CH663127A5 - Kabelfernsehanlage. - Google Patents

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Publication number
CH663127A5
CH663127A5 CH419183A CH419183A CH663127A5 CH 663127 A5 CH663127 A5 CH 663127A5 CH 419183 A CH419183 A CH 419183A CH 419183 A CH419183 A CH 419183A CH 663127 A5 CH663127 A5 CH 663127A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
frequency
cable television
television system
phase comparison
channel
Prior art date
Application number
CH419183A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Schalamon
Josef Schmid
Erich Blunier
Original Assignee
Siemens Ag
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Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/10Adaptations for transmission by electrical cable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Noise Elimination (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Kabelfernsehanlage, bei der ein belegter Standard-Nutzkanal durch einen gleichfrequenten, aber direkt auf das Verteilnetz einstrahlenden Sender gestört werden kann.
In Gemeinschaftsantennen- und Kabelfernsehverteilanlagen werden die Fernsehkanäle von der Empfangsstelle (Kopfstelle) bis zum Teilnehmer im Frequenzbereich zwischen 40 und 300 MHz in Standard- und Sonderkanälen übertragen. Vorzugsweise werden dabei in der Reihenfolge der Kanalbelegung zuerst die Standardkanäle 2 bis 4 und 5 bis 12 benutzt, da diese von den üblichen Heimempfängern ohne Zusatzgeräte empfangbar sind. Erst wenn die Anzahl der Standardkanäle nicht ausreicht, werden die Sonderkanäle belegt. Die Aufbereitung der Kanal-Ausgangsfrequenzen in der Empfangsstelle wird in Frequenzumsetzern mit Direktumsetzung oder mit Umsetzung über eine Zwischenfrequenz vorgenommen.
In ausgedehnten Verteilnetzen tritt immer wieder das Problem auf, dass ein im Kabelnetz belegter Standardnutzkanal, wegen eines zu geringen Schirmdämpfungsmasses älterer Verteilanlagen und Heimempfänger, durch einen direkt einstrahlenden Ortssender oder Lückenfüllsender gestört wird. Besonders störend ist dabei das bei Frequenzunterschieden der beiden Bildträgerfrequenzen ständig durchlaufende Hintergrundbild des Störsenders. Gelingt es, die Bildträgerfrequenz des im Verteilnetz benutzten Nutzkanals auf die Bildträgerfrequenz des Störsenders zu synchronisieren, dann wird diese Störung weit-gehendst verhindert.
Ist nun der im Verteilnetz störende Sender an der Empfangsstelle zum Beispiel aus topographischen Gründen nicht empfangbar, dann müsste sein Signal über eine Programmzuführungsleitung herangeschafft werden. Dies ist aber mit grossen Kosten für die Kabellegung verbunden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auch für den letzteren Fall eine Lösung anzugeben, die keine derart aufwendige zuätzliche Kabelverlegung erfordert.
Die Aufgabe wird bei einer Kabelfernsehanlage der eingangs genannten Art gemäss der Erfindung mit den im Anspruch 1 angegebenen Mitteln gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausbildungen des Erfindungsgegenstandes finden sich in den abhängigen Ansprüchen.
Es wird hierdurch das eingangs genannte Problem auf eine relativ kostengünstige Art gelöst.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der Figuren gestützt auf Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt ein Schema zur Erklärung der Problematik.
Die Figuren 2 und 3 zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Fig. 1 zeigt schematisch folgendes: An der Kopfstelle KS des Systems ist der Nutzsender fN empfangbar, der Störsender fS wegen des Berges BE jedoch nicht. Über Leitungseinstreuung gelangt das Signal des Störsenders fS wegen entsprechender Lage aber zum Teilnehmer Tn und stört dort den gleichkanaligen, gegebenenfalls auf der Kopfstelle KS umgesetzten Nutzkanal fN auf die eingangs geschilderte Art. An der Stelle EA im Verteilernetz VN ist der Störsender fS empfangbar. Von dort aus kann er nun über die nachfolgend beschriebene Weise zur Kopfstation KS zum dortigen Phasenvergleich mit der gestörten Ausgangsfrequenz fa zurückübertragen werden.
