CH661860A5 - Vorrichtung zur externen fixierung von knochenfragmenten. - Google Patents

Vorrichtung zur externen fixierung von knochenfragmenten. Download PDF

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CH661860A5
CH661860A5 CH6375/83A CH637583A CH661860A5 CH 661860 A5 CH661860 A5 CH 661860A5 CH 6375/83 A CH6375/83 A CH 6375/83A CH 637583 A CH637583 A CH 637583A CH 661860 A5 CH661860 A5 CH 661860A5
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support rod
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rod
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Leo Prof Dr Gotzen
Uwe Dr Brudermann
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Ortopedia Gmbh
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung in Form eines Gerüstes, zur externen gegenseitigen Fixierung von Knochenfragmenten mit Halterungen für stiftförmige, in die jeweiligen Knochenfragmente einsetzbare Implantate, mit einer Trägerstange mit nicht kreisförmigem Profil sowie mit mindestens zwei auf die Trägerstange verdrehungssicher aufgesteckten, in deren Längsrichtung verschiebbaren und mittels einer Klemmvorrichtung arretierbaren Backen, welche jeweils eine Spannvorrichtung zur Befestigung eines Implantâtes aufweisen, wobei die Backen jeweils im wesentlichen senkrecht auf der Trägerstange und die Achsen der stiftförmigen Implantate im wesentlichen senkrecht zu einer durch die Trägerstange gehenden Ebene stehen und wobei die einzelnen Backen jeweils über einen Backenträger mit einer das Profil der Trägerstange umfassenden Ausnehmung auf die Trägerstange aufgesteckt und auf dieser festklemmbar sind.
Derartige Vorrichtungen sind unter dem Begriff «Fixateur externe» bekannt. Sie dienen dazu, Knochenfragmente extern, d.h. über eine ausserhalb des Körpers befindliche Abstützung, ruhigzustellen, d.h. gegen Relativbewegungen zu sichern, um das Zusammenwachsen der Fragmente nach einer Knochenfraktur zu ermöglichen. Geräte dieser Art werden immer dann verwendet, wenn besonders komplizierte, zweit- oder drittgradige Brüche mit erheblichen Weich-teilläsionen vorliegen, wie sie insbesondere bei Unterschenkelfrakturen, beispielsweise infolge von Motorradunfallen, häufig auftreten. Für die Heilung wesentlich ist dabei eine ausreichende Ruhigstellung der knöchernen Fragmente und Weichteile, die gleichzeitig durch die Operation nur minimal geschädigt werden sollen.
Die unfallchirurgische Versorgung solcher Brüche geschieht üblicherweise in der Form, dass quer zur Hauptausdehnungsrichtung des Knochens Nägel (z.B. Steinmann-Nägel) und Schrauben (z. B. Schanz'sche Schrauben) in den Fragmenten verankert werden, und dass diese dann über ein
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externes Gerüst miteinander verbunden werden, um die Bruchstücke mechanisch möglichst starr zueinander zu fixieren und damit die geforderte Ruhigstellung der Bruchstellen gegeneinander zu gewährleisten.
Die bisher gebräuchlichen, als «Fixateur externe» bezeichneten Gerüstkonstruktionen bilden einen verhältnismässig voluminösen, räumlich ausgedehnten und bizarren Aufbau in der Umgebung des geschädigten Körperbereichs (z.B. die sogenannte Zeltdachkonstruktion). Dies ist bei den bisherigen Konstruktionen notwendig, um eine ausreichende mechanische Festigkeit zu erzielen, da mehrere, untereinander verbundene Trägerstangen ihrerseits über eine relativ grosse Anzahl von Nägeln und Schrauben aus verschiedenen Richtungen mit den Bruchstücken zu verbinden sind. Dies hat vielfach eine unvermeidbare zusätzliche Läsion von Knochen und Weichteilen zur Folge, wobei die verwendeten Verbindungselemente wegen ihrer scharfen Kanten oft noch zu weiteren Verletzungen führen.
Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus der Deutschen Offenlegungsschrift 2 929 455 bekannt. Dort ist eine Fixiervorrichtung gezeigt, bei der ein Träger für ein Implantat mit einer seitlich offenen Ausnehmung über die Trägerstange gesteckt und auf dieser verschiebbar sowie festklemmbar ist. Jedoch ist diese offene Ausnehmung nicht völlig dem Profil bzw. dem Querschnitt der Trägerstange angepasst. Ausserdem ist dort der Backenträger selbst als Klemmstück ausgebildet; mittels einer zusätzlichen Schraube werden dessen offene Enden miteinander verspannt.
Aufgabe der Erfindung ist es gegenüber dieser bekannten Vorrichtung, die Backenträger mit ihrer Klemmvorrichtung gegenüber der Trägerstange so zu gestalten, dass einerseits eine leichte Verschiebbarkeit entlang der Trägerstange gewährleistet ist, andererseits aber ein fester und spielfreier Verbund zwischen der Trägerstange und den Backenträgern ermöglicht wird. Die Backenträger sollen dabei mit ihrer Klemmvorrichtung einfache Grundelemente aufweisen, welche ohne Veränderung ihres Klemmmechanismus durch Hinzufügen zusätzlicher Teile auch für zusätzliche Funktionen verwendbar sind.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Ausnehmungen der einzelnen Backenträger jeweils dem Profil der Trägerstange angepasst sind, dass als Klemmvorrichtung für die Backenträger jeweils ein Gabelstück dient, dessen Gabelenden jeweils miteinander fluchtende, dem Profil der Trägerstange angepasste Ausnehmungen aufweisen und zwischen sich einen der Dicke eines Backenträgers angepassten Abstand derart aufweisen, dass das Gabelstück jeweils den zugehörigen Backenträger umfasst und gemeinsam mit diesem auf die Trägerstange aufsteckbar ist, und dass in dem die Gabelenden verbindenden Wandstück eine Klemmschraube vorgesehen ist.
Im Vergleich zu der bekannten Vorrichtung wird also bei der Erfindung am Backenträger nicht eine seitlich offene Ausnehmung gabelförmig festgeklemmt, vielmehr ist der Backenträger selbst mit einer lochförmigen Ausnehmung genau dem Profil der Trägerstange angepasst, so dass er sehr gut auf dieser verschoben werden kann. Dieser Backenträger wird zum Festklemmen auch nicht selbst deformiert, vielmehr dient hierzu das zusätzliche Gabelstück, das ebenfalls der Trägerstange angepasste Ausnehmungen aufweist und gemeinsam mit dem Backenträger auf der Trägerstange verschiebbar ist. Durch Festklemmen des Gabelstücks auf der Trägerstange wird gleichzeitig auch der vom Gabelstück erhaltene Backenträger befestigt. Beim Lösen der Klemmschraube ist das Gabelstück mit dem zugehörigen Backenträger wieder leicht auf der Trägerstange verschiebbar, was für den Heilungsprozess des fixierten Knochens sehr vorteilhaft ist. Dieses leichte Verschieben ist insbesonders dadurch bedingt, dass die Anpassung der lochförmigen Ausnehmung in dem Backenträger auch beim Lösen der Klemmschraube nicht verändert wird, so dass ein Verkanten nicht zu befürchten ist.
Besondere Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen gekennzeichnet.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
Kernstück der Vorrichtung ist eine Trägerstange 2, die beim Ausführungsbeispiel als Vierkantrohr ausgebildet ist, wobei die offenen Enden jeweils mit einem Verschlussstopfen 1 verschlossen sind. Die Trägerstange ist aus einem für das chirurgische Anwendungsgebiet nach DIN zugelassenen Werkstoff gefertigt. Anstelle des Vierkant-Profils könnte auch ein anderes Profil gewählt werden, welches in entsprechender Anpassung an die Ausnehmungen der Backen eine verdrehungssichere Halterung der verschiedenen Bak-ken ermöglicht.
