 einen Querschnitt durch die Anordnung nach Fig. 2;
Fig. 4-8 Ansichten mehrerer Drosselrohre;
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Fig. 9 eine perspektivische Ansicht der Einzelteile einer er-findungsgemässen RegulierungsVorrichtung.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine Behälterwand 11, links neben der ein Behälter mit Wasser 12 angeordnet ist. Durch die Behälterwand 11 verläuft ein Zulaufrohr 23, das mit seinem rechten Ende in das Hüllrohr 24 der Regulierungsvorrichtung mündet. Auf der entgegengesetzten Seite besitzt das Hüllrohr 24 einen Ablaufstutzen 16, aus dem das Wasser ausströmt. An dem inneren Ende des Ablaufstutzens 16 ist das rechte Ende eines kreiszylinderischen Schlauchstücks 18 abdichtend befestigt.
Das Zuleitungsrohr 23 in das Hüllrohr 24 weist eine Abzweigung 25 auf, die entgegengesetzt zu der in Fig. 1 von links nach rechts verlaufenden Strömungsrichtung gerichtet ist. Der obere Teil der Abzweigung 25 ist mit einer Leitung 26 verbunden, die an das Hüllrohr 24 an dessen Oberseite einmündet. Die Leitung 26 besitzt einen Schieber 27. Die Zuleitung 23 ragt etwas in das Hüllrohr 24 hinein, so dass das linke Ende des Schlauchstücks 18 an dem umlaufenden Rand des vorderen Endes der Zuleitung 23 angebracht werden kann. Das rechte Ende des Schlauchstückes 18 ist an der Innenseite des Ablaufs 16 angebracht. Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform komprimiert die in der Abzweigung 25 ansteigende Flüssigkeit das in dem oberen Teil dieser Abzweigung und in der Leitung 26 und in dem Zwischenraum zwischen dem Schlauchstück 18 und dem Hüllrohr 24 vorhandene Gas und übt dadaurch einen Druck auf die Aussenseite des Schlauchstückes 18 aus. Aufgrund des Strömens der Flüssigkeit durch das Schlauchstück 18 hindurch entsteht ein Druckunterschied, der zu einer Ausbeulung des Schlauchstückes 18 nach innen und dadurch zu einer Verringerung des Querschnitts führt. Aus Fig. 1 geht auch hervor, dass die Abzweigung 25 mit der Längsachse der Zuleitung 23 einen von Null verschiedenen Winkel a einschliesst. Auch von oben bzw. von vorne gesehen, was in der Figur nicht zu sehen ist, kann die Abzweigung 25 gegenüber der Längsachse der Zuleitung 23 einen von Null verschiedenen Winkel aufweisen. Diese Massnahmen dienen dazu, mit einer möglichst geringen Steighöhe der Flüssigkeit in der Abzweigung 25 eine möglichst grosse Volumenänderung zu erreichen.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch ein Hüllrohr 14 einer weiteren Ausführungsform. Das Hüllrohr 14 ist zwischen zwei Endflanschen 28 eingesetzt, wobei mit Hilfe von nicht dargestellten Dichtungen und Verschraubungen dafür gesorgt wird, dass die gesamte Einheit dicht ist. Die Kanten 29 des Hüllrohrs 14 greifen dabei in Nuten 30 auf der jeweiligen Innenseite der Flansche 28 ein.
Innerhalb des Hüllrohrs 14 ist zwischen den beiden Flanschen 28 ein inneres Drosselrohr 31 eingesetzt, das ebenfalls abgedichtet ist.
Der Pfeil 32 in Fig. 6 zeigt die Strömungsrichtung der Flüssigkeit an. Eine Öffnung 36 ist in dem Mantel des Drosselrohres 31 angebracht, die sich über einen etwas grösseren Teil des Umfangs des Drosselrohrquerschnittes erstreckt. In diesem Bereich ist auf das Drosselrohr 31 das Schlauchstück 18 aufgeschoben, das auf beiden Seiten der Membranöffnung 36 ebenfalls mit Hilfe von Schlauchschellen 35 befestigt ist. Die Wirkungsweise der Ausführungsform nach Fig. 2 ist wieder die gleiche wie bei der vorhergegangenen Ausführungsform. Bei Einströmen von Flüssigkeit in Richtung des Pfeiles 32 gelangt diese in die Abzweigung 25, wodurch auf die Aussenseite des Schlauchstücks 18 ein Druck ausgeübt wird. Der übrige Teil der Flüssigkeit fliesst durch das Drosselrohr 31 unter dem Schlauchstück 18 hindurch ab. Aufgrund des Strömens der Flüssigkeit innerhalb des Drosselrohres 31 ergibt sich ein Druckunterschied, so dass das Schlauchstück im Bereich der Membranöffnung 36 eine Einbeulung erhält. Die Grösse der Einbeulung hängt vom Druckunterschied ab. Wenn der Druck links von der Vorrichtung nachlässt, bildet sich die Ausbiegung des Schlauchstückes 18 wieder zurück.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt etwa längs Linie III-III in Fig. 2, wobei hier jedoch das Schlauchstück 18 gestrichelt in einer Stellung 18' gezeigt ist, die es annimmt, wenn hoher Druck auf es einwirkt. Es ist deutlich zu sehen, dass symmetrisch zu einer Mittellinie zwei nach innen gerichtete Beulen 38 gebildet sind, während im unteren Bereich, wo das Rohr 31 keine Öffnung besitzt, das Schlauchstück 18 an der Aussenseite anliegt. Ebenfalls zu sehen ist eine Zuleitung 54, mit deren Hilfe die Druckluft in den Zwischenraum 37 eingelassen werden kann.
