CH663364A5 - Verfahren zum bilden einer eine vorbestimmte dreidimensionale form aufweisenden materialschicht fuer das verstaerken oder versteifen oder verzieren von substraten. - Google Patents

Verfahren zum bilden einer eine vorbestimmte dreidimensionale form aufweisenden materialschicht fuer das verstaerken oder versteifen oder verzieren von substraten. Download PDF

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CH663364A5
CH663364A5 CH6797/83A CH679783A CH663364A5 CH 663364 A5 CH663364 A5 CH 663364A5 CH 6797/83 A CH6797/83 A CH 6797/83A CH 679783 A CH679783 A CH 679783A CH 663364 A5 CH663364 A5 CH 663364A5
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CH6797/83A
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Robert Charles Jun Simmonds
Andrew John Gilbride
John Frederick Martin
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Dvsg Patentverwaltungs Gmbh
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Bilden einer eine vorbestimmte dreidimensionale Form aufweisenden zusammenhängenden Materialschicht für die aufeinanderfolgende Herstellung von verstärkten und/oder versteiften und/oder verzierten Substraten sowie auf eine Maschine zur Durchführung des Verfahrens.
In der Schuh- und in der Bekleidungsindustrie ist es seit vielen Jahren üblich, die betreffenden Produkte mit Verstär-kungs- oder Versteifungselementen zu versehen. Hersteller von Pyjamas, Blue Jeans, Sportbekleidung und Sportausrüstungsgegenständen, wie Handschuhen, Schirmmützen u.dgl., sowie Schuhhersteller haben aus verschiedenen Gründen Schichten von Verstärkungsmaterial an ihren Produkten angebracht und z.B. durch Nähen, Kleben o.dgl. befestigt. Es ist in der Industrie, insbesondere in der Schuhindustrie, üblich, die Verstärkungs- oder Versteifungselemente in Form einer Schicht von geschmolzenem thermoplastischem Material aufzubringen, das an einem Schuhschaft haftet. Frühe Versuche zum Verstärken oder Versteifen eines Schuhschaftes umfassten die Herstellung gesonderter Versteifungselemente oder -kappen, die aus Blattmaterial mit gleichförmiger Dicke ausgeschnitten wurden und vor dem Aufleisten in einen Schuhschaft eingesetzt wurden. Auch gesonderte Stücke aus formbarem Blattmaterial, das durch Wärme oder durch Lösungsmittel erweichbar ist, hat man schon vor dem Aufleisten in Schuhschäfte eingesetzt und im Verlaufe des Aufleistens in eine gewünschte Form gebracht, die sie dann beibehielten, da sie vor dem Abnehmen des Schuhschaftes vom Leisten erhärten gelassen wurden. Schuhschäfte sind ferner auch versteift worden durch Imprägnieren eines Schuhteils mit einer Lösung oder Dispersion von härtbaren Versteifungsmaterialien in einer flüchtigen Flüssigkeit vor dem Aufleisten des Schuhschaftes, wobei der Schuhschaft dann durch Aushärten des Imprägnierungsmaterials nach dem Aufleisten des Schuhes versteift wurde.
Ein solches Verfahren zum Versteifen von Schuhschäften ist in der US-PS 3 316 573 beschrieben, nach welcher in einem ausgewählten Bereich eines Schuhschaftes ein elastisch biegsames Versteifungselement in fliessfähigem Zustand aufgetragen und in einen verformbaren Zustand erhitzt wird und dann in eine dreidimensionale Form gebracht wird, die es nach dem Abkühlen beibehält.
Eine andere Einrichtung zum Beschichten von Schuhteilen ist in der US-PS 3 342 624 beschrieben, nach welcher eine Schablonenplatte auf einem Schuhschaft aufliegt, wobei die Kombination von einer konkaven Stützfläche gehalten ist, wonach eine Rakelklinge über die Schablonenplatte bewegt wird, um ein fliessfähiges Versteifungsmaterial in der Ein-senkung im Schuhschaft abzulagern.
Eine neuere Einrichtung zum Versteifen von Schuhteilen ist in der US-PS 3 973 285 beschrieben, mit einer Anordnung zum Auftragen einer geschmolzenen Charge eines thermoplastischen Materials auf einen Schuhschaft, der in einer Randfestklemmvorrichtung gehalten ist.
Die bekannten Einrichtungen können unter gewissen Bedingungen befriedigend arbeiten, es ist mit ihnen jedoch schwierig, ein Versteifungselement mit gleichförmiger Dicke über Nähten oder aufgelegten Mustern zu erzeugen. Die Haftung des Versteifungselementes bei seinen Rändern ist oft schlecht. Das Versteifungselement kann, charakteristisch für das Verfahren, scharfe Kanten sowie Schnur- oder «Spinnennetz»-Strukturen aufweisen. In den Maschinen kann das geschmolzene Material an Verbindungsanschlüssen austreten, Düsen können tropfen, und eine Änderung des Musters kann zeitraubend und langwierig sein.
In den bekannten Maschinen sind ferner nur Materialien mit bestimmten viskosen Fliesseigenschaften und Hitzebeständigkeitseigenschaften verwendbar, die eine sorgfaltige Materialauswahl bedingen, welche zudem oft die Qualität des Endproduktes beeinträchtigt. Überdies sind die besonderen Materialien in der Regel teurer.
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin ein Verfahren und eine Maschine der eingangs angegebenen Art zur Verfügung zu stellen, mit denen die Nachteile des Standes der Technik überwunden werden können.
Mit der Erfindung soll es beispielsweise möglich sein, ein Verstärkungs-, Versteifungs- oder Dekorationsmittel mit einer gewünschten Form auf ein biegsames Substrat, wie z. B. einen Schuhschaft oder ein Stück stoffartiges Material, aufzubringen, welche Form in einfacher Weise geändert werden kann, um eine Anpassung an verschiedene Schuhschaftmuster oder Verstärkungs-/Versteifungs- oder Dekorationserfordernisse eines Kleidungsstückes zu ermöglichen, mit in einfacher Weise herstellbaren, billigen Schablonen-Werkzeu-gen.
Das erfindungsgemässe Verfahren, mit dem die gestellte Aufgabe gelöst wird, ist im Patentanspruch 1 definiert. Die ebenfalls erfindungsgemässe Maschine zur Durchführung des Verfahrens ist im Patentanspruch 6 definiert.
Die herzustellenden verstärkten und/oder versteiften und/oder verzierten Substrate können beispielsweise Kleidungsstücke, Sportausrüstungsgegenstände oder Unterseitenabschnitte von Schuhschäften sein.
Die Maschine besitzt in einer bevorzugten Ausführungsform einen allgemein zylindrisch geformten Rahmen und eine kreisförmige Aufnahmefläche, die horizontal durch eine Mehrzahl von in Winkelabständen voneinander auf dem Rahmen angeordneten Arbeitsstationen drehbar ist. Die erste Station ist eine Auftragstation. Die zweite Station besteht aus einer bogenförmigen Anordnung von Heizelementen, und die dritte Station ist eine Verbindungs- und Kühl- und oder Pressstation. Die Auftragstation ist für eine synchronisierte geringfügige Auf- und Abbewegung über der horizontal drehbaren Aufnahmefläche eingerichtet, in zeitlicher Beziehung zur Bewegung einer Stützplatte, die unter der Aufnahmefläche geringfügig auf- und abbewegbar angeordnet ist. Die Auftragstation enthält eine Schabloneneinrichtung, welcher ein Pulvervorrat durch eine an einem Vorratstrichter
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über dem Rahmen angebrachte Leitung zugeführt wird. Die Schabloneneinrichtung besitzt einen hin- und herbewegbaren Ausgeberschlitten in einer gehäuseartigen Struktur, deren Unterseite eine Schablone enthält. Die Schablone bildet die auswechselbare Unterseite des Gehäuses. Sie besitzt eine glatte, undurchlässige obere Oberflächenschicht, eine folienartige untere Oberflächenschicht und ein zwischen den beiden Schichten angeordnetes Sieb, wobei in den beiden Schichten aufeinander ausgerichtete Ausschnitte vorgesehen sind. Der Ausgeberschlitten kann mittels einer Kabelzylinderanordnung quer über die Schablone bewegt werden oder auch mittels eines Motors mit Zahnrad und Zahnstange, welche zwischen dem Ausgeberschlitten und dem Gehäuse wirkend angeordnet sind. Der Schlitten trägt zwei Wischerblätter, von denen je eines bewegbar an jeder Seite des Schlittens angeordnet ist. Jedes Wischerblatt ist derart hin- und herbewegbar angeordnet, dass es sich nach unten bewegt, während das andere Wischerblatt nach oben bewegt wird. Die beiden Wischerblätter sind zu dem Zweck über ein angelenktes Gestänge miteinander und mit einem pneumatisch betätigbaren Winkelhebelsystem verbunden, das durch Schalter betätigt wird, welche ihrerseits betätigt werden, wenn der Ausgeberschlitten jeweils das betreffende Ende der gehäuseartigen Struktur erreicht. Der Ausgeberschlitten enthält das durch den Ausschnitt in der Schablone hindurch auf das kreisförmige Aufnahmeband aufzutragende Pulver. Auf der Unterseite der Schablone kann eine längs eines Teiles des Umfanges des Schablonenausschnittes verlaufende abstehende Dichtung vorgesehen sein, welche die eine Seite des Ausschnittes mehr als die andere Seite von der horizontalen Aufnahmefläche abgehoben hält, so dass der Schablonenausschnitt bezüglich der Aufnahmefläche leicht geneigt ist, wodurch auf die Aufnahmefläche eine Pulveranordnung mit ungleichmässiger Dicke aufgetragen wird. Die Dichtung kann eine gegen ihre Enden hin abnehmende Dicke oder eine gleichförmige Dicke aufweisen, je nach dem gewünschten Produkt, und sie kann auch um den ganzen Umfang des Ausschnittes herum verlaufen. Die Stützplatte ist unter der Aufnahmefläche angeordnet und mittels einer unter Druck setzbaren Zylinder-Kolben-Einheit, die zwischen der Stützplatte und dem Rahmen angeordnet ist, auf- und abbewegbar. Auf der Aufnahmefläche kann in vorbestimmter Beziehung zu der Dichtung an der darüberliegenden Schablone ein Auflegestück oder -streifen aus dichtungsartigem Material angeordnet werden, um an gewissen auf die Aufnahmeflä-che aufgetragenen Pulveranordnungen eine Abschrägung oder Verjüngung zu erzeugen.
