CH661768A5 - Panik-stangengriffbeschlag zum betaetigen von tuerschloessern. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Panik-Stangengriffbeschlag mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1. so Türen, die im Falle einer Panik schnell und möglichst einfach geöffnet werden sollen, werden mit sogenannten Stangengriffen ausgerüstet, die mit einer sich über die Breite der Tür erstreckenden Griffstange versehen sind. Diese Griffstange ist an verschwenkbaren Hebeln gehalten. Läuft ss man gegen die Stange an, so werden die Hebel verschwenkt. Diese Verschwenkbewegung wird auf das Schloss derart übertragen, dass dessen Riegel bzw. Fallen geöffnet werden. Um diese Entriegelung durch blosses Anlaufen gegen die Griffstange zu erreichen, müssen die die Griffstange hal-60 tenden Hebel geneigt zur Türebene angeordnet sein, damit sie bei einer etwa senkrecht zur Türblattebene gerichteten Stosskraft auf die Griffstange entsprechend verschwenken können.
Es sind Panik-Stangengriffbeschläge bekannt, die Alumi-65 nium-Gussteile aufweisen. Derartige Gussteile sind nicht nur teuer, sondern bei Feuerschutztüren wegen der mangelnden Hitzebeständigkeit von Aluminium nicht einsetzbar.
Ein bekannter Stangengriffbeschlag (US-PS 1 025 102) ist
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hinsichtlich seiner Eignung nicht für Feuerschutztüren ausgewiesen. Über Materialbeschaffenheit und Spiel ist nichts ausgesagt. Vor allem aber sind die Hebel der Griffstangen um feste Drehachsen an einem Beschlagoberteil gehalten und arbeiten über einen wiederum an dem Beschlagoberteil gehaltenen Zwischenhebel auf eine Zahnstange, die in diesem Oberteil längsverschiebbar geführt ist. Die Zahnradnuss ist dagegen an einem Unterteil des aus diesem und dem Oberteil bestehenden gehäuseartigen Türbeschlagschildes gehalten.
Dies bringt zunächst montagetechnische Nachteile mit sich, weil ausser der Zahnradnuss die anderen an dem Ver-schwenk- und Längsverschiebe-Mechanismus mitwirkenden Teile in dem Oberteil des Beschlagschildes montiert werden müssen. Hier wird es zumindest schwierig, dieses Oberteil in gefälliger Weise als einstückiges Gebilde auszugestalten. Bei Einsatz im Rahmen einer Feuerschutztür ist im Brandfalle der Oberteil von Strahlungs- und Strömungswärme unmittelbar betrofffen. Entsprechend frühzeitig bzw. stark werden die betätigten Teile erhitzt, so dass deren Bewegungsführungen durch Verbrennen von Schmiermitteln und Wärmeausdehnungen entsprechend beeinträchtigt sind. Vor allem aber führen die Lagerungen der Hebel an hinsichtlich der Achsrichtung im montierten Zustand starren Achsen verhältnismässig weit vom Torblatt entfernt im Oberteil des Beschlages dazu, dass bereits bei geringer Unebenheit des Torblattes hinsichtlich der Anbringungsstellen der beiden eine Griffstange haltenden Türbeschlagschilder Spannungen auftreten, die die Leichtgängigkeit des Beschlages beeinträchtigen bzw. zu Verspannungen führen, was sich auch auf das ebene Aussehen des Türblattes nachteilig auswirken kann. Zumindest entstehen montagetechnische Schwierigkeiten. Bei Einsatz im Rahmen einer Feuerschutztür treten bereits bei geringer Wärme Verziehungen bzw. Verwölbungen des brandbeaufschlagten Türblattes auf, so dass die über die Griffstange verbundenen Hebel verklemmen und der Griff nicht mehr verschwenkt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Panik-Stangengriffbeschlag der eingangs genannten Art so auszugestalten, dass er sich besonders einfach montieren lässt, eine leichtgängige Bedienbarkeit gesichert ist und er nach aussen hin gefällig und anderen normalen Türschildern entsprechend in Erscheinung tritt. Insbesondere soll auch im Falle der Anbringung an Feuerschutztüren die Betätigung im und nach dem Brandfalle sichergestellt sein.
Durch die erfindungsgemässe Halterung der Hebel je an einem Gelenklager werden nicht zu vermeidende Ferti-gungsungenauigkeiten in der Ebene der Türblattfläche ohne weiteres ausgeglichen. Besondere montagemässige Massnahmen oder Rücksichten sind nicht erforderlich. Im Falle des Einsatzes bei Feuerschutztüren ist die Lagerung der Hebel je in einem Gelenklager von besonderer Wichtigkeit, weil damit auch Verwerfungserscheinungen der Türblätter im Brandfalle ausgeglichen werden, die sich bei starrer Achsausbildung in entsprechenden Neigungsänderungen der Hebel zueinander äussern würden. Da diese Neigungsänderungen durch die Gelenklager ausgeglichen bzw. verhindert werden, lässt sich der Stangengriff auch während und nach einem Brande noch wirksam betätigen.
