CH663560A5 - Verstelleinrichtung fuer eine schleifscheibe an einer saegenschaerfmaschine. - Google Patents

Verstelleinrichtung fuer eine schleifscheibe an einer saegenschaerfmaschine. Download PDF

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CH663560A5
CH663560A5 CH2070/84A CH207084A CH663560A5 CH 663560 A5 CH663560 A5 CH 663560A5 CH 2070/84 A CH2070/84 A CH 2070/84A CH 207084 A CH207084 A CH 207084A CH 663560 A5 CH663560 A5 CH 663560A5
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CH
Switzerland
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grinding wheel
support body
slide
intermediate stop
axis
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CH2070/84A
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Peter Lenard
Erich Pokorny
Norbert Bailer
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Vollmer Werke Maschf
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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • B24B41/02Frames; Beds; Carriages
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D63/00Dressing the tools of sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material, e.g. in the manufacture of sawing tools
    • B23D63/08Sharpening the cutting edges of saw teeth
    • B23D63/12Sharpening the cutting edges of saw teeth by grinding

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Description

Die Erfindung betrifft eine VerStelleinrichtung für eine Schleifscheibe an einer Sägenschärfmaschine mit
— einem Tragkörper, der quer zur Achse der Schleifscheibe taktweise hin- und herbewegbar ist,
— einem Schlitten, der am Tragkörper parallel zur Achse der Schleifscheibe geführt ist,
— einem Lagerkörper, der am Schlitten, ebenfalls parallel zur Achse der Schleifscheibe, zustellbar geführt ist,
— einer Welle, die im Lagerkörper gelagert ist und die Schleifscheibe trägt,
— einem Schlittenantrieb, mit dem der Schlitten gegenüber dem Tragkörper im Takt von dessen Bewegungen hin-und zurückbewegbar ist,
— sowie einem vorderen und einem hinteren Endanschlag zum Begrenzen der Verstellung des Schlittens.
Bei bekannten VerStelleinrichtungen dieser Gattung hat der Schlittenantrieb die Aufgabe, den Schlitten für jeden Arbeitshub des Tragkörpers in eine Stellung zu bringen, in der die Schleifscheibe beispielsweise an der Zahnbrust oder am
Zahnrücken eines zu bearbeitenden Zahnes Material abträgt; für den anschliessenden Rückhub des Tragkörpers bringt der Schlittenantrieb den Schlitten in eine zurückgezogene Stellung, in der die Schleifscheibe den Zahn nicht mehr berührt. Innerhalb der hier interessierenden Gattung ist es gleichgültig, ob der Tragkörper auf einer geradlinigen Bahn geführt längs der Zahnbrust oder des Zahnrückens hin- und herbewegbar ist, oder ob er pendelnd gelagert ist, so dass die Schleifscheibe jeweils quer zu Sägeblattebene durch eine Zahnlücke hindurchpendeln kann. Wenn ein Sägeblatt mit unterschiedlichen Zähnen geschliffen werden soll, beispielsweise mit einander abwechselnden Vorschneidezähnen von grösserer Höhe und Nachschneidezähnen von geringerer Höhe, dann ist es bei Sägenschärfmaschinen mit bekannten gattungsgemässen VerStelleinrichtungen erforderlich, die Vorschneidezähne einerseits und die Nachschneidezähne andererseits in verschiedenen Durchgängen oder Umläufen des Sägeblattes zu schleifen und die Zustellung des Lagerkörpers in Bezug auf den Schlitten für jeden Durchgang entsprechend zu ändern. Dies ist zeitraubend, zumal es meist erforderlich ist, an Vorschneidezähnen zusätzlich zu den Zahnrückenflächen auch noch Fasen zu schleifen, wofür wiederum eine andere Zustellung des Lagerkörpers in bezug auf den Schlitten erforderlich ist.
Der Erfindung hegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Versteileinrichtung der eingangs beschriebenen Gattung derart weiterzubilden, dass unterschiedliche Zähne, beispielsweise Vor- und Nachschneidezähne, unmittelbar nacheinander in einem und demselben Durchgang oder Umlauf des Sägeblattes geschliffen werden können.
