CH662133A5 - Trichter an spinnereivorbereitungsmaschinen, insbesondere deckelkarden, strecken, kaemmaschinen und flyer. - Google Patents

Trichter an spinnereivorbereitungsmaschinen, insbesondere deckelkarden, strecken, kaemmaschinen und flyer. Download PDF

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CH662133A5
CH662133A5 CH625283A CH625283A CH662133A5 CH 662133 A5 CH662133 A5 CH 662133A5 CH 625283 A CH625283 A CH 625283A CH 625283 A CH625283 A CH 625283A CH 662133 A5 CH662133 A5 CH 662133A5
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CH
Switzerland
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funnel
funnels
fibers
compression
machines
Prior art date
Application number
CH625283A
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Inventor
Hartmut Schiefer
Wolfgang Martin
Dieter Dessau
Dieter Hecht
Gerhard Barth
Dietrich Amft
Original Assignee
Textima Veb K
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/70Constructional features of drafting elements
    • D01H5/72Fibre-condensing guides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Nonwoven Fabrics (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In den dazugehörigen Zeichnungen
5
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3
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zeigen:
Figur 1 einen Bandtrichter mit Metallbuchse im Schnitt, Figur 2 einen Schnitt durch einen Trichter mit zwei Kompressionsbereichen,
Figur 3 eine weitere Schnittdarstellung des Trichters gemäss Figur 2,
Figur 4 den Schnitt durch einen zweiteiligen Trichter, Figur 5 eine weitere Schnittdarstellung des Trichters gemäss Figur 4.
Der Trichter zur Verdichtung und Führung von textilem Faservlies oder Faserband nach Figur 1 besteht aus dem Trichterkörper 1, der sich in Durchtrittsrichtung 2 der Fasern verjüngt und bei dem im Austrittsbereich der Fasern eine Metallbuchse 3 angeordnet ist. Im Ausführungsbeispiel besteht das Material des Trichterkörpers 1 aus dem polymeren Werkstoff Polyamid (Polyamid 6) und vorzugsweise 15 bis 45 Gewichtsprozenten Aluminiumpulver mit einer Körnung von 20 bis 300 um. Der Materialmischung sind ausserdem zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften 3 bis 5 Gewichtsprozente Titandioxid ausgesetzt.
Anstelle des Aluminiumpulvers können auch Kupferpulver oder andere Metallpulver verwendet werden. Es hat sich gezeigt, dass bei einer Erhöhung des Anteils an Aluminiumpulver über 45 Gewichtsprozente, in der angegebenen Körnung, das Matrixmaterial Polyamid nicht ausreichend das Aluminiumpulver homogen zu verbinden in der Lage ist und damit die Oberflächenrauhigkeit des Trichterkörpers 1 erhöht wird.
Die Metallbuchse 3 besteht aus korrosionsfestem Stahl, Messing oder aus Sinterwerkstoffen und dient in der höchsten Verschleisszone der weiteren Erhöhung der Standfestigkeit. Der Trichterkörper 3' nach Figur 2 und 3 besteht aus einer sich in Durchtrittsrichtung 2 der Fasern verjüngenden Vliesführung 4, die vorzugsweise zwei Kompressionsbereiche 5 und 6 aufweist und zwischen denen Luftaustrittsöffnungen 7, z.B. in Form von Schlitzen angeordnet sind.
Der Trichterkörper 1, 3' besteht aus einer Mischung von gut formbarem polymerem Material wie z.B. Polyamid, wodurch eine strömungs-technisch günstige Gestaltung realisiert werden kann, und Metallpulver, zur Herabsetzung des elektrischen Widerstandes und zur Erhöhung des Wärmeleitvermögens sowie der Erhöhung der Oberflächenhärte. Als Metallpulver dient eine Beimischung von 15 bis 45 Gewichtsprozenten Aluminiumpulver mit einer Körnung von 20 bis 300 [im. Zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften und zum Einfärben können weitere Stoffe wie z.B. Titandioxid zugesetzt werden. Anstelle des Aluminiumpulvers können auch Kupferpulver oder andere Metallpulver verwendet werden.
Das Faservlies wird dem Trichterkörper 3' zugeführt und durch die Konizität in den Kompressionsbereichen 5 und 6 verdichtet, wobei die im Faservlies enthaltene Luft herausge-presst wird. Vorzugsweise wird zur Verbesserung der Gleich-5 mässigkeit der Verdichtung und zur Erreichung hoher Durchtrittsgeschwindigkeiten der Fasern ein grösserer Teil der verdichteten Luft über die Luftaustrittsöffnung 7 in Pfeilrichtung 8 abgeführt. Im nachfolgenden Kompressionsbereich 6 wird das Faservlies weiter zu einem Faserband verdichtet, io Durch die Werkstoffauswahl, insbesondere durch die Beimischung von Metallpulver, wird gewährleistet, dass die infolge der Führung und Verdichtung der Fasern 2 aufgrund von Reibung zwischen den Fasern sowie zwischen den Fasern sowie zwischen den Fasern und dem Trichterkörper 1, 3' ent-i5 stehende elektrostatische Aufladung über den Trichterkörper 1 und 3' selbst abgeführt wird.