Die Gelenklager sind vorzugsweise massengefertigte Teile, die entsprechend preiswert im Handel erhältlich sind. Dabei können Gleitlager mit kugelkalottenförmigem Eingriff Verwendung finden. Das die innere Lagerfläche aufweisende Bauteil solcher Lager kann aus einem Kunststoff bestehen, der bei einer Wärmebelastung, wie sie im Brandfalle auftreten kann, schrumpft oder anderweitig so reagiert, dass ein für die Gelenkbewegung erforderliches Spiel sichergestellt bleibt. Vorzugsweise werden noch preiswertere Pendel-
Kugellager oder auch Ring-Pendellager bzw. kurz Pendellager nach deutscher Industrienorm genannt, eingesetzt. Es kommen aber auch andere Gelenklager in Betracht, beispielsweise in Form eines Kardangelenkes.
Durch die Ausbildung der kraftübertragenden Bauteile des Stangengriffs aus hitzebständigen Materialien, insbesondere aus Stahl und Feinguss, sowie durch die fertigungstechnisch einfache Herstellung bzw. die Verwendung handelsüblicher Massenbauteile werden die Voraussetzungen für einen bei Feuerschutztüren verwendbaren, billigen Stangengriff geschaffen. In besonders bevorzugter Ausbildung bestehen die Griffstange und die Hebel aus Stahl.
Durch die in besonders bevorzugter Ausführung zweiteilige Ausbildung der Hebel können zunächst die Unterschilder bequem und exakt montiert werden. Dies kann grundsätzlich im Verbindungszustand der beiden Hebelteile geschehen, so dass durch die zwischen den Hebeln angeordnete Griffstange die richtige Beabstandung der Unterschilder erreicht wird. Danach werden die Hebel in ihre beiden Teile getrennt, die Abdeckschilder werden auf die Unterschilder gesetzt und an diesen festgelegt, woraufhin die Hebelteile wieder miteinander verbunden werden. Diese Montage ist äusserst einfach und zugleich sehr exakt.
Die zweiteilige Ausbildung des Hebels in einem gelagerten Teil und einem an dem zugehörigen Stangenende angeordneten Teil ist derart getroffen, dass die einander zugewandten Enden dieser Teile aneinander spielfrei festgelegt, aber auch getrennt werden können. Dies geschieht vorzugsweise mit Hilfe einer Verschraubung. In bevorzugter Ausführung wird die Verbindungsstelle derart ausgebildet, dass das Ende des einen Hebels in eine gabel- oder kastenförmige Endausbildung des anderen Hebels eingeschoben wird. Im Rahmen der Überlappungsfläche zwischen dem Endbereich und der Endausbildung wird dann die Verschraubung vorgesehen.
Die Unterschilder sind vorzugsweise in ihren Abmessungen an diejenigen anderer, üblicher Beschläge angepasst, so dass sich entsprechend typisierte Einbauverhältnisse ergeben und ein einheitliches Aussehen bei einer Türfront und dergleichen erreichbar ist. Die Unterschilder sind vorzugsweise als O-förmige Stahl-Stanz- und Biegeteile ausgeführt, die insbesondere rechts und links der Griffstange wahlweise einsetzbar sind. Dies vereinfacht Fertigung und Lagerhaltung. Insbesondere sind Zahnstangen am Boden und gegebenenfalls einer der Seitenschenkel der Unterschilder längsverschiebbar geführt und mittels einer Zugoder Druckfeder in die Verschiebelage federbelastet beaufschlagt, die der Stellung des Stangengriffes in der Schloss-Schliesslage entspricht. Dabei kann derjenige der beiden Hebel, der gegebenenfalls nicht zur Betätigung des Schlosses dient, aufgrund der in soweit starren Kopplung mit dem anderen Hebel über die Griffstange gar nicht oder in anderer Weise federbelastet in seine Schliessstellung beaufschlagt sein. Es ist im Rahmen der Erfindung auch inbegriffen,
einen oder beide der Hebel anders als über die Federbelastung der Zahnstange, beispielsweise mittels einer an dem bzw. den Hebeln angreifenden Torsionsfeder, in die Schliessstellung des Stangengriffes zu beaufschlagen.
Die Abdeckschilder können aus Kunststoff oder Aluminium gefertigt sein. Die Hebel können mit einer Verkleidung, insbesondere aus Kunststoff, versehen sein, die sich in farblich harmonischer Weise an einen Kunststoffüberzug der Griffstange, beispielsweise in Form eines Schrumpfschlauches, anpasst und diesen insbesondere tüllenförmig übergreift. Die Ankopplungder Hebel an die Griffstange kann dabei derart erfolgen, dass die aus Flachstahl bestehenden Hebelseelen mit Abbiegungen in entsprechend bemessene schlitzförmige Ausnehmungen in den beiden
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Endbereichen der Griffstange eingreifen.