Die Aufgabe ist erfmdungsgemäss dadurch gelöst, dass die Verstellung des Schlittens gegenüber dem Tragkörper zwischen den beiden Endanschlägen durch mindestens einen Zwischenanschlag begrenzbar ist, der durch eine von den Bewegungen des Tragkörpers abhängige Steuerung zwischen einer zurückgezogenen Stellung und einer Betriebsstellung hin- und herbewegbar ist.
Die Erfindung ermöglicht beispielsweise die folgende Betriebsweise der Sägenschärfmaschine:
Wenn zu Beginn eines Arbeitstaktes kein Zwischenanschlag seine Betriebsstellung einnimmt, dann lässt sich der Schlitten bis zum vorderen Endanschlag bewegen, so dass die Schleifscheibe bei einem Arbeitshub des Tragkörpers in gewohnter Weise eine Begrenzungsfläche eines Sägenzahns schleift, beispielsweise eine Zahnrückenfläche eines Nachschneidezahns. Vor dem anschliessenden Rückhub des Trägers wird der Schlitten zum hinteren Endanschlag verschoben, so dass die Schleifscheibe berührungsfrei längs des soeben geschliffenen Zahnrückens zurückbewegt wird. Vor dem nächsten Arbeitshub des Trägers wird ein Zwischenanschlag in seine Betriebsstellung gebracht, in der er die Verstellung des Schlittens nach vorne begrenzt, ehe der vordere Endanschlag erreicht wird. In dieser Stellung des Schlittens wird beim nächsten Arbeitshub des Trägers beispielsweise der Zahnrücken eines Vorschneidzahns geschliffen, die anschliessende Rückbewegung des Schlittens wird wiederum durch den hinteren Endanschlag begrenzt. Falls anschliessend Fasen des Vorschneidezahns geschliffen werden sollen, wird anstelle des zuvor erwähnten Zwischenanschlags ein anderer Zwischenanschlag in seine Betriebsstellung gebracht; dieser Zwischenanschlag ist so eingestellt, dass er die Verschiebung des Schlittens nach vorne in einem grösseren Abstand vom ersten Endanschlag begrenzt, während der Träger einen weiteren Arbeitshub ausführt. Während des nächsten Rückhubes des Trägers liegt der Schlitten wieder am hinteren Endanschlag an. Falls der Vorschneidezahn anschliessend eine zweite Fase erhalten soll, findet ein weiterer Arbeitshub des Trägers statt, bei dem wiederum der zweite
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Zwischenanschlag seine Betriebsstellung einnimmt. Mit der Erfindung wird also erreicht, dass in einem einzigen Durchgang oder Umlauf des Sägeblattes Vor- und Nachschneidezähne unterschiedlicher Höhe geschliffen werden können.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungs-gemässen Versteileinrichtung sind zwei oder mehrere Zwischenanschläge vorgesehen, von denen jeweils nur einer in seiner Betriebsstellung bewegbar ist. Falls mindestens drei Zwischenanschläge vorhanden sind, können an Vor- und Nachschneidezähnen Fasen geschliffen werden.
Bei einer besonders zweckmässigen Ausführungsform der Erfindung ist mindestens ein Zwischenanschlag exzentrisch in einer Büchse geführt, die im Tragkörper quer zur Achse der Schleifscheibe dreheinstellbar gelagert ist. Durch Drehen der Büchse lässt sich mit grosser Genauigkeit die Lage einstellen, in welcher der betreffende Zwischenanschlag, sofern er seine Betriebsstellung einnimmt, die Verschiebung des Schlittens unterbricht.
Für die Bewegung aus seiner zurückgezogenen Stellung in seine Betriebsstellung weist der bzw. jeder Zwischenanschlag vorzugsweise einen Kolben auf, mit dem die zugehörige Büchse als Fluidzylinder zusammenwirkt.
