CH665747A5 - Aufnahmevorrichtung fuer ladewagen. - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufnahmevorrichtung für Ladewagen, mit einer angetriebenen Aufsammeltrommel, die zwischen zwei starr miteinander verbundenen, am Wagengestell auf- und abschwenkbar befestigten Seitenschildern gelagert ist, und mit zwei an Schwenkarmen angeordneten, über Verbindungslaschen auf je einen Seitenschild einwirkenden Tastrollen, wobei zwischen dem dem Antrieb abgekehrten Seitenschild und dem Wagengestell ein an beiden Teilen angelenkter Tragarm vorgesehen ist.
Der einerseits am Seitenschild, anderseits am Wagengestell angelenkte Tragarm hat die Aufgabe, eine verschieden weite Auf- und Abbewegung der beiden Enden der Aufsammeltrommel bzw. der beiden Seitenwangen zu ermöglichen, wenn auf einem Gelände gearbeitet wird, das in Längsrichtung der Aufsammeltrommel, also quer zur Fahrtrichtung grössere Unebenheiten aufweist. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Aufsammeltrommel an der Antriebsseite so nachgiebig gelagert ist, dass ein relatives Auf- und Abbewegen der beiden Seitenschilde überhaupt möglich ist. Bei einer bekannten Aufnahmevorrichtung dieser Art (DE-Gm 82 25 406) ist zu diesem Zweck der Seitenschild im Antriebsbereich verdrehweich ausgebildet, was jedoch von vornherein nur eine verhältnismässig geringe Relativbewegung der beiden Seitenschilde erlaubt und zu Ermüdungsbrüchen sowie Lagerbeschädigungen führen kann. Daher sollen durch die bekannte Konstruktion auch nur Tordierungen in der Aufsammeltrommel vermieden werden, wenn die Tasträder in unterschiedlich tiefe Bodenfurchen gelangen, und es geht nicht darum, eine echte Schräglage der Aufsammeltrommel entsprechend dem Bodenprofil quer zur Fahrtrichtung zu erreichen.
Somit liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und eine Aufnahmevorrichtung der eingangs geschilderten Art zu schaffen, bei der verschiedene Schräglagen der Aufsammeltrommel zur Anpassung an das jeweilige Bodenprofil quer zur Fahrtrichtung ohne besondere Materialbeanspruchungen ausschliesslich auf Grund der geometrischen Gegebenheiten ermöglicht sind.
" Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass der dem Antrieb zugekehrte Seitenschild mit dem Wagengestell über ein Kugelgelenk verbunden ist und die Anlenkachsen des Tragarmes am dem Antrieb abgekehrten Seitenschild sowie am Wagengestell zum Mittelpunkt dieses Kugelgelenkes gerichtet sind.
Die Aufnahmetrommel kann daher ausser der üblichen Auf- und Abbewegung parallel zu sich selbst eine überlagerte Schwenkbewegung um die Verbindungsgerade zwischen dem Mittelpunkt des Kugelgelenkes und der Anlenkachse des Tragarmes am betreffenden Seitenschild durchführen und dadurch zwanglos beliebige Schräglagen einnehmen, ohne dass irgendwelche biegeweichen Teile vorgesehen und entsprechend beansprucht werden müssten.
In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der Abstand der beiden Anlenkachsen des Tragarmes voneinander grösser als der Abstand der Anlenkstelle der Verbindungslasche, die dem Seitenschild zugeordnet ist, von der Anlenkachse des Tragarmes am Wagengestell, so dass die geometrischen Verhältnisse des aus dem Schwenkarm, der Verbindungslasche und dem Tragarm bestehenden Gelenkviereckes über den gesamten Arbeitsschwenkbereich unverändert bleiben und die Aufsammeltrommel den Tastrollenbewegungen genau folgt.
Eine besonders zweckmässige Konstruktion ergibt sich, wenn die Anlenkstelle der Verbindungslasche, die dem dem Antrieb abgekehrten Seitenschild zugeordnet ist, unmittelbar am Tragarm vorgesehen ist.
Schliesslich kann der Tragarm ein gegen den dem Antrieb abgekehrten Seitenschild zu offenes U-Profil besitzen, zwischen dessen Schenkel ein am Seitenschild befestigter Anschlag greift, so dass auf einfache Weise die mögliche Höhendifferenz zwischen den beiden Seitenschilden der Auf-sammeltrommel begrenzt wird, was notwendig ist, um die Schrägstellung des auf der Trommelachse sitzenden Antriebsrades, vorzugsweise Kettenrades, innerhalb zulässiger Werte zu halten.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 die erfindungswesentlichen Teile der Aufnahmevorrichtung eines Ladewagens in Seitenansicht und
Fig. 2 in Draufsicht.