Man kann nun gemäss Fig. 2 die relativ hoch liegende Trägerfrequenz des Störsenders fS (z.B. 200 MHz) um einen Teilerfaktor n (z.B. 100 000) auf eine niedrige Frequenz fV (in Beispiel 2 kHz) herunterteilen und dann zum Beispiel über eine Fernsprechstandleitung zur Kopfstation KS zurückübertragen für den dortigen Phasenvergleich mit der um den gleichen Faktor n heruntergeteilten Ausgangsfrequenz fa, die in einem Oszillator VCO gewonnen wird. Normalerweise erfolgt in der Kopfstation vorher eine Signalaufbereitung wie gezeigt, das heisst Umsetzung des Nutz-Signals fN in eine ZF und Rückumsetzung in die Ausgangsfrequenz fa, die auch eine andere als die Nutzkanalfrequenz fN sein kann, aber in jedem Falle identisch mit der Frequenz des Störträgers fS ist.
Eine niedrige Vergleichsfrequenz ist dabei nicht nur wegen der Rückübertragungsmöglichkeiten, sondern auch aus später erörterten Gründen zweckmässig.
Noch vorteilhafter ist folgende Lösung:
In jedem Verteilnetz der eingangs erwähnten Art ist nun unterhalb des Übertragungsfrequenzbereichs 40-300 MHz ein Rückübertragungsfrequenzbereich zwischen 5 und 30 MHz nutzbar für Signale, die aus dem Verteilnetz zur Empfangsstelle transportiert werden sollen. Es steht damit eine kostenlose Verbindung aus dem Einflussbereich des Störsenders zur Empfangsstelle zur Verfügung.
Daher ist es zweckmässig gemäss Fig. 3 aus dem empfangenen Störsignal fS eine, in einer PLL-Schaltung auf den Störsender synchronisierte, Hilfsfrequenz fH des Rückkanalfrequenzbereichs zu erzeugen und diese zur Kopfstelle zu führen.
Vorteilhaft hat sich für den Frequenz- und Phasenvergleich der beiden Sender eine tiefere Vergleichsfrequenz fv erwiesen, weil damit ein breites Frequenzband in ein kleines Frequenz5
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raster unterteilt werden kann. Je kleiner die Vergleichsfrequenz fv ist, umso kleiner sind die Frequenzrasterschritte.
Da die Bildträgerfrequenzen der Standardkanäle in einem 250 kHz-Raster liegen, wird vorteilhaft als Vergleichsfrequenz 250
-j2g- = 1,953125 kHz gewählt. Die Bildträgerfrequenz des Störsenders fs wird mittels Frequenzteiler FT1 auf diese fs (kHz)
Frequenz mit dem Teilerfaktor n =
128-1,953125 (kHz) und mit der ebenfalls auf diese Frequenz mit dem Teilerfaktor fH (kHz)
m =
■ geteilten Hilfsfrequenz fH eines
128-1,953125 (kHz)
VCOl (Voltage controlied Oszillator) verglichen. Über eine PLL-Regelschaltung wird die Frequenz des VCOl exakt an die Frequenz fs des Störsenders angebunden. Als Hilfsfrequenzen können alle Frequenzen im 250 kHz Raster zwischen 5 MHz und 30 MHz benutzt werden (Bild 3).
In der Empfangsstelle wird die Hilfsfrequenz Hf wieder auf die Vergleichsfrequenz fv = 1,953125 kHz in einem weiteren Frequenzteiler FT2 geteilt (Teilungsfaktor =
geteilt
Hilfsfrequenz (kHz)
)■
128-1,953125 (kHz)' 5 Die Ausgangsfrequenz des Ausgangsumsetzers AU wird ebenfalls auf fv heruntergeteilt und zwar mit dem Teilerfaktor n.
Beide Frequenzen werden im Phasendiskriminator PD2 miteinander verglichen. Mit der daraus entstehenden Steuerspan-10 nung wird die Frequenz des VC02 so gesteuert, dass fa = fs ist. Die Frequenz fü für den Ausgangsumsetzer AU kann natürlich auch ein Vielfaches der Grundfrequenz des VC02 sein.
Verändert sich die Frequenz des Störsenders fs, dann ändert sich auch die Hilfsfrequenz fH (Rückübertragungsfrequenz) 15 und damit auch die Ausgangsfrequenz fa des Nutzkanals, wie das Beispiel in der Tabelle zeigt. Die Ausgangsfrequenz des Nutzkanals ist damit auf den Störsender synchronisiert. Dies zeigt folgende Tabelle:
Nutzsender Störsender Hilfsfrequenz Vergleichsfrequenz Teilerfaktor fa fs fH fv m n
Bildträgerfrequenz Bildträgerfrequenz Rückkanal
224.25 MHz
224.26 MHz
224.25 MHz
224.26 MHz
224.25 MHz
224.26 MHz
224.25 MHz
224.26 MHz
5,2500000 MHz 5,2502341- MHz
25,25000 MHz 25,25112 MHz
1,953125 kHz 1,953212 kHz
1,953125 kHz 1,953212 kHz
21 897
21 897
101 897
101 897
In derselben Weise kann die Synchronisation auf jede andere im Verteilnetz vorhandene Referenzfrequenz durchgeführt und zum Beispiel auch die Frequenzsynchronisation mehrerer 35 Kopfstellen vorgenommen werden.
Fällt die Referenzfrequenz (Störsender) aus, dann wird auf eine interne Referenzfrequenz gerastet.
Natürlich kann auch bei diesem Aufbau anstelle der Hilfsfrequenz fH die Vergleichsfrequenz fv zur Rückübertragung 40 beispielsweise auf einer Fernsprech-Standleitung benutzt werden.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

