CH664931A5 - Aufhaengbarer schriftgutbehaelter zur aufbewahrung von unterlagen. - Google Patents

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CH664931A5
CH664931A5 CH2978/84A CH297884A CH664931A5 CH 664931 A5 CH664931 A5 CH 664931A5 CH 2978/84 A CH2978/84 A CH 2978/84A CH 297884 A CH297884 A CH 297884A CH 664931 A5 CH664931 A5 CH 664931A5
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Albert G Ermanski
Bernard T Cournoyer
David M Wright
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Wright Line Inc
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Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft einen aufhängbaren Schriftgutbehälter zur Aufbewahrung von Unterlagen, der insbesondere zum ordnungsge-30 mässen und systematischen Ablegen von Programmierunterlagen verschiedener Grösse geeignet ist und in Ablagesystemen mit waagerechten Schienen verwendbar ist.
Ablagesysteme mit waagerechten Schienen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Ein derartiges System ist das sogenannte Mit-35 telhaken-Ablagesystem, welches in seiner einfachsten Ausführung eine einzelne, waagerechte Stützstange oder Schiene aufweist, an der geeignete Ablagevorrichtungen abnehmbar angeordnet sind, wobei die Ablagevorrichtungen Haken aufweisen und derart ausgebildet sind, dass sie abzulegende Unterlagen aufnehmen können. 40 Derartige Ablagesysteme sind vor allem bei der Ablage von grossformatigen Schriftstücken, wie z. B. Computerausdrucken, Programmablaufplänen, Programmlisten und dergleichen, die hier allgemein als Programmierunterlagen bezeichnet werden, weit verbreitet.
45 Hierzu verwendbare Ablagevorrichtungen umfassen Loseblatthalter, wie sie beispielsweise in den US-Patentschriften 3 865 445, 3 980 360 und 4 056 296 vorgeschlagen wurden. Derartige Loseblatt-halter können gelochtes Büromaterial sicher aufnehmen, und zwar auf eine Art, die den Mehrstiftordnern oder Ringbüchern vergleich-50 bar ist.
Eine weitere Ablagevorrichtung ist der aus der US-PS 4 327 952 bekannte Schriftgutaufbewahrungsbehälter, welcher kastenförmig aufgebaut ist, um Bücher, Unterlagen, Kassetten, Platten und dergleichen aufzunehmen und das Ablegen dieser Gegenstände in einem 55 Hängeablagesystem zu ermöglichen.
Programmierunterlagen können grossformatig sein, was bei der Ablage dieser Unterlagen mit Nachteilen verbunden sein kann. Würden z. B. solche Unterlagen mit Hilfe eines der oben beschriebenen Loseblatthalter in einem Aktenschrank abgelegt, wäre die 60 Anzahl der Ordnerreihen, welche in dem Schrank untergebracht werden könnten, begrenzt. Ausserdem kann die Art der Programmierarbeit ein solches Abheften nicht wünschenswert erscheinen lassen. Statt dessen wäre es von Vorteil, für derartige Unterlagen einen Behälter bereitzustellen, der zum Aufhängen in einem solchen 65 Ablagesystem geeignet und speziell dafür ausgebildet ist, so dass die Programmierunterlagen lose gefaltet und bequem in dem Behälter untergebracht werden können. Auf diese Weise könnten die Programmierunterlagen dem Behälter entnommen werden, und zwar
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auch dann, wenn sie sich im Inneren des Ordners befinden, ohne dass komplizierte Vorrichtungen betätigt werden müssten, die deswegen vorgesehen sind, um dem Programmierer oder anderen Personen den Zugriff zu den Unterlagen zu ermöglichen. Dies würde auch eine Erhöhung der Reihenzahl (oder eine Verringerung der Höhe zwischen den waagerechten Schienen) innerhalb eines Aktenschrankes oder eines anderen waagerechten Schienenablagesystems ermöglichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen aufhängbaren Schriftgutbehälter zur Aufbewahrung von insbesondere Programmierunterlagen oder dergleichen zu schaffen, der eine grosse Vielfalt solcher Unterlagen aufnehmen kann und der in einem waagerechten Schienenablagesystem aufgehängt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichnungsteil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist es, dass damit ein Schriftgutbehälter geschaffen wird, der nicht nur die Unterbringung der Programmierunterlagen zur Aufbewahrung im Inneren erleichtert, sondern auch die einfache Herausnahme der Unterlagen ohne umständliche Haltevorrichtungen ermöglicht.
