CH663552A5 - Vorrichtung zum duennschichtigen auftragen von verfluessigten und erhaertbaren massen auf ebene flaechen. - Google Patents

Vorrichtung zum duennschichtigen auftragen von verfluessigten und erhaertbaren massen auf ebene flaechen. Download PDF

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CH663552A5
CH663552A5 CH418684A CH418684A CH663552A5 CH 663552 A5 CH663552 A5 CH 663552A5 CH 418684 A CH418684 A CH 418684A CH 418684 A CH418684 A CH 418684A CH 663552 A5 CH663552 A5 CH 663552A5
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Wilhelm Trefz
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Kasubke & Trefz Gmbh
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum dünnschichtigen Auftragen von verflüssigten und erhärtbaren Massen, z.B. eines Polyäthylenbelags, auf ebene Flächen, insbesondere Laufflächen von Skiern, mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.
Solche Vorrichtungen sind bereits bekannt und finden zum Auftragen von Belagmassen, z.B. Wachs oder Kunststoff, auf Ski-Laufflächen Anwendung.
Die Länge ihrer in der Gleitsohle vorgesehenen nutartigen Vertiefung ist auf eine Breite von Ski-Laufflächen abgestimmt, wie sie von der Mehrzahl der Skifahrer bevorzugt wird.
Befriedigende Arbeitsergebnisse beim Beschichten von Skiern werden dann nicht mehr erzielt, sobald mit Hilfe solcher Vorrichtungen Ski-Laufflächen beschichtet werden, deren Breite grösser oder kleiner als die Länge der den Belag aufnehmenden Vertiefung in der Gleitsohle ist.
Im ersteren Falle bleibt zunächst ein Seitenstreifen der Laufflächen unbeschichtet, dessen nachträgliche Bearbeitung, aufgrund einer Doppelbeschichtung auf einem Teil des bereits beschichteten Flächenteils der Gleitfläche, Unebenheiten und gegebenenfalls Inhomogenität der Belagschichten zur Folge hat.
Im letzteren Falle läuft die Belagschicht auch über die Längskanten der Skier.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung mit dem gattungsbestimmenden Merkmal des Oberbegriffs von Anspruch 1 so zu verbessern, dass diese Schwierigkeiten behoben sind.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die kennzeichnenden Merkmale dieses Anspruchs gelöst.
Mit Hilfe der erfindungsgemässen Vorrichtung lassen sich damit Ski-Laufflächen unterschiedlicher Breite in einem Arbeitsgang exakt beschichten.
Die Einstellbarkeit der Beschichtungsbreite lässt sich technisch in einfacher Weise gemäss Anspruch 2 bewerkstelligen.
Durch Absperren eines oder beider, in den Endbereichen der Vertiefung angeordneter Zuführkanäle, lässt sich die in einer Zeiteinheit in die Vertiefung einfliessende Menge einer Beschichtungsmasse, beispielsweise Wachs, so dosieren, dass sie sich innerhalb der Vertiefung vor ihrem Erstarren lediglich über einen solchen Bereich ausbreitet, der einer gewünschten Beschichtungsbreite entspricht.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Ansprüche 3 bis 15.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt. Es zeigen:
Figur 1 eine Vorderansicht eines mit einer erfindungsgemässen, einen Gleitfuss eines Beschichtungsgerätes bildenden Vorrichtung, im Längsschnitt dargestellt,
Figur 2 eine Ansicht der Gleitsohle der Vorrichtung, Figur 3 einen Schnitt der Vorrichtung entlang der Linie 3 — 3 der Fig. 1,
Figur 4 einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform der einen Gleitfuss bildenden Vorrichtung, die mit einem abnehmbaren Aufsatzfuss ausgestattet ist, und
Figur 5 eine Ansicht des Aufsatzfusses, von unten gesehen.
