CH660132A5 - Zerstaeuber fuer fluessigkeiten, mit einer doppeltwirkenden mechanischen pumpe. - Google Patents

Zerstaeuber fuer fluessigkeiten, mit einer doppeltwirkenden mechanischen pumpe. Download PDF

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CH660132A5
CH660132A5 CH6477/82A CH647782A CH660132A5 CH 660132 A5 CH660132 A5 CH 660132A5 CH 6477/82 A CH6477/82 A CH 6477/82A CH 647782 A CH647782 A CH 647782A CH 660132 A5 CH660132 A5 CH 660132A5
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cylinder
piston
insert
flange
neck
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CH6477/82A
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Miloslav Sorm
Josef Langpaul
Karel Dr Ulbert
Karel Kadlec
Stanislav Skalicky
Miroslav Brazdil
Stanislav Dr Nespurek
Jaromir Kensa
Miroslav Zvonicek
Zdenek Hrdina
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Ceskoslovenska Akademie Ved
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    • B05B11/00Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use
    • B05B11/01Single-unit hand-held apparatus in which flow of contents is produced by the muscular force of the operator at the moment of use characterised by the means producing the flow
    • B05B11/10Pump arrangements for transferring the contents from the container to a pump chamber by a sucking effect and forcing the contents out through the dispensing nozzle
    • B05B11/1088Pump arrangements for transferring the contents from the container to a pump chamber by a sucking effect and forcing the contents out through the dispensing nozzle the pump being a double-acting pump

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Description

Die Erfindung betrifft einen Zerstäuber für Flüssigkeiten, mit einer doppeltwirkenden mechanischen Pumpe. Der Zerstäuber eignet sich zum Zerstäuben von Lacken, Farben, Insektiziden, kosmetischen und Reinigungsmitteln, antistatischen Flüssigkeiten usw. Während des Betriebes ist der Flüssigkeitsbehälter belüftet. Die Hautbestandteile des Zerstäubers sind aus Plasten erzeugbar.
Die Probleme der doppeltwirkenden Pumpen liegen in einer zuverlässigen Abdichtung des Kolbenstössels, was von einer besonderen Bedeutung ist, weil sich die Flüssigkeit auch oberhalb des Kolbens befindet. Ein weiteres Problem besteht in der Belüftung des Flüssigkeitsbehälters während des Betriebes und weiter muss der Zerstäuber gegen das Aus-fiiessen der Flüssigkeit gesichert werden, wenn er sich in einer beliebigen Lage befindet.
Diese Probleme wurden in der tschechoslowakischen Patentanmeldung No. PV 2100-81 gelöst, in welcher eine statische Dichtung des Kolbenstössels angewendet wurde. Der Zerstäuber laut dieser Erfindung enthält einen in den Flüssigkeitsbehälter eingesetzten Arbeitszylinder. In seinem unteren Teil befindet sich ein Saugventil und sein oberer Teil ist mit einer Flansch beendet, welche auf dem Hals des Flüssigkeitsbehälters sitzt. Auf der oberen Fläche der Flansch ist eine statische Dichtung gelagert, in deren Mitte eine Öffnung ist, deren Durchmesser grösser ist als der Durchmesser des Kolbenstössels. Deshalb sind am oberen und unteren Rand der Öffnung Dichtungsvorsprünge angebracht. Am unteren Ende des Stössels ist ein Kolben mit einem Druckventil angebracht, welcher als ein Kugel- oder Manschetteventil ausgebildet ist. Der Stössel wird in seiner oberen Lage durch eine Feder gehalten, welche unten auf der statischen Dichtung gelagert ist, und welche mit ihrem oberen Ende den am Stössel befestigten Betätigungsnippel unterstützt. Im Betätigungsnippel ist eine Düse angebracht, welche