Ein weiterer Vorteil ist es, dass der erfindungsgemässe Hänge-schriftgutbehälter derart ausgebildet ist, dass er grossformatige Unterlagen in einem abgeschlossenen Gehäuse mit verringerter Höhe aufnimmt.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemässen Hängeschriftgutbehälters,
Figur 2 eine Seitenansicht von rechts des Schriftgutbehälters, Figur 3 eine Vorderansicht des Schriftgutbehälters in geschlossener Stellung,
Figur 4 eine Ansicht von hinten des Schriftgutbehälters in geschlossener Stellung,
Figur 5 eine Detail-Ansicht eines Gelenks des Schriftgutbehälters,
Figur 6 eine Schnittansicht längs der Linie VI-VI in Figur 4, welche das Behälterschnappschloss zeigt,
Figur 7 eine Schnittansicht längs der Linie VII-VII in Figur 1, welche die Wandkantenführung zeigt,
Figuren 8, 9 und 10 Ansichten einer Kennzeichnungshalterung des Schriftgutbehälters sowie
Figuren 11, 12 und 13 Ansichten des Unterlagenhalters des Schriftgutbehälters.
Figur 1 zeigt einen erfindungsgemässen Hängeschriftgutbehälter 10, welcher zur Aufbewahrung von Programmierunterlagen und dergleichen in einer waagerechten Schienenablageeinheit ausgebildet ist (nicht dargestellt). Der Schriftgutbehälter umfasst eine Vorderwand 12 von im wesentlichen ebener Form, einen Boden 14 von im wesentlichen ebener Form, eine Rückwand 16 von im wesentlichen ebener Form, welche an den Boden angrenzt und senkrecht mit diesem verbunden ist, eine Deckwand 18, welche an die Rückwand 16 angrenzt, mit dieser senkrecht verbunden und im Abstand zum Boden 14 angeordnet ist, sowie eine erste und eine zweite Seitenwand 20 und 22 von im wesentlichen ebener Form, welche im Abstand parallel zueinander und senkrecht zum Boden 14 und zur Rückwand 16 angeordnet sind. Die Seitenwände 20 und 22 sind derart angeordnet, dass sie sich zwischen wenigstens zwei der Teile Boden 14, Rückwand 16, Vorderwand 12 und Deckwand 18 erstrek-ken, so dass damit ein Aufbewahrungsraum umschlossen wird. Die erste Seitenwand 20 ist durch eine Gelenkverbindung mit einem und einschnappbar mit einem weiteren der Teile Boden 14, Rückwand 16, Vorderwand 12 und Deckwand 18 verbunden, so dass sie zwischen einer Öffnungs- und einer Schliessstellung hin- und herbewegbar ist, wobei in der Öffnungsstellung der Aufbewahrungsraum zugänglich ist.
Gemäss der Erfindung umfasst der Behälter 10 weiterhin eine Aufhängeeinrichtung 26 zum Aufhängen des Behälters 10 an einer Hängestange (nicht gezeigt) in einer waagerechten Schienenablageeinheit. Die Aufhängeeinrichtung 26 weist einen Haken 28 auf, welcher zum Aufnehmen der darunter angeordneten waagerechten Schiene ausgebildet und angepasst ist. Der Haken 28 ist an der Deckwand 18 und an der Seitenwand 22 angeordnet. Die Seitenwand 20 kann entweder eine Aussparung aufweisen, so dass sie die Wirkung des Hakens 28 nicht stört, oder die Aufhängeeinrichtung 26 kann ausserdem einen Haken 30 aufweisen, der mit dem Haken 28 fluchtet, wenn die erste Seitenwand geschlossen ist.
Ausserdem umfasst der Schriftgutbehälter 10 Wandkantenführungen 32, 33 und 34, welche an der ersten Seitenwand 20 angeordnet sind und so ausgebildet, angepasst und angeordnet sind, dass sie eine Kante 35 der Deckwand 18 bzw. eine Kante 36 der Rückwand 16 bzw. eine Kante 37 des Bodens 14 aufnehmen können. In ähnlicher Weise umfasst die Vorderwand 12 Kantenführungen 46 und 47, welche derart ausgebildet, angepasst und angeordnet sind, dass sie eine Kante 48 der Deckwand bzw. eine Kante 49 des Bodens 14 aufnehmen.
Zusätzlich umfasst der geschlossene Behälter 10 Einrichtungen 40 (hiervon sind zwei gezeichnet) zum Einrasten der ersten Seitenwand 20 in der Rückwand 16, wenn die erste Seitenwand geschlossen ist.