Auf der Trägerstange 2 können in Axialrichtung verschiebbar und jeweils an den gewünschten Stellen arretierbar verschieden aufgebaute Backen angeordnet werden. Die dargestellten Backen werden im folgenden als Standardbacke 15, als einfache Korrekturbacke 11, als mehrfache Korrekturbacke 14, als Brückenbacke 12 und 12a sowie als Blockbacke 17 bezeichnet. Diese verschiedenen Backen bestehen teilweise aus den gleichen einfachen Grundelementen, wobei durch Hinzufügung zusätzlicher Teile auch zusätzliche Funktionen gewonnen werden.
Die einzelnen Backen besitzen jeweils einen Backenträger 7, 7a, 7b oder 13, ein Gabelstück 9 sowie eine Klemmschraube 10. Der Backenträger 7, 7a, 7b bzw. 13 besteht jeweils aus einem massiven Werkstück mit einer dem Vierkant-Profil der Trägerstange entsprechenden Ausnehmung, durch die das Vierkant-Profil leichtgängig geführt werden kann. Das Gabelstück 9 weist in seinen beiden Gabelenden 9a und 9b gleichfalls jeweils miteinander fluchtende Ausnehmungen 9c entsprechend dem Vierkant-Profil der Trägerstange auf. Der gegenseitige Abstand der Gabelenden 9a und 9b lässt gerade ausreichenden Raum zur Aufnahme des jeweiligen Backenträgers 7, 7a, 7b oder 13, der jeweils so eingeführt wird, dass alle drei Ausnehmungen, nämlich die der beiden Gabelenden und die des Backenträgers, miteinander fluchten, so dass Backenträger und Gabelstück gemeinsam auf die Trägerstange 2 aufgesteckt werden können. Die gegenseitige Ver-spannung erfolgt durch die Klemmschraube 10, welche in diagonaler Richtung, also in Richtung auf eine Kante der Trägerstange 2 geführt ist; dadurch ergibt sich ein überaus fester und spielfreier Verbund zwischen Trägerstange 2, Bak-kenträger 7, 7a, 7b oder 13 und Gabestück 9.
Die Standardbacke 15 besitzt lediglich einen Backenträger 13, der zugleich als Spann Vorrichtung für ein stift- oder schraubenförmiges Implantat 3 dient. Zu diesem Zweck besitzt der Backenträger 13 quer zu seiner Längsausdehnung und quer zur Längsausdehnung der Trägerstange eine Aufnahmebohrung 13a, in welcher das Implantat 3 angeordnet und durch eine Klemmschraube 13b befestigt werden kann. Das Implantat 3 lässt sich bei dieser einfachen Standardbak-ke 15 längs der Trägerstange 2, axial zum Implantat 3 und rotatorisch um die Implantatachse justieren.
Die einfache Korrekturbacke 11 besitzt einen Backenträger 7, der mit einem Gabelstück 9 und einer Klemmschraube 10 an der Trägerstange 2 arretiert ist. Die Spann Vorrichtung dieser einfachen Korrekturbacke 11 besteht aus zwei Scheiben 5 und 6, welche in Einkerbungen zwischen sich das Implantat 3 aufnehmen und mit einer Schraube 4 gegeneinander verklemmt werden. Zwischen dem Backenträger 7 und der Spannvorrichtung 4, 5 und 6 ist eine Rastscheibenkupp-
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Die weiterhin dargestellte mehrfache Korrekturbacke 14 besitzt einen Vierkantstutzen 8, der über eine Rastscheibenkupplung 18 und einen Backenträger 7b mit dem Gabelstück 9 und der Klemmschraube 10 an der Trägerstange 2 arretierbar ist. Auf dem Vierkantstutzen 8 ist eine einfache Korrekturbacke 11, wie oben beschrieben, befestigt, nämlich über einen Backenträger 7, ein Gabelstück 9 und eine Klemmschraube 10. Das Implantat 3 ist bei dieser mehrfachen Korrekturbacke 14 in allen sechs Freiheitsgraden justierbar und verspannbar.