Entsprechend den Figuren 4 und 5 enthält eine Trichteranordnung 9 zwei hintereinander angeordnete Trichterkörper 10 und 11, die sich beide in Durchtrittsrichtung 2 der Fasern 20 verjüngen. Dabei kann der in Durchtrittsrichtung an zweiter Stelle angeordnete Trichterkörper 11 einen Austrittsabschnitt in der Form einer zylindrischen Bohrung oder eines Langloches 13 haben.
Die Trichterkörper 10, 11 sind so angeordnet, dass zwi-25 sehen ihnen ein ringförmiger Spalt mit einem über dem Umfang gleichen oder unterschiedlichen Querschnitt entsteht, der eine Luftaustrittsöffnung 14 bildet. Die Befestigung des zweiten Trichterkörpers 11 am ersten Trichterkörper 10 erfolgt durch eine Schnappverbindung 12. Das elastische m polymere Material, aus dem die Trichterkörper 10, 11 zu einem wesentlichen Teil bestehen, ermöglicht ein Einrasten des Bundes 15 am Trichterkörper 11 hinter Nasen 16, die sich an Stegen 17 des ersten Trichterkörpers 10 befinden. Durch die Nasen 16 und am ersten Trichterkörper 10 vorhandenen 35 Anschlägen 18 wird der zweite Trichterkörper 11 in seiner Lage fixiert. Die Trichterkörper 10 und 11 (Fig. 4, 5) bestehen aus dem gleichen Werkstoff wie die in Figuren 1 bis 3 dargestellten und beschriebenen Trichterkörper 1 und 3'.
Das Faservlies wird dem Trichter zugeführt und durch die 40 Konizität des ersten Trichterkörpers 10 komprimiert, wobei die nach der ersten Kompression noch im Faservlies enthaltene Luft nach dem Austritt des Faservlieses aus dem Trichterkörper 10 zu einem Teil aus der Luftaustrittsöffnung 14, die sich zwischen den beiden Trichterkörpern 10 und 11 bef-45 indet, austritt. Dadurch kann im zweiten Trichterkörper 11 weiter verdichtet werden, ohne dass es zu Störungen z.B. in Form von Faserstauungen und Ungleichmässigkeiten in dem den zweiten Trichterkörper 11 verlassenden Faserband kommt.
G
1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

662133
1. Trichter zur Verdichtung und Führung von Textilfasern an Spinnereivorbereitungsmaschinen, insbesondere Deckelkarden, Strecken, Kämmaschinen und Flyer, wobei der Trichterkörper mindestens einen Kompromissbereich besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Trichterkörpers (1,3', 9) aus einer Mischung von mindestens einem poly-meren Werkstoff mit thermisch und elektrisch gut leitfähigen anorganischen Füllstoffen besteht.
2. Trichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Trichterköpers (1,3', 9) aus einem Gemisch von Polyamid, 15 bis 45 Gewichtsprozente Aluminiumpulver der Körnung 20 bis 300 um und 3 bis 5 Gewichtsprozenten Titandioxid besteht.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Trichter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Trichterkörper (1) im Bereich des Faseraustritts eine Metallbuchse (3) eingesetzt ist.
4. Trichter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Trichterkörper (3') zwei oder mehr Kompressionsbereiche (5,6) hat, zwischen denen Luftaustrittsöffnungen (7) angeordnet sind.
5. Trichter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Trichteranordnung (9) aus mindestens zwei hintereinander angeordneten Trichterkörpern (10,11), die unter Belassung einer ringförmigen Luftaustrittsöffnung (14) miteinandner verbunden sind.
6. Trichter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass die hintereinander angeordneten Trichterkörper (10,11) mit einer Schnappverbindung (12) verbunden sind.
7. Trichter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schnappverbindung (12) am einen Trichterkörper (10) elastische Stege (17) mit Nasen (16) sowie Anschläge (18) besitzt, an die der andere Trichterkörper (11) durch die seinen Bund (15) hintergreifenden Nasen (16) der Stege (17) angedrückt ist.
8. Trichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllstoffe Metallpulver, insbesondere Aluminiumoder Kupferpulver enthalten.
Die Erfingung betrifft einen Trichter zur Verdichtung und Führung von Textilfasern an Spinnereivorbereitungsmaschinen, insbesondere Deckelkarden, Strecken, Kämmaschinen und Flyer für hohe Verarbeitungsgeschwindigkeiten, wobei der Trichter mindestens einen Kompressionsbereich besitzt.
