CH662077A5 - Spannvorrichtung zur bearbeitung von werkstuecken. - Google Patents

Spannvorrichtung zur bearbeitung von werkstuecken. Download PDF

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CH662077A5
CH662077A5 CH662383A CH662383A CH662077A5 CH 662077 A5 CH662077 A5 CH 662077A5 CH 662383 A CH662383 A CH 662383A CH 662383 A CH662383 A CH 662383A CH 662077 A5 CH662077 A5 CH 662077A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
clamps
clamping device
stops
clamping
jaws
Prior art date
Application number
CH662383A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Suttner
Original Assignee
Licentia Gmbh
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B11/00Work holders not covered by any preceding group in the subclass, e.g. magnetic work holders, vacuum work holders
    • B25B11/02Assembly jigs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description

662077

Claims (9)

PATENTANSPRÜCHE
1. Spannvorrichtung zur Bearbeitung von Werkstücken, insbesondere kleinen und sehr kleinen Werkstücken, mit einer Grundplatte, die mit einem engen Lochraster versehen ist, sowie Anschlägen und Spannern, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
— die Anschläge (3) und die Spanner (4) weisen Steckbuchsen auf, mit denen sie in das Lochraster (2) einsteckbar sind,
— Anschläge (3) und Spanner (4) sind derart geformt, dass sie mit ihrem Hauptvolumen tiefer liegen als ein zu bearbeitendes Werkstück.
— die Backen (5 bzw. 6) der Anschläge (3) und Spanner (4) ragen nur wenig über deren Auflagehöhe hinaus (Fig. 1).
2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanner (4) verschiedene Backen (6) aufweisen (Fig. 2A), B)).
3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spanner (4) im Niederzugverfahren arbeiten.
4. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (3) verschiedene Backen (5) aufweisen (Fig. 2).
5. Spannvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge (3) aus zwei Teilen (11,12) bestehen, wobei das erste Teil (11) die Auflagehöhe festlegt und das zweite Teil (12) durch unterschiedliche Formgebung und variierbare Verschraubung mit dem ersten Teil die Lage der Anschlagfläche des Backens festlegt (Fig. 2A) — C)).
6. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch in das Lochraster (2) steckbare Stützbolzen (7) zur Stützung eines zu bearbeitenden Werkstücks, welche mit Unterlegscheiben (8) in der Höhe verstellbar sind.
7. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch in das Lochraster (2) steckbare Schwenkspanner (9).
8. Spannvorrichtung nach Anspruch 1,2 und 4 zur Bearbeitung kleiner und sehr kleiner Werkstücke, gekennzeichnet durch folgende Abmessungen:
— die Rasterweite des Lochrasters (2) beträgt 20 mm
— die Auflagehöhe der Anschläge (3) und Spanner (4) beträgt 35 mm
— die Höhe der Backen (5, 6) beträgt 5 mm
— der Spannbereich der Spanner (4) beträgt 10 mm
— die Lage der Backen sind in 5 mm Teilung abgestuft.
9. Werkzeugmaschine mit Maschinenspindel zur Bearbeitung eines Werkstückes, das in einer Spannvorrichtung, gemäss einem der Patentansprüche 1 bis 8, eingespannt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagehöhe der Anschläge (3) und Spanner (4) gleich dem halben Durchmesser der Maschinenspindel ist.
Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, wie sie z.B. aus «wt, Zeitschrift für industrielle Fertigung», 71,1981, Nr. 11, S. 675—678 bekannt ist. Bekannte derartige Spannvorrichtungen behindern vor allem durch ausladende Spanner die Bearbeitungsfreiheit der Werkstücke, diese sind nur von wenigen Seiten zugänglich. Aus notwendigen Umspannvorgängen ergeben sich unerwünschte zusätzliche Toleranzen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Spannvorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, mit welcher Werkstücke in einer Aufspannung von möglichst vielen Seiten zu bearbeiten sind. Die Spannvorrichtung soll möglichst flexibel im Aufbau sein.
Die Erfindung ist im Patentanspruch 1 gekennzeichnet. Die weiteren Ansprüche beinhalten vorteilhafte Weiterbildungen und Ausführungen der Erfindung.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren in einer vorteilhaft weitergebildeten Ausführung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt die verschiedenen Bauteile der Spannvorrichtung, und zwar die Grundplatte 1 mit engem Lochraster 2, einen Anschlag 3, Spanner 4, Stützbolzen 7 mit Unterlegscheiben 8 und Schwenkspanner 9. Sämtliche Spann- und Stützteile weisen Steckbuchsen auf, mit denen sie in das Lochraster 2 einsteckbar sind und beliebig versetzt werden können. Der Aufbau der Spannvorrichtung ist sehr flexibel.
Im Ausführungsbeispiel, welches für die Bearbeitung kleiner und sehr kleiner Werkstücke geeignet ist, beträgt die Rasterung des Lochrasters 20 mm. Der Arbeitsbereich der Grundplatte 1 ist 195 x 195 mm. Die Auflagehöhe der Spanner 4 und Anschläge 3 beträgt einen halben Maschinen-spindeldurchmesser, d.h. 35 mm, so dass die Spindel dicht an das Werkstück herangefahren werden kann und kurze, stabile Werkzeuge eingesetzt werden können.
Die Spannmechanik ist unter das Werkstück verlagert, Anschläge und Spanner kommen mit ihrem Hauptvolumen immer unter das Werkstück zu liegen, so dass lediglich die Backen 5 bzw. 6 seitlich über das Werkstück überstehen. Die Spanner 4 arbeiten im bekannten Niederzugverfahren. Die Backen sind sehr niedrig, im Ausführungsbeispiel 5 mm. Damit können Werkstücke in einer Aufspannung von fünf Seiten her bearbeitet werden. Durch Einstecken von Stützbolzen 7 unter das Werkstück kann die Spanntiefe weiter verringert werden bis auf 1 mm im 0,1 mm Sprung (durch Unterlegen von Unterlegscheiben 8).
Spanner, Rasterplatte und Anschlag liegen im Kraftfluss und bilden einen variablen Schraubstock mit wenig über das Werkstück überstehenden Backen. Es können mehrere Schraubstockspanner, parallel oder rechtwinklig zueinander, aufgebaut werden. Diese Spannvorrichtung ist durch den lückenlosen Spannbereich in X- und Y-Richtung äusserst anpassungsfähig, ohne dass durch Spindeln, Hebel, Abstützböcke oder Spanneisen die Zugänglichkeit behindert wird. Durch das Rastersystem ist es bei Neuaufbauten einfach zu handhaben. Das Niederzugverfahren der Spanner sorgt für korrektes und zuverlässiges Bestimmen der Teile.
Anschläge 3 und Spanner 4 weisen vorzugsweise verschiedene Lagen der Anschlagflächen der Backen auf, vgl. die unterschiedlichen Backen 5, 6 in den Figuren 2A) bis D). Damit wird im Ausführungsbeispiel das Lochraster 2 weiter unterteilt in eine 5 mm-Rasterung. Der Spannbereich der Spanner 4 beträgt dabei 10 mm. Durch unterschiedliche Kombination der Bauteile ist so der Bereich von 0 mm bis 195 mm lückenlos und kontinuierlich zu überdecken.
Die Anschläge 3 sind vorzugsweise aus zwei Teilen 11 und 12 zusammengesetzt, vgl. Fig. 2, wobei das erste Teil 11 die Auflagehöhe festlegt und das zweite Teil 12 je nach Formgebung und Verschraubung mit dem ersten Teil die Lage der Anschlagfläche des Backens festlegt. Fig. 2 zeigt, wie bei gleichem Grundabstand zwischen Anschlag und Spanner durch unterschiedliche Kombination verschiedene Spannbereiche überdeckt werden.
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1 Blatt Zeichnungen
CH662383A 1982-12-16 1983-12-12 Spannvorrichtung zur bearbeitung von werkstuecken. CH662077A5 (de)

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DE19823246533 DE3246533A1 (de) 1982-12-16 1982-12-16 Spannvorrichtung zur bearbeitung von werkstuecken

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CH662077A5 true CH662077A5 (de) 1987-09-15

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ID=6180804

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CH662383A CH662077A5 (de) 1982-12-16 1983-12-12 Spannvorrichtung zur bearbeitung von werkstuecken.

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DE3246533C2 (de) 1992-03-05
DE3246533A1 (de) 1984-06-20

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