CH665571A5 - Fahrbare waschvorrichtung. - Google Patents

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CH665571A5
CH665571A5 CH6522/83A CH652283A CH665571A5 CH 665571 A5 CH665571 A5 CH 665571A5 CH 6522/83 A CH6522/83 A CH 6522/83A CH 652283 A CH652283 A CH 652283A CH 665571 A5 CH665571 A5 CH 665571A5
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CH
Switzerland
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liquid
pressure
opening
tubes
housing
Prior art date
Application number
CH6522/83A
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English (en)
Inventor
Terry J Taldo
Kenneth R Jackson
Original Assignee
Hall Alfred E
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Publication date
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B90/00Instruments, implements or accessories specially adapted for surgery or diagnosis and not covered by any of the groups A61B1/00 - A61B50/00, e.g. for luxation treatment or for protecting wound edges
    • A61B90/80Implements for cleaning or washing the skin of surgeons or patients

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Description

BESCHREIBUNG
Stand der Technik
Die Erfindung betrifft eine fahrbare Waschvorrichtung. Sie ist besonders wertvoll zum Schrubben und Reinigen der Hände und Arme eines Chirurgen vor Operationen.
Es ist bekannt, dass in Notfallen das Überleben eines Patienten oft von der Zeit abhängt, die verstreicht, während sich die chirurgischen Teams bürsten, bevor sie den Operationssaal betreten. Üblicherweise dauert das Bürsten vor Operationen 5 bis 15 Minuten je nach Art und Länge der geplanten Operation, in der Vergangenheit erfolgte das Bürsten der Chirurgen und des Personals des Operationssaals vor Operationen auf die gleiche Weise. Scheuerbürsten und verschieden Chemikalien werden zur Befreiung der Hände von Bakterien, die den Patienten kontaminieren könnten benutzt. Das Bürsten muss überall und sorgfältig ausgeführt werden und ist nicht nur zeitaufwendig sondern reizt in vielen Fällen die Haut. Da sich nicht alle Leute auf die gleiche Weise bürsten, variieren die erreichten Ergebnisse von Person zu Person und von Reinigung zu Reinigung bei der gleichen Person. Während gründliches Bürsten die Oberflächenbakterien entfernt, hat sich jedoch herausgestellt, dass dies auf Bakterien in Follikeln und Hautvertiefungen weniger wirkt. Natürlich kann jede nicht entfernte Bakterie zur Kontaminierung des Patienten während der Operation führen. Probleme beim Bürsten vor Operationen waren also die Länge der benötigten Zeit, einige nicht entfernte Bakterien, Schwierigkeiten beim Entfernen von Bakterien unter den und um die Fingernägel, Gewebeschädigungen durch wiederholtes und langes Schrubben, schliesslich Empfindlichkeit der verschiedenen Individuen gegenüber Desinfektions- und Reinigungsmitteln.
Zur Vermeidung der Nachteile bei bekannten Verfahren voroperativer Bürstenreinigungen schlug die US-PS 3 757 806 ein pulsierendes Wasserstrahlreinigungsgerät vor, das pulsierende Strahlen unter Druck stehender Reinigungsflüssigkeit verwendet, um die Hände des Personals rasch zu reinigen. Hände und Arme der zu reinigenden Person wurden in eine Waschkammer mit gekrümmten, um eine Längsachse angeordneten Verteilerrohren eingebracht und pulsierenden Strahlen ausgesetzt, die von den Verteilerrohren abgegeben wurden. Der Arm wurde langsam gedreht, damit er den pulsierenden Strahlen der von den Öffnungen in den Verteilerrohren abgegebenen Waschflüssigkeit gleichmässig ausgesetzt war. Es hat sich herausgestellt, dass, wenn die Waschvorrichtung mit einer Impulsfrequenz von ca. 1500 Impulsen pro Minute betrieben wurde, die Sprühstrahlen eine Kompressions- und Dekompressionswirkung auf die menschliche Haut haben, die besonders effektiv Schmutz und Bakterien aus den Follikeln und Hautfalten entfernt. Bei der Erprobung der Vorrichtung stellte sich heraus, dass sowohl bei einer Reinigung während 90 Sekunden bei 3,52 bar und bei 5,64 bar die erreichte Sauberkeit besser als bei einer herkömmlichen Bürstenreinigung von 5 Minuten Länge war.
Obwohl sich diese Vorrichtung bei der Reinigung von Haut in sehr kurzer Zeit als sehr effektiv herausgestellt hatte, stellte sich heraus, dass sie im Gebrauch aus Gründen, die nicht mit der Reinigung zusammenhängen, nicht zufriedenstellend war und wurde nicht weiter verwendet. Einer der Nachteile der bekannten Waschvorrichtung war, dass sie laut war. Die Einheit vibrierte sehr stark und war im Betrieb so laut, dass sie an einer besonders gut isolierten Stelle untergebracht werden musste, damit der Lärm den Patienten oder andere störte. Deshalb konnte die Vorrichtung nicht in der Nähe von Operationsräumen verwendet werden, ohne den Raum, in dem die Vorrichtung betrieben wurde, mit irgendeiner Schallisolierung zu versehen. Einer der Gründe für den Lärm war die Verwendung von Rohren mit rechtwinkligen Krümmungen in denen die unter hohem Druck stehende Flüssigkeit plötzliche Richtungsänderungen zu vollziehen hatte. Darüber hinaus pulsierte die Reinigungsflüssigkeit. Das heisst, der Druck wechselte zwischen dem Wert Null und dem Maximum etwa 1500 Mal pro Minute. Da die Flüssigkeit pulsierte, prallte sie an diesen rechtwinkeligen Verbindungen gegen die Rohre, wodurch heftige Schläge und Vibrationen hervorgerufen wurden. Ausserdem konnte keine gute Reinigung unter den und um die Fingernägel erreicht werden, ohne die Finger zu biegen und die Hand unter den verschiedenen Sprühdüsen hin- und herzubewegen. Obwohl die Verwendung eines pulsierenden Strahls die Haut wirksam reinigte, stellte sich heraus, dass er die Haut reizte, da die Hochdruckimpulse wie Schläge auf die Haut wirkten, die nach wiederholter Anwendung die Reizungen hervorriefen. Ausserdem mussten zwei Personen die Einheit gleichzeitig verwenden, wobei eine Person ihre Arme und Hände in der Spülvorrichtung hatte, während die andere den Betätigungsschalter auf «An» und nach einer vorgegebenen Zeit auf «Aus» stellte. Die Öffnungen, durch die die Hände und Arme eingebracht wurden, hatten ausserdem keine Dichtungen, die verhinderten, dass Bakterien von äusseren Quelle auf die Arme des Verwenders übertragen wurden, wenn die Arme herausgezogen wurden. Dadurch spritzte Flüssigkeit auf den Verwender der Spülvorrichtung, es sei denn, Handtücher oder ähnliches wurden um die Arme gewickelt, um eine uneffektive Dichtung zu bilden; diese übertrugen jedoch auch Bakterien.
