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PATENTANSPRÜCHE
1. Fördergebläse für die Landwirtschaft, insbesondere für empfindliche Güter, mit einem in einem Gehäuse angeordneten, Schaufeln aufweisenden Laufrad, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad (4) an seinem Nabenbereich (7) mit einem Abdeckelement (8) versehen ist, dessen Deckfläche (9) sowie die in Förderrichtung vorderen Kanten (11) der Schaufeln (3) mit der Achse (10) des Laufrades (4), in Förderrichtung gesehen, je einen Winkel (α, ss) von kleiner als 90 bilden.
2. Fördergebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (a), den die Deckfläche (9) des Abdeckelementes (8) mit der Achse (10) des Laufrades (4) bildet, kleiner ist als der Winkel (P), den die Vorderkanten (11) der Schaufeln (3) mit der Achse (10) des Laufrades (3) bilden.
3. Fördergebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel (a), den die Deckfläche (9) des Abdeckelementes (8) mit der Achse (10) des Laufrades (4) bildet, etwa gleich dem Winkel (ss), den die Vorderkanten (11) der Schaufeln (3) mit der Achse (10) des Laufrades (4) bilden, ist.
4. Fördergebläse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Gebläsegehäuse (2) und dem Laufrad (4) gebildete Förderraum (14) einen annähernd konstanten Querschnitt aufweist.
5. Fördergebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Gebläsegehäuse (2) und dem Laufrad (4) gebildete Förderraum (14) einen in Förderrichtung verengten Querschnitt aufweist.
6. Fördergebläse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die in Förderrichtung hintere Kante (16) der Schaufel (3) mit der Achse (10) des Laufrades (4), in Laufrichtung gesehen, einen Winkel (y) von kleiner als 90 bildet.
7. Fördergebläse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln (3) eine gleichmässige Dicke aufweisen.
8. Fördergebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaufeln (3) ein symmetrisches oder asymmetrisches, V-förmiges Profil (17, 18) aufweisen.
9. Fördergebläse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (8) sich mindestens über ein Drittel der Länge der Schaufeln (3) erstreckt.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fördergebläse für die Landwirtschaft, insbesondere für empfindliche Güter, gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Für die schonende Förderung landwirtschaftlicher Güter werden sogenannte Injektoren verwendet, denen das Fördergut in einem vom Fördern getrennten Arbeitsschritt zugeführt wird.
Infolge niedriger Ansaugleistung neigen solche Injektoren zur Verstopfung und können für schweres Fördergut, wie Anwelksilage, nicht eingesetzt werden.
Fördergebläse der eingangs genannten Art, bei denen das Fördergut zusammen mit dem geförderten Luftstrom direkt angesaugt wird, weisen im Anschluss an die Ansaugöffnung des Gehäuses einen verengten Förderraum und dadurch eine auch für schwere Fördergüter genügend grosse Saugleistung auf. Die Verengung des Förderraumes wird durch auf den Laufradumfang zu verbreiterte Schaufeln bewirkt. Allerdings können mit diesen bekannten Fördergebläsen empfindliche, insbesondere faserige, landwirtschaftliche Güter, wie Heu, nur unter Qualitätseinbusse, d. h. mindestens teilweiser Zerstörung der ursprünglichen Materialstruktur, insbesondere Verfaserung und Zerkleinerung, gefördert werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, ein Fördergebläse der eingangs genannten Art zu schaffen, das bei Aufrechterhaltung einer auch für schwere Güter ausreichenden Förderleistung gleichzeitig eine schonende Förderung empfindlicher Güter erlaubt.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruches 1 gelöst.
Die Lösung der gestellten Aufgabe beruht auf der Erkenntnis, dass bei Förderung mit dem bekannten Fördergebläse keine rein pneumatische, sondern eine teilweise mechanische Förderung stattfindet. Letztere erfolgt durch die verbreiterten Schaufeln des Laufrades, die dabei in der Art einer Schlagmühle wirken und die Beschädigung von empfindlichen Gütern verursachen.