Es erscheint grundsätzlich möglich, beispielsweise die Innenschale des Pendellagers an dem Unterschild beidendig zu lagern und den Hebel an der Aussenschale des Lagers zu befestigen. In bevorzugter Ausführung wird jedoch jeder Hebel an ein axiales Ende eines der Lagerteile des zugehörigen Pendellages angeschlossen, während das andere Lagerteil an dem Unterschild festgelegt wird.
Diese und weitere bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen und detailierten Beschreibungen im Zusammenhang mit den in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispielen, auf die besonders Bezug genommen wird und deren nachfolgende Beschreibung die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Stangengriffe dieser Art in Anbringung an einer zweiflügeligen Feuerschutztür;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines der Hebel mit einem zugeordneten Teilendbereich der Griffstange bei abgenommenem Deckschild und unter Weglassen anderer Verkleidungen bei einem ersten Ausführungsbeispiel;
Fig. 3 eine Schnittdarstellung durch ein Gelenklager des Hebels gemäss Fig. 1 ;
Fig. 4 eine Schnittdarstellung durch den Anschlussbereich des Hebels nach den Fig. 2 und 3 an den dargestellten Endbereich der Griffstange;
Fig. 5 eine Schnittdarstellung eines zweiten Ausführungsbeispieles nach der Linie II-II in Fig. 6 auf den Boden des Unterschildes gesehen ;
Fig. 6 eine Schnittdarstellung nach der Linie III-III in Fig. 5 auf eine Innenseite des Türbeschlagschildes gesehen, wobei der Hebel ungeschnitten wiedergegeben ist;
Fig. 7 eine Schnittdarstellung nach der Linie IV-IV in Fig. 5;
Fig. 8 eine schematische Explosionsansicht der für die Montage zu handhabenden Einzelteile des Ausführungsbeispieles nach den Fig. 5 bis 7.
Fig. 1 zeigt schematisch eine zweiflügelige Feuerschutztür mit den beiden Türflügeln 1 und 2, auf denen jeweils das Ausführungsbeispiel eines Panik-Stangengriffs wiedergegeben ist, deren Griffstangen 3 an Hebeln 4 schwenkbar an dem jeweiligen, gestrichelt dargestellten, nach oben und/ oder unten schliessenden Treibriegelschloss 7 angreifend gelagert ist. Die Hebel 4 durchgreifen Oberschilder 5, die jeweils auf ein Unterschild 6 (Fig. 2) aufgesetzt sind. Beim Anlauf an die oder eine der Griffstangen 3 wird das zugehörige Treibriegelschloss 7 bzw. ein zum Nachbarflügel hin gerichtet arbeitendes Schloss in die Öffnungsstellung überführt.
Fig. 2 zeigt in perspektivischer Darstellung das Unterschild 6 eines der Hebel 4 bzw. desjenigen, der bei Betätigung des Stangengriffes das dem Türflügel, dem er zugeordnet ist, zugehörige Treibriegelschloss 7 betätigt. Das Unterschild 6 ist insgesamt U-förmig ausgebildet und in der auch für andere bzw. übliche Schlossbetätigungen vorgesehenen Grössenordnung ausgeführt. Es besteht aus einem Boden 8 oder Stegteil, an welchem beidseitig flache Schenkel 9 und 10 abgebogen ausgebildet sind. An der dem Betrachter der Zeichnung zugewandten Seite angeordneten Schenkel 10 ist eine in Abbiegungsrichtung des Schenkels verlängert ausgeführte Wange 11 ausgebildet, an der ein insgesamt mit 12 bezeichnetes Pendellager befestigt ist.
Das Pendellager 12 ist mit seiner Lagerschale 13 an der Wange 11 festgelegt und weist einen Anschlussbolzen 14 auf, der aufgrund seiner in Zusammenhang mit Fig. 3 noch näher erläuterten Kugelzonen-Lagerung in der Lagerschale 13 innerhalb eines begrenzten Raumwinkelbereiches mit seiner
Längsachse in der Lage ist zu taumeln, d.h. jeden dieser Raumwinkel einzunehmen. Mit diesem Anschlussbolzen 14 ist der dargestellte der beiden Hebel 4 fest verschraubt, an welchem in noch näher anhand von Fig. 4 zu erläuternder Weise das ihm zugeordnete Ende der Griffstange 3 verdrehfest angeordnet ist.
