CH662142A5 - Device for breaking up hard surface layers of the ground - Google Patents

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CH662142A5
CH662142A5 CH182783A CH182783A CH662142A5 CH 662142 A5 CH662142 A5 CH 662142A5 CH 182783 A CH182783 A CH 182783A CH 182783 A CH182783 A CH 182783A CH 662142 A5 CH662142 A5 CH 662142A5
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CH
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roller
ice
angle
cutting
cutting strips
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CH182783A
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Anton Kahlbacher
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Anton Kahlbacher
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01HSTREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
    • E01H5/00Removing snow or ice from roads or like surfaces; Grading or roughening snow or ice
    • E01H5/12Apparatus or implements specially adapted for breaking, disintegrating, or loosening layers of ice or hard snow with or without clearing or removing ; Roughening ice or hard snow by means of tools

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Road Repair (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zur Zerteilung von harten Oberflächenschichten des Bodens, insbesondere zur Lockerung von Eis auf Verkehrsflächen, mit zumindest einer mit Schneidleisten bestückten Walze, die in einem Rahmen frei drehbar gelagert ist und mit vorwiegend vertikaler Druckeinwirkung auf der Verkehrsfläche abrollt, wobei sich die Schneidleisten unter kontinuierlicher Änderung ihres Winkels zur Verkehrsfläche in die Oberflächenschicht eindrücken, wieder herausziehen und dabei durch die Keilwirkung die Oberflächenschicht zu losen Brocken brechen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidleisten (2) zur Tangente am Mantel der Walze (1) einen Winkel   ((3)zwischen      65"    und   85"    aufweisen und in bezug auf die Drehrichtung (A) nach vorne geneigt abstehen.



   2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidleisten (2) in mehreren zueinander beabstandeten und in Umfangsrichtung versetzten Kränzen (5) von der Walze (1) abstehen.



   3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Schneidleisten (2) zumindest ein Distanzring (6) vorgesehen ist.



   4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Distanzring (6) die Schneidleisten (2) geringfügig überragt.



   5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Distanzring (6) eine grobe Umfangszahnung (7) aufweist.



   6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Distanzring (6) in der Mitte der Walze (1) angeordnet ist.



   7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (1) eine geringere Breite als der sie tragende Rahmen (3) aufweist und über die Breite verschiebbar ist.



   8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der die Walze (1) tragende Rahmen (3) an einem höhenverstellbar ausgebildeten Traggestell (4) verschwenkbar angeordnet ist, welches Traggestell (4) an einem Trägerfahrzeug (9) anzubauen bestimmt ist.



   9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (3) am Traggestell (4) an parallelen Lenkern   (8)    horizontal verschwenkbar angeordnet ist.



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zerteilung von harten Oberflächenschichten des Bodens, insbesondere zur Lockerung von Eis auf Verkehrsflächen, mit zumindest einer mit Schneidleisten bestückten Walze, die in einem Rahmen frei drehbar gelagert ist und mit vorwiegend vertikaler Druckeinwirkung auf der Verkehrsfläche abrollt, wobei sich die Schneidleisten unter kontinuierlicher Änderung ihres Winkels zur Verkehrsfläche in die Oberflächenschicht eindrücken, wieder herausziehen und dabei durch die Keilwirkung die Oberflächenschicht zu losen Brocken brechen.



   Eine derartige Vorrichtung zeigt beispielsweise die DE-PS 1553. Die händisch zu schiebende Vorrichtung ist mit radial abstehenden Schneidleisten bestückt. Dadurch ist der Eintrittswinkel gleich dem Austrittswinkel, so dass die Brechwirkung verhältnismässig schlecht ist.



   Es ist weiters bekannt, Buckel und Krusten von Eis bzw.



  vereistem Hartschnee auf Fahrbahnen, Fahrbahnrändern usw. wegzufräsen (AT-PS 256.924). Das hierzu verwendete Gerät weist eine Frästrommel auf, die mit hoher Drehzahl von einer Zapfwelle des Trägerfahrzeuges angetrieben wird.



  Hierfür ist ein Antrieb erforderlich, der an der Vorderseite der für die Schneeräumung auf Strassen meist eingesetzten gewöhnlichen Lastkraftwagen nicht zur Verfügung steht. Die sind nur mit einer vorderen Anbaueinrichtung und Hydraulikanschlüssen, nicht jedoch mit einer vorderen Zapfwelle versehen. Darüber hinaus besteht ständig die Gefahr der Beschädigung der Strassenoberfläche durch die schnell rotierende Fräswalze, durch die das Eis ja bis unmittelbar an die Oberfläche abgetragen werden soll.



   Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zu schaffen, die bevorzugt an üblichen Winterdienstfahrzeugen ohne zusätzlichen Antrieb anbaubar ist, und zumindest geringere Beschädigungen der Verkehrsfläche bei der Ablösung bzw. Beseitigung des Eises bewirkt.



   Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Schneidleisten zur Tangente am Mantel der Walze einen Winkel zwischen   65"    und   85"    aufweisen und in bezug auf die Drehrichtung nach vorne geneigt abstehen.



   Unter dem Winkel von   65"    bis   85 ,    in bezug auf die Drehwirkung nach vorne geneigt, wird verstanden, dass der Winkel der Schneidleisten zu einem Durchmesser der Walze zwischen   25     und   5     beträgt.



   Der Winkel zwischen der Vertikalen und den Schneidleisten ist demzufolge beim Eintritt ins Eis geringer als beim Austritt, d.h. die Schneidleisten dringen in einem verhältnismässig steilen Winkel leichter ins Eis ein und werden in einem flacheren Winkel wieder herausgezogen, wodurch die Ablösewirkung erhöht ist. Die Entfernung der Brocken kann beispielsweise mit einem nachgeschalteten Schneepflug erfolgen, wobei der Einsatz von Schleudern aufgrund der Brokkenform weniger günstig ist. Die Beschädigungsgefahr für die Verkehrsfläche selbst ist verhältnismässig gering, da die Schneidleisten in das Eis nur eingedrückt werden. Es ist dabei nicht erforderlich, die Schneidleisten bis zur Anlage an die Verkehrsfläche einzudrücken, da durch die asymmetrische Keilwirkung die Eisbrocken bereits vorzeitig abplatzen.

  Eine höhere Drehzahl durch einen zusätzlichen Antrieb würde den gewünschten Effekt ausschalten.



   Die Schneidleisten können in mehreren zueinander beabstandeten Kränzen von der Walze ab stehen, die in Umfangsrichtung auch versetzt sein können. Es ist dabei nicht erforderlich, dass die Kränze unmittelbar aneinanderstossen. Es können vielmehr zwischen den  Spuren  der Schneidleisten Abstände verbleiben, da das Eis durch die Keilwirkung in Brocken grösserer Breite gebrochen wird.



   Gegebenenfalls kann an der Walze auch ein stumpfer, vorzugsweise mit einer groben Umfangsverzahnung versehener Distanzring vorgesehen sein, der die Schneidleisten radial geringfügig überragt und nach Art eines Laufrades als Tiefenanschlag beim Eindrücken der Schneidleisten dient. Der Distanzring kann mittig oder seitlich angebracht sein. Er kann auch in Form eines Stützrades mit nach hinten versetzter Achse unabhängig von der Walze am Rahmen angeordnet sein, um das Eindrücken der Schneidleisten ins Eis so wenig wie möglich zu behindern.

 

   Eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung sieht vor, dass der die Walze tragende Rahmen an einem höhenverstellbar anbaubaren Traggestell eines Trägerfahrzeuges verschwenkbar angeordnet ist. Dadurch kann die frei drehbare Walze hydraulisch gegen das Eis gedrückt werden und durch die langsame Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges abrollen.



  Durch eine bevorzugte mehrfache Verschwenkbarkeit wird die Parallelität der Walze zur Verkehrsfläche in jeder Lage ermöglicht. Das von der Verkehrsfläche abzulösende Eis bedeckt diese meist nicht vollständig, sondern bildet Fahrrinnen, so dass sich die Vorrichtung nicht über die gesamte Breite der Verkehrsfläche erstrecken muss. Um nun jedoch an jeder Stelle Verkehrsfläche haftendes Eis ablösen zu können, ist in einer weiteren Ausführung vorgesehen, dass die Walze ein geringere Breite als der sie tragende Rahmen aufweist und  



  über die Breite verschiebbar ist. Derselbe Effekt kann auch dann erzielt werden, wenn der Rahmen am Traggestell an parallelen Lenkern horizontal verschwenkbar angeordnet ist.



   Nachstehend wird nun ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben.