durch einen im Stössel angebrachten Axialkanal mit dem Raum oberhalb des Manschettenkolbens verbunden ist. Der Belüftungskanal führt durch die Flansch des Arbeitszylinders in die statische Dichtung, wo er in den ringförmigen (den Stössel umringenden) Hohlraum mündet, und endet dann über einer Ringdichtung im Boden des Betätigungsnippels. Im Ruhezustand wird diese ringförmige Dichtung durch die Feder gegen die Mündung des Belüftungskanals gedrückt. Diese Lösung eignet sich für genaue mehrmals füllbare Zerstäuber, ist aber zu kostspielig für einfache und billige Zerstäuber, deren Flüssigkeitsbehälter nur wenigemal nachgefüllt werden sollen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine zuverlässige Abdichtung des Stössels herzustellen und die Einzelteile des Zerstäubers so zu gestalten, dass sie mit einem kleinen Anspruch auf Fertigungstoleranzen und mit einem kleinen Kostenaufwand erzeugt werden können. Auch eine kleine Anzahl von Teilen sollen niedrige Erzeugungskosten ermöglichen.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, einfachere Belüftungskanäle zu schaffen und so eine Abdichtung gegen eine Durchsickerung zu schaffen, damit der Zerstäuber in beliebiger Lage keine Flüssigkeit durchlässt. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, verschiedene Sprühvolumen per Kolbenhub einstellen zu können. Auch soll der Zerstäuber für Flüssigkeiten von verschiedenen Charakteristiken benutzbar sein.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Zerstäuber einen Arbeitszylinder enthält, welcher oben mit einer Flansch zum Aufsetzen auf den Flüssigkeitsbehälter versehen ist und welcher im unteren Teil mit einem Saugventil ausgestattet ist. Der Arbeitskolben ist mit einem Druckventil versehen und ist mit einem Stössel verbunden, welcher durch den Hals eines Überwurfstutzens führt. Dieser Stössel endet oben mit einem Betätigungsnippel, in dem eine
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Düse eingebettet ist, die mittels eines Längskanals dauernd mit dem Raum oberhalb des Arbeitskolbens verbunden ist. Der Arbeitskolben wird in einer Hubrichtung von einer Feder getrieben. Im oberen Zylinderteil ist eine Einlage mit einem kleineren Innendurchmesser eingesetzt. Der obere Teil der Einlage ragt über den Zylinder und ist in Berührung mit der Innenstirnfläche des Halses des Überwurfstutzens. Zwischen der Innenwand des Überwurfstutzens und der Aussen-wand der Einlage befindet sich ein Hohlraum, welcher unten mittels der Axialkanäle, welche durch die Flansch und Dichtung führen, mit dem Flüssigkeitsbehälter verbunden ist und welcher oben mit einem Radialkanal verbunden ist. Dieser Radialkanal führt durch die Einlage und vermittelt eine Verbindung mit der Oberfläche eines Rohres. Dieses Rohr führt gleitfähig durch den Hals und ist oben mit einem Betätigungsnippel und unten mit einem dichtenden Manschettenkolben versehen. Der Manschettenkolben überdeckt in seinem oberen Umkehrpunkt die Radialkanäle. In das erwähnte Rohr ist der Kolbenstössel mit seinem engeren Teil eingesetzt, während sein unterer breite Teil mit dem Arbeitskolben und dem Druckventil gleitfähig durch die Einlage des Zylinders führt.
Der Zylinder ist in seinem untersten Teil zweckmässig mit einer Kugel des Saugventils versehen und über dieser Kugel ist ein Käfig, welcher aus einer Flansch und einem Tubus besteht. Durch den Tubus führt eine Verbindungsöffnung zur Verbindung des Raumes oberhalb der Kugel mit dem Raum oberhalb des Käfigs. Der Kolbenboden und die Flansch sind mit Aufsitzflächen für die Feder ausgestattet.