Die auf die Aufnahmefläche aufgetragene dreidimensionale geformte Pulveranordnung wird durch die Wirkung eines Motors, der das kreisförmige Aufnahmeband dreht, auf einem bogenförmigen Weg, der sich über einen Winkel entsprechend etwa einer achtel Umdrehung erstreckt, zum ersten Heizelement transportiert. Während das kreisförmige Aufnahmeband schrittweise gedreht wird, werden nacheinander aufeinanderfolgende dreidimensionale Pulveranordnungen von der Schablone auf voneinander beabstandete Stellen auf dem Aufnahmeband aufgetragen, wie diese Stellen unter der Auftragstation erscheinen, wenn die letztere in ihre untere Lage gesenkt wird.
Der Rahmen der Maschine besitzt einen allgemein horizontal angeordneten Oberteil und einen horizontal angeordneten Mittelteil, über welchem das kreisförmige Aufnahmeband angeordnet ist. In rohrförmigen Lagern, die am Rahmenoberteil befestigt sind und sich von diesem vertikal nach unten erstrecken, sind zwei Tragstangen gelagert, die je an einem Ende am Rahmen der Auftragstation befestigt sind. Die oberen Enden der Tragstangen sind miteinander durch ein horizontales Stangenelement verbunden. In einem Abstand innerhalb jeder Tragstange ist auf dem unteren Ende je eines Armes, der sich vom horizontalen Stangenelement nach unten erstreckt, je ein Nockenfolgerrad angeordnet. Eine drehbare Welle ist an jedem ihrer Enden in einem Gehäuse gelagert, das am oberen Ende der die Tragstangen enthaltenden rohrförmigen Lager befestigt ist. Auf der drehbaren Welle ist bei jedem ihrer Enden je ein Nockenelement befestigt, das mit dem betreffenden vom horizontalen Stangenelement getragenen Nockenfolgerrad in rollender Berührung steht. Am Rahmenoberteil ist eine pneumatisch betätigte Zylinder-Kolben-Einheit befestigt, aus der sich eine Kolbenstange erstreckt, welche an einem von der drehbaren Welle ausgehenden Arm angelenkt ist. Der Zylinder-Kolben-Einheit ist Druckmittel von einer in geeigneter Weise betätigbaren und synchronisierbaren Druckmittelquelle zuführbar.
Die Heizstationen enthalten eine Mehrzahl von bogenförmigen Segmenten, die hintereinander auf der Oberseite des Rahmenmittelteils angeordnet sind. Die bogenförmigen Segmente bestehen aus unteren, in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden Heizelementen, die sich über einen Winkel von etwa 240° erstrecken. Jedes Segment besitzt eine Mehrzahl von durchgehenden Öffnungen, die mit einem Unterdrucksystem in Verbindung stehen, das zusätzlich zu den Heizelementen in den Heizsegmenten angeordnet ist. Eine Mehrzahl von Strahlungsheizeinheiten sind, je über ein Aufhängeelement, in einer bogenförmigen Anordnung über dem Aufnahmeband und über den bogenförmig auf dem Rahmenmittelteil angeordneten Heizsegmenten am Rahmenoberteil aufgehängt. Die Heizeinheiten sind elektrisch beheizbar, indem sie an Leitungen angeschlossen sind, die ihnen elektrische Energie aus einer geeigneten Quelle zuführen.
Das kreisförmige Aufnahmeband besitzt eine innere Nabe und einen in einer Ebene mit der Nabe liegenden äusseren Ring, zwischen denen eine mit Polytetrafluoräthylen beschichtete Bahn aus Glasfasern oder Metallgewebe aufgespannt ist. Der innere Umfang des Aufnahmebandes passt in eine Bundanordnung an der inneren Nabe. Der äussere Umfang des Aufnahmebandes trägt eine Mehrzahl von Lenkern, die an ihren Enden schwenkbar miteinander verbunden sind, welche Enden über radial gerichtete Finger am äusseren Ring gehalten sind. Die Lenker erstrecken sich überlappend auf den Umfang des Aufnahmebandes und sind daran befestigt, um sehnenartige Segmente eines Vielecks zu bilden. Die innere Nabe besitzt in ihrer Mitte.eine mit einer Innenverzahnung versehene Bohrung. Die Bohrung nimmt passend eine Welle auf, die an ihrem unteren Ende an einem am Rahmenunterteil montierten Motor befestigt ist.
Eine Keilwelle erstreckt sich axial hin- und herschiebbar aus der innenverzahnten Bohrung nach oben in ein bezüglich des Rahmens auf- und abbewegbares Getriebegehäuse. Das Getriebegehäuse enthält Mittel zum Drehen eines Substratübertragungswürfels, der einen Teil der Pressstation bildet. Zu der Pressstation gehört ein horizontaler Balken, der von zwei vertikalen Schäften über dem Rahmenoberteil gehalten ist. Die beiden vertikalen Schäfte sind im Rahmenoberteil vertikal hin- und herschiebbar geführt. Sie besitzen untere Abschnitte, die an einander gegenüberliegenden Ansätzen an den beiden Seiten des Getriebegehäuses befestigt sind. Eine unter Druck setzbare Zylinder-Kolben-Einheit, die zwischen den beiden hin- und herschiebbaren Schäften vertikal im Rahmenoberteil angeordnet ist, dient zum Auf- und Abbewegen der Schäfte. Der Kolben besitzt eine Kolbenstange, die sich nach unten erstreckt und an einem umgekehrt U-förmigen Bügel befestigt ist, dessen freie Enden an der Oberseite des Getriebegehäuses befestigt sind. Der U-förmige Bügel besitzt zwei Ohren, die sich an seiner Vorderseite nach vorn erstrecken und zwischen denen eine horizontale Welle
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angeordnet ist. Ein Arm ist auf der horizontalen Welle zwischen den beiden Ohren schwenkbar gelagert. Das freie Ende dieses Armes besitzt einen Fussabschnitt, der sich vom Arm nach vorn erstreckt. Eine unter Druck setzbare Zylin-der-Kolben-Einheit, welcher Druckmittel von einer geeigneten synchronisierten Quelle zuführbar ist, ist zwischen den Schenkeln des umgekehrt U-förmigen Bügels angeordnet und an der Oberseite des Getriebegehäuses befestigt. Aus dem Zylinder erstreckt sich eine Kolbenstange, die an dem genannten Arm angelenkt ist. Das Getriebegehäuse um-schliesst eine sich nach vorn (gegen die Vorderseite der Maschine) erstreckende Ausgangswelle, die mit der Keilwelle in Getriebeverbindung steht, welche sich hin- und herschiebbar in die innen verzahnte Bohrung in der Nabe des Aufnahmebandes erstreckt, welche Nabe mit dem Motor in Antriebsverbindung steht. Von der Vorderseite des Getriebegehäuses geht eine die vordere Welle umgebende Tragnabe aus, auf welcher der Übertragungswürfel drehbar gelagert ist, indem die Tragnabe in einen zylindrischen Sockel in der Hinterseite des Würfels passt. Der Würfel besitzt vier ebene Oberflächen, die zu seiner Drehachse parallel sind. Auf jeder Oberfläche befinden sich eine zu der Oberfläche senkrechte Wand, die sich längs der hinteren Seite der Oberfläche erstreckt, und zwei parallele, zur Oberfläche senkrechte Wände, die sich längs der an die hintere Seite anschliessenden Seiten der Oberfläche erstrecken. In jeder dieser Wände ist in der Nähe ihres freien Randes ein Schlitz vorgesehen. Je ein Haltebügel ist gleitbar in die Schlitze der Wände eingesetzt, die auf jeder der vier zur Drehachse des Würfels parallelen ebenen Oberflächen vorgesehen sind. Über jeder dieser ebenen Oberflächen ist hinter bzw. unter dem betreffenden Haltebügel und zwischen den auf dem Würfel angeordneten Wänden von je einer unter Vorspannung stehenden Hubeinrichtung je eine Stützplatte gehalten. Die Hubeinrichtungen erstrecken sich durch die Oberflächen des Würfels. Die unter Vorspannung stehende Hubeinrichtung besitzt einen ersten Hebel, dessen eines Ende an der nach innen gerichteten Seite der Stützplatte angelenkt ist. Das andere Ende des ersten Hebels ist gegabelt und trägt einen durchgehenden Stift. Dieses andere Ende ist passend in einem im Würfel angeordneten Block aufgenommen. Der Stift erstreckt sich über die Seiten des ersten Hebels hinaus in einen Schlitz in den Seiten des Blockes, in welchem Schlitz der Stift geführt ist. Ein zweiter Hebel ist auf dem Stift zwischen den Gabelschenkeln des ersten Hebels schwenkbar gelagert und mit dem inneren Ende eines Stössels verbunden, der sich knapp ausserhalb des zylindrischen Sockels durch das hintere Ende des Würfels erstreckt. Das andere Ende des Stössels, das nach hinten aus dem Würfel herausragt, ist so angeordnet, dass es mit einem Reibring in Berührung treten kann, der sich über einen Winkel von 270° um die Tragnabe auf der Vorderseite des Getriebegehäuses herum erstreckt.
