CH661157A5 - Endverschluss fuer hochspannungskabel verschiedenen aufbaues. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen universell einsetzbaren Endverschluss für elektrische Hochspannungskabel, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Dieser Endverschluss dient für den Einsatz mit Hoch- und Höchstspannungskabeln verschiedener Dimensionen und/oder unterschiedlicher Bauart, z.B. mit Öl-, Papier/Masse- oder Kunststoff-isolierten bzw. Öl- oder Gas-Druckkabeln.
Es ist schon seit langem bekannt (GB-PS 228 525), bei Kabelendverschlüssen für Höchstspannungskabel das elektrische Feld mit Hilfe von Kondensatoreinlagen in der Endverschlusskeule linear zu steuern, gegebenenfalls in Verbindung mit einer in deren Fussbereich ausgebildeten, felderweiternden Elektrode. Die Herstellung solcher Endverschlusskeulen ist jedoch aufwendig und erfordert grosse Geschicklichkeit des Monteurs, da die Keule am Montageort aus Bändern erstellt, sowie in einen Isolierkörper eingebaut, und dieser mit entsprechenden Endarmaturen ausgestattet werden muss.
Im Hinblick auf unterschiedliche Kabeltypen, z.B. kunststoffisolierte oder öl- bzw. gasdruckisolierte Hoch- und Höchstspannungskabel verschiedener Dimensionen, ist aber auch die Lagerhaltung einer Vielzahl von unterschiedlich bemessenen und/oder gestalteten Isolierkörpern, Armaturen und sonstigen für den Aufbau eines solchen Endverschlusses notwendigen Teilen erforderlich. Es versteht sich, dass auch dies den Herstellungsaufwand von Kabelendverschlüssen für Kabel unterschiedlichen Aufbaues und/oder Dimensionen erheblich erhöht.
Ein in jüngerer Zeit aus DE-GM 8 021 618 bekanntgewordener Endverschluss für polyäthylenisolierte Hochspannungskabel weist — ähnlich dem vorausgehend beschriebenen Endverschluss — eine das Leiterende umgebende Abschlusskeule auf, die unter Einfügung von leitenden Einlagen zur kapazitiven Feldsteuerung lagenweise aus Bändern aufgebaut, und anschliessend verschweisst und vernetzt ist, so dass sie einen einheitlich homogenen Körper bildet. Dieser ist im unteren Bereich konisch gestaltet und mit einer felderweiternden Elektrode in Form einer dort aufgebrachten Schicht aus halbleitenden Bändern und einer darüber gewickelten Schicht aus Kupferdraht bzw. Litze versehen. Diese Elektrode wird bei der Montage mit der Abschirmung des Kabels elektrisch leitend verbunden und somit geerdet. Ebenso wie bei dem älteren Endverschluss ist auch hierbei die Herstellung der Endverschlusskeule mit erheblichem Arbeitsaufwand und zugleich, da montageabhängig, mit einem Unsicherheitsfaktor verbunden. Desgleichen sind um die Wickelkeule ein äusserer Isolierkörper und entsprechende Endarmaturen erforderlich, die ebenfalls in verschiedenen Grössen und Ausführungen auf Lager gehalten werden müssen, mit dem vorerwähnten Nachteil.