Diese Erfindung betrifft also eine fahrbare Waschvorrichtung die durch den Anspruch 1 definiert ist.
Die Waschvorrichtung gemäss Erfindung wird gemäss Anspruch 19 betrieben.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Diese und andere Ziele der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und den Figuren, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Teile bezeichnen. Es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht der neuen, fahrbaren Waschvorrichtung;
Figur 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäss Figur 1;
Figur 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines der Flüssigkeit abgebenden Verteiler und seiner zugehörigen Düsen, die die Reinigungsflüssigkeit gegen den zu reinigenden Gegenstand richten, beispielsweise gegen Arme und Hände;
Figur 4 eine Vorderansicht des Verteilerflansches, mit dem der Verteiler verbunden ist und von dem der Verteiler die Reinigungsflüssigkeit erhält;
Figur 5 einen Querschnitt des Verteilerflansches gemäss Figur 4 entlang der Linie A—A;
Figur 6 eine Vorderansicht des Einlassflansches, der den Verteilerflansch gemäss Figur 4 an Ort und Stelle hält und diesen mit Reinigungsflüssigkeit versorgt;
Figur 7 einen Querschnitt des Einlassflansches gemäss Figur 6 entlang der Linie A—A;
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Figur 8 eine Vorderansicht des Gehäuses, in dem die beiden Flüssigkeit abgebenden Verteiler durch eine Wand getrennt angeordnet sind, wodurch beide Arme und Hände gleichzeitig gereinigt werden können;
Figur 9 eine Draufsicht auf das Gehäuse gemäss Figur 8;
Figur 10 eine Vorderansicht eines Gehäuses und damit verbundener Ventile, welches die unter Druck stehende Flüssigkeit aufnimmt und eine Ausgangsströmung zu den Flüssigkeit abgebenden Verteilern erzeugt, deren Druck zwischen einem maximalen und einem minimalen Druck schwankt;
Figur 11 eine Ansicht eines der Flügelräder beim Passieren einer zugehörigen Auslassöffnung, wobei deutlich wird, wie die Fläche der Auslassöffnung allmählich vermindert wird, wodurch allmählich und zyklisch der Druck von einem Maximum, während die Auslassöffnung weit offen ist, auf ein Minimum, während die Fläche der Auslassöffnung allmählich auf ein Minimum reduziert wird, vermindert wird;
Figur 12 eine Vorderansicht eines der Flügelräder gemäss den Figuren 10 und 11;
Figur 13 eine Draufsicht auf das Flügelrad gemäss Figur
12;
Figur 14 eine Seitenansicht des Flügelrads gemäss Figur
12;
Figur 15 eine Vorderansicht der Gummischutzkappe, die bei der neuartigen Spülvorrichtung als Dichtung verwendet wird; und
Figur 16 einen Querschnitt der Dichtung gemäss Figur
15.
Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
Figur 1 zeigt eine Seitenansicht der neuen Waschvorrichtung oder Hydro-Bürste 10, die fahrbar und daher auf Gleitrollen oder Rädern 12 angebracht ist. Die Bürste 10 hat einen mechanischen Abschnitt 14, in dem die Pumpen, Ventile, Motoren u.ä, angeordnet sind, einen Tankabschnitt 16, der die Reinigungsflüssigkeit enthält, und einen die Flüssigkeitsverteilerrohre umfassenden Verteilerabschnitt 18. Oben auf der Einheit ist ein elektronischer Steuerschaltkasten 22 angeordnet, der die elektrische Versorgung ein- und ausschaltet, elektronisch und automatisch die Zeit für den gewünschten Reinigungsvorgang bestimmt und die Frequenz bzw. die Anzahl der Impulse pro Minute wählt, mit der die Flüssigkeit auf die zu reinigenden Arme und Hände gerichtet wird. Wie in den Figuren 3 und 16 dargestellt, ist eine Gummimanschette oder eine Schutzkappe 28 in einer Befestigungsplatte 24 angeordnet und wird von einem Ring 26 an Ort und Stelle festgehalten. Durch die Schutzkappe 28 hindurch, die die Form eines Kegelstumpfes hat, werden Hand und Arm zur Reinigung in den Verteilerabschnitt eingebracht. Der Verteiler 20 hat mehrere hohle Schläuche oder Rohre 30, die jeweils mehrere Düsen 32 aufweisen, von denen aus Gründen der Übersichtlichkeit in Figur 1 nur einige dargestellt sind, die nach innen auf die Hand und den Arm des Verwenders gerichtet sind. Die mehreren horizontalen Rohre 30 sind in einer Ringscheibe 31 so gehalten dass sie parallel zueinander verlaufen und sind bei Betrachtung der Spülvorrichtung 10 von vorne oder von hinten gemäss Figur 2 mit einem Abstand zueinander kreisförmig angeordnet, wobei die in einem Abstand angeordneten mehreren Düsen 32 Flüssigkeit in Richtung der Hand und des Armes in der Mitte der kreisförmigen Anordnung sprühen. Jedes der Rohre 30 hat einen Bereich 34, der nach innen auf die Mittelachse der kreisförmigen Anordnung gebogen und dort mit einem runden Verteiler 36 verbunden ist, der die Reinigungsflüssigkeit von einem Rohr 38 aufnimmt und an die horizontalen Rohre 30 des Verteilers abgibt. Darüber hinaus ist zumindest eine Sprühdüse 40 in dem gebogenen Endbereich 34 der hohlen Rohre 30 angeordnet und zumindest eine Sprühdüse 42 ist in der Mitte des runden Verteilers 36 befestigt, um die Flüssigkeit senkrecht zur Ebene der kreisförmigen Anordnung zu versprühen, um so die Reinigung der Fingernägel des Verwenders zu unterstützen. Mit der Waschvorrichtung 10 ist über ein elektrisches Kabel 36 ein Fussschalter 44 verbunden, mit dem der Reinigungsvorgang in Gang gesetzt wird, wenn beide Arme des Verwenders zur Reinigung in die zugehörige Gummischutzkappe 28 eingebracht ist.