Überraschenderweise wurde nun gefunden, dass durch die erfindungsgemässe Ausgestaltung des Laufrades, unter Aufrechterhaltung einer auch für schwere Güter ausreichenden Förderleistung, die Beschädigung empfindlicher Güter unterbleibt. Es wird vermutet, dass durch den erfindungsgemässen Abschluss des Nabenbereiches des Laufrades gegen die Ansaug öffnung und gleichzeitige Bildung einer Lenkfläche mit Hilfe des Abdeckelementes Strömungsverhältnisse erzeugt werden, die zusammen mit den von der Ansaugöffnung weg geneigten Vorderkanten der Schaufeln eine rein pneumatische Förderung mit genügender Leistung bewirken, derart, dass Güter wie in einem Injektor ohne Beschädigung, jedoch mit einer auch für schwere Güter genügenden Leistung, gefördert werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Fördergebläses ist der vom Abdeckelement mit der Achse des Laufrades gebildete Winkel a kleiner als der Winkel ss, der von den Vorderkanten der Schaufeln des Laufrades mit der Achse dieses Laufrades gebildet wird, obwohl a und p auch annähernd gleich sein können. Der Winkel, den die Hinterkanten der Schaufeln des Laufrades mit dessen Achse bilden, beträgt im allgemeinen 90 , obwohl er bei besonderen Ausführungsformen auch kleiner als 90 sein kann.
Die Vorderkanten der Schaufeln des Laufrades können parallel zur gegenüberliegenden Gehäusewand oder auf letztere zu verlaufen, wodurch der Förderraum einen gleichbleibenden oder kontinuierlich abnehmenden Querschnitt erhält.
Die Schaufeln des Laufrades sind vorzugsweise profiliert, wobei sie im einfachsten Fall ein V-förmiges symmetrisches Profil aufweisen.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigt rein schematisch:
Fig. 1 einen Schnitt durch ein Fördergebläse;
Fig. 2 und 3 einen Schnitt des Laufrades zweier weiterer Fördergebläse, und
Fig. 4a und 4b zwei Schaufelprofile im Schnitt.
Das Fördergebläse 1 in der Fig. 1 weist ein in einem Gehäuse 2 angeordnetes, mit radialen Schaufeln 3 versehenes Laufrad 4 auf, das über eine Welle 5 von einem Antriebsmittel 6 gedreht wird.
Der Nabenbereich 7 des Laufrades 4 ist mit einem Abdeckblech 8 versehen, dessen Deckfläche 9 mit der Laufradachse 10 einen spitzen Winkel α bildet.
Die Vorderkanten 11 der Schaufeln 3 bilden mit der Laufrad- achse 10 ebenfalls einen spitzen Winkel ss. ss. Bei der Ausführungsform in Fig. 1 und beim Laufrad 4 in Fig. 3 ist a kleiner p und beim Laufrad 4 in Fig. 3 ist a ungefähr gleich ss. Die Hinterkanten 16 des Laufrades 4 in Fig. 3 bilden mit der Laufradachse 10 ebenfalls einen spitzen Winkel y. Die hier dargestellten Hinterkanten sind geradlinig; sie können jedoch auch geknickt oder kurvenförmig, z. B. bogenförmig, sein.
Die Ansaugöffnung 12 des Gehäuses 2 in Fig. 1 befindet sich gegenüber dem Laufrad 4 und die Ausblasöffnung 13 oberhalb des Laufrades 4,so dass der Förderraum 14, der durch die Ansaugöffnung 12 und die Ausblasöffnung 13 definiert wird, seitlich durch das Gehäuse 2 und die Vorderkanten 11 der Schaufeln 3 des Laufrades 4 begrenzt ist.
Bei dem Fördergebläse in Fig. 1 handelt es sich um eine mobile Anlage, die auf Rädern 15 montiert ist.