Unter dem Übertragungswürfel ist auf dem Rahmenmittelteil eine Kühlplatte angeordnet. In der Kühlplatte sind Abkühlmittel in der Form von Kühlschlangen vorgesehen, die an eine Kältequelle angeschlossen sind.
Eine bogenförmige stationäre Platte ist auf der den Heizsegmenten gegenüberliegenden Seite der Kühlplatte auf dem Rahmenmittelteil befestigt. Damit ist auf dem Rahmenmittelteil eine vollständige ringförmige Stützfläche vorhanden. Ein Teil dieser Stützfläche ist von der Stützplatte in der Auftragstation gebildet, der Hauptteil besteht aus den bogenförmigen Heizsegmenten, ein weiterer Teil ist von der Kühlplatte gebildet, und den Rest bildet die bogenförmige stationäre Platte, welche somit die Bewegungsbahn (und Stützfläche) des darauf umlaufenden Aufnahmebandes schliesst.
Im Betrieb der Verstärkungs- und Versteifungsmaschine wird in den über dem Rahmenoberteil der Maschine gehaltenen Trichter ein pulverförmiges Polymermaterial eingefüllt, das sich dazu eignet, erhitzt, geschmolzen und haftend auf ein relativ biegsames Substrat, z.B. einen Schuhschaft oder ein Stück Stoff o.dgl., aufgebracht zu werden, beispielsweise ein Ionomer, Polyäthylen, Äthylenvinylacetat, Polyvinylchlorid oder Nylon mit einer Teilchengrösse entsprechend etwa 16 bis 40 Siebmaschen/cm. Spezielle Beispiele für das Material sind im Nachstehenden erwähnt. Das Pulver fällt aus dem Trichter nach unten durch die an der Unterseite des Trichters angebrachte Leitung und in den Ausgeberschlitten der Auftrageinrichtung. Das unter der Auftrageinrichtung angeordnete kreisförmige Aufnahmeband wird unterstützt, um es in Berührung mit der Dichtung und allfälligen Abstandhaltern zu bringen, die auf der Unterseite der Schablone vorhanden sind. Zu dem Zweck wird die unmittelbar unter dem Aufnahmeband angeordnete Stützplatte nach oben bewegt, während die Schablone und die Auftrageinrichtung von ihren Tragstangen, die über eine Nocken-Hubeinrichtung mit dem Rahmenoberteil verbunden sind, gesenkt werden.
Durch die Ausführung einer radial nach aussen und radial nach innen gerichteten synchronisierten Wischbewegung des Ausgeberschlittens im Gehäuse wird das Pulver im Ausgeberschlitten quer über die Schablone und durch den Ausschnitt in der Schablone bewegt, womit eine geformte dreidimensionale Anordnung von Pulver auf das Aufnahmeband aufgetragen wird. Die Wischbewegung des Ausgeberschlittens, die von einem Antriebsmittel, z.B. einem Schrittschaltmotor mit einem Zahnstangen-Zahnrad-Getriebesystem oder von einem Kabelzylinder, bewirkt wird, hat zur Folge, dass ein am Rahmen der Auftrageinrichtung montierter Nocken einen Schalter betätigt, wodurch die Stützplatte unter dem Aufnahmeband gesenkt wird. Ein Nocken an einer der die Stützplatte führenden Stangen betätigt dabei einen Schalter, womit der Rückzug der Stützplatte in eine vom Aufnahmeband entfernte Stellung angezeigt wird, so dass dann durch ein erstes Signal zunächst die Auftrageinrichtung nach oben bewegt werden kann (durch Drehen der mit ihren Tragstangen in Verbindung stehenden, Nockenelemente tragenden Welle) und dann ein zweites Signal über geeignete Schaltungen dem Motor zugeführt werden kann, um das Aufnahmeband mit der darauf befindlichen dreidimensionalen Pulveranordnung um 45° weiterzudrehen, bis in die erste einer Reihe von Heizstationen, in denen das Pulver zu einer klebrigen Masse zusammengeschmolzen wird. Die Auftrageinrichtung wird dann wieder nach unten bewegt, bis sie das Aufnahmeband berührt, und die darunter befindliche Stützplatte wird nach oben bewegt, worauf die am Ausgeberschlitten angebrachten Wischerblätter eine Wischbewegung ausführen, um eine nachfolgende dreidimensionale geformte Pulveranordnung auf das Aufnahmeband aufzutragen. Der Zyklus geht dann wie beschrieben weiter, wobei die aufeinanderfolgenden geformten dreidimensionalen Pulveranordnungen in jeder Heizstation mit Strahlungswärme von oben bei etwa 260 bis 370 °C und von unterhalb des schrittweise gedrehten Aufnahmebandes mit einer Temperatur von etwa 190 bis 260 °C erhitzt werden, je nach der Art des Pulvers, wie in den im Nachstehenden aufgeführten Beispielen erläutert. Die Pulveranordnungen bestehen dann nicht mehr aus diskreten Teilchen, sondern werden je zu einer geschmolzenen geformten Masse auf dem Aufnahmeband, während sich das letztere schrittweise durch die Heizstationen dreht, welche sich über einen Winkel von etwa 270° erstrecken. Für das Schmelzen sind etwa 25 Sekunden erforderlich.
Ein zu verstärkender biegsamer Gegenstand, z. B. ein Schuhschaft oder ein Stück Stoff für einen Mützenschirm, einen Hemdenkragen, einen Knieschoner, einen Sporthandschuh o.dgl., wird zwischen der Stützplatte und dem von den
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Wänden auf drei Seiten gehaltenen Haltebügel angeordnet. Der Haltebügel kann eine Öffnung irgend einer geeigneten Form aufweisen, die ausreichend gross ist, so dass der Teil des Gegenstandes freiliegt, der die geschmolzene Masse von erhitztem Pulver aufnehmen soll. Die unbearbeitete oder untere (innere) Seite des Gegenstandes, vorzugsweise Schuhschaftes, ist von der Drehachse des Würfels weg gerichtet, wenn der Gegenstand am Würfel gehalten ist. Der Würfel wird in zeitlicher Beziehung zur Drehung des Aufnahmebandes gedreht. Das heisst, der Würfel dreht sich jedesmal um 90° um seine Achse, wenn sich das Aufnahmeband um 45° dreht. In dieser Weise liegt ein zu verstärkender Gegenstand, z. B. ein Schuhschaft o.dgl., in einem Abstand unmittelbar über einer viskosen, dreidimensionalen Anordnung von geschmolzenem Pulver auf dem Aufnahmeband, bevor der Gegenstand auf die Pulveranordnung nach unten gepresst wird. Der unter der innenverzahnten Nabe angeordnete Motor, der die Drehung des Aufnahmebandes bewirkt, bewirkt über die Keilwelle, welche die innenverzahnte Nabe mit dem Getriebegehäuse verbindet, auch die Drehung des Würfels. Die Zylinder-Kolben-Einheit, die zum Heben und Senken des Übertragungswürfels und des Getriebegehäuses vertikal im Rahmenoberteil angeordnet ist, wird durch geeignete Betätigungsmittel in zeitlicher Beziehung zur Drehung des Übertragungswürfels und Darbietung eines zu verstärkenden Gegenstandes an demselben periodisch ausgefahren und eingezogen. Das heisst, die Anordnung von geschmolzenem Pulver auf dem umlaufenden Aufnahmeband erscheint in der Pressstation und über der Kühlplatte in zeitlicher Beziehung mit dem Erscheinen des zu verstärkenden Substrates, das vom Übertragungswürfel darüber dargeboten wird.
Beim Zurückziehen des Kolbens im Zylinder im Rahmenoberteil wird der Würfel vom Aufnahmeband, gegen das er gepresst worden ist, zurückgezogen. Nachdem die dreidimensionale Anordnung von viskosem (klebrigem) Material auf etwa — 1 bis + 38 °C abgekühlt worden ist und an der Unterseite des Gegenstandes (vorzugsweise Schuhschaftes) haftet, wird der Würfel dann um 90° gedreht, um einen nachfolgenden zu verstärkenden Gegenstand auf der nachfolgenden Oberfläche des Würfels einer nachfolgenden auf dem Aufnahmeband herangeführten viskosen Masse gegenüberzustellen. Danach wird der Würfel dann wieder gesenkt und gegen die geschmolzene Pulveranordnung auf dem Aufnahmeband gepresst, um den Gegenstand mit der Pulveranordnung m verbinden, gleich wie die vorangegangenen Gegenstände.
