CH664244A5 - Verfahren zur behebung der instabilitaet eines schrittmotors und einrichtung zur verwirklichung dieses verfahrens. - Google Patents
Verfahren zur behebung der instabilitaet eines schrittmotors und einrichtung zur verwirklichung dieses verfahrens. Download PDFInfo
- Publication number
- CH664244A5 CH664244A5 CH5323/84A CH532384A CH664244A5 CH 664244 A5 CH664244 A5 CH 664244A5 CH 5323/84 A CH5323/84 A CH 5323/84A CH 532384 A CH532384 A CH 532384A CH 664244 A5 CH664244 A5 CH 664244A5
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- pass filter
- voltage
- output
- stepper motor
- input
- Prior art date
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 12
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 6
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 claims description 4
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 11
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 11
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 5
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 5
- 239000000523 sample Substances 0.000 description 5
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000004065 semiconductor Substances 0.000 description 2
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
- 230000000087 stabilizing effect Effects 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P8/00—Arrangements for controlling dynamo-electric motors rotating step by step
- H02P8/40—Special adaptations for controlling two or more stepping motors
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P8/00—Arrangements for controlling dynamo-electric motors rotating step by step
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P8/00—Arrangements for controlling dynamo-electric motors rotating step by step
- H02P8/32—Reducing overshoot or oscillation, e.g. damping
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P8/00—Arrangements for controlling dynamo-electric motors rotating step by step
- H02P8/34—Monitoring operation
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Stepping Motors (AREA)
Description
BESCHREIBUNG
Anwendungsgebiet und Zweck
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Behebung der Instabilität eines Schrittmotors gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und auf eine Einrichtung zur Verwirklichung dieses Verfahrens. Schrittmotoren werden z.B. verwendet in Druckern, Zeichengeräten, «floppy-driver», «harddisc-driver», usw.
Stand der Technik
Aus der US-PS 4 091 316 ist ein Verfahren und eine Einrichtung bekannt zur Vermeidung von Schwingungen und des Aussertrittfallens («loss of synchronism») von Schrittmotoren unter Verwendung eines Tachogenerators als Istwertgeber und einer Regelschaltung zur Regelung, d.h. Modulierung, der Phasenwinkel der Steuerimpulse der Schrittmotoren.
Aufgabe und Lösung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu finden und eine Einrichtung zu verwirklichen, die es gestatten:
— ein- oder mehrphasige Schrittmotoren, ohne Verwendung von Sonden, wie z.B. Hallsonden, Induktionsspulen, teure Ta-chogeneratoren, mechanische oder optische Sonden, und deren Ankopplung, stabil innerhalb ihrer parametrischen Resonanzbänder zu betreiben, wobei die Stabilisierung ohne Totzeit relativ schnell und lastunabhängig ist, d.h. ohne weiteres Laständerungen von eins zu hundert verträgt,
— korrekt in einem extrem grossen Geschwindigkeitsbereich von Null bis 35 000 Umdrehungen/Minute zu arbeiten,
— den Wirkungsgrad des Schrittmotors bei hoher Ausgangsleistung zu verbessern und so hohe mechanische Leistungen zu ermöglichen,
— unabhängig zu sein von der Art des verwendeten Se5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
3
664 244
quenzgebers, wie z.B. der Verwendung einer Konstantspannung-, Konstantstrom-, «Chopper»-, «Bilevel»- oder L/R-Steuerung,
— den Schrittmotor sowohl bei gleichförmigen als auch bei beschleunigten Bewegungen zu stabilisieren,
— einen Preis zu erzielen, der in einer vernünftigen Relation _ zum Preis des Schrittmotors liegt und
— zwei oder mehrere parallel geschaltete Schrittmotoren mit einer einzigen Stabilisierungseinrichtung zu betreiben.
Dadurch wird es ermöglicht oft kleinere, d.h. billigere Schrittmotoren zu verwenden und/oder diese in Anwendungsgebieten einzusetzen, in denen bis jetzt nur stabil der Einsatz von Gleichstrommotoren möglich war. Die Stabilisierungs-Einrichtung soll nach Möglichkeit so ausgebildet sein, dass sie als «Interface»-Schaltung zwischen in der Regel bereits vorhandenen Bauelementen der Steuereinrichtung eines Schrittmotors geschaltet werden kann, ohne dass dabei die Steuereinrichtung gross abgeändert werden muss.
Die genannte Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im Kennzeichen des Anspruchs 1 bzw. der Ansprüche 5 und 7 angegebenen Merkmale gelöst.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer ersten Variante der Einrichtung zur Behebung der Instabilität eines Schrittmotors,
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer zweiten Variante einer solchen Einrichtung,
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer dritten Variante einer solchen Einrichtung,
Fig. 4A bis 4D Kennlinien verschiedener Steuersignale des Schrittmotors in Funktion der Zeit bei Verwendung einer Phasenmodulation,
Fig. 5 Kennlinien des Drehmomentes und der mechanischen Leistung eines Schrittmotors in Funktion der Schrittgeschwindigkeit bei Vorhandensein und bei Nichtvorhandensein einer Stabilisierung,
Fig. 6 ein Blockschaltbild eines Steuerbaren Verzögerungsgliedes mit analogem Komparator und
Fig. 7 ein Blockschaltbild der Kombination eines steuerbaren Verzögerungsgliedes und eines Impulsformers mit synchroner Digitalschaltung.
Gleiche Bezugszahlen bezeichnen in allen Figuren der Zeichnung gleiche Teile.
Beschreibung
Die in den Fig.l bis 3 dargestellten Einrichtungen enthalten alle mindestens:
einen Schrittmotor 1, der von einer Gleichspannung U gespeist ist,
einen Sequenzgeber 2,
einen Mess widerstand 3,
ein Tiefpassfilter 4,
fakultativ einen Verstärker 5,
ein Hochpassfilter 6 und einen Taktgeber 7.
Alle nur fakultativ vorhandenen Bauteile sind in den Fig. 1 bis 3 gestrichelt dargestellt.