Die Schaufeln 3 können aus unprofiliertem Blech bestehen,
d. h. eine gleichmässige Dicke aufweisen; sie können jedoch zur Schonung des Fördergutes auch profiliert sein. Die in den Fig. 4a und 4b dargestellten Profile 17 und 18, für die die Laufrichtung mit einem Pfeil angezeigt ist, sind V-förmig symmetrisch bzw.
asymmetrisch.
Im Betrieb wird Luft und mit ihr zusammen Fördergut durch die Ansaugöffnung 12 angesaugt und durch den Förderraum 14 zur Ausblasöffnung 13 gefördert und frei oder in eine Leitung ausgeblasen. Dabei wirkt der Förderraum 14 in der Art eines Injektors, d. h. in ihm findet eine Beschleunigung statt. die eine leistungsstarke, rein pneumatische Förderung ermöglicht. Wie Versuche gezeigt haben werden mit dem erfindungsgemässen Fördergebläse bei einer bestimmten Antriebskraft mindestens die gleichen Druckwerte erzielt, wie mit dem bekannten Fördergebläse. Durch Eliminieren der mechanischen Förderung wird die Betätigung des Fördergutes ausgeschlossen.
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PATENT CLAIMS
1. Conveyor blower for agriculture, in particular for sensitive goods, with an impeller arranged in a housing and having blades, characterized in that the impeller (4) is provided on its hub region (7) with a cover element (8), the cover surface ( 9) and the front edges (11) of the blades (3) in the conveying direction with the axis (10) of the impeller (4), viewed in the conveying direction, each form an angle (α, ss) of less than 90.
2. Conveyor fan according to claim 1, characterized in that the angle (a) which the cover surface (9) of the cover element (8) forms with the axis (10) of the impeller (4) is smaller than the angle (P), which form the front edges (11) of the blades (3) with the axis (10) of the impeller (3).
3. Conveyor fan according to claim 1, characterized in that the angle (a) which the cover surface (9) of the cover element (8) forms with the axis (10) of the impeller (4) is approximately equal to the angle (ss) form the front edges (11) of the blades (3) with the axis (10) of the impeller (4).
4. Delivery fan according to one of the preceding claims, characterized in that the delivery chamber (14) formed by the fan housing (2) and the impeller (4) has an approximately constant cross section.
5. Delivery blower according to one of claims 1 to 3, characterized in that the delivery chamber (14) formed by the blower housing (2) and the impeller (4) has a narrowed cross section in the delivery direction.
6. Conveyor fan according to one of the preceding claims, characterized in that the rear edge (16) of the blade (3) in the conveying direction with the axis (10) of the impeller (4), viewed in the direction of travel, an angle (y) of less than 90 forms.
7. conveyor fan according to one of the preceding claims, characterized in that the blades (3) have a uniform thickness.
8. Delivery fan according to one of claims 1 to 6, characterized in that the blades (3) have a symmetrical or asymmetrical, V-shaped profile (17, 18).
9. Delivery fan according to one of the preceding claims, characterized in that the cover element (8) extends at least over a third of the length of the blades (3).
The present invention relates to a conveyor fan for agriculture, especially for sensitive goods, according to the preamble of claim 1.
So-called injectors are used for the gentle conveying of agricultural goods, to which the conveyed goods are fed in a separate work step from the conveying.
As a result of low suction power, such injectors tend to become blocked and cannot be used for heavy goods such as wilted silage.
Conveyor blowers of the type mentioned at the outset, in which the conveyed material is sucked in directly together with the conveyed air flow, have a narrowed conveying space following the suction opening of the housing and therefore have a suction power which is sufficiently high even for heavy conveyed goods. The narrowing of the pumping chamber is caused by blades that widen to the circumference of the impeller. However, with these known conveying fans, sensitive, in particular fibrous, agricultural goods, such as hay, can only be at a loss in quality, i. H. at least partial destruction of the original material structure, in particular fiberisation and comminution, are encouraged.
