CH660764A5 - Haltevorrichtung fuer eine handbrause. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Haltevorrichtung für eine Handbrause, die über einen Zuleitungsschlauch an einem Zulauf-Anschlussstutzen anschraubbar ist.
Moderne Armaturen weisen heute häufig keine Ablagevorrichtung für eine Handbrause mehr auf, wie dies beispielsweise bei älteren Badezimmer-Mischbatterien der Fall war, so dass die Handbrause bei Nichtbenutzung beispielsweise am Becken- bzw. Wannenrand abzulegen oder an einer gesonderten Haltevorrichtung zu befestigen ist, die getrennt von der Armatur an einer Duschstange oder einer Wand befestigt ist. Letzteres scheidet bei freistehenden Badewannen aus, da hier keine benachbarte Wand vorhanden ist, an der eine solche Haltevorrichtung befestigt werden könnte.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hand-brause-Haltevorrichtung zu schaffen, die auch nachträglich, und zwar auch in den Fällen montierbar ist, in denen zu ihrer Befestigung keine Wand oder Wandstange zur Verfügung steht, wie dies beispielsweise dann der Fall ist, wenn die Haltevorrichtung der Halterung einer Handbrause dienen soll, die über einen Zuleitungsschlauch mit einer Armatur verbunden ist, die am Rand einer freistehenden Badewanne vorgesehen ist und selbst keine Handbrause-Haltevorrichtung aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch eine Handbrause-Haltevorrichtung der eingangs beschriebenen Art gelöst, die ein Leitungsverlängerungsstück aufweist, das in die Verbindung zwischen dem Zuleitungsschlauch und dem Zulauf-Anschlussstutzen schraubbar und mit einem seitlich abragenden Halteglied versehen ist, das einen Aufnahmeteil für die Handbrause aufweist und bei der das Halteglied um die Achse eines Längsabschnittes des Leitungsverlängerungsstückes schwenkbar ist. Eine derartige Handbrause-Haltevorrichtung ist auch vom Laien problemlos ohne Spezialwerk-zeug montierbar und bietet zudem den Vorteil, dass sie iin Gegensatz beispielsweise zu der aus der DE-PS 27 11 798 bekannten Halterung auch dann eingesetzt werden kann, wenn die Armatur, der sie zugeordnet werden soll, keine Anklemmöglichkeit für die Haltevorrichtung bietet. Als besonderer Vorteil dieser Haltevorrichtung ist zu werten, dass sie in ihrem Aufbau sehr einfach gehalten und ohne Anbohren von Fliesen auch von Laien montiert werden kann, da sie über zwei einander entsprechende Anschlussgewinde verfügt, von denen das eine mit dem Zulauf-Anschlussstutzen und das andere mit dem Zuleitungsschlauch bzw. dessen Anschlussüberwurfmutter verschraubt werden kann.
Um die Einsatzmöglichkeit der erfindungsgemässen Haltevorrichtung zu erhöhen, kann das Leitungsverlängerungsstück lösbar im Halteglied befestigt sein, um das Halteglied bezüglich der Längsachse des Verlängerungsstückes schwenkbar zu gestalten.
Das Verlängerungsstück der erfindungsgemässen Haltevorrichtung weist, wie bereits erwähnt, einen Längsabschnitt auf, um dessen Achse das Halteglied schwenkbar ist. Dieser Längsabschnitt ist in Gebrauchslage vorzugsweise vertikal ausgerichtet und kann einen sich von oben nach unten hin konisch verjüngenden Bereich aufweisen, dem im Halteglied eine entsprechend konisch ausgebildete Lagerfläche zugeordnet ist. Das Verlängerungsstück kann dabei einen dem Halteglied als unteres Widerlager dienenden Bund aufweisen, der vorzugsweise als ein auf das untere Ende des Verlängerungsstückes schraubbarer Stellring ausgebildet ist.
Der Aufnahmeteil des Haltegliedes weist einen konischen Abschnitt zur Auflage der dieselbe Konizität aufweisenden Partie der Überwurfmutter auf, wobei zu dem konischen Abschnitt ein seitlicher Schlitz führt, zur Einführung des mit seiner Dicke der Breite des Schlitzes entsprechenden Zuleitungsschlauches. Stattdessen kann das Halteglied auch eine andere Halterung für die Handbrause aufweisen.
Um den Aufnahmeteil des Haltegliedes den jeweiligen Gegebenheiten besser anpassen zu können, kann zwischen der dem Verlängerungsstück zugeordneten Lagerfläche des Haltegliedes und dessen Aufnahmeteil ein Gelenk vorgesehen sein.
