CH666245A5 - Spinn- und spulaggregat. - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft ein Spinn- und Spulaggregat, in dem mindestens eine Spinnmaschine und eine automatische Spulmaschine integriert sind.
In dem vorstehend erläuterten Spinn- und Spulaggregat müs-15 sen Tragkörper für die Spulen auf mindestens zwei Förderwegen gefördert werden. Auf dem einen Förderweg werden die Spinnspulen von einer Spinnmaschine zu der automatischen Spulmaschine gefördert. Auf dem anderen Förderweg werden aus der automatischen Spulmaschine ausgebrachte Leerspulen zu einer 20 Spinnmaschine gefördert. Wegen des Vorhandenseins dieser Förderwege für die Spulentragkörper ist es schwierig, zwischen der (den) Spinnmaschine(n) und der automatischen Spulmaschine einen Gang für eine Bedienungsperson vorzusehen. Aus diesem Grund werden die genannten Förderwege für die Trag-25 körper häufig oberhalb des Bedienungsganges angeordnet.
Normalerweise beträgt jedoch die Geschwindigkeit, in der ein Garn in einer automatischen Spulmaschine aufgespult wird, ein Vielfaches der Geschwindigkeit, mit der das Garn in einer Spinnmaschine gesponnen wird. Daher kann man einer automa-30 tischen Spulmaschine mehrere Spinnmaschinen zuordnen, was aber die Anordnung des vorgenannten Bedienungsganges erschwert.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in einer Schaffung eines Spinn- und Spulaggregats mit Förderwegen für Spulentragkör-35 per, und zwar einem Förderweg zum Fördern von Spinnspulen von einer Spinnmaschine zu einer automatischen Spulmaschine und einem Förderweg zum Zurückfördern von von der automatischen Spulmaschine ausgebrachten Leerspulen zu einer Spinnmaschine. Diese Aufgabe wird gelöst, indem die Spinnmaschi-40 ne(n) und die Spulmaschine auf beiden Seiten eines zwischen ihnen vorgesehenen Bedienungsganges angeordnet und miteinander durch eine Fördereinrichtung zum Fördern von Spinnspulen und von Leerspulen verbunden sind.
Durch die Erfindung erzielbare Vorteile bestehen darin, dass 45 unabhängig von der Anzahl der Spinnmaschinen und deren Anordnung in bezug auf eine automatische Spulmaschine die Anordnung der Spinnmaschine(n) frei gewählt werden kann und dass zwischen der (den) Spinnmaschine(n) und der Spulmaschine ein genügend breiter Bedienungsgang vorgesehen werden kann. In den Zeichnungen ist:
Fig. 1 eine Darstellung zur Erläuterung der Aufgabe der Erfindung;
Fig. 2 und 3 zeigen in Draufsicht bzw. Seitenansicht ein Spinn-und Spulaggregat gemäss der Erfindung;
Fig. 4 zeigt in Seitenansicht einen Teil des Förderweges für die Tragkörper für die Spinnspulen, und
Fig. 5 einen Spulen-Zwischenspeicher.
Zunächst sei anhand der Fig. 1 die Aufgabe der Erfindung erläutert. Gemäss Fig. 1 sind einer automatischen Spulmaschine 601 zwei Spinnmaschinen 2 zugeordnet. Die automatische Spulmaschine 1 ist mit einem Leerspulen-Ausbringteil 3 und einem Spinnspulen-Aufnahmeteil 4 versehen. Jede Spinnmaschine 2 ist mit einem Spinnspulen-Ausbringteil 5 und einem Leerspulen-Aufnahmeteil 6 versehen. Der Leerspulen-Ausbringteil 3 und 65 der Leerspulen-Aufnahmeteil 6 sind durch einen Förderweg 7 für Tragkörper mit Leerspulen miteinander verbunden. Der Spinn-spulen-Ausbringteil 5 und der Spinnspulen-Aufnahmeteil 4 sind durch einen Förderweg 8 für Tragkörper mit Spinnspulen mitein-
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ander verbunden. In der Fig. 1 erkennt man acht einander kreuzende Förderwege 7 und 8 für Spulentragkörper. Es ist äusserst schwierig, die Förderwege 7 und 8 für die Spulentragkörper oberhalb des Bedienungsganges so anzuordnen, dass sie einander nicht schneiden.
In den Fig. 2 und 3 ist in Draufsicht bzw. Seitenansicht eine Ausführungsform des Spinn- und Spulaggregats gemäss der Erfindung dargestellt. Der automatischen Spulmaschine W sind zwei Spinnmaschinen S zugeordnet. Zwischen den Spinnmaschinen S und der automatischen Spulmaschine W ist ein Bedienungsgang 10 in einer gegebenen Breite vorhanden. Oberhalb dieses Bedienungsganges sind die nachstehend beschriebenen Förderwege LI und L2 für Spulentragkörper vorgesehen.