   Die Figur 1 zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung, die Figur 2 eine Stirnansicht in Mittelstellung, die Figur 3 eine Stirnansicht in Seitenstellung der Walze, die Figur 4 vergrössert die Arbeitsweise Figur 5 schematisch die Wirkungsweise der Walze anhand aufeinanderfolgender Positionen und Figur 6 zeigt eine Ausführungsvariante der Vorrichtung.



   Auf einer Verkehrsfläche 10 entstandenes, meist in Krusten oder Buckeln zwischen Fahrrinnen vorliegendes Eis 11 wird dadurch gelöst, dass Schneidleisten 2 in das Eis 11 eingedrückt und wieder herausgezogen werden, wobei während dieses Vorganges der Winkel a der Schneidleisten zur Verkehrsfläche 10 fortlaufend geändert wird. Dieser Vorgang wird anhand der Figuren 4 und 5 näher erläutert. Die vom Mantel einer Walze 1 in einem Winkel   ,B    von etwa   65"    bis   85"    in Drehrichtung A nach vorne geneigten Schneidleisten 2 stehen unter einem Pressdruck in Richtung des Pfeiles B. Die Walze 1 wird in Richtung des Pfeiles E vorwärtsbewegt, wobei sie sich auf ihre Achse 14 frei drehen kann.

  Durch die Vorwärtsbewegung (Pfeil E) wird die Walze 1 auf der Verkehrsfläche 10 abgerollt, wodurch sich die Schneidleisten 2 in das Eis 11 eindrücken. Durch die Abrollbewegung ändert sich der Winkel a (Figur 5) der Schneidleisten 2 zur Verkehrsfläche 10 um den Keilwinkel y. Die hierbei auf das Eis 11 einwirkenden Keil- und Scherkräfte zerbrechen es zu Brocken 12 (Figur 4), die von der Verkehrsfläche 10 abgelöst liegen bleiben. Sie können in einem nachfolgenden Arbeitsgang entfernt werden.



   Die Vorrichtung, die an die Anbaueinrichtung eines Winterdienstfahrzeuges 9 anbaubar ist, weist ein Traggestell 4 auf, an dem höhenverstellbar (Figur 1, Pfeil B) und vorzugsweise im Winkel neigbar (Figur 3, Pfeil D) ein Rahmen 3 angeordnet ist, der die frei drehbare Walze 1 mit den abstehenden Schneidleisten 2 aufnimmt. Die Schneidleisten 2 sind in mehreren Kränzen 5 in Umfangsrichtung zueinander versetzt angeordnet, wobei zwischen den Schneidleisten 2 verschiedener Kränze 5 ein Abstand vorgesehen ist. Da das Eis 11 in Brocken 12 gebrochen wird, ist die Ausbildung eines Abstandes ohne weiteres möglich, ohne dass auf der Verkehrsfläche 10 Streifen aus Eis verbleiben. Auf der Walze 1 kann vorzugsweise mittig noch ein Distanzring 6 als Tiefenanschlag vorgesehen sein, der die Absenktiefe in Richtung des Pfeiles B (Figur 1) begrenzt, und der auf der Verkehrsfläche 10 abrollt.



  Der Distanzring 6 steht vorzugsweise geringfügig radial über die Schneidleistenkränze 5 vor, kann jedoch auch bündig abschliessen. Er weist eine stumpfe Stirnseite mit einer groben Umfangsverzahnung 7 auf, die im Bereich des Distanzringes 6 ebenfalls eisbrechend wirkt. Der Distanzring 6 kann selbstverständlich auch am Rand der Walze 1 vorgesehen sein; es ist ebenso denkbar, den Distanzring durch ein Stützbzw. Laufrad hinter der Walze 1 zu ersetzen.



   Wie aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich. erstreckt sich die Walze 1 nur über einen Teil der Breite des Fahrzeuges 9, da der Eisbelag in den meisten Fällen sich nicht über die gesamte Fahrbahnbreite erstreckt. Um aber dennoch die gesamte Breite bearbeiten zu können, ist die Walze gemäss Figur 3 auf ihrer Achse in Richtung des Pfeiles C verschiebbar und in jeder beliebigen Stellung fixierbar. Gemäss Figur   2    wird der Eisbelag zwischen den Spurrinnen gelöst, wozu die Walze 1 etwa in mittiger Stellung angeordnet ist. Gemäss Figur 3 bearbeitet die Walze 1 den Eisbelag am Rand des Gehsteiges, wozu sie in äusserste Seitenstellung gebracht ist.



