CH663246A5 - Firstziegel fuer firstentlueftung. - Google Patents

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CH663246A5
CH663246A5 CH2096/84A CH209684A CH663246A5 CH 663246 A5 CH663246 A5 CH 663246A5 CH 2096/84 A CH2096/84 A CH 2096/84A CH 209684 A CH209684 A CH 209684A CH 663246 A5 CH663246 A5 CH 663246A5
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CH
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ridge
ribs
ridge tile
tile
hollow
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CH2096/84A
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Inventor
Manfred Mueller
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Erlus Baustoffwerke
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Description

Die Erfindung betrifft einen Firstziegel für eine Firstentlüftung, die unterhalb der Firstziegel in Firstlängsrichtung hintereinander angeordnete Lüfterfirstkappen mit quer zur Firstlängsrichtung verlaufenden Hohlrippen aufweist, wobei die Hohlrippen und die auf den Hohlrippen aufliegenden 40 Firstziegel Belüftungskanäle bilden, die mit dem Dachinnenraum über Öffnungen in den Hohlrippen in Verbindung stehen.
Bei einer bekannten Firstentlüftung der vorstehend beschriebenen Art (DE-OS 3 023 083) stützen sich die First- 45 ziegel auf den Hohlrippen von Lüfterfirstkappen aus Kunststoff ab, die mit ihrem einen Längsrand an der Firstplatte befestigt sind und sich mit ihrem anderen Längsrand auf den Firstanschlussziegeln abstützen. Die Hohlrippen der Lüfterfirstkappen sind in ihrer Form an die Form der Firstziegel- 50 Unterseite so angepasst, dass diese auf den Hohlrippen auf deren ganzer Länge aufliegen. Dadurch werden Strömungsoder Belüftungskanäle gebildet, durch die Luft quer zur Firstlängsrichtung hindurchströmen kann, so dass aus dem Dachinnenraum aufgrund der in den Hohlrippen vorhan- 55 denen Öffnungen Luft abgezogen wird.
Da die Firstziegel unterschiedlicher Hersteller auch unterschiedlich ausgebildet sind, ist eine Anpassung der Lüfterfirstkappen bzw. deren Hohlrippen an die Firstziegelform zwar theoretisch denkbar, in der Praxis jedoch ausseror- 60 dentlich aufwendig, weil für jede Firstziegelform eine eigene angepasste Form der Lüfterfirstkappen eingesetzt werden müsste. Es ist deshalb üblich, die Form der Hohlrippen der Lüfterfirstkappen im wesentlichen einheitlich auszuführen und durch eine entsprechende Anpassung der Neigung der 65 Lüfterfirstkappen (durch Höhenverstellung der Firstlatte)
eine möglichst gute Anpassung zu erreichen. Diese Anpassung hängt aber von der Sorgfalt des Dachdeckers ab, mit der die Höheneinstellung der Firstlatte erfolgt, und in vielen Fällen kommt es aufgrund der besonderen Form der Firstziegel nur zu einer Auflage entweder im Bereich der Längsränder der Firstziegel oder in deren Mittelbereich. Insbesondere im letzten Fall ist die Auflage verhältnismässig labil. Da ausserdem die Höhe der Hohlrippen aus Dichtheitsgründen zur Seite hin abnimmt, kommt es häufig vor, dass die Firstziegel mit ihren Längsrändern verhältnismässig weit aussen auf den Hohlrippen aufliegen und dadurch den Strömungsquerschnitt am Entritt der Belüftungskanäle unter das notwendige und zulässige Mass verringern.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Firstziegel für das vorstehend beschriebene Firstentlüftungssystem zu schaffen, der sich auch bei Lageabweichungen der Lüfterfirstkappen von der genau vorgeschriebenen Lage exakt verlegen lässt und in jedem Fall den notwendigen Belüftungsquerschnitt der Belüftungskanäle ergibt.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Firstziegel mindestens zwei zueinander parallele, von der Unterseite des Firstziegels vorspringende und in Firstlängsrichtung verlaufende Rippen aufweist, über welche der Firstziegel sich auf den Hohlrippen der Lüfterfirstkappe abstützt.
Durch die von der Unterseite der Firstziegel vorspringenden Rippen wird unabhängig von der Formgebung der Hohlrippen und deren Verlauf in jedem Fall eine statisch bestimmte Abstützung der Firstziegel geschaffen, die ein Wackeln oder eine labile Lage verhindert. Darüber hinaus ist durch diese vorspringenden Rippen dafür gesorgt, dass die Unterseite der Firstziegel auch bei einer Abstützung in dem Bereich der Hohlrippen, in dem deren Höhe schon verhältnismässig gering ist, noch einen ausreichenden Abstand von der Lüfterfirstkappe hat, um den notwendigen Belüftungsquerschnitt aufrecht zu erhalten. Dies gilt insbesondere dann, wenn nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Rippen etwa im gleichen Abstand von der Mittelachse und von dem jeweils zugeordneten Längsrand des Firstziegels angeordnet sind.