In vorteilhafter Weise umfasst der geschlossene Behälter 10 gemäss der Erfindung ein Gelenk 42, welches die erste Seitenwand 20 mit der Vorderwand 12 schwenkbar verbindet, sowie ein zweites Gelenk 44, welches die Vorderwand 12 mit der zweiten Seitenwand 22 schwenkbar verbindet. Vorzugsweise sind die Gelenke 42 und 44 als «Aktivgelenke» ausgebildet, so dass der erfindungsgemässe Schriftgutbehälter 10 in der Integralbauweise einstückig gestaltet sein kann. Vorzugsweise ist er aus einem Polymerwerkstoff hergestellt, welcher für das Spritzgussverfahren geeignet ist.
Die Haken 28 und 30 sind ähnlich aufgebaut, so dass die nachstehende Beschreibung für das Hakenprofil 30 das Hakenprofil 28 verständlich werden lässt. Wie am besten aus Figur 2 ersichtlich ist, weist der Haken 30 einen wulstförmigen Abschnitt 50 auf, welcher mit der Deckwand 18 durch eine Verlängerung 54 verbunden ist, die sich im Abstand parallel zu einem tieferen Abschnitt 52 der Deckwand 18 erstreckt. Dabei entsteht unter der Verlängerung 54 eine konkave Hinterschneidung 56. Dadurch kann die waagerechte Schiene zwischen dem wulstförmigen Abschnitt 50 und dem tieferen Abschnitt 52 hindurchgeschoben werden, wobei sie anschliessend in die konkave Hinterschneidung 56 eingreift. Demzufolge kann der Behälter 10 mittels des Hakens 30 aufgehängt werden. Um diesen Aufhängevorgang zu erleichtern, umfasst die Oberkante 52 einen geneigten Abschnitt 58, welcher für die Hängestange als Führungsrampe dient. Der geneigte Abschnitt 58 ist in einem wesentlichen Abstand (vorzugsweise wenigstens dem zweifachen Querschnittsdurchmesser der waagerechten Schiene) von dem wulstförmigen Abschnitt 50 angeordnet, so dass das Einschieben der Schiene darunter weiter erleichtert wird.
Figur 3 zeigt die Lage eines Kennzeichnungshalters 60, dessen verschiedene Gestaltungsmerkmale unter Heranziehung der Figuren 2, 8, 9 und 10 der Zeichnung zu entnehmen sind. Der Kennzeichnungshalter ist auf der äusseren Stirnfläche 62 der Vorderwand 12 des geschlossenen Behälters ausgebildet. Unter weiterer Bezugnahme auf Figur 10 ist ersichtlich, dass der Kennzeichnungshalter 60 eine durchsichtige, im wesentlichen ebene Platte 64 mit Vorsprüngen 65 aufweist, welche in Aufnahmeausnehmungen 66, 68 anordenbar sind, die in der Vorderwand 12 ausgebildet sind. Zwischen der Platte 64 und der Fläche 62 ist ein Kennzeichnungsschild 70 anordenbar, welches zur Identifizierung des geschlossenen Behälters 10 für Registraturzwecke dient, z. B. durch Farbkodierung oder durch alphabetische oder numerische Kennzeichnung. Wie aus Figur 8 ersichtlich ist, umfasst die Platte 64 eine Ausnehmung 72 und, wie aus Figur 2 ersichtlich ist, weiterhin einen geneigten Abschnitt 73, welche ein vereinfachtes Herausnehmen der Platte 64 aus dem Behälter 10 ermöglichen, so dass das Kennzeichnungsschild 70 geändert werden kann.
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Aus Figur 4 ist ersichtlich, dass die Einrastvorrichtungen 40 zwei Einrastköpfe 80 umfassen, welche im Abstand längs der Kante der ersten Seitenwand 20 in unmittelbarer Nähe der Rückwand 16 angeordnet sind.
