CH662280A5 - Abseilvorrichtung. - Google Patents

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CH662280A5
CH662280A5 CH173383A CH173383A CH662280A5 CH 662280 A5 CH662280 A5 CH 662280A5 CH 173383 A CH173383 A CH 173383A CH 173383 A CH173383 A CH 173383A CH 662280 A5 CH662280 A5 CH 662280A5
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CH
Switzerland
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shaft
piston
abseiling
cylinder
rope
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Application number
CH173383A
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English (en)
Inventor
Abduelkerim Erkan
Original Assignee
Abduelkerim Erkan
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • B66D5/02Crane, lift hoist, or winch brakes operating on drums, barrels, or ropes
    • B66D5/026Fluid-resistance brakes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B1/00Devices for lowering persons from buildings or the like
    • A62B1/06Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices
    • A62B1/08Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices with brake mechanisms for the winches or pulleys
    • A62B1/12Devices for lowering persons from buildings or the like by making use of rope-lowering devices with brake mechanisms for the winches or pulleys hydraulically operated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

662 280

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE
1. Abseilvorrichtung mit einer auf einer bremsbaren Welle angeordneten Seiltrommel (2), dadurch gekennzeichnet, dass auf der Welle (1) drehfest eine zweite Seiltrommel (3) angeordnet und die Welle (1) achsial und drehbar in einem Hydraulikzylinder (60) gelagert ist, dass der im Hydraulikzylinder (60) befindliche Teil (8) der Welle (1) als Gewindeschaft ausgebildet und durch eine entsprechende Gewindebohrung eines den Zylinderinnenraum in zwei Kammern (14,15) unterteilenden Kolbens (10) geschraubt ist, wobei der Kolben (10) gegen eine Drehung im Zylinder (60) um die Zylinderlängsachse gesichert ist und dass die beiden Kammern (14,15) durch eine Verbindungsleitung (16,17) miteinander verbunden sind, deren Durchtrittsquerschnitt verstell-und sperrbar ist.
2. Abseilvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindeschaft ein Feingewinde aufweist, dessen Steigung weniger als 1,5 mm, vorzugsweise 0,7 mm beträgt.
3. Abseilvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Leitung (17) ein Handventil (18) zum Verstellen und Sperren des Durchtrittquerschnitts angeordnet ist.
4. Abseilvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben (10) eine die Kammern (14 bzw. 15) verbindende Drosselöffnung aufweist.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Abseilvorrichtung mit einer auf einer bremsbaren Welle angeordneten Seiltrommel.
Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Abseilvorrichtung der genannten Art derart zu verbessern, dass sie sich mit dem Abseilen eines Gutes oder eines Menschen selbsttätig für einen folgenden Abseilvorgang bereitstellt.
Die vorliegende Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass auf der Welle drehfest eine zweite Seiltrommel angeordnet und die Welle achsial und drehbar in einem Hydraulikzylinder gelagert ist, dass der im Hydraulikzylinder befindliche Teil der Welle als Gewindeschaft ausgebildet und durch eine entsprechende Gewindebohrung eines den Zylinderinnenraum in zwei Kammern unterteilenden Kolbens geschraubt ist, wobei der Kolben eine Drosselöffnung für den Fluss des hydraulischen Mediums von einer Kammer in die andere aufweist und gegen eine Drehung im Zylinder um die Zylinderlängsachse gesichert ist, und dass die beiden Kammern durch eine Verbindungsleitung miteinander verbunden sind, deren Durchtrittsquerschnitt verstell- und sperrbar ist.