Schliesslich ist es vorteilhaft, wenn zusätzlich zu dem mindestens einen von der Steuerung abhängigen Zwischenanschlag ein von Hand betätigbarer Zwischenanschlag vorgesehen ist, mit dem sich die Rückbewegung des Schlittens gegenüber dem Tragkörper begrenzen lässt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen mit weiteren Einzelheiten erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemässen Versteileinrichtung
Fig. 2 die zugehörige Vorderansicht in Richtung des Pfeils II in Fig. 1, in grösserem Massstab,
Fig. 3 den Schnitt III—III in Fig. 2,
Fig. 4 den Schnitt IV—IV in Fig. 3 und Fig. 5 den Schnitt V—V in Fig. 4 mit einem Schaltbild der Versteileinrichtung.
Die in Fig. 1 bis 5 dargestellte VerStelleinrichtung gehört zu einer Sägenschärfmaschine und hat die Aufgabe, eine Schleifscheibe 10 längs ihrer Achse 12 wahlweise in Stellungen zu bringen, in denen sie an einem Sägeblatt 13 einen Rücken 14 eines Vorschneidezahns, Fasen 16 des Vorschneidezahns oder einen Rücken 18 eines Nachschneidezahns in aufeinanderfolgenden Arbeitshüben schleifen kann und dazwischen jeweils während eines Rückhubes vom Sägeblatt 13 zurückgezogen ist.
Von der Sägenschärfmaschine sind nur die im Zusammenhang mit der beschriebenen Aufgabe interessierenden Baugruppen gezeichnet. Dazu gehört ein Tragkörper 20, der im dargestellten Beispiel längs einer geradlinigen Führungsbahn 22 hin- und herbewegbar ist. Die Führungbahn 22 hat eine Bahnachse 24, welche die Achse 12 der Schleifscheibe 10 unter einem rechten Winkel schneidet; um diese Bahnachse 24 ist der Tragkörper 20 schwenkeinstellbar, damit die Schleifscheibe 10 wahlweise die geraden Rücken 14 und 18 oder die Fasen 16 schleifen kann.
Am Tragkörper 20 sind Längsführungen 26 ausgebildet, die sich parallel zur Achse 12 der Schleifscheibe 10 und somit im rechten Winkel zur Bahnachse 24 erstrecken. An den Längsführungen 26 ist ein Schlitten 28 verschiebbar geführt. Im Schlitten 28 ist ein im dargestellten Beispiel als Pinole ausgebildeter Lagerkörper 30 derart geführt, dass er parallel zur Schleifscheibenachse 12 zustellbar ist. Im Lagerkörper 30 ist mit einer hinteren Lagerbaugruppe 32 und einer vorderen Lagerbaugruppe 34 eine Welle 36 gelagert, die an ihrem vorderen Ende eine Halterung 38 für die Schleifscheibe 10 aufweist, und an ihrem hinteren Ende durch einen Riementrieb 40 mit einem nicht dargestellten Antriebsmotor für die Schleifscheibe 10 verbunden ist. Der Riementrieb 40 ist in einem Gehäuse 42 angeordnet, an dem auch der Antriebsmotor befestigt ist.
Zum Zustellen des Lagerkörpers 30, und somit auch der Schleifscheibe 10, ist ein Zustellgetriebe 44 vorgesehen. Dazu gehört ein Ritzel 46, das im Schlitten 28 gelagert und im dargestellten Beispiel mit einem Handrad 48, alternativ mit einem Zustellmotor, drehbar ist. Das Ritzel 46 kämmt mit einem Zahnrad 50, das auf einer ebenfalls im Schlitten 28 gelagerten Gewindespindel 52 befestigt ist. Auf der Gewindespindel 52 ist eine Mutter 54 angeordnet, die mit dem Lagerkörper 30 fest verbunden ist.
Die grösstmögliche Verschiebung des Schlittens 28 in be-zug auf den Tragkörper 20 ist durch einen vorderen und einen hinteren Endanschlag 56 bzw. 58 bestimmt, die eine Aussparung 60 im Tragkörper 20 begrenzen. Die Aussparung 60 liegt zwischen einer vorderen und einer hinteren Zylinderbohrung 62 bzw. 64, die miteinander fluchtend parallel zur Schleifscheibenachse 12 in den Tragkörper 20 eingearbeitet sind und je einen Kolben 66 bzw. 68 enthalten. Zwischen den beiden Kolben 66 und 68 ist ein Klotz 70 angeordnet, der seitlich von einer am Schlitten 28 befestigten Leiste 72 wegragt.