Der nun abgekühlte und verstärkte Gegenstand an einer Seite des Würfels kann von einer Bedienungsperson vom Würfel abgenommen werden, da die Stützplatte nach innen gegen die Drehachse des Würfels zurückgezogen wird, weil sich die Stützplatten-Hubeinrichtung aus der Berührung mit dem Reibring herausgedreht hat. Deshalb ist der neu verstärkte Gegenstand nicht mehr zwischen der Stützplatte und dem Haltebügel festgeklemmt. Der Gegenstand kann entnommen werden, damit nachher, nachdem der Würfel um weitere 90° gedreht worden ist, ein nachfolgender zu verstärkender Gegenstand (z.B. Schuhschaft oder anderes Substrat) angebracht werden kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnungen näher erläutert. In diesen zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines Teiles einer Aufbringmaschine durch deren Zentrum,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Vorderseite der Maschine, wobei zur Verdeutlichung Teile der Maschine weggelassen sind,
Fig. 3 in grösserem Massstab eine perspektivische Ansicht des Rahmenmittelteiles und von Arbeitsstationen auf der Vorderseite der Maschine, wobei wiederum zur Verdeutlichung gewisse Elemente weggelassen sind,
Fig. 4 eine andere perspektivische Ansicht, welche die Rückseite der Maschine zeigt,
Fig. 5 in grösserem Massstab eine perspektivische Ansicht eines Teiles der Rückseite der Maschine und
Fig. 6 ebenfalls in grösserem Massstab eine perspektivische Ansicht der Auftrageinrichtung der Maschine.
In den Zeichnungen, siehe insbesondere die Fig. 1 und 2, ist eine Verstärkungsanbringmaschine 10 dargestellt. Die Maschine 10 besitzt einen allgemein zylindrisch angeordneten Rahmen 12 mit einem horizontal verlaufenden Rahmenoberteil 14 und einen horizontal verlaufenden Rahmenmittelteil 16, welche auf einem Rahmenunterteil 18 getragen sind. Der Rahmen 12 besitzt eine Mehrzahl von senkrechten Säulen 20, die den Rahmenoberteil 14 am Rahmenmittelteil 18 befestigen. Ein Steuerkasten 15 ist auf dem Rahmenoberteil 14 montiert, und an der Vorderseite des Rahmenoberteils 14 sind zwei Startschalter 17 und ein Stopschalter 19 befestigt.
Eine kreisförmige Aufnahmefläche in der Form eines umlaufenden Bandes 22, das einen äusseren Tragring 24 aufweist, ist horizontal um eine Nabe 23 drehbar, durch welche sich eine Keilwelle 26 erstreckt. Die Aufnahmefläche 22 ist schrittweise längs eines Bogens, im vorliegenden Ausführungsbeispiel im Gegenuhrzeigersinn, durch eine Mehrzahl von in Winkelabständen voneinander angeordneten Arbeitsstationen bewegbar, die sich unter dem Rahmenoberteil 14 und auf Elementen des Rahmenmittelteils 16 befinden.
Die erste Arbeitsstation ist eine Pulverauftragstation 30, die in den Fig. 2,4, 5 und 6 am deutlichsten dargestellt ist. Die zweite Arbeitsstation ist eine Heizstation 32, die aus einer Mehrzahl von bogenförmig angeordneten unteren Heizelementen 34 und oberen Heizelementen 36 besteht, welche in den Fig. 3,4 und 5 dargestellt sind. Die dritte Station kann eine in Fig. 1 angedeutete Lade-/Pressstation 38 sein. Diese Ladestation 38 kann Abkühlmittel und Press-/Über-tragungsmittel enthalten, wie im Nachstehenden beschrieben.
Die kreisförmige Aufnahmefläche 22 besteht vorzugsweise aus einem Band aus Glasfasergewebe oder dünnem Gewebe aus korrosionsfestem Stahl, mit einer Dicke von etwa 0,25 mm, das auf beiden Seiten mit einem glatten verstärkten Film aus Polytetrafluoräthylen o.dgl. bedeckt ist, welcher ein leichtes Ablösen von daraufliegendem geschmolzenem Pulver ermöglicht. Das dünne Band aus einem der beiden angegebenen Materialien gestattet mit seiner geringen Wärmekapazität einen raschen Übergang von der Schmelzhitze zur kalten Presstemperatur. Die Unterseite der Aufnahme-fläche 22 steht in gleitender Berührung mit der bogenförmigen Anordnung von unteren Heizelementen 34 in der zweiten Arbeitsstation.
Die Auftragstation 30 ist von einer am Rahmenoberteil 14 befestigten, hin- und hergehenden Einrichtung 31 getragen. Sie besitzt einen rechteckigen Rahmen 40, der wenigstens teilweise über der horizontalen Aufnahmefläche 22 liegt und parallel zu dieser verläuft. Die Unterteil der Auftragstation 30 besteht aus einer Schabloneneinrichtung mit einer auswechselbaren Schablone 42. Die Schablone 42 besteht aus einem unteren Drahtmaschengitter, das in einem Rahmen montiert ist. Das Drahtmaschengitter trägt auf seiner Oberseite eine anhaftende, glatte, undurchlässige Oberflächenschicht und auf seiner Unterseite eine anhaftende folienartige Oberflächenschicht, wobei in den beiden Oberflächenschichten durchgehende, aufeinander ausgerichtete Ausschnitte vorgesehen sind. Die Form des Ausschnittes in jeder der Oberflächenschichten entspricht der gewünschten Form, in der das Pulver auf die Aufnahmefläche aufgetragen
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werden soll. Ein Ausgeberschlitten 44 ist verschiebbar im Rahmen 40 der Auftragstation 30 angeordnet.
Auf der Oberseite des Rahmenoberteils 14 ist ein Tank oder Trichter 46 angeordnet, der ein schmelzbares Pulver «P» aufnimmt, bevor dieses auf der Aufnahmefläche 22 verteilt wird. An der Unterseite des Tanks 46 ist ein Ende einer biegsamen Leitung 48 angeschlossen, deren anderes Ende am Ausgeberschlitten 44 befestigt ist, um im Betrieb der Auftragstation 30 Pulver durch den Ausgeberschlitten hindurch zu verteilen. Der Ausgeberschlitten 44 trägt an jeder seiner Seiten je ein Wischerblatt 50, von denen in Fig. 6 nur eines dargestellt ist. Die beiden Wischerblätter 50 sind so miteinander verbunden, dass sie sich gegenläufig um ihre Achse bewegen. Die Wischerblätter 50 sind je von einer unter Druck setzbaren Zylinder-Kolben-Einheit 54 gesteuert, die eine Kolbenstange 56 aufweist, welche an einen schwenkbaren Winkelhebel 58 angelenkt ist. Jeder Winkelhebel 58 besitzt einen Arm, der gegen einen Ansatz 60 am jeweiligen Wischerblatt 50 drückbar ist. Wenn eines der Wischerblätter 50 nach unten gegen die glatte undurchlässige Oberflächenschicht auf der Schablone 42 gedrückt wird, dann wird das andere Wischerblatt in seine angehobene Lage verbracht. Durch Nocken betätigbare Ventile 62 und 64 sind im Abstand voneinander an einer Seite des rechteckigen Rahmens 40 der Auftragstation 30 angeordnet, um die Druckmittelzufuhr zu den die Wischerblätter 50 bewegenden Zylinder-Kolben-Einheiten 54 zu steuern. Ein unter Druck setzbarer Kabel-Zylinder 66 ist längs einer Seite des rechteckigen Rahmens 40 angeordnet und mit dem Schlitten 44 verbunden. Er liefert die Antriebskraft für die Hin- und Herbewegung des Ausgeberschlittens 44 über die Schabloneneinrichtung. Mit jedem Ende des rechteckigen Rahmens 40 der Auftragstation 30 ist jeweils das untere Ende je einer Tragstange 70 verbunden, die sich jeweils durch je ein rohrförmiges Lager 72 erstreckt. Jedes rohrförmige Lager 72 ist bei seinem oberen Ende an einer Platte 74 befestigt, die ihrerseits am Rahmenoberteil 14 befestigt ist, wie in Fig. 4 dargestellt. Jede Tragstange 70 ragt aus dem oberen Ende des jeweiligen rohrförmigen Lagers 72 heraus und ist an einem horizontalen Stangenelement 76 befestigt. Ein Nockenfolgerrad 78 ist am unteren Ende eines kurzen Armes 80 angebracht, der jeweils in einem Abstand einwärts von jedem rohrförmigen Lager 72 am Stangenelement 76 befestigt ist. In der Nähe des oberen Endes jedes rohrförmigen Lagers 72 ist jeweils ein Gehäuse 82 angeordnet. In den beiden Gehäusen 82 ist eine drehbare Welle 84 gelagert, wie in den Fig. 2 und 4 gezeigt. Auf beiden Enden der drehbaren Welle 84 ist je ein Nockenelement 86 befestigt, das mit dem jeweiligen Nockenfolgerrad 78 in rollender Berührung steht. Eine unter Druck setzbare Zylinder-Kolben-Einheit 90 ist am Rahmenoberteil 14 befestigt und besitzt eine Kolbenstange 92, die an einem radial von der drehbaren Welle 84 ausgehenden Hebel 94 angelenkt ist. Die Zylinder-Kolben-Einheit 90 ist ähnlich wie die anderen Zylinder-Kolben-Einheiten mit geeigneten Druckmittelquellen verbunden, die in geeigneter Weise synchronisiert sind, um die Hin- und Herbewegungen zu bewirken.