Zur Aufnahme von auf dem Boden liegendem Halmgut od.dgl. dient eine mit gesteuerten Zinken bestückte Aufsammeltrommel 1, von der in Fig. 2 nur die Achse bzw. der Um-riss strichpunktiert angedeutet ist. Die Zinken der Aufsammeltrommel 1 greifen zwischen nicht dargestellten Blechzungen durch, die über ein ebenfalls nicht dargestelltes Verbindungsblech in einen Förderkanal 2 führen, in dem Zinken od.dgl. eines Förderorganes wirken und durch den das aufgenommene Gut aufwärts in den Laderaum transportiert wird. Die Aufsammeltrommel 1 ist zwischen zwei durch ein Rohr 3 starr miteinander verbundenen Seitenschilden 4, 5 gelagert und wird über einen Kettentrieb angetrieben, von dem nur der Kettenkasten 6 teilweise dargestellt ist. An Schwenkarmen 7 sind Tastrollen 8 angeordnet, die über Verbindungslaschen 9 auf die Seitenschilde 4, 5 einwirken. Der Seitenschild 4 an der Antriebsseite ist mittels einer an ihm starr befestigten Strebenkonstruktion 10 über ein Kugelgelenk 11 mit dem Wagengestell 12 od.dgl. verbunden. Dage2
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gen ist zwischen dem dem Antrieb abgekehrten Seitenschild 5 und dem Wagengestell 12 oddgl. ein Tragarm 13 vorgesehen, der sowohl am Wagengestell 12 od.dgl. als auch am Seitenschild 5 angelenkt ist. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass die Anlenkachsen 14,15 des Tragarmes 13 am Seitenschild 5 sowie am Wagenstell 12 od.dgl. zum Mittelpunkt M des Kugelgelenkes 11 gerichtet sind. Durch diese gelenkige Unterteilung der Halterung des Seitenschildes 5 und die kugelgelenkige Lagerung des Seitenschildes 4 kann sich die Aufsammeltrommel 1 nicht nur parallel zu sich selbst auf- und abbewegen, sondern auch überlagerte Schwenkbewegungen um die Verbindungsgerade zwischen der Achse 14 und dem Gelenkmittelpunkt M ausführen, sich also an quer zu der durch Pfeile angedeuteten Fahrtrichtung verlaufende Bodenunebenheiten anpassen.
Der Tragarm 13 wird von einem gegen den Seitenschild 5 offenen U-Profil gebildet, zwischen dessen Schenkel ein am Seitenschild 5 befestigter Anschlag 16 eingreift, so dass die Schrägstellung der Aufsammeltrommel 1 begrenzt wird, weil eine solche Schrägstellung auch eine Schrägstellung des Antriebskettenrades gegenüber der Ebene des Kettentriebes mit sich bringt und eine zu grosse Verschränkung der Kette vermieden werden muss. Die Anlenkstelle der Verbindungslaschen 9 werden von an den Schwenkarmen 7 bzw. an der Strebenkonstruktion 10 auf der Antriebsseite und am Tragarm 13 auf der gegenüberliegenden Seite angeschweissten Bolzen gebildet. Dabei ist der Abstand A der beiden Anlenkachsen 14, 15 des Tragarmes 13 grösser als der Abstand a, der dem Seitenschild 4 zugeordneten Anlenkstelle 17 der Verbindungslasche 9 von der Anlenkachse 15.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Aufnahmevorrichtung für Ladewagen mit einer angetriebenen Aufsammeltrommel (1), die zwischen zwei starr miteinander verbundenen, am Wagengestell (12) auf- und abschwenkbar befestigten Seitenschildern (4, 5) gelagert ist und mit zwei an Schwenkarmen (7) angeordneten, über Verbindungslaschen (9) auf je einen Seitenschild einwirkenden Tastrollen (8), wobei zwischen dem dem Antrieb abgekehrten Seitenschild (5) und dem Wagengestell (12) ein an beiden Teilen angelenkter Tragarm (13) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Antrieb zugekehrte Seitenschild
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (A) der beiden Anlenkachsen (14, 15) des Tragarmes (13) voneinander grösser ist als der Abstand (a) der Anlenkstelle (17) der Verbindungslasche (9), die dem dem Antrieb abgekehrten Seitenschild (5) zugeordnet ist, von der Anlenkachse (15) des Tragarmes (13) am Wagengestell (12).
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlenkstelle (17) der Verbindungslasche (9), die dem dem Antrieb abgekehrten Seitenschild (5) zugeordnet ist, unmittelbar am Tragarm (13) vorgesehen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragarm (13) ein gegen den dem Antrieb abgekehrten Seitenschild (5) zu offenes U-Profil besitzt, zwischen dessen Schenkel ein am Seitenschild
(4) mit dem Wagengestell (12) über ein Kugelgelenk (11) verbunden ist und die Anlenkachsen (14,15) des Tragarmes (13) am dem Antrieb abgekehrten Seitenschild (5) sowie am Wagengestell (12) zum Mittelpunkt (M) dieses Kugelgelenkes (11) gerichtet sind.
(5) befestigter Anschlag (16) greift.
Applications Claiming Priority (1)
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Country Status (3)
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