Vorteilhafterweise erstrecken sich die Rippen auch im Bereich der Verfalzung der Firstziegel soweit nach unten, dass sie dort noch geringfügig von der Unterseite vorspringen und dadurch die gewünschte eindeutig definierte Auflage auf den Hohlrippen schaffen.
Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der beiliegenden Zeichnungen sowie aus weiteren, abhängigen Ansprüchen.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Dach im Firstbereich, der die Lage des erfindungsgemässen Firstziegels veranschaulicht, und
Fig. 2 einen Schnitt längs der Mittelachse des erfindungsgemässen Firstziegels.
Die Fig. 1 zeigt schematisch einen Querschnitt eines Daches im Firstbereich, das durch Sparren 1, firstnahe Dachziegellatten 2 und Firstanschlussziegel 3 gebildet ist. An den Sparren ist ein Metallhalter 4 für eine Firstlatte 5 befestigt. Zwischen den oberen Enden der Firstanschlussziegel 3 und der Firstlatte 5 sind Lüfterfirstkappen 6 aus Kunststoff angeordnet, die mit ihrem einen Längsrand an der Firstlatte 5 befestigt, z.B. angenagelt sind, und sich mit ihrem anderen Längsrand in Ausnehmungen der Firstanschlussziegel 3 abstützen. Die Lüfterfirstkappen 6 sind von bekanner Art und Ausbildung (vgl. z.B. DE-OS 3 023 083) und brauchen deshalb hier nicht näher erläutert zu werden. Es genügt darauf hinzuweisen, dass sie quer zu ihrer Längserstreckung und parallel zueinander verlaufende Hohlrippen 7 besitzen,
3
663 246
in deren Wänden Öffnungen 8 vorgesehen sind. Die Hohlrippen 7 bilden zueinander parallel verlaufende und sich quer zur Firstlängsrichtung erstreckende Belüftungskanäle, die über die Öffnungen 8 mit dem nicht gezeigten Dachinnenraum in Strömungsverbindung stehen.
Auf den Hohlrippen 7 stützt sich ein Firstziegel 9 ab,
dessen Form im wesentlichen einem Teil einer Kreiszylinderschale entspricht und von dessen Unterseite symmetrisch zur Längsmittelachse des Firstziegels Längsrippen 10 vorspringen.
Die Längsrippen 10 sind etwa im gleichen Abstand von der Längsmittelachse und von dem jeweils zugeordneten seitlichen Rand 11 des Firstziegels 9 angeordnet. Wie sich aus Fig. 2 ergibt, weisen die Rippen 10 eine solche Höhe auf, dass sie auch noch im Bereich des Falzes 12 des Firstziegels 9 von dessen Unterseite einen ausreichenden Betrag vorspringen, der die gewünschte eindeutige Abstützung auf den Hohlrippen 7 gewährleistet. Durch die Abstützung mittels der Rippen 10 wird zwischen den Lüfterfirstkappen 6 und der Unterseite des Firstziegels 9 ein ausreichender Abstand geschaffen, durch den dafür gesorgt ist, dass auch im Bereich der Längsränder 11 der notwendige Lüftungsquerschnitt zur Verfügung steht. Dies ist insofern von Bedeutung, als in dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Ränder 11 sich verhältnismässig weit über die Hohlrippen 7 nach aussen erstrecken, um dadurch zu erreichen, dass die Hohlrippen von aussen her nicht sichtbar sind. Hierdurch wird der ästhetische Eindruck des Daches im Firstbereich verbessert.
5 Wie aus Fig. 2 erkennbar ist, sind aus Festigkeitsgründen an der Unterseite des Firstziegels 9 quer zu den Rippen 10 verlaufende und zu den Rändern 11 hin auslaufende Versteifungsrippen 13 ausgebildet. Diese weisen jedoch im Bereich der Rippen 10 eine geringere Höhe als letztere auf, um die io Abstützfunktion der Rippen 10 nicht zu beeinträchtigen.
Die Unterfläche 14 der Rippen 10, mit der sich diese auf den Hohlrippen 7 abstützen, ist so angeschrägt (vgl. Fig. 1 ), dass eine weitgehend flächige Auflage möglich ist. Im allgemeinen ist erwünscht, dass diese Unterfläche 14 etwa parallel zur Unterseite des Firstziegels 9 verläuft.
Durch die geschilderte Ausbildung des Firstziegels 9 ist es möglich, diesen einwandfrei auf den Lüfterfirstkappen 6 abzustützen, wobei durch die angepasste Höhe der Rippen 10 im Bereich der Verfalzung 12 der Firstziegel auch exakt horizontal verlegt werden kann.
In einem praktischen Ausführungsbeispiel weist ein Lüfterfirstziegel 9 einen Krümmungsradius von angenähert 15 cm auf, wobei die radial gemessene Höhe der von seiner Unterseite vorspringenden Rippen ungefähr 25 mm beträgt.
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B
1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

