CH663372A5 - Verfahren zum einrichten einer verarbeitungsstrasse zum herstellen von fertigteilen aus zuschnitten. - Google Patents

Verfahren zum einrichten einer verarbeitungsstrasse zum herstellen von fertigteilen aus zuschnitten. Download PDF

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Publication number
CH663372A5
CH663372A5 CH4701/86A CH470186A CH663372A5 CH 663372 A5 CH663372 A5 CH 663372A5 CH 4701/86 A CH4701/86 A CH 4701/86A CH 470186 A CH470186 A CH 470186A CH 663372 A5 CH663372 A5 CH 663372A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
punch
blank
cutting
die
presses
Prior art date
Application number
CH4701/86A
Other languages
English (en)
Inventor
Ivan Efimovich Rudnev
Viktor Vladimirovich Kulikov
Original Assignee
Volzh Ob Proizv
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23H—WORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
    • B23H9/00—Machining specially adapted for treating particular metal objects or for obtaining special effects or results on metal objects
    • B23H9/12—Forming parts of complementary shape, e.g. punch-and-die

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)
  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)

Description

663 372
2

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Verfahren zum Einrichten einer zur Herstellung von Fertigteilen aus Zuschnitten dienenden Verarbeitungsstrasse, die eine Folge von Stanzpressen aufweist, von denen die erste eine Schnittstanze ist, wobei eine Korrektur der Schnittstanze anhand der Stanzergebnisse der nachfolgenden Stanzpressen erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Zuschnitt durch funkenerosive Bearbeitung mittels einer Drahtelektrode hergestellt wird, und dass eine Korrektur des Funkenerosionsprogramms anhand der Stanzergebnisse am Zuschnitt in den nachfolgenden Stanzpressen vorgenommen wird, und dass nach der Herstellung eines bezüglich Abmessungen richtigen Zuschnittes anhand desselben die Elektroden für die funkenerosive Bearbeitung für die Schnittwerkzeuge der Schnittstanze hergestellt werden.
    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Einrichten einer Verarbeitungsstrasse nach dem Oberbegriff des Patentanspruches.
    Hauptaufgaben beim Stanzenbau sind gegenwärtig die Reduzierung des Arbeitsaufwandes bei der Fertigung und die Verringerung des Umfanges der manuellen Schlosser- und Läpparbeit.
    Bekannt ist ein Verfahren zur Einrichtung einer Folge von Stanzpressen (siehe beispielsweise das Buch von V.M. Vladimirov «Fertigung von Stanzen, Pressformen und Zubehör», Moskau, Vysshaya shkola, 1981, S. 226-230), die eine Schnittstanze, ein Ziehwerkzeug, ein Abgratgesenk, einen Locher und eine Bördelstanze enthält, bei dem die Folge der Pressen aufgrund der theoretischen Kontur des Stanzteilzuschnitts gebaut wird. Mit der Schnittstanze wird der Zuschnitt ausgeschnitten, in den formgebenden Stanzen (Ziehwerkzeug, Abgratgesenk, Locher und Bördelstanze) wird aus diesem ein Stanzteil gestanzt und seine Übereinstimmung mit der Zeichnung kontrolliert. Wenn es unmöglich ist, aus dem Zuschnitt ein taugliches Stanzteil herzustellen, wird bei diesem Verfahren die Kontur der Arbeitsteile der Schnittstanze, u.zw. des Stempels, des Auswerfers, der Matrize und des Abstreifers nachgearbeitet. Dann wird wieder ein Zuschnitt ausgeschnitten, daraus wieder ein Stanzteil in den formgebenden Stanzen gestanzt und wieder seine Übereinstimmung mit der Zeichnung kontrolliert. Das wird wiederholt, bis ein taugliches Stanzteil erzeugt wird. Wenn ein Nacharbeiten der Arbeitsteile der Schnittstanze, u.zw. des Stempels, des Auswerfers, der Matrize und des Abstreifers unmöglich ist, werden diese neu gefertigt.
    Das Nacharbeiten der nach der theoretischen Zuschnittkontur gefertigten Arbeitsteile der Schnittstanze ist dadurch hervorgerufen, dass in der theoretischen Berechnung der Zuschnittkontur die Plastizität des Metalls, die Anisotropie seiner Eigenschaften, die Verjüngung des Metalls in jedem Biegepunkt beim Stanzen unberücksichtigt bleiben.
    Das bekannte Verfahren zeichnet sich durch eine zeitaufwendige Einrichtarbeit der Folge der Stanzpressen, durch einen grossen Arbeitsaufwand und durch einen grossen Umfang an manueller Läpparbeit aus.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein solches Verfahren zu schaffen, das gestattet, den Arbeitsaufwand bei der Einrichtung der Stanzpressen durch die Änderung der Fertigungstechnologie für ihre Arbeitsteile zu verringern.
    Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das vorgeschlagene Verfahren die im Kennzeichen des Patentanspruchs definierten Schritte umfasst.
    Durch die Erfindung werden beim Einrichten der Stanzpressen
    — der Arbeitsaufwand reduziert,
    — der Umfang an manueller Läpparbeit verringert,
    — die Dauer des Einrichtens verkürzt.
