CH663060A5 - Brandhemmendes tuerblatt. - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B5/00—Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
- E06B5/10—Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for protection against air-raid or other war-like action; for other protective purposes
- E06B5/16—Fireproof doors or similar closures; Adaptations of fixed constructions therefor
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E06B3/00—Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
- E06B3/70—Door leaves
- E06B3/7015—Door leaves characterised by the filling between two external panels
- E06B2003/7036—Door leaves characterised by the filling between two external panels of plaster
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Description
Die Erfindung betrifft ein brandhemmendes Türblatt mit innerhalb eines äusseren Blechmantels angeordneten Versteifungen, die mindestens ein lotrechtes Metallprofil zur Versteifung des schlossseitigen Türrandes umfassen, sowie mit am Blechmantel innen anliegenden Füllungsplatten aus wärmedämmendem, nicht brennbarem Material, z.B. Gipskarton.
Bei bekannten derartigen Türblättern sind die Versteifungsprofile hitzegeschützt hinter den Füllungsplatten angeordnet (vgl. z.B. DE-OS 2 619 781). Im Brandfall erhitzt sich die Türzarge daher stärker als die hitzegeschützten Versteifungsprofile des Türblattes, u. zw. zuerst an der dem Brandherd zugekehrten Seite. Insbesondere in eine Leichtbauwand eingebaute Türzargen haben das Bestreben, sich an der stärker erhitzten Seite konvex auszuwölben. Befindet sich das Türblatt auf derselben Seite, wird das im Schloss festgehaltene, eben bleibende Türblatt an den schlossseitigen Ecken von der Zarge abgehoben und es entstehen die Feuerausbreitung begünstigende Luftspalten und Feuerbrücken. Um diese zu verhindern, muss die Tür vielfach mit zwei zusätzlichen Türschlössern ausgebildet werden, von denen sich eines im unteren und eines im oberen Bereich des schlossseitigen Türrandes befindet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Türblatt bereitzustellen, welches seine Form im Brandfall der verformten Türzarge anpasst und mit seinen schlossseitigen Ecken an die Türzarge angepresst bleibt, ohne dass zusätzliche Türschlösser notwendig wären. Diese Aufgabe wird bei einem Türblatt der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, dass das lotrechte Metallprofil, welches der Versteifung des schlossseitigen Türrandes dient, nur an einer Seite des Türblattes, nämlich an der am Falz der Zarge anliegenden Seite, durch das wärmedämmende, nichtbrennbare Material von aussen hitzegeschützt ist, wogegen es an der anderen Seite des Türblattes ungeschützt am Blechmantel innen anliegt. Im Brandfall kann sich der am Blechmantel ungeschützt anliegende Bereich des lotrechten Metallprofils schnell erhitzen und drückt mit seinen Enden gegen die Türzarge. Die ungleichmässige Erhitzung des lotrechten Metallprofils wird benützt, um das Türblatt gegen die Türzarge zu drücken. Dieser Effekt tritt auch ein bei in Massivwände eingebauten Türzargen. Diese werden sich zwar nach der Brandseite hin weniger auswölben als beim Einbau in Leichtbauwänden, die Anpressung der schlossseitigen Türecken an die Türzarge ist aber auch hierbei zum Ausgleich von Verformungsunterschieden zwischen Türblatt und Türzarge zweckmässig.
Bei einem als offenes Profil mit zwei zum Türanschlag hin weisenden Schenkeln ausgebildetem lotrechten Metallprofil ist vorzugsweise der eine Schenkel hitzegeschützt und der andere Schenkel nicht hitzegeschützt. Der hitzegeschützte Schenkel kann gegenüber dem nicht hitzegeschützten, am Blechmantel innen anliegenden Schenkel durch eine Perforation oder durch eine Einlage aus wärmedämmendem Material wärmeisoliert sein. Normalerweise genügt aber ein entsprechender Abstand der beiden Schenkel des lotrechten Metallprofils, um eine zu grosse Wärmeleitung zum hitzegeschützten Schenkel zu vermeiden.
Der hitzegeschützte Schenkel ist zweckmässig durch wärmedämmendes, nichtbrennbares Material von beiden Seiten her geschützt.
Wenn der am Blechmantel innen anliegende nicht hitzegeschützte Schenkel zweckmässig kürzer als der hitzegeschützte Schenkel ist, erstreckt sich das wärmedämmende, nichtbrennbare Material auf der Seite des kürzeren Schenkels vorteilhaft bis zu dessen Ende, um den längeren Schenkel vor Hitze auch von dieser Seite her zu schützen.
Bei einem sich im wesentlichen über die gesamte Türhöhe erstreckenden lotrechten Metallprofil ist dieses vorteilhaft frei von Verbindungen mit allfälligen weiteren Versteifungsstreben. Es hat sich nämlich überraschenderweise gezeigt, dass die Verbindung von Versteifungsstreben zu dem üblichen Versteifungsrahmen für eine ausreichende Stabilität der Tür im Brandfall nicht erforderlich ist und dass es genügt, die einzelnen Versteifungsstreben zwischen die Füllungsplatten einzukleben.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemässen Türblattes näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 das Türblatt, das sich in Richtung vor die Zeichnungsebene hin öffnen lässt, in Ansicht und
Fig. 2 im Horizontalschnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1.