It is therefore an object of the present invention to provide a conveying blower of the type mentioned at the outset which, while maintaining a conveying capacity which is sufficient even for heavy goods, permits gentle conveying of sensitive goods.
This object is achieved according to the invention by the features of the characterizing part of claim 1.
The solution to the problem is based on the knowledge that when conveying with the known conveying blower, instead of purely pneumatic conveying, it takes place in part mechanically. The latter occurs due to the widened blades of the impeller, which act like a hammer mill and cause damage to sensitive goods.
Surprisingly, it has now been found that by designing the impeller according to the invention while maintaining a conveying capacity which is also sufficient for heavy goods, the damage to sensitive goods is avoided. It is assumed that the inventive closure of the hub area of the impeller against the suction opening and simultaneous formation of a steering surface with the help of the cover element flow conditions are generated which, together with the front edges of the blades inclined away from the suction opening, cause a purely pneumatic delivery with sufficient performance in such a way that goods are conveyed as in an injector without damage, but with an output that is sufficient even for heavy goods.
In a preferred embodiment of the conveyor fan according to the invention, the angle a formed by the cover element with the axis of the impeller is smaller than the angle ss formed by the front edges of the blades of the impeller with the axis of this impeller, although a and p can also be approximately the same . The angle that the trailing edges of the blades of the impeller form with its axis is generally 90, although in special embodiments it can also be less than 90.
The front edges of the blades of the impeller can run parallel to the opposite housing wall or on the latter, as a result of which the delivery space is given a constant or continuously decreasing cross section.
The blades of the impeller are preferably profiled, and in the simplest case they have a V-shaped symmetrical profile.
Exemplary embodiments of the subject matter of the invention are explained in more detail below with reference to the figures. It shows purely schematically:
1 shows a section through a conveyor fan.
2 and 3 a section of the impeller of two further conveying fans, and
4a and 4b two blade profiles in section.
The conveying blower 1 in FIG. 1 has an impeller 4 which is arranged in a housing 2 and is provided with radial blades 3 and is rotated by a drive means 6 via a shaft 5.
The hub area 7 of the impeller 4 is provided with a cover plate 8, the top surface 9 of which with the impeller axis 10 forms an acute angle? forms.
The front edges 11 of the blades 3 also form an acute angle ss with the impeller axis 10. ss. In the embodiment in FIG. 1 and in the impeller 4 in FIG. 3, a is less than p and in the impeller 4 in FIG. 3, a is approximately equal to ss. The rear edges 16 of the impeller 4 in FIG. 3 also form an acute angle y with the impeller axis 10. The trailing edges shown here are straight; however, they can also be kinked or curved, e.g. B. arcuate.
The suction opening 12 of the housing 2 in Fig. 1 is located opposite the impeller 4 and the blow-out opening 13 above the impeller 4, so that the delivery space 14, which is defined by the suction opening 12 and the blow-out opening 13, laterally through the housing 2 and Front edges 11 of the blades 3 of the impeller 4 is limited.
The conveyor fan in FIG. 1 is a mobile system which is mounted on wheels 15.
The blades 3 can consist of non-profiled sheet metal,
d. H. have a uniform thickness; however, they can also be profiled to protect the material to be conveyed. The profiles 17 and 18 shown in FIGS. 4a and 4b, for which the running direction is indicated by an arrow, are V-shaped symmetrical or
asymmetrical.
In operation, air and, together with it, material to be conveyed are sucked through the suction opening 12 and conveyed through the conveying space 14 to the blow-out opening 13 and blown out freely or into a line. The delivery chamber 14 acts in the manner of an injector, i. H. an acceleration takes place in it. which enables powerful, purely pneumatic conveying. As tests have shown, at least the same pressure values are achieved with the conveyor fan according to the invention with a certain driving force as with the known conveyor fan. By eliminating the mechanical conveyance, the operation of the conveyed goods is excluded.