Figur 2 zeigt eine Vorderansicht der fahrbaren Waschvorrichtung 10 gemäss Figur 1. Wiederum ist die Vorrichtung zum Verfahren auf Räder 12 montiert und weist einen mechanischen Abschnitt 14, den Tankabschnitt 16 und den Verteilerabschnitt 18 auf, der mit zwei Flüssigkeit abgebenden Verteilern 20 versehen ist. Es ist erkennbar, dass zwei flüssigkeitabgebende Verteiler vorgesehen sind, so dass jeweils einer gleichzeitig für jeden Arm und jede Hand verwendet werden kann. Ein Fussschalter 44 ist ebenfalls mittels eines Kabels 46 mit der Vorrichtung verbunden. Die elektronische Steuereinheit 22 ist oben auf der Vorrichtung 10 angeordnet und weist den elektrischen Ein/Aus-Hauptschalter, den Zeitmesser und den zugehörigen Wahlschalter sowie den Schalter zur Steuerung der Frequenz, mit der die Reinigungsflüssigkeit gegen die Haut des Verwenders der Vorrichtung gerichtet wird. Ebenfalls ist zu sehen, dass eine Wand 48 den linken von dem rechten Flüssigkeit abgebenden Verteiler 20 trennt. Der Verteilerabschnitt 18 ist vorzugsweise aus durchsichtigem Kunststoff hergestellt und hat eine Oberwand 50, Seitenwände 52, eine Rückwand 54 und die in Figur 1 dargestellte Vorderwand 26. In Figur 2 wurde die Befestigungsplatte 24 innerhalb des Rings 56 weggelassen, damit das Ende der parallelen, horizontal mit einem Abstand angeordneten Rohre 30 besser sichtbar ist, die die Flüssigkeit abgebenden Verteiler 20 bilden. Ein Flüssigkeitsstandsmesser 58 oder eine andere Einrichtung zur Anzeige des Flüssigkeitsstands im Vorratstank 16 ist auf der Vorderseite der Waschvorrichtung 10 dargestellt.
Figur 3 zeigt eine Seitenansicht eines der Flüssigkeit abgebenden Verteiler 20 und seiner zugehörigen Düsen, die die Reinigungsflüssigkeit gegen die zu reinigenden Gegenstände richten, beispielsweise gegen Arme und Hände. Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden in Figur 3 nur zwei der mehreren parallelen, horizontal einen Abstand aufweisenden Rohre 30 dargestellt. Normalerweise werden sechs Rohre 30 verwendet, wie dies in Figur 2 dargestellt ist. Wiederum ist zu erkennen, dass jedes der Rohre 30 einen Endbereich 34 aufweist, der nach innen in Richtung auf die Mittelachse der kreisförmigen Anordnung zu gekrümmt ist, die sich gemäss Figur 2 bei Betrachtung vom Ende der Rohre aus ergibt, wobei jedes der gekrümmten Enden 34 an einer Öffnung des runden Verteilers 36 angebracht ist und von diesem gestützt wird. Der runde Verteiler 36 ist an der Rückwand 54 mit Hilfe eines Verteilerflansches 58 mittels Bolzen oder anderer Befestigungselemente, die durch Öffnungen 60 passen, befestigt. Eine Dichtung 62 bildet eine wasserdichte Verbindung mit der Rückwand 54 und verhindert alle Undichtigkeiten zwischen dem runden Verteiler 36 und dem Verteilerflansch 58. Das Vorderende aller den Verteiler 20 bildenden horizontalen, hohlen Rohre 30 ist in Ausnehmungen 64 in einer Befestigungsscheibe oder -platte 24 angebracht. Die Befestigungsscheibe 24 ist mit Bolzen, Schrauben oder anderen Befestigungselementen 66 starr an der Vorderwand 26 festgemacht. An der Befestigungsplatte 24 ist ausserdem eine Gummischutzkappe 28 angebracht, die in Figur 3 im Querschnitt dargestellt ist, und die von einem Dichtungsring 68 an Ort und Stelle festgehalten wird, der über den Schultern 70 der Gummischutzkappe 28 aufliegt, und diese dichtend festhält. Der Dichtungsring 68 ist an der Befestigungsplatte
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24 mittels Schrauben 72 oder anderen Befestigungsvorrichtungen festgemacht. Wie aus den Figuren 15 und 16 deutlicher hervorgeht und wie unten beschrieben wird, ermöglicht es die Gummischutzkappe 28, dass der Arm des Benutzers durch sie hindurch in die Reinigungskammer in die Mitte der durch die horizontalen, hohlen Rohre 30 gebildeten kreisförmigen Anordnung eingebracht wird, wobei die Rohre 30 jeweils mit mehreren einen Abstand aufweisenden Düsen 32 versehen sind, die die Reinigungsflüssigkeit in die Mitte der kreisförmigen Anordnung sprühen.
