CH665791A5 - Reibahle. - Google Patents

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CH665791A5
CH665791A5 CH4641/86A CH464186A CH665791A5 CH 665791 A5 CH665791 A5 CH 665791A5 CH 4641/86 A CH4641/86 A CH 4641/86A CH 464186 A CH464186 A CH 464186A CH 665791 A5 CH665791 A5 CH 665791A5
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CH
Switzerland
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reamer
tooth
calibration
rake angle
cutting
Prior art date
Application number
CH4641/86A
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English (en)
Inventor
Gennady Yakovlevich Potemkin
Original Assignee
Potemkin Gennady Y
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Publication date
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D77/00Reaming tools
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    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S408/00Cutting by use of rotating axially moving tool
    • Y10S408/703Trepanning
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    • Y10T407/00Cutters, for shaping
    • Y10T407/19Rotary cutting tool
    • Y10T407/1952Having peripherally spaced teeth
    • Y10T407/1962Specified tooth shape or spacing
    • Y10T407/1964Arcuate cutting edge
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    • Y10T408/9095Having peripherally spaced cutting edges with axially extending relief channel

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  • Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)
  • Drilling Tools (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)

Description

BESCHREIBUNG Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Werkzeuge zur Bearbeitung von Bohrungen, insbesondere auf Reibahlen.
Stand der Technik
Bekannt ist eine Reibahle nach dem SU-Urheberschein Nr. 807 259, der am 13.03.1974 erteilt und am 15.02.1981 veröffentlicht wurde. Die Reibahle enthält Zähne, von denen ein jeder ein Schneid- und ein Kalibrierteil besitzt, die miteinander zusammengefügt sind. Beim Kalibrierteil ist zumindest ein Teil seiner Freifläche in Gestalt einer in Richtung vom Kopfteil der Reibahle aus sich verbreiternder Lippe ausgebildet.
Da der Spanwinkel des Reibahlenzahns ein und dieselbe Grösse auf seiner gesamten Länge besitzt, wird mit derartiger Reibahle kein ausreichender Glättungseffekt erzielt, was sich auf die Bearbeitungsgüte von Bohrungen, insbesondere in plastischen Metallen und Legierungen, nachteilig auswirkt.
Diese Reibahle kann nur beim Ausführen von Operationen des vorläufigen Aufreibens der Bohrungen in plastischen Metallen und Legierungen verwendet werden.
Das Aufreiben von Bohrungen in anderen Legierungen geschieht mit einer Genauigkeit bis zur neunten Qualität (H9). Hierbei erzielt man eine Oberflächenrauhigkeit in Bohrungen von Ra = 1,6 (im.
Darstellung der Erfindung Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
eine Reibahle zu schaffen, bei der der Spanwinkel ihres Zahns in solcher Weise ausgeführt wäre, dass die Reibahle eine stabil hohe Bearbeitungsgüte von Bohrungen, darunter auch in plastischen Werkstoffen, gewährleisten würde.
Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, dass in einer Reibahle mit Zähnen, die ein Schneid- und ein Kalibrierteil, welche miteinander zusammengefügt sind, besitzen, wobei beim Kalibrierteil zumindest ein Teil seiner Freifläche in Gestalt einer Lippe ausgebildet ist, die sich in Richtung vom Kopfteil der Reibahle aus verbreitert, erfindungsgemäss jeder Zahn einen Spanwinkel besitzt, der in Richtung vom Kopfteil der Reibahle aus stetig abnimmt.
Dieser Zahnaufbau gewährleistet einen relativ leichten Schnittvorgang nebst einem hohen Glättungseffekt an der Oberfläche der zu bearbeitenden Bohrung, weil das Schneidteil des Zahns einen vergrösserten Spanwinkel y in Kombination mit einem positiven Freiwinkel a besitzt, wodurch der Schnittvorgang erheblich erleichtert wird. Das Kalibrierteil des Zahns aber erzielt gleichfalls bei vorhandenem Freiwinkel a = 0 und minimalen Werten des Spanwinkels y einen Glättungseffekt (Kalibriereffekt), was die Güte der bearbeiteten Bohrung zu steigern erlaubt.
Zweckmässigerweise beträgt der Abnahmewert des Spanwinkels des Zahns über dessen gesamte Länge zumindest 8°.
Falls die Abnahme des Spanwinkels kleiner als 8° sein sollte, wird durch die Reibahle keine ausreichend hohe Güte der bearbeiteten Bohrungen gewährleistet, weil der Glättungseffekt ausbleibt.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Nachstehend wird die vorliegende Erfindung in einer ausführlichen Beschreibung eines konkreten Ausführungsbeispiels derselben anhand von beigefügten Zeichnungen näher erläutert; in den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 Gesamtansicht einer Vierzahnreibahle, gemäss der Erfindung (Seitenansicht, abgebrochen);