    Nachstehend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert, in denen es zeigt
    Fig. 1 einen Blechzuschnitt;
    Fig. 2 ein Blechpaket, aus dem auf einer Funkenerosionsmaschine mit NC-Steuerung Stanzteilzuschnitte nach einem Programm ausgeschnitten werden, das nach der theoretischen Kontur des Stanzteilzuschnitts erstellt worden ist;
    Fig. 3 dasselbe in Draufsicht;
    Fig. 4 ein Stanzstück nach dem Ziehwerkzeug;
    Fig. 5 ein Stanzstück nach dem Abgratgesenk;
    Fig. 6 ein Stanzstück nach dem Locher;
    Fig. 7 ein Fertigteil nach der Bördelstanze.
    Das Verfahren zur Fertigung einer Stanzenkette wird auf folgende Weise durchgeführt.
    Nach der theoretischen Kontur des Stanzteilzuschnitts wird eine Schnittstanze eingerichtet, wobei die Teile der Stanze, nämlich der Stempel, die Matrize, der Abstreifer und der Auswerfer mit einem Arbeitsprofilaufmass von 5 bis 10 mm relativ zur theoretischen Kontur des Stanzteilzuschnitts 1 (Fig. 1) gefertigt werden.
    Die nachfolgenden Pressen der Folge, u.zw. das Ziehwerkzeug, der Locher, das Abgratgesenk und die Bördelstanze werden fertiggebaut.
    Dann wird ein Stanzteilzuschnitt 1 auf einer Funkenerosionsmaschine mit NC-Steuerung mittels eines Drahtelektrodenwerkzeugs 2 (Fig. 2, 3) aus einem Paket 3 von 10 bis 30 Blechen (in Abhängigkeit von der Stanzgutdicke) nach der theoretischen Kontur des Zuschnitts 1 ausgeschnitten. Dann wird der Zuschnitt 1 in den formgebenden Stanzen, u.zw. in einem Ziehwerkzeug unter Herstellung eines Stanzstücks 4, in einem Abgratgesenk unter Herstellung eines Stanzstücks 5, in einem Locher unter Herstellung eines Stanzstücks 6, und in einer Bördelstanze unter Herstellung eines Fertigteils 7 gestanzt und seine Übereinstimmung mit der Zeichnung kontrolliert. Beim Metallüberschuss oder -mangel wird das Programm der Funkenerosionsmaschine, nach dem der Zuschnitt 1 hergestellt worden ist, korrigiert und wieder ein Paket 3 von Zuschnitten 1 hergestellt.
    Der Zuschnitt 1 wird in den formgebenden Pressen wiederholt bearbeitet und die Übereinstimmung des Fertigteils 7 mit der Zeichnung kontrolliert. Bei der Übereinstimmung des Fertigteils 7 mit der Zeichnung werden auf der Funkenerosionsmaschine nach dem korrigierten Programm Elektrodenwerkzeuge ausgeschnitten, mit denen die Fertigbearbeitung (Durchbrennen mit einer Funkenerosionsräummaschine) des Arbeitsprofils des Stempels, der Matrize, des Abstreifers und des Auswerfers der ersten in der Folge der Pressen
    — der Schnittstanze — durchgeführt wird. Danach wird die Schnittstanze zusammengebaut und die Folge der Stanzpressen ist betriebsbereit.
    Dadurch, dass die Stanzteilzuschnitte zunächst durch Funkenerosionsbearbeitung mit einem Drahtelektrodenwerkzeug erzeugt und nicht mit der Schnittstanze ausgeschnitten werden und nach den Stanzergebnissen in den formgebenden Pressen das Programm der Funkenerosionsmaschine und nicht die Teile der Schnittstanze, nämlich der Stempel, die Matrize, der Abstreifer und der Auswerfer, korrigiert werden, wird der Arbeitsaufwand bei der Fertigung, der Umfang an manueller Läpparbeit, die Einrichtdauer der Folge der Pressen wesentlich verringert.
    Die vorliegende Erfindung kann beim Einrichten einer Folge von Stanzpressen, insbesondere beim Herstellen der Werkzeuge der ersten Stanzpresse der Folge der Schnittstanze, zur Anwendung kommen. Zu diesen Werkzeugen zählen der Stempel, der Auswerfer, die Matrize und der Abstreifer.
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    1 Blatt Zeichnungen
CH4701/86A 1985-03-27 1985-03-27 Verfahren zum einrichten einer verarbeitungsstrasse zum herstellen von fertigteilen aus zuschnitten. CH663372A5 (de)

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PCT/SU1985/000026 WO1986005732A1 (fr) 1985-03-27 1985-03-27 Procede de fabrication de matrices de perforation

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Publication Number Publication Date
CH663372A5 true CH663372A5 (de) 1987-12-15

Family

ID=21616901

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CH4701/86A CH663372A5 (de) 1985-03-27 1985-03-27 Verfahren zum einrichten einer verarbeitungsstrasse zum herstellen von fertigteilen aus zuschnitten.

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US (1) US4760762A (de)
CH (1) CH663372A5 (de)
DE (2) DE3590760T1 (de)
FR (1) FR2580209B1 (de)
IN (1) IN170208B (de)
SE (1) SE461196B (de)
WO (1) WO1986005731A1 (de)

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SE461196B (sv) 1990-01-22
SE8603291D0 (sv) 1986-08-01
IN170208B (de) 1992-02-29
SE8603291L (sv) 1986-09-28
FR2580209B1 (fr) 1987-07-10
WO1986005731A1 (fr) 1986-10-09
US4760762A (en) 1988-08-02
DE3590760T1 (de) 1987-04-23
DE3590760C2 (de) 1989-02-16
FR2580209A1 (fr) 1986-10-17

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