CH663982A5 - Moebelschloss. - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B63/00—Locks or fastenings with special structural characteristics
- E05B63/04—Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings
- E05B63/042—Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings constructed symmetrically
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein Möbelschloss mit einem in einem Schlossgehäuse verschiebbaren Riegel und einem in zwei Einbaulagen am Schlossgehäuse montierbaren Zylinderschloss mit Sperrnase zur Betätigung des Schlossriegels. Beim Einbau von Möbelschlössern in Schranktüren, Laden oder dergleichen muss darauf geachtet werden, dass das Schloss der Schliessrichtung entspricht. Wird ein für eine rechts schliessende Schranktür vorgesehenes Möbelschloss in eine links schliessende Tür eingebaut, dann sind Schlüsselkanal und Sperrichtung verkehrt. Es müssen daher entweder jeweils zwei Schlosstypen vorrätig sein oder man greift auf Schlosskonstruktionen zurück, die zum Wechsel der Schliessrichtung umstellbar sind. Letztere sind nicht nur teuer, sondern weisen auch vielfach nicht die Stabilität auf, die bei Möbelschlössern verlangt wird. Darüber hinaus erfordert das Umstellen meist das Zerlegen des Schlosses, das einen entsprechenden Zeitaufwand und handwerkliches Geschick verlangt, so dass Hilfskräfte dafür nicht eingesetzt werden können.
Die Erfindung zielt darauf ab, die Nachteile bekannter Ausführung zu vermeiden und ein stabiles und dennoch leicht umstellbares Möbelschloss zu schaffen. Dies wird dadurch erreicht, dass der Riegelschaft symmetrisch zu seiner Längsmittelachse und randseitig je eine Ausnehmung für die Sperrnase des Zylinderschlosses aufweist, dass eine den Riegelschaft wenigstens teilweise abdeckende Schlossdecke symmetrisch zur vorgenannten Längsmittelachse und den Riegelschaft unmittelbar gegenüber liegend Öffnungen zum Durchtritt der Sperrnase des Zylinderschlosses aufweist, dass das Zylinderschloss auf einer Montageplatte befestigt ist, über deren der Schlossdecke zugewandten Ebene die Sperrnase des Zylinderschlosses hinausragt und dass zwischen Schlossdecke und Montageplatte form- und bzw. oder kraftschüssige Verbindungselemente zur gegenseitigen Befestigung in zwei Einbaulagen vorgesehen sind, bei welchen jeweils die Sperrnase durch eine der Öffnungen in der Schlossdecke durchgreift und in die darunter liegende Ausnehmung zur Betätigung des Riegelschaftes eingreift. Das Schlossgehäuse ist bezüglich des Riegels, der Zuhaltung und der Schlossdecke symmetrisch ausgebildet, so dass lediglich das auf einer zusätzlichen Montageplatte befestigte Zylinderschloss auf die Schlossdecke in der gewünschten Schliessrichtung aufgesetzt werden muss. Dabei ist es zweckmässig, wenn das Zylinderschloss auf der Montageplatte aussermittig aufgesetzt ist und die Montageplatte im Bereich des Zylinderschlosses hakenförmig aus der Plattenebene vorspringende Lappen aufweist, die bei Aufsetzen auf die Schlossdecke durch Ausschnitte derselben, an welche einseitig Schlitze anschliessen, hindurchgreifen und bei seitlichem Verschieben der Montageplatte in den Schlitzen festhalten. Die Montageplatte mit dem Zylinderschloss wird in der Art eines Bajonettverschlusses aufgesteckt und durch seitliches Verschieben arretiert. Zur endgültigen Lagefixierung ist es vorteilhaft, wenn bei aufgesetzter Montageplatte in der Längsmittelachse Bohrungen für eine oder mehrere Schrauben als Verbindungselemente zur Fixierung der Montageplatte auf der Schlossdecke vorgesehen sind.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt ein Schlossgehäuse in Ansicht, Fig. 2 in Draufsicht, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 eine Montageplatte mit Zylinderschloss in Seitenansicht, Fig. 5 eine Frontansicht zu Fig. 4, Fig. 6 das auf den Schlosskasten in einer Einbaulage montierte Zylinderschloss und Fig. 7 das Zusammenbauen bzw. Umstellen von Schlosskasten und Montageplatte im Schrägriss.
In einem Schlossgehäuse 1 sind Riegel mit anschliessenden Riegelschaft 2, gefederte Zuhaltungen (nicht dargestellt) und eine Schlossdecke 3 vorgesehen (Fig. 1). Riegel mit Riegelschaft 2 und Schlossdecke 3 sind bezüglich der Längsmittelachse 4 des Riegelschaftes 2 symmetrisch ausgebildet. Der Riegelschaft 2 (Fig. 3) weist somit zwei einander gegenüber liegende Ausnehmungen 5,6 auf, wobei in eine der Ausnehmungen je nach Einbaulage eine Sperrnase 7 (Fig. 4) eines Zylinderschlosses 8 zum Verschieben des Riegels eingreift. Die Schlossdecke 3 (Fig. 2) ist mit zwei Öffnungen 9,10 ausgestattet, wobei durch eine der Öffnungen, je nach Einbaulage die Sperrnase 7 des Zylinderschlosses 8 hindurch in eine der Ausnehmungen 5 oder 6 des. Riegelschaftes 2 greift.