Die am oberen Ende der Trägerstange 2 dargestellte Brückenbacke 12 und 12a hat den Sinn, z.B. bei einer Schienbeinfraktur in Gelenknähe zwei Implantate 3 ungefähr rechtwinklig zueinander und in einer Ebene liegend etwa senkrecht zur Knochenrichtung einbringen zu können, ohne dass der dazu nötige Raumbedarf ausserhalb des Körpers des Patienten diesen zu sehr behindert. Hier weist das auf der Trägerstange 2 längs justierbare Teil, bestehend aus einem Backenträger 7a, einem Gabelstück 9 und einer Klemmschraube 10, beidseitig je einen Vierkantstutzen 8a bzw.. 8b auf. Diese beiden Vierkantstutzen sind nach Art der bereits beschriebenen mehrfachen Korrekturbacke 14 jeweils über Rastscheibenkupplungen 19 mit den Muttern 4 gegenüber dem Backenträger 7a bzw. dem Gabelstück 9 verspannt. Auf den Vierkantstutzen 8a bzw. 8b sind dann in der bereits beschriebenen Art jeweils einfache Korrekturbacken 11 mit den Spannvorrichtungen 4, 5,6 über jeweils eine Rastscheibenkupplung 18 befestigt. Jedes der beiden zugehörigen Implantate 3 ist damit in sechs Freiheitsgraden justierbar befestigt, wobei jedoch die Justage längs der Trägerstange 2 beiden gemeinsam ist.
Schliesslich ist noch eine Blockbacke 17 dargestellt. Diese Blockbacke besteht aus einem die Trägerstange an etwa drei Seiten umfassenden Klemmstück mit einer Klemmschraube 10. An der vierten Seite ist die Ausnehmung 17a offen, so dass die Blockbacke von der Seite her auf die Trägerstange aufgesetzt werden kann, ohne die übrigen Backen zu verschieben oder zu demontieren. Die Blockbacke 17 kann damit an jeder beliebigen freien Stelle der Trägerstange 2 angebracht werden. Sie hat die Aufgabe, ein längs der Trägerachse verstellbares Widerlager für den Einsatz üblicher Spanngeräte zu bilden, was für die Einstellung von Defektstrecken zwischen den Knochenfragmenten oder zu ihrer gegenseitigen Kompression nötig ist. In diesem Fall wird die Verspan-nung der längs zu verschiebenden übrigen Backen gegenüber der Trägerstange zunächst gelockert. Dann werden die Fragmente in die gewünschte relative Lage zueinander gebracht, und erst dann werden die übrigen Backen wieder mit der Trägerstange verspannt.
Für den Fall einer mechanischen Verbindung zwischen mehreren benachbarten Knochen, die vor der Fraktur gelenkig miteinander verbunden waren, kann weiterhin ein nicht dargestelltes Ringstück vorgesehen werden, das je zwei Trägerstangen über ein festsetzbares Gelenk in einem Freiheitsgrad justierbar miteinander verbinden kann. Bei der Montage der Fixiervorrichtung können zunächst die in den Spannvorrichtungen 13a, 13b bzw. 4, 5 und 6 angeordneten Implantate durch Bohrbuchsen ersetzt werden, die eine genaue Ausrichtung der in die Knochenfragmente zu ihrer Befestigung erforderlichen Bohrlöcher gestatten. Nach dem Ausrichten und Ankörnen der Bohrstelle mittels eines Führungsbolzens und nach dem anschliessenden Bohren des 5 Loches in den Knochen wird die Bohrbuchse wieder entfernt, wobei das danach eingebrachte Implantat exakt mit dem Bohrloch fluchtet und in den Knochen gesetzt werden kann.