In Fig. 1 ist in Umrissen ein Beschichtungsgerät 10 zum Beschichten der Lauffläche von Skiern gezeigt, das mit einer als Ganzes mit 12 bezeichneten, einen Gleitfuss des Gerätes bildenden Vorrichtung ausgestattet ist, mit deren Hilfe der Belag dünnschichtig in gleichmässiger Dicke über die gesamte Breite einer Ski-Lauffläche als dünner Film flüssig auftragbar ist, der danach sofort erkaltet und sich mit der Ski-Lauffläche verbindet.
Diese Vorrichtung 12 weist an ihrer Oberseite einen Kragen 14 auf, der in geeigneter Weise innerhalb einer strichpunktiert angedeuteten und am Umfang eines Halses 16 eines die Masse aufnehmenden Behälter 18 angebrachten elektrischen Widerstandsheizung 20 gehalten ist. Am Umfang des Behälters 18 ist ein Handgriff 22 zur Handhabung des Beschichtungsgerätes vorgesehen.
Die ebene Unterseite der Vorrichtung 12 bildet eine Gleitsohle 24, in der eine sich quer zu der Richtung, in welche die Vorrichtung zum Beschichten zu führen ist, erstrek-kende, an beiden Enden geschlossene nutartige Vertiefung 26 angeordnet ist, an deren Bodenfläche 28 insgesamt drei Zuführkanäle 30,32,34 ausmünden, denen über einen gemeinsamen mittleren Versorgungskanal 36 verflüssigte Belagmasse zuführbar ist, die über die Zuführkanäle in die Vertiefung 26 und von dort auf die Ski-Lauffläche gelangt. Der Zuführkanal 30 ist in der Längsmitte der Vertiefung 26 und koaxial zum Versorgungskanal 36 angeordnet, während die beiden Zuführkanäle 32, 34 jeweils in den Endbereichen der Vertiefung 26 vorgesehen sind. Der Versorgungskanal 36 mündet somit im Zentrum der vom Kragen 14 umschlossenen Bodenfläche 38 der Vorrichtung 12 aus, die gewissermassen den Hals 16 des Behälters 18 unten verschliesst.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung können die beiden Zuführkanäle 32 und 34 auch, wie strichpunktiert angedeutet ist, vom Versorgungskanal 36 unterhalb seiner Anschlussstelle an der Vorratskammer 40 weggeführt sein und sich schräg nach unten und aussen erstrecken. In diesem Falle kann die Belagmasse unter Schwerkrafteinfluss der Vertiefung 26 zufliessen. Dabei ist sichergestellt, dass nach Schlies-
sen der Auslassöffnung des Versorgungskanals 36 durch den Verschliesskegel 44 sich innerhalb der Zuführungskanäle 34 und 36 befindende Belagmasse nicht verbrennen und die Kanäle verstopfen kann.
In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass der Handgriff 22 im Hinblick auf die in Fig. 1 gezeigte Längserstrek-kung der Vertiefung 26 um 90° versetzt am Behälter 18 angeordnet sein muss, da das Beschichtungsgerät 10 zum Auftragen einer Belagschicht auf eine Ski-Lauffläche senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 1 zu verschieben ist.
Durch die Anordnung des Kragens 14 wird an der Oberseite der Vorrichtung 12 unterhalb des Halses 16 eine Vorratskammer 40 geschaffen, in welcher durch intensiven Wärmeübergang von der elektrischen Widerstandsheizung 20 zum Kragen 14 ein ständiger Vorrat an flüssiger Belagmasse bereitgehalten wird.
Mit 42 ist ein Ventilstössel 1 bezeichnet, der an seinem unteren Ende einen Verschlusskegel 44 aufweist, der normalerweise in Eingriff mit der Mündungsöffnung des Versorgungskanals 36 ist und diese verschliesst, so dass keine Masse unkontrolliert über die Zuführkanäle 30 — 34 aus der Bodenfläche 28 der Vertiefung 26 ausfliessen kann. Der Ventilstössel wird mittels einer sich an einem Verschlussdeckel 46 des Behälters 18 abstützenden Drackfeder 48 in seiner Schliessstellung gehalten und kann manuell gegen deren Wirkung in Offenstellung gebracht werden. Dabei kann der Ventilstössel 42 mit seinem Verschlusskegel 44 im Zusammenwirken mit der Öffnung des Versorgungskanals 36 als Dosierventil benutzt werden, um in einer Zeiteinheit mehr oder weniger flüssiges Wachs oder gegebenenfalls eine andere erhärtbare Masse der Vertiefung 26 zuzuführen.