Schliesslich ist auch noch ein im Baukastensystem aus im wesentlichen gleichgestalteten Teilen zusammensetzbarer Endverschluss mit kapazitiver Feldsteuerung sowie einer felderweiternden Elektrode im Fussbereich aus DE-OS 2 154 082 bekanntgeworden. Dieser Endverschluss besteht, abgesehen von den Endarmaturen, im wesentlichen aus einer die Isolierung eines abzuschliessenden Kabelendes umgebenden flexiblen isolierenden Hülle, die von einer kapazitiven Feldsteuerung in Form einer Vielzahl von abwechselnd angeordneten leitenden bzw. isolierenden Ringscheiben zusammengesetzt ist. Diese sind in
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bezug auf die Kabelachse in radialen Ebenen, quasi in Reihenschaltung übereinander angeordnet, wobei die oberste der leitfähigen Scheiben mit der leiterpotentialaufweisenden Kopfarmatur, und die unterste leitfähige Scheibe über eine zweiteilige felderweiternde Elektrodenanordnung, welche ihrerseits aus einem leitfähig gemachten und einem isolierenden Kunststoffformteil besteht, mit der geerdeten Fussarmatur bzw. der äusseren Leitschicht des Kabels verbunden sind. Die gesamte Kondensatoranordnung ist in einem äusseren Isolierkörper eingeschlossen, der seinerseits aus mit mechanischen Verbindungseinrichtungen, z.B. Bajonettverschlüssen oder Schraubverbindungen, vorgefertigten und so zusammenschliessbaren Teilringen aus einem geeigneten Giessharz bzw. -Gemisch zusammengesetzt ist.
In einer Ausführungsform ist dieser Endverschluss aus einer Mehrzahl von vorgefertigten Ringteilen, bestehend aus je einem Abschnitt des Aussenisolators sowie einem Abschnitt der inneren flexiblen Isolierhülse und einer Mehrzahl von koaxial dazwischen angeordneten Kondensatorelementen, zusammengesetzt, welche zu deren elektrisch und mechanisch festen sowie flüssigkeitsdichten Zusammenschluss ausgebildet sind. In einer weiteren Ausführungsform dieses Endverschlusses kann die flexible innere Isolierhülle so bemessen sein, dass zwischen ihrer Innenfläche und der Oberfläche der Kabelisolierung ein Ringspalt verbleibt, welcher mit Öl gefüllt ist, wobei in der Kopfarmatur ein Vorrats- bzw. Expansionsraum für das Isolieröl eingebaut ist.
Der besagte Endverschluss lässt sich aus den vorgefertigen Teilen in verschiedenen Längen zusammensetzen, die bausteinartig miteinander verbunden werden können, um eine das Feldpotential allmählich und im wesentlichen linear abbauende Endverschlussgarnitur zu bilden, entsprechend den jeweiligen Betriebsbedingungen, wie Spannungshöhe, Luftfeuchtigkeit usw. Die so geschaffene Anpassungsfähigkeit dieses Endverschlusses bedingt jedoch schwerwiegende Nachteile, deren wesentlicher darin liegt, dass eine Vielzahl von radial angeordneten Kondensatorelementen erforderlich ist, um den Feldlinien-Durchgriff zu begrenzen und eine ausreichende Feldsteuerwirkung zu erreichen.
Dies sowie das Erfordernis der Ausbildung sowohl der Kondensatorelemente als auch der übrigen Baukastenteile dieses bekannten Endverschlusses und seiner Endarmaturen mit kompliziert gestalteten Verbindungs- und Zusammenschlusseinrichtungen führen jedoch zu einem so hohen Herstellungsaufwand,
dass hierdurch der Vorteil einer weitgehenden Anpassungsfähigkeit des Endverschlusses an unterschiedliche Betriebsbedingungen mehr als aufgewogen wird. Ein weiterer Nachteil dieses Endverschlusses liegt darin, dass die radiale Anordnung der Kondensatorelemente zu einer raumaufwendigen Konstruktion mit grossem Durchmesser führt, weshalb er aus Platzgründen für viele Anwendungszwecke, z.B. an Transformatoren- und/ oder Hochspannungsschalter-Gehäusen, nicht einsetzbar ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen universell einsetzbaren, das elektrische Feld möglichst linear steuernden Endverschluss mit möglichst geringen Abmessungen zu schaffen, der die erforderliche elektrische und mechanische Festigkeit in hohem Masse aufweist, wobei der Übergang von der äusseren Leitschicht eines abzuschliessenden Kabels zu der kapazitiven Feldsteuerung des Endverschlusses unter Vermeidung einer unzulässig hohen Feldkonzentration gewährleistet ist, und hierzu ein Baukastensystem mit einer geringen Anzahl vorgefertigter Bauteile anzugeben, das eine problemlose Anpassung dieses Überganges und somit des Endverschlusses an Kabel unterschiedlicher Art und/oder Dimensionen ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichnete Erfindung gelöst. Dieser liegt der Gedanke der funktions-mässigen und räumlichen Aufteilung bzw. Trennung des Endverschlusses in einen das Feld kapazitiv steuernden, mechanisch und elektrisch festen, starren Isolierkörper und einen diesem zugeordneten, an verschiedene Kabeltypen und -Durchmesser anpassungsfähigen, felderweiternden Bauteil zugrunde.