Bei diesem Gelenk handelt es sich vorzugsweise um ein feststellbares Gelenk, beispielsweise um ein feststellbares Kugelgelenk. Verläuft der Längsabschnitt des Verlängerungsstückes, um dessen Achse das Halteglied schwenkbar ist, vertikal, so genügt hier in den meisten Fällen ein einfaches feststellbares Gelenk mit horizontal verlaufender Schwenkachse.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Haltevorrichtung ist zwischen dem Verlängerungs2
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stück und der ihm im Halteglied zugeordneten Lagerfläche eine Friktionsbremse vorgesehen, die von einem in einer Ringnut angeordneten Gummiring gebildet ist.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen im Zusammenhang mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigen jeweils schematisch
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Handbrause-Haltevorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die in Fig. 1 dargestellte Haltevorrichtung,
Fig. 3 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemässen Handbrause-Haltevorrichtung und
Fig. 4 eine Badewannen-Zulaufarmatur, an der die in Fig. 1 dargestellte Handbrause-Haltevorrichtung montiert ist.
Die dargestellte Handbrause-Haltevorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei Teilen, nämlich einem Leitungsverlängerungsstück 1 und einem Halteglied 2.
Das Leitungsverlängerungsstück 1 ist hohl und rotationssymmetrisch ausgebildet. An seinem in der Zeichnung jeweils nach oben weisenden Ende weist es ein Innengewinde auf, so dass es an den Anschlussstutzen 3, beispielsweise einer Armatur (vgl. Fig. 4) anschraubbar ist, an den normalerweise das Ende eines Zuleitungsschlauches 4 mit seiner Überwurfmutter 5 anschraubbar ist, dessen anderes Ende mit einer Überwurfmutter 6 mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Handbrause verschraubbar ist.
An seinem in der Zeichnung jeweils nach unten weisenden Ende weist das Leitungsverlängerungsstück 1 ein Aussengewinde 7 auf, das dem Aussengewinde des Anschlussstutzens 3 entspricht, so dass an das untere Ende des Leitungsverlängerungsstückes 1 die Überwurfmutter 5 des Zuleitungsschlauches 4 angeschraubt werden kann. In seinem mit dem Anschluss-Innengewinde versehenen oberen Bereich 8 ist das Leitungsverlängerungsstück 1 kegelstumpfförmig ausgebildet, und zwar so, dass es sich von oben zur Mitte hin leicht verjüngt. An den kegelstumpfförmigen Bereich 8 schliesst sich nach unten eine Ringnut 9 an, in der ein Gummiring 10 angeordnet ist. An die Ringnut 9 schliesst sich unten ein zylindrischer Bereich 11 an, der mit dem schon erwähnten Aussengewinde 7 versehen ist, auf das bei den dargestellten Ausführungsformen jeweils ein Stellring 12 geschraubt ist, der das untere Widerlager für das Halteglied 2 bildet.
Das Halteglied 2 ist armförmig ausgebildet und weist an dem in der Zeichnung jeweils links dargestellte Ende eine sich von oben nach unten hin konisch verjüngende Ausnehmung 13 auf, deren Konizität der Konizität des kegelstumpfförmigen Bereichs 8 des Leitungsverlängerungsstückes 1 entspricht. An seinem anderen, in der Zeichnung jeweils rechts dargestellten Ende weist das Halteglied 2 eine Ausnehmung 14 auf. Diese Ausnehmung 14 ist über einen vertikal verlaufenden Schlitz 15 zugänglich, der der seitlichen Durchführung des Zuleitungsschlauches 4 dient. Die den Schlitz 15 seitlich begrenzenden Arme können wie beim Wandhalter gemäss der DE-OS 29 25 470 federnd ausgebildet sein. Die Ausnehmung 14 ist von oben nach unten hin konisch verjüngt ausgebildet. Ihre Konizität entspricht im wesentlichen der Konizität der Überwurfmutter 6, mit der der Zuleitungsschlauch 4 an der nicht dargestellten Handbrause anschraubbar ist.
Die Haltevorrichtung bildet mit ihren Einzelteilen eine vormontierte Einheit, die an den Anschlussstutzen 3 nur noch angeschraubt zu werden braucht. Um das Anschrauben zu erleichtern, kann das Leitungsverlängerungsstück 1 an seinem unteren Ende eine Schlüsselfläche zum Einsatz eines Steckschlüssels aufweisen.
Das Halteglied 2 ist um das Leitungsverlängerungsstück 1 in montiertem Zustand zunächst frei schwenkbar, wobei ihm der Stellring 12 als unteres Widerlager dient. In ihrem Zusammenwirken verhindern der kegelstumpfförmige Bereich 8 des Leitungsverlängerungsstückes 1 und die ihm im Halteglied zugeordnete, entsprechend ebenfalls kegelstumpfförmig ausgebildete Lagerfläche, dass das Halteglied nach oben verschoben werden kann. In den Fällen, in denen eine leichte Verschwenkbarkeit des Haltegliedes 2 unerwünscht ist, kann der Stellring 12 angezogen werden, mit der Folge, dass das Halteglied 2 etwas angehoben und die Innenwand seiner Ausnehmung 13 gegen den O-Ring 10 und letztlich gegen die kegelstumpfförmige Aussenwand des Bereiches 8 des Leitungsverlängerungsstückes 1 gedrückt wird. Beides wirkt sich bremsend auf die Verschwenkbarkeit des Haltegliedes 2 aus. Der Stellring 12 ist selbsthemmend ausgebildet und kann je nach Wunsch leicht gelöst oder angezogen werden.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist das Halteglied 2 mit einem feststellbaren Gelenk 16 versehen, dessen Schwenkachse horizontal verläuft, wenn die Längsachse des Leitungsverlängerungsstückes 1 vertikal verläuft. Dieses Gelenk 16 ermöglicht es, den Halteglied-Aufnahmeteil, d.h. den jeweils rechts dargestellten Teil des Haltegliedes 2, den jeweiligen Gegebenheiten entsprechend zu positionieren. Statt des Gelenkes 16 kann auch ein feststellbares oder schwergängiges Kugelgelenk vorgesehen sein, mit dem Vorteil, dass der Halteglied-Aufnahmeteil nicht nur in einer vertikalen Ebene, sondern auch seitlich dazu verschwenkt und sichergestellt werden kann, dass die Handbrause aufrechtstehend eingehängt und bei Nichtbenutzung nicht auslaufen kann.