Die Konstruktion der den Gleitfuss bildenden Vorrichtung 12 ist nun so gestaltet, dass der Zufluss einer verflüssigten Masse bzw. von Wachs sich derart einstellen lässt, dass sich Beschichtungsbreiten erzielen lassen, die von der durch die Länge der Vertiefung 26 bestimmten maximalen Beschichtungsbreite abweichen bzw. geringer als diese sind. Dies ist dadurch möglich, dass der Zufluss zu den Zuführkanälen 32, 34 mittels Einstellmitteln gedrosselt oder ganz unterbrochen werden kann, was zur Folge hat, dass sich beispielsweise in die Vertiefung 26 einfliessende Masse in dieser nicht so schnell ausbreiten wird, wenn sie lediglich im wesentlich oder ausschliesslich aus dem mittleren Zuführkanal 30 austritt.
Bevorzugt ist hierbei die Konstruktion so getroffen, dass die beiden in der Vertiefung 26 aussenliegenden Zuführkanäle 32, 34 mit jeweils einem Verbindungskanal 50 bzw. 52 korrespondieren, die durch eine gemeinsame, im Parallelabstand zur Bodenfläche 28 der Vertiefung 26 durch die Vorrichtung hindurchgeführte Bohrung gebildet sind, welche den Versorgungskanal 36 kreuzt. Diese Bohrung ist an ihren äusseren Enden mit Innengewinden ausgestattet, in welchen zur Einstellung einer gewünschten Beschichtungsbreite jeweils eine Einstellschraube 54 bzw. 56 angeordnet ist. Diese weisen zu ihrer Betätigung vorzugsweise ein Innensechskant auf, so dass sie mit einem Inbusschlüssel betätigbar sind.
Die Einstellschrauben 54 und 56 könnten ebensogut den strichpunktiert angedeuteten, von oben schräg nach unten und aussen verlaufenden Zuführkanälen zugeordnet sein.
Die Länge der Vertiefung 26 ist einer maximalen Breite von Ski-Laufflächen angepasst. Diese Breite beträgt üblicherweise 70 mm. Um eine derart breite Ski-Lauffläche beschichten zu können, wird man die beiden Einstellschrauben 54, 56 in ihre Offenstellung einstellen, so dass aus allen Zuführkanälen 30 — 34 Masse ausfliessen und sich dementsprechend über die gesamte Länge der Vertiefung 26 ausbreiten wird. Sind Ski-Laufflächen mit üblichen geringeren Breiten von beispielsweise 64 bzw. 58 mm zu beschichten, so ist
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durch entsprechende Einstellung der Einstellschrauben 54, 56 der Austritt von Masse aus den Zuführkanälen 32,34 entsprechend zu drosseln oder ganz zu unterbrechen. Dabei können an der Vorrichtung 12 Einstellhilfen vorgesehen sein, um die notwendige Querschnittsveränderung der Zuführkanäle 32,34 definiert vornehmen zu können und nicht empirisch feststellen zu müssen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, können in die Gleitsohle 24 im Abstand parallel zueinander sich in Bewegungsrichtung des Beschichtungsgerätes erstreckende Rillen 58 vorgesehen sein, die sich von der Längsseite der Vertiefung 26 weg erstrecken, welche der beim Beschichten voreilenden Längsseite der Vertiefung 26 gegenüberliegt.
Wird als Belagmasse Polyäthylen verarbeitet, so sind diesem Zusatzmaterialien beizugeben, die vornehmlich als Weichmacher dienen.
