CH660889A5 - Auf einer zickzack-naehmaschine hergestellte naehmusteranordnung. - Google Patents

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CH660889A5
CH660889A5 CH3626/83A CH362683A CH660889A5 CH 660889 A5 CH660889 A5 CH 660889A5 CH 3626/83 A CH3626/83 A CH 3626/83A CH 362683 A CH362683 A CH 362683A CH 660889 A5 CH660889 A5 CH 660889A5
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CH3626/83A
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Guenter Meier
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Dorina Naehmasch
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Description

Die Erfindung betrifft eine Nähmusteranordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die Möglichkeiten der Zusammensetzung von aus einzelnen aufeinanderfolgenden Nähmustern gebildeten Musterreihen zu optisch wirkungsvollen Grossmustern wie z.B. Bordüren oder Zierborten durch Versatz des Nähgutes quer zur Vorschubrichtung am Ende einer Nähmusterreihe um jeweils mindestens eine Überstichbreite sind bisher zum einen wegen der geringen Variationsmöglichkeiten innerhalb der Nähmusterreihen und zum anderen deshalb sehr stark eingeschränkt, weil das jeweilige Folgenähmuster nicht in jeder beliebigen Richtung an das unmittelbar vorher genähte Muster angesetzt werden kann, ohne Springstiche zu erhalten. Das sind nicht zu den zu nähenden Nähmustern gehörende Verbindungsstiche zwischen den einzelnen Nähmustern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Anordnung einzelner Nähmuster so zu treffen, dass sie sich im Nähgut innerhalb des Überstichbreitenbereiches der Zickzack-Nähmaschine in wählbarer Richtung zu einer variantenreichen Nähmusterreihe aneinander ansetzen lassen, ohne dass Springstiche zwischen den Einzelmustern entstehen.
Durch die im Patentanspruch 1 angegebene Lösung dieser Aufgabe lassen sich die einzelnen Nähmuster im Nähgut auf den Überstichbreitenbereich jeder Zickzack-Nähmaschine verteilen und ohne die Entstehung von Springstichen auf der Vorder- oder Rückseite des Nähgutes in vielen Zusammenstellungen zu Nähmusterreihen aneinandersetzen, so dass durch Parallel-Anordnung mehrerer Musterreihen beispielsweise Bordürenmuster in den unterschiedlichsten Variationen herstellbar sind. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, Muster nach bestimmten Vorstellungen und Wünschen zusammenzustellen und mühelos Stickereien auszuführen, 5 die bisher nur in arbeits- und zeitintensiver Handarbeit herstellbar waren. Das trifft insbesondere bei der Ausbildung der Nähmuster nach Ansprach 2 zu.
Ein optisch guter Eindruck wird durch die Ausführung nach Anspruch 3 erzielt.
10 Durch die Anordnung nach Ansprach 4 ist es möglich, vollständige Einzelmuster nacheinander in Vorschubrichtung oder entgegengesetzt dazu unter Veränderung ihrer Lage innerhalb des Überstichbreitenbereiches aneinander zu fügen. Damit können bei Nähmaschinen mit grösserem Über-15 stichbreitenbereich abwechslungsreiche Musterreihen genäht werden.
Weitergehende Variationsmöglichkeiten ergeben sich aus den in den weiteren abhängigen Ansprüchen angegebenen Massnahmen.
20 Die Erfindung ist nachstehend anhand einer Auswahl von in der beigefügten Zeichnung dargestellten Kreuzstichmusterzusammenstellungen und einer vereinfacht dargestellten Zickzack-Nähmaschine zu ihrer Ausführung näher beschrieben.