Es ist ersichtlich, dass die Sprühdüsen 40 am gebogenen Ende 34 der einen Abstand aufweisenden, horizontalen Rohre 30 ebenso wie die Düse 42, die direkt auf der Vorderseite des runden Verteilers 60 angeordnet ist, einen Sprühwinkel von 60° aufweisen, während die Düsen 32 im horizontalen Bereich der einen Abstand aufweisenden, hohlen Rohre 30 einen Sprühwinkel von 30° haben. Der Winkel von 60° der Sprühdüsen 40 und 42 stellt sicher, dass die Fingernägel und Finger des Verwenders der Waschvorrichtung gründlich umgeben und gereinigt werden. Ebenfalls ist ersichtlich, dass die Sprühdüsen 74 so angeordnet sind, dass das Ende der mit dem Arm des Verwenders in Berührung stehenden Gummischutzkappe 28 kontinuierlich und gänzlich mit der Reinigungsflüssigkeit besprüht wird, um sicherzustellen, dass keine Keime im Ubergangsbereich zwischen dem Teil des Arms, der nicht gereinigt wird und dem Teil des Armes, der sich innerhalb der Reinigungskammer der Waschvorrichtung befindet, überleben können. In die Gummischutzkappe 28 ist an dem stumpfen Ende ihres Konuses eine Einbuchtung 76 angeformt. Diese Einbuchtung 76 bewirkt einen sicheren Sitz am Arm des Verwenders, und die Flexibilität der Gummischutzkappe 28 sowie der bündige Sitz der Einbuchtung 76 am Arm des Verwenders bewirken beim Herausziehen des Armes nach Vollendung des Reinigungsvorgangs, dass die Gummischutzkappe 28 beim Herausziehen des Armes umgekrempelt wird, so dass das sterilisierte Innere der Gummi-schutzkappe 28 in Berührung mit dem sterilisierten Arm bleibt und verhindert wird, dass Keime oder Bakterien mit dem Arm in Berührung kommen, wenn er herausgezogen wird.
In Figur 4 ist eine Vorderansicht des runden Flansches 36 wiedergegeben, an dem die Enden der einen Abstand aufweisenden, parallelen, horizontalen, hohlen Rohre 30 angebracht sind, die den Flüssigkeit abgebenden Verteiler 20 bilden. Die Öffnungen 60 sind für die Schrauben oder Bolzen, die den runden Flansch 36 an der Rückwand 54 des Gehäuses befestigen. Diese Löcher oder Öffnungen 60 sind in einen Flansch 78 eingebracht, von dem aus sich ein zylindrischer Bereich 87 mit einer schrägen Fläche 82 erstreckt, in die Öffnungen 80 eingebracht sind, die eine Verbindung zum Inneren des Flansches und zur Eingangsöffnung 88 bilden, wie in den Figuren 3 und 5 dargestellt. Auf der flachen Vorderseite 86 befindet sich eine Öffnung 84, in die die Sprühdüse 42, wie in Figur 3 dargestellt, befestigt ist.
Figur 5 zeigt einen Querschnitt entlang der Linien A—A durch den runden Flansch 36 gemäss Figur 4. Der Sockel hat einen Flansch 78 mit Öffnungen 60 auf der Rückseite, die ein Gewinde aufweisen können und sich teilweise in den Sockel gemäss Figur 5 erstrecken oder gemäss Figur 3 ganz durch den Sockel hindurchgehen; jedenfalls dienen sie der Befestigung des runden Flansches 36 an der Rückwand 54. Ausnehmungen 62 dienen zur Aufnahme von darin eingebrachten Dichtungen, die einen Flüssigkeitsaustritt zwischen dem kreisförmigen Flansch 36 und der Rückwand 54 verhindern. Die Flüssigkeit tritt durch die Eingangsöffnung 88 ein und tritt durch die Öffnungen 80 in die horizontalen, hohlen Rohre 30 und durch die Öffnung 84 zur Düse 42 aus. Wiederum ist es ersichtlich, dass der zylindrische Vorsprung 87,
der sich von der Basis 78 nach oben erstreckt, eine Fläche 82 aufweist, die eine schräge Kante bildet, in der Öffnungen 80 angeordnet sind. Die Flächen 82 sind unter einem solchen Winkel schräg gestellt, dass die gebogenen Enden 34 der horizontalen, hohlen Rohre 30 gemäss Figur 3 darin befestigt werden können. Dieser Winkel ermöglicht es, dass die Reini-gungsflüssigkeit unter einem flachen Winkel und nicht rechtwinklig in die horizontalen Rohren 30 eintritt, wodurch das Geräusch reduziert wird, das aufträte, wenn die Flüssigkeit in die Öffnungen 80 und dann in die Rohre 30 unter einem Winkel von 90° eintreten müsste.
Figur 6 zeigt eine Vorderansicht des Einlassflansches 58 gemäss Figur 3, der mit dem runden Flansch 36 zusammenwirkt, um die Reinigungsflüssigkeit von der Pumpe zum Verteiler 20 zu leiten. Der Flansch ist einfach eine ebene Platte 90 mit Öffnungen 60, durch die Schrauben, Bolzen oder andere Befestigungseinrichtungen eingeführt werden, um den Einlassflansch an dem runden Flansch gemäss Figur 3 zu befestigen.
Figur 7 gibt einen Querschnitt des Einlassflansches 58 entlang der Linien A—A gemäss Figur 6 wieder. Ausnehmungen 62 dienen zur Aufnahme von Dichtungen, um jeglichen Flüssigkeitsaustritt zwischen der Rückwand 54 und dem Einlassflansch 58 zu verhindern. Die Flüssigkeit tritt in den Flansch durch die Öffnung 92 ein und steht mit dem runden Flansch 78 wie oben beschrieben in Verbindung.
Figur 8 zeigt eine Vorderansicht des Gehäuses bzw. des Verteilerabschnitts 18, der die Vielzahl der parallelen, horizontal einen Abstand aufweisenden Rohre 30 gemäss Figur 1 aufnimmt. Das Gehäuse weist eine Oberwand 50, eine Unterwand 94 sowie Seitenwände 52 auf. Eine Mittelwand 48 teilt das Gehäuse in zwei Kammern, jedoch teilt die Trennwand 48 die beiden Kammern nur teilweise. Die Unterwand 94 ist eigentlich die Oberwand des Flüssigkeit enthaltenden Tanks 16 und weist eine Öffnung 96 auf, durch die überschüssige Flüssigkeit von beiden durch die Trennwand 48 gebildeten Kammern in den Tank 16 zurückgeleitet wird, wo die Flüssigkeit wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden kann. In der Rückwand 54 sind Öffnungen 60 für Bolzen, Schrauben oder anderen Befestigungseinrichtungen, mit denen der ringförmige Flansch 36 und der Einlassflansch 58 an der Rückwand 54 festgemacht werden. Eine Öffnung 98 steht mit der Eingangsöffnung 88 des ringförmigen Flansches 36 in Verbindung und erhält Flüssigkeit über die Öffnung 92 des Einlassflansches 58. Öffnungen 66 in der Vorderwand 26 nehmen Bolzen, Schrauben oder andere Befestigungseinrichtungen auf, wodurch eine vordere Befestigungsplatte 24 gemäss Figur 3 an der Vorderwand 26 befestigt wird.