Bei der Verarbeitung des heissen Polyäthylens verdampfen die Zusatzmaterialien zumindest teilweise, mit der Folge, dass sich seine Viskosität verringert und sich dadurch dessen Ausfluss aus den Zuführkanälen 30—34 nicht mehr ohne weiteres vollzieht.
In einfacher Weise lassen sich solche Schwierigkeiten vermeiden, sofern die Einfüllöffnung des Vorratsbehälters 18 druckdicht verschliessbar ist, was beispielsweise durch einen aufschraubbaren Deckel 18' bewerkstelligt werden kann, und wenn nach Verschliessen im Vorratsbehälter 18 ein über dem Atmosphärendruck liegender Druck erzeugt wird, unter dessen Wirkung der erforderliche Materialfluss mit Sicherheit gewährleistet ist.
Ein solcher Überdruck ist vorteilhaft mit Hilfe einer in Fig. 1 strichpunktiert angedeuteten Pumpvorrichtung 60 zu erzeugen. Diese weist einen ein Rückschlagventil 62 aufweisenden Gummiball 64 auf, der vorzugsweise mittels eines Halters 66 an der Unterseite des Handgriffs 22 angeordnet ist. Der Gummiball könnte auch an einer anderen Stelle des Gerätes montiert sein.
Vom Gummiball 64 führt ein Luftschlauch 68 in einen Anschlussstutzen 70 des Deckels 18'.
Beim Einsatz des Gerätes genügt es, wenn ab und zu mittels des Gummiballs 64 Luft in den Vorratsbehälter 18 hineingepumpt und dadurch im Behälterinnern ein Überdruck aufrechterhalten wird. Die beschriebene Anordnung ermöglicht hierbei die Betätigung der Pumpvorrichtung 60 mit der das Gerät führenden Hand.
Der Ausstattung eines Beschichtungsgerätes mit einer solchen Pumpvorrichtung kommt dabei für sich schutzwürdige Bedeutung zu.
In den Figuren 4 und 5 ist eine Konstruktionsvariante der Erfindung gezeigt.
Die einen Gleitfuss bildende Vorrichtung 12 weist dabei eine Anordnung von Zuführkanälen 32, 34 auf, wie sie in Fig. 1 nur strichpunktiert angedeutet ist.
Auf dem Gleitfuss 12 ist ein als Ganzes mit 72 bezeichneter Aufsatzfuss abnehmbar befestigt, dessen Verwendung es ermöglicht, die Hälfte einer üblichen Breite von Skilaufflä-chen beschichten zu können.
Dieser Aufsatzfuss 72 ist so auf den Gleitfuss 12 aufsteckbar, dass dessen Gleitsohle 24 durch eine obere Ab-deckfläche 74 plan abgedeckt ist. Demgemäss bildet die Vertiefung 26 des Gleitfusses 12 zusammen mit der Abdeckfläche 74 eine nach aussen verschlossene Kammer zur Aufnahme von verflüssigter Belagmasse.
Der Aufsatzfuss weist eine der Abdeckfläche 74 gegenüberliegende Gleitsohle 76 auf, in deren mittlerem Bereich und somit unterhalb der Kammer 26 eine nutartige Vertiefung 78 vorgesehen ist, die über einen Verbindungskanal 80 mit der Kammer 26 in Verbindung steht.
Die Breite dieser Vertiefung entspricht der einer halben Breite von Skilaufflächen, so dass sich der auf der einen Seite der Laufrille von Skiern vorhandene Flächenteil einer Skilauffläche exakt beschichten lässt.
Der Aufsatzfuss ist im Querschnitt vorzugsweise U-förmig ausgebildet, wobei dessen U-Schenkel 82 und 84 sowohl dessen Zentrierung auf dem Gleitfuss 12 übernehmen, als auch zu dessen Halterung am letzteren sowie zur Anpassung seiner Abdeckfläche 74 an die Gleitsohle 24 dienen können.