Weitere Ausgestaltungen und verschiedene Ausführungsvarianten der Erfindung sind mit den abhängigen Ansprüchen 2 bis 10 angegeben, von welchen die Ansprüche 2 und 3 die Ausgestaltung des Isolierkörpers dieses Endverschlusses und die Ansprüche 4 bis 7 verschiedene Ausführungsvarianten des diesem im Fussbereich zugeordneten Bauteiles betreffen. Die Ansprüche 8 bis 10 beziehen sich auf Einrichtungen im Fussbereich des Endverschlusses für dessen Einsatz mit anderen als kunststoffisolierten Kabeltypen, z.B. Öl- oder Papier/Masse-Kabel.
Die Vorteile der Erfindung liegen vor allem darin, dass mit gegenüber dem Stand der Technik wesentlich einfacheren, montagefreundlicheren und somit wirtschaftlicheren Mitteln der lineare Feldabbau im Kabelendbereich bewirkt wird, wobei sich die Ausbildung und Anordnung einer Endverschlusskeule oder dergleichen innerhalb des Isolierkörpers erübrigt. Dies bringt den weiteren Vorteil einer raumsparenden schlanken Bauweise mit sich, welche den problemlosen Einsatz dieses End verschlusses an Transformator- oder Schaltergehäusen bzw. sonstigen elektrischen Geräten mit geringer Anschlussfläche ermöglicht. Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung liegt in der vielseitigen Anpassungsfähigkeit dieses Endverschlusses als Folge der besonderen Ausgestaltungen seines dem Fuss des Isolierkörpers auswechselbar zugeordneten und in diesem Bereich das elektrische Feld im Einklang mit der kapazitiven Feldsteuerung des Isolierkörpers erweiternden Bauteiles. Es genügt somit die Lagerhaltung einer geringen Anzahl nur hinsichtlich der vorgesehenen Betriebsspannungsbereiche unterschiedlich bemessener Isolierkörper sowie einiger Typen des dem Isolatorfluss zugeordneten Bauteiles für alle üblichen Kabeltypen und -dimensio-nen.
Wesentlich ist hierzu, dass die kapazitiven Feldsteuerelemente als einander in Abständen übergreifende koaxiale Kondensatoreinlagen innerhalb der Wandung des mechanisch festen und starren, vorzugsweise zylindrischen Isolierkörpers angeordnet sind, der eine Kopfarmatur trägt, und an dessen Fussbereich eine Fussarmatur befestigt ist, und dass ihm ein Bauteil auswechselbar zugeordnet ist, das sowohl mit einer felderweiternden Elektrode als auch mit einem Abstandsadapterab-schnitt, bzw. — für eine refraktive Feldsteuerung, deren Einsatz mit Mittelspannungskabeln an sich bekannt ist — ohne Elektrode als felderweiterndes Adaptionsteil ausgebildet ist.
Der Isolierkörper ist aus einem nichtkeramischen Werkstoff, z.B. einem Giessharz, Hartpapier oder einem glasfaserverstärkten Kunststoff als Hohlzylinder mit einer sich radial auswärts erstreckenden, rotationssymmetrischen Ausnehmung im Inneren seines Fussbereiches ausgebildet, welche der Aufnahme des zugeordneten Bauteiles dient. Die Ausnehmung ist entsprechend der Aussenkontur des zugeordneten Bauteiles bemessen und gleich diesem an ihrer oberen Begrenzungsfläche kegelig sowie an ihrer äusseren Begrenzungsfläche zylindrisch oder leicht konisch ausgestaltet und zumindest über einen Abschnitt der letzteren elektrisch leitfähig gemacht. Das zugeordnete Bauteil kann je nach dem Verwendungszweck des Endverschlusses verschiedentlich ausgestaltet sein, wie nachstehend näher erläutert ist. Vorteilhaft ist ferner die Umhüllung des Isolierkörpers mit einem besonders kriechstromfesten Isolierstoff, z.B. einem Silikonkautschuk, wobei die Hülle, insbesondere für den Einsatz in Freiluft, auch mit hiervon abstehenden, mechanischen Schirmen ausgebildet sein kann.