Figur 9 zeigt eine Draufsicht auf das in Figur 8 gezeigte Gehäuse und verdeutlicht insbesondere, wie sich die Öffnung 96 in der Unterwand 94 teilweise in beide von der Trennwand 48 gebildete Kammern erstreckt, um überschüssige Flüssigkeit aus ihnen abzuleiten. Darüber hinaus wird die Öffnung 98 in der Rückwand 94 gezeigt, durch die die Reinigungsflüssigkeit vom Einlassflansch 58 zum ringförmigen Flansch 36 hindurchtritt. In der Vorderwand 26 ist ausserdem eine Öffnung 100 zur Aufnahme der Befestigungsplatte 24 an der Vorderwand 26 dargestellt. Für die Oberwand, die Seitenwände, Vorder- und Rückwände sowie für die Unterwand wird vorzugsweise durchsichtiges Plexiglas mit 1,3 cm Dicke verwendet, natürlich können jedoch andere Materialien wie beispielsweise Metall verwendet werden, sofern dies korrosionsfest ist.
In Figur 10 ist eine Vorderansicht eines Ventilgehäuses und damit verbundenen Ventilen wiedergegeben, die unter Druck stehende Flüssigkeit aufnehmen und eine fluktuierende Flüssigkeit, deren Druck zyklisch zwischen einem maxi5
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malen und einem minimalen Druck variiert, an die Flüssigkeit abgebenden Verteiler weiterleiten. Ein Problem beim Stand der Technik war, dass ein pulsierender Strahl von Reinigungsflüssigkeit verwendet wurde. Da die Reinigungsflüs-sigkeitsversorgung abwechselnd mit hoher Frequenz ganz ein- und ganz ausgeschaltet wird, ruft das plötzliche Anhalten und Ansteigen der Flüssigkeit ein heftiges Stampfen hervor, was zu einem unakzeptablen Lärmpegel führt. Es ist daher notwendig, den Flüssigkeitsdruck zyklisch zwischen einem Maximum und einem Minimum variieren zu lassen, ohne die Strömung der Reinigungsflüssigkeit gänzlich zu unterbrechen. Daher treibt gemäss Figur 10 ein Motor 102 mit zwei Geschwindigkeiten über eine Welle 106 eine Keilriemenscheibe 104 an. Ein Keilriemen 108 koppelt die Riemenscheibe 104 mit einer auf einer Welle 112 montierten grösseren Riemenscheibe 110. Die Welle 112 erstreckt sich in ein Ventilgehäuse 114 mit zwei Auslassöffnungen 116 und 118 sowie mit einer Einlassöffnung 120. Die Reinigungsflüssigkeit tritt unter einem von einer nicht dargestellten Pumpe, erzeugten Druck in die Einlassöffnung 120 ein. Innerhalb des Gehäuses 114 sind auf der Welle 112 zwei Flügelräder 122 und 124 montiert. Die Flügelräder 122 und 124 haben gemäss Figur 12 im wesentlichen die Form einer Acht und sind um 90° versetzt. Die Breite der Schultern, die den oberen und unteren Bereich der Acht der Flügelräder bilden, ist kleiner als der Durchmesser der jeweiligen Auslassöffnungen 116 und 118. Wie in Figur 10 ersichtlich, blockiert die Schulter 126 des Flügelrads 124 die Öffnung 118 maximal, wobei nur ein schmaler Bereich der Öffnung 118 freibleibt, um Reinigungsflüssigkeit zu dem mit ihr verbundenen Flüssigkeit abgebenden Verteiler 20 durchtreten zu lassen. Gleichzeitig haben jedoch die oberen und unteren Schultern 128 und 130 des um 90° gegenüber dem Flügelrad 124 verschobenen Flügelrads 122 die Öfffnung 116 freigegeben, wodurch ein maximaler Wasserdruck zum die Flüssigkeit abgebenden Verteiler 20 hindurchtreten kann, der mit dieser Öffnung verbunden ist. Nach einer Drehung um 90° hat jedoch das Flügelrad 124 seine Schultern von der Öffnung 118 wegbewegt, während das Flügelrad 122 mit einer seiner oberen oder unteren Schultern 128 und 130 die Öffnung 116 auf ihrem maximalen Druck absperrt. Dadurch befindet sich die mit dem Flüssigkeit abgebenden Verteiler 20 in Verbindung stehende Flüssigkeit aus der Öffnung 116 auf ihrem maximalen Druck. Dieser einzigartige Aufbau ermöglicht es, dass die Flüssigkeit jeder Reinigungseinheit in jedem Gehäuse phasenverschoben zugeteilt wird, wodurch die Einrichtung im Betrieb weniger Geräusch entwickelt.