In Fig. 4 ist eine Zulaufarmatur 17 dargestellt, die am Rand einer freistehenden Badewanne 18 montiert ist. Bei dieser Armatur handelt es sich um eine Einhebel-Mischbatterie, bei der der Anschlussstutzen 3 zum Anschluss des Hand-brause-Zuleitungsschlauches 4 seitlich am Auslauf 19 vorgesehen ist. Der Anschlussstutzen 3 verläuft hier vertikal. Die Montage des Leitungsverlängerungsstückes 1 wäre hier jedoch auch möglich, wenn der Anschlussstutzen 3 anders, beispielsweise horizontal verlaufen würde.
Der Bereich 8 des Leitungsverlängerungsstückes 1 und die ihm im Halteglied 2 zugeordnete Aufnahme können jeweils auch zylindrisch ausgebildet sein. Gegebenenfalls weist der Bereich 8 dann an seinem oberen Ende vorzugsweise einen nach aussen ragenden Bund auf, der dem Halteglied 2 als oberes Widerlager dient.
Der Anschlussstutzen 3 braucht auch nicht, wie in Fig. 4 dargestellt, direkt an einer Mischbatterie vorgesehen zu sein. Denkbar wäre beispielsweise auch ein aus einer Mauer- oder Wannenwand herausragender Anschlussstutzen, der normalerweise zum Anschrauben des einen Endes eines Handbrause-Zuleitungsschlauches vorgesehen ist. Auch hier ergibt die problemlose Montage der erfindungsgemässen Haltevorrichtung eine einwandfrei funktionierende und vom Aufbau her höchst einfache Handbrause-Haltevorrichtung.
Das Leitungsverlängerungsstück kann auch winkelförmig ausgebildet sein, was besonders dann von Vorteil ist, wenn der Anschlussstutzen 3 horizontal ausgerichtet ist.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Haltevorrichtung für eine Handbrause, die über einen Zuleitungsschlauch an einem Zulauf-Anschlussstutzen anschraubbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Leitungsverlängerungsstück (1) aufweist, das in die Verbindung zwischen dem Zuleitungsschlauch (4) und dem Zulauf-Anschlussstutzen (3) schraubbar und mit einem seitlich abragenden Halteglied (2) versehen ist, das einen Aufnahmeteil für die Handbrause aufweist und dass das Halteglied (2) um die Achse eines Längsabschnittes des Leitungsverlängerungsstückes schwenkbar ist.
2. Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungsverlängerungsstück (1) lösbar im Halteglied (2) befestigt ist, um das Halteglied bezüglich der Längsachse des Verlängerungsstückes schwenkbar zu gestalten.
3. Haltevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsabschnitt einen sich von oben nach unten hin konisch verjüngenden Bereich (8) aufweist, dem im Halteglied (2) eine entsprechend konisch ausgebildete Lager-fläche zugeordnet ist.
4. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Leitungsverlängerungsstück (1) einen dem Halteglied (2) als unteres Widerlager dienenden Bund aufweist, der vorzugsweise als ein auf das untere Endë des Leitungsverlängerungsstückes (1) schraubbarer Stellring (12) ausgebildet ist.
5. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche für eine Handbrause, welche mit dem Zuleitungsschlauch (4) über eine sich zur Handbrause hin konisch erweiternde Überwurfmutter (6) verschraubt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeteil des Haltegliedes (2) einen konischen Abschnitt zur Auflag der dieselbe Konizität aufweisenden Partie der Überwurfmutter (6) aufweist, und dass zu dem konischen Abschnitt ein seitlicher Schlitz (15) führt, zur Einführung des mit seiner Dicke der Breite des Schlitzes entsprechenden Zuleitungsschlauches (4).
6. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der dem Leitungsverlängerungsstück (1) zugeordneten Lagerfläche des Haltegliedes (2) und dessen Aufnahmeteil ein Gelenk (16) vorgesehen ist.
7. Haltevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Leitungsverlängerungsstück (1) und der ihm im Halteglied (2) zugeordneten Lagerfläche eine vorzugsweise von einem in einer Ringnut (9) angeordneten Gummiring (10) gebildete Friktionsbremse vorgesehen ist.
8. Haltevorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der schraubbare Stellring (12) selbsthemmend ausgebildet und lösbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
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