Nachstehend ist die Erfindung unter Angabe weiterer Einzelheiten und Vorteile derselben anhand von in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In der Zeichnung zeigen im Halbschnitt:
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Fig. 1 einen für den Einsatz in einem kunststoffisolierten Hochspannungskabel adaptierten Endverschluss,
Fig. 2 eine für den Einsatz mit einem Papier/Masse-isolier-ten Kabel adaptierte Ausführungsvariante desselben,
Fig. 3 eine im Fussbereich für eine refaktive Feldsteuerung eingerichtete Ausführungsvariante,
Fig. 4 eine Ausführungsvariante des Endverschlusses mit teilweise in den Isolatorfuss verlegter felderweiternder Steuerung,
Fig. 5 den Endverschluss der Fig. 4 mit refraktiver felderweiternder Steuerung,
Fig. 6 eine Ausführungsvariante mit zugeordnetem kegeligen Bauteil,
Fig. 7 einen Endverschluss der gleichen Art, der für den Einsatz mit öl- oder auch gasdruckisolierten Kabeln eingerichtet ist.
In allen in der Zeichnung dargestellten Ausführungs- bzw. Anwendungsvarianten des Endverschlusses sind sein zylindrischer oder leicht konischer Isolierkörper mit 1, und ein ihm zugeordnetes felderweiterndes Bauteil mit 2 bezeichnet. Eine Kopfarmatur 3 und eine Fussarmatur 4 können auf dem Isolierkörper 1 auf verschiedene Weise angeordnet, bzw. an dessen Fussbereich 11 befestigt, z.B. in dessen Wandung teilweise eingesetzt, daran festgeklebt, oder am Fussende angeschraubt sein, wie dies insbesondere in den Fig. 1 bzw. 2 angedeutet ist. Hierzu können bei der Anfertigung des Isolierkörpers 1 Gewindebuchsen in dessen Fussbereich 11 eingesetzt werden. Wesentlich ist bei diesem Isolierkörper 1 die Anordnung einander konzentrisch übergreifender kapazitiver Feldsteuerelemente 5 in dessen Wandung. Die Anzahl dieser Elemente 5, die aus Metallfolie, leitend gemachter Kunststoffolie, Russ- oder Graphitschichten, in Lagen gewickelten Metallfasern oder dergleichen bestehen können, richtet sich nach der vorgesehenen Länge des Isolierkörpers bzw. dem Spannungsbereich, für den er ausgelegt ist. Sie kann für den Einsatz mit Höchstspannungskabeln bis zu 20 betragen.