Wie oben festgestellt, ist es wichtig, dass die Flüssigkeit nicht gänzlich angehalten wird oder pulsiert, damit der Geräuschpegel reduziert wird und ein Dauerbetrieb ohne Irritation der Haut möglich ist. Dies wird durch die Form der oberen und unteren Schultern, die die beiden Flügelräder 122 und 124 bilden, erreicht. Wie aus der Figur 10 ersichtlich ist, sind die die Flügelräder 122 und 124 bildenden Schultern an ihren beiden Enden unter einem Winkel abgeschrägt. Angenommen, in Figur 11 würde die Schulter 128 des Flügelrads 122 beginnen, sich in die Öffnung 116 zu bewegen. An der Stelle A befindet sich die Schulter gerade ausserhalb der Öffnung und ein maximaler Druck tritt durch die Öffnung 116 hindurch. An der Stelle B hat sich die Schulter 128 so bewegt, dass die Spitze der Schulter gerade in die Öffnung 116 eintritt und allmählich die Flüssigkeitsströmung unterbricht. An der Stelle C hat sich die Spitze der Schulter 128 soweit fortbewegt, dass die Flüssigkeitsströmung durch die Öffnung 116 etwa um '/4 reduziert wird. An der Stelle D hat sich das Flügelrad 128 soweit in die Öffnung 116 bewegt, dass es etwa die Hälfte der Flüssigkeitsströmung abschneidet. An der Stelle E hat sich die Schulter 128 des Flügelrads 122 soweit über die Öffnung 116 bewegt, dass es etwa 3/4 der Flüssigkeitsströmung abschneidet und an der Stelle F hat sich die Schulter 128 soweit über die Öffnung 116 bewegt, dass die Flüssigkeitsströmung fast auf minimalen Druck reduziert wird. Schliesslich, an der Stelle G hat sich die Schulter 128 des Flügelrads 122 geänzlich in die Öffnung 116 bewegt, so dass die Flüssigkeitsströmung zu ihrem Minimum abgesperrt wird, wobei Flüssigkeit nur auf beiden Seiten 132 und 134 der Schulter 128 durchtreten kann.
Auf diese Weise kann der Flüssigkeitsdruck zyklisch zwischen einem maximalen Druck und einem minimalen Druck variiert werden, wobei zwischen maximalem Druck und minimalem Druck und umgekehrt ein allmählicher Wechsel stattfindet. Dies ist sehr wichtig, da, wie oben gesagt, ein pulsierender Strahl, bei dem der Flüssigkeitsdruck abrupt auf Null reduziert und dann abrupt auf maximalen Druck gesteigert wird, ein Schlagen hervorruft und damit einen inakzeptablen Lärmpegel. Wenn der Motor 102 mit 400 U/min läuft, und wenn die Flügelräder 122 und 124 8-förmig sind, wodurch beide Flügelradschultern zweimal pro Umdrehung an ihren Ausgangsöffnungen vorbeilaufen, wird der Druck der Reinigungsflüssigkeit 800 Mal/min gewechselt, wenn die Motorgeschwindigkeit auf 600 U/min gesteigert wird, wird der Druck der Reinigungsflüssigkeit 1200 Mal/ min vom Maximum zum Minimum verändert. Dies kann zu Irritationen auf der Haut führen, wenn das Wasser pulsiert oder der Druck von Null auf einen maximalen Wert verändert wird. Bei der Erfindung wird der Druck von einem maximalen Wert auf einen minimalen Wert allmählich und ohne scharfen Impuls verändert, so dass die Haut komprimiert und dekomprimiert wird, um Schmutz und Bakterien in den Follikeln und Hautfalten wirksam zu entfernen, ohne dass Irritationen wie bei einem pulsierenden Flüssigkeitsstrahl auftreten. Eines der Flügelräder 122 ist in Figur 12 dargestellt, wobei klar ist, dass das andere Flügelrad 124 identisch aufgebaut ist. Das Flügelrad 122 hat eine obere Schulter 128 und eine untere Schulter 130 und hat im wesentlichen die Form einer Acht. Beide Enden 136 der oberen Schulter 128 und beide Enden 138 der unteren Schulter 130 sind unter einem Winkel abgeschnitten, so dass sie eine Spitze 140 bilden, wie in Figur 12 dargestellt ist. Auf diese Weise kann, wie oben beschrieben, ein Ende des Flügelrades allmählich in die zugehörigen Ausgangsöffnung eintreten, um den Druck zu unterbrechen, und dann kann das andere Ende die Öffnung allmählich freigeben, wodurch der Druck wieder aufgebaut wird. Dadurch ändert sich der Druck zyklisch und pulsiert nicht. Die Öffnung 142 dient zum Einführen der Antriebswelle 112, die über Keilriemen mit dem Motor 102 gekoppelt ist. Eine Öffnung 144 ermöglicht das Einbringen einer Schraube oder einer anderen Befestigungseinrichtung zur Anbringung des Flügelrads 122 auf der Welle 112. Es wird nochmals festgehalten, dass die Breite der Schulter 128 so gewählt ist, dass sie die in Figur 10 dargestellte Ausgangsöffnung 116 nicht gänzlich versperrt. Es hat sich herausgestellt, dass das bevorzugte Verhältnis der geschlossenen Fläche der Ausgangsöffnung zur offen gelassenen Fläche 82% zu 18% beträgt. Das bedeutet, dass 82% der Ausgangsöffnung 116 verschlossen sind, wenn die Flügelradschulter die Ausgangsöffnung maximal blockiert und dass 18% der Ausgangsöffnung 116 dabei offen bleiben. Dadurch können etwa 443 Liter (117 Galonen) Flüssigkeit pro Minute durch die Ausgangsöffnung geleitet werden, wenn sie ganz offen ist, und etwa 76 Liter (20 Galonen) in der halbgeschlossenen Stellung durch die Öffnung strömen. Auf diese Weise wird der Flüssigkeitsdruck zyklisch von einem maximalen zu einem minimalen Druck verändert, wobei ein allmählicher Wechsel zwischen den beiden Druckgrenzwerten stattfindet. Der zugelassene minimale Druck sollte so ge5
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wählt sein, dass sowohl ein ruhiger Betrieb der Vorrichtung als auch eine Reinigung der Haut ohne Reizungen möglich ist, wobei diese beiden Nachteile auftreten, wenn die Flüssigkeit pulsiert oder gänzlich unterbrochen und dann plötzlich angestellt wird. Die Länge der Schulter 128 und 130 von etwa der Mitte der Stelle 138 bis zur Mitte der anderen Stelle 138 sowie von der Mitte von 136 zur Mitte des anderen Endes 136 beträgt etwa 67°, während der zugehörige offene Bereich zwischen den beiden Schultern 128 und 130 etwa 113° beträgt. Dies bedeutet, dass das Ausgangsventil länger offen als geschlossen ist, wodurch die Arme und Hände eine längere Zeit mit maximalem Druck gereinigt werden. Figur 14 gibt eine Seitenansicht des Flügelrads 122 wieder.