25 Es zeigt: .
Fig. 1 die Ansicht einer Zickzack-Nähmaschine mit dem Antrieb der Überstichverstellung der Nadelstange und der Stichlängenverstellung des Stoffschiebers durch je einen elektronisch gesteuerten Schrittmotor;
30 Fig. 2 bis 11 in symbolischer Darstellung Beispiele von Kreuzstichmustern in Vollinien und, soweit erforderlich, deren spiegelbildliche Ausbildung gestrichelt;
Fig. 12 bis 14 die Stichfolge bei der Herstellung der in Fig. 2 bis 4 dargestellten Nähmusterbeispiele in grösserem 35 Massstab sowie die jeweils zugehörige Tabelle für die Positionssteuerwerte der Schrittmotoren;
Fig. 15 veranschaulicht die Entstehung von zwei Nähmusterreihen in vergrössertem Massstab;
Fig. 16 zeigt einen Abschnitt eines aus mehreren Nähmu-4o sterreihen zusammengesetzten Bordürenmusters etwa in natürlicher Grösse;
Fig. 17 veranschaulicht die Entstehung von zwei weiteren Nähmusterreihen in vergrössertem Massstab und
Fig. 18 zeigt einen Abschnitt eines aus mehreren Muster-45 reihen zusammengesetzten Bordürenmusters etwa in doppelter natürlicher Grösse.
Die Steuerung der Schrittmotoren für die Verstellung der Überstichbreite der Nadelstange und der Vorschublänge und Vorschubrichtung des Stoffschiebers der in Fig. 1 in Ansicht so dargestellten Zickzack-Nähmaschine durch einen Mikrocomputer ist in der deutschen Offenlegungsschrift 29 42 844 der Anmelderin ausführlich beschrieben. Zum Verständnis der vorliegenden Erfindung genügt es daher, nur die Beschreibung des Aufbaues der Nähmaschine wiederzugeben. 55 Die Nähmaschine ist mit einer Hauptwelle 40 ausgestattet, welche über eine Kurbel 41 und einen Lenker 42 eine mit einer Nadel 43 versehene, in einer Führungsschwinge 44 gelagerte Nadelstange 45 in vertikale Hubbewegungen versetzt. Die Führungsschwinge 44 ist dabei in dem nicht dargestell-6o ten Gehäuse der Nähmaschine mittels eines Zapfens 46 gelagert.
Die Führungsschwinge 44 weist einen Ansatz 47 auf, der über einen Lenker 48 mit einer Kurbel 49 verbunden ist, die auf der Welle 50 eines im Gehäuse der Nähmaschine ange-65 ordneten Schrittmotors 51 zur Steuerung der Überstichbreite der Nadel 43 befestigt ist.
Die Hauptwelle 40 treibt über eine nicht dargestellte Kette eine untere Welle 52 an. Auf der Welle 52 ist ein Zahnrad
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53 befestigt, welches mit einem Zahnrad 54 in Eingriff steht, einer Dreiteilung des Überstichbreitenbereiches B aufgebaut das auf einer parallel zur Welle 52 gelagerten Welle 55 befe- sind, in der die Breite des kleinsten Einzelmusters, 94 bis 99, stigt ist. Auf dieser ist ein Hebeexzenter 56 festgeschraubt, höchstens einem Drittel des Überstichbreitenbereiches B entweicher einen Nocken 57 trägt. Auf der Welle 55 ist ferner spricht. Diese Teilungen reichen im allgemeinen für die meiein Exzenter 58 befestigt, der von einer Exzenterstange 59 5 sten Stickarbeiten aus. Steht bei Zickzackmaschinen ein umgriffen wird, an der mittels eines Bolzens 60 zwei Lenker grösserer Überstichbreitenbereich zur Verfügung, so könnten 61 und 62 angelenkt sind. Der Lenker 61 ist über einen Bol- durch dessen weitere Unterteilung für die Anordnung der zen 63 mit einem Winkelhebel 64 drehbar verbunden, der auf einzelnen Nähmuster und die Kombination der normalen einer im Gehäuse der Nähmaschine befestigten Achse 65 Stichfolge mit deren Umkehrung unter entsprechender drehbar gelagert ist und über einen Arm 66 des Winkelhebels 10 Steuerung der Nährichtung sowie der Lage der Einzelmuster 64 und eine Stange 67 mit einer Kurbel 68 verbunden ist, die innerhalb des Überstichbreitenbereiches weitere Musterzu-auf der Welle 69 eines zweiten in dem Gehäuse der Maschine sammenstellungen und damit zusätzliche Mustervariationen angeordneten Schrittmotors 70 befestigt ist, der die Steue- geschaffen werden.