Eine am Rahmenmittelteil 16 montierte untere Stützplatte 100 (Fig. 5) ist auf- und abbewegbar, d.h. gegen die Unterseite der kreisförmigen Aufnahmefläche 22 (in Fig. 5 der Klarheit halber weggelassen) und von dieser weg. Die untere Stützplatte ist von einer unter Druck setzbaren Zylinder-Kolben-Einheit 102 bewegbar, die unter der Platte 100 angeordnet ist und der Druckmittel aus einer geeigneten synchronisierten Quelle (nicht dargestellt) zuführbar ist. Die untere Stützplatte 100 ist mit einer Mehrzahl von vertikal verlaufenden Führungsschäften 104 versehen, von denen einer einen Nocken 106 trägt. Der Nocken 106 dient zur Betätigung eines Folgeschalters 107, der ein Glied einer Synchrönisier-
einrichtung der Maschine 10 bildet. Für gewisse Anwendungen kann auf der Stützplatte 100 ein Auflegestück «S» angeordnet werden, um einen Druck zum Verformen der Aufnahmefläche 22 an vorbestimmten Stellen auszuüben, damit in der Form des Pulvers «C» auf der Aufnahmefläche 22 eine Abschrägung entsteht.
Die Heizstation 32, die neben der Auftragstation 30 angeordnet ist, enthält die Mehrzahl von bogenförmigen Heizsegmenten 34, die über einen Winkel von etwa 240: verteilt auf der Oberseite des Rahmenmittelteils 16 angeordnet sind. Jedes bogenförmige Heizsegment 34 besitzt eine Mehrzahl von durchgehenden Öffnungen 112, die mit einem nicht dargestellten Unterdrucksystem in Verbindung stehen, welches sich zusätzlich zu den Heizelementen in den Heizsegmenten befindet. Die Heizstation 32 enthält auch die Mehrzahl von etwa quadratisch geformten Heizeinheiten 36, die je aufklappbar an einem an der Unterseite des Rahmenoberteils 14 befestigten Aufhängeelement 116 angebracht sind und die über den bogenförmigen Umriss der unteren bogenförmigen Heizsegmente 34 verteilt angeordnet sind. Die quadratischen Heizeinheiten 36 sind elektrisch beheizbar, indem sie an Leitungen angeschlossen sind, die ihnen elektrische Energie aus einer geeigneten Quelle (nicht dargestellt) zuführen. Wenn die Maschine 10 oder die kreisförmige Aufnahmefläche 22 gereinigt oder repariert werden sollen, können die quadratischen oberen Heizeinheiten 36 um ihre Scharniere nach oben geklappt werden, damit die darunter befindlichen Elemente leichter zugänglich sind, wie in den Fig. 3 und 5 gezeigt. Es sei hier daraufhingewiesen, dass die umlaufende Aufnahme-flache 22 und ihre Nabe in den Fig. 3 und 5 weggelassen worden sind, um die darunter befindlichen Elemente vollständiger sichtbar zu machen.
Die dritte Arbeitsstation 38 enthält Abkühlmittel und Press-/Übertragungsmittel auf der Vorderseite der Maschine, wie in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigt. Eine bogenförmige Abkühlplatte 120 ist über einem Isolierelement 122 auf der Oberseite des Rahmenmittelteils 16 angeordnet, wie in Fig. 3 dargestellt. In die Abkühlplatte 120 ist eine Kühleinrichtung 121 eingebaut, die an eine geeignete Kältequelle (nicht dargestellt) angeschlossen ist.
Der Press-/Übertragungsteil der Maschine 10 kann für unterschiedliche Arbeitsgänge ausgebildet sein, beispielsweise zum Ausstanzen von Teilen aus einem Material oder zum Gegeneinanderpressen von Abschnitten zweier Substrate, wie beschrieben. Der Press-/Übertragungsteil der dritten Arbeitsstation 38 enthält ein Getriebegehäuse 130, am besten in Fig. 1 sichtbar, aus welchem sich die Keilwelle 26 nach unten erstreckt, die verschiebbar mit der innenverzahnten Nabe 23 der Aufnahmefläche 22 in Eingriff steht, welche von einem Motor «M» angetrieben wird. In dem Getriebegehäuse 130 befindet sich ein Getriebe 131, über welches durch die im Gegenuhrzeigersinn drehende Keilwelle 26 eine horizontale Welle 134 angetrieben wird, die sich durch das Zentrum einer vorderen Nabe 136 erstreckt, wie in Fig. 2 dargestellt. Auf der vorderen nabe 136 ist ein Übertragungs würfel 140 (Fig. 1) gelagert. Das Getriebegehäuse 130 und die vordere Nabe 136 bestehen aus einem Gussstück, das auf beiden Seiten je einen Ansatz 142 (Fig. 2) aufweist. Von jedem Ansatz 142 erstreckt sich jeweils ein vertikaler Schaft 144 (Fig. 3) nach oben, der im Rahmenoberteil 14 verschiebbar gelagert ist. Die oberen Enden der Schäfte 144 sind an den Enden eines horizontalen Balkens 150 (Fig. 3) befestigt, der über dem Rahmenoberteil 14 angeordnet ist. In die Mitte des horizontalen Balkens 150 ist eine mit einem einstellbaren Dämpfungselement 154 versehene Druckfeder 152 eingesetzt, die sich nach unten erstreckt. Eine unter Druck setzbare Zylin-der-Kolben-Einheit 160, welcher Druckmittel von einer in geeigneter Weise steuerbaren Quelle (nicht dargestellt) zu5
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(Fig. 1 und 3) in Berührung treten kann, der um die vordere Nabe 136 herum auf der Vorderseite des Getriebegehäuses 130 angeordnet ist. Der Reibring 202 ist radial ausgerichtet auf die radiale Versetzung der sich nach hinten aus dem Würfel 140 heraus erstreckenden Stössel 200 bezüglich der Drehachse «R». Der Fussabschnitt 170, der sich vom freien Ende des Antriebsarmes 168 nach vorn erstreckt, ist radial ebenfalls auf den Reibring 202 und den kreisförmigen Bewegungsweg der sich nach hinten aus dem Würfel 140 heraus erstreckenden Stössel 200 ausgerichtet.
Ein Presselement 208 aus elastischem Material, wie Gummi o.dgl., ist jeweils auf der Aussenseite jeder Stützplatte 187 festgeklebt. Die Form jedes Presselementes 208 entspricht für die spezielle Anwendung im vorliegenden Ausführungsbeispiel dem Umriss eines Unterteils eines Schuhschaftes.
Die Kühlplatte 120, die unter dem Übertragungswürfel 140 auf dem Rahmenmittelteil 16 angeordnet ist, ist mit Ab-kühlmitteln 121 in der Form von Kühlschlangen ausgerüstet, die an eine Kältequelle (nicht dargestellt) angeschlossen sind, um die Platte 120 auf etwa 0 bis 38 °C abzukühlen.
Eine bogenförmige stationäre Platte 212 (Fig. 3) ist an die Kühlplatte 120 und an die Auftragstation 30 anschliessend auf dem Rahmenmittelteil 16 befestigt und schliesst so die ringförmige Anordnung von Arbeitsstationen auf dem Rahmenmittelteil 16 und benachbart zum Bewegungsweg der ringförmigen Aufnahmefläche 22, die darüber umläuft.