Fig. 4 zeigt nochmals in perspektivischer Ansicht ein Drosselrohr 31, wie es etwa bei der Anordnung nach Fig. 2 verwendet wird. Es ist hier zu sehen, dass die Membranöffnung 36 sich etwa über die obere Hälfte des Drosselrohres 31 erstreckt.
Bei dem Drosselrohr 39 nach Fig. 5 verbreitert sich die Membranöffnung 40 in Richtung der Strömung. Die Fläche der Membranöffnung besitzt etwa Tropfenform.
Bei dem Drosselrohr 41 nach Fig. 6 erstreckt sich die Membranöffnung 42 etwa über drei Viertel des Umfanges des Querschnittes und ist durch zwei Längsstäbe 43 gleichmässig unterteilt. Bei diesem Drosselrohr 41 bilden sich daher drei nach innen gerichtete Beulen 38.
Bei dem in Fig. 7 gezeigten Drosselrohr 44 sind zwei Membranöffnungen 45 vorhanden, die beide etwa Tropfenform aufweisen und durch einen schmalen Steg 46 voneinander getrennt sind. Bei diesem Drosselrohr treten im Betrieb zwei nach innen gerichteten Beulen 38 auf.
Fig. 9 zeigt nochmals, aus welchen Einzelteilen eine von der Erfindung vorgeschlagene Vorrichtung aufgebaut ist. Die Vorrichtung enthält im wesentlichen die beiden Flansche 28, zwischen denen das innere Dro.'selrohr 39 mit Hilfe zweier Dichtungen 47 einsetzbar ist. Auf das Drosselrohr 39 wird das Schlauchstück 18 so aufgeschoben, dass es über der Membranöffnung 40 zu liegen kommt.
Der Schlauch wird mit Hilfe der Schlauchschellen 35 befestigt. Anschliessend wird als äussere Begrenzung das Hüllrohr 14, ebenfalls mit Hilfe zweier Dichtungen 48 zwischen die Flansche 28 eingesetzt und der den Auslass 16 tragende Flansch 49 von rechts angesetzt. Anschliessend wird das ganze mit Hilfe von nicht dargestellten Gewindestangen verschraubt, die durch die drei Löcher 50 der Flansche 28 und 49 hindurchgeführt werden.
Das Hüllrohr 14 kann, zur besseren optischen Überwachung bzw. Kontrolle der Vorrichtung, aus einem durchsichtigen Werkstoff hergestellt sein. Links in Fig. 9 ist ein Manometer 51 angedeutet, das beispielsweise an dem Flansch 28 befestigt werden kann und mit dem Zwischenraum 37 zwischen dem Drosselrohr 39 und dem Hüllrohr 14 verbunden ist. Mit Hilfe des Manometers 51 lässt sich der ordnungsgemässe Betrieb der Vorrichtung überwachen.
Die Druckluftzufuhr in dem Zwischenraum 37 erfolgt über eine Zuleitung 54, die mit dem Ausgang des Ventils 27 in Fig. 1 verbunden ist. Zur Belüftung des austretenden Wasserstrahls weist der Endflansch 28 in Fig. 9 einen Schlitz 56 an seiner Oberseite auf. Der Zwischenraum 37 zwischen dem Hüllrohr 14 und dem Drosselrohr 39 kann vorzugsweise zu 50%-75% mit Wasser oder einer anderen Flüssigkeit gefüllt sein. Diese Flüssigkeit kann über das Ventil 61 abgelassen werden.
Um bei einer vorhandenen Regulierungs Vorrichtung eine andere Charakteristik herzustellen, genügt es, das Drosselrohr herauszuziehen und durch ein anderes Drosselrohr zu ersetzen, bei dem beispielsweise die Membranöffnung eine andere Form oder Grösse aufweist. Da normalerweise an der Zulaufseite einer derartigen Vorrichtung ein Absperrschieber vorhanden ist, kann das Auswechseln bei gefülltem Behälter erfolgen. Die von der Erfindung vorgeschlagene Vorrichtung besitzt zusätzlich den grossen Vorteil, dass sie auch grössere Gegenstände ungehindert passieren lässt. Selbst ein Gegenstand, der grösser ist als der kleinste Flüssigkeitsquerschnitt innerhalb des Schlauch5
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stückes 18, kann passieren, ohne die Vorrichtung zu beschädigen. Wenn er an der engsten Stelle hängen bleibt, verringert sich die Strömungsgeschwindigkeit und dementsprechend der Druckunterschied, so dass automatisch eine Zurückbeulung des Schlauchstückes 18 auftritt. Dann wird der Gegenstand bei dem darauf einsetzenden Flüssigkeitsstoss weiter befördert. Das Schlauchstück 18 führt in diesem Fall peristaltische Bewegungen aus.