Der Schrittmotor 1 hat eine beliebige Anzahl Phasen. In der Zeichnung wurde jeweils die Anwesenheit eines vierphasigen Schrittmotors 1 angenommen. In diesem Fall besitzt der Sequenzgeber 2 vier mit dem Schrittmotor 1 verbundene Ausgänge, die z.B. «Open collector»-Ausgänge sind. Das heisst, der Ausgangs-Treiber des Sequenzgebers 2 besteht in diesem Fall aus vier Bipolartransistoren Tl, T2, T3 und T4, deren Kollektoren die vier Ausgänge des Sequenzgebers 2 bilden und deren Basisanschlüsse mit je einem der vier Ausgänge einer Sequenzsteuerschaltung 8 verbunden sind, dessen Eingang seinerseits den Eingang des Sequenzgebers 2 bildet. Die Emitter der vier Bipolartransistoren Tl, T2, T3 und T4 sind z.B. innerhalb des Sequenzgebers 2 miteinander verbunden. Derartige Sequenzgeber sind an sich bekannt und handelsüblich erhältlich.
Der nicht mit dem Schrittmotor 1 verbundene Pol der Gleichspannung U liegt, nicht dargestellt, z.B. an Masse. In diesem Fall liegt auch ein erster Pol des Messwiderstandes 3 an Masse.
Es sind in allen Einrichtungen, die in den Fig. 1 bis 3 dargestellt sind, einpolig miteinander verbunden:
— die Emitter der Bipolartransistoren Tl, T2, T3 und T4 mit dem zweiten Pol des Messwiderstandes 3 und mit dem Eingang des Tiefpassfilters 4,
— der Ausgang des Tiefpassfilters 4 mit dem Eingang des Verstärkers 5 oder, falls dieser nicht vorhanden ist, mit dem Eingang des Hochpassfilters 6 und
— der Ausgang des Verstärkers 5, falls vorhanden, mit dem Eingang des Hochpassfilters 6.
In der in der Fig. 1 dargestellten Variante sind ausserdem noch einpolig miteinander verbunden:
— der Ausgang des Hochpassfilters 6 mit dem Spannungs-Steuereingang des Taktgebers 7 und
— der Ausgang des Taktgebers 7 mit dem Eingang des Sequenzgebers 2.
In der in der Fig. 2 dargestellten Variante sind zusätzlich vorhanden:
— ein steuerbares Verzögerungsglied 9 und
— fakultativ ein Impulsformer 10,
wobei einpolig miteinander verbunden sind:
— der Ausgang des Hochpassfilters 6 mit einem Steuereingang des Verzögerungsgliedes 9,
— der Ausgang des Taktgebers 7 mit dem Eingang des Verzögerungsgliedes 9,
— der Ausgang des Verzögerungsgliedes 9 mit dem Eingang des Impulsformers 10 oder, falls dieser nicht vorhanden ist, mit dem Eingang des Sequenzgebers 2 und
— der Ausgang des Impulsformers 10, falls vorhanden, mit dem Eingang des Sequenzgebers 2.
In der in der Fig. 3 dargestellten Variante ist zusätzlich zu der in der Fig. 2 dargestellten Variante noch ein Frequenz/ Spannungs-Wandler 11 vorhanden, wobei zusätzlich miteinander verbunden sind:
— der Ausgang des Taktgebers 7 mit dem Eingang des Frequenz/Spannungs-Wandlers 11 und
— der Ausgang des Frequenz/Spannungs-Wandlers 11 mit einem weiteren Steuereingang des Verzögerungsgliedes 9.
Der in den Varianten 2 und 3 (siehe Fig. 2 und Fig. 3) benötigte Taktgenerator 7 ist ein einfacher Rechteckgenerator, z.B. ein astabiler Multivibrator, während der in der Variante 1 (siehe Fig. 1) verwendete Taktgenerator 7 ein spannungsgesteuerter Rechteckgenerator sein muss, z.B. ein mittels eines «Timers» vom Typ LM 556 aufgebauter astabiler Multivibrator. Der Timer vom Typ LM 556 ist z.B. bei der Firma National Semiconductor Corporation, 2900 Semiconductor Drive, Santa Clara, California 95051 erhältlich und in deren «Linear Databook» 1978 sowie deren «Linear Applications Handbook» 1978 beschrieben.
Die Hoch- und Tiefpassfilter 4 und 6 sind z.B. bekannte L-förmige RC-Glieder, wobei beim Hochpassfilter 6 ein Kondensator im Längszweig und ein Widerstand im Querzweig angeordnet sind, während beim Tiefpassfilter 4 umgekehrt der Kondensator im Querzweig und der Widerstand im Längszweig.an-geordnet sind. Im einfachsten Fäll besteht das Hochpassfilter 6 nur aus einem Kondensator, wobei ein Pol dieses Kondensators den Eingang und der andere Pol dieses Kondensators den Ausgang des Hochpassfilters 6 bildet. Bei Nichtvorhandensein des Verstärkers 5 kann das Hochpassfilter 6 mit dem in Kaskade s
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
664 244
4
geschalteten Tiefpassfilter 4 kombiniert werden und ein einziges Bandpass-Filter bilden.
Das steuerbare Verzögerungsglied 9 (siehe Fig. 2 und Fig. 3) ist z.B. ein monostabiler Multivibrator, der mit einem «Timer» vom Typ LM 556 aufgebaut ist. Es kann jedoch auch, wie in den Fig. 6 oder 7 dargestellt, aufgebaut sein. Der Impulsformer 10, der z.B. ein bekannter und handelsüblicher mit negativgehenden Flanken gesteuerter monostabiler Multivibrator ist,
wird nur benötigt, wenn der Sequenzgeber 2 impulsgesteuert ist. Ist er dagegen flankengesteuert oder wird die in der Fig. 7 dargestellte Schaltung verwendet, dann kann der Impulsformer 10 weggelassen werden. Der Frequenz/Spannungs-Wandler 11 (siehe Fig. 3) kann z.B. mit Hilfe eines «Timer» vom Typ LM 122 der Firma National Semiconductur aufgebaut werden, der ebenfalls in den bereits angegebenen Literaturstellen beschrieben ist.
Die Fig. 4A stellt die Kennlinie des Wechselspannungsanteils des Mittelwertes des Summenstromes aller Phasenströme eines Schrittmotors 1 in Funktion der Zeit t dar. Der Einfachheit halber wurde ihr Verlauf in der Fig. 4A als sinusförmig angenommen.
Die Fig. 4B stellt die Kennlinie des Ausgangssignals des Taktgebers 7 in Funktion der Zeit t dar. Sie besteht aus einer Reihenfolge rechteckförmiger Impulse der Dauer t und der Periode T = 1/f, wobei f die Taktfrequenz bezeichnet. T ist z.B. gleich 1 ms.
Die Fig. 4C stellt die Kennlinie des Ausgangssignals des Verzögerungsgliedes 9 in Funktion der Zeit t dar. Sie besteht aus einer Reihenfolge rechteckförmiger impulsdauermodulierter Impulse der Periode T. Ti ist die Verzögerungszeit des Verzögerungsgliedes 9, wenn der Wechselspannungsanteil des Mittelwertes des Summenstromes der Phasenströme, d.h. die Modulation, Null ist.
Die Fig. 4D stellt die Kennlinie des Ausgangssignals des Impulsformers 10 in Funktion der Zeit t dar. Sie besteht aus einer Reihenfolge rechteckförmiger Impulse der Dauer xi, deren positivgehende Flanken zeitlich mit den negativgehenden Flanken der in der Fig. 4C dargestellten Impulse übereinstimmt.
Vorteilhafterweise wird der Wert der Verzögerungszeit Ti des Verzögerungsgliedes 9 bei der Modulation Null, d.h. beim Nullwert des Fehlerkorrektursignals am Ausgang des in den Fig. 2 und 3 dargestellten Hochpassfilters 6, so gewählt, dass die in der Fig. 4D dargestellten Impulse bzw. die negativgehenden Flanken der in der Fig. 4C dargestellten Impulse zeitlich annähernd in der Mitte zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen des in der Fig. 4B dargestellten Ausgangssignals des Taktgebers 7 liegen, d.h. dass Ti—T/2 gewählt wird. Die Impulsdauer t und die Impulsdauer ti sind dabei bedeutend kleiner als die Verzögerungszeit Ti zu wählen.
In der Fig. 5 sind vier Kennlinien Mo, Mi, Po und Pi in Funktion der Schrittgeschwindigkeit v des Schrittmotors 1 dargestellt. Die Kennlinie Mo stellt das Drehmoment eines Schrittmotors 1 ohne Stabilisierung, Mi dieses Drehmoment bei Vorhandensein einer Stabilisierung, Po die mechanische Leistung des Schrittmotors 1 ohne Stabilisierung und Pi diese Leistung bei Vorhandensein einer Stabilisierung dar.
Die Drehmoment-Kennlinie Mo besitzt z.B. einen Drehmoment-Zusammenbruch bei annähernd 1000 Schritt/Sekunde, und die Leistungs-Kennlinie Po einen Maximalwert unterhalb 1000 Schritt/Sekunde, der bedeutend kleiner ist als der Maximalwert der Leistungs-Kennlinie Pj, der oberhalb 1000 Schritt/ Sekunde liegt. Die Drehmoment-Kennlinie Mi sinkt kontinuierlich, ohne Einbruch, mit steigender Schrittgeschwindigkeit v.
Das in der Fig. 6 dargestellte steuerbare Verzögerungsglied 9 besteht aus einem Sägezahngenerator 12 und einem analogen Komparator 13, desses Minus-Eingang den Steuereingang und dessen Ausgang den Ausgang des Verzögerungsgliedes 9 bildet. Der Ausgang des Sägezahngenerators 12 ist mit dem Plus-Eingang des Komparators 13 verbunden und sein Eingang bildet den Eingang des Verzögerungsgliedes 9.
Die in der Fig. 7 dargestellte Kombination 9; 10 eines Verzögerungsgliedes und eines Impulsformers besteht aus einem hochfrequenten Taktgeber 14, einem Zähler 15, einem Analog/ Digital-Wandler 16 und einem Decodierer 17, dessen Ausgang den Ausgang der Kombination 9; 10 bildet. Der vom Hochpassfilter 6 gemäss Fig. 2 oder Fig. 3 angesteuerte Steuereingang des Verzögerungsgliedes 9 ist gleich dem Steuereingang der Kombination 9; 10 und wird durch den Analogeingang des Analog/ Digital-Wandlers 16 gebildet, dessen Digitalausgang mit Hilfe einer Bus-Verbindung mit dem «Parallel In»-Eingang des Zählers 15 verbunden ist. Der Ausgang des hochfrequenten Taktgebers 14 ist auf den Takteingang des Zählers 15 geführt, dessen «Load»-Ladeeingang den Eingang der Kombination 9; 10 bildet, der gemäss Fig. 2 oder Fig. 3 vom Taktgeber angesteuert ist. Der «Parallel Out»-Ausgang des Zählers 15 ist über eine weitere Bus-Verbindung mit dem Eingang des Decodierers 17 verbunden, der z.B. aus einem «Nand»-Gatter besteht, das so-viele Eingänge besitzt, wie der Binärzähler 15 Parallelausgänge hat. Der Zähler 15 kann ein Binär- oder ein Dekadenzähler sein.
Funktionsbeschreibung
Bei Schrittmotoren treten im Bereich hoher Geschwindigkeiten in bestimmten Frequenzbereichen abrupte Drehmomentsverluste auf. Der Schrittmotor kann aussertritt fallen und stehen bleiben. Dieses Verhalten kann durch parametrische Resonanzen des Schrittmotors erklärt werden, da der Rotor des Schrittmotors zusätzlich zu seiner konstanten Winkelgeschwindigkeit Oszillationen ausführt, deren Amplituden in diesen kritischen Frequenzbereichen stark anwachsen und so stark werden können, dass der Schrittmotor seinen Synchronismus verliert und stehen bleibt.
Der Schrittmotor ist durch sein Drehmoment gekennzeichnet. Bei Nichtvorhandensein einer Stabilisierung besitzt seine Drehmoment-Kennlinie innerhalb des Frequenzbereichs von Null bis 20 kHz theoretisch mehrere Einbrüche, in der Praxis mindestens jedoch einen Einbruch, der z.B. annähernd bei 1000 Schritt/Sekunde liegt, wie in der Fig. 5, Kennlinie Mo, dargestellt ist (sogenanntes «Pull out»-Gebiet). Dies führt dazu, dass der Schrittmotor bei Nichtvorhandensein einer Stabilisierung nur bei niedriger Geschwindigkeit, z.B. unterhalb 1000 Schritt/ Sekunde, betrieben werden kann, in einem Geschwindigkeitsbereich also, in dem seine mechanische Leistung gemäss Kennlinie Po der Fig. 5 relativ niedrig und sein Wirkungsgrad schlecht ist.
Lösungsvorschläge zur Stabilisierung des Schrittmotors, die Sonden und Ankopplungen benötigen, sind in der Regel aus Preis- und/oder Platzgründen nicht brauchbar. Ein Tachogenerator z.B. kostet einVielfaches des Preises eines kostengünstigeren Schrittmotors, z.B. eines «tin can»-Schrittmotors. Für platzraubende Ankopplungen ist ausserdem in der Regel kein Platz vorhanden. Bei der erfindungsgemässen Einrichtung wird der Schrittmotor selber als Sonde benutzt zur Ermittlung des Istwertes und damit zur Ermittlung des Fehlerkorrektursignals einer Regelschaltung. Bei dieser Regelung wird nicht wie im angegebenen Stand der Technik die Abweichung der Geschwindigkeit von einer Sollgeschwindigkeit als Fehlerkorrektursignal, sondern die Oszillationen des Lastwinkels um den nominalen Lastwinkel als Fehlerkorrektursignal verwendet. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass die Stabilisierung des Schrittmotors lastunabhängig ist.
Im stabilen Betrieb des Schrittmotors und bei gegebener Last ist die Hüllkurve seines Phasenstromes und damit auch dessen Mittelwert annähernd konstant. Im unstabilen Bereich dagegen treten Oszillationen der Hüllkurve und damit; auch des Mittelwertes des Phasenstromes auf, die ein Mass sind für die. Oszillationen des Lastwinkels um den nominellen Wert.
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
5
664 244
In allen drei in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Varianten wird die Instabilität eines Schrittmotors: 1 behoben mit Hilfe eines Rückkopplungssignals, das einen Winkelparameter der Steuerimpulse des Schrittmotors 1 moduliert, indem fortlaufend mit Hilfe des Messwiderstandes 3 der algebraische Summenstrom von Phasenströmen des Schrittmotors 1 ermittelt und in eine proportionale Spannung umgewandelt wird, deren Mittelwert dann anschliessend mit Hilfe des Tiefpassfilters 4 erzeugt wird. Da die einzelnen Phasenströme des Schrittmotors 1 annähernd zeitlich nacheinander auftreten, ist die am Messwiderstand 3 auftretende Spannung annähernd proportional dem gerade augenblicklich fliessenden Phasenstrom des Schrittmotors 1 und die Schwankungen des mit Hilfe des Tiefpassfilters 4 ermittelten Mittelwertes ein Mass für die Oszillationen des Lastwinkels des Schrittmotors 1. Die Schwankungen dieses Mittelwertes, die eine Frequenz von 0 bis 400 Hz besitzen können, sind unabhängig vom Mittelwert und damit auch unabhängig vom nominellen Lastwinkel. Ein Vorteil der Verwendung der Schwankungen dieses Mittelwertes als Fehlerkorrektursignal liegt darin, dass es kurz bevor der Schrittmotor 1 seinen kritischen Punkt erreicht, d.h. bevor der Schrittmotor 1 seinen Synchronismus verliert, seinen Maximalwert besitzt, da der Lastwinkel in diesem Augenblick maximal ist. Dies im Gegensatz zum Stand der Technik, wo der Geschwindigkeits-Istwert in diesem Augenblick am kleinsten, nämlich annähernd Null ist.
Der Wert des Ausgangssignals des Tiefpassfilters 4 hängt bei allen drei Varianten vom Wert des Messwiderstandes 3 und vom Wert der Phasenströme ab. Er ist in der Regel 100- bis lOOOmal kleiner als die Gleichspannung U, die den Schrittmotor
1 speist. Genügt der Wert der Ausgangsspannung des Tiefpassfilters 4 nicht, um die nachfolgende Regelschaltung zu betreiben, so wird einVerstärker 5 zwischen dem Tiefpassfilter 4 und dem Hochpassfilter 6 geschaltet. Der Verstärker 5 ist ein Wechselspannungsverstärker und verstärkt den Wechselspannungsanteil, d.h. die Schwankungen des Mittelwertes bzw. in den Varianten 2 und 3, die Schwankungen eines phasenverschobenen Mittelwertes, bevor diese Schwankungen die Steuerimpulse des Schrittmotors 1 modulieren.
Das nachfolgende Hochpassfilter 6 eliminiert bei Nichtvorhandensein des Verstärkers 5 die Gleichspannungskomponente des Mittelwertes und bei Vorhandensein des Verstärkers 5 dessen Ausgangs-«Offset»-Spannung, so dass auf jeden Fall nur die eventuell verstärkten Schwankungen des Mittelwertes ermittelt werden und anschliessend den Spannungs-Steuereingang des Taktgebers 7 (siehe Fig. 1) bzw. den Steuereingang des Verzögerungsgliedes 9 (siehe Fig. 2 und Fig. 3) erreichen und so die Steuerimpulse des Schrittmotors 1 winkelmodulieren.
Bei der in der Fig. 1 dargestellten ersten Variante ist der modulierte Winkelparameter die Frequenz der Steuerimpulse. Der Wechselspannungsanteil des eventuell verstärkten Mittelwertes verändert bei dieser Variante fortlaufend die Frequenz des durch den Taktgeber 7 erzeugten Rechtecksignals 5, so dass der nachfolgende Sequenzgeber 2 mit frequenzmodulierten Rechteckimpulsen gespeist wird. Das Tiefpassfilter 4 und das Hochpassfilter 6 erzeugen an sich eine kleine Phasenverschiebung des Wechselspannungsanteils des Mittelwertes. In der Variante 1 werden diese beiden Filter jedoch auf eine an sich bekannte Weise so dimensioniert, dass die von ihnen verursachten Phasenverschiebungen möglichst klein sind, so dass der Wechselspannungsanteil des Mittelwertes ohne zusätzliche Phasenverschiebung die vom Taktgeber 7 und anschliessend vom Sequenzgeber 2 erzeugten Steuerimpulse frequenzmoduliert. Kurz bevor der Schrittmotor 1 seinen kritischen Punkt erreicht, ist die Wirkung der Frequenzmodulation auf die im Sequenzgeber
2 erzeugten Steuerimpulse des Schrittmotors 1 am grössten, so dass die Korrekturwirkung der Regelung ebenfalls maximal ist und demnach das Aussertrittfallen des Schrittmotors 1 regeltechnisch am stärksten entgegengewirkt wird.
Bei den in den Fig. 2 und 3 dargestellten Varianten 2 und 3 ist der modulierte Winkelparameter die Phase der Steuerimpulse. In diesen Varianten werden die vom Sequenzgeber 2 erzeugten Steuerimpulse des Schrittmotors 1 phasenmoduliert. Da bekanntlich eine Frequenz proportional dem d(p/dt ist, wobei (p eine Phase darstelt, und die Derivierte bekanntlich eine Phasendrehung von 90° verursacht, muss der gemäss Fig. 1 erzeugte Mittelwert bei Verwendung einer Phasenmodulation, d.h. in den Varianten 2 und 3, noch zusätzlich um 90° phasenverschoben werden, bevor seine Schwankungen die Steuerimpulse des Schrittmotors 1 phasenmodulieren. Dies geschieht auf einfache und elegante Weise, indem die durch das Tiefpassfilter 4 verursachte Phasenverschiebung durch eine an sich bekannte Dimensionierung des Tiefpassfilters 4 nicht möglichst klein, sondern möglichst gleich 90° eingestellt wird. Das Fehlerkorrektursignal am Ausgang des Hochpassfilters 6 hat dann die für die Phasenmodulation benötigte korrekte Phasenlage. Das Fehlerkorrektursignal verstellt die durch das Verzögerungsglied 9 erzeugten Verzögerungszeiten (siehe Fig. 4C), d.h. die Impulsdauer seines monostabilen Multivibrators, so dass z.B. alle positivgehenden Flanken der durch den Taktgeber 7 erzeugten Rechteckimpulse (siehe Fig. 4B) phasenmoduliert verzögert als negativgehende Flanken am Ausgang des Verzögerungsgliedes 9 erscheinen (siehe Fig. 4C). Ist der nachfolgende Sequenzgeber 2 nur flankengesteuert, so kann das Ausgangssignal des Verzögerungsgliedes 9 den Sequenzgeber 2 direkt steuern. Andernfalls müssen die negativgehenden Flanken der Ausgangsimpulse des Verzögerungsgliedes 9 noch mit Hilfe des Impulsformers 10 aufbereitet und in Impulse umgewandelt werden, bevor sie dem nachfolgenden Sequenzgeber 2 zugeführt werden. Der Impulsformer 10 ordnet dabei jeder negativgehenden Flanke seines Eingangssignals einen Impuls konstanter Dauer xi zu (siehe Fig. 4D).
Um eine maximale Aussteuerbarkeit in positiver und negativer Phasenrichtung zu erzielen, wird die Verzögerungszeit Ti des Verzögerungsgliedes 9 so gewählt, dass bei einem Fehlerkorrektursignal Null am Ausgang des Hochpassfilters 6 die steuernden, z.B. negativgehenden Flanken am Ausgang des Verzögerungsgliedes 9 zeitlich annähernd in der Mitte zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ausgangsimpulsen des Taktgebers 7 liegen. Um dies bei variablen Steuerfrequenzen des Schrittmotors 1, d.h. bei variablen Frequenzen des Taktgebers 7, immer automatisch zu erreichen, wird der Mittelwert der Verzögerungszeit des Verzögerungsgliedes 9, d.h. die Verzögerungszeit Ti beim Wert Null des Fehlerkorrektursignals, in der Variante 3 (siehe Fig. 3) mit Hilfe des Ausgangssignals des Frequenz/ Spannungs-Wandlers 11 auf eine zeitlich annähernd mittlere Lage zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ausgangsimpulsen des Taktgebers 7 eingestellt. Das Ausgangssignal des Frequenz/ Spannungs-Wandlers 11 ist proportional der Frequenz des Ausgangssignals des Taktgebers 7 und damit umgekehrt proportional zu dessen Periode T, d.h. der Distanz zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ausgangsimpulsen des Taktgebers 7 (siehe Fig. 4B).
Die in den Fig. 2 und 3 dargestellten beiden Varianten 2 und 3 haben den Vorteil, dass der Taktgeber 7 nicht spannungsgesteuert sein muss. Ein nichtspannungsgesteuerter Taktgeber 7 sowie ein Sequenzgeber 2 und ein Messwiderstand 3 sind in der Regel bereits bei den Verwendern von Schrittmotoren vorhanden, so dass in diesem Fall die Verwendung einer der beiden Varianten 2 oder 3 den Vorteil hat, dass nur eine «Interface»-Schaltung 18 zwischen dem bereits vorhandenen Taktgeber 7 und der ebenfalls bereits vorhandenen Kombination 2; 3 des Sequenzgebers 2 und des Messwiderstandes 3 geschoben werden muss, um die Instabilität im Betrieb des Schrittmotors 1 zu beheben. Diese «Interface»-Schaltung 18 besteht im Fall der Variante 2 (siehe Fig. 2) aus dem Tiefpassfilter 4, fakultativ dem Verstärker 5, dem Hochpassfilter 6, dem Verzögerungsglied 9 und fakultativ dem Impulsformer 10. Im Fall der Variante 3
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
664 244
6
(siehe Fig. 3) käme noch zusätzüch der Frequenz/Spannungs-Wandler 11 dazu.
Das in der Fig. 6 dargestellte Verzögerungsglied 9 funktioniert folgendermassen: Der Sägezahngenerator 12 wandelt die rechteckförmigen Ausgangsimpulse des Taktgebers 7 um in Sägezahnimpulse, die jedesmal, wenn ihr Wert den am Steuereingang des Verzögerungsgliedes 9 anstehenden Wert des Fehlerkorrektursignals erreicht hat, den analogen Komparator 13 zum Kippen bringen. Die Dauer der so am Ausgang des Kompara-tors 13 erscheinenden rechteckförmigen Impulse ist so proportional dem Fehlerkorrektursignal und damit durch diesen genau so impulsdauermoduliert wie dies beim steuerbaren monostabilen Multivibrator der Fall ist.
Im Analog/Digital-Wandler 16 der in der Fig. 7 dargestellten Schaltung 9; 10 wird das analoge, vom Hochpassfilter 6 gelieferte Fehlerkorrektursignal in einen Digitalwert umgewandelt und dieser durch jeden Ausgangsimpuls des Taktgebers 7, der am Eingang der Schaltung 9; 10 erscheint, in den Zähler 15 geladen. Der Zähler 15 zählt dann von diesem Digitalwert ausge-5 hend rückwärts die Ausgangsimpulse des hochfrequenten Taktgebers 14. Sobald der Zählwert den Wert Null erreicht, erscheint am Ausgang des den Decodierer 17 bildenden «Nand»-Gatters für die Dauer eines Ausgangsimpulses des hochfrequenten Taktgebers 14 ein kurzer Impuls, dessen zeitliche Lage pro-10 portional dem im Zähler 15 geladenen Digitalwert und damit proportional dem Fehlerkorrektursignal ist. Die Ausgangsimpulse der Schaltung 9; 10 sind somit durch das Fehlerkorrektursignal phasenmoduliert. Ein Impulsformer 10 wird in diesem Fall nicht benötigt, da aufbereitete Impulse durch die Schaltung 15 9; 10 automatisch mit erzeugt werden.
v
3 Blätter Zeichnungen
Claims (21)
1. Verfahren zur Behebung der Instabilität eines Schrittmotors mit Hilfe eines Rückkopplungssignals, das einen Winkelparameter der Steuerimpulse des Schrittmotors moduliert, dadurch gekennzeichnet, dass der Summenstrom von Phasenströmen des Schrittmotors (1) ermittelt und in eine Spannung umgewandelt wird, dass der Mittelwert dieser Spannung erzeugt wird und dass die Schwankungen dieses Mittelwertes anschliessend die Steuerimpulse des Schrittmotors (1) winkelmodulieren.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkelparameter der Steuerimpulse die Frequenz dieser Steuerimpulse ist.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren nach Anspruch 1 mit der Phase der Steuerimpulse als Winkelparameter, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelwert der Spannung um 90° phasenverschoben wird bevor seine Schwankungen die Steuerimpulse des Schrittmotors (1) phasenmodulieren.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Mittelwert bzw. der phasenverschobene Mittelwert verstärkt wird bevor seine Schwankungen die Steuerimpulse des Schrittmotors (1) modulieren.
5. Einrichtung zur Verwirklichung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Widerstand (3) enthält zur Ermittlung des Summenstromes von Phasenströmen und zu dessen Umwandlung in eine Spannung, dass sie ein Tiefpassfilter (4) besitzt zur Erzeugung des Mittelwertes dieser Spannung, dass sie ein Hochpassfilter (6) besitzt zur Ermittlung der Schwankungen dieses Mittelwertes, dass sie einen spannungsgesteuerten Taktgeber (7) besitzt, dessen Spannungs-Steuereingang mit dem Ausgang des Hochpassfilters (6) verbunden ist und dass der Ausgang des spannungsgesteuerten Taktgebers (7) auf den Eingang eines den Schrittmotor (1) steuernden Sequenzgebers (2) geführt ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der spannungsgesteuerte Taktgeber (7) mit Hilfe eines «Timer» aufgebaut ist.
7. Einrichtung zur Verwirklichung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Widerstand (3) enthält zur Ermittlung des Summenstromes von Phasenströmen und zu dessen Umwandlung in eine Spannung, dass sie ein Tiefpassfilter (4) besitzt zur Erzeugung des Mittelwertes dieser Spannung und zur 90°-Phasenverschiebung dieses Mittelwertes, dass sie ein Hochpassfilter (6) besitzt zur Ermittlung der Schwankungen dieses Mittelwertes, dass sie ein steuerbares Verzögerungsglied (9) besitzt, dessen Eingang mit dem Ausgang eines Taktgebers (7) und dessen Steuereingang mit dem Ausgang des Hochpassfilters (6) verbunden sind, und dass der Ausgang des steuerbaren Verzögerungsgliedes (9) auf den Eingang eines den Schrittmotor (1) steuernden Sequenzgebers (2) geführt ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausgang des steuerbaren Verzögerungsgliedes (9) über einen Impulsformer (10) auf den Eingang des den Schrittmotor (1) steuernden Sequenzgebers (2) geführt ist.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulsformer (10) ein monostabiler Multivibrator ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Taktgeber (7) ein astabiler Multivibrator ist.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich ein Frequenz/Spannungs-Wandler (11) vorhanden ist, dessen Eingang mit dem Ausgang des Taktgebers (7) und dessen Ausgang mit einem weiteren Steuereingang des steuerbaren Verzögerungsgliedes (9) verbunden ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Frequenz/Spannungs-Wandler (11) mit Hilfe eines «Timer» aufgebaut ist.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das steuerbare Verzögerungsglied (9) mit Hilfe eines «Timer» aufgebaut ist.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das steuerbare Verzögerungsglied (9) aus einem Sägezahngenerator (12) und einem Komparator (13) besteht.
15. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die aus dem steuerbaren Verzöge-rungsglied (9) und dem Impulsformer (10) bestehende Kombination (9; 10) aus einem hochfrequenten Taktgeber (14), einem Zähler (15), einem Analog/Digital-Wandler (16) und einem Decodierer (17) besteht.
16. Einrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Decodierer (17) aus einem «Nand»-Gatter besteht.
17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Tiefpassfilter (4) und dem Hochpassfilter (6) ein Verstärker (5) zwischengeschaltet ist.
18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Tiefpassfilter (4) ein RC-Glied ist.
19. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochpassfilter (6) ein RC-Glied ist.
20. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Hochpassfilter (6) ein Kondensator ist.
21. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Tiefpassfilter (4) und das Hochpassfilter (6) zusammen ein Bandpassfilter bilden.
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH5323/84A CH664244A5 (de) | 1984-11-06 | 1984-11-06 | Verfahren zur behebung der instabilitaet eines schrittmotors und einrichtung zur verwirklichung dieses verfahrens. |
| DE3444220A DE3444220C2 (de) | 1984-11-06 | 1984-12-04 | |
| US06/706,501 US4673855A (en) | 1984-11-06 | 1985-02-28 | Restraining the instability of a stepper motor |
| JP60243057A JPS61116999A (ja) | 1984-11-06 | 1985-10-31 | ステッピングモータの駆動装置 |
| IT22699/85A IT1185488B (it) | 1984-11-06 | 1985-10-31 | Procedimento per eliminare l'instabilita' di un motore a passi e dispositivo per realizzare detto procedimento |
| GB08527127A GB2166609B (en) | 1984-11-06 | 1985-11-04 | Method of eliminating instability of a stepping motor and apparatus for carrying out the method |
| SE8505189A SE464055B (sv) | 1984-11-06 | 1985-11-04 | Kopplingsanordning foer stabilisering av stegmotorer |
| FR8516382A FR2572868B1 (fr) | 1984-11-06 | 1985-11-05 | Procede et dispositif pour eliminer l'instabilite d'un moteur pas a pas |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH5323/84A CH664244A5 (de) | 1984-11-06 | 1984-11-06 | Verfahren zur behebung der instabilitaet eines schrittmotors und einrichtung zur verwirklichung dieses verfahrens. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH664244A5 true CH664244A5 (de) | 1988-02-15 |
Family
ID=4291654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH5323/84A CH664244A5 (de) | 1984-11-06 | 1984-11-06 | Verfahren zur behebung der instabilitaet eines schrittmotors und einrichtung zur verwirklichung dieses verfahrens. |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4673855A (de) |
| JP (1) | JPS61116999A (de) |
| CH (1) | CH664244A5 (de) |
| DE (1) | DE3444220C2 (de) |
| FR (1) | FR2572868B1 (de) |
| GB (1) | GB2166609B (de) |
| IT (1) | IT1185488B (de) |
| SE (1) | SE464055B (de) |
Families Citing this family (12)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| USRE35124E (en) * | 1974-06-24 | 1995-12-19 | General Electric Company | Control system, electronically commutated motor system, draft inducer apparatus and method |
| US5075608A (en) * | 1974-06-24 | 1991-12-24 | Erdman David M | Control system, electronically commutated motor system, draft inducer apparatus and method |
| CH670343A5 (de) * | 1986-08-20 | 1989-05-31 | Saia Ag | |
| JP2589544B2 (ja) * | 1988-05-25 | 1997-03-12 | 富士通株式会社 | 像形成装置 |
| EP0402220B1 (de) * | 1989-06-07 | 1995-03-01 | Valeo Thermique Habitacle | Verfahren und Vorrichtung zur Regelung eines Schrittmotors |
| US5059883A (en) * | 1989-06-29 | 1991-10-22 | Kabushiki Kaisha Toshiba | Method and apparatus for driving stepping motor |
| JPH07322693A (ja) * | 1994-05-24 | 1995-12-08 | Canon Inc | ステッピングモータ駆動装置およびステッピングモータ駆動手段を用いた記録装置 |
| DE19628585C2 (de) * | 1996-07-16 | 2001-12-20 | Danfoss As | Verfahren zum Kommutieren eines bürstenlosen Motors und Speiseschaltung für einen bürstenlosen Motor |
| US6100662A (en) * | 1999-06-30 | 2000-08-08 | Warner Electric Technology, Inc. | Step motor stabilization control |
| FR2873514B1 (fr) * | 2004-07-20 | 2006-11-17 | Virax Sa | Actionneur portatif lineaire et procede de limitation de l'effort maximal d'un moteur d'un tel actionneur |
| RU2708073C1 (ru) * | 2019-01-24 | 2019-12-04 | Акционерное общество "Корпорация "Московский институт теплотехники" (АО "Корпорация "МИТ") | Способ стабилизации уровня тока в обмотке двухфазного биполярного шагового двигателя в полношаговом режиме и драйвер для его осуществления |
| RU2737662C1 (ru) * | 2020-06-15 | 2020-12-02 | Акционерное общество "Корпорация "Московский институт теплотехники" (АО "Корпорация "МИТ") | Способ стабилизации уровня тока в обмотке двухобмоточного шагового двигателя, работающего в полношаговом режиме, и драйвер для его осуществления |
Family Cites Families (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE117776C (de) * | ||||