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1. Kabelfernsehanlage, bei der ein belegter Standard-Nutzkanal durch einen gleichfrequenten, aber direkt auf das Verteilnetz einstrahlenden Sender gestört werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, die das Störsignal (fs) an demjenigen Ort in der Anlage empfangen, an dem es auftritt, auf einem in der Anlage, vorhandenen Rückkanal oder auf einer Standleitung zur Kopfstelle übertragen und dort den Standard-Nutzkanal (fa) in Frequenz und Phase mit dem Störsignal synchronisieren.
2. Kabelfernsehanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Störsignal auf eine kleinere Frequenz heruntergeteilt wird.
2
PATENTANPRÜCHE
3. Kabelfernsehanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rlickübertragung des Störsignals über eine Hilfsfrequenz (fH) erfolgt, die durch Frequenzteilung des Störträgers gewonnen wird und dass in der Kopfstelle der Frequenz-und Phasenvergleich mit der auf die gleiche Frequenz heruntergeteilten des Standard-Nutzkanals vorgenommen wird.
4. Kabelfernsehanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die Übertragung auf dem Rückkanal nach Teilung der Störfrequenz mit einem ersten Teilerfaktor (n) ein Phasenvergleich mit einer um einen zweiten Teilerfaktor (m) geteilten, in einem spannungsgesteuerten Oszillator (VCOl) erzeugten Hilfsfrequenz vorgenommen wird und an der Kopfstelle nach Teilung der Hilfsfrequenz um den zweiten Teilerfaktor (m) der Phasenvergleich mit der in einem zweiten auf der Überlagererfrequenz (fü) schwingenden spannungsgesteuerten Oszillator (VC02) gewonnenen, um den ersten Teilerfaktor (n) geteilten Nutzfrequenz (fa) vorgenommen wird.
5. Kabelfernsehanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Phasenvergleich auf einer im Verhältnis zu den Trägerfrequenzen niedrigen Vergleichsfrequenz vorgenommen wird.
6. Kabelfernsehanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Phasenvergleich bei 2 kHz vorgenommen wird.
7. Kabelfernsehanlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Frequenzteiler programmierbare Teiler verwenden werden.
8. Kabelfernsehanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Überlagererfrequenz (fü) durch Frequenzvervielfachung des zweiten spannungsgesteuerten Oszillators (VC02) gewonnen wird.
CH419183A 1982-08-30 1983-08-02 Kabelfernsehanlage. CH663127A5 (de)

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DE19755774A1 (de) * 1997-12-16 1999-06-17 Cit Alcatel Verfahren und Anordnung zur Unterdrückung von Störsignalen in koaxialen Kabeln

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DE3232200A1 (de) 1984-03-01

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