rung des Nähguttransportes der Nähmaschine bewirkt. Der elektronische Steuerteil der Nähmaschine ist so be-
Durch einen Bolzen 71 ist der Lenker 62 mit einem Arm 15 schaffen, dass die Steuerbefehle für die Schrittmotoren 51 72 eines auf der Welle 52 gelagerten Schwinghebels 73 gelen- und 70 jedes einzelnen Nähmusters in codierter Form im kig verbunden. Ein zweiter nach oben ragender Arm 74 des Festspeicher des Mikrocomputers gespeichert sind und von Schwinghebels 73 weist an seinem Ende einen Führungs- dort über ihre Anfangsadresse in gewünschter Reihenfolge in schlitz 75 auf, in dem ein Zapfen 76 geführt ist. Dieser ist an einen Programmspeicher eingegeben werden können, um die einem Tragarm 77 befestigt, der auf einer horizontalen, im 20 Schrittmotoren 51, 70 zum Herstellen der Nähmuster zu Gehäuse der Nähmaschine parallel zur Vorschubrichtung steuern. Da lediglich die Reihenfolge von Transportgrösse befestigten Achse 78 verschiebbar gelagert ist. An seinem und -richtung sowie die Überstichlage der Nadel von Nähfreien Ende trägt der Tragarm 77 einen Stoffschieber 79, der muster zu Nähmuster verschieden sind und die Form der zum Transport von Nähgut vorgesehen ist, welches von der Einzelmuster bestimmen, die Arbeitsweise beim Herstellen Nadel 43 im Zusammenwirken mit einem nicht dargestellten 25 der Einzelmuster aber im Prinzip bei allen im Speicher des Greifer vernäht wird. Der Tragarm 77 stützt sich über einen Mikrocomputers programmierten Nähmustern gleich ist, ge-nach unten gerichteten Steg 80 auf den Nocken 57 des He- nügt es zum Verständnis, das Entstehen einer Musterreihe beexzenters 56 ab. anhand der jeweiligen Stichfolge und der zugehörigen Auf-
Die beiden Schrittmotoren 51 und 70 sind in ihrem Auf- Stellung der jeweiligen Positionen von Nadel und Nähgut am bau und in ihrer prinzipiellen Steuerung identisch. Der 30 Beispiel der Herstellung einer aus den Nähmustern 90 und Schrittmotor 51 dient zur Steuerung der seitlichen Überstich- 93, Fig. 2, 12 und 15, zusammengesetzten Musterreihe M2
pendelbewegung der Führungsschwinge 44 gegenüber einer und M3 näher zu erläutern.
Ausgangsstellung, in der die Nadel 43 die Stellung «B0» in Aus dem Festspeicher des Mikrocomputers werden die der Überstichlage «L», siehe insbesondere Fig. 12 bis 14, ein- Anfangsadressen der codierten Programme für das Nähmu-nimmt, während der Schrittmotor 70 zur Steuerung der 35 ster 93 und 90 ausgewählt und einmal die Anfangsadresse Schiebebewegungen des Stoffschiebers 79 der Zickzack-Näh- für das Nähmuster 93 und dreimal nacheinander die An-maschine parallel zur Vorschubrichtung, Pfeil V, vorgesehen fangsadressen des Nähmusters 90 in einen Programmspeiist. eher eingegeben, wo sie durch das Betätigen einer Pro-
Die Schrittmotoren 51 und 70 werden, wie aus der deut- grammausführungstaste zur Ausführung der Nähmuster in sehen Offenlegungsschrift 29 42 844 bekannt, von einem Mi- <*0 der eingegebenen Reihenfolge abgerufen werden. Beim Nä-
krocomputer gesteuert, in dessen Speicher die Steuerbefehle hen werden dann in bekannter Weise nach jedem Abruf ei-
einer Vielzahl von beliebigen, in auswählbarer Reihenfolge ner Anfangsadresse automatisch die codierten Steuerdaten abrufbaren Nähmustern in codierter Form gespeichert sind, des betreffenden Nähmusters nacheinander abgerufen. Der so auch die Steuerbefehle für die Nähmuster nach den Fig. 2 Mikrocomputer steuert dabei über die Schrittmotoren 51
bis 14. 45 und 70 die seitlichen Pendelbewegungen der Nadelstangen-
Der maximale Überstichbreitenbereich B, innerhalb des- Führungsschwinge 44 und die Transportbewegungen des sen die Nadel 43 einen Stich bildet, d.h. in das Nähgut ein- Stoffschiebers 79 entsprechend der einprogrammierten Rei-
stechen kann, reicht von der Ausgangsstellung «B0» in der henfolge.