Der Käfig im untersten Teil des Arbeitszylinders besteht zweckmässig aus einer Flansch und einem Tubus, auf welchen eine hinaufführende konische Manschette aufgesetzt ist. Die Verbindungsöffnung der Flansch verbindet den Raum unter dem Käfig mit dem Raum unter der Oberkante der Manschette. Die äussere Stirnfläche des Halses und der Boden des Betätigungsnippels sind mit Aussparungen für die Feder versehen.
Die vorzugsweise als selbständiger Teil verfertigte Einlage ist in den oberen Teil des Zylinders eingesetzt.
Die Innenwand der Einlage ist zweckmässig mit Aussparungen versehen, welche unter dem unteren Ende des im oberen Wendepunkt sich befindenden Manschettenkolbens angebracht sind.
Auf dem unteren breiten Teil des Stössels ist zweckmässig ein Arbeitskolben mit einer aufwärts gerichteten Manschette aufgesetzt.
Die Oberfläche des Stössels ist zweckmässig mit einem Achsialkanal für eine dauernde Verbindung der Düse mit dem Raum oberhalb des Kolbens versehen.
Der Vorteil des doppeltwirkenden mechanischen Zerstäubers wird durch die kinematische Dichtung hervorgerufen. Diese Dichtung ist in der Form eines dichtenden Manschettenkolbens ausgebildet und hat kleine Ansprüche auf Fertigungstoleranzen. Auch das Reiben dieses Manschettenkolbens ist klein.
Ein weiterer Vorteil beruht in einem einfachen Belüftungskanal, der aber einen hohen Wirkungsgrad aufweist. Diese gute Wirkung ist dadurch gegeben, dass der Stössel mit einem gewissen kleinen Spiel durch den Hals des Überwurfstutzens führt. Dieses Spiel ist genügend für den Durchgang der Belüftungsluft, leistet jedoch einen beträchtlichen Widerstand gegen das Durchsacken der Flüssigkeit, welche auf anderen Wegen leichter zurück in den Flüssigkeitsbehälter fliessen kann. Falls doch eine bedeutungslose Menge von Flüssigkeit in das Spiel im Hals eindringen sollte, wird diese kleine Menge durch den Unterdruck, welcher bei jedem Drücken und Heben des Betätigungsnippels im Flüssigkeitsbehälter entsteht, zurück in den Flüssigkeitsbehälter gesogen.
Ein weiterer Vorteil wird dadurch erreicht, dass bei dieser Konstruktion eine ringförmige Dichtung der Belüftungsöffnung entfallt. Durch die keilförmige obere Kante des Manschettenkolbens, welche in eine keilförmige Aussparung im Hals eingreift, wird eine zuverlässige Abdichtung erzielt.
Vorteilhaft kann auch der zur Düse führende Längskanal hergestellt werden, indem man einen Teil der Seitenwand des Stössels abschneidet.
Es ist auch vorteilhaft, dass man ganz einfach mittels der Höhe des Käfigs das Volumen des Sprühstrahls ändern kann, wobei das Volumen des Käfigs eine Korrektur ermöglicht, damit das versprühte Volumen in beiden Arbeitsrichtungen des Kolbens gleich gross ist. Zum gleichen Zweck kann man auch die Gestaltung (Form) des Kolbenbodens benützen, beziehungsweise können Formänderungen beider Teile benützt werden. So kann man eine ganze Reihe von Zerstäubern herstellen, die zu verschiedenen Zwecken dienen und die alle auf einer gleitenden Konstruktion beruhen. Eine Korrektion des versprühten Volumens ist besonders dann nötig, wenn eine andere Düse eingesetzt wird.
Im vorliegenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand zweier Zeichnungen im einzelnen beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt eines Zerstäubers, in dessen Zylinderboden ein Kugelsaugventil eingebettet ist und die Feder ist im Zylinder; Fig. 2 einen Zerstäuber, in dessen Zylinderboden ein Manschettensaugventil angebracht ist, und die Feder befindet sich oberhalb des Zylinders.