Die Leiste 72 hat zwei seitliche Aussparungen 74 und 74', die durch je eine hintere Seitenfläche 76 bzw. 76' begrenzt und je einem Zwischenanschlag 78 bzw. 78' zugeordnet sind. Jeder der Zwischenanschläge 78 und 78' ist zwischen einer Ruhestellung, in der er unwirksam ist, und einer Betriebsstellung, in der er mit der zugehörigen Seitenfläche 76 bzw. 76' zusammenwirkt, hin- und herbewegbar. Zu diesem Zweck sind die Zwischenanschläge 78 und 78' einstückig mit je einem Kolben 80 bzw. 80' ausgebildet, der in einer Zylinderbohrung 82 bzw. 82' einer Büchse 84 bzw. 84' geführt ist. Die Zylinderbohrungen 82 und 82' sind in bezug auf die Aussenfläche der zugehörigen Büchse 84 bzw. 84' exzentrisch angeordnet; die Achse 86 bzw. 86' dieser Aussenfläche erstreckt sich im rechten Winkel zur Schleifscheibenachse 12 und somit quer zu den Längsführungen 26.
Jede der beiden Zylinderbohrungen 82 und 82' ist an ihrem vom zugehörigen Zwischenanschlag 78 bzw. 78' abgewandten Ende durch einen Achszapfen 88 bzw. 88' eines Zahnrades 90 bzw. 90' dicht verschlossen, der an der zugehörigen Büchse 86 bzw. 86' starr befestigt ist. Die Kolben 80 und 80' sind hohl gebohrt und enthalten je eine Zugfeder 92 bzw. 92', die den Zwischenanschlag 78 bzw. 78' mit dem zugehörigen Achszapfen 88 bzw. 88' derart verbindet, dass der betreffende Kolben stets bestrebt ist, die in Fig. 4 und 5 abgebildete Ruhestellung einzunehmen, in welcher der betreffende Zwischenanschlag 78 bzw. 78' unwirksam ist.
Jedes der beiden Zahnräder 90 und 90' kämmt mit einem Ritzel 94 bzw. 94', das im Tragkörper 20 gelagert und mit einem Drehknopf 96 bzw. 96' fest verbunden ist. Das Untersetzungsverhältnis zwischen jedem der Ritzel 94 und 94' und dem zugehörigen Zahnrad 90 bzw. 90' beträgt 1:2; bei einer vollen Umdrehung eines dieser Ritzel führt also die zugehörige Büchse 84 bzw. 84' eine halbe Umdrehung aus. Jedem der Drehknöpfe 96 und 96' ist eine am Tragkörper 20 befestigte Skala 98 bzw. 98' zugeordnet, an der die Lage des zugehörigen Zwischenanschlags 78 bzw. 78' ablesbar ist. Jedes der beiden Ritzel 94 und 94' und somit auch der zugehörige Zwischenanschlag 78 bzw. 78' lässt sich mit einer Klemmschraube 100 bzw. 100' in der gewählten Einstellung festklemmen.
Die beiden Zwischenanschläge 78 und 78' sowie gegebenenfalls weitere einstellbare und hydraulisch zwischen einer Ruhestellung und einer Betriebsstellung hin- und herbewegbare Zwischenanschläge, sind dazu vorgesehen, die Vor5
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wärtsbewegung des Schlittens 28 zu begrenzen. Zusätzlich ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel am Tragkörper 20 ein mechanisch verstellbarer Zwischenanschlag 102 angeordnet, mit dem sich die Rückzugsbewegung des Schlittens 28 begrenzen lässt, damit beispielsweise beim Zahnbrustschleifen mit Sicherheit verhindert werden kann, dass die Schleifscheibe 10 infolge einer zu grossen Rückzugsbewegung von der geschliffenen Zahnbrust weg gegen den Rük-ken des benachbarten Zahns stösst. Der Zwischenanschlag 102 ist an einem Stift 104 ausgebildet, der drei ringförmige Rastnuten 106 aufweist, von denen jeweils eine mit einem nicht dargestellten, am Tragkörper 20 federnd abgestützten Rastglied zusammenwirkt. Dadurch lässt sich der Stift 104 wahlweise in drei verschiedenen Stellungen festhalten, nämlich in der in Fig. 3 und 4 dargestellten Ruhestellung, in der er unwirksam ist, einer ersten Betriebsstellung, in der er mit einer am Klotz 70 ausgebildeten, zurückgesetzten Anschlagfläche 108 zusammenwirkt, und einer zweiten Betriebsstellung, in der er mit der in Fig. 3 Unken Stirnfläche des Klotzes 70 zusammenwirkt.