Stichlage «L» (LINKS) bis B36, Fig. 12 bis 14, der Stichlage Das Nähmuster 93, Fig. 2 und 12, dessen Stichfolge an «R» (RECHTS). Der Bereich einer maximalen Musterlänge 50 den Einstichpunkten 0 bis 6 erkennbar ist, denen in der Ta-T kann von TO bis T24 reichen und ist mit den Angaben TO belle die von den Schrittmotoren 51, 70 anzusteuernden Po-bis T24 bezeichnet. sitionen von Transport und Nadel zugeordnet sind, beginnt Die mit B0 bis B36 und TO bis T24 bezeichneten Punkte bei A in Transportposition TO mit dem Einstich der Nadel geben die jeweilige Überstichlage der Nadel 43 bzw. die Posi- 43 in der Überstichlage B18 im Einstichpunkt 0. In diese tion des Nähgutes beim Herstellen eines Nähmusters an. 55 Stellung der Nadel 43 wird die Führungsschwinge 44 durch Diese Positionen sind in der zugehörigen Tabelle für die den Schrittmotor 51 über die Kurbel 49 und den Lenker 48 Nähmuster 90 bis 93, Fig. 12 bis 14, angegeben, wobei für von der Ausgangsstellung B0 aus verschwenkt, während der die einzelnen Positionen des Nähgutes (Schrittmotor 70) das Schrittmotor 70 stillsteht. Der nächste, mit 1 bezeichnete Pluszeichen für Transportbewegungen zur Verschiebung des Einstich der Nadel 43 erfolgt in Transportposition T18 in Nähgutes in Vorschubrichtung, Pfeil V, und das Minuszei- 60 Nadelposition B36, d.h. der Schrittmotor 70 führt eine Bechen für Transportbewegungen des Nähgutes entgegenge- wegung in der einen Drehrichtung aus und verstellt dabei setzt zur Vorschubrichtung, Pfeil V, den Positionsangaben in den Stichsteller 60 bis 64 so, dass der Stoffschieber 79 das der zugehörigen Tabelle vorangestellt sind. Nähgut um die Strecke T, Fig. 12, in Vorschubrichtung,
Die Nähmuster 90 bis 93, Fig. 2 bis 4 bzw. 12 bis 14, sind Pfeil V, verschiebt. Der Schrittmotor 51 bringt gleichzeitig auf einer Zweiteilung des Überstichbreitenbereiches B aufge- 65 die Führungsschwinge 44 mit der Nadel 43 in die Position baut, in der die Breite des kleinsten Einzelmusters 90,92 und B36. Bei der Verstellung der Welle 69 des Schrittmotors 70
93 höchstens gleich der Hälfte des Überstichbreitenbereiches wird über die Kurbel 68, die Stange 67 und den Winkelhebel
B ist, während die Nähmuster 94 bis 105, Fig. 5 bis 11, auf 64 der Bolzen 63 so verstellt, dass seine Längsachse nicht
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mehr mit der Längsachse des Bolzens 71 fluchtet, so dass dem Schwinghebel 73 eine Schwingbewegung um die Welle 52 erteilt wird, die über den Arm 74 und den im Tragarm 77 befestigen Zapfen 76 als Schiebebewegung in Vorschubrichtung, Pfeil V, auf den das Nähgut transportierenden Stoffschieber 79 übertragen wird, der seine üblichen Hebebewegungen über den mit dem Steg 80 des Tragarms 77 zusammenwirkenden Nocken 57 des Hebeexzenters 56 erhält.
