CH662019A5 - Wechselrichteranordnung mit zweipulsigem wechselrichter mit einer vorrichtung zur toleranzbandsteuerung. - Google Patents

Wechselrichteranordnung mit zweipulsigem wechselrichter mit einer vorrichtung zur toleranzbandsteuerung. Download PDF

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Wechselrichteranordnung mit zweipulsigem Wechselrichter mit einer Vorrichtung zur Toleranzbandsteuerung mit zwei Teilwechselrichtern, zwischen welche eine Last angeschlossen ist, und mit Vergleich des Sollwert-Stromes und des Istwert-Stromes zum Erreichen eines vorbestimmten Stromverlaufs.
Eine Toleranzbandsteuerung der oben genannten Art ist schon bekannt und ist z.B. in dem Buch «Elektrische Triebfahrzeuge», Bd. 2 (2. Auflage) von Karl Sachs, Springer-Verlag Wien - New York 1973, S. 883 als Zweipunktregelung, beschrieben. Werden bei einem zweipulsigen Wechselrichter beide Teilwechselrichter gleichzeitig umgesteuert, zeigen sich jedoch einige Nachteile. Die Schaltfrequenz kann unzulässig hoch oder tief werden oder über längere Zeit kann an den Schaltvorgängen nur einer der beiden Wechselrichter teilnehmen.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, die beschriebenen Nachteile auf besonders einfache Weise zu beseitigen und einen Wechselrichter mit einer Vorrichtung zur Toleranzbandsteuerung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Schaltniveaus für beide Teilwechselrichter leicht verschoben werden können, bei der weiter z.B. die Toleranzbänder auf eine sinnvolle Weise vertauscht und bei hoher Schaltfrequenz erweitert werden können.
Die vorgenannte Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass jeder der zwei Teilwechselrichter an einen eigenen Komparator angeschlossen ist und dass die Schaltniveaus der einzelnen Komparatoren mit den zugeordneten Schaltanordnungen für die Hystereseeinstellung und -bildung für beide Teil-wechselrichter gegenseitig verschoben sind.
Der Vorteil der Erfindung ist insbesondere darin zu sehen, dass die Schaltfrequenz der einzelnen Teile entweder niedriger wird oder die Welligkeit des Ausgangsstromes kleiner wird.
Die Vorteile der in den abhängigen Ansprüchen enthaltenen Weiterentwicklungen werden später bei der Beschreibung der Funktionsweise erwähnt.
Eine Toleranzbandsteuerung, die auch Zweipunktregler genannt wird, erlaubt für einen Wechselrichter mit Spannungszwischenkreis mit relativ wenig Steuerelektronik auszukommen. Der Momentan-Sollwert wird an einem Komparator mit dem Momentanstrom-Istwert verglichen. Der Ausgang dieses Komparators schaltet die Last auf eine positive oder negative Spannung, je nachdem, ob der Strom-Istwert zu klein oder zu gross ist. Durch die Grösse der Hysterese des Komparators und das Zeitverhalten der Last stellt sich eine freie Schaltfrequenz ein. Die Hysteresebreite am Komparator stellt das Toleranzband dar, in welchem der Strom-Istwert schwankt, wenn das Zeitverhalten der Last durch eine einfache Zeitkonstante gegeben ist. Bei einer zweipulsigen Schaltung mit zwei Teilwechselrichtern pro Lastkreis (eine Phase einer mehrphasigen Last) zweckmässigerweise in Einphasenbrückenschaltung (gemeinsamer Spannungszwischenkreis) können beide Teil Wechselrichter gleichzeitig geschaltet werden (natürlich im Gegentakt, d.h. wenn der eine auf Plus schaltet, schaltet der andere auf Minus und umgekehrt). In diesem Fall arbeitet die Einrichtung wie oben erwähnt mit nur einem Wechselrichter pro Lastkreis. Eine zwei-pulsige Schaltung beinhaltet jedoch weitere Möglichkeiten, die durch die in diesem Absatz beschriebene Zweipunktregelung nicht ausgenützt werden. Ausser positiver und negativer Spannung an der Last, ermöglicht diese Schaltung auch Spannung Null an der Last, und zwar auf zwei Arten, entweder beide Teilwechselrichter auf Plus oder auf Minus.