  1. 663246
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Firstziegel für eine Firstentlüftung, die unterhalb der Firstziegel in Firstlängsrichtung hintereinander angeordnete Lüfterfirstkappen mit quer zur Firstlängsrichtung verlaufenden Hohlrippen aufweist, wobei die Hohlrippen und die s auf den Hohlrippen aufliegenden Firstziegel Belüftungskanäle bilden, die mit dem Dachinnenraum über Öffnungen in den Hohlrippen in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, dass die Firstziegel (9) mindestens zwei zueinander parallele, von ihrer Unterseite vorspringende und in First- io längsrichtung verlaufende Rippen (10) aufweisen, über welche sie sich auf den Hohlrippen (7) der Lüfterfirstkappen (6) abstützen.
  2. 2. Firstziegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen ( 10) symmetrisch zur Mittelachse des First- is ziegels (9) angeordnet sind.
  3. 3. Firstziegel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützfläche (14) der Rippen (10) annähernd parallel zur Unterfläche der Firstziegel (9) verläuft.
  4. 4. Firstziegel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch 20 gekennzeichnet, dass die Unterfläche des Firstziegels (9) angenähert eine Teil-Kreiszylinderfläche ist.
  5. 5. Firstziegel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (10) etwa im gleichen Abstand von der Mittelachse und von dem jeweils zugeord- 25 neten seitlichen Längsrand (11) des Firstziegels (9)
    angeordnet sind.
  6. 6. Firstziegel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (10) eine solche Höhe aufweisen, dass sie auch im Bereich der Verfalzung (12) von 30 deren Unterseite vorspringen.
    35
CH2096/84A 1983-05-11 1984-04-30 Firstziegel fuer firstentlueftung. CH663246A5 (de)

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CH2096/84A CH663246A5 (de) 1983-05-11 1984-04-30 Firstziegel fuer firstentlueftung.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE58908573D1 (de) * 1988-04-13 1994-12-01 Norm Amc Ag Firstentlüftungssystem.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3023083C2 (de) * 1980-06-20 1984-01-12 Aeroform Lüftungstechnik GmbH, 6805 Heddesheim Firstentlüftung an Dächern

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AT382665B (de) 1987-03-25
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