Zur Ausführung des dritten Stiches im Einstichpunkt 2 führt der Schrittmotor 70 eine Steuerbewegung in der entgegengesetzten Drehrichtung aus und verstellt den Stichsteller 60 bis 64 so, dass der Stoffschieber 79 das Nähgut um eine der Länge des Musters 93 entsprechende Strecke T entgegengesetzt zur Vorschubrichtung, Pfeil V, verschiebt, während der Schrittmotor 51 die Nadelstangen-Führungsschwinge 44 mit der Nadel 43 in die Position B18 verstellt. Nach Ausführung dieses Stiches verstellt der Schrittmotor 70 den Stichsteller 60 bis 64 wieder in der ersten Drehrichtung so, dass der Stoffschieber 79 dem Nähgut eine Bewegung von T18 nach T9 erteilt, während der Schrittmotor 51 die Führungsschwinge 44 mit der Nadel 43 in die Position B28 verstellt, in der ein weiterer Stich bei 3 gebildet wird. Nach dem gleichen Prinzip werden dann noch die Einstichpunkte 4, 5 und 6 zur Stichbildung und Komplettierung des Nähmusters 93 angesteuert, dessen Endstich im Punkte E bei 6 gebildet wird.
Wie bei diesem Nähmuster 93 ist auch bei allen übrigen Kreuzstichmustern 90 bis 105 die Stichfolge so gewählt, dass die Diagonalstrecken der Nähmuster jeweils von mindestens einem durchgehenden Fadenstück ohne Zwischenstich überdeckt werden, um einen guten optischen Eindruck der Kreuzstichmuster zu erzielen.
An der Stelle des Endstiches des Nähmusters 93 wird auch der Anfangsstich A der einprogrammierten Folgemuster 90 gebildet. Dieser Anfangsstich A des Folgemusters kann aber auch durch entsprechende Programmierung bei jedem Folgemuster weggelassen werden, weil bei der Auswahl und Programmierung der Nähmuster für die Herstellung von aus mehreren unterschiedlichen Nähmustern zusammenzustellenden Musterreihen, z.B. Ml bis M6, Fig. 15 bis 18, darauf zu achten ist, dass der jeweilige Endstich eines Nähmusters mit dem Anfangsstich des Folgemusters zusammenfallt, um nicht zu den Nähmustern gehörende Springstiche zu vermeiden.
Die Programme für die drei auf das Kreuzstichmuster 93 folgenden Kreuzstichmuster 90 werden in der eingegebenen Reihenfolge hintereinander abgearbeitet, wobei die Schrittmotoren 51 und 70 die einzelnen Einstichpositionen in der beim Nähen des Kreuzstichmusters 93 erläuterten Weise nacheinander ansteuern. Nachdem der Endstich E des dritten Kreuzstichmusters 90 gebildet ist, wird die Programmfolge für ein weiteres Kreuzstichmuster 93 und drei Kreuzstichmuster 90 so lange wiederholt, bis die aus diesen Kreuzstichmustern gebildete Musterreihe M2 die gewünschte Länge erreicht hat. Danach werden die Anfangsadressen der Programme für die Nähmuster 90 und 93 aus dem Programmspeicher in den Speicher des Mikrocomputers zurückgestellt und es werden ihre Anfangsadressen in der für die sich an die Musterreihe M2 anschliessende Musterreihe M3 gewünschten Reihenfolge - Nähmuster 90 einmal, Nähmuster 93 dreimal hintereinander - in den Programmspeicher eingegeben. Das Nähgut wird dann um das Mass des Überstichbreiten-bereichs B quer zur Vorschubrichtung, Pfeil V, versetzt eingelegt, wobei darauf zu achten ist, dass die zu nähende Musterreihe M3 auf der gleichen Höhe wie die Musterreihe M2 beginnt. Die einzelnen Kreuzstichmuster 90 und 93 werden dann unter entsprechender Steuerung der Nadel und des Nähgutes durch die Schrittmotoren 51 und 70 in ihrer einprogrammierten Reihenfolge wiederholt genäht und so zu der Musterreihe M3 aneinandergesetzt. Mehrere solcher Musterreihen M2 und M3 lassen sich auf diese Weise zu einem breiteren Bordürenmuster zusammenstellen. Fig. 16 zeigt ein aus je zwei Musterreihen M2 und M3 zusammengesetztes Bordürenmuster. An beiden Seiten dieser Musterreihen ist noch eine Musterreihe Ml angesetzt, die aus dem Kreuzstichmuster 91 genäht ist.