Gemäss der vorliegenden Erfindung kann die zweipulsige Schaltung auf einfache Weise ausgenutzt werden, indem dieselben Momentanstrom-Soll- und Istwerte mit zwei getrennten Komparatoren verglichen werden, wovon jeder einen Teilwechselrichter steuert. Die Toleranzbänder beider Komparatoren werden leicht gegeneinander verschoben, d.h. der eine erhält eine kleine zusätzliche positive Spannung, der andere eine negative, in der Grössenordnung der Toleranzbandbreite. Wenn nun z.B. bei positiver Spannung an der Last (ein Teilwechselrichter an Plus, der andere an Minus) der Strom positiver wird, erreicht er zuerst die Schaltschwelle des einen Komparators, z.B. für den einen Teilwechselrichter und schaltet diesen auf Minus. Die Spannung an der Last wird Null (Freilauf, beide Pole auf Minus). Wenn nun als Folge davon der Strom wieder abnimmt, wird nun dieser Komparator die Stromregelung allein dauernd übernehmen; der zweite Komparator schaltet dauernd auf Minus. Nimmt jedoch der Strom trotzdem noch zu, wird die Schaltschwelle des zweiten Komparators erreicht und dieser schaltet den andern Teil Wechselrichter auf Plus, so dass an der
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Last umgekehrte Polarität, d.h. negative Spannung, erscheint. Nimmt nun der Strom wieder ab, schaltet der andere Teilwech-selrichter auf Minus (Freilauf, beide Pole auf Minus), was zur Folge haben kann, dass der Strom wieder steigt. In diesem Fall übernimmt der Komparator für den anderen Teilwechselrichter die Stromregelung und der eine Teilwechselrichter bleibt dauernd auf Minus geschaltet. Der Freilauf (Spannung = 0) war in beiden Fällen auf der Seite der Minus-Schiene. Je nach Aus-steuerungs- und Lastverhältnissen, kann es jedoch auch vorkommen, dass der Freilauf auf der Seite der Plus-Schiene ist. Da ausser positiver und negativer Spannung auch Null an die Last gelegt werden kann, haben wir es mit einem Dreipunktreg-ler zu tun. Bei gleichen Lastverhältnissen wird entweder bei gleicher Schaltfrequenz die Stromwelligkeit kleiner, oder bei gleicher Stromwelligkeit (Toleranzbandbreite) die Schaltfrequenz tiefer, was ein Vorteil ist.
Speziell bei tiefen Grundfrequenzen, inkl. Gleichstrombetrieb, kann es mit der beschriebenen Schaltung vorkommen, dass während längerer Zeit nur noch ein Wechselrichter taktet und der andere in einer Schaltstellung beharrt. Dies führt einerseits zu einer ungleichmässigen Verteilung der Schaltverluste auf beide Teilwechselrichter, andererseits kann je nach Ausführung der Wechselrichter die Kommutierungsfähigkeit verloren gehen, wenn ein Wechselrichter längere Zeit (z.B. mehr als 1 s) nicht mehr taktet (Entladung der Löschkondensatoren). Um diesen Mangel zu beheben, wird gemäss einer Weiterbildung der Erfindung nach z.B. jeder zweiten Schaltung die Verschiebung der beiden Toleranzbänder ausgetauscht. Durch diesen Rollentausch der beidenTeilwechselrichter wird erreicht, dass beide abwechselnd zum Schalten kommen. Dadurch schaltet jeder nur noch mit halber Schaltfrequenz, auch wenn längere Zeit die Spannung an der Last nur zwischen 0 und Plus oder 0 und Minus wechselt. Bei Gleichstrombetrieb (Grundfrequenz = 0)
kann es vorkommen, dass dauernd Spannung Null verlangt wird. In diesem Fall findet trotz dem Toleranzbandaustausch kein Schalten mehr statt, was zum Verlust der Kommutierungsfähigkeit führen kann. Als Abhilfe kann eine Einrichtung dienen, die immer dann, wenn ein Teilwechselrichter eine gewisse Zeit lang keinen Umschaltbefehl mehr erhalten hat, eine Zwangsumschaltung einleitet. Als Folge davon wird die Regelung reagieren und eine weitere Korrekturschaltung ausführen. Da die Bedingung für diese Zeit von den Wechselrichtereigen-schaften abhängt, sollte diese Zwarigsschalteinrichtung zweckmässigerweise im dem Wechselrichter vorgeschalteten Steuersatz (Impulserzeugung) realisiert werden, wo auch die Einhaltung der andern Grenze (zu schnelles Zurückschalten) sichergestellt werden muss.