Bekannt sind Trichter an Spinnereivorbereitungsmaschinen, die aus einem metallischen Werkstoff bestehen (DD-PS 108 329) und die zur Erzielung einer über den Querschnitt gleichen Verdichtung in den unterschiedlichsten geometrischen Ausführungen ausgebildet sind. Zur Herstellung dieser metallischen Trichter sind erhebliche technisch-technologische Aufwendungen erforderlich, um eine strömungstechnisch günstige Form zu erzielen, die zur Führung und Verdichtung von textilen Fasern, insbesondere Baumwolle und Chemiefasern, bei hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten notwendig ist. Ein weiterer Nachteil der metallischen Trichter ergibt sich aus ihrer relativ grossen Masse.
Bei einem zweistufigen Bandtrichter (DE-AG 1 137 982) besteht das in Transportrichtung der Fasern abschliessende Einsatzstück des Trichters aus Kunststoff. Aus der DE-OS 2 254 957 ist es ausserdem bekannt, einen Luntenrichter für ein Streckwerk aus antistatischem Kunststoff, Stahl oder Messing herzustellen. Aus Kunststoff hergestellte Bandtrichter haben den Nachteil, dass der Abriebswiderstand von poly-merem Material im allgemeinen gegenüber Metallen geringer ist. Bei den üblichen hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten führt dies zu einem erheblichen Verschleiss, vor allem im Bereich der stärksten Kompression, am Bandtrichterauslauf. Hinzu kommt, dass bei hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten durch hohe Reibungskräfte grosse Wärmemengen entstehen, und eine elektrostatische Aufladung des zu verdichtenden Faservlieses oder Faserbandes und des Trichters aus polymerem Material auftritt.
Aufgrund der schlechten Wärmeleitfähigkeit des Trichters aus polymerem Material wird die durch die Reibung entstehende Wärme nur schlecht abgeführt, und in den kritischen Zonen am Trichterausgang tritt durch Erwärmung eine Erweichung und Zerstörung der Oberfläche des polymeren Materials des Trichters ein. Der hohe elektrische Widerstand des Plastmaterials wirkt sich ausserdem negativ aus, da durch Reibung entstehende elektrostatische Aufladungen nicht abgeführt werden, was vor allem bei hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten und bei Verarbeitung von Chemiefasern zu Problemen bei der Faserführung und Verdichtung führt. Die grosse Reibungswärme, die elektrostatische Aufladung der Fasern und der Trichter sowie die entweichende Luft führen in den bekannten Plasttrichtern ausserdem zu Ungleichmäs-sigkeiten im Faserband.
Ziel der Erfindung ist daher die Schaffung eines Trichters zur Führung und Verdichtung von Textilfasern bei hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten, der sich kostengünstig mit geringem technisch-technologischem Aufwand herstellen lässt, eine hohe Standzeit hat und eine gleichmässige Verdichtung des Faserbandes bzw. Faservlieses erzeugt.
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass das Material des Trichters aus einer Mischung von mindestens einem polymeren Werkstoff mit thermisch und elektrisch gut leitfähigen anorganischen Füllstoffen, vorzugsweise Aluminium-, Kupferpulver oder anderen Metallpulvern besteht.
Damit ist es möglich, strömungstechnisch günstig ausgebildete Trichter einfach herzustellen und gleichzeitig die bisherigen Nachteile der Kunststofftrichter auszuschliessen.
Die.erfindungsgemässen Trichter haben eine gute Wärmeleitfähigkeit und sind damit in der Lage die Reibungswärme gleichmässig abzuleiten. Durch ihre gute elektrische Leitfähigkeit leiten sie die elektrostatische Aufladung ab und vermindern damit die Widerstände bei der Führung und Verdichtung der Fasern. Durch die Beimischung des metallischen Füllstoffes wurde ausserdem die Abriebfestigkeit der Trichter gesteigert. In einer vorteilhaften erfindungsgemässen Ausbildung besteht das Material des Trichters aus einem Gemisch von Polyamid, 15 bis 45 Gewichtsprozenten Aluminiumpulver der Körnung 20 bis 300 (im und 3 bis 5 Gewichtsprozente Titandioxid.
Gemäss einer Ausgestaltung der Erfindung ist im Bandtrichter im Bereich des Faseraustritts eine Metallbuchse eingesetzt.
Nach einer weiteren Ausführungsform hat der Trichter mindestens zwei Kompressionsbereiche, zwischen denen Luftaustrittsöffnungen angeordnet sind.
Bei einer weiteren Ausführungsform besteht der Trichter aus mindestens zwei hintereinander angeordneten Einzeltrichtern, die unter Belassung einer ringförmigen Luftaustrittsöffnung miteinander verbunden sind.
Eine weitere Ausgestaltung besteht darin, dass die Einzeltrichter mit einer Schnappverbindung verbunden sind. Schliesslich besteht eine Ausgestaltung der Erfindung darin, dass zur Schnappverbindung der erste Einzeltrichter elastische Stege mit Nasen sowie Anschläge besitzt, an die der folgende Einzeltrichter durch die seinen Bund hintergreifenden Nasen der Stege angedrückt ist.
CH625283A 1982-12-22 1983-11-21 Trichter an spinnereivorbereitungsmaschinen, insbesondere deckelkarden, strecken, kaemmaschinen und flyer. CH662133A5 (de)

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