Der Hebel 4 weist von seiner Befestigungsstelle an dem Anschlussbolzen 14 des Gelenklagers 12 aus gesehen einen längeren Hebelarm 15 auf, an dessen Ende der angrenzende Endbereich der Griffstange 3 festgelegt ist. Der zweite, zu dem ersten Hebelarm 15 in stumpfem Winkel von der Befestigungsstelle ausgehende Hebelarm 16 ist wesentlich kürzer und weist an seinem Ende eine Klauenöffnung 17 auf, mit welcher ein Mitnehmerbolzen 18 umgriffen ist.
Der Mitnehmerbolzen 18 ist an einem plattenförmigen Vorsprung 19 vorgesehen, der integraler Bestandteil einer Zahnstange 20 ist, die mit einer Zahnradnuss 21 in kämmendem Eingriff gehalten ist und an demjenigen ihrer Endbereiche 22, der etwa in die Öffnungsverschwenkbewegungs-richtung - Pfeil 23 - der Griffstange 3 weist, in das eine Ende einer Schraubenzugfeder 24 eingehängt, die sich in Längsrichtung der Zahnstange 20 von dieser abstrebend erstreckt und mit ihrem anderen Ende an einer auf den Schenkel 10 zugerichteten Endabbiegung 25 des Schenkels 9 gehalten ist.
Die Zahnstange 20 ist nebst Vorsprung 19 und Mitnehmerbolzen 18 insgesamt als Feingussteil hergestellt, das keiner Nachbearbeitung bedarf und dabei in ausreichenden Stückzahlen letztlich billig bereitzustellen ist. Dasselbe gilt für die Zahnradnuss 21. Diese ist im Boden 8 des Unterschildes 6 gelagert und in der Lagerstellung durch eine obere Abdek-kung 26 gehalten, die an der Wange 11 festgelegt ist. Die Zahnradnuss 21 ist damit in einfacher Weise zu montieren. Sie dient zugleich als Abstützung der Zahnstange 20 gegen Ausbrechen aus ihrer Längsführung, die durch den Boden 8 und den Schenkel 9 des Unterschildes 6 gebildet wird. Ein Entfernen der Zahnstange 20 vom Boden 8 des Unterschildes 6 verhindert der Eingriff zwischen der Klauenöffnung 17 des kurzen Hebelarms 16 des Hebels 4 mit dem an dem Vorsprung 19 der Zahnstange 20 ausgebildeten Mitnehmerbolzen 18. Im Anlagebereich des Vorsprunges 19 ist der Schenkel 9 mit einer Erhöhung 27 versehen, so dass der Vorsprung 19 zwischen diesem und dem Endbereich des kurzen Hebelarms 16 des Hebels 4 liegt, der den an der der Erhöhunggegenüberliegenden Seite des Vorsprunges 19 abragenden Mitnehmerbolzen 18 mit der Klauenöffnung 17 umgreift. Damit ist eine schädlich grosse Schwenkbewegung der Zahnstange 20 um ihre Längsachse verhindert.
Diese besondere Art der Führung und Stützung von Zahnstange 20 und Zahnradnuss 21 ermöglicht eine besonders einfache Montage, wobei zu beachten ist, dass die Bauteile alle mit verhältnismässig grossem Spiel einander zugeordnet sind.
Es ist aus Fig. 2, auf die besonders Bezug genommen wird, ohne weiteres ersichtlich, dass bei Verschwenken des Hebels 4 in Richtung des Pfeiles 23 um die Anschlussachse 14, die aufgrund der starren Kopplung zwischen den beiden zu dem Stangengriff gehörenden Hebeln über die Griffstange 3 in der dadurch eingestellten Ausrichtung verbleibt, die Zahnstange 20 gegen die Kraft der Feder 24 entlang der Kante zwischen dem Boden 8 und dem Schenkel 9 des Unterschildes 6 translatorisch verschoben wird und damit die mit dem Schloss verbundene Zahnradnuss 21 dreht, und zwar um 90° bei einer Hebelverschwenkbewegung von ca. 60°.
Fig. 3 zeigt eine Schnittdarstellung durch den Mittelbereich des Gelenklagers 12 nach der Linie III-III in Fig. 2. An der Wange 11 des Unterschildes 6 ist die Lagerschale 13 des Gelenklagers 12 festgelegt, die eine hohlkugelzonenförmig ausgebildete innere Lagerschale 28 aufweist. Der Anschluss4
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bolzen 14 ist mit einer Schraube 29 an dem Hebel 4 festgelegt und weist eine Hülse 30 auf, die dem Hebel 4 zugewandt mit einer kragenförmigen Ausweitung 31 versehen ist, diese Hülse umgibt ein innerer Lagerkörper 32, der eine kugelzo-nenförmig ausgebildete äussere Lagerschale 33 aufweist, die an der inneren Lagerfläche 28 der Lagerschale 13 dreh- und in einem bestimmten Raumwinkelbereich verschwenkbar anliegt. Dieser Raumwinkelbereich wird durch das Spiel zwischen einem Anschlussbolzenansatz 34 und einer diesen aufnehmenden Öffnung 35 in der Wange 11 bestimmt.