Bei fester Vorgabe der Hysterese der Komparatoren (Toleranzbandbreite) stellt sich eine Momentanschaltfrequenz ein, die von Null bei voller negativer Spannung parabelförmig verläuft mit einem Minimum bei halber negativer Spannung. Sie erreicht wieder Null bei Spannung Null und verläuft dann nach einer weiteren Parabel mit Maximum bei halber positiver Spannung und erreicht wieder Null bei maximaler positiver Spannung. Wird die Spannung sinusförmig über der Zeit gesteuert (was für sinusförmigen Strom bei linearer Last notwendig ist), stellt sich eine modulierte Taktfrequenz ein, deren Mittelwert von der Aussteuerung abhängt. Auch dieser Mittelwert hat ungefähr in der Mitte des Steuerbereichs ein Maximum, wobei hier als maximale Aussteuerung jene zu verstehen ist, wo in den Sinuskuppen gerade noch keine Übersteuerung (Abschneiden der Kuppen) erfolgt. Versuche haben dies gezeigt. Um die für die Wechselrichter zulässige Schaltfrequenz im ganzen Betriebsbereich nicht zu überschreiten, muss die Hysterese so gross gemacht werden, dass bei halber Aussteuerung diese zulässige Frequenz nicht überschritten wird. Dann wird sie aber an den Stellgrenzen relativ klein. Speziell, wenn man von der Übersteuerung Gebrauch machen will, führt dies zu Nachteilen.
Durch Übersteuerung (d.h. Abschneiden der Sinuskuppen in der mittleren Spannung) kann die Unterschwingungstaktung der normalen Toleranzbandsteuerung allmählich in eine Grund-wellentaktung überführt werden (Spannung proportional der Grundfrequenz, wie für Drehfeldmaschinen erforderlich). Bei zunehmender Übersteuerung schrumpft das Takten immer mehr um die Nulldurchgänge der sinusförmigen Aussteuerung zusammen, bis pro Nulldurchgang nur noch eine Schaltung übrig bleibt. Ab hier ist die Ausgangsspannung natürlich konstant (nicht mehr frequenzproportional) und rechteckförmig. Um das Übergangsgebiet möglichst stetig zu haben (keine grossen Sprünge) sollte hier die Schaltfrequenz möglichst hoch sein. Um im ganzen Steuerbereich die vom Wechselrichter erlaubte mittlere Schaltfrequenz möglichst auszunützen, kann der Mo-mentanstrom-Toleranzband-Regelung eine Taktfrequenzrege-lung unterlagert werden. Über einen Regler wird ein einstellbarer Sollwert mit der gemessenen, mittleren Taktfrequenz verglichen. Als Stellgrösse dient die Hysterese der Komparatoren. Der Istwert der Taktfrequenz wird über Frequenz-Spannungswandler gewonnen. Bei dreiphasigen Schaltungen kann durch Verwendung des Mittelwertes oder Grösstwertes der drei Phasen die notwendige Filterzeitkonstante für die Mittelwertbildung verkleinert werden. In diesem Fall ist nur eine Taktfrequenzregelung für alle drei Phasen notwendig mit gemeinsamer Hysterese-Vorgabe als Stellgrösse.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Toleranzbandsteuerung für einen zweipulsigen Wechselrichter,
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Vorrichtung nach Fig. 1, erweitert für Dreiphasen-Betrieb,
Fig. 3 ein Spannungs-Zeit-Diagramm zur Verdeutlichung der Wirkungsweise der Erfindung.
Die in Fig. 1 dargestellte Schaltungsanordnung gliedert sich grob in folgende, jeweils durch strichlierte Linien eingefasste Baugruppen:
Einem Wechselrichter-Leistungsteil WL, umfassend einen zweipulsigen Wechselrichter 1, einer Toleranzband-Steuerein-richtung TB, einer Einrichtung zur Toleranzbandumkehr TU, wobei die an sich hierzu gehörige Einrichtung zur Einstellung des Schaltniveaus NI wegen der später zu beschreibenden Erweiterung auf Mehrphasenbetrieb als separate Baugruppe dargestellt ist, und einem Proportional/Integralregler PI.
Der zweipulsige Wechselrichter 1 enthält zwei Teilwechselrichter 2, 3, zwischen welchen eine Last 4 angeschlossen ist. Der durch die Last fliessende Ist-Strom ij wird durch einen Stromwandler 4' erfasst. Ein Kondensator 5 dient als Glättungskon-densator. Zwei Komparatoren 6, 7 sind mit Widerständen 8 bis 15 zur Einstellung des Arbeitspunktes versehen. Ein Potentiometer 16 steht in Verbindung mit einem Analog-Inverter 16' als Gleichspannungsquelle für die Verschiebung des Schaltniveaus. Ein Umschalter 17 ist an eine bistabile Kippstufe, Flipflop 18 angeschlossen, welche mit zwei Invertern 19, 20 und einer Ex-klusiv-Oder-Schaltung 22 über einen Takteingang 21 verbunden ist. Über den Umschalter 17 werden im Takt des Ausgangssignals des Flipflops 18 abwechselnd positive oder negative, mittels des Potentiometers 16 einstellbare Spannungen beiden Komparatoren 6 und 7 zugeführt.
Ein Regler 23 dient zur Hystereseeinstellung und enthält Widerstände 24 bis 28, einen Kondensator 29 und eine Diode 30, welche die Begrenzungsfunktion für minimale Hysterese hat. Der Ausgang des Reglers 23 führt direkt an erste gleichsinnige Umschaltkontakte zweier Umschalter 34, 35. Die zweiten Umschaltkontakte sind über einen Analog-Inverter 31 ' mit dem Ausgang des Reglers 23 verbunden. Für die zweite Variante der Einstellung der Hysterese (angedeutet durch die strichlierte Verbindung) ist ein Potentiometer 31 vorgesehen. Ein Einstellwi-
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derstand 32 ist für die Einstellung der minimalen Hysterese bestimmt. Ein weiteres Potentiometer 33 dient als eine Gleichspannungsquelle. Zwei Umschalter 34, 35 sind an die Ausgänge der Komparatoren 6 und 7 angeschlossen. Mit der Bezugsziffer 36 ist ein f/U-Wandler bezeichnet, is bedeutet den Sollwert-Strom und ij den Istwert-Strom.
Die Toleranzbandregelung der beschriebenen und gezeichneten Schaltanordnung erfolgt auf folgende Weise:
In den beiden Komparatoren 6 und 7 werden der Momentanstrom-Soll- und Istwert miteinander verglichen. Die Ausgänge schalten über nicht gezeichnete Steuersätze den Wechselrichter 1. «1»-Signal an den Komparatorausgängen bedeutet für beide Teilwechselrichter 2 und 3 Schalten auf Plus, «0»-Signal dagegen Schalten auf Minus. Damit der Regelsinn stimmt (Gegenkopplung), müssen daher Soll- und Istwert an den Eingängen der Komparatoren 6 und 7 gegeneinander vertauscht angeschlossen sein. Die Ausgänge der Komparatoren 6 und 7 schalten über die Umschalter 34 und 35 die am Potentiometer 31 gemeinsam einstellbare Hysterese auf die Eingänge zurück (Mitkopplung). Die am Potentiometer 16 einstellbare Verschiebung der Toleranzbänder (Bj, B2 in Fig. 3) wird über den Umschalter
17 entweder positiv oder negativ auf die Minus-Eingänge der Komparatoren 6 und 7 gegeben. Dadurch, dass Soll- und Istwert an beiden Komparatoren 6 und 7 gekreuzt angeschlossen sind, bewirkt die gleiche Polarität an den Minus-Eingängen gegenläufige Verschiebung der Toleranzbänder Bi, B2. Ein Umkehren dieser Polarität bewirkt den Funktionstausch beider Teilwechselrichter 2 und 3. Das Flipflop 18 steuert diesen Polaritätswechsel. Wenn beide Komparatorausgänge gleiches Signal haben, werden jeweils die Vorbereitungseingänge des Flipflops
18 gesetzt. Über die Exklusiv-Oder-Schaltung 22 wird dann jeweils die nächste Umschaltung erfasst und über den Takteingang 21 des Flipflops 18 die Durchschaltung auf den Ausgang bewirkt. Bei Betrieb mit Taktfrequenzregelung wird der Takt-frequenz-Sollwert vom Potentiometer 33 mit dem Istwert vom f/U-Wandler 36 verglichen. Die Differenz beeinflusst über den Regler 23, der als Proportional-Integralregler ausgebildet ist, den Hysterese-Eingang der übrigen Schaltung, wobei die Hysterese nach unten begrenzt wird.
Den stark schematisierten Zusammenhang zwischen der Regelabweichung und dem Takten der Teilwechselrichter 2 und 3 verdeutlicht das in Fig. 3 dargestellte Diagramm. Der obere Polygonzug (Fig. 3a) stellt den zeitlichen Verlauf der Regelabweichung Ai (Differenz zwischen ii und is) mit zugehörigen Toleranzbändern Bi und B2 dar. Die beiden mittleren Impuls-Zeit-diagramme b und c geben den zugehörigen zeitlichen Verlauf 5 des an jeder Klemme der Last 4 anliegenden Potentials U2 bzw. U3 gegenüber der Minus-Sammelschiene des Wechselrichters 1 wieder. Fig. 3d veranschaulicht den zeitlichen Verlauf der an der Last wirksamen Spannung. Man erkennt deutlich, wie durch Austausch der Toleranzbänder die Verteilung der Schalt-10 arbeit auf beide Teilwechselrichter erreicht wird.
Auf welche Weise eine im vorstehenden beschriebene Vorrichtung für Mehrphasen-Wechselrichter erweitert werden kann, ist in der Fig. 2 beispielsweise für einen Dreiphasen-Wechselrichter veranschaulicht. Gleiche Teile sind dabei mit 15 denselben Bezugszeichen wie in Fig. 1 versehen. Zur Vereinheitlichung sind ferner alle Teile, welche jeweils einer der drei Phasen R, S, T zugeordnet sind, mit dem Index R, S oder T versehen.
Man erkennt, dass die Baugruppen Wechselrichter-Lei-20 stungsteil, Toleranzbandsteuereinrichtung und Toleranzband-Tausch für jede Phase vorhanden sind; sie sind mit WLr, WLs, WLt, TBr, TBs, TBt bzw. TUr, TUs bzw. TUt bezeichnet. Die Schaltungsanordnung der Einstellung des Schaltniveaus NI wirkt parallel auf alle drei Toleranzband-Tausch-Einrichtungen 25 TUr, TUs, TUt. Gleiches gilt für den gleichfalls nur einmal vorhandenen Proportional/Integral-Regler PI, welcher parallel auf alle drei Toleranzbandsteuereinrichtungen TBr, TBs, TBt wirkt, für den Fall der Hysterese-Regelung. Analoges gilt für die Hysterese-Einstellung über die Gleichstromquelle 31.
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Als zusätzliche Baugruppe kommt ein Mittelwert- oder auch ein Grösstwert-Bildner MG hinzu, welcher zur Bildung des Mittel" oder Grösstwertes der Ausgangsspannungen der drei Fre-quenz-Spannungs-Wandler in den drei Toleranzband-Steuerein-richtungen TBr, TBs und TBt dient, welcher Mittel- oder Grösstwert dem Proportional/Integral-Regler PI zugeführt wird.