Bei der Anwendung des Systems ist im allgemeinen dato von auszugehen, dass allein die Trägerstange 2 und je vier Standardbacken 15 nötig sind, um eine ausreichend präzise und stabile Verbindung zweier Frakturelemente zu bewirken. Allein bei ungünstiger Lage und Ausprägung der Frakturzone sind auch andere Backen notwendig, die entweder 15 für eine vom Standardfall abweichende Montage der Implantate erforderlich sind oder eine zusätzliche Justage der Knochenfragmente nach einer Einbringung der Implantate nötig machen. Zur einwandfreien Handhabung und zur breit gestreuten Einsatzfähigkeit des Systems ist neben den ge-2o nannten Teilen auch noch das übliche chirurgische Instrumentarium erforderlich. Zweckmässigerweise wird das ganze System zu einem für die Anwendungsfalle der Unfallchirurgie notwendigen Satz an Implantaten, Trägerstangen, Gelenkstücken, Backen, Messlehren, Bohrern, einem Dreh-25 momentschlüssel, dem Spanngerät usw. in einem sterilisierbaren Behälter zusammengestellt.
Zweckmässigerweise werden für die erfindungsgemässe Vorrichtung Implantate 3 verwendet, die in dem mit einem Gewinde versehenen Endabschnitt 3a einen geringeren 30 Durchmesser aufweisen als in dem übrigen, aus dem Knochen herausragenden Teil 3b. Sie besitzen damit in dem Abschnitt ausserhalb des Knochens eine höhere Biegefestigkeit und bilden durch den Absatz 3c am Gewindeauslauf einen spürbaren Anschlag, der einen besseren mechanischen Ver-35 bund mit dem Knochen liefert und eine einwandfreie Montage im Knochen gewährleistet. Durch diesen Absatz wird auch verhindert, dass der Knochen bei zu weitem Eindrehen der Schrauben durch den Gewindeauslauf und den damit verbundenen allmählichen Anstieg des Kerndurchmessers 40 gesprengt werden kann.
Wie bereits erwähnt, soll mit der erfindungsgemässen Vorrichtung nicht nur die Baugrösse vermindert, sondern auch die Verletzungsgefahr durch Vermeidung scharfer 45 Kanten vermindert werden. In Verfolgung dieses Ziels kann beispielsweise auch das Implantat mit Einkerbungen 20 versehen sein, die zwischen den in den Spannvorrichtungen 13a, 13b bzw. 4, 5, 6 gefassten Bereich und dem auswärtigen Ende der jeweiligen Implantate angebracht werden. Diese so Einkerbungen bieten die Möglichkeit, das über die Spannvorrichtung hinausragende Ende nach der vollständigen Montage der Fixiervorrichtung durch Abbrechen oder Abschneiden zu entfernen. Die scharfkantige Trennfläche kann anschliessend durch entsprechende Abdeckkappen geschützt 55 werden.
Die Verletzungsgefahr durch scharfe Kanten wird bei der erfindungsgemässen Vorrichtung weiterhin dadurch weitgehend ausgeschaltet, dass die Teile der Backen, wie etwa die Gabelstücke 9 oder die Spannvorrichtungen 4, 5,6 im we-60 sentlichen zylinderförmig ausgeführt sind und abgerundete Kanten aufweisen. Entsprechend sind auch alle übrigen Kanten der Trägerstange bzw. der Backenelemente abgerundet ausgeführt.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (13)

661860 PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung in Form eines Gerüstes zur externen gegenseitigen Fixierung von Knochenfragmenten, mit Halterungen für stiftförmige, in die jeweiligen Knochenfragmente einsetzbare Implantate,
mit einer Trägerstange (2) mit nicht kreisförmigem Profil sowie mit mindestens zwei auf die Trägerstange (2) verdrehungssicher aufgesteckten, in deren Längsrichtung verschiebbaren und mittels einer Klemmvorrichtung (9) arretierbaren Backen (11,12,14,15), welche jeweils eine Spannvorrichtung (4, 5, 6; 13a, 13b) zur Befestigung eines Implantâtes (3) aufweisen, wobei die Backen jeweils im wesentlichen senkrecht auf der Trägerstange (2) und die Achsen der stift-förmigen Implantate (3) im wesentlichen senkrecht zu einer durch die Trägerstange (2) gehenden Ebene stehen und wobei die einzelnen Backen (11,12,14,15) jeweils