Im Betrieb der Verstärkungs- und Versteifungsmaschine wird in den über dem Rahmenoberteil 14 gehaltenen Trichter 46 ein pulverförmiges Material eingefüllt, das sich dazu eignet, durch eine Schablone hindurch verteilt, erhitzt, geschmolzen und an ein Substrat angeklebt zu werden, z. B. an einen Schuhschaft oder an einem Stoffteil für Hemdenkragen, Pyjamaknies oder -füsse, Sportbekleidungsartikel o.dgl. Das pulverförmige Material ist vorzugsweise ein Polymerpulver, z.B. ein Ionomer, Polyäthylen, Äthylenvinylacetat-pulver, Polyvinylchlorid oder Nylon, gegebenenfalls kombiniert mit Farbstoffen, Füllstoffen oder anderen Zusätzen, vorzugsweise in einer Grösse entsprechend einem Sieb mit 16 Maschen/cm oder, für kompliziert geformte, dünne Verstärkungen oder Verzierungen, 20 bis 40 Maschen/cm. Das Pulver fällt aus dem Trichter 46 nach unten durch die Leitung 48, die zwischen dem Trichter 46 und dem Ausgeberschlitten 44 der Auftragstation 30 angebracht ist. Das Pulver gelangt dann auf die Oberseite der Schabloneneinrichtung mit der Schablone 42, nachdem die Auftrageinrichtung in Berührung mit der Oberseite der Aufnahmefläche 22 abgesenkt worden ist infolge der Drehung der Welle 84 durch die in geeigneter Weise synchronisierte Druckmittelzufuhr zu der am Rahmenoberteil 14 befestigten Zylinder-Kolben-Einheit 90. Das Nockenelement 86 wird dadurch gedreht, wobei das Nockenfolgerrad 78 auf dem Nockenelement 86 abrollt, so dass sich das horizontale Stangenelement 76, an welchem das Nockenfolgerrad 78 angebracht ist, etwas nach unten bewegen kann. Dadurch können sich auch die Tragstangen 70 an den beiden Enden des horizontalen Stangenelementes 76 etwas nach unten bewegen, wodurch die Auftrageinrichtung 30 mit den allenfalls verwendeten Abstandhaltermitteln gegen das Aufnahmeband 22 gesenkt wird. Die auf dem Rahmenoberteil 14 angeordnete unter Druck setzbare Zylin-der-Kolben-Einheit 90 ist doppeltwirkend ausgebildet, so dass nach der synchronisierten Umsteuerung derselben im geeigneten Zeitpunkt die Auftrageinrichtung 30 langsam vom Aufnahmeband 22 abgehoben werden kann, damit die auf dem Aufnahmeband abgelagerte dreidimensionale Pulveranordnung «C» auf dem bogenförmigen Bewegungsweg schrittweise weitergeschaltet werden kann. In einem Zeitpunkt unmittelbar vor dem Absenken der Auftrageinrich-
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tung 30 in Berührung mit dem Aufnahmeband 22 wird die untere Stützplatte 100 nach oben in unterstützende Berührung mit der Unterseite des Aufnahmebandes 22 bewegt durch in geeigneter Weise synchronisierte Betätigung der zugeordneten unter Druck setzbaren Zylinder-Kolben-Einheit 102, die unter der unteren Stützplatte 100 auf dem Rahmenmittelteil 16 angeordnet ist. Die untere Stützplatte 100 wird durch die Führungsschäfte 104 in ihrer richtigen Lage gehalten. Die Schäfte 104 dienen auch zur Betätigung von geeigneten nockenbetätigten Schaltern zum Ermöglichen einer Abwärtsbewegung der unteren Stützplatte 100 in einem Zeitpunkt unmittelbar vor der synchronisierten Aufwärtsbewegung der Auftrageinrichtung 30, nachdem, wie beschrieben, die dreidimensionale geformte Pulveranordnung «C» auf die Oberseite des Aufnahmebandes 22 aufgetragen worden ist.
Nachdem die untere Stützplatte 100 in die vorerwähnte unterstützende Berührung (und gegebenenfalls verformende Berührung durch die Auflegestücke «S») mit dem bogenförmig bewegbaren Aufnahmeband 22 gebracht worden ist und die Auftrageinrichtung 30 in Berührung mit dem Aufnahmeband 22 abgesenkt worden ist (d.h. genauer wenn die Abstandhalterelemente und der längs des Umfanges des Schablonenausschnittes verlaufende Abstandhalter auf der Unterseite der unteren Oberflächenschicht der Schablone 42 das Aufnahmeband 22 berühren), wird der Ausgeberschlitten 44 veranlasst, sich quer über den Rahmen 40 der Auftragstation 30 zu verschieben. Das geschieht durch die Wirkung des doppeltwirkenden Kabelzylinders 66, dem das geeignete Signal zum Bewirken der Verschiebung des Ausgeberschlittens 44 von einer Signaleinrichtung zugeführt wird, die betätigt wird, wenn die untere Stützplatte 100 und die Auftrageinrichtung 30 ihre richtigen Endlagen erreicht haben. Die Wischerblätter 50, von denen je eines an jeder Seite des Ausgeberschlittens 44 angeordnet ist, werden jeweils nach unten auf die Oberseite der Schablone 42 bewegt, so dass während der Verschiebung des Ausgeberschlittens 44 das Wischerblatt 50 am hinteren (nachlaufenden) Rand des Ausgeberschlittens 44, das von seiner zugeordneten Zylinder-Kolben-Einheit 54 nach unten gedrückt ist, das Pulver in den Ausschnitt in der Schablone 42 wischt. Wenn der Ausgeberschlitten 44 seine Bewegungsrichtung umkehrt, für die Zurückverschiebung quer über die Schablone 42, dann wird durch die Zurückverschiebung ein Schalter betätigt, der das Absenken der unteren Stützplatte 100, das Anheben der Auftrageinrichtung 30 und das schrittweise bogenförmige Weiterschalten des Aufnahmebandes 22 auslöst. Das Aufnahmeband 22 mit dem in einer geformten dreidimensionalen Anordnung aufgetragenen Pulver «C» wird dann in die Heizstation 32 bewegt, in der mit dem aufeinanderfolgenden bogenförmigen Weiterschalten das Pulver auf dem Aufnahmeband 22 bei jeder der in Winkelabständen von 45° angeordneten Heizeinheiten aufgeheizt wird, um das Pulver schliesslich zu schmelzen, wobei die geschmolzene Masse jedoch die dreidimensionale, scheibenartige oder abgeschrägte Form beibehält.
Die geformte geschmolzene Masse wird dann in die Kühl- und Lösestation 38 bewegt, wo sie während etwa 1 — 2 Sekunden gehalten wird und von ihrer Unterseite her nach oben durch die Kühlplatte 120 und durch das Aufnahmeband 22 hindurch auf eine Temperatur zwischen etwa 0 und 38 °C abgekühlt wird, wobei die Oberseite der dreidimensionalen Form von geschmolzenem Pulver klebrig bleibt, damit sie (falls gewünscht) mit einem Substrat verklebt werden kann, z.B. mit einem Schuhschaft, einem Stück Hemdenoder Pyjamastoff, einem Sportausrüstungsgegenstand o.dgl. Die geformte Masse kann auch anschliessend von der Aufnahmefläche gelöst (abgeschält) werden, während sich diese weiterbewegt, und mit einem Substrat in einer anderen Stufe des Herstellungsverfahrens verklebt werden.
Vorzugsweise wird der dreidimensionalen Pulveranord-nung «C» das Substrat, sei es nun ein Schuhschaft oder ein zu verstärkendes oder zu versteifendes Stoffstück, von dem Übertragungswürfel 140 zugeführt. Während das Aufnahmeband 22 in 45°-Schritten weitergeschaltet wird, wird der Übertragungswürfel 140 in 90°-Schritten gedreht, bedingt durch die Verbindung der beiden Komponenten über die in Eingriff stehenden Zahnräder 131 im Getriebegehäuse 130, so dass der Übertragungswürfel 140 ein Substrat «U» genau über einer Pulveranordnung «C» auf der Kühlplatte 120 hält, etwa in der in Fig. 1 dargestellten Lage, damit die Komponenten anschliessend gegeneinander gepresst werden können. Der Übertragungswürfel 140 wird in zeitlicher Abhängigkeit von der Ankunft der geschmolzenen Pulveranordnung «C» auf der Kühlplatte 120 nach unten bewegt, und zwar durch entsprechend synchronisierte Druckmittelzufuhr zu der doppeltwirkenden Zylinder-Kolben-Einheit 160, die im Rahmenoberteil 14 angeordnet ist. Die Bedienungsperson der Maschine 10 lädt ein neues (unverstärktes bzw. unversteiftes) Substrat in den Raum ausserhalb (beim Beladen oberhalb) der Stützplatte 187 und des geformten elastischen Presselementes 208 und der in den Schlitzen 184 in den Wänden 180 und 182 gehaltenen ausgeschnittenen Platte 186 auf dem Übertragungswürfel 140 in der Stellung «12 Uhr». Wenn die Stützplatte 187 in Richtung zur Drehachse «R» des Übertragungswürfel 140 zurückgezogen ist, kann durch Niederdrücken eines Fusspedals (nicht dargestellt) durch die Bedienungsperson die Zylinder-Kolben-Einheit 172 betätigt (unter Druck gesetzt) werden, deren Kolbenstange 174 am Antriebsarm 168 hinter dem Übertragungswürfel 140 angelenkt ist. Der Fussabschnitt 170 am freien Ende des Antriebsarmes 168 bewegt sich dann nach vorn (gegen die Vorderseite des Übertragungswürfels 140) und drückt gegen den jeweiligen Stössel 200, der sich gerade in der Stellung «12 Uhr» befindet. Der Fussabschnitt 170 drückt also den Stössel 200 nach vorn und damit auch den Stift 194, der den ersten Hebel 192 und den zweiten Hebel 198 miteinander verbindet und der an seinen beiden Enden in den Schlitzen 195 des Blockes 196 gehalten ist. Der Block 196 und die unter Vorspannung stehende Stange 201 werden axial verschoben, wobei die Feder 203 zusammengedrückt wird. In der Weise wird die Stützplatte 187 radial nach aussen gedrückt. Durch Betätigung der Start-Schalter 17 durch die Bedienungsperson wird eine Drehung des Übertragungswürfels 140 um seine Achse «R» ausgelöst, wobei der Stössel 200 in reibende Berührung mit dem Reibring 202 kommt, wenn er sich im Gegenuhrzeigersinn aus der Stellung «12 Uhr» herausbewegt. Die Hebel 192 und 198 sowie die Stützplatte 187 nehmen daher die in Fig. 1 in der Stellung «6 Uhr» gezeigten Lagen ein, wenn die Zylinder-Kolben-Einheit 160 betätigt wird, um den Übertragungswürfel 140 zusammen mit dem Substrat, das gerade auf ihm gehalten ist, z.B. wie in Fig. 1 gezeigt einen Schuhschaft «U», nach unten gegen eine Pulveranordnung «C» auf dem auf der Kühlplatte 120 aufliegenden Aufnahmeband 22 zu drücken. Die dreidimensionale Anordnung von geschmolzenem Pulver «C» kann mittels des elastischen Presselementes 208 gepresst und dann als eigenständiges Produkt entnommen werden, oder sie kann mit einem biegsamen Substrat zusammen-gepresst werden, das zwischen dem elastischen Presselement 208 und dem Ausschnitt im Bügel 186 gehalten ist. Bei der nachfolgenden Weiterdrehung des Übertragungswürfels 140 im Gegenuhrzeigersinn in die Stellung «3 Uhr» verliert der Stössel 200 den Kontakt mit dem Reibring 202. Dadurch wird die Stützplatte 187 aus ihrer nach aussen gedrückten Stellung zurückgezogen. Das geformte elastische Pressele-
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ment 208 wird von der Rückseite des biegsamen Substrates und aus dem Ausschnitt im Bügel 186 zurückgezogen, so dass die Bedienungsperson das neu verstärkte oder versteifte Substrat aus Stoff, Leder o. dgl. abnehmen kann. Nach anschliessendem Drehen des Übertragungswürfels 140 um weitere 90 ' steht an der Oberseite (Stellung «12 Uhr») eine nicht vorgeschobene Stützplatte 187 für das Beladen mit einem nächsten Substrat zur Verfügung, das dann zwischen dem elastischen Presselement 208 und dem Ausschnitt im Bügel 186 festgeklemmt wird.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele von in der beschriebenen Weise verwendbaren Pulvern und Betriebsparameter für die Einrichtungen beschrieben.