Anhand der beiliegenden schematischen Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt längs der Linie I—I in Fig. 2 Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie II—II in Fig. 1 und Fig. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles III in Fig. 2. Fig. 1 zeigt eine Welle 1, auf der zwei Seiltrommeln 2 und 3 drehfest aufgesetzt sind und die drehbar in den Stirnwänden 4 und 5 eines hydraulischen Zylinders 60 gelagert ist. Die Welle 1 weist zwei zylindrische Endteile 6 und 7 auf, zwischen denen drehfest ein mit einem Aussengewinde versehener Mittelabschnitt 8 angeordnet ist. Der Mittelabschnitt ist vorzugsweise mit einem Feingewinde versehen dessen Steigung kleiner als 1,5 mm, vorzugsweise 0,7 mm beträgt. Dadurch wird vor allem bei geringeren Lasten am Anfang ein ruckfreies Anfahren des Abseilvorganges ermöglicht. Die Welle 1 ist in den Stirnwänden 4 und 5 kugelgelagert und mittels Ringdichtungen abgedichtet. Sie ist konzentrisch von einem mit den Stirnwänden 4 und 5 fest verschraubten Zylindermantel 9 umgeben in dem achsial verschiebbar ein Kolben 10 mit einer zentralen Gewindebohrung 11 gelagert ist. Der Mittelabschnitt 8 der Welle 1 ist in die Gewindebohrung 11 eingeschraubt. Durch ein Drehen der Welle 1 wird entsprechend deren Drehrichtung der Kolben 10 hin und her verschoben, wobei er durch eine Führungsstange 12, die eine entsprechende Kolbenbohrung 13 durchsetzt, gegen ein Mitdrehen gesichert ist. Parallel zur Bohrung 13 kann der Kolben 10 weiter mit einer nicht dargestellten Drosselöffnung versehen sein, welche die beiden Zylinderkammern 14 und 15, in die der Kolben 10 den Zylinderinnenraum unterteilt, miteinander verbindet.
In den Stirnwänden 4 und 5 sind je ein Ausgleichskanal 16 angeordnet, welche in die Kammern 14 bzw. 15 münden und aussen durch eine Leitung 17 miteinander verbunden sind. In der Leitung 17 sind ein Handventil 18 und ein Manometer 19 angeordnet. Das Handventil dient dem Sperren des Leitungsquerschnittes bzw. der Veränderung von deren Durchflussquerschnitt. Ist das Handventil 18 geschlossen, kann, wenn im Kolben 10 keine Drosselöffnung vorhanden ist, dieser durch ein Drehen der Welle 1 nicht verschoben werden, wegen der inkompressiblen, den Zylinder vollständig füllenden Flüssigkeit. Das Drehen der Welle 1 geht indessen umso leichter, je weiter das Handventil 18 offen ist. Die kleinstmögliche Verschiebegeschwindigkeit des Kolbens 10 wird dabei, bei gegebenem Drehmoment an der Welle 1 durch die Grösse der nicht dargestellten Drosselöffnung im Kolben 10 begrenzt.
An den Stirnwänden 4 und 5 ist weiter ein Bügel 20 befestigt, mit dem der Zylinder 60 an der Laufkatze einer Hängebahn, an einem Helikopter oder dergleichen befestigt werden kann. Mit dem Bügel 20 wird der Zylinder 60 an der Abseilstelle befestigt. Auf die Seiltrommeln 2 und 3 sind Seile oder vorzugsweise Bänder aufgewickelt, wobei das Seil auf der einen Trommel im Uhrzeigersinn und auf der andern Trommel im Gegenuhrzeigersinn aufzuwickeln ist. Das Handventil 18 bleibt während des Anhängens eines Abseilgutes oder einer abzuseilenden Person an das Ende des einen Seiles geschlossen und wird dann soweit geöffnet, bis das Abseilgut die gewünschte Abseilgeschwindigkeit erreicht hat. Entsprechend dem kleiner werdenden Seilwickeldurchmesser während des Abseilens verkleinert sich zunehmend das auf die Welle 1 vom Abseilgut ausgeübte Drehmoment, sodass sich die Abseilgeschwindigkeit gegen das Ende des Abseilvorganges von selbst verkleinert, sofern das Handventil 18 nicht nachgestellt wird. Ist das Abseilgut nach dem Abseilen vom entsprechenden Seil getrennt worden, wird an das andere Seilende ein folgendes Abseilgut gehängt (nachdem zuvor das Handventil geschlossen wurde). Alsdann wird das Handventil 18 geöffnet und das zweite Abseilgut abgeseilt, wobei sich während des zweiten Abseilvorganges das erste Seil wiederum auf seiner Seiltrommel aufwickelt und am Ende des zweiten Abseilvorganges seine betriebsbereite Ausgangslage erreicht. Hernach kann am ersten Seilende das dritte Abseilgut angehängt und damit abgeseilt werden.
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1 Blatt Zeichnungen
CH173383A 1983-03-29 1983-03-29 Abseilvorrichtung. CH662280A5 (de)

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DE19843407636 DE3407636A1 (de) 1983-03-29 1984-03-01 Abseilvorrichtung

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CH662280A5 true CH662280A5 (de) 1987-09-30

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DE4232106A1 (de) * 1992-09-25 1994-03-31 Matthias Maier Abseilgerät

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