In Figur 6 ist deutlich gezeigt, dass die Einrastvorrichtung 40 einen Einrastkopf 80 umfasst, welcher derart ausgebildet ist, dass er mit einer Schnappeinrichtung in Form einer konkaven Ausnehmung 82 zusammenpasst, welche in der Rückwand 16 angeordnet ist. Vorzugsweise umfasst der Einrastkopf 80 einen entfernt liegenden Abschnitt 84, welcher senkrecht mit der ersten Seitenwand 20 durch ein Verbindungsglied 86 verbunden ist, welches als vorkragende Feder wirkt. Der entfernt liegende Abschnitt 84 ist im wesentlichen wulst-förmig ausgebildet. Um das Ausklinken zu erleichtern, weist der Einrastkopf 80 Sägezahneinschnitte, Stufen oder Strukturen auf, die Einrichtungen 88 bilden, mittels welcher die Griffigkeit zum manuellen Einrasten und Ausklinken erhöht wird. Eine Aussparung in Form einer Nut 90 erleichtert das Biegen des Kopfes 80 gegenüber der ersten Seitenwand 20. In vorteilhafter Weise ist der Einrastkopf 80 in der Einraststellung, d. h. wenn der entfernt liegende Abschnitt 84 in der Ausnehmung 82 aufgenommen ist, zum dauerhaften Einrasten vorgespannt, wobei die Vorspannung manuell überwunden werden muss, um ein Ausklinken zu ermöglichen. Dies wird durch Biegen des Einrastkopfes 80 gegenüber der ersten Seitenwand 20 erreicht.
Figur 5 zeigt eine genaue Darstellung des bevorzugten Gelenkaufbaus 42 in Draufsicht. Das Gelenk 44 ist vorzugsweise ähnlich aufgebaut. Das Gelenk 42 besteht zusammen mit seiner umgebenden Struktur aus einem Stück und besitzt ein schmales Band 100 mit einer Stärke, die dort ein leichtes manuelles Biegen und somit eine Schwenkbewegung ermöglicht. Die Vorderwand 12 ist über das schmale Band 100 mit der ersten Seitenwand 20 verbunden. In vorteilhafter Weise können die Vorderwand 12, das schmale Band 100 und die erste Seitenwand 20 zusammen als ein Stück hergestellt werden, so dass keine weiteren Bauelemente oder gesonderten Gelenke benötigt werden, damit die erste Seitenwand 20 zwischen ihrer Öffnungs- und Schliessstellung hin- und herbewegt werden kann.
Eine typische Bauart der Wandkantenführungen 32 bis 34 und 46 und 47 ist in Figur 7 gezeigt, welche die Kantenführung 32 im Querschnitt zeigt. Zwischen einem äusseren Steg 110 und einem inneren Steg 112 ist senkrecht zu der ersten Seitenwand 20 eine Nut 109 angeordnet und derart bemessen, dass sie die zugeordnete Kante 35 aufnehmen kann. Die Wandkantenführungen 32 bis 34 und 46 und 47 sind so ausgebildet, dass ein sicheres und zuverlässiges Schliessen des Behälters 10 und eine Steifigkeit im Aufbau mit der ersten Seiten wand 20 und der Vorderwand 12 gewährleistet ist.
Die Programmierunterlagen, die in einem solchen Behälter aufbewahrt werden sollen, erfordern ausreichende Behälterabmessungen, damit sie in gefaltetem Zustand leicht untergebracht werden können. Es wurde jedoch festgestellt, dass bei Verwendung des bisher beschriebenen Behälters 10 die Programmierunterlagen beim Schliessen der ersten Seitenwand, bei deren Einrasten oder bei der Aufnahme der zugeordneten Kanten in die Wandkantenführungen stören können. Dies kann nicht nur die Funktionsweise des Behälters beeinträchtigen und einen unschönen Anblick bieten, sondern es kann auch zu einem Zerknittern oder Zerreissen der Programmierunterlagen führen. Deshalb sieht die vorliegende Erfindung die Verwendung von einer Einrichtung 120 zum Halten der Programmierunterlagen im Behälter 10 vor, ungeachtet der Stellung der ersten Seitenwand 20.