Der Zerstäuber nach Fig. 1 weist einen Zylinder 1 auf, dessen Oberrand in einen Flansch 2 ausgebreitet ist. Dieser Flansch 2 sitzt auf dem Hals des Flüssigkeitsbehälters 19. Der untere Teil des Zylinders 1 ist breiter und ist für den Arbeitskolben 8 bestimmt. In den oberen Teil des Zylinders 1 ist eine Einlage 10 eingeschoben, deren Innendurchmesser kleiner ist als der des Zylinders 1. Diese Einlage 10 ist für eine gleitende Führung des Stössels 9 bestimmt. Der obere Teil der Einlage 10 ragt über den Flansch 2. Der Zylinder 1 und die Einlage 10 können als ein Stück oder als zwei selbständige Stücke hergestellt werden. Im unteren breiteren Teil des Zylinders 1 ist ein Saugventil gelagert, welches den Eintritt der Flüssigkeit in den Zylinder 1 ermöglicht. In der Ausführung laut Fig. 1 handelt es sich um ein Kugelventil, dessen Bestandteil auch ein Käfig 4 ist, der als ein Tubus mit einer Flansch 5 an seinem unteren Rande ausgebildet ist. Diese Flansch 5 sitzt auf dem Boden des Zylinders 1. Der beschriebene Käfig 4 dient zur Korrektur des versprühten Volumens, beziehungsweise zum Ausgleichen des Volumens für beide Arbeitsrichtungen des Arbeitskolbens 8. Diese Korrektur kann durch ein Verringern oder Vergrössern des Tubusvolumens oder durch eine Änderung des Durchmessers der Verbindungsöffnung 33 durchgeführt werden. Auf dem Flansch 5 sitzt eine Feder 6, deren oberes Ende in einer Aussparung 7 im Kolbenboden 38 gelagert ist. Auch der Kolbenboden 38 kann zur Korrektur des versprühten Volumens oder zum Ausgleichen der beiden versprühten Volumen in Abhängigkeit von der Kolbenbewegung dienen. Diese Korrektur kann wieder durch ein Vergrössern oder Verkleinern des Volumens des Kolbenbodens 38 durchgeführt werden. Der Arbeitskolben 8 hat in dieser Ausführung nach oben gerichtete Manschetten 8a, welche gleichzeitig als ein Druckventil dienen, das die Flüssigkeit in den Raum oberhalb des Arbeitskolbens 8 strömen lässt. Der erwähnte Arbeitskolben 8 ist mit einem Stössel 9 verbunden, dessen unterer breite Teil gleitend in der Einlage 10 gelagert ist. Der engere obere Teil des Stössels 9 ist fest (nicht gleitend) in ein Rohr 11 eingesetzt, welches unten mit einem dichtenden Manschetten-
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kolben 12 endet. Das untere Ende des Manschettenkolbens 12 bestimmt die Minimallänge des engeren Stösselteils. Gleichzeitig sind unter dem erwähnten Ende in der Innenwand der Einlage 10 einige Aussparungen 37 angebracht. Das Profil der Aussparungen 37 kann kreisförmig oder elliptisch sein. Es genügen vier Aussparungen 37 im Abstand von 90 '. Der Manschettenkolben 12 ist oben mit einer keilförmigen Kante 13 beendet, welche in eine gleichgeformte negative Aufsitzfläche 14 eingreift.