Auf jeder Seite jeder Spinnmaschine S erstreckt sich ein Förderband 12, von dessen im oberen Trum oberer Seite an dem Band befestigte Stifte 11 aufwärts vorstehen. Von einer nicht dargestellten Antriebseinrichtung werden die Förderbänder 12 abwechselnd vorwärts- und rückwärts bewegt, so dass von dem Spindelteil der Spinnmaschine S abgezogene Spinnspulen Bl zu der automatischen Spulmaschine W hin transportiert werden und aus der Spulmaschine W ausgebrachte Leerspulen B2 zu dem Spindelteil hin transportiert werden. Die dem Bedienungsgang 10 benachbarte Endstrecke 13 jedes Förderbandes 12 ist etwas aufwärts geneigt. An das freie Ende der aufwärts geneigten Endstrecke 13 schliesst ein sich vertikal aufwärts erstreckender Spinnspulenförderer 14, von dessen oberem Ende eine Spinnspulenrutsche 16 sich schräg abwärts zu einem Spinnspulen-Aufnah- : meteil 15 der automatischen Spulmaschine W hin erstreckt. In der Fig. 4 ist der Zustand gezeigt, in dem der Spinnspulenförderer 14 die Spinnspulen Bl von dem Förderband 12 zu der Spinnspulenrutsche 16 fördert. Die am Ende des Förderbandes 13 unter Schwerkraftwirkung von den Zapfen 11 heruntergerutschten Spinnspulen B1 werden von einer Führung 17 geführt und nacheinander auf Auflager 19 aufgegeben, die auf dem Förderband 18 des Spinnspulenförderers 14 angeordnet sind. ; Am oberen Ende des Förderers 14 werden diese Spinnspulen Bl ' von den Auflagern 19 in die Rutsche 16 abgeworfen, in der sie dann abwärtsgleiten.
Die Spinnspulenrutsche 16 und die Leerspulenrutsche 31 können unter verschiedenen Neigungswinkeln angeordnt sein, die im Hinblick auf die unterschiedlichen Gewichte einer Spinnspule und einer Leerspule gewählt werden. Die Längen der Spinnspulenrutsche 16 und der Leerspulenrutsche 31 können, unterschiedlich voneinander, so gewählt werden, dass diese Rutschen einander nicht schneiden.
In der automatischen Spulmaschine W ist der Spinnspulen-Aufnahmeteil 15 an dem dem Bedienungsgang benachbarten Ende angeordnet. In diesem Aufnahmeteil 15 werden die von der Spinnspulenrutsche 16 abgegebenen Spinnspulen Bl aufgenommen und gespeichert. Zu diesem Zweck ist ein Spinnspulen-Zwischenspeicher 20 vorgesehen, der in der Fig. 5 gezeigt ist. Den beiden Spinnmaschinen S sind je zwei Spinnspulenrutschen 16 zugeordnet, die an ihren unteren Enden je eine Austrittsöffnung 21 besitzen, die zu einer gemeinsamen Führung 22 führen, die die aus den Austrittsöffnungen 21 getretenen Spinnspulen B1 einem gekrümmten oder abgeknickten Speicherrohr 23 zuführt, in dem die Spinnspulen zwischengespeichert werden. Die von dem Speicherrohr einzeln nacheinander abgegebenen Spinnspulen B1 werden an die Spulmaschine W einzeln nacheinander von einem Vereinzelungsrad 24 abgegeben, dessen Drehung durch ein von der Spulmaschine W abgegebenes Spinnspulen-Anforderungssignal eingeleitet wird. Wenn die Zahl der im Speicherrohr 23 vorhandenen Spinnspulen einen vorher bestimmten Wert unterschreitet, spricht ein nicht gezeigter Sensor an, dessen Ausgangssignal eine Steuerung betätigt, die ein Signal abgibt, durch das von den Spinnmaschinen zusätzliche Spinnspulen angefordert werden. Aufgrund des Spinnspulen-Anforderungs-signals wird das auf der einen Seite jeder Spinnmaschine vorgese666 245
hene Förderband 12 in der Richtung angetrieben, in der es abgezogene Spinnspulen fördert, die dem Speicherrohr 23 zugeführt werden. Wenn das eine Förderband 12 alle auf ihm befindlichen Spinnspulen abgegeben hat, wird das andere Förderband 12 derart angetrieben, dass es die darauf vorhandenen Spinnspulen abgibt. Längs der Spulmaschine W sind ein vorwärts förderndes Spinnspulenzubring-Förderband 25 und ein rückwärts förderndes Leerspulenausbring-Förderband 26 angeordnet, die miteinander durch eine Verbindungsstrecke 27 verbunden sind, die durch eine Spuleinheit führt. Die von dem Vereinzelungsrad 24 durch eine Rutsche 28 abgeworfenen Spinnspulen fallen auf je einen Spulentragkörper T, der sich auf dem Zubring-Förderband 25 befindet, und werden von diesen geeigneten Spuleinheiten den Spulmaschinen zugeführt. In diesen wird das Garn der Spinnspulen Bl umgespult, so dass Leerspulen B2 erhalten werden, die zusammen mit den Spulentragkörpern T auf das Ausbring-Förderband 26 ausgebracht werden.