| US4074179A (en) * | 1975-06-16 | 1978-02-14 | Warner Electric Brake & Clutch Company | Position detection methods and apparatus for stepping motors |
| US4091316A (en) * | 1975-09-30 | 1978-05-23 | The Computervision Corporation | Method and apparatus for damping stepper motors |
| US4119901A (en) * | 1975-10-03 | 1978-10-10 | The Superior Electric Company | Pulse to step motor stabilizing circuit |
| NL7601844A (nl) * | 1976-02-24 | 1977-08-26 | Philips Nv | Stappenmotor met bekrachtigingsschakeling. |
| JPS5597198A (en) * | 1979-01-16 | 1980-07-24 | Ishikawajima Harima Heavy Ind Co Ltd | Load level detecting method and its circuit for stepping motor |
| US4330751A (en) * | 1979-12-03 | 1982-05-18 | Norlin Industries, Inc. | Programmable frequency and duty cycle tone signal generator |
| US4319174A (en) * | 1980-03-31 | 1982-03-09 | International Business Machines Corporation | Stepper motor drive system |
| GB2081035A (en) * | 1980-07-25 | 1982-02-10 | Computer Instrumentation Ltd | Electrical Stepping Motor Circuitry |
| US4455520A (en) * | 1981-05-29 | 1984-06-19 | Compumotor Corporation | Method and means for stable operation of a synchronous motor |
| IT1138799B (it) * | 1981-06-23 | 1986-09-17 | Honeywell Inf Systems | Circuito di pilotaggio di un motore passo a passo |
| US4446412A (en) * | 1981-11-09 | 1984-05-01 | Computervision Corporation | Method and apparatus for controlling stepper motors |
| DE3210354C2 (de) * | 1982-03-20 | 1985-07-18 | Arthur Pfeiffer Vakuumtechnik Wetzlar Gmbh, 6334 Asslar | Antrieb für Turbomolekularpumpen |
| US4540928A (en) * | 1984-03-19 | 1985-09-10 | Bodine Electric Company | Closed loop resonance compensation circuit for stepper motors |
-
1984
- 1984-11-06 CH CH5323/84A patent/CH664244A5/de not_active IP Right Cessation
- 1984-12-04 DE DE3444220A patent/DE3444220C2/de not_active Expired
-
1985
- 1985-02-28 US US06/706,501 patent/US4673855A/en not_active Expired - Fee Related
- 1985-10-31 IT IT22699/85A patent/IT1185488B/it active
- 1985-10-31 JP JP60243057A patent/JPS61116999A/ja active Granted
- 1985-11-04 GB GB08527127A patent/GB2166609B/en not_active Expired
- 1985-11-04 SE SE8505189A patent/SE464055B/sv not_active IP Right Cessation
- 1985-11-05 FR FR8516382A patent/FR2572868B1/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2166609B (en) | 1988-08-10 |
| SE8505189D0 (sv) | 1985-11-04 |
| US4673855A (en) | 1987-06-16 |
| DE3444220C2 (de) | 1989-03-16 |
| SE464055B (sv) | 1991-02-25 |
| JPS61116999A (ja) | 1986-06-04 |
| IT8522699A0 (it) | 1985-10-31 |
| SE8505189L (sv) | 1986-06-18 |
| FR2572868A1 (fr) | 1986-05-09 |
| GB2166609A (en) | 1986-05-08 |
| FR2572868B1 (fr) | 1988-12-30 |
| JPH0231598B2 (de) | 1990-07-13 |
| IT1185488B (it) | 1987-11-12 |
| GB8527127D0 (en) | 1985-12-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3637026C2 (de) | ||
| DE2755343C2 (de) | Drehzahlregelanordnung | |
| DE2912171A1 (de) | Abgestimmte geschaltete speisespannungsschaltung | |
| CH664244A5 (de) | Verfahren zur behebung der instabilitaet eines schrittmotors und einrichtung zur verwirklichung dieses verfahrens. | |
| DE2226074A1 (de) | Steuervorrichtung, um einen Elektromotor auf einer erforderlichen Drehzahl zu halten | |
| DE1924233C3 (de) | Vorrichtung zur Drehzahlregelung eines rotierenden Elementes | |
| DE3231259C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Drehzahlüberwachung | |
| DE3109305C2 (de) | Schaltungsanordnung zur Drehzahlsteuerung eines Elektromotors | |
| DE1947792A1 (de) | Vier-Quadranten-Impulsbreiten-Multiplikator | |
| DE1927266A1 (de) | Impulsfrequenz-Analog-Umsetzer | |
| DE2838489C2 (de) | Frequenz/Spannungs-Wandler | |
| DE2243299A1 (de) | Impuls-drehzahl-wandler zur umwandlung einer variablen impulsfrequenz in eine dieser frequenz proportionale drehgeschwindigkeit einer achse | |
| DE3150396C2 (de) | Steuerungsverfahren zum Abbremsen eines Drehstommotors | |
| DE2509343C3 (de) | Einrichtung zur Regelung der Drehzahl von umlaufenden Maschinen | |
| DE3720748C2 (de) | ||
| DE2814768A1 (de) | Geschwindigkeitssteuereinrichtung fuer einen gleichstrommotor | |
| DE2643949C3 (de) | Schaltungsanordnung zum impulsmäßigen Übertragen von analogen Spannungswerten beider Polaritäten | |
| DE2064067A1 (de) | Steuerschaltung für eine Blockierschutzvorrichtung | |
| DE2913838C2 (de) | Schaltungsanordnung zum Konstanthalten der Drehzahl eines Gleichstrom-Kommutatormotors | |
| DE3442220A1 (de) | ||
| DE3042927C2 (de) | Anordnung zur Verbesserung des Wirkungsgrades eines Dreiphasendrehstromasynchronmotors | |
| DE2220838A1 (de) | Frequenzabhaengiger mehrphasiger Impulsgenerator | |
| DE1563926A1 (de) | Elektronische Steuerkreise zur Steuerung eines Elektromotors | |
| DE2501961A1 (de) | Schaltung zum konstanthalten der drehzahl eines gleichstrommotors | |
| EP0193212B1 (de) | Verfahren zum Verarbeiten eines als eine Frequenz vorliegenden Messwertes |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
| PL | Patent ceased |