Fig. 4 zeigt eine praktische Ausführung des Anschlusses des Hebels 4 an das ihm zugeordnete Ende der Griffstange 3. Der als Flachstanzteil ausgebildete Hebel 4 ist in seinem Endbereich des langen Hebelarms 15 mit einem auf die Griffstange 3 zu abgebogenen Endteil 36 versehen, der in eine entsprechend schlitzförmige Ausnehmung 37 eines in diesem Endbereich der Griffstange 3 festgelegten Aufnahmeteils 38 eingeführt und dort auf beliebige Weise festgelegt wird. Dadurch wird ein formschlüssiger Anschluss zwischen dem Hebel 4 und der Griffstange 3 erreicht. Der Aufnahmeteil 38 kann durch eine durchgehende Stangenausbildung in dieser Körperform ersetzt werden. Ist dies nicht der Fall, kann der Aufnahmeteil 38 in das Stangenrohrende eingepresst oder mit einer Stiftverbindung, die auch den Endteil 36 durchgreifen kann, festgelegt sein.
Die rohrförmige Griffstange 3 ist mit einem Kunststoffüberzug 39, insbesondere in Form eines Schrumpfschlauches, überzogen. Der Hebel 4 ist in einen Kunststoffmantel 40 eingebettet, der dem angrenzenden Ende der Griffstange 3 zugewandt einen tüllenförmigen Ansatz 41 aufweist, der den verkleideten Stangengriff 3 aussenseitig umgreift. Auf diese Weise ist bei einfacher Ausgestaltung und Montage eine gefällige äussere Erscheinung ermöglicht.
Die in Fig. 5 bis 7 gezeigten Schnittdarstellungen lassen den Aufbau des 2. Ausführungsbeispieles eines der Türbeschlagschilder mit angrenzendem Griffstangenabschnitt im einzelnen erkennen.
Fig. 5 zeigt im wesentlichen eine Draufsicht auf das Unterschild 96 eines der Hebel 4 bzw. desjenigen, der bei Betätigung des Stangengriffbeschlages das dem Türflügel, dem er zugeordnet ist, zugehörige Treibriegelschloss 7 bewegt. Das Unterschild 96 ist im wesentlichen flach und im übrigen U-förmig ausgebildet und in der auch für andere bzw.
übliche Schlossbetätigungen vorgesehenen Grössenordnung ausgeführt. Es besteht aus einem Boden 98 oder Stegteil, an welchem beidseitig bereichsweise Schenkel 99 und 110 abgebogen ausgebildet sind. An der in den Fig. 5 und 7 linken Seite ist im Rahmen des Schenkels 110 eine in Abbiegungs-richtung des Schenkels verlängert ausgeführte Wange 111 ausgebildet, an der ein insgesamt mit 112 bezeichnetes Pendelkugellager bzw. Ring-Pendellager befestigt ist (Fig. 7).
Das Pendellager 112 ist mit seiner äusseren Lagerschale 113 an der Wange 111 festgelegt und weist einen Anschlussbolzen 114 auf, der gegenüber der äusseren Lagerschale 113 innerhalb eines bestimmten Raumwinkelbereiches mit seiner Längsachse in der Lage ist zu taumeln, d.h. jeden dieser Raumwinkel einzunehmen. Mit diesem Anschlussbolzen 114 ist der dargestellte der beiden Hebel 4 fest verschraubt, und zwar dessen einer Teil 4', auch als Lagerteil zu bezeichnen, während der andere Teil 4" - Griffteil - in noch näher zu erläuternder Weise an dem zugehörigen Griffstangenende befestigt ist.
Der gesamte Hebel 4 weist von seiner Befestigungsstelle an dem Anschlussbolzen 114 des Pendellagers 112 aus gesehen einen längeren Hebelarm 115 auf, an dessen Ende der angrenzende Endbereich der Griffstange 3 festgelegt ist. Der Lagerteil 4' weist dabei zwischen der Lagerstelle an dem Anschlussbolzen 114 und seinem nach aussen gerichteten
Ende einen bogenförmigen Verlauf auf, um sicherzustellen, dass der im Zuge der Verschenkbewegung der Griffstange 3 näher an die Türfläche hin verschobene äussere Hebelabschnitt hinsichtlich des von der Lagerstelle aus zum Boden 98 des Unterschildes 96 hin gerichtete kürzere Abschnitt 116 des Teils 4' im Zuge seiner Verschwenkbewegung hinsichtlich der Ebene des Bodens 98 etwa in der Mitte seines Ver-schwenkweges einen Umkehrpunkt durchläuft. Am Ende des kürzeren Hebelarmes 116 ist eine Klauenöffnung 117 vorgesehen, welche einen Mitnehmerbolzen 118 umgreift.