Die bisher im wesentlichen anhand der Fig. 1 bis 4 beschriebene VerStelleinrichtung weist eine elektro-hydrauli-sche Steuerung 110 auf, deren wichtigste Teile in Fig. 5 dargestellt sind. Dazu gehört ein erstes elektromagnetisch betätigbares Wegeventil 112, das durch Leitungen AI und B1 an die vordere Zylinderbohrung 62 bzw. die hintere Zylinderbohrung 64 angeschlossen ist und wahlweise eine dieser Zylinderbohrungen mit einer unter Druck stehenden Pumpenleitung P und die jeweils andere Zylinderbohrung mit einer drucklosen Tankleitung T verbindet. Ein zweites Wegeventil 114 ist durch Leitungen A2 und B2 an die Zylinderbohrung 82 bzw. 82' angeschlossen und verbindet wahlweise die eine oder andere dieser Zylinderbohrungen mit der Pumpenleitung P und die jeweils andere mit der Tankleitung T, oder verbindet beide Zylinderbohrungen 82 und 82' mit der Tankleitung T.
Zum Einstellen der beschriebenen Versteileinrichtung wird das Wegeventil 112 so geschaltet, dass es die Pumpenleitung P über die Leitung B1 mit der hinteren Zylinderboh-rung 64 verbindet. Infolgedessen fährt der hintere Kolben 68 aus, drückt gegen den Klotz 70 und verschiebt dadurch den Schlitten 28 nach rechts, bis der Klotz 70 mit seiner rechten Stirnfläche am vorderen Endanschlag 56 anliegt. Anschliessend wird durch Drehen am Handrad 48 die Schleifscheibe 10 soweit zugestellt, bis sie während eines Arbeitshubes des Tragkörpers 20 den Rücken 18 eines Nachschneidezahns berührt. Daraufhin wird das Wegeventil 112 umgesteuert, so dass Drucköl aus der Pumpenleitung P über die Leitung AI
in die vordere Zylinderbohrung 62 gelangt, wodurch der Schlitten 28 nach hinten, gemäss Fig. 5 nach links, verschoben wird, bis der Klotz 70 am hinteren Endanschlag 58 anliegt. Daraufhin wird das Wegeventil 114 so geschaltet, dass es die Pumpenleitung P über die Leitung A2 mit der Zylinderbohrung 82 verbindet, so dass der Zwischenanschlag 78 in seine Betriebsstellung ausfahrt, wobei er in die Aussparung 74 eindringt, ohne die Leiste 72 zu berühren.
Wenn nun das Wegeventil 112 wieder umgesteuert und dadurch der Schlitten 28 erneut nach vorne verschoben wird, kann der Schlitten den vorderen Endanschlag 56 nicht mehr erreichen, denn die Bewegung wird dadurch unterbrochen, dass die hintere Seitenfläche 76 gegen den Zwischenanschlag 78 stösst. Durch Verstellen des Drehknopfes 96 lässt sich nun der Schlitten 28 und somit auch die Schleifscheibe 10 so einstellen, dass deren vordere, in Fig. 5 rechte Stirnfläche den Rücken 14 eines Vorschneidezahns gerade berührt. Sodann wird durch erneutes Umsteuern des Wegeventils 112 der Schlitten 28 wieder gegen den hinteren Endanschlag 58 gefahren. Anschliessend wird das Wegeventil 114 so gesteuert, dass die Zylinderbohrung 82 drucklos wird und infolgedessen der Zwischenanschlag 78 von der zugehörigen Zugfeder 92 in seine Ruhestellung zurückgezogen wird, während der Zwischenanschlag 78' in seine Betriebsstellung gelangt.