In Fig. 8 ist ein Drosselrohr 31 dargestellt, mit dessen Hilfe eine überraschend gute Wirkung erreicht werden kann. Bei dieser Ausführungsform verläuft die Membranöffnung 55 an ihrem Anfang über etwa die Hälfte des oberen Umfanges, während sich die Breite in Strömungsrichtung allmählich verringert, so dass die Fläche der Öffnung in Strömungsrichtung stetig abnimmt. Die Membranöffnung 55 ist also etwa umgekehrt ausge-5 bildet wie die Membranöffnung 40 der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform. Selbstverständlich ist es mit Vorteil ebenfalls möglich, dass die Breite einer Membranöffnung zunächst stetig zunimmt und anschliessend wieder stetig abnimmt. Beispielsweise kann die Membranöffnung eine Form aufweisen, wie sie io aus Fig. 7 entstehen würde, wenn der Längssteg 46 entfernt wäre.
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2 Blätter Zeichnungen
Claims (23)
1. Vorrichtung zur Regulierung des Durchflusses einer Flüssigkeit, insbesondere zur Abflusssteuerung in der Abwasserkanalisation und zur Durchflusssteuerung in Rohrleitungen, mit einem von der Flüssigkeit indirekt von aussen beaufschlagten, mit einem Ablauf (16) aus der Vorrichtung verbundenen, biegsamen Schlauchstück (18), dadurch gekennzeichnet, dass das Schlauchstück in einem mit einem Zulauf und dem Ablauf (16) versehenen Hüllrohr (14) angeordnet und mit seinem vorderen Ende mit dem Zulauf (23) dicht verbunden ist, wobei der Zwischenraum (37) zwischen dem Schlauchstück (18) und dem Hüllrohr (14) über eine gasdichte Leitung (26) mit dem oberen Ende einer entgegengesetzt zur Strömungsrichtung zeigenden Abzweigung (25) des Zulaufs (23) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der wirksame Querschnitt der Abzweigung (25) grösser ist als der Querschnitt des Zuleitungsrohrs (23).
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PATENTANSPRÜCHE
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei etwa horizontal verlaufender Zuleitung (23) die Abzweigung (25) mit der Längsachse der Zuleitung (23), mindestens von der Seite her gesehen, einen von Null verschiedenen Winkel (a) einschliesst.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzweigung (25) gegen die Horizontale von hinten bzw. von vorne gesehen geneigt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlauchstück (18) über mindestens einen Teil seines Umfangs über seine ganze Länge unverbiegbar gehaltert ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zulauf und der Ablauf (16) innerhalb des Hüllrohrs (14) durch ein Drosselrohr (31, 39, 41, 44) miteinander verbunden sind, das mindestens eine Filteröffnung (33) und/oder mindestens eine Membranöffnung (36, 40, 42, 45) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlauchstück (18) und/oder ein Filterschlauch (34) über das Drosselrohr (31, 39, 41, 44) aufgeschoben ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Membranöffnung (40, 45) des Drosselrohrs (39, 44) in Strömungsrichtung zunimmt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Membranöffnung (36) sich über etwa eine Umfangshälfte des Drosselrohrs (31) erstreckt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Membranöffnung (36) sich über etwa zwei Drittel des Rohrumfangs erstreckt und ggf. mittig durch eine in Längsrichtung verlaufende Stange (46), oder Leiste geteilt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Membranöffnung (42) sich über etwa drei Viertel des Rohrumfangs erstreckt und ggf. durch zwei Längsstangen (43) gleichmässig unterteilt ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Membranöffnung (40, 45) etwa tropfenförmig ausgebildet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Drosselrohr (31, 39, 41, 44) auswechselbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Zwischenraum (37) zwischen dem Schlauchstück (18) und dem Hüllrohr (14) ein Manometer (51) verbunden ist.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in das Schlauchstück (18) ein längs verlaufendes, flexibles Band eingearbeitet ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass eine Entlüftungseinrichtung (52) für den Zwischenraum (37) vorhanden ist.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Ablaufrohr (16) eine Belüftungsöffnung (53) aufweist.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Belüftung der abflies-senden Flüssigkeit über einen Schlitz (56) in einer Endscheibe (28) erfolgt.
19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlauchstück (18) mindestens eine in Längsrichtung verlaufende Verstärkung (54) aufweist.
20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Membranöffnung (55) des Drosselrohrs (31) in Strömungsrichtung stetig abnimmt (Fig. 8).
21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum (37) teilweise mit einer weiteren Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser, gefüllt ist.
22. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum (37) über ein Ventil (61) entleerbar ist.
23. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlauchstück (18) in radialer Richtung vorgespannt ist.
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