Der Mitnehmerbolzen 118 ist an einem plattenförmigen Vorsprung 119 vorgesehen, der integraler Bestandteil einer Zahnstange 120 ist, die mit einer Zahnradnuss 121 in kämmendem Eingriff gehalten ist und an demjenigen ihrer Endbereiche 122, der etwa in der Öffnungsverschwenkbewe-gungsrichtung - Pfeil 123 (Fig. 6) - der Griffstange 3 weist, in das eine Ende einer Schraubenzugfeder 124 eingehängt ist. die sich in Längsrichtung der Zahnstange 120 von dieser abstrebend erstreckt und mit ihrem anderen Ende an einer an dem Lagerschildboden 98 ausgebildeten Abbiegung 125 gehalten ist.
Die Zahnstange 120 ist nebst Vorsprung 119 und Mitnehmerbolzen 118 sowie einem später noch abzuhandelnden Vorsprung 146 insgesamt als Feingussteil hergestellt, das keiner Nachbearbeitung bedarf und dabei in ausreichenden Stückzahlen letztlich billig bereitzustellen ist. Dasselbe gilt für die Zahnradnuss 121. Letztere ist im Boden 98 des Unterschildes drehbar gelagert und in der Lagerstellung durch eine obere Abdeckung 126 gehalten, die an der Wange 111 festgelegt ist. Die Zahnradnuss 121 ist damit in einfacher Weise zu montieren. Sie dient zugleich als Abstützung der Zahnstange 120 gegen Ausbrechen aus ihrer Längsführung, die durch den Boden 98 und den Schenkel 99 des Unterschildes 96 gebildet wird. Gegen ein Ausbrechen aus der Längsführung senkrecht zum Boden 98 ist die Zahnstange 120 an ihrer der Zahnradnuss 121 abgewandten Seite mit einem Vorsprung 146 versehen, der in ein parallel zur Längsführung verlaufendes Langloch 147 in dem Schenkel 99 bzw. eine an diesem ausgebildeten Erhöhung 127 eingreift.
Diese besondere Art der Führung und Stützung von Zahnstange 120 und Zahnradnuss 121 ermöglicht eine besonders einfache Montage, wobei zu beachten ist, dass die Bauteile alle mit verhältnismässig grossem Spiel einander zugeordnet sein können.
Es ist aus Fig. 6 ohne weiteres ersichtlich, dass bei Verschwenken des Hebels4 in Richtung des Pfeiles 123 um die Achse des Anschlussbolzens 114 die aufgrund der starren Kopplung zwischen den beiden zu dem Stangengriffbeschlag gehörenden Hebeln über die Griffstange 3 in der dadurch eingestellten Ausrichtung verbleibt, die Zahnstange 120 gegen die Kraft der Feder 124 entlang der Kante zwischen dem Boden 98 und dem Schenkel 99 des Unterschildes 96 translatorisch verschoben wird und damit die mit dem Schloss verbundene Zahnradnuss 121 dreht, und zwar um ca. 92° bei einer Hebelverschenkbewegung von ca. 60°.
Fig. 7 zeigt eine Schnittdarstellung quer durch den Lagerbereich des Unterschildes nach der Linie IV-IV in Fig. 5. An der Wange 111 des Unterschildes 96 ist die äussere Lagerschale 113 des Gelenklagers 112 festgelegt, die eine hohlku-gelzonenförmig ausgebildete innere Lagerschalenfläche 128 aufweist, an der zwei parallele Ringe von Kugeln anliegen, die in Laufrillender inneren Lagerschale 131 geführt sind. Der Anschlussbolzen 114 ist mit einer Schraube 129 an dem Hebel 4 festgelegt und weist einen Abschnitt 130 auf, welcher in die Bohrung der inneren Lagerschale 131 eingesetzt ist. Die innere Lagerschale 131 liegt an einem äusseren Kragen 132 des Abschnittes 130 des Anschlussbolzens 114 an und wird an ihrer anderen Schulter durch eine Unterlegscheibe
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Die Fig. 6 und 7 zeigen eine praktische Ausführung des Anschlusses des Hebels 4 an das ihm zugeordnete Ende der Griff Stange 3.
Der als Flachstanzteil ausgebildete Hebel 4 ist in seinem Endbereich des langen Hebelarms 115 bzw. des äusseren Endbereiches des Griffteils 4" mit einem auf die Griffstange 3 zu abgebogenen Endteil 136 versehen, der in eine entsprechend schlitzförmige Ausnehmung 137 in der Innenwand der Griffstange 3 eingeführt und dort auf beliebige Weise festgelegt wird. Dies kann einfach durch einen so weiten Eingriff geschehen, dass die rechtwinklige Ausrichtung zwischen Griffstange und Hebel und die Beabstandung der befestigten beiden Unterschilder für sicheren Eingriff sorgen. Dadurch wird ein formschlüssiger Anschluss zwischen dem Hebel 4 und der Griffstange 3 erreicht.