Aus Fig. 16 geht auch hervor, dass grössere Abstände zwischen zusammengesetzten Musterreihen durch Verbindungsreihen überbrückt werden können, die aus dem Nähmuster 92 gebildet sind. Das Nähgut wird zum Herstellen dieser Verbindungsreihen gegenüber den Musterreihen Ml bis M3 um 45° gedreht eingelegt. Dadurch erhalten die Fadenschenkel dieses Nähmusters die bei Kreuzstichstickerei richtige Lage und Ausrichtung.
Während die Musterreihen Ml bis M3 des in Fig. 16 dargestellten Bordürenmusters aus Nähmustern gebildet sind, die auf einer Zweiteilung des Überstichbreitenbereiches B aufgebaut sind, setzen sich die Musterreihen M4 bis M6, Fig. 17 des in Fig. 18 dargestellten Bordürenmusters aus Nähmustern zusammen, die auf einer Dreiteilung des Überstichbreitenbereiches B aufgebaut sind. Wie in Fig. 17 ersichtlich, ist die Nähmaschine zum Nähen der Musterreihe M5 in der Reihenfolge der Nähmuster 94, 96, 95, 95, 104, 95, 97, 94, 105 zu programmieren. Zum Nähen der Musterreihe M6 ist die Programmfolge der Nähmuster 95, 97, 94, 94, 105, 94, 96, 95, 104. Die Auswahl ist so zu treffen, dass der Endstich eines Nähmusters jeweils den Anfangsstich des Folgemusters bildet. Nach eigenen Vorstellungen kann somit eine Vielzahl von Nähmustern in Musterreihen zusammengestellt werden, aus denen durch Parallelanordnung beeindruckende Grossmuster herstellbar sind.
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4 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

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1. Auf einer Zickzack-Nähmaschine hergestellte Nähmusterordnung, dadurch gekennzeichnet, dass im Nähgut im Bereich einer Musterlänge (T) innerhalb des Überstichbrei-tenbereiches (B) der Zickzack-Nähmaschine einzelne, aus mehreren Stichen gebildete Nähmuster genäht sind, deren Breite einen Bruchteil der Breite des Überstichbreitenberei-ches (B) beträgt und bei denen der jeweilige Endstich (E) im Bereich einer Musterlänge (T) den Anfangsstich (A) des Folgemusters im nächsten Bereich einer Musterlänge (T) bildet.
2. Nähmusteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nähmuster aus mehreren Stichen in einem quadratischen Feld gebildete Kreuzstichmuster (90 bis 105) sind.
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PATENTANSPRÜCHE
3, dadurch gekennzeichnet, dass der Endstich (E) jedes Nähmusters von dessen Anfangsstich (A) parallel zur Vorschubrichtung (Pfeil V) versetzt ist.
3. Nähmusteranordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die vom letzten Einstich der Nadel (43) zum Endstich eines Kreuzstichmusters reichende Diagonalstrecke von einem durchgehenden Fadenstück überdeckt ist.
4, dadurch gekennzeichnet, dass zu einzelnen Nähmustern eine spiegelbildliche Ausbildung vorhanden ist.
6. Nähmusteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis
4. Nähmusteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, dass aufeinanderfolgende Nähmuster innerhalb des Überstichbreitenbereiches (B) wahlweise parallel zur Vorschubrichtung hintereinander, quer zur Vorschubrichtung nebeneinander oder parallel und quer zur Vorschubrichtung hintereinander gestaffelt angeordnet sind.
7. Nähmusteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis
5. Nähmusteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere unter sich gleiche Nähmuster zu einem Gruppengrundmuster innerhalb des Überstichbreitenbereiches (B) im Bereich einer Musterlänge (T) zusammengefaßt sind.
CH3626/83A 1982-09-21 1983-07-01 Auf einer zickzack-naehmaschine hergestellte naehmusteranordnung. CH660889A5 (de)

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