   Hier ist auch der Vorteil der Verschwenkbarkeit in Richtung des Pfeiles D erkennbar, durch die die Walze 1 parallel zur Oberfläche des Gehsteiges einstellbar ist, obwohl das Trägerfahrzeug 9 mit einem Rad auf dem Gehsteig und mit dem andern Rad auf der Strasse fährt.

 

   Figur 6 zeigt eine andere Möglichkeit der Seitenverstellung der Walze 1. Hier ist der sie tragende Rahmen 3 an am Traggestell 4 angelenkten parallelen Lenkern 8 horizontal verschwenkbar gelagert (Pfeile F). Zur Fixierung in verschie denen Winkelstellungen sind Platten 15 mit mehreren im
Bogen angeordneten Löchern am Traggestell 4 vorgesehen, durch diese und ein Loch am zugehörigen Lenker 8 sind
Steckbolzen steckbar. Vor der Walze 1 kann noch ein am
Rahmen 3 befestigter Schutzbügel 13 vorgesehen sein (Figu ren 1 bis 3).



   Durch die einfach und wirtschaftlich herstellbare Vorrichtung wird eine für den Belag der Verkehrsfläche äusserst schonende Art der Eisablösung erzielt. Sie lässt sich ebenso auch zur Bearbeitung anderer Oberflächen einsetzen, bei spielsweise zur Auflockerung von verfestigtem Erdboden usw. 

