CH660783A5 - Geschoss und verfahren zu seiner herstellung. - Google Patents

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Publication number
CH660783A5
CH660783A5 CH236483A CH236483A CH660783A5 CH 660783 A5 CH660783 A5 CH 660783A5 CH 236483 A CH236483 A CH 236483A CH 236483 A CH236483 A CH 236483A CH 660783 A5 CH660783 A5 CH 660783A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tracer
container
cup
projectile
punch
Prior art date
Application number
CH236483A
Other languages
English (en)
Inventor
William O Davis
Original Assignee
Honeywell Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honeywell Inc filed Critical Honeywell Inc
Publication of CH660783A5 publication Critical patent/CH660783A5/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/38Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information of tracer type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

660 783

Claims (5)

PATENTANSPRÜCHE
1. Geschoss, bestehend aus einem Durchschlagkörper mit Leuchtspursatz, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtspursatz (32,34,35) in einem separaten Napf (22) angeordnet ist, der über eine Bördelung (21) mit einer Nut (14) im hinteren Bereich des Durchschlagkörpers (10) verbunden ist.
2. Geschoss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchschlagkörper (10) aus abgereichertem Uran besteht.
3. Verfahren zur Herstellung eines Geschosses nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch folgende Schritte: Formung des Napfes (22) mit einem oberen offenen Ende (23) und einem eine Öffnung (25) aufweisenden Boden (24);
Laden von Leuchtspur-Zündmaterial (32) in den Napf in der Nähe des Bodens;
schrittwëises Laden von Leuchtsatzmaterialien (34,35) auf das Zündmaterial (32) und
Zuführung des oberen offenen Endes (23) auf das rückwärtige Ende des Durchschlagkörpers (10) und Verbördelung mit diesem.
4. Verfahren nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen zeitweiligen Verschluss der Bodenöffnung (25) mit einem Stempel und jeweilige Verfestigung des Zündmaterials (32) und der Leuchtspurmaterialien (34,35) mit einem in das offene obere Ende (23) des Napfes (22) eingeführten Gegenstempel (36).
5. Verfahren nach den Ansprüchen 3 und 4, gekennzeichnet durch die Anbringung einer Folienabdichtung (37) über der Bodenöffnung (25) des Napfes (22).
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Geschoss nach dem Gattungsbegriff des Anspruches 1. Sie bezieht sich insbesondere auf Leuchtspurgeschosse, deren Flugbahn visuell verfolgt werden kann. Bislang ist es bei Leuchtspurgeschossen üblich, axiale Ausnehmungen in das hintere Ende der Geschosse hineinzubohren, diese Ausnehmung mit Leuchtspur- und Zündmaterial zu füllen und abschliessend die Öffnung der Ausnehmung mit einer Folie abzudecken, um die Ladungen zu schützen. Dieses Herstellverfahren hat sich solange als befriedigend erwiesen, als Durchschlagkörper aus Wolfraum verwendet wurden, das verhältnismässig gut bearbeitbar ist. Wolfram ist jedoch sehr teuer, und die Vorräte an Wolfram sind knapp. Dementsprechend wurde in Betracht gezogen, Durchschlagkörper aus abgereichertem Uran zu bilden, das billig ist und ausreichend zur Verfügung steht. Uran ist jedoch extrem hart, so dass ein Bohrer beim Bohren der erforderlichen Ausnehmung für den Leuchtsatz normalerweise zerstört wird.
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Geschoss der eingangs genannten Art so auszubilden, dass auch bei Verwendung eines sehr harten Materials für den Durchschlagkörper die Anbringung eines Leuchtspursatzes keine Schwierigkeiten bereitet. Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäss der kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfin-dungsgemässen Geschosses sowie eines Verfahrens zu seiner Herstellung sind um den abhängigen Ansprüchen umschrieben.
Anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnung sei im folgenden ein Ausführungsbeispiel des erflndungsgemässen Geschosses sowie eines Verfahrens zu seiner Herstellung näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemässen Geschosses und
Figuren 2 bis 6 die Stufen der Herstellung des Leuchtspursatzes und seiner Verbindung mit dem Geschosskörper.
Gemäss Figur 1 ist ein erfindungsgemässes Geschoss dargestellt, welches einen Durchschlagkörper 10 aufweist, der symmetrisch zur Mittelachse 11 ist und ein abgestumpftes vorderes Ende 12 sowie einen Windschild 13 aufweist. Das hintere Ende des Durchschlagkörpers 10 ist mit einer Umfangsnut 14 versehen, deren Durchmesser geringer als derjenige des Durchschlagkörpers 10 ist. Die Nut 14 wird beispielsweise eingeschliffen oder eingedreht.
Ein Leuchtspurnapf 20 ist mit dem hinteren Ende des Durchschlagkörpers 10 verbunden, in dem eine Bördelung 21 des Napfes 20 in die Nut 14 greift. Der Napf 20 ist näher in den Figuren 2 bis 6 veranschaulicht. Er besteht aus einem metallischen Behälter 22 mit einem oberen offenen Ende 23 und einem Boden 24 mit einer grossen zentralen Öffnung 25. Um den Napf 20 zu präparieren, wird der Boden eines Gesenkes 30 (Figuren 3 bis 5) durch einen Stempel 31 verschlossen, und der Behälter 22 wird in das Gesenk eingesetzt, so dass sein Boden den Stempel 31 berührt und dieser Stempel 31 durch die Öffnung 25 in den Behälter 22 hineingreift. Eine Ladung, bestehend auf Leuchtspur-Zündmaterial 32, wird nun in den Behälter 22 geladen und mit einem Gegenstempel 33 verfestigt (Fig. 3). Der Stempel 33 wird sodann entfernt, und eine Ladung 34 aus Leuchtspurmaterial wird unter Verwendung des Stempels 33 in dem Behälter 22 verfestigt (Fig. 4). Dieser Gegenstempel 33 wird erneut entfernt, und es wird eine zweite Ladung 35 aus Leuchtspurmaterial in den Behälter 22 eingebracht und mit einem flachen Gegenstempel 36 verfestigt (Fig. 6). Das Gesenk 30 und der Stempel 31 werden entfernt, und der Boden des Behälters 22 kann durch eine Folienabdichtung 37 aus Aluminium oder einem anderen geeigneten Material abgeschlossen werden, wobei ein geeigneter Kleber verwendet wird.
Der Behälter 22 wird nunmehr von dem Gegenstempel 36 entfernt und auf das hintere Ende eines Durchschlagkörpers 10 geführt, der mit einem geeigneten Isoliergrund 40 versehen ist. Durch Bördelung oder Einpressen wird der Behälter 22 mit dem Durchschlagkörper 10 befestigt. Diese Anordnung ist nützlich bei Unterkaliber- oder Vollkalibergeschossen, und der Leuchtspursatz wird durch die Folienabdichtung durch die heissen Treibgase gezündet, wie dies auch im Stand der Technik der Fall ist.
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1 Blatt Zeichnungen
CH236483A 1982-07-02 1983-05-02 Geschoss und verfahren zu seiner herstellung. CH660783A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US39460982A 1982-07-02 1982-07-02

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Publication Number Publication Date
CH660783A5 true CH660783A5 (de) 1987-06-15

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ID=23559687

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CH236483A CH660783A5 (de) 1982-07-02 1983-05-02 Geschoss und verfahren zu seiner herstellung.

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CH (1) CH660783A5 (de)
GB (1) GB2123124B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB2123124B (en) 1985-09-25
GB2123124A (en) 1984-01-25
GB8317114D0 (en) 1983-07-27

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