Figur 15 zeigt eine Vorderansicht der Gummischutzkappe 28 gemäss Figur 1, die eine Schulter 70, einen kegel-stumpfförmigen Körper 146 sowie eine Einbuchtung oder Rinne 76 an dessen Ende aufweist.
Figur 16 zeigt, wie die Gummischutzkappe im Querschnitt aussieht, wenn sie an dem in Figur 1 dargestellten Befestigungsflansch angebracht ist. Die Schutzkappe weist eine Schulter 70 auf, die in einer Vertiefung 148 angeordnet ist, über der ein Dichtungsring 150 liegt, der von Schrauben 152 an Ort und Stelle festgehalten wird. Die Schulter 70 ist etwas dicker als die Vertiefung 148, da sie jedoch aus Gummi, beispielsweise Antex-Latex-Gummi der Zusammensetzung Nr. 15030, Bernstein, besteht, wird sie straff an Ort und Stelle festgehalten. Die Gummischutzkappe 28 weist einen ke-gelstumpfförmigen Körper 148 auf, der an der Seite, durch die der Arm und die Hand durchtreten müssen in einer Rinne 76 endet. Diese Form ist aus hygienischen Gründen sehr wichtig. Wenn der Arm gänzlich innerhalb der Gummischutzkappe im Inneren der Spülvorrichtung ist, passt die Einbuchtung 76 bündig an jede Armgrösse, da sie aus Gummi hergestellt und deshab elastisch ist. Wie in Figur 3 ersichtlich, richten die Düsen 74 beim Reinigungsvorgang die Reinigungsflüssigkeit auf die Innenseiten der Gummischutzkappe 28. Wenn der Arm zurückgezogen wird, hält die Einbuchtung 76 dicht am Arm fest, wodurch die Gummischutz665 571
kappe 28 von innen nach aussen umgekrempelt wird, während der Arm entfernt wird. Wenn sie gänzlich umgekrempelt ist und der Arm weiterhin entfernt wird, kommt nur die hygienisch gereinigte Innenseite der Schutzkappe 28 mit dem gereinigten Teil des Körpers in Berührung. Auf diese Weise berührt der gereinigte Arm keinen Teil der Vorrichtung der nicht gereinigt ist oder Keime enthalten könnte. Die in Figur 16 dargestellte Einbuchtung hält den Arm in Berührung mit der sterilisierten Innenseite der Gummischutzkappe 28, während der Arm und die Hand daraus entfernt werden, um eine Verunreinigung von Arm und Hand zu vermeiden. Darüber hinaus ermöglicht es die U-förmige Rinne 76, dass Arme verschiedener Grösse bündig in die Gummischutzkappe passen und vermeidet dennoch einen Blutstau bei dickeren Armen, da sie flexibel und nachgiebig ist. Wie in Figur 1 dargestellt, umfasst die elektrische Steuereinheit 22 ein Zeitgeberelement, das auf eine vorgegebene Zeit eingestellt werden kann, beispielsweise 90 Sekunden, und dass die Einheit automatisch abschaltet, wenn die eingestellte Zeit abgelaufen ist.
Die Erfindung betrifft also eine einzigartige Waschvorrichtung die wertvolle Zeit spart und damit möglicherweise Menschenleben rettet. Gegenüber dem herkömmlichen 10 Minuten langen Bürsten vor Operationen hat die Erfindung viele Vorteile: Die Reinigungszeit wird um 85% reduziert, die Ergebnisse der Reinigung vor Operationen sind wiederholbar, die Haut wird weit weniger irritiert, die Verwendung ist kostensparend und energiegünstig, die Produktivität wird durch Zeitersparnis gesteigert, die Begeisterung für Sicherheit und Sauberkeit wird gefördert und schliesslich werden mehr Hautbakterien entfernt, wodurch das Risiko einer Kontaminierung reduziert wird.
Die Erfindung wurde anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels beschrieben, es ist jedoch nicht beabsichtigt den Rahmen der Erfindung auf die besondere dargestellte Form zu reduzieren, sondern im Gegenteil Alternativen, Abwandlungen und Äquivalente, die im Gedanken und Rahmen der von den angefügten Ansprüchen definierten Erfindung liegen, mit zu umfassen.
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4 Blatt Zeichnungen

Claims (30)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Fahrbare Wasch Vorrichtung mit:
  2. a. einem Tank (16) zur Aufnahme einer Reinigungsflüssigkeit,
  3. b. einer mit dem Tank (16) verbundenen Pumpe (14) zum Umwälzen der Flüssigkeit unter einem sich zyklisch zwischen einem maximalen und minimalen Druck veränderndem Druck dank dem Durchfluss durch Drucksteuerungsmittel (122, 124) und mehrere Düsen (32), die mit der umwälzenden Pumpe über die Drucksteuerungsmittel verbunden und so angeordnet sind, dass sie Flüssigkeit um eine längliche Vertiefung mit zyklisch wechselndem Druck gegen einen in der Vertiefung eingebrachten und zu reinigenden Gegenstand sprühen.
  4. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch a. mehrere parallele, horizontale Rohre (30), die vom Ende der Rohre her gesehen um die Vertiefung verteilt angeordnet sind, wobei jedes der Rohre mehrere mit Abstand von einander angeordnete Düsen (32) aufweist, mit denen Reinigungsflüssigkeit in die Mitte der Vertiefung gesprüht wird, und wobei jedes der Rohre einen Endbereich (34) aufweist, der nach innen gegen die Mittelachse der kreisförmigen Vertiefung gebogen ist,
  5. b. einen runden Verteiler (36) mit einem Einlass (88) für die Flüssigkeit und mehreren nach aussen weggerichteten Auslassöffnungen (80), wobei der Verteiler einen kleineren Durchmesser aufweist als die Vertiefung und c. Verbindungsmittel der Auslassöffnungen (80) des Verteilers mit den gebogenen Endbereichen (34) der entsprechenden Rohre (30), durch die die Reinigungsflüssigkeit an die Rohre abgegeben wird.