Das brandhemmende Türblatt hat einen äusseren Blechmantel 1 und innerhalb des Blechmantels 1 angeordnete Versteifungen. Die Versteifungen umfassen im dargestellten Fall ein lotrechtes Metallprofil 2 zur Versteifung des schlossseitigen Türrandes, ein waagrechtes Metallprofil 3 am oberen Türrand und ein lotrechtes Metallrohr 4 zur Versteifung des anschlagseitigen Türrandes. Am Blechmantel 1 liegen wärmedämmende Füllungsplatten 5 bzw. 6 aus Gipskarton an.
Das lotrechte Metallprofil 2 ist als offenes Profil mit zwei zum Türanschlag hin weisenden Schenkeln 2' bzw. 2" ausgebildet. Der eine Schenkel 2' ist kürzer als der andere 2" und liegt am Blechmantel 1 innen an. Der andere Schenkel 2", der sich an der am Falz der Zarge anliegenden Seite des Tür-
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blattes befindet, ist nach dieser Seite durch das wärmedäm-mende, nichtbrennbare Material der Füllungsplatte 6 hitzegeschützt. Die auf der gegenüberliegenden Seite des Türblattes befindliche Füllungsplatte 5 reicht etwa bis zum Ende des kürzeren Schenkels 2', so dass sie zwar nicht den kürzeren Schenkel 2', wohl aber den längeren Schenkel 2" von der zuletzt erwähnten Seite her vor Hitze schützt.
Wie Fig. 1 zeigt, erstreckt sich das lotrechte Metallprofil 2 im wesentlichen über die gesamte Türhöhe. Das lotrechte Metallprofil 2 ist mit dem waagrechten Metallprofil 3 nicht verbunden, die Profile 2,3 sind innerhalb des Türblattes einzeln eingeklebt.
Mit 7 ist in Fig. 1 ein höhenverstellbarer Türsockel bezeichnet.
Das lotrechte Metallrohr 4 an der Anschlagseite des Türblattes dient der Befestigung von Anschlagbändern 8. Ein Türschloss ist mit 9 bezeichnet. Wie Fig. 2 im weiteren zeigt, besteht der Blechmantel 1 aus zwei Schalen, wobei der zwi-s sehen den Schalen verbleibende Spalt durch eingeklipste Dichtungsprofile 10 verschlossen ist.
Wenn sich ein Brandherd auf der Brandseite der Tür befindet, werden die schlossseitigen Ecken des Türblattes durch die Wärmeverformung des Metallprofiles 2 gegen die io Türzarge gepresst. Befindet sich der Brandherd auf der Gegenbandseite wird sich das eben bleibende, im Schloss gehaltene Türblatt gemeinsam mit der Zarge verformen müssen, wobei wiederum die schlossseitigen Ecken des Türblattes gegen die Zarge gepresst werden.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Brandhemmendes Türblatt mit innerhalb eines äusseren Blechmantels angeordneten Versteifungen, die mindestens ein lotrechtes Metallprofil zur Versteifung des schloss-seitigen Türrandes umfassen, sowie mit am Blechmantel innen anliegenden Füllungsplatten aus wärmedämmendem, nichtbrennbarem Material, dadurch gekennzeichnet, dass das lotrechte Metallprofil (2) nur an einer Seite des Türblattes, nämlich an der am Falz der Zarge anliegenden Seite, durch das wärmedämmende, nichtbrennbare Material von aussen hitzegeschützt ist, wogegen es an der anderen Seite des Türblattes ungeschützt am Blechmantel (1) innen anliegt.
2. Brandhemmendes Türblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem als offenes Profil mit zwei zum Türanschlag hin weisenden Schenkeln (2', 2") ausgebildetem lotrechten Metallprofil (2) der eine Schenkel (2") hitzegeschützt und der andere Schenkel (2') nicht hitzegeschützt ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Brandhemmendes Türblatt nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der hitzegeschützte Schenkel (2")
durch wärmedämmendes, nichtbrennbares Material von beiden Seiten her geschützt ist.
4. Brandhemmendes Türblatt nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, das der am Blechmantel (1) innen anliegende nicht hitzegeschützte Schenkel (2') kürzer als der hitzegeschützte Schenkel (2") ist.
5. Brandhemmendes Türblatt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem sich im wesentlichen über die gesamte Türhöhe erstreckenden lotrechten Metallprofil (2) dieses frei von Verbindungen mit allfälligen weiteren Versteifungsstreben (3) ist.
6. Brandhemmendes Türblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wärmedämmende, nicht brennbare Material aus Gipskarton besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT380282A AT382204B (de) | 1982-10-15 | 1982-10-15 | Brandhemmendes tuerblatt |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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