CH663877A5 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung von schwemmfutter aus geschrotetem ccm. - Google Patents

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CH663877A5
CH663877A5 CH3013/85A CH301385A CH663877A5 CH 663877 A5 CH663877 A5 CH 663877A5 CH 3013/85 A CH3013/85 A CH 3013/85A CH 301385 A CH301385 A CH 301385A CH 663877 A5 CH663877 A5 CH 663877A5
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ccm
water
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CH3013/85A
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Heinz-Gustav Aulbert
Hermann Johanning
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Engelbrecht & Lemmerbrock
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Description

BESCHREIBUNG
Es ist bekannt, aus Hochsilos eingelagertes, geschrotetes CCM (Corn-Cob-Mix) zu entnehmen und kontinuierlich zu Schwemmfutter zu bereiten. In vielen landwirtschaftlichen Betrieben stehen kostspielige Hochsilos mit den zugehörigen Vorrichtungen zur Zufuhr und zur Entnahme von CCM nicht zur Verfügung, sondern man begnügt sich mit sogenannten Fahrsilos, in denen das CCM durch Befahren luftarm zusammengepresst und von einer Folie schliesslich abgedeckt wird.
Um das CCM aus Fahrsilos zu Schwemmfutter zu bereiten, hat man bei einem Traktor mit Frontladerschaufel auf den Armen der Frontladerschaufel eine schwenkbare Fräse montiert, die das CCM aus dem Fahrsilo an der Stirnseite von oben nach unten fräsend abträgt und das CCM der Schaufel zuführt. Sodann musste der Schlepper mit der bela-denen Frontladerschaufel zu einem Mischer gefahren werden, in welchem das für eine Fütterung reichende CCM durch Wasserzusatz und Rühren zum Abpumpen in einen Schweinestall fliessfahig gemacht wurde.
Da im allgemeinen Schweine dreimal täglich gefüttert werden müssen, muss auch der Schlepper zu diesen Zeiten für die Bereitung von Schwemmfutter zur Verfügung stehen und fiel daher für andere landwirtschaftliche Arbeiten aus, was insbesondere in Zeiten mit starkem Arbeitsanfall zu erheblichen Störungen im Betriebsablauf führte.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, aus Fahrsilos mit eingelagertem, geschrotetem CCM unabhängig von Fahrzeugen, insbesondere von Schleppern, kontinuierlich Schwemmfutter herzustellen.
Dementsprechend bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren zur Herstellung eines Schwemmfutters aus geschrotetem CCM unter Entnahme des geschroteten CCM mittels einer Fräse aus einem Fahrsilo und zum Transport des CCM in einen mit Rührwerk versehenen Futterbottich und besteht darin, dass das CCM durch eine unabhängige, einen Eigenantrieb aufweisende Fräse kontinuierlich aus dem Fahrsilo entnommen und dann hinter der Fräse mit Wasser im erforderlichen Verhältnis vermischt fliessfahig gemacht wird und über Rohrleitungen mittels einer Pumpe in den Futterbottich gefördert wird, in dem das Mischen durchgeführt wird und die Mischungsmenge durch Anzeigegeräte festgelegt wird.
Zur Durchführung des Verfahrens können verschiedene Vorrichtungen zur Anwendung kommen. Nach einer Lösung ist die Vorrichtung für das von der Fräse abgetragene, geschrotete CCM ein zu einem Mischbehälter führender, mechanischer Förderer vorgesehen, und eine absperrbare Wasserleitung mündet in den Mischbehälter, der mit einem Füllstandsmelder für das einlaufende Wasser und einen Schwimmerschalter für die Begrenzung der Mischung versehen ist, und an dem Mischbehälter ist eine Pumpe mit Schwemmfutterleitung zu dem Futterbottich angeschlossen.
Man kann aber auch so vorgehen, dass ein Mischbehälter durch eine umschaltbare Pumpe wahlweise unter Vakuum oder Luftdruck setzbar ist, durch das Vakuum über eine absperrbare Wasserleitung messbar mit einer festen Wassermenge aus einem Wasservorratsbehälter oberhalb des Futterbottichs beschickbar ist, über eine zu öffnende Klappe mit messbarer CCM-Menge über einen an die Fräse angeschlossenen Förderer beschickbar und unter Schliessen der Klappe bei geschlossenem Ventil in der Wasserleitung der Inhalt des Mischbehälters über eine Leitung durch die auf Luftdruck umschaltbare Pumpe in den Futterbottich förderbar ist.