Am distalen Ende des Leerspulenausbring-Förderbandes 26 der automatischen Spulmaschine W, d. h. an dem dem Bedienungsgang benachbarten Ende, ist eine Einrichtung 29 vorgesehen, die zum Abnehmen der Leerspulen B2 von den Spulentragkörpern T dient und an die ein vertikaler Leerspulenförderer 30 anschliesst, der ähnlich ausgebildet ist wie der in der Fig. 4 gezeigte Spinnspulenförderer 14. Am oberen Ende des Förderers 30 ist eine Leerspulenrutsche 31 vorgesehen, die der Spinnspulenrutsche 16 ähnelt und sich in zwei Teile verzweigt, die zu Leerspulen-Zwischenspeichern 33 eines Leerspulen-Auf nahmeteils 32 hin abwärts geneigt ist. Der Leerspulen-Zwischenspei-cher 33 ist ähnlich ausgebildet wie der vorstehend beschriebene Spinnspulen-Zwischenspeicher 20. An der Verzweigungsstelle ist eine Klappe 34 vorgesehen, deren Drehstellung bestimmt, in welchem Zweig der Leerspulenrutsche 31 eine Leerspule eintritt. Auf diese Weise kann jede Spinnmaschine S mit Leerspulen S2 in einer angeforderten Anzahl beschickt werden. Den beiden Transportbändern 12 jeder Spinnmaschine S ist je ein Leerspulen-Zwischenspeicher 33 zugeordnet. Am unteren Ende jedes Zweiges der Leerspulenrutsche 31 ist dieser Zweig erneut verzweigt und ist eine Klappe 35 vorgesehen, die der vorstehend beschriebenen Klappe 34 ähnelt und zum Verteilen der ihr zugeführten Leerspulen B2 auf die beiden Zwischenspeicher 33 dient, die der Spinnmaschine zugeordnet sind.
Wenn eine Spinnmaschine S ein Leerspulen-Anforderungssignal abgibt, wird die Klappe 34 in die dieser Spinnmaschine entsprechende Stellung verschwenkt und wird die Klappe 35 in die Stellung verschwenkt, in der die Leerspule über den Leerspu-len-Aufnahmeteil 32 auf das Förderband 12 auf jener Seite dieser Spinnmaschine S aufgegeben wird, für die eine Leerspule angefordert worden ist. Da der Leerspulen-Zwischenspeicher 33 ähnlich ausgebildet ist wie der in Fig. 5 gezeigte Spinnspulen-Zwischenspeicher 20, ist er nicht dargestellt und nicht ausführlich beschrieben. DieSpinnspulenBl werden in der Spinnmaschine S abgezogen und dann von dem sich zu der automatischen Spulmaschine W hin vorwärts bewegenden Förderband 12 gefördert und auf den Spinnspulenförderer 14 aufgegeben. Danach beginnt die Rückwärtsbewegung des Förderbandes 12 und werden gleichzeitig Leerspulen B2 einzeln nacheinander von dem Leerspulen-Zwischenspeicher 33 abgegeben und auf die leeren Stifte 11 aufgesetzt. Der Leerspulen-Zwischenspeicher 33 ist an dem dem Bedienungsgang benachbarten Ende der Spinnmaschine S vorgesehen, kann aber auch an dem entgegengesetzten Ende der Spinnmaschine S angeordnet sein, so dass dann die Leerspulen auf die Stifte 11 aufgesteckt werden, während sich das Förderband 12 vorwärts bewegt.
Wenn beide einer Spinnmaschine S zugeordneten Förderbänder 12,12 gleichzeitig Spinnspulen abgeben, können diese beiden Förderbänder 12,12 auch gleichzeitig in der vorstehend beschriebenen Weise mit Leerspulen beschickt werden. In diesem Fall
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wird die Klappe 35 bei jeder darübergehenden Leerspule umge- nen. Der Spinnspulenförderer 14 und der Leerspulenförderer 30 schaltet. sind an dem dem Bedienungsgang zugekehrten Ende der Spinnin dem vorstehend beschriebenen Spinn- und Spulaggregat maschine S bzw. der automatischen Spulmaschine W angeord-kreuzen die Spinnspulenrutsche 16 und die Leerspulenrutsche 31 net. Die Rutschen 16 und 31 erstrecken sich von dem oberen einander in der in Fig. 3 gezeigten Seitenansicht geradlinig; sie 5 Ende des Förderers 14 bzw. 30 weg über die ganze Breite des sind aber in der Draufsicht leicht gekrümmt, damit die Spinnspu- Bedienungsganges 10, so dass sie nur entsprechend schwach len B1 bzw. die Leerspulen B2 unter Schwerkraft in den Rut- gekrümmt zu sein brauchen und die Spinnspulen Bl bzw. die sehen glatt herunterrutschen können und die Rutschen 16 und 31 Leerspulen B2 in den Rutschen zügig gleiten können. Im Vereinander nicht schneiden. Wenn der Förderweg LI, der den gleich mit einer Anordnung, in der die Förderer 14 und 30 durch Spinnspulenförderer 14 und die Spinnspