CH662101A5 - Vorrichtung zum wahlweisen absetzen von transportablen behaeltern, maschinen oder geraeten auf der ladepritsche eines lastfahrzeuges oder auf dem boden. - Google Patents

Vorrichtung zum wahlweisen absetzen von transportablen behaeltern, maschinen oder geraeten auf der ladepritsche eines lastfahrzeuges oder auf dem boden. Download PDF

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum wahlweisen Absetzen von transportablen Behältern, Maschinen oder Geräten, insbesondere eines mit einem Streugutbehälter und einer Streuvorrichtung versehenen Winterdienststreugerätes, auf der Ladepritsche eines Lastfahrzeuges oder auf dem Boden, bestehend aus einem auf dem Boden stehenden Gestell, das vier höhenverstellbare Stützbeine aufweist, die jeweils paarweise eine horizontale, am einen Ende mit einem Anschlag versehene Tragschiene tragen, wobei die Tragschienen parallel zueinander verlaufend so weit voneinander angeordnet sind, dass ein Lastfahrzeug mit seiner Ladepritsche dazwischen fahren kann, und wobei der abzusetzende Gegenstand auf jeder Längsseite mit zwei über die Ladepritsche vorstehenden Stützelementen versehen ist, welche auf den Tragschienen aufsetzbar sind.
Neben Absetzvorrichtungen, bei denen vier in der Höhe verstellbare bzw. vertikal verschiebbare oder verlängerbare Stützbeine mittelbar oder unmittelbar an den beiden Längsseiten des abzusetzenden Gegenstandes, z.B. eines Behälters, oder eines Winterdienststreugerätes fest oder abnehmbar angeordnet sind (US-PS 4 147 267, US-PS 2 665 938, DE-PS 1 118 698, DE-PS 821 176,) ist eine Vorrichtung der vorstehend genannten Art bekannt (DE-GM 1 996 890), bei der die Stützbeine jeweils paarweise einerseits an einem Fussholm und andererseits an den Tragschienen schwenkbar angelenkt sind und die Schwingen eines Parallelkurbelgetriebes bilden. Die beiden Fussholme sind dabei durch einen Querholm miteinander verbunden, und an den Stützbeinen sind jeweils Schrägstützen angebracht, die ein Verschwenken der Stützbeine aus deren vertikaler Totpunktlage nach beiden Richtungen um verschieden grosse Schwenkwinkel zulassen. Die beiden Tragschienen bilden dabei jeweils die Koppel eines Parallelkurbelgetriebes, während die beiden Fussholme, die auf dem Boden aufsitzen, das Gestell des Parallelkurbel-getriebes bilden. Das Anheben und Absenken der beiden Tragschienen ergibt sich beim Verschwenken der Stützbeine um die beiden unterschiedlich grossen Schwenkwinkel, wobei die Höhendifferenz dem Cosinus der beiden Schwenkwinkel entspricht. Während des Aufsetzens auf der Absetzvorrichtung und während des Absetzens auf der Ladepritsche eines Kraftfahrzeuges ist der abzusetzende Gegenstand jeweils durch starre Schub- und Zugglieder, die einerseits gelenkig an dem abzusetzenden Gegenstand und andererseits gelenkig und lösbar am Kraftfahrzeug befestigt sind, mit dem Kraftfahrzeug verbunden. Abgesehen davon, dass bei dieser Vorrichtung durch die Gelenkverbindungen zwischen den Stützbeinen und den Fussholmen sowie den Tragschienen eine gewisse Unstabilität vorhanden ist, lässt es sich beim Absetzen des abzusetzenden Gegenstandes auf der Ladepritsche des Lastfahrzeuges nicht vermeiden, dass dieser nach Überschreiten der oberen Totpunktlage der beiden Tragschienen aus einer gewissen Höhe schlagartig auf die Ladepritsche herunterfällt.
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Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die eine höhere Stabilität aufweist, und bei der das Absetzen des abzusetzenden Gegenstandes von der Vorrichtung auf der Ladepritsche bei langsamer Fahrt des Lastkraftfahrzeuges völlig schlagfrei, d.h. weich erfolgt.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäss dadurch, dass die beiden Tragschienen jeweils zwei zumindest annähernd horizontale in unterschiedlichen Höhen stufenweise versetzt zueinander angeordnete Tragabschnitte und, in Einfahrrichtung des Lastfahrzeuges gesehen, vor jedem horizontalen Tragabschnitt einen sich ansteigend über die Höhendifferenz der beiden horizontalen Tragabschnitte erstreckenden, jeweils eine schiefe Ebene mit gleicher Steigung bildenden Hubabschnitt aufweist und wobei die sich jeweils auf einer Längsseite des abzusetzenden Gegenstandes befindenden, mit Laufrollen versehenen Stützelemente jeweils den gleichen Längsabstand voneinander aufweisen wie die Hubabschnitte der Tragschienen und die jeweils in der Höhe um die gleiche Höhendifferenz gegeneinander versetzt angeordnet sind wie die horizontalen Tragabschnitte der Tragschienen.
Neben dem auch bei der bekannten Vorrichtung vorhandenen Vorteil eines völlig parallelen Anhebens und Absenkens des abzusetzenden Gegenstandes weist die erfindungs-gemässe Vorrichtung den Vorteil auf, dass sowohl die Tragschienen als auch die Stützbeine, wenn man von deren Höhenverstellung absieht, ein völlig starres Gestell bilden, das eine höhere statische Stabilität aufweist, und dass sowohl das Aufsetzen auf der Absetzvorrichtung als auch das Absetzen auf der Ladepritsche eines Lastfahrzeuges völlig schlagfrei vonstatten geht.
Zweckmässigerweise bestehen dabei die Tragschienen jeweils aus Winkel- oder U-Profilen, die einerseits eine Gewichtseinsparung bei gleicher Stabilität ermöglichen und andererseits den Laufrollen der Stützelemente zugleich eine seitliche Führung geben.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die mit Laufrollen versehenen Stützelemente jeweils mit exzentrisch und parallel zu einer Laufrollenachse angeordneten Profilsteckzapfen versehen sind, welche in aus Profilrohren bestehende Querholme des abzusetzenden Gegenstandes drehsicher einsteckbar sind und deren Exzentrizität zur zugehörigen Laufrollenachse jeweils der halben Höhendifferenz der beiden Tragabschnitte einer Tragschiene entspricht. Dadurch ist es möglich, alle vier benötigten Stützelemente völlig gleich auszubilden, was neben einem fertigungstechnischen Vorteil auch die Handhabung erleichtert.
Um dem bei solchen Vorrichtungen unabdingbaren Sicherheitsgebot und Unfallschutz zu entsprechen, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass wenigstens ein Tragabschnitt der Tragschienen in der Nähe seines auf bzw. abfahrseitigen Endes eine Abrollsicherung aufweist, die aus einem zweiarmigen Sperrhebel besteht, der mittels eines zumindest annähernd in seiner Längsmitte angeordneten Langloches auf einem horizontal und quer zur Tragschiene verlaufenden Lagerzapfen schwenkbar und längs verschiebbar gelagert ist und dem wenigstens ein Anschlag zugeordnet ist, an dem sein den Sperrarm bildender Hebelarm in dessen vertikaler Sperrstellung anliegt und durch den exzentrisch zum Lagerzapfen liegenden Masseschwerpunkt des Sperrhebels gehalten wird. Dadurch ist eine Unfallschutzvorrichtung geschaffen, die selbsttätig in ihrer Sperrstellung verbleibt und die ausserdem funktionssicher und leicht handhabbar ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Sperrhebel um die Achse seines Lagerzapfens manuell in eine Freistellung kippbar und um die Länge des
Langloches verschiebbar ist, in welcher er durch Verlagerung seines Masseschwerpunktes im bezug auf den Lagerzapfen gehalten wird und in welcher sein den Betätigungsarm bildender Hebelarm in die Abrollbahn eines Teiles eines Stützelementes oder einer Laufrolle ragt und von diesem bzw. dieser beim Abrollen von der Tragschiene wieder selbsttätig in die andere Kippstellung gekippt wird, in welcher der Sperrarm an seinem Anschlag in Sperrstellung anliegt. Durch diese Massnahmen ist auch sichergestellt, dass der Sperrhebel durch den Abrollvorgang aus der Freistellung selbsttätig in seine Sperrstellung zurückgebracht wird, in die er auch dann wieder zurückkehrt, wenn er beim Auffahren der einen Laufrolle auf den ihr zugeordneten Tragabschnitt der Tragschiene vorübergehend verschwenkt worden ist.
Um eine besonders günstige Lage des Masseschwerpunkts des Sperrhebels im bezug auf die beiden Kippstellungen des Sperrhebels und zugleich eine Vereinfachung der Handhabung dieser Sperrvorrichtung zu erzielen, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass die beiden Hebelarme des Sperrhebels einen Winkel von wenigstens 90" und höchstens 150: miteinander bilden, und dass das Langloch etwa im Scheitelpunkt dieses Winkels angeordnet ist.
Anhand der Zeichnung wird nun im folgenden ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 Eine Absetzvorrichtung der erfindungsgemässen Art in perspektivischer Darstellung
Fig. 2 Eine Abrollsicherung in Seitenansicht Fig. 3 und 4 Jeweils ein Stützelement mit Laufrolle Fig. 5 Ein mit einem Winterdienststreugerät beladenes Lastfahrzeug beim Einfahren in eine Absetzvorrichtung in Seitenansicht
Fig. 6 Das mit dem Winterdienststreugerät in die Absetzvorrichtung eingefahrene Lastfahrzeug in Seitenansicht
Fig. 7 Ein auf der Absetzvorrichtung abgesetztes Winterdienststreufahrzeug in Frontansicht.
Wie am besten aus Fig. 1 ersichtlich ist. besteht die Absetzvorrichtung im wesentlichen aus zwei jeweils ein U-Profil aufweisenden Tragschienen 1 und 2. die jeweils von zwei auf auf einem Fussholm 3 bzw. 4 aufgesetzten Stützbeinen 5 und 6 bzw. 7 und 8 befestigt sind. Die Tragschienen 1 und 2 sowie die Fussholme 3 und 4 verlaufen jeweils parallel zueinander und sind durch einen die beiden Fussholme 3 und 4 miteinander verbindenden Querholm 9 in einem solchen Abstand voneinander angeordnet, dass ein Lastfahrzeug 10 mit seiner Ladepritsche 11, wie in den Fig. 5 und 6 dargestellt, dazwischenfahren kann. Die Stützbeine 5, 6, 7 und 8 sind jeweils zweiteilig ausgebildet. Sie bestehen jeweils aus einem oberen rohrförmigen Teil 5' bzw. 6' bzw. 7' bzw. 8' und einem unteren stabförmigen Teil 5" bzw. 6", bzw. 7", bzw. 8", die teleskopartig ineinander greifen und durch Steckzapfen 12 höhenverstellbar miteinander verbunden sind. Zur Erhöhung der Stabilität sind die jeweils unteren stabförmigen Teile 5" bis 8" der Stützbeine 5 bis 8 jeweils mit Streben 13 versehen bzw. mit Knotenblechen 14. und die oberen rohrförmigen Teile 5' bis 8' zusätzlich durch Streben 15 und 16 mit den Tragschienen 1 bzw. 2 verbunden.
Die Tragschienen 1 und 2, die völlig gleich ausgebildet sind und parallel zueinander verlaufen, bestehen jeweils aus zwei horizontal verlaufenden Trababschnitten 17 und 18 bzw. 19 und 20 und jeweils zwei Hubabschnitten 21 und 22 bzw. 23 und 24. Diese Hubabschnitte 21 bis 24 bilden jeweils eine schiefe Ebene mit gleichem Steigungswinkel. Sie haben alle die gleiche Länge und sind alle parallel zueinander verlaufend angeordnet, während sich die Hubabschnitte 21 und 23 in der durch den Pfeil 25 angedeuteten Einfahrrichtung unmittelbar vor den Tragabschnitten 17 bzw. 19 befinden.
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sind die beiden Hubabschnitte 22 und 24 jeweils in der gleichen Richtung gesehen vor den beiden Tragabschnitten 18 und 20 angeordnet, welche sie mit den Tragabschnitten 17 bzw. 19 verbinden. Dadurch ergibt sich eine Höhendifferenz H zwischen den Tragabschnitten 17 und 19 einerseits und den Tragabschnitten 18 und 20 andererseits.
Der abzusetzende Gegenstand ist im Ausführungsbeispiel ein Winterdienststreugerät 26, das aus einem Behälter 27 und einer Streuvorrichtung 28 besteht. Am Behälterunterteil 29 sind zum Absetzen des Winterdienststreugerätes 26 auf beiden Längsseiten mit Laufrollen 30 bzw. 31 versehene Stützelemente 32 bzw. 33 in einem Abstand L angeordnet, der gleich ist wie der Abstand A, den die beiden Hubabschnitte 21 und 22 bzw. 23 und 24 der beiden Tragschienen 1 und 2 haben. Die mit den Laufrollen 30 und 31 versehenen Stützelemente 32 und 33 sind in den Fig. 3 und 4 als Einzelteile dargestellt. Sie sind gleich ausgebildet und bestehen jeweils aus einem im Querschnitt rechteckigen Steckzapfen 34, einem Verbindungsstück 35 und einem Lagerzapfen 36, auf dem die Laufrollen 30 bzw. 31 drehbar gelagert sind. Dabei ist der Steckzapfen 34 jeweils um die Exzentrizität E exzentrisch zur Achse des Lagerzapfens 36 angeordnet. Die Exzentrizität E entspricht der halben Höhendifferenz, welche die Tragabschnitte 17 und 18 bzw. 19 und 20 der beiden Tragschienen 1 und 2 relativ zueinander aufweisen. Um diese Stützelemente 32 und 33 auf einfache Weise am Behälterunterteil 29 des Winterdienststreugerätes 26 befestigen zu können, ist dieser Behälterunterteil 29 an seinem vorderen und hinteren Ende jeweils mit einem auf dessen Unterseite befestigten rechteckförmigen, quer verlaufenden Profilrohr 37 bzw. 38 versehen. Diese Profilrohre 37 und 38 sind an ihren seitlichen Enden offen, so dass die Steckzapfen 34, deren Querschnittsprofil auf das Hohlraumprofil der Profilrohre 37 und 38 abgestimmt ist, in diese eingesteckt werden können. Der Einfachheit halber handelt es sich um Rechteckprofile, so dass die beiden auf jeder Längsseite des abzusetzenden Winterdienststreugerätes 26 anzuordnenden Stützelemente 32 und 33 relativ zueinander um 180° versetzt so befestigt werden können, dass die Laufrollen 30 und 31 die Höhendifferenz H aufweisen und die jeweils vordere Laufrolle 30 tiefer sitzt als die jeweils hintere Laufrolle 31.
In an sich bekannter Weise ist der abzusetzende Gegenstand, im vorliegenden Beispiel das Winterdienststreugerät 26 durch ein am Behälterunterteil 29 angelenktes, bügelartiges Zug- und Schubglied 40 und eine lösbare Verriegelungsvorrichtung 41 mit welcher das Zug- und Schubglied an der Ladepritsche 11 gelenkig befestigt werden kann, mit dem Lastfahrzeug 10 verbunden.
Wie aus den Fig. 5 und 6 ohne weiteres erkennbar ist, wird das Aufsetzen des Winterdienststreugerätes 26 auf der Absetzvorrichtung einfach in der Weise durchgeführt, dass das Lastfahrzeug mit seiner Ladepritsche 11 rückwärts zwischen die beiden Tragschienen 1 und 2 fährt derart, dass die Laufrollen 30 und 31 auf beiden Seiten des Behälterunterteils 29 auf die Laufschienen 1 und 2 auffahren und dabei über die Hubabschnitte 21 und 22 bzw. 23 und 24 der Tragschienen 1 und 2 auf die Tragabschnitte 17 und 18 bzw. 19 und 20 gelangen. Selbstverständliche Voraussetzung dafür, dass dabei das gesamte Winterdienststreugerät 26 in seiner auf der Ladepritsche 11 innegehabten Horizontallage von der Ladepritsche 11 abgehoben wird. Danach braucht nur noch das Zug- und Schubglied 40 von der Verriegelungsvorrichtung 41 abgekoppelt zu werden. Das Lastfahrzeug 10 kann dann in Vorwärtsrichtung wieder aus der AbStellvorrichtung herausfahren und ist entladen. Das Absetzen des Winterdienststreugerätes 26 von der Absetzvorrichtung auf die Ladepritsche 11 des Lastfahrzeuges 10 erfolgt in umgekehrter Reihenfolge in der Weise, dass nach dem Rückwärtseinfahren der Ladepritsche 11 zwischen die beiden Tragschienen 1 und 2 unter das Winterdienststreugerät 26 das Zug- und Schubglied 40 an der Verriegelungsvorrichtung 41 angekoppelt und beim Vorwärtsfahren des Lastfahrzeuges 10 von der Absetzvorrichtung herunter gezogen und dabei weich auf die Ladepritsche 11 abgesenkt wird. Durch die Höhenverstell-barkeit der Stützbeine 5, 6, 7 und 8 ist es möglich die Tragschienen 1 und 2 in ihrer Höhe jeweils an verschiedene Pritschenhöhen verschiedener Lastfahrzeuge 10 anzupassen. Durch die Gleichheit der Abstände L und A einerseits und durch den sich aus der Exzentrizität E ergebenden Höhenunterschied H ist sichergestellt, dass die Laufrollen 30 und 31 jeweils gleichzeitig auf die mit dem gleichen Steigungswinkel versehenen und gleich langen Hubabschnitte 21 und 22 bzw. 23 und 24 gelangen bzw. diese gleichzeitig verlassen, wodurch zwangsläufig ein paralleles Abheben und Absenken des Winterdienststreugerätes 26 stattfindet.
Aus Sicherheitsgründen ist es erforderlich eine Abrollsicherung vorzusehen, die verhindert, dass ein auf der Absetzvorrichtung abgesetzter Gegenstand selbsttätig von dieser herunterrollen kann. Soche Abrollsicherungen sind in der Fig. 1 und in vergrössertem Massstab in Fig. 2 dargestellt. Sie bestehen jeweils aus einem zweiarmigen Sperrhebel 43 und einem seitlich an den auflaufseitigen Enden der Tragabschnitte 18 und 20 angeordneten Anschlag 44. Dabei ist der Sperrhebel 43 mittels eines Langloches 45 auf einem Lagerzapfen 46 schwenkbar gelagert, der quer zur Längsrichtung der Tragschiene 1 bzw. 2 verlaufend unterhalb des Tragabschnittes 18 angeordnet ist. Der Sperrhebel 43 besteht aus einem Sperrarm 47 und einem Betätigungsarm 48 die einen Winkel a von etwa 145; miteinander bilden und in dessen Scheitelpunkt das Langloch 45 parallel zur Längsrichtung des Sperrarms 47 verlaufend angeordnet ist. Dabei ist die Abwinkelung des Betätigungsarmes 48 gegenüber dem Sperrarm 47 derart getroffen, dass der Masseschwerpunkt des gesamten Sperrhebels 43 auf der gleichen Seite liegt wie der Anschlag 44, wenn sich der Sperrhebel 43 in der in Fig. 2 in ausgezogenen Linien dargestellten Sperrlage befindet, und dass sich der Masseschwerpunkt auf der dem Anschlag 44 gegenüberliegenden Seite des Lagerzapfens 46 befindet,
wenn der Sperrhebel 43 in die in strichpunktierten Linien dargestellte Freistellung gebracht wird. Die Länge des Sperrarms 47 ist so bemessen, dass sein oberes Ende in die Höhe des Lagerzapfens 36 der auf dem Tragabschnitt 18 bzw. 20 aufsitzenden Laufrolle 31 ragt. Die Länge des Betätigungsarms 48, die gleich gross sein kann wie die Länge des Sperrarms 47 ist so bemessen, dass das Ende des Sperrarms 48 in die geneigte Abrollbahn des Lagerzapfens 36 der Laufrolle 31 hineinragt, wenn die Laufrolle 31 über den Hubabschnitt 22 bzw. 24 herunterrollt und dabei so weit verschwenkt werden kann, dass der Sperrhebel 43 in Folge der Verlagerung seines Masseschwerpunktes wieder in seine in Fig. 2 in ausgezogenen Linien dargestellte Sperrlage kippen kann. Durch das Vorsehen des Langloches 46 ist es somit möglich, den Sperrhebel 43 in zwei stabile Kipplagen zu bringen, in denen er durch die entsprechende Lage seines Masseschwerpunktes in bezug auf den Lagerzapfen 46 selbsttätig gehalten wird. Die Anordnung und die Formgebung des Sperrhebels 43, seines Langloches 46 und des Lagerzapfens 45 ist dabei jedoch so getroffen, dass er nicht selbsttätig aus der Sperrlage in die Freigabelage gebracht werden kann, wenn z.B. das abzusetzende Gerät mit seiner hinteren Laufrolle 31 auf die Abstellfläche 18 bzw. 20 gefahren wird, dass er hingegen beim Herunterrollen des abzusetzenden Gerätes vom Tragabschnitt 18 bzw. 20 über den Hubabschnitt 22 bzw. 24 selbsttätig aus der Freistellung in die Sperrstellung kippt. Beim Auffahren der Laufrollen 31 vom Hubabschnitt 22 auf den Tragabschnitt 18 hingegen wird der Sperrarm 47 in Uhr-
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Zeigerrichtung (bezogen auf die Fig. 2) nur so weit verschwenkt, dass er dann, wenn ihn der betreffende Lagerzapfen 36 wieder verlassen hat, in seine Sperrlage zurückfällt.
Auf diese Weise ist eine einfache, einfach zu handhabende und jederzeit funktionssichere Abrollsicherung geschaffen, deren Funktionsprinzip verschiedene Ausführungsformen zulässt.
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Ergänzend ist noch zu erwähnen, dass an den hinteren Enden der Tragabschnitte 18 und 20 jeweils Rollanschläge 49 vorgesehen sind, die verhindern, dass die Laufrollen 31 über die Länge der Tragabschnitte 18 bzw. 20 hinaus bewegt werden können.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

662 101 PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum wahlweisen Absetzen von transportablen Behältern, Maschinen oder Geräten, insbesondere eines mit einem Streugutbehälter und einer Streuvorrichtung versehenen Winterdienststreugerätes, auf der Ladepritsche eines Lastfahrzeuges oder auf dem Boden, bestehend aus einem auf dem Boden stehenden Gestell, das vier höhenverstellbare Stützbeine aufweist, die jeweils paarweise eine horizontale, am einen Ende mit einem Anschlag versehene Tragschiene tragen, wobei die Tragschienen parallel zueinander verlaufend so weit voneinander angeordnet sind, dass ein Lastfahrzeug mit seiner Ladepritsche dazwischen fahren kann und wobei der abzusetzende Gegenstand auf jeder Längsseite mit zwei über die Ladepritsche vorstehenden Stützelementen versehen ist, welche auf den Tragschienen aufsetzbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Tragschienen (1,2) jeweils zwei zumindest annähernd horizontale in unterschiedlichen Höhen stufenweise versetzt zueinander angeordnete Tragabschnitte (17,18, bzw. 19,20) und, in Einfahrtsrichtung (Pfeil 25) des Lastfahrzeuges 10 gesehen, vor jedem horizontalen Tragabschnitt (17,18,19, 20) je einen sich ansteigend über die Höhendifferenz (H) der beiden horizontalen Tragabschnitte (17,18,19, 20) erstrek-kenden, jeweils eine schiefe Ebene mit gleicher Steigung bildende Hubabschnitte (21,22, bzw. 23,24) aufweist und wobei die sich jeweils auf einer Längsseite des abzusetzenden Gegenstandes (26) befindenden, mit Laufrollen (30, 31) versehenen Stützelemente (32, 33) jeweils den gleichen Längsabstand (L) voneinander aufweisen wie die Hubabschnitte (21, 22 bzw. 23 und 24) der Tragschienen (1 und 2) und die jeweils in der Höhe um die gleiche Höhendifferenz (H) gegeneinander versetzt angeordnet sind wie die horizontalen Tragabschnitte (17,18 bzw. 19 und 20) der Tragschienen (1 und 2).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschienen (1,2) jeweils aus Winkel- oder U-Profilen bestehen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Laufrollen (30, 31) versehenen Stützelemente (32,33) jeweils mit exzentrisch und parallel zu einer Laufrollenachse angeordneten Profilsteckzapfen (34) versehen sind, welche in aus Profilrohren (37,38) bestehende Querholme des abzusetzenden Gegenstandes (26) drehsicher einsteckbar sind und deren Exzentrizität (E) zur zugehörigen Laufrollenachse jeweils der halben Höhendifferenz (H) der beiden Tragabschnitte (17,18, bzw. 19,20) einer Tragschiene (1 bzw. 2) entspricht.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Tragabschnitt (18,20) der Tragschienen (1 oder 2) in der Nähe seines auf-bzw. abfahrseitigen Endes eine Abrollsicherung aufweist, die aus einem zweiarmigen Sperrhebel (43) besteht, der mittels eines zumindest annähernd in seiner Längsmitte angeordneten Langloches (45) auf einem horizontal und quer zur Tragschiene (1,2) verlaufenden Lagerzapfen (46) schwenkbar und längsverschiebbar gelagert ist und dem wenigstens ein Anschlag (44) zugeordnet ist, an dem sein den Sperrarm (47) bildender Hebelarm in dessen vertikaler Sperrstellung anliegt und durch den exzentrisch zum Lagerzapfen (46) liegenden Masseschwerpunkt des Sperrhebels (43) gehalten wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (43) um die Achse seines Lagerzapfens (46) manuell in eine Freistellung kippbar und um die Länge des Langloches (45) verschiebbar ist, in welcher er durch Verlagerung seines Masseschwerpunktes in bezug auf den Lagerzapfen (46) gehalten wird und in welcher sein den Betätigungsarm (48) bildender Hebelarm in die Abrollbahn eines Teils eines Stützelementes (32, 33) oder einer Laufrolle
(31) ragt und von diesem bzw. dieser beim Abrollen von der Tragschiene (18,20) wieder selbsttätig in die andere Kippstellung gekippt wird, in welcher der Sperrarm (47) an seinem Anschlag (44) in Sperrstellung anliegt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Hebelarme (47,48) des Sperrhebels (43) einen Winkel (a) von wenigstens 90° und höchstens 150° miteinander bilden, und dass das Langloch (45) etwa im Scheitelpunkt dieses Winkels (a) angeordnet ist.
CH247182A 1981-06-23 1982-04-23 Vorrichtung zum wahlweisen absetzen von transportablen behaeltern, maschinen oder geraeten auf der ladepritsche eines lastfahrzeuges oder auf dem boden. CH662101A5 (de)

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ATA168082A (de) 1988-06-15

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