Diese Aufsitzfläche 14 bildet die untere Stirnfläche des Halses 15 des Überwurfstutzens 16. Die Aussenwand des Halses 15 dient als Führung für die tubuläre Verlängerung 29 des Betätigungsnippels 17. An der Innenwand des Überwurfstutzens 16 sind Aussparungen 18 für eine dauernde oder ablösbare Verbindung mit dem Flüssigkeitsbehälter 19. Über dieser Aussparung 18 ist ein Absatz 20 für die Dichtung 21 hergestellt. Über diesem Absatz 20 gibt es noch einen weiteren Absatz 22 für die Flansch 2 des Zylinders 1. In der Flansch 2 sind ein oder mehrere Axialkanäle 23 ausgeführt, welche zur Belüftung des Flüssigkeitsbehälters 19 und zum Zurücksaugen der durchgesickerten Flüssigkeit dienen. Diese Axialkanäle 23 sind mit einem Hohlraum 24 verbunden, welcher als ein rotationssymetrischer Raum zwischen der Innenwand des Überwurfstutzens 16 und der Aussenwand der Einlage 10 ausgebildet wurde. Die Entfernung zwischen den beiden Wänden des Hohlraumes 24 kann 0,3 bis 5 mm betragen. Die obere Stirnfläche des Hohlraumes 24 endet mit der bereits beschriebenen Aufsitzfläche 14, die zum Abdichten der Einlage 10 und des Manschettenkolbens 12 dient. Im oberen Ende der Einlage 10 sind ein oder mehrere Radialkanäle 25 durchgeführt. Der Durchmesser oder das Profil dieser Radialkanäle 25 muss kleiner sein als die Länge des Manschettenkolbens 12, welcher das untere Ende des Rohres 11 bildet. Dieses Rohr 11 führt durch den Hals 15 mit einem Spiel von 0,05 bis 0,15 mm. Auf das obere Ende des Rohres 11 ist ein Betätigungsnippel 17 aufgesetzt, in dessen oberen Teil ein Hohlraum 26 für die Zufuhr der Flüssigkeit zur Düse 27 ausgeführt wurde. Dieser Hohlraum 26 hat einen Verteilungsraum 26a mit der Düse 27 und einen Sammelraum 26b, welcher mit dem Längskanal 28 verbunden ist. Dieser Längskanal 28, der vorteilhaft als eine Rille an der Oberfläche des Stössels 9 durchgeführt werden kann, mündet in einen Raum oberhalb des Arbeitskolbens 8. Der Betätigungsnippel 17 endet unten mit einer tubulären Verlängerung 29, deren Länge ungefähr gleich ist wie die des Halses 15, dessen Länge um 1 bis 5 mm grösser ist als die Hublänge des Arbeitskolbens 8. Der Innendurchmesser der tubulären Verlängerung 29 ist um 0,1 bis 0,5 mm grösser als der Aus-sendurchmesser des Halses 15.
Eine weitere Durchführung wird in Fig. 2 dargestellt. Sie unterscheidet sich von der in Fig. 1 beschriebenen Durchführung in der Lagerung der Feder 7 und in der Gestaltung des Saugventils 3. Das untere Ende der Feder 6 sitzt in einer Aussparung 31, die an der oberen Stirnfläche des Halses 15 ausgefertigt wurde. Das obere Ende der Feder 6 stützt sich an die Aussparung 30 im Betätigungsnippel 17. Das in unteren breiten Teil des Zylinders 1 angebrachte Saugventil 3 besteht aus einem Käfig 4, in dessen ringförmigen Absatz 32 der Sockel 34 der Manschette 39 eingesetzt ist. Die Manschette 39 lehnt mit ihrem grösseren Durchmesser gegen die Wand des Zylinders 1. Im Flansch 5 und im Sockel 34 wurde eine Verbindungsöffnung 33 ausgeführt, damit die Flüssigkeit bis zur Oberkante der Manschette 39 fliessen kann. Die Arbeitsweise des Zerstäubers ist folgende:
Durch Drücken auf den Betätigungsnippel 17 wird der s Manschettenkolben 12 und der Arbeitskolben 8 in die untere Stellung geschoben. Wenn der Betätigungsnippel 17 nicht mehr belastet wird, schiebt die Feder 6 beide Kolben 8,12 in ihre obere Stellung, und in den breiteren Raum des Zylinders 1 wird unter den Arbeitskolben 8 Flüssigkeit angesaugt, io Durch die nächste Belastung des Betätigungsnippels 17 wird die Flüssigkeit über die Manschetten 8a über den Arbeitskolben 8 verdrängt, und nach der Entlastung des Betätigungsnippels 17 wird der Arbeitskolben 6 in seine obere Stellung geschoben. Die über dem Arbeitskolben 8 sich befin-15 dende Flüssigkeit wird durch den Längskanal 28 zur Düse 27 verdrängt. Bevor der dichtende Manschettenkolben 12 seinen oberen Umkehrpunkt erreicht, deckt sein unteres Ende die Aussparungen 37 ab, so dass plötzlich der Druck im Längskanal 28 sinkt, und die Zerstäubung aus der Düse 20 27 wird augenblicklich beendet, ohne dass das Ende der Zerstäubung in Tropfen übergeht. Wenn auf den Betätigungsnippel 17 gedrückt wird, deckt die Oberkante des dichtenden Manschettenkolbens 12 die Radialkanäle 25 ab, so dass eine Verbindung von der Oberfläche des Rohres 11 über Radial-25 kanäle 23, den Hohlraum 24 und die Axialkanäle 23 mit dem Flüssigkeitsbehälter entsteht. Durch diesen Weg wird auch zugleich die eventuelle kleine Menge von Flüssigkeit, die über den Manschettenkolben 12 durchgesickert ist, durch den Unterdruck im Flüssigkeitsbehälter 19 zurück in den 30 Flüssigkeitsbehälter 19 gesogen. Gleichzeitig wird auch mittels der Radialkanäle 25 die nötige Belüftungsluft angesogen. Diese dringt in genügender Menge durch den Spielraum zwischen dem Rohr 11 und dem Hals 15. Dieser Spielraum ist genügend gross für das Durchdringen der Belüftungsluft, 35 bildet aber zugleich einen genügenden Widerstand für die eventuell durchgesickerte Flüssigkeit, die auf anderen Wegen einen leichteren Rückweg in den Flüssigkeitsbehälter 19 findet. Die Menge von Flüssigkeit, welche durch jeden Hub des Arbeitskolbens 8 ausgesprüht wird, kann geändert werden, 40 indem man das Volumen des Kolbenbodens 38 und des Käfigs 4 ändert. Der Kolbenboden 38 kann höher oder niedriger erzeugt werden oder es kann im Kolbenboden 38 eine Vertiefung angebracht werden. Der Tubus des Käfigs kann ebenfalls höher oder niedriger gemacht werden oder kann 45 der Durchmesser der Verbindungsöffnung 33 geändert werden. Dadurch kann eine Korrektur zur Sicherung einer gleich grossen Sprühmenge in beiden Hubrichtungen des Arbeitskolbens 8 erreicht werden. Auf grund dieser Zerstäubungskorrektion kann eine ganze Reihe von Zerstäubern für so verschiedene Zwecke hergestellt werden, wobei an der grundsätzlichen Konstruktion nichts geändert werden muss. Eine Korrektion der Sprühmengen in beiden Hubrichtungen ist besonders erforderlich, wenn Düsen 27 mit einer anderen Charakteristik eingesetzt werden.