Daraufhin wird das Wegeventil 112 wieder umgesteuert, so dass der Schlitten 28 erneut nach vorne verschoben wird, wobei er jedoch diesmal gegen den Zwischenanschlag 78' stösst. Dieser wird nun durch Verstellen des Drehknopfes 96' so eingestellt, dass die vordere Stirnfläche der Schleifscheibe 10 bei entsprechend geschwenktem Tragkörper 20 die eine oder andere Fase 16 eines Vorschneidezahns berührt. Schliesslich wird durch erneutes Umsteuern des Wegeventils 112 der Schlitten 28 wieder gegen den hinteren Endanschlag 58 gefahren oder gegen den mechanischen Zwischenanschlag 102, der zuvor in seine erste oder zweite Betriebsstellung gebracht worden ist, je nachdem, ob und in welchem Mass beengte Platzverhältnisse beim Schleifen eine Begrenzung der Rückzugsbewegung der Schleifscheibe 10 erforderlich machen.
Für den nun beginnenden automatischen Betriebsablauf werden die beiden Wegeventile 112 und 114 über ihre Elektromagneten derart von den hin- und hergehenden Bewegungen des Tragkörpers 20 längs seiner Führungsbahn 22 abhängig gemacht, dass periodisch nacheinander der Rük-ken 14 eines Vorschneidezahns, die beiden Fasen 16 desselben Vorschneidezahns und, nach einer Vorschubbewegung des Sägeblattes um eine Zahnteilung, der Rücken 18 des nächstfolgenden Nachschneidezahns geschliffen wird.
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5 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

  1. 663 560
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Versteileinrichtung für eine Schleifscheibe an einer Sä-genschärfmaschine mit
    — einem Tragkörper (20), der quer zur Achse (12) der Schleifscheibe taktweise hin- und herbewegbar ist,
    — einem Schlitten (28), der am Tragkörper (20) parallel zur Achse (12) der Schleifscheibe (10) geführt ist,
    — einem Lagerkörper (30), der am Schlitten (28), ebenfalls parallel zur Achse (12) der Schleifscheibe (10), zustellbar geführt ist,
    — einer Welle (36), die im Lagerkörper (30) gelagert ist und die Schleifscheibe (10) trägt,
    — einem Schlittenantrieb (62—68), mit dem der Schlitten (28) gegenüber dem Tragkörper (20) im Takt von dessen Bewegungen hin- und zurückbewegbar ist,
    — sowie einem vorderen und einem hinteren Endanschlag (56, 58) zum Begrenzen der Verstellung des Schlittens (28),
    dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellung des Schlittens (28) gegenüber dem Tragkörper (20) zwischen den beiden Endanschlägen (56, 58) durch mindestens einen Zwischenanschlag (78, 78') begrenzbar ist, der durch eine von den Bewegungen des Tragkörpers (20) abhängigen Steuerung (110) zwischen einer zurückgezogenen Stellung und einer Betriebsstellung hin- und herbewegbar ist.
  2. 2. Versteileinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr Zwischenanschläge (78,78') vorgesehen sind, von denen jeweils nur einer in seine Betriebsstellung bewegbar ist.
  3. 3. VerStelleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Zwischenanschlag (78, 78') exzentrisch in einer Büchse (84, 84') geführt ist, die im Tragkörper (20) quer zur Achse (12) der Schleifscheibe (10) dreheinstellbar gelagert ist.
  4. 4. Versteileinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. jeder Zwischenanschlag (78, 78') einen Kolben (80, 80') aufweist, mit dem die zugehörige Büchse (84, 84') als Fluidzylinder zusammenwirkt.
  5. 5. VerStelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu dem mindestens einen von der Steuerung (110) abhängigen Zwischenanschlag (78, 78') ein von Hand betätigbarer Zwischenanschlag (102) vorgesehen ist, mit dem sich die Rückbewegung des Schlittens (28) gegenüber dem Tragkörper (20) begrenzen lässt.
CH2070/84A 1983-05-10 1984-04-27 Verstelleinrichtung fuer eine schleifscheibe an einer saegenschaerfmaschine. CH663560A5 (de)

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