Zu diesem Zweck sind die U-Schenkel 82 und 84 vorzugsweise mit jeweils einem Paar von Spannschrauben 86 ausgestattet, die mit einem kegelförmig ausgebildeten Ende 88 an eine zu ihrem Kegelwinkel komplementäre Schrägfläche 90 bzw. 92 des Gleitfusses 12 anlegbar sind. Diese Schrauben- und Schrägflächenanordnung stellt sicher, dass beim Anlegen der Schraubenenden 88 an die Schrägfläche 90 bzw. 92 eine Komponente der Spannkraft wirksam wird, die versucht, die Abdeckfläche 74 des Aufsatzfusses 72 unter Druck mit der Gleitsohle 24 des Gleitfusses 12 in Berührung zu halten.
Bei Verwendung des Aufsatzfusses 72 lässt sich die Lauffläche von Skiern beschichten, ohne dass Belagmaterial auch in deren Laufrille gelangt.
Wird mit dem Gleitfuss 12 allein gearbeitet, lassen sich in einem Arbeitsgang die Laufflächen über deren gesamte Breite beschichten, wobei dann Belagmasse auch in die Laufrille gelangt. Solche Beschichtungsarbeiten sind dann durchzuführen, wenn auch die Oberfläche der Laufrille ausgebessert werden muss.
Die Anordnung gemäss Fig. 4 ermöglicht also die Be-schichtung von Skilaufflächen in zwei vorbestimmten Breiten, so dass auf eine Dosierung der die Zuführkanäle 32 und 34 durchfliessenden Belagmasse mittels entsprechender Einstellschrauben verzichtet werden kann.
Es ist klar, dass das Beschichtungsgerät 10 auch jede andere geeignete Ausbildung aufweisen kann, was den Behälter und die Heizung betrifft. Die vorliegende Erfindung bezieht sich ausschliesslich auf die Ausbildung der den Gleitfuss des Beschichtungsgerätes bildenden Vorrichtung 12 sowie des Aufsatzfusses 72, die sich einerseits durch grosse technische Einfachheit auszeichnen, andererseits es jedoch ermöglichen, ein Beschichtungsgerät zum Beschichten aller gängigen Laufflächenbreiten von Skiern einsetzen zu können. Wie bereits angedeutet worden ist, lassen sich mit Hilfe eines solchen Beschichtungsgerätes auch andere verflüssigbare und erhärtbare Massen auf Flächen in Form eines Streifens in einer von einer maximal möglichen Breite abweichenden Breite gleich vorteilhaft auftragen. Es ist zum Aufbringen von Wachs oder anderen üblichen, z.B. aus Polyäthylenkunststoffbestehenden, unter Einwirkung von Wärme verflüssigbaren und bei Normaltemperatur erhärtbaren Massen geeignet.
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3 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

663 552 PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum dünnschichtigen Aufbringen von verflüssigten und erhärtbaren Massen auf ebene Flächen, mit einer ebenen Gleitsohle, in der eine an beiden Enden geschlossene und sich quer zu der Richtung, in welche die Vorrichtung zum Beschichten zu führen ist, erstreckende, nutartige Vertiefung angeordnet ist, in die mindestens ein mit einem Vorratsbehälter für die Massen verbundener Zuführkanal einmündet, gekennzeichnet durch Einstellmittel (54, 56) zum Einstellen wenigstens einer Beschichtungsbreite, die kleiner ist als die durch die Länge der Vertiefung (26) bestimmte Beschichtungsbreite.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über die Länge der Vertiefung (26) in diese mehrere Zuführkanäle (30, 32, 34) einmünden und dass mindestens in den Endbereichen der Vertiefung (26) in diese einmündende Zuführkanäle (32, 34) durch die als Einstellschrauben ausgebildeten Einstellmittel (54, 56) im Querschnitt veränderbar oder absperrbar sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Zuführkanäle (30—34) an einem gemeinsamen, vom Vorratsbehälter (18) wegführenden Versorgungskanal (36) angeschlossen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, in deren nutartige Vertiefung (26) insgesamt drei Zuführkanäle einmünden, von denen einer in deren Längsmitte und die beiden anderen jeweils in einem Endbereich der Vertiefung in diese einmünden, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Zuführkanal (30) mit