Das Zylinderschloss 8 ist auf einer Montageplatte 11 befestigt. Die Platte 1 trägt zwei Bohrungen 12,13 und zwei hakenförmig gebogene Lappen 14, 15. Im Abstand der Lappen 14, 15 sind in der Schlossdecke 3 (Fig. 2) paarweise auf jeder Seite der Symmetrieachse 4 Ausschnitte 16,17 und 18, 19 angeordnet, an die jeweils Schlitze 20,21 und 22,23 anschliessen. Ferner ist in der Schlossdecke noch eine Bohrung 24 vorgesehen, die über einer Gewindebohrung 25 eines Führungszapfens 26 des Riegelschaftes 2 liegt.
Die Montageplatte 11 mit dem Zylinderschloss 8 (Fig. 5) kann nun auf die Schlossdecke 3 (Fig. 2) aufgesetzt werden, wobei die Sperrnase 7 durch die Öffnung 9 und die Lappen 14, 15 durch die Ausschnitte 16, 17 greifen. Die Platte 11 liegt eng an der Schlossdecke 3 an. Durch Verschieben der Platte
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11 nach links gelangen die Lappen 14,15 in die Schlitze 20, 21, so dass sie die Schlossdecke 3 hintergreifen. Die Bohrungen 12 und 24 fluchten, so dass eine Schraube 27 zur endgültigen Lagefixierung in das Gewinde 25 eingeschraubt werden kann. Die Endlage ist in Fig. 6 dargestellt.
Den Vorgang des Aufsetzens der Montageplatte 11 auf die Schlossdecke 3 und das seitliche Verschieben in die Befestigungsstellung zeigt Fig. 7.
Soll das Möbelschloss auf die andere Schliessrichtung umgestellt werden, dann wird der Schlosskasten, wie er in
Fig. 2 dargestellt ist, um 180° gedreht, so dass der Riegel nun nach reehts weist. Es liegen dann die Ausschnitte 18,19 oben. Wird die Montageplatte 11 in der Lage nach Fig. 5 aufgesetzt, dann greifen die Lappen 14,15 durch die Ausschnitte 18,19. 5 Bei Verschieben der Montageplatte 11 nach rechts gelangen die Lappen 14, 15 in die Schlitze 22, 23, und gleichzeitig fluchten die Bohrungen 13, 24, so dass die Befestigung mittels Schraube 27 vorgenommen werden kann. Damit ist der Vorgang des Umstellens auf die andere Schliessrichtung durchge-io führt.
G
1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Möbelschloss mit einem in einem Schliessgehäuse verschiebbaren Riegel und einem in zwei Einbaulagen am Schlossgehäuse montierbaren Zylinderschloss mit Sperrnase zur Betätigung des Schlossriegels, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegelschaft (2) symmetrisch zu seiner Längsmittelachse (4) und randseitig je eine Ausnehmung (5, 6) für die Sperrnase (7) des Zylinderschlosses (8) aufweist, dass eine den Riegelschaft (2) wenigstens teilweise abdeckende Schlossdecke (3) symmetrisch zur vorgenannten Längsmittelachse (4) und dem Riegelschaft (2) unmittelbar gegenüber liegend Öffnungen (9, 10) zum Durchtritt der Sperrnase (7) des Zylinderschlosses (8) aufweist, dass das Zylinderschloss (8) auf einer Montageplatte (11) befestigt ist, über deren der Schlossdecke (3) zugewandten Ebene die Sperrnase (7) des Zylinderschlosses (8) hinausragt, und dass zwischen Schlossdecke (3) und Montageplatte (11) form- und bzw. oder kraft-schüssige Verbindungselemente zur gegenseitigen Befestigung in zwei Einbaulagen vorgesehen sind, bei welchen jeweils die Sperrnase (7) durch eine der Öffnungen (9 oder 10) in der Schlossdecke (3) durchgreift und in die darunter liegende Ausnehmung (5 oder 6) zur Betätigung des Riegelschaftes (2) eingreift.
2. Möbelschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zylinderschloss (8) auf der Montageplatte (11) aussermittig aufgesetzt ist und die Montageplatte (11) im Bereich des Zylinderschlosses hakenförmig aus der Plattenebene vorspringende Lappen (14, 15) aufweist, die bei Aufsetzen auf die Schlossdecke (3) durch Ausschnitte (16, 17 oder 18, 19) derselben, an welche einseitig Schlitze (20, 21, 22,23) anschliessen, hindurchgreifen und bei seitlichem Verschieben der Montageplatte (11) in den Schlitzen (20, 21 oder 22, 23) festhalten.
3. Möbelschloss nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei aufgesetzter Montageplatte (11) in der Längsmittelachse
(4) Bohrungen (12,13) für eine oder mehrere Schrauben (27) als Verbindungselemente zur Fixierung der Montageplatte (11) auf der Schlossdecke (3) vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT117283A AT377313B (de) | 1983-04-01 | 1983-04-01 | Moebelschloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH663982A5 true CH663982A5 (de) | 1988-01-29 |
Family
ID=3508165
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH150184A CH663982A5 (de) | 1983-04-01 | 1984-03-26 | Moebelschloss. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT377313B (de) |
| CH (1) | CH663982A5 (de) |
| DE (1) | DE3410750A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5413391A (en) * | 1993-07-12 | 1995-05-09 | Hartwell Corporation | Self-closing latch |
Family Cites Families (5)
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|---|---|---|---|---|
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-
1983
- 1983-04-01 AT AT117283A patent/AT377313B/de not_active IP Right Cessation
-
1984
- 1984-03-23 DE DE19843410750 patent/DE3410750A1/de not_active Ceased
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3410750A1 (de) | 1984-10-04 |
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Legal Events
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