  6. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, die zumindest eine Sprühdüse (40) am gebogenen Endbereich (34) jedes der Rohre und zumindest eine Sprühdüse (42) in der Mitte des runden Verteilers (36) aufweist, wobei diese zentrale Düse am inneren Ende der Vertiefung angeordnet ist.
  7. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einer elastischen Manschette (28), die am Zugang zum Inneren der Vertiefung angeordnet ist, durch den ein Arm und eine Hand eines Benützers zur Reinigung eingeführt werden kann.
  8. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, deren Manschette (28) versehen ist mit:
  9. a. einem Kegelstumpf (146) aus elastischem Material,
  10. b. einer Schulter (70) an der Basis des Kegels (146) zur Anbringung des Kegels an der Vorderwand (26) der Vorrichtung,
  11. c. einem zylindrischen, am abgestumpften Ende des Kegels angeformten und von diesem radial nach aussen verlaufenden Vorsprang, und d. einer entlang des Umfangs des Vorsprungs und um die Kegelzentralachse verlaufenden Rinne (76), wodurch Arme mit verschiedenen Durchmessern durch den Kegel eingebracht werden können, wobei die Rinne (76) eine Dichtung am Arm bildet, die verhindert, dass Flüssigkeit austritt, und die Rinne bewirkt, dass der Kegel von innen nach aussen beim Herausziehen des Armes umgestülpt wird, damit das sterilisierte Äussere des Kegels mit dem sterilisierten Arm des Verwenders in Berührung bleibt.
  12. 6. Vorrichtung nach Anspruch 2 mit einem um die Vertiefung angeordneten und die Rohre (30) enthaltenden Gehäuse (18), wobei das Gehäuse Ober-, Unter- und Seitenwände (50, 52) und eine Rückwand (54) umfasst und der runde Verteiler (36) auf der Rückwand (54) montiert ist und mit Mitteln (64) zur Befestigung der vorderen Enden der Rohre an der Vorderwand (26).
  13. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6 mit einem zweiten Gehäuse, das am ersten Gehäuse (18) anliegt und eine zweite
    Gruppe paralleler, horizontal angeordneter Rohre (30) enthält, die mit einem zweiten Verteiler (36) verbunden sind, wodurch beide Arme und Hände gleichzeitig gereinigt werden können.
  14. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 mit: einem Fussschalter (44) zur Betätigung der Pumpe mit dem Fuss, und einer mit der Pumpe verbundenen Zeiteinheit (22), mit deren Hilfe die Pumpe eine vorgegebene Zeit eingeschaltet wird, wenn der Fussschalter betätigt wird.
  15. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6 mit einem oder zwei Gehäusen über dem Tank (16), wobei die obere Wand des Tanks die untere Wand des Gehäuses (18) bildet, und mit einer Öffnung (96) in dieser Wand, womit gebrauchte Flüssigkeit gesammelt und zwecks Wiederverwendung in den Tank zurückgeleitet werden kann.
  16. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der Räder (12) unter dem Tank (16) befestigt sind, um die Vorrichtung fahrbar zu machen.
  17. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, bei der das Gehäuse (18) um die Vertiefung und die sie umgebenden Düsen (32) aus durchsichtigem Kunststoff hergestellt ist.
  18. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei der Tank einen eine Öffnung (96) aufweisenden Oberdek-kel (94) besitzt und die Vorrichtung ein erstes und zweites Gehäuse (18) umfasst, mit einer gemeinsamen Wand (48), die sich mindestens über einen Teilbereich von der Oberwand in Richtung des Bodens erstreckt, wobei die Gehäuse oben auf dem Tank befestigt sind und jedes Gehäuse einen Satz Düsen aufweist.
  19. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, deren Drucksteuerungsmittel Folgendes umfassen:
  20. a. ein Ventilgehäuse (114) mit einer Einlassöffnung (120) und einer Auslassöffnung (116, 118),
  21. b. zumindest ein Flügelrad (122,124) innerhalb des Ventilgehäuses zum abwechselnden Öffnen und teilweisen Verschliessen der Auslassöffnung (116,118), so dass der Flüssigkeitsdruck zyklisch variiert.
  22. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, bei der die Auslassöffnung (116,118) kleiner ist als die Einlassöffnung (120).
  23. 15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, wobei die Drucksteuerungsmittel zwei Auslassöffnungen (116,118) und ein Flügelrad (122,124) für jede der Auslassöffnungen zum abwechselnden Öffnen und teilweisen Verschliessen der zugehörigen Auslassöffnungen umfassen, wodurch Flüssigkeit mit einem zyklisch sich verändernden Druck der Düsen von zwei Vertiefungen zugeführt wird.
  24. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, bei der: die Flügelräder (122,124) auf einer gemeinsamen Welle (12) montiert und angetrieben sind, und die Flügelräder gegeneinander um 90° Phasenverschiebung verdreht sind, wodurch sich die Auslassöffnungen (116, 118) abwechselnd öffnen und teilweise schliessen und dadurch Flüssigkeit phasenverschoben den Düsengruppen zuleiten.
  25. 17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, bei der jedes Flügelrad (122,124) im wesentlichen 8-förmig ist, so dass es die zugehörige Auslassöffnung (116,118) zweimal bei jeder Umdrehung des Flügelrades öffnet und teilweise verschliesst.
  26. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, mit einer Einrichtung (22) zur Auswahl einer von mehreren Frequenzen, mit der der Druck der von der Pumpe abgegebenen Flüssigkeit variiert wird.
  27. 19. Verfahren zum Betrieb der Vorrichtung nach Anspruch 1 mit folgenden Schritten:
  28. a. Bereitstellen einer Reinigungsflüssigkeit,
  29. b. Umwälzen der Flüssigkeit unter Druck,
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  30. c. zyklisches Verändern des Flüssigkeitsdrucks von einem maximalen Druck zu einem minimalen Druck, wobei der minimale Druck nicht Null ist, und d. Lenken der Flüssigkeit unter dem zyklisch sich ändernden Druck gegen den zu reinigenden Gegenstand.
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