Der Isolierkörper 1 ist als Hohlzylinder oder Hohlkegel mit einer sich von dessen zentraler Durchgangsöffnung in seinem Fussbereich 11 radial auswärts erstreckenden Ausnehmung 7 ausgebildet. Diese ist an ihrer oberen Begrenzungsfläche 9 kegelig, sowie an ihrer äusseren Begrenzungsfläche 8 zylindrisch oder leicht konisch ausgestaltet. Die äussere Begrenzungsfläche 8 ist zumindest über einen Abschnitt 10 der letzteren elektrisch leitfähig gemacht. Dementsprechend ist auch das in diese Ausnehmung 7 einsetzbare, dem Fussbereich 11 des Isolierkörpers 1 auswechselbar zugeordnete Bauteil 2 ausgebildet. Dieses ist zugleich, z.B. mit einer felderweiternden Elektrode 12, zur Verhinderung des Auftretens einer unzulässig hohen elektrischen Feldstärke in diesem Bereich, und zum Ausgleich von Querschnittsdifferenzen zwischen der Isolierung eines abzuschlies-senden Kabels 21 und der Durchlassöffnung des Isolierkörpers 1 eingerichtet. Der elektrisch leitfähige Abschnitt 10 der äusseren Begrenzungsfläche 8 der rotationssymmetrischen Ausnehmung 7 des Isolierkörpers 1 geht unmittelbar in das äusserste bzw. unterste kapazitive Feldsteuerelement 5 des Isolierkörpers 1 über. Der leitfähige Abschnitt 10 kann — über die felderweiternde Elektrode 12 des Bauteiles 2 — der leitenden Durchverbindung dieses kapazitiven Steuerelementes 5 mit der die Abschirmung eines abzuschliessenden Hochspannungskabels 21 bildenden äusseren Leitschicht 14 desselben dienen. Wie in Fig. 3 und 5 gezeigt ist, kann dieser leitfähige Abschnitt 10 aber auch als Aussenelektrode eines refraktiven Feldsteuersystems in diesem Bereich dienen, wobei zusätzlich eine leitfähige Verbindung zwischen dem Abschnitt 10 und der äusseren Leitschicht 14 eines abzuschliessenden Kabels 21 eingerichtet wird.
Bei einer in Fig. 4 und 7 gezeigten Variante des Isolierkörpers 1 ist in dessen Fussbereich 11 ein Stück des Bauteiles 2 mit wenigstens einem Abschnitt 15 seiner felderweiternden Elektrode 12 integriert, wobei der Adapterabschnitt des Bauteiles 2 als gesondert auswechselbares Adapterstück 13 ausgebildet ist. Für den Einsatz des Endverschlusses mit kunststoffisolierten Kabeln ist das Bauteil 2 aus einem isolierenden oder leitfähig gemachten elastomeren Kunststoff vorgefertigt und an seiner im wesentlichen konischen, vorzugsweise konkav gekrümmten Unterfläche mit einer elektrisch leitenden Schicht 6 als felderweiternde Elektrode 12 ausgebildet. Das Bauteil 2 bzw. das Adapterstück 13 kann aus einem elastomeren, gegenüber dem Isolieröl vorzugsweise unempfindlichen Isolierstoff vorgefertigt sein.
In dieser Ausführungsform kann das Bauteil 2 bzw. das Adapterstück 13 als refraktives Feldsteuer- und Adaptionsteil aus einem elastomeren Isolierstoff vorgefertigt sein, der gegenüber jenem des Isolierkörpers 1 und der Kabelisolierung eine wesentlich höhere Dielektrizitätskonstante aufweist. Als solcher kommt z.B. ein Kunststoff auf Äthylen-Propylen-Kautschukba-sis in Betracht.
Für den Abschluss von Höchstspannungskabeln aller Arten ist das Bauteil 2 bzw. das Adapterstück 13 zumindest in seinem im wesentlichen trichterförmigen, vorzugsweise mit einer konkaven Krümmung ausgestalteten unteren Bereich elektrisch leitfähig gemacht, z.B. mit einer die felderweiternde Elektrode 12 zumindest teilweise bildenden elektrisch leitenden Schicht 6 ausgebildet.