über einen Backenträger (7,7a, 7b, 13) mit einer das Profil der Trägerstange (2) umfassenden Ausnehmung auf die Trägerstange aufgesteckt und auf dieser festklemmbar sind, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausnehmungen der einzelnen Backenträger jeweils dem Profil der Trägerstange (2) angepasst sind, dass als Klemmvorrichtung für die Backenträger (7,7a, 7b, 13) jeweils ein Gabelstück (9) dient, dessen Gabelenden (9a, 9b) jeweils miteinander fluchtende, dem Profil der Trägerstange (2) angepasste Ausnehmungen (9c) aufweisen und zwischen sich einen der Dicke eines Backenträgers (7, 7a, 7b, 13) ange-passten Abstand derart aufweisen, dass das Gabelstück (9) jeweils den zugehörigen Backenträger (7,7a, 7b, 13) umfasst und gemeinsam mit diesem auf die Trägerstange (2) aufsteckbar ist,
und dass in dem die Gabelenden verbindenden Wandstück (9d) eine Klemmschraube (10) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerstange (2) als Vierkantrohr ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Backenträger (13) eine Aufnahmebohrung (13a) mit einer Klemmschraube (13b) als Spannvorrichtung für ein Implantat (3) besitzt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Backenträger (7, 7a, 7b) und der Spannvorrichtung (4, 5, 6) eine Rastscheibenkupplung (18) mit einer zur Trägerstange (2) senkrechten Drehachse vorhanden ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem an der Trägerstange (2) befestigten Backenträger (7a, 7b) und der Spannvorrichtung (4, 5, 6) eine Rastscheibenkupplung (19) mit einer zur Trägerstange (2) parallelen Drehachse vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Backen (12,12a) einander gegenüberstehend über eine gemeinsame Klemmvorrichtung (7a, 9) an der Trägerstange (2) lösbar befestigt sind, wobei an beiden Backen (12,12a) jeweils eine Spannvorrichtung (4, 5, 6) für ein Implantat (3) über zwei Rastscheibenkupplungen (18,19) mit zueinander senkrechten Drehachsen angebracht ist, derart, dass beide Implantate (3) in einem vorbestimmten Winkel zueinander einstellbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Backe (12a) an einem Backenträger (7a) und die andere Backe (12) an einem Gabelstück (9) über jeweils eine Rastscheibenkupplung (18,19) befestigt sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich eine Blockbacke (17) vorhanden ist, welche mit einer dem Profil der Trägerstange (2) angepassten, nach einer Seite offenen Ausnehmung (17a)
auf die Trägerstange aufsteckbar und mittels einer Klemmschraube (10) auf dieser arretierbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Gabelstücke (9) und/oder die Spannvorrichtungen (4, 5, 6) im wesentlichen zylinderförmig ausgebildet sind und abgerundete Kanten besitzen.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiervorrichtung ein Ringstück aufweist, mittels welchem die Trägerstange (2) über ein in einem vorbestimmten Winkel arretier- und in einem Freiheitsgrad justierbares Gelenk mit einer weiteren Trägerstange verbindbar ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtungen (13a, 13b; 4,5,6) zur Aufnahme von Bohrbuchsen ausgebildet sind.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die stiftförmigen Implantate (3) an einem Endabschnitt (3a) ein Gewinde aufweisen und an dem gegenüberliegenden Endabschnitt (3b) mit Einkerbungen versehen sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die stiftförmigen Implantate (3) an einem mit einem Gewinde versehenen Endabschnitt (3a) einen geringeren Durchmesser aufweisen als in ihren übrigen Abschnitten (3b), wobei am Übergang vom Gewindeabschnitt zu dem dickeren Abschnitt ein Absatz (3c) ausgebildet ist.
CH6375/83A 1982-12-03 1983-11-29 Vorrichtung zur externen fixierung von knochenfragmenten. CH661860A5 (de)

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