(A) Eine bevorzugte Anwendung der Erfindung besteht in der Verstärkung oder Versteifung eines Schuhschaftes. Ein geeignetes Pulver ist ein Ionomerpulver vom Natriumkationtyp mit einer Teilchengrösse entsprechend 16—20 Siebmaschen/cm, einem Schmelzindex von 2,5, einem Biegemodul von 35 000 N/cm2 und einer Erweichungstemperatur (Vicat) von 63 °C, ohne Zusätze. Eine Musterschablone wird mit der im besonderen Fall gewünschten Form hergestellt und auf ein Siebgewebe aus 0,38 mm dickem rostfreiem Stahldraht mit 3 Maschen/cm gelegt. Die Wahl von 3 Maschen/cm ergibt sich aus gegenläufigen Faktoren: (a) Ein feines Sieb ermöglicht ein weiches Arbeiten der Wischerblätter; (b) bei einem zu dicken Siebgewebedraht wird der verjüngte Rand zu dick; (c) ein grobes Siebgewebe aus Draht mit kleinem Durchmesser bietet weniger Oberfläche für das Anhaften von Pulverteilchen und Brückenbildung.
Auf der Unterseite der Schablone werden Abstandhalter zum Erzeugen eines etwa 1 mm dicken geschmolzenen Produktes verwendet. Wegen der Schüttdichte und dem Fliessverhalten des Pulvers beträgt die Dicke der nach dem Umfang verlaufenden Dichtung auf der Unterseite der Schablone 2,5 mm. Das eine Abschrägung erzeugende Auflegestück «S» auf der unteren Stützfläche wird so eingestellt, dass es den neben den Abstandhaltern liegenden Teil des Aufnahmebandes bis zur Berührung mit der Unterseite der Schablone verformt, um die gewünschte Abschrägung an dem innerhalb der Umfangsdichtung auf das Aufnahmeband aufgetragenen Pulver zu erzeugen.
In der Heizstation werden die unteren Heizeinheiten auf etwa 255 °C eingestellt. Jedes der über dem Aufnahmeband angeordneten Strahlungsheizelemente wird auf eine Oberflächentemperatur von etwa 315 °C eingestellt.
Der Antriebsmechanismus wird so betätigt, dass sich eine Gesamtverweilzeit von etwa 25 Sekunden für das Schmelzen des Pulvers auf dem Aufnahmeband ergibt. Danach wird das Produkt in die letzte Station verbracht, in der es mit einem Substrat, im vorliegenden Beispiel mit dem Unterteil eines Schuhschaftes, verbunden wird und etwa 1—2 Sekunden lang durch die Kühlplatte, gegen die es gepresst wird, auf etwa — bis +38 °C abgekühlt wird.
Das fertige Produkt, für einen Zehenkappen-Schuhschaft, verjüngt sich von 0,9 mm Dicke bei seinem vollen Rand auf 0,3 mm Dicke beim auslaufenden Rand.
(B) Ein weiteres Beispiel enthält die vorstehend beschriebene bevorzugte Verwendung, mit einem Zusatz zu dem Pulver von 0,3% Polyalkoxy-tert.-amin als Antistatikum und 0,3% feinem Siliciumoxid als Trocknungsmittel und Fliess-verbesserer, was zu einem geringeren Pulverrückstand am Siebgewebe und weniger elektrostatischer Bewegung der Pulverteilchen während des Auftragens sowie zu einem aufgetragenen Muster von höherer Qualität führt. Das Produkt kann in diesem Fall bei seinem vollen Rand 1,0 mm dick sein.
(C) Noch ein anderes Beispiel enthält wieder die unter (A) beschriebene bevorzugte Verwendung, mit einem Zusatz von 0,05% Ofenruss. Das Auftragverhalten, das Fliessverhalten und die Musterqualität des Produktes sind ähnlich wie im Beispiel (B). Die Zeit für das Schmelzen in der Heizstation kann hier auf etwa 20 Sekunden verkürzt werden. Das Produkt kann etwa 1,0 mm dick sein.
(D) Für eine biegsame Vorderkappe für Damen- oder Herrenschuhe kann ein Polyäthylenpulver niedriger Dichte verwendet werden, das eine Teilchengrösse entsprechend 16 Siebmaschen/cm, einen Schmelzindex von 22, einen Biegemodul von 13 000 N/cm2 und eine Erweichungstemperatur (Vicat) von 83 °C aufweist, ohne Zusätze. Der untere Heizblock wird auf etwa 205 °C und die obere Strahlungsheizung auf etwa 260 °C eingestellt, bei einem abgeschrägten Produkt mit einer Dicke von etwa 0,3 mm bis etwa 0,9 mm und einer Erhitzungs-(Schmelz-)-zeit von etwa 18 Sekunden.
(E) Für eine weiche Vorderkappe für Pantoffeln, Damenschuhe und gewisse Kinderschuhe kann ein Äthylen-Vinyl-acetat-Copolymer verwendet werden, das eine Teilchengrösse entsprechend 16 Siebmaschen/cm, einen Schmelzindex von 9, einen Biegemodul von etwa 9300 N/cm2 und eine Erweichungstemperatur von etwa 59 °C aufweist. Die Betriebsbedingungen der Maschine sind die gleichen wie im Beispiel (D). Mit einer Erhitzungs-(Schmelz-)-zeit von 12 Sekunden wird ein abgeschrägtes Produkt mit einer Dicke von etwa 0,3 mm bis etwa 0,9 mm erzeugt.
(F) Wenn die Maschine zum Verstärken des Ristabschnittes, des Ösensteges oder des oberen Randes eines Schuhschaftes verwendet werden soll, dann wird als Pulver vorzugsweise Nylon 12 mit einer Teilchengrösse entsprechend 40 Siebmaschen/cm und mit einem Zusatz von 0,3% Polyalkoxy-tert.-amin verwendet. Das Schablonensiebgewe-be hat etwa 12 Maschen/cm. Das Produkt ist in diesem Fall nicht abgeschrägt, die Dichtung erstreckt sich daher um den ganzen Umfang des Schablonenausschnittes herum und hat eine gleichförmige Dicke, in der Art von 1 mm dicken «Punkt»-Abstandhaltern. Die Betriebsbedingungen der Maschine sind wie im Beispiel (A), mit einer Heizzeit von 12 Sekunden und einer Dicke des Produktes von 0,4 mm.
(G) Eine dünne filmartige Verstärkung ähnlich wie im Beispiel (F) wird hergestellt mit Vinylpulver einer Teilchengrösse entsprechend 40 Siebmaschen/cm und mit einem Zusatz von 0,3% Polyalkoxy-tert.-amin-Pulver sowie ge--wünschtenfalls einem Wärmestabilisator. Die Auftragmittel, Bedingungen und Resultate sind gleich wie im vorangegangenen Beispiel
Bekannte Farbpigmente, die üblicherweise zum Färben von Kunststoffen verwendet werden, können dem Pulver im Trichter beigemischt sein, um dekorative Effekte zu erzeugen. Als Pigment kann beispielsweise Russ verwendet werden.
Damit ist nun eine Anordnung zum Herstellen von Verstärkungs- und/oder Versteifungs- und/oder Dekorationsmitteln für Fussbekleidung oder Kleidungsstücke aus einem schmelzbaren Pulver dargestellt und beschrieben worden, welches Pulver in eine dreidimensionale, geformte Anordnung gebracht werden kann, mit einer gewünschten Abschrägung und Dicke, abhängig von der Dicke des Dichtungselementes am Umfang des Schablonenelementes. Die dreidimensionale Pulveranordnung kann gewünschtenfalls nach dem Erhitzen und Schmelzen im gleichen Arbeitsgang auf dem Substrat befestigt werden, wodurch kostspielige und umständliche Arbeiten und Vorgänge, die in bekannten Ver-fahren nötig sind, entfallen können.