Diese letztere Vorrichtung kann man vereinfachen, indem so vorgegangen wird, dass hinter der Fräse ein Förderer aus dem Fahrsilo abgetragenes CCM in die Saugseite einer Hochdruckpumpe liefert, welches durch eine passende Wassermenge aus einem hoch oberhalb des Futterbottichs gele5
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genen, eine feste Wassermenge aufnehmenden Wasservorratsbehälter, der fest mit dem Wiegebehälter verbunden ist, pumpfähig gemacht wird, und dass die Druckseite der Hochdruckpumpe über eine Rohrleitung umschaltbar in den Futterbottich mündet, der mit einem die Aufnahmemenge begrenzenden Messgerät versehen ist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen erläutert, wobei gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
Nach dem Beispiel Figur 1 ist in einem üblichen Fahrsilo 1 geschrotetes CCM 2 eingelagert und wird von einer Folie 3 luftdicht abgedeckt. Zur kontinuierlichen Herstellung von Schwemmfutter wird das CCM aus dem Fahrsilo mittels einer unabhängigen Fräse 4 mit Eigenantrieb stirnseitig abgetragen und über eine Rinne 5 und einen Förderer, z.B. Schneckenförderer 6, einem Mischbehälter 7 mit Rührwerk zugeführt. Dieser Mischbehälter 7 kann auch wie im Beispiel der Fig. 2 fahrbar ausgebildet sein.
Dem Mischbehälter 7 wird zunächst aus einer Wasserleitung 8 direkt oder indirekt nach Figur la über einen Futterbottich 13 und eine frostfrei im Boden verlegte, mit einem Absperrventil 9 versehene Rohrleitung 10 Wasser bis zu einer bestimmten Menge zugeführt, die durch einen Füllstandsmesser 10a festgelegt ist, durch den das Ventil 9 geschlossen wird. Nun erfolgt die vorerwähnte Zufuhr von abgetragenem CCM in einer zur Wassermenge passenden Menge. Im Mischbehälter 7 wird durch einen Schwimmer die Fräse 4 bzw. die Zufuhr von CCM abgeschaltet. Das hergestellte Gemisch wird durch eine Pumpe 11 über eine frostfrei verlegte Rohrleitung 12 einem Futterbottich 13 mit Rührwerk zugeführt, dem auch weitere Futterkomponenten zugesetzt werden.
Nach Entleerung des Mischbehälters 7 wiederholen sich die Vorgänge, bis im Bottich 13 eine Futtermenge erreicht ist, die vorher festgelegt ist und durch Wiegung oder Füllstandsmesser bestimmt wird.
Nach dem Beispiel Figur 2 wird ein Mischbehälter 7 spezieller Ausbildung verwendet, dem eine bestimmte Wassermenge aus einem mit einer bestimmten Wassermenge gefüllten Vorratsbehälter 14 über eine Leitung 15 mit Absperrventil 16 und einem flexiblen Schlauch 17 bis zu einem durch ein Messgerät bestimmten Pegel zugeführt wird. Die Zufuhr des Wassers geschieht folgendermassen. An den luftdichten Mischbehälter 7 ist eine kombinierte Saug- und Druckpumpe 19 angeschlossen. Durch Saugbetrieb wird der Mischbehälter 7 unter gewünschten Unterdruck gesetzt. Es wird dann das Ventil 16'geöffnet, und dadurch wird durch den Unterdruck Wasser aus dem Vorratsbehälter 14 bis zum Messpunkt 18 in den Behälter 7 eingesaugt, die Pumpe 19 abgeschaltet und das Ventil 16 geschlossen. Durch die Messung wird die Fräse 4 mit Förderer 6 in Betrieb gesetzt und eine Verschlussklappe 20 geöffnet, über die das CCM im passenden Verhältnis zur Wassermenge in den Behälter 7 gefördert wird. Die gewünschte Mischungsmenge wird z. B. durch einen durch einen Schwimmer betätigten Schalter festgelegt. Der Schalter schaltet dann die Druckseite der Pumpe 19 an den Mischbehälter 7 und öffnet das Ventil 21 einer Rohrleitung 17, 22, über die das nun im Mischer 7 vorhandene, fliessend gemachte CCM durch den erzeugten Luftdruck oben in den Futterbottich 13 gefördert wird. Vor der Druckförderung wird die Zufuhr von CCM in den Behälter 7 abgeschaltet. Die Vorgänge wiederholen sich, bis die festgelegte Menge an CCM-Schwemmfutter im Futterbottich 13 erreicht ist. Dies kann z.B. durch einen einen Schalter betätigenden Schwimmer oder durch Wägung festgelegt werden. Restliches Wasser des Vorratsbehälters 14, welches zum Fliessendmachen des CCM nicht benötigt wurde, kann durch ein zu öffnendes Ventil 23 in den Futterbottich 13 ablaufen und dient dazu, im Bottich 13 die endgültige, richtige Mischung aus CCM und Wasser herzustellen.
Gegenüber der Ausführung nach Figur 2 kann eine Vereinfachung durch das Beispiel nach Figur 3 erreicht werden. Nach Figur 3 kommt der bisherige Mischbehälter 7 nach Figur 1 und 2 in Wegfall. Es wird hier jedoch eine Hochdruckpumpe 24 benötigt, deren Einlauf geschrotetes CCM aus dem Fahrsilo 1 mittels der Fräse und des Förderers 6 fallend zugeführt wird. Zusätzlich wird dem Einlauf der Hochdruckpumpe 24 nach Öffnen eines Ventiles 25 in einer Ablaufleitung 26 Wasser aus einem hoch, z.B. auf dem als Wiegebehälter ausgebildeten Futterbottich 13 angebrachten Wasservorratsbehälter 27 durch Schwerkraft oder Pumpe fliessend zugeführt, und zwar durch Einstellen des Ventiles 25 derart, dass die in die Pumpe 24 gelieferte CCM-Menge durch das Wasser fliessend wird und durch die Hochdruckpumpe 24 über die Rohrleitung 28 in den Futterbottich 13 gefördert werden kann. Etwaiges, im Vorratsbehälter 27 zurückbleibendes, für die Fliessförderung nicht benötigtes Wasser kann über einen zu öffnenden Stutzen 29 in den Bottich 13 ablaufen. Die Menge des fertigen Schwemmfutters im Futterbottich 13 ist festgelegt, dies kann durch Messgeräte angezeigt werden, die auch den Förderbetrieb abschalten.
Nach Herstellung der Schwemmfuttermenge können dieser Menge im Bottich 13 übliche Komponenten zugesetzt werden.
Durch die Erfindung ist eine mechanische Förderung von CCM vermieden, welches, abgesehen von der Entnahme von CCM aus dem Fahrsilo, fliessend gemacht durch Rohrleitungen strömt, die auf einfache Weise frostfrei im Boden verlegt werden können.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

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1. Verfahren zur Herstellung eines Schwemmfutters aus geschrotetem CCM (Corn-Cob-Mix) unter Entnahme des geschroteten CCM mittels einer Fräse aus einem Fahrsilo und zum Transport des CCM in einen mit Rührwerk versehenen Futterbottich, dadurch gekennzeichnet, dass das geschrotete CCM durch eine unabhängige, einen Eigenantrieb aufweisende Fräse (4) kontinuierlich aus dem Fahrsilo entnommen und dann hinter der Fräse mit Flüssigkeit im erforderlichen Verhältnis vermischt fliessfahig gemacht wird und über Rohrleitungen mittels einer Pumpe in den Futterbottich gefördert wird, in welchem die Mischungsmenge durch Anzeigegeräte festgelegt wird.
2. Vorrichtung für die Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für das von der Fräse (4) abgetragene, geschrotete CCM ein zu einem Mischbehälter (7) führender Förderer (6) vorgesehen ist und eine absperrbare Wasserleitung (10) in den Mischbehälter (7) mündet, der mit einem Füllstandsmelder (10a) für das einlaufende Wasser und einem Schwimmerschalter für die Begrenzung der Mischung versehen ist und dass an den Mischbehälter (7) eine Pumpe (11) mit Schwemmfutterleitung (12) zu dem Futterbottich (13) angeschlossen ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Mischbehälter (7) durch eine umschaltbare Pumpe (19) wahlweise unter Vakuum oder Druckluft setzbar ist, durch das Vakuum über eine absperrbare Wasserleitung (15,17) messbar mit einer festen Wassermenge aus einem Wasservorratsbehälter (14) oberhalb des Futterbottichs (13) beschickbar ist, über eine zu öffnende Klappe (20) mit messbarer CCM-Menge über einen an die Fräse (4) angeschlossenen Förderer (6) beschickbar und unter Schliessen der Klappe (20) bei geschlossenem Ventil (16) in der Wasserleitung (15) der Inhalt des Mischbehälters (7) über eine Leitung (22,17) bei geöffnetem Ventil (21) durch die auf Druckluft umschaltende Pumpe (19) in den Futterbottich (13) förderbar ist.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass hinter der Fräse (4) ein Förderer (6) aus dem Fahrsilo abgetragenes CCM in die Saugseite einer Hochdruckpumpe (24) liefert, welches durch eine passende Wassermenge aus einem hoch oberhalb des Futterbottichs (13) gelegenen, eine feste Wassermenge aufnehmenden Wasservorratsbehälter (27) pumpfahig gemacht wird und dass die Druckseite der Hochdruckpumpe (24) über eine Rohrleitung (28) in den Futterbottich (13) mündet, der mit einem die Aufnahmemenge begrenzenden Messgerät versehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der oberhalb des Futterbottichs (13) gelagerte Wasservorratsbehälter (14,27) mit der abgemessenen Flüssigkeitsmenge füllbar ist, die für einen vollständigen An-mischvorgang von CCM im Futterbottich (13) benötigt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass für die für die CCM-Förderung nicht benötigte Wassermenge ein in den Futterbottich (13) mündender, zu öffnender Abfluss (29) des Wasservorratsbe-hälters (14, 27) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischbehälter (7) mit Füllstandsmesser (18) für die Begrenzung der zuführbaren Wassermenge und mit einem Messgerät für die Bestimmung der Gesamtmenge an in den Behälter (7) zugeführtem CCM und Wasser versehen ist, durch welche Messgeräte aufeinanderfolgende Vorgänge nach Anspruch 3 gesteuert werden.
CH3013/85A 1984-07-12 1985-07-11 Verfahren und vorrichtung zur herstellung von schwemmfutter aus geschrotetem ccm. CH663877A5 (de)

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