Die Halteeinrichtung 120 ist vorzugsweise in Form einer Nebenoder Teilwand ausgebildet, die am Boden 14 angebracht werden kann. Wie aus Figur 1 ersichtlich ist, umfasst die Halteeinrichtung 120 einen ersten Abschnitt 122 von im wesentlichen ebener Form, welcher sich im Abstand parallel zu der zweiten Seitenwand 22 erstreckt, und einen zweiten Abschnitt 124, welcher unmittelbar mit dem ersten Abschnitt 122 verbunden ist und senkrecht zu diesem verläuft. Wie zusätzlich aus den Figuren 11 bis 13 ersichtlich ist, weist die Halteeinrichtung 120 weiterhin eine Vielzahl von Verbindungshaken 126 auf, die mit Spielpassung in Öffnungen 132 passen, welche ähnliche Querschnittsabmessungen und Gestalt haben und innerhalb des Bodens 14 ausgebildet sind (vgl. Figur 13). Die Verbindungshaken 126 weisen je eine Nase 128 auf, die sich parallel zum Boden 14 erstreckt und die mit dem ersten Abschnitt 122 oder dem zweiten Abschnitt 124 durch ein Verbindungsglied 130 verbunden ist, welches sich senkrecht hierzu erstreckt. In vorteilhafter Weise können die Nasen 128 und die Verbindungsglieder 130 durch eine der Öffnungen 132 im Boden 14 aufgenommen werden. Nachdem die Halteeinrichtung 120 am Boden 14 angebracht ist, wird der Boden 14 zwischen den Nasen 128 und dem zweiten Abschnitt 124 eingespannt. Weiterhin sind die Verbindungshaken 126 paarweise längs des Bodens der Halteeinrichtung derart angeordnet, dass im wesentlichen gegenüberliegende Verbindungsglieder 130 vorgesehen sind, die wirkungsvoll einen Abschnitt des Bodens 14 dazwischen festhalten.
Obwohl der Halter 120 während seines Einsatzes normalerweise nicht aus dem Behälter 10 entfernt zu werden braucht, kann dies doch wünschenswert sein. Deshalb können einige der Öffnungen 132 so ausgebildet sein, dass sie eine Breite aufweisen, die es erlaubt,
dass der zugeordnete Verbindungshaken mit Spielpassung dadurch eingesetzt wird, dass er längs des Verbindungsgliedes 130 gebogen wird, welches dabei als eine vorkragende Feder wirkt, die vorgespannt ist, so dass sie sich gegen den Boden 14 in Richtung desjenigen Verbindungshakens 126 abstützt, welcher gegenüberliegend angeordnet ist. Deshalb ist eine erste Anzahl der Verbindungshaken 126 vorzugsweise als vorkragende Glieder ausgebildet, die zum Teil aus dem ersten Abschnitt 122 und zum Teil aus dem zweiten Abschnitt 124 geformt sind und verlängerte Verbindungsglieder 130 aufweisen, die ein Biegen ohne Bruch ermöglichen. Eine zweite Anzahl von Verbindungshaken 130 ist derart ausgebildet, dass sie vom zweiten Abschnitt abstehen und nicht biegsam sein müssen. Dabei ist zu beachten, dass für ein wirksames Funktionieren die erste Anzahl von Verbindungshaken gegen die zweite Anzahl vorgespannt sein muss, so dass nach der Montage das dazwischen befindliche Anschlussstück festgehalten wird.
Daraus ist ersichtlich, dass damit ein Schriftgutbehälter bereitgestellt wurde, welcher die verschiedenartigsten Unterlagen aufnehmen kann und welcher in einem waagerechten Schienenablagesystem aufgehängt werden kann.
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Claims (11)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Aufhängbarer Schriftgutbehälter (10) zur Aufbewahrung von Unterlagen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorderwand (12) von im wesentlichen ebener Form, ein Boden (14) von im wesentlichen ebener Form und eine Rückwand (16) von im wesentlichen ebener Form vorgesehen sind, wobei die Rückwand (16) unmittelbar an den Boden angrenzt und senkrecht mit diesem verbunden ist,
    dass eine Deck wand (18) vorgesehen ist, welche unmittelbar an die Rückwand ( 16) angrenzt, senkrecht mit dieser verbunden ist und im Abstand zum Boden (14) verläuft, dass eine erste (20) und eine zweite Seitenwand (22) jeweils von im wesentlichen ebener Form vorgesehen sind, welche im Abstand parallel zueinander und senkrecht zum Boden (14) und zur Rückwand (16) angeordnet sind, dass die Vorderwand (12) und die Seitenwände (20, 22) derart angeordnet sind, dass sie sich zwischen wenigstens zwei der Teile Boden (14), Rückwand (16), Vorderwand (12) und Deckwand (18) erstrecken, so dass darin ein Aufbewahrungsraum umschlossen wird, dass die erste Seitenwand (20) schwenkbar mit einem der Teile und einrastbar mit einem weiteren der Teile Boden (14), Rückwand (16), Vorderwand (12) und Deck wand (18) verbunden ist, so dass sie zwischen einer Öffnungs- und einer Schliessstellung hin- und herbewegbar ist,
    wobei in der Öffnungsstellung der Aufbewahrungsraum zugänglich ist, und dass eine Einrichtung (26) zum Aufhängen des Behälters (10) in einem waagerechten Schienenablagesystem vorgesehen ist, wobei die Aufhängeeinrichtung (26) einen mit der Deckwand (18) einstückig verbundenen Haken (28) umfasst.