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Claims (19)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Verfahren zum Bilden einer eine vorbestimmte dreidimensionale Form aufweisenden zusammenhängenden Materialschicht für die aufeinanderfolgende Herstellung von verstärkten und/oder versteiften und/oder verzierten Substraten, dadurch gekennzeichnet, dass eine Menge Pulver in einer dreidimensionalen geformten Anordnung auf eine Aufnahmefläche (22) aufgetragen wird, indem eine mit einer Schabloneneinrichtung (42) versehene, das Pulver aufnehmende Auftrageinrichtung (30) auf die Aufnahmefläche (22) bewegt wird und das Pulver dann durch einen Ausschnitt in der die Aufnahmefläche (22) berührenden Schabloneneinrichtung (42) hindurch auf die Aufnahmefläche (22) gewischt wird, dass dann nach Zurückziehen der Auftrageinrichtung (30) das Pulver auf der Aufnahmefläche (22) einer Wärmebehandlung ausgesetzt wird, um die geformte Anordnung des Pulvers («C») unter Beibehaltung der Form zu einer klebrigen, zusammenhängenden Masse zusammenzuschmelzen, dass die zusammengeschmolzene Masse durch die Aufnahmefläche (22) hindurch gekühlt wird, um die Masse zu verfestigen, jedoch ihre freiliegende Oberfläche in einem klebrigen Zustand zu belassen, und dass die zusammengeschmolzene Masse («C»), während ihre freiliegende Oberfläche noch im klebrigen Zustand ist, von der Aufnahmefläche (22) abgenommen wird, indem gegen ihre freiliegende Oberfläche eine Übertragungsfläche gepresst wird, an der die Masse haftet und die zum Lösen der Masse von der Aufnahmefläche (22) dient.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zusammengeschmolzene Masse («C») während des Anpressens der Übertragungsfläche an dieselbe zusammen mit der Aufnahmefläche (22) gegen eine gekühlte Fläche (120) gepresst wird, um das Kühlen der Masse durch die Aufnahmefläche (22) hindurch zu bewirken.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungsfläche von einem Substrat («U») gebildet ist, an welchem die zusammengeschmolzene Masse («C») haftet, um das Substrat zu verstärken und/oder zu versteifen und/oder zu verzieren.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Substrat ein Schuhschaftteil («U») verwendet wird.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke der aufgetragenen Pulver-menge gesteuert wird, indem die Aufnahmefläche (22) während des Auftragens des Pulvers auf dieselbe im Bereich der Auftragung verformt wird.
  6. 6. Maschine zur Durchführung des Verfahrens gemäss Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Aufnahmeeinrichtung (22,23,24), die mehrere Aufnahmeflächenabschnitte (22) bildet und bewegbar ist, um die Aufnahmeflächenabschnitte (22) nacheinander durch mehrere Behandlungsstationen (30, 32, 38) zu bewegen, Auftragmittel (42,44,46, 50), die in einer ersten der Behandlungsstationen (30) angeordnet sind, um auf jeden in diese erste Behandlungsstation (30) verbrachten Aufnahmeflächenabschnitt (22) eine Menge Pulver in der dreidimensionalen geformten Anordnung aufzutragen, Heizmittel (34,36), die in mindestens einer anderen der Behandlungsstationen (32) angeordnet sind, um die geformte Anordnung des Pulvers («C») auf jedem in diese andere Behandlungsstation bzw. andere Behandlungsstationen (32) verbrachten Aufnahmeflächenabschnitt (22) zu erhitzen und dadurch unter Beibehaltung ihrer Form zu einer klebrigen, zusammenhängenden Masse zusammenzuschmelzen, und Abkühlmittel (120—122), die in einer weiteren der Behandlungsstationen (38) angeordnet sind, um die zusammengeschmolzene Masse auf jedem in diese weitere Behandlungsstation verbrachten Aufoahmeflächenabschnitt (22) zu kühlen und dadurch unter Beibehaltung ihrer dreidimensionalen Form zu verfestigen.
  7. 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Abkühlmittel (120—122) unter der Aufnahmeeinrichtung (22,23,24) angeordnet sind, so dass die Kühlung der zusammengeschmolzenen Masse durch den Aufnahmeflächenabschnitt (22) hindurch erfolgt.
  8. 8. Maschine nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine Übertragungseinrichtung (140) mit einer Halterung (187, 208) für ein Substrat («U») und mit Mitteln (160) zum Bewegen der Halterung zum Aufnahmeflächenabschnitt (22) hin, um ein von der Halterung (187,208) getragenes Substrat («U») gegen eine auf dem Aufnahmeflächenabschnitt (22) getragene zusammengeschmolzene Masse («C») zu pressen, wobei die Anordnung so ist, dass das Substrat («U») in dieser Weise gegen die zusammengeschmolzene Masse («C») gepresst wird, während deren freiliegende Oberfläche noch in einem klebrigen Zustand ist.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungseinrichtung (140) mehrere Halterungen (187,208) aufweist und um eine zum Aufnahmeflächenabschnitt (22) parallele Achse (R) drehbar ist, dass eine Antriebseinrichtung («M», 130,131) zum Drehen der Übertragungseinrichtung (140) vorgesehen ist, um die Halterungen (187,208) nacheinander jeweils einem der Aufnahmeflächenabschnitte (22) der Aufnahmeeinrichtung (22, 23, 24) gegenüberzustellen, und dass die Mittel (160) zum Bewegen der Halterung (187,208) dazu eingerichtet sind, die Übertragungseinrichtung (140) in Richtung zum Aufnahmeflächenabschnitt (22) und von diesem weg zu bewegen.
  10. 10. Maschine nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die bzw. jede Halterung (187,208) ein Klemmelement (186) zum Festklemmen eines Substrats («U») aufweist.
  11. 11. Maschine nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Aufnahmeflächenabschnitt (22) eine Beschichtung aus Antihaftmaterial, z.B. Polytetra-fluoräthylen, aufweist.
  12. 12. Maschine nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtung (22, 23,24) ein ringförmiges Aufnahmeelement (22) aufweist, welches die Aufnahmeflächenabschnitte bildet und welches längs eines Weges schrittweise bewegbar ist, um die Aufnahmeflächenabschnitte nacheinander in die genannten Behandlungsstationen (30, 32, 38) zu verbringen.
  13. 13. Maschine nach den Ansprüchen 9 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung («M»), 130, 131) zum Drehen der Aufnahmeeinrichtung (22,23,24) in zeitlicher Beziehung zur Drehung der Übertragungseinrichtung (140) ausgebildet ist.
  14. 14. Maschine nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizmittel (34, 36) ein oder mehrere unter der Aufnahmeeinrichtung (22,23, 24) angeordnete Heizelemente (34) enthalten, an denen jeder in die genannte andere Behandlungsstation bzw. anderen Behandlungsstationen (32) verbrachte Aufnahmeflächenabschnitt (22) anliegt.
  15. 15. Maschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass dem bzw. jedem Heizelement (34) eine Unterdruckeinrichtung (112) zum Inanlagehalten des Aufnahmeflächenabschnittes (22) am Heizelement (34) zugeordnet ist.
  16. 16. Maschine nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Heizmittel (34, 36) ferner ein oder mehrere Strahlungsheizelemente (36) enthalten, die in der genannten anderen Behandlungsstation bzw. Behandlungsstationen (32) über der Aufnahmeeinrichtung (22, 23, 24) angeordnet sind.
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  17. 17. Maschine nach einem der Ansprüche 6 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Auftragmittel (42, 44, 46, 50) eine Schabloneneinrichtung (42) mit einem Ausschnitt enthalten, dessen Form gleich der Umrissform der dreidimensionalen Anordnung des Pulvers («C») ist, und dass die Auftragmittel (42, 44, 46, 50) an einen Pulvervorrat anschliess-bar sind und Mittel (44, 50) enthalten zum Hindurchmischen von Pulver durch die Schabloneneinrichtung (42) auf einen darunterliegenden Aufnahmeflächenabschnitt (22).
  18. 18. Maschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass in der genannten ersten der Behandlungsstationen (30) unter der Aufnahmeeinrichtung (22, 23, 24) Verformungsmittel (S) angeordnet sind zum Verformen des Aufnahmeflächenabschnittes (22) zwecks Steuerung der Dicke der auf diesen durch die Schabloneneinrichtung (42) hindurch aufgetragenen Pulvermenge.
  19. 19. Maschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, durch die Verformungsmittel (S) auf einem Stützelement (100) angeordnet sind, welches in der genannten ersten der Behandlungsstationen (30) einen Aufnahmeflächenabschnitt (22) während des Auftragens von Pulver auf denselben unterstützt und welches in Richtung zu diesem Aufnahmeflächenabschnitt (22) und von diesem weg bewegbar ist.
CH6797/83A 1982-12-27 1983-12-21 Verfahren zum bilden einer eine vorbestimmte dreidimensionale form aufweisenden materialschicht fuer das verstaerken oder versteifen oder verzieren von substraten. CH663364A5 (de)

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