55 Zerstäuber mit einer doppeltwirkenden Pumpe können für alle Flüssigkeiten benützt werden, welche bisher mittels von Treibgasen, z.B. Freon zerstäubt werden. Besonders eignen sie sich in den Fällen, wenn man eine Oberfläche mit einer gleichmässigen Schicht bedecken will, z.B. wenn Remigo gungsmittel, Lacke, Farben, Mittel für Haarpflege, Herbizide, Flüssigkeiten mit antistatischen Wirkungen, Entfro-stungsmittel usw. aufgetragen werden sollen.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

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1. Zerstäuber für Flüssigkeiten, mit einer doppeltwirkenden mechanischen Pumpe mit einem Zylinder, der oben mit einem Flansch zum Aufsetzen auf einen Flüssigkeitsbehälter und im untersten Teil mit einem Saugventil versehen ist, und mit einem mit einem Stössel verbundenen Arbeitskolben, der mit einem Druckventil ausgestattet ist, der durch den Hals eines Überwurfstutzens führt, wobei der Stössel oben mit einem Betätigungsnippel versehen ist, in dem eine Düse eingebettet ist, die mittels eines Längskanals dauernd mit dem Raum oberhalb des Arbeitskolbens verbunden ist, der in einer Hubrichtung mittels einer Feder vorgespannt ist, dadurch gekennzeichnet, dass im oberen Zylinderteil eine Einlage (10) mit einem kleineren Innendurchmesser eingesetzt ist, und der obere Teil der Einlage (10) über den Zylinder (1) ragt und mit der inneren Stirnfläche des Halses (15) des Überwurfstutzens (16) in Berührung steht, zwischen dessen Innen- und der Aussenwand der Einlage (10) sich ein Hohlraum (24) befindet, der unten mittels der Axialkanäle (23) durch den Flansch (2) und die Dichtung (21) führt und mit dem Flüssigkeitsbehälter (19) zu verbinden bestimmt ist und oben mittels eines Radialkanals (25) durch die Einlage (10) mit der Oberfläche eines Rohres (11) verbunden ist, das durch den Hals (15) gleitet und oben mit einem Betätigungsnippel (17) und unten mit einem dichtenden Manschettenkolben (13) versehen ist, der in seinem oberen Umkehrpunkt die Radialkanäle überbrückt, und dass im Rohr (11) ein Stössel (9) mit seinem engeren Teil eingesetzt ist, während dessen unterer, breiter Teil mit dem Arbeitskolben (8) und dem Druckventil durch die Einlage (10) des Zylinders (1) gleitend geführt ist.
2. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugventil (3) im untersten Teil des Zylinders eine Kugel einschliesst, über welcher sich ein Käfig (4) befindet, der aus einem Flansch (5) und einem Rohr besteht, durch das ein Kanal (33) zum Verbinden des Raumes oberhalb der Kugel mit dem Raum oberhalb des Käfigs (4) führt, und dass der Kolbenboden und der Flansch (5) mit Stützflächen für die Feder (6) ausgestattet sind.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Käfig (4) im untersten Teil des Zylinders (1) aus einem Flansch (5) und einem Rohr besteht, auf das eine sich nach oben erweiternde, kegelförmige Manschette (39) aufgesetzt ist, wobei der durch den Flansch führende Kanal (33) den Raum unter dem Käfig (4) mit dem Raum unter der Oberkante der Manschette (39) verbindet, und dass die äussere Stirnfläche des Halses (15) und der Boden des Betäti-gungsnippels (17) mit Aussparungen (30, 31) für die Feder (6) versehen sind.
4. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die als selbständiger Teil ausgeführte Einlage (10) im oberen Teil des Zylinders (1) eingesetzt ist.
5. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwand der Einlage (10) mit Aussparungen (37) versehen ist, die unter dem unteren Ende des im oberen Wendepunkt sich befindenden Manschettenkolbens (12) angeordnet ist.
6. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf den unteren, breiten Teil des Stössels (9) ein Arbeitskolben (8) mit einer aufwärts gerichteten Manschette (8a) aufgesetzt ist.
7. Zerstäuber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des Stössels (9) mit einem Axialkanal (28) für eine dauernde Verbindung der Düse mit dem Raum oberhalb des Arbeitskolbens (8) versehen ist.
CH6477/82A 1981-12-16 1982-11-08 Zerstaeuber fuer fluessigkeiten, mit einer doppeltwirkenden mechanischen pumpe. CH660132A5 (de)

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