Aufgrund der speziellen Ausgestaltung der Toleranzbandsteuerung ist es erforderlich, dass die mehrphasige Last, z.B. ei-40 ne elektrische Maschine, galvanisch getrennte Lastkreise — im Fall einer Asynchronmaschine also galvanisch getrennte Statorwicklungen — aufweist.
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3 Blätter Zeichnungen

Claims (7)

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1. Wechselrichteranordnung mit zweipulsigem Wechselrichter mit einer Vorrichtung zur Toleranzbandsteuerung mit zwei Teilwechselrichtern (2, 3), zwischen welchen eine Last (4) angeschlossen ist, und mit Vergleich des Sollwert-Stromes (is) und des Istwert-Stromes (ii) zum Erreichen eines vorbestimmten Stromverlaufes durch die Last (4), dadurch gekennzeichnet,
dass jeder der zwei Teil Wechselrichter (2, 3) an einen eigenen Komparator (6, 7) angeschlossen ist und dass die Schaltniveaus der einzelnen Komparatoren (6, 7) mit den zugeordneten Schaltanordnungen zur Hystereseeinstellung und Hysteresebildung (31, 34, 35) für beide Teilwechselrichter (2, 3) gegenseitig verschoben sind.
2. Wechselrichteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die gemeinsame Verschiebung der Schaltniveaus der Komparatoren (6, 7) eine gemeinsame Gleichspannungsquelle (16) vorgesehen ist und dass die Gleichspannungsquelle mit einem Umschalter (17) in Wirkverbindung steht.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Wechselrichteranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (18, 19, 20, 21, 22) zum gegenseitigen Austausch der beiden den Teilwechselrichtern (2, 3) zugeordneten Toleranzbänder nach einer vorbestimmten Anzahl Schaltungen der Teilwechselrichter (2, 3) vorgesehen sind.
4. Wechselrichteranordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschalter (17) an eine bistabile Kippstufe (18) angeschlossen ist, deren Vorbereitungseingänge teils direkt, teils über Inverter (19, 20) und deren Takteingang über eine Exklusiv-Oder-Schaltung (22) mit den Ausgängen der Komparatoren (6, 7) verbunden sind.
5. Wechselrichteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Hysterese-Einstellung ein Potentiometer (31) vorgesehen ist.
6. Wechselrichteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Hysterese-Einstellung ein Regler (23) vorgesehen ist, dessen Eingänge einerseits mit einer Gleichstromquelle (33) als Sollwertgeber für die Schaltfrequenz und andererseits mit einem Frequenz-Spannungs-Wandler (36) als Istwert-Geber der Schaltfrequenz verbunden sind.
7. Wechselrichteranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei Mehrphasen-Betrieb mit galvanisch getrennten Lastkreisen jeder einzelnen Last ein zweipulsiger Wechselrichter (WLr, WLs, WLt) mit je zwei Teilwechselrichtern zugeordnet ist, dass jedem Wechselrichter Mittel zum Toleranzbandaustausch (TUr, TUs, TUt) und mit diesen zusammenwirkende Komparatoren (TBr, TBs, TBt) aufweist, dass die Gleichstromquelle zur Verschiebung des Schaltniveaus (16) und zur Hysterese-Einstellung (31) bzw. der Regler (23) gemeinsam für alle Phasen (R, S, T) sind, und dass zur Bildung des Frequenz-Istwertes ein Mittel- oder Grösstwert-Bild-ner (MG) für die Ausgangsspannungen aller Frequenz-Span-nungs-Wandler der einzelnen Phasen-Wechselrichter (WLr, WLs, WLt) vorgesehen ist (Fig. 2).
CH480482A 1982-08-11 1982-08-11 Wechselrichteranordnung mit zweipulsigem wechselrichter mit einer vorrichtung zur toleranzbandsteuerung. CH662019A5 (de)

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