Fig. 2 Zahnschnitt in einer Ebene II—II, die durch das Schneidteil des Zahns geht;
Fig. 3 Zahnschnitt in einer Ebene III—III, die durch das Kalibrierteil des Zahns geht;
Fig. 4 Zahnschnitt in einer Ebene IV—IV, die durch das Kalibrierteil des Zahns geht;
Fig. 5 Zahnschnitt in einer Ebene V—V, die durch das Kalibrierteil des Zahns führt.
Weg zur Ausführung der Erfindung
Die erfindungsgemässe Reibahle besteht aus einem Arbeitsteil 1 (Fig. 1) und einem Schaft 2. Am Arbeitsteil 1 der Reibahle sind Zähne 3 ausgebildet, die eine Freifläche sowie ein Schneidteil 4 und ein Kalibrierteil 5 besitzen, welche miteinander zusammengefügt sind.
Das Schneidteil 4 besitzt einen positiven Freiwinkel a (Fig. 2).
Zumindest ein Teil der Freifläche des Kalibrierteils 5 ist in Gestalt einer Lippe ausgeführt, die sich in Richtung vom Kopfteil 6 der Reibahle aus verbreitert.
Als Spezialfall ist in Fig. 1 eine Reibahle dargestellt, bei der die gesamte Freifläche des Kalibrierteils 5 ein sich stetig verbreiterndes Band darstellt. Die Verbreiterung der Lippe erfolgt in Richtung vom Kopfteil 6 der Reibahle aus. Jeder Reibahlenzahn 3 besitzt eine Spanfläche 7. Der Spanwinkel des Zahns 3 nimmt, wie es in Fig. 2, 3,4 und 5 dargestellt ist, in Richtung vom Kopfteil 6 der Reibahle aus stetig ab, d.h. <y] > <j2 <y2> < J3, < J3> < J4- Hierbei beträgt der Abnahmegrad des Spanwinkels des Zahns 3 über dessen gesamte Länge zumindest 8°.
Die erfindungsgemässe Reibahle arbeitet folgenderweise.
Beim Bearbeiten von Bohrungen mit Hilfe der erfin-dungsgemässen Reibahle treten zunächst die Schneidteile 4 der Zähne 3 in Aktion, bei denen die Spanwinkel yi, y2, y3, y4 ihre maximale Grösse bei positivem Freiwinkel a besitzen.
Dadurch geht der Schnittvorgang verhältnismässig leicht vonstatten, was für die Bearbeitung von plastischen und anderen ihnen ähnlichen Metallen und Legierungen besonders wertvoll ist.
Nach den Schneidteilen 4 treten die Kalibrierteile 5 in Funktion, deren Spanwinkel über die gesamte Länge der Zähne 3 von Lyi bis auf Ly4 stetig abnehmen. Also besitzt das Kalibrierteil 5, ohne dass es einen positiven Freiwinkel a hat und lediglich einen minimalen Betrag seines Spanwinkels aufweist, ein Glättungsvermögen, das zur Erhöhung der Rauhigkeitsgüte und der Genauigkeit der zu bearbeitenden Bohrung verwertet wird. Die Vereinigung der hohen Schneid- und Kalibriereigenschaften bei einem Zahn gestattet es, Bohrungen mit einer Genauigkeit bis zur 6. Qualität (H6) bei einer Oberflächenrauhigkeit bis Ra = 0,2 [im zu bearbeiten.
Der Einsatz von Reibahlen der erfindungsgemässen Konstruktion ermöglicht es bis zu einem gewissen Grade,
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das Problem der Herstellung von hochpräzisen Bohrungen in verschiedenen Einzelteilen zu lösen, ohne dass man meistenteils kostspielige Läppoperationen durchzuführen braucht.
Gewerbliche Verwertbarkeit Die Erfindung kann mit dem höchsten Effekt in Ausbohr-, Dreh-, Bohr- und Aufbaumaschinen sowie in auto665 791
matischen Strassen zur mechanischen Bearbeitung zwecks Herstellung von Bohrungen mit einer Genauigkeit bis zur 6. Qualität (H6) und einer Oberflächenrauhigkeit bis Ra = 0,2 |im verwendet werden.
Die Erfindung kann darüberhinaus bei der Bearbeitung von hochpräzisen Bohrungen auf den Werkzeugmaschinen des Bearbeitungszentrumtyps Anwendung finden.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

665 791 2 PATENTANSPRÜCHE
1. Reibahle mit Zähnen (3), die ein Schneidteil (4) und ein Kalibrierteil (5) besitzt, welche miteinander zusammengefügt sind, wobei zumindest ein Teil der Freifläche dieses Kalibrierteils (5) in Gestalt einer Lippe ausgebildet ist, die sich in Richtung vom Kopfteil (6) der Reibahle verbreitert, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zahn (3) einen Spanwinkel besitzt, der in Richtung vom Kopfteil (6) der Reibahle aus stetig abnimmt.
2. Reibahle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abnahmebetrag des Spanwinkels des Zahns über dessen gesamte Länge zumindest 8° beträgt.
CH4641/86A 1985-03-27 1985-03-27 Reibahle. CH665791A5 (de)

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PCT/SU1985/000023 WO1986005728A1 (fr) 1985-03-27 1985-03-27 Alesoir

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US (1) US4795289A (de)
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GB (1) GB2182874B (de)
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