Die rohrförmige Griffstange 3 ist mit einem Kunststoffüberzug 133, insbesondere in Form eines Schrumpfschlauches, überzogen. Der Hebel 4 ist in einen Kunststoffmantel 140 eingebettet, der dem angrenzenden Ende der Griffstange 3 zugewandt einen tüllenförmigen Ansatz 141 aufweist, der den verkleideten Stangengriff 3 ausssenseitig umgreift. Auf diese Weise ist bei einfacher Ausgestaltung und Montage eine gefällige äussere Erscheinung möglich.
Der Lagerteil 4' des Hebels 4 ragt mit einem Endbereich 138 über das Abdeckschild 5 hinaus, wenn letzteres auf das Unterteil 96 aufgesetzt ist, wie dies Fig. 6 erkennen lässt. Das Griffteil 4" des Hebels 4 ist mit einer gabel- oder kastenförmigen Endausbildung 142 versehen, die hier aus Blechen gebildet wird, die an die vier Seitenflächen des als Flacheisen ausgebildeten Griffteils 4" angeschweisst sind und frei überragend abstehen. In den dadurch gebildeten kastenförmigen Hohlraum greift im Verbindungszustand der Endbereich 138 5 des als eben solches Flacheisen ausgebildeten Lagerteils 4' des Hebels 4 ein. Im Überlappungsbereich sind zwei Schrauben 143 vorgesehen, die durch Bohrungen in den Breitseitenblechen 144 und der Griffinnenseite des Kunststoffmantels 140 geführt und in dazu fluchtend angeordnete io Gewindebohrungen 145 im Endbereich 138 des Lagerteils 4' eingeschraubt sind.
Fig. 8 zeigt die Einzelteile, die bei der Montage gehandhabt werden müssen, wobei man sich vorstellen kann, dass die is Verbindung zwischen den Hebeln 4 und der Griffstange 3 bereits vorhanden ist. Das Unterschild mit dem Getriebe aus Zahnstange und Zahradnuss sowie dem an dem Pendellager 112 angeordneten Lagerteil 4' des Hebels 4 bildet eine vormontierte Einheit. Diese Einheit enthält alle im Zuge der 20 durch die Griffstange bzw. die Hebel eingeleitete Ver-. schwenkbewegung betätigten Bauteile. Nach Anschrauben des Unterschildes 96 auf die Türblattfläche wird das Abdeckschild 5 aufgesetzt und - wie aus den Fig. 5 und 6 erkennbar -durch Übergreifen eines abgebogenen Abschnittes 148 am 25 oberen Ende des Unterschildes 96 und Festlegen am unteren Ende durch Eindrehen einer Madenschraube 149 in einer Haltevertiefung 150 des Unterschildes an diesem festgelegt. An den dann aus dem Abdeckschild 5 herausragenden Abschnitt 138 des Halteteils 4' wird der Griffteil 4" festge-30 legt, wie dies vorstehend im Zusammenhang mit den Fig. 6 und 7 beschrieben worden ist. Zuvor kann - falls getrennt angeliefert - die Verbindung zwischen dem Stangengriff und den beiden frei abragenden Hebelenden erfolgen, wie dies ebenfalls vorstehend dargelegt wurde. Auf diese Weise ergibt 35 sich eine besonders einfache und schnelle Montage, die darüberhinaus aufgrund der Pendellager eine einwandfreie Beweglichkeit auch bei nicht ebener Türblattfläche gewährleistet.
B
4 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Panik-Stangengriffbeschlag für die Betätigung von Schlössern an Türen, der eine sich praktisch über die Türblattbreite erstreckende Betätigungsstange aufweist, die beid-endig an Hebeln gehalten ist, welche schwenkbar je an einem türblattseitig anbringbaren Unterschild gelagert sind, in nicht betätigter Stellung schräg zu der im Anbringungszustand parallel zur Türblattfläche verlaufenden Anlageebene des Unterschildes gehalten sind und von denen wenigstens einer mit dem zwischen der Offen- und der Schliessstellung beweglichen Schliessteil des Schlosses über eine von dem Hebel längsverschiebbare, in Schliessstellung federbelastete Zahnstange und eine in diese kämmend eingreifende Zahn-radnuss getrieblich verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (4) an dem jeweiligen Unterschild (6; 96) über ein Gelenklager ( 12 ; 112) gehalten sind, dessen einer Lagerteil (14,30,32; 114, 130,131) gegenüber einem anderen (13;
113) neben einer Rotationsbewegung in einem sphärischen Winkelbereich verschwenkbar ist.
2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche kraftübertragenden Bauteile (3,4,20,21 ; 120, 121) von der Betätigungsstange (3) bis zum Schloss-Anschluss-Bauteil (21 ; 121) aus nach Massgabe der für Feuerschutztüren geforderten Höchsttemperatur hitzebeständigen Werkstoffen gefertigt und als Stanz-, Fassondreh-, Feingussbzw. Massenfertigungsteile ausgebildet sind.
3. Beschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Gelenklager ( 12) aus einem inneren Lagerteil (14,30,32) mit einer kugelzonenförmigen Aussen-lagerfläche (33) und aus einer Lagerschale (13) mit entsprechend angepasst hohlkugelzonenförmiger Innenlagerfläche (28) besteht.
4. Beschlag nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenklager (112) als Pendelkugellager (Ring-Pendellager) ausgebildet sind.
5. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die getriebliche Verbindung zwischen dem Hebel (4) und der Zahnstange (20; 120) als - insbesondere spielbehaftete-Klauen-Bolzen-Verbindung (17, 18; 117, 118) ausgebildet ist.
6. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnstange (20; 120) an dem Unterschild (6; 96) längsverschieblich geführt ist und dass die Zahnradnuss (21 ; 121) an dem Unterschild (6; 96) drehbar gelagert ist.
7. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (4) an ihren der Betätigungsstange (3) zugewandten Enden jeweils einen in Stangenlängsrichtung abgebogenen Endteil (36; 136) aufweisen, der in eine im jeweiligen Endbereich der Betätigungsstange (3) vorgesehene Ausnehmung (37 ; 137) verdrehgesichert eingreift.
8. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebel (4) im aus dem Schild herausragenden Bereich jeweils in einenKunststoffmantel (40; 140) eingebettet sind, dass die Betätigungsstange (3) einen Kunststoffüberzug (39 ; 139), insbesondere in Form eines Schrumpfschlauches, aufweist und dass die Kunststoffmäntel (40 ; 140) der Hebel (4) den Kunststoffüberzug (39 ; 139), der Betätigungsstange in deren Endbereichen tüllen-förmig übergreifen.
9. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsstrecke der Betätigungsstange (3) im Hinblick auf die Drehwinkelstrecke der Zahnradnuss (21 ; 121) übersetzt ist, und zwar insbesondere in einem Verhältnis von etwa 2:3 derart, dass der Verdrehwinkel der Betätigungsstange (3) etwa 60° zur Unterschild-Anlagefläche beträgt und dass das Übersetzungsverhältnis zwischen der Zahnstange (20 ; 120) bei deren unter der Ver-
schwenkbewegung der Betätigungsstange (3) erfolgender translatorischer Bewegung und der Zahnradnuss (21 ; 121) so bemessen ist, dass der Verdrehwinkel der Zahnradnuss (21 ; 121) wenigstens 90° beträgt.
s
10. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Hebel (4) an das axiale Ende eines der Lagerteile (14; 114) des Pendellagers (12; 112) angeschlossen ist und dass der kurze Hebelarm (16; 116) des jeweiligen Hebels (4) gegenüber dessen Verbindungsstelle io mit dem Lagerteil (14; 114) derart abgekröpft ist, dass der lange Hebelarm (15 ; 115) des Hebels (4) etwa oberhalb des Längsmittelbereiches des Unterschildes (6; 96) aufragt.
11. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Hebel Abdeckschilder durchgreifen, die aufgesetzt auf die is Unterschilder mit diesen jeweils ein gehäuseartiges Türbeschlagschild bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckschilder (5) den jeweils durchgreifenden Hebel (4) allseits umfassend einstückig ausgebildet sind und beide Hebel (4) in jeweils zwei Teile (4', 4") getrennt und verbindbar ausgebildet sind, deren einer (4') an dem zugehörigen Unterschild (96) gelagert und deren anderer (4") an dem zugehörigen Ende der Griffstange (3) gehalten ist.
12. Beschlag nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der an dem Unterschild (96) gelagerte Teil (4') des Hebels (4) bei geschlossenem Türbeschlagschild (5 und 96) mit einem Endbereich (138) über das Abdeckschild (5)
abragt, der zwischen die Schenkel ( 144) einer gabelförmigen Endausbildung (142) des anderen Teils (4") des Hebels (4) einsetzbar und in diesem Einsetzbereich durch - insbesondere zwei - Schrauben (143) festlegbar ist.
13. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Eingriff mit der Zahnradnuss (121) gegenüberliegenden Seite der Zahnstange (120) ein Vorsprung (146) angeordnet ist, der in ein Langloch (147) eingreift, welches in einer Erhöhung (127) des Schenkels (99) des wenigstens bereichsweise U-förmig ausgebildeten Unterschildes (96) parallel zu dessen Boden (98) verlaufend ausgespart ist.
14. Beschlag nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch 40 gekennzeichnet, dass der eine Teil (4' ) des Hebels (4) zwischen der Lagerstelle an dem Anschlussbolzen (114) und seinem Endbereich (138) senkrecht zur Achse des Anschlussbolzens (114) bogenförmig verlaufend ausgebildet ist.
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-
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