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zur Zerteilung von harten Oberflächenschichten des Bodens, insbesondere zur Lockerung von Eis auf Verkehrsflächen, mit zumindest einer mit Schneidleisten bestückten Walze, die in einem Rahmen frei drehbar gelagert ist und mit vorwiegend vertikaler Druckeinwirkung auf der Verkehrsfläche abrollt, wobei sich die Schneidleisten unter kontinuierlicher Änderung ihres Winkels zur Verkehrsfläche in die Oberflächenschicht eindrücken, wieder herausziehen und dabei durch die Keilwirkung die Oberflächenschicht zu losen Brocken brechen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidleisten (2) zur Tangente am Mantel der Walze (1) einen Winkel ((3)zwischen 65" und 85" aufweisen und in bezug auf die Drehrichtung (A) nach vorne geneigt abstehen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidleisten (2) in mehreren zueinander beabstandeten und in Umfangsrichtung versetzten Kränzen (5) von der Walze (1) abstehen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Schneidleisten (2) zumindest ein Distanzring (6) vorgesehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Distanzring (6) die Schneidleisten (2) geringfügig überragt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Distanzring (6) eine grobe Umfangszahnung (7) aufweist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Distanzring (6) in der Mitte der Walze (1) angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze (1) eine geringere Breite als der sie tragende Rahmen (3) aufweist und über die Breite verschiebbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der die Walze (1) tragende Rahmen (3) an einem höhenverstellbar ausgebildeten Traggestell (4) verschwenkbar angeordnet ist, welches Traggestell (4) an einem Trägerfahrzeug (9) anzubauen bestimmt ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (3) am Traggestell (4) an parallelen Lenkern (8) horizontal verschwenkbar angeordnet ist.
    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Zerteilung von harten Oberflächenschichten des Bodens, insbesondere zur Lockerung von Eis auf Verkehrsflächen, mit zumindest einer mit Schneidleisten bestückten Walze, die in einem Rahmen frei drehbar gelagert ist und mit vorwiegend vertikaler Druckeinwirkung auf der Verkehrsfläche abrollt, wobei sich die Schneidleisten unter kontinuierlicher Änderung ihres Winkels zur Verkehrsfläche in die Oberflächenschicht eindrücken, wieder herausziehen und dabei durch die Keilwirkung die Oberflächenschicht zu losen Brocken brechen.
    Eine derartige Vorrichtung zeigt beispielsweise die DE-PS 1553. Die händisch zu schiebende Vorrichtung ist mit radial abstehenden Schneidleisten bestückt. Dadurch ist der Eintrittswinkel gleich dem Austrittswinkel, so dass die Brechwirkung verhältnismässig schlecht ist.
    Es ist weiters bekannt, Buckel und Krusten von Eis bzw.
    vereistem Hartschnee auf Fahrbahnen, Fahrbahnrändern usw. wegzufräsen (AT-PS 256.924). Das hierzu verwendete Gerät weist eine Frästrommel auf, die mit hoher Drehzahl von einer Zapfwelle des Trägerfahrzeuges angetrieben wird.
    Hierfür ist ein Antrieb erforderlich, der an der Vorderseite der für die Schneeräumung auf Strassen meist eingesetzten gewöhnlichen Lastkraftwagen nicht zur Verfügung steht. Die sind nur mit einer vorderen Anbaueinrichtung und Hydraulikanschlüssen, nicht jedoch mit einer vorderen Zapfwelle versehen. Darüber hinaus besteht ständig die Gefahr der Beschädigung der Strassenoberfläche durch die schnell rotierende Fräswalze, durch die das Eis ja bis unmittelbar an die Oberfläche abgetragen werden soll.
    Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zu schaffen, die bevorzugt an üblichen Winterdienstfahrzeugen ohne zusätzlichen Antrieb anbaubar ist, und zumindest geringere Beschädigungen der Verkehrsfläche bei der Ablösung bzw. Beseitigung des Eises bewirkt.
    Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass die Schneidleisten zur Tangente am Mantel der Walze einen Winkel zwischen 65" und 85" aufweisen und in bezug auf die Drehrichtung nach vorne geneigt abstehen.
    Unter dem Winkel von 65" bis 85 , in bezug auf die Drehwirkung nach vorne geneigt, wird verstanden, dass der Winkel der Schneidleisten zu einem Durchmesser der Walze zwischen 25 und 5 beträgt.
    Der Winkel zwischen der Vertikalen und den Schneidleisten ist demzufolge beim Eintritt ins Eis geringer als beim Austritt, d.h. die Schneidleisten dringen in einem verhältnismässig steilen Winkel leichter ins Eis ein und werden in einem flacheren Winkel wieder herausgezogen, wodurch die Ablösewirkung erhöht ist. Die Entfernung der Brocken kann beispielsweise mit einem nachgeschalteten Schneepflug erfolgen, wobei der Einsatz von Schleudern aufgrund der Brokkenform weniger günstig ist. Die Beschädigungsgefahr für die Verkehrsfläche selbst ist verhältnismässig gering, da die Schneidleisten in das Eis nur eingedrückt werden. Es ist dabei nicht erforderlich, die Schneidleisten bis zur Anlage an die Verkehrsfläche einzudrücken, da durch die asymmetrische Keilwirkung die Eisbrocken bereits vorzeitig abplatzen.
    Eine höhere Drehzahl durch einen zusätzlichen Antrieb würde den gewünschten Effekt ausschalten.
    Die Schneidleisten können in mehreren zueinander beabstandeten Kränzen von der Walze ab stehen, die in Umfangsrichtung auch versetzt sein können. Es ist dabei nicht erforderlich, dass die Kränze unmittelbar aneinanderstossen. Es können vielmehr zwischen den Spuren der Schneidleisten Abstände verbleiben, da das Eis durch die Keilwirkung in Brocken grösserer Breite gebrochen wird.
    Gegebenenfalls kann an der Walze auch ein stumpfer, vorzugsweise mit einer groben Umfangsverzahnung versehener Distanzring vorgesehen sein, der die Schneidleisten radial geringfügig überragt und nach Art eines Laufrades als Tiefenanschlag beim Eindrücken der Schneidleisten dient. Der Distanzring kann mittig oder seitlich angebracht sein. Er kann auch in Form eines Stützrades mit nach hinten versetzter Achse unabhängig von der Walze am Rahmen angeordnet sein, um das Eindrücken der Schneidleisten ins Eis so wenig wie möglich zu behindern.
    Eine bevorzugte Ausführungsform der Vorrichtung sieht vor, dass der die Walze tragende Rahmen an einem höhenverstellbar anbaubaren Traggestell eines Trägerfahrzeuges verschwenkbar angeordnet ist. Dadurch kann die frei drehbare Walze hydraulisch gegen das Eis gedrückt werden und durch die langsame Vorwärtsbewegung des Fahrzeuges abrollen.
    Durch eine bevorzugte mehrfache Verschwenkbarkeit wird die Parallelität der Walze zur Verkehrsfläche in jeder Lage ermöglicht. Das von der Verkehrsfläche abzulösende Eis bedeckt diese meist nicht vollständig, sondern bildet Fahrrinnen, so dass sich die Vorrichtung nicht über die gesamte Breite der Verkehrsfläche erstrecken muss. Um nun jedoch an jeder Stelle Verkehrsfläche haftendes Eis ablösen zu können, ist in einer weiteren Ausführung vorgesehen, dass die Walze ein geringere Breite als der sie tragende Rahmen aufweist und **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
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