dem Versorgungskanal (36) fluchtet, dass die beiden anderen Zuführkanäle (32, 34) mit jeweils einem Verbin-dungskanal (50, 52) korrespondieren, die mit dem Vorratsbehälter (18) oder dem Versorgungskanal (36) verbunden sind, und dass die als Einstellschrauben ausgebildeten Einstellmittel (54, 56), welche den in den Endbereichen der Vertiefung (26) in deren Boden (28) angeordneten Zuführkanälen (32,34) zugeordnet sind, in den Verbindungskanälen (50, 52) angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungskanäle (50, 52) durch eine sich parallel zum Boden (28) der Vertiefung (26) erstreckende, den senkrecht zum Boden (28) verlaufenden Versorgungskanal (36) durchdringende Bohrung gebildet sind, und dass in der Bohrung je Zuführkanal (32 bzw. 34) ein als Stell- bzw. Dosierschraube ausgebildetes Einstellmittel (54, 56) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass allen Zuführkanälen (30—34) ein gemeinsames Dosierventil (Ventilstössel 42, Verschlusskegel 44, Versorgungskanal 36) vorgeschaltet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, gekennzeichnet durch eine im Abstand über der Gleitsohle (24) angeordnete Vorratskammer (40) zur Aufnahme verflüssigter Masse, an die der Versorgungskanal (36) angeschlossen und in welcher das mit letzterem verbundene Dosierventil (Ventilstössel 42, Verschlusskegel 44, Versorgungskanal 36) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlich vom mittleren Zuführkanal (30) angeordneten Zuführkanäle (32,34) sich vom mittleren Zuführkanal (30) oder von der Vorratskammer (40) nach unten erstrecken.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei der Vorratsbehälter eine Einfüllöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Einfüllöffnung des Vorratsbehälters (18) druckdicht verschliessbar ist, und dass im Vorratsbehälter (18) ein Gasdruck erzeugbar ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine Pumpvorrichtung (60), mit deren Hilfe im Vorratsbehälter (18) ein über dem Atmosphärendruck liegender Luftdruck erzeugbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpvorrichtung (60) durch einen mit einem Rückschlagventil (62) ausgestatteten und über eine Leitung mit dem Behälterinnern in Verbindung stehender Gummiball (64) gebildet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 mit einem Aufsatzfuss, der auf die Gleitsohle der Vorrichtung mittels einer Spannvorrichtung aufspannbar ist und diese abdeckt, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatzfuss (72) gleichfalls eine Gleitsohle (76) aufweist, in der eine Vertiefung (78) angeordnet ist, deren Länge kleiner ist als diejenige der in der Gleitsohle (24) der Vorrichtung (12) angeordnete Vertiefung (26) und dass im Aufsatzfuss (72) ein beide Vertiefungen (26, 78) miteinander verbindender Verbindungskanal (80) angeordnet ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatzfuss (72) eine seiner Gleitsohle (76) gegenüberliegende ebene Anlagefläche (74) aufweist, die beim Aufspannen des Aufsatzfusses (72) auf die Gleitsohle (24) der Vorrichtung (12) an diese unter Druck anlegbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass sich Spannglieder (86) der Spannvorrichtung in angebautem Zustand des Aufsatzfusses (72) an die Vorrichtung (12) an deren ihrer Gleitsohle (24) gegenüberliegenden Seite abstützen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufsatzfuss (72) im Querschnitt U-förmig ist und dass die Spannglieder durch an den U-Schenkeln (82, 84) angeordnete Schrauben (86) gebildet sind, die insbesondere mit einem kegelförmigen Schraubenende (88) jeweils an eine an der Oberseite der Vorrichtung (12) vorgesehene Schrägfläche (90 bzw. 92) anlegbar sind.
CH418684A 1983-09-02 1984-08-31 Vorrichtung zum duennschichtigen auftragen von verfluessigten und erhaertbaren massen auf ebene flaechen. CH663552A5 (de)

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