Hingegen ist für den Einsatz des Endverschlusses mit Papier/Masse- oder dergleichen isolierten Kabeln, z.B. Ölkabel oder Gasaussendruckkabel, die Ausbildung dieses Bauteiles 2 bzw. Adapterstückes 13 als sich auswärts im wesentlichen konisch verjüngender Wickel aus isolierendem Band, z.B. Papier-, Kreppapier- oder Kunststoff-Folienband vorgesehen, auf dessen konkav gekrümmter Unterfläche als felderweiternde Elektrode 12 die elektrisch leitende Schicht 6, z.B. aus Russpapier oder Kufergewebeband, angeordnet, insbesondere aufgewickelt ist. Ein solcher Wickel kann problemlos in der gewünschten Form und Dicke erstellt werden. Er bringt den Vorteil seiner Öl- oder Masse-Durchlässigkeit mit sich, so dass sich besondere Massnahmen für den Durchsatz von Öl oder Masse erübrigen. Aus dem freien Ende der Kabelisolierung austretendes Öl oder Masse füllt den ringförmigen Spaltraum 23 innerhalb der Durchlassöffnung des Isolierkörpers 1 und durchsetzt das als Bandwickel ausgebildete zugeordnete Bauteil 2. Das Öl bzw. die Masse gelangt in einen öl- oder massegefüllten Kabeleinführungstrichter 16, der an die Fussarmatur dicht angeschlossen, z.B. an den Fuss des Isolierkörpers 1 bzw. an der Grundplatte dicht angeschraubt oder an der letzteren angelötet bzw. ange-schweisst ist, und über einen Nippel 22 mit einem nicht gezeigten Expansionsgefäss für die Isoliermasse bzw. das Isolieröl verbunden werden kann.
Bei den Ausführungsvarianten dieses Endverschlusses mit dem aus einem elastomeren Isolierstoff vorgefertigten Bauteil 2 ist für den Einsatz mit Ölkabeln oder dergleichen zumindest ein vom Inneren des Kabeleinführungstrichters 16 zum ringförmigen Spaltraum 23 im Inneren des Isolierkörpers 1 führender Kanal 17 vorgesehen. Dieser kann in Form einer durchgehenden, gegebenenfalls zur Achsrichtung des Endverschlusses geneigten Bohrung im Fussbereich 11 des Isolierkörpers 1 oder durch das Bauteil 2 bzw. das Adapterstück 13 führende Bohrung oder auch zwischen Längsnuten 18 an der Mantelfläche des Bauteiles 2 und/oder der dieser anliegenden Begrenzungsfläche 8 im Inneren des Isolierkörperfussbereiches 11 ausgebildet sein, wie dies in Fig. 7 gezeigt ist. Besonders vorteilhaft ist der Kanal 17 im wesentlichen mit wendeiförmigem Verlauf gestaltet, so dass einmal der Weg des ölgefüllten Kanals wesentlich länger ist, als bei geradem Verlauf desselben, welcher im wesentlichen dem Verlauf der Feldlinie folgt, und sich der Verlauf des Kanals 17 hierbei vom Verlauf der Feldlinien wesentlich unterscheidet. Die Vorabausbildung mit den Ölkanälen 17,
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18 bringt erhebliche Montagevorteile, da sich Wickelarbeiten am Montageort erübrigen.
Insbesondere für den Freilufteinsatz kann der Isolierkörper 1 an seiner Mantelfläche vorteilhaft mit einer sich von der Kopfarmatur 3 bis an die Fussarmatur 4 erstreckenden Hülle 19 s aus einem besonders kriechstromfesten Isolierstoff, z.B. einem Silikonkautschuk, umschlossen, und diese in Abständen mit kriechstromfesten Schirmen 20 bestückt sein. Wenn die kriech-stromfeste Hülle 19 aus mit je einem Schirm 20 vorgefertigten und vorzugsweise mit dem gleichen Isolierstoff dicht miteinander verbundenen Abschnitten zusammengesetzt ist, bildet sie einen absolut dichten Überzug an der Oberfläche des Isolierkörpers 1, der dessen Kriechstromfestigkeit und Lebensdauer sehr wesentlich erhöht.
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5 Blätter Zeichnungen
Claims (10)
1. Universell einsetzbarer Endverschluss für elektrische Hochspannungskabel, mit einem mechanisch starren Isolierkörper (1), der eine Kopfarmatur (3) trägt und an dessen Fussbereich (11) eine Fussarmatur (4) befestigt ist, und mit einem in deren Nähe angeordneten, das elektrische Feld erweiternden Bauteil (2) sowie mit kapazitiven Feldsteuerelementen (5), dadurch gekennzeichnet, dass die kapazitiven Feldsteuerelemente (5) als einander in Abständen übergreifende koaxiale Kondensatoreinlagen in dem starren Isolierkörper (1) angeordnet sind, dem das mit einer felderweiternden Elektrode (12) und mit einem Abstandsadapterabschnitt versehene bzw. als felderweiterndes Adaptionsteil ausgebildete Bauteil (2) auswechselbar zugeordnet ist.
2. Kabelendverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolierkörper (1) aus einem nichtkeramischen Werkstoff, z.B. Giesharz, Hartpapier oder glasfaserverstärktem Kunststoff, mit einer rotationssymmetrischen Ausnehmung (7) im Inneren seines Fussbereiches (11) ausgebildet ist, die entsprechend der Aussenkontur des von diesem umfassten Bauteiles (2) bemessen, gleich diesem an ihrer oberen Begrenzungsfläche (9) kegelig sowie an ihrer äusseren Begrenzungsfläche (8) zylindrisch oder leicht konisch ausgestaltet, und zumindest über einen Abschnitt (10) der letzteren elektrisch leitfähig gemacht ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Kabelendverschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den Fussbereich (11) des Isolierkörpers (1) ein Stück des Bauteiles (2) mit wenigstens einem Abschnitt (15) seiner felderweiternden Elektrode (12) integriert ist, wobei sein Adapterabschnitt als gesondert auswechselbares Adapterstück (13) ausgebildet ist.
4. Kabelendverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (2) oder das Adapterstück (13) als sich auswärts im wesentlichen konisch verjüngender Wickel aus isolierendem Band, z.B. Papier-, Kreppapieroder Kunststoffolienband, ausgebildet, und als felderweiternde Elektrode (12) an seiner vorzugsweise konkav gekrümmten Unterfläche eine elektrisch leitende Schicht (6), z.B. aus Russpapier oder Kupfergewebeband, vorgesehen, insbesondere aufgewickelt ist.
5. Kabelendverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (2) oder das Adapterstück (13) als aus einem elastomeren Isolierstoff gefertigter, hinsichtlich seiner Aussenkontur im wesentlichen dem Inneren des Fussbereiches (11) des Isolierkörpers (1) angepasster Ringkörper ausgebildet ist.
6. Kabelendverschluss nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (2) oder das Adapterstück (13) als re-fraktives Feldsteuer- und Adaptionsteil aus einem elastomeren Isolierstoff, der gegenüber jenem des Isolierkörpers (1) und der Kabelisolierung eine wesentlich höhere Dielektrizitätskonstante aufweist, z.B. auf Äthylen-Propylen-Kautschuk-Basis, gefertigt ist.
7. Kabelendverschluss nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (2) oder das Adapterstück (13) zumindest in dem im wesentlichen trichterförmig, vorzugsweise mit einer konkaven Krümmung ausgestalteten unteren Bereich elektrisch leitfähig gemacht, z.B. mit einer die felderweiternde Elektrode (12) zumindest teilweise bildenden elektrisch leitenden Schicht (6) ausgebildet bzw. versehen ist.
8. Kabelendverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein vom Inneren eines an die Fussarmatur (4) dicht angeschlossenen Kabeleinführungstrichters (16) zum Inneren des Isolierkörpers (1) führender Kanal (17) vorgesehen ist.
9. Kabelendverschluss nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (17) in Form einer durchgehenden, gegebenenfalls zur Achsrichtung dés Endverschlusses geneigten Bohrung im Fussbereich (11) des Isolierkörpers (1) oder des
Bauteiles (2) oder des Adapterstückes (13), oder zwischen Längsnuten (18) an dessen Mantelfläche und/oder der dieser dicht anliegenden Begrenzungsfläche (8) im Inneren des Isolier-körper-Fussbereiches (11) ausgebildet ist.
10. Kabelendverschluss nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (17) im wesentlichen wendeiförmig gestaltet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19823210563 DE3210563C3 (de) | 1982-03-23 | 1982-03-23 | Endverschluß für Hochspannungskabel verschiedenen Aufbaues |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH661157A5 true CH661157A5 (de) | 1987-06-30 |
Family
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