  2. 2. Schriftgutbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Seitenwand (20) schwenkbar mit der Vorderwand (12) und einrastbar mit der Rückwand (16) verbunden ist und dass weiterhin eine Mehrzahl von Kantenführungen (32, 33, 34) vorgesehen ist, welche mit den Kanten der ersten Seitenwand (20) einstückig ausgebildet sind und im wesentlichen eine rinnenförmige Gestalt aufweisen, wobei die Kantenführungen (32, 33, 34) derart angeordnet sind, dass sie eine Kante (35, 36, 37) der Deckwand (18), der Rückwand (16) und des Bodens (14) aufnehmen, wenn die erste Seitenwand (20) geschlossen ist.
  3. 3. Schriftgutbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (12) schwenkbar mit der Seitenwand (22) verbunden ist und dass weiterhin eine Mehrzahl von Kantenführungen (46, 47) mit der Vorderwand (12) einstückig ausgebildet sind, wobei die Kantenführungen (46, 47) eine im wesentlichen rinnenförmige Gestalt haben und derart angeordnet sind, dass sie eine Kante (48, 49) der Deckwand (18) und des Bodens (14) aufnehmen, wenn die erste Seitenwand geschlossen ist.
  4. 4. Schriftgutbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kennzeichnungshalterung (60) an der Vorderwand (12) vorgesehen ist.
  5. 5. Schriftgutbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung (40) zum Einrasten der ersten Seitenwand (20) in die Rückwand (16) vorgesehen ist, welche einen Einrastkopf (80) umfasst, und dass eine Schnappeinrichtung (82) vorgesehen ist, welche mit dem Einrastkopf (80) zusammenwirkt, wenn die erste Seitenwand (20) geschlossen ist.
  6. 6. Schriftgutbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einrastkopf (80) als vorkragendes Teil mit einem wulstför-migen Ende (84) ausgebildet ist und dass die Schnappeinrichtung (82) als konkave Ausnehmung ausgebildet und an der Rückwand (16) angeordnet ist.
  7. 7. Schriftgutbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Aufbewahrungsraumes eine Einrichtung (120) zum Halten der Unterlagen vorgesehen ist, wobei die Einrichtung als Nebenwand ausgebildet ist, welche am Boden (14) oder an der Deckwand (18) angebracht ist.
  8. 8. Schriftgutbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Nebenwand einen ersten Abschnitt (122) von im wesentlichen ebener Form aufweist, welcher im Abstand parallel zu einer der Seitenwände (20, 22) angeordnet ist, und welche weiterhin einen zweiten ÀLscLnitt (154J) aulweist, der unmittelbar an den ersten Abschnitt (122) angrenzt und senkrecht mit diesem verbunden ist.
  9. 9. Schriftgutbehälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Nebenwand Einrichtungen zur Verbindung der Nebenwand
    5 mit dem Boden (14) aufweist, wobei diese Einrichtungen eine Mehrzahl von Verbindungshaken (126) zur Aufnahme in Öffnungen (132) aufweisen, welche im Boden (14) angeordnet sind.
  10. 10. Schriftgutbehälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nebenwand einen Abschnitt (122) aufweist, welcher im io Abstand parallel zur zweiten Seitenwand (22) verläuft und wobei jeder Verbindungshaken (126) eine Nase (128) aufweist, die sich parallel zum Boden (14) erstreckt, und dass jeder Verbindungshaken (126) weiterhin ein Verbindungsglied (130) aufweist, welches die Nase (128) mit dem ersten Abschnitt (122) verbindet.
    15 11. Schriftgutbehälter nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungshaken (126) jeweils derart ausgebildet sind, dass sie zwischen den Nasen (128) und dem zweiten Abschnitt (124) einen Teil des Bodens (14) festhalten.
  11. 12. Schriftgutbehälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich-
    20 net, dass die Verbindungshaken (126) paarweise längs des zweiten Abschnitts (124) der Halteeinrichtung angeordnet sind, so dass im wesentlichen gegenüberliegende Verbindungsglieder (130) gebildet werden, welche zwischen sich einen Teil des Bodens (14) festhalten.
CH2978/84A 1983-06-20 1984-06-19 Aufhaengbarer schriftgutbehaelter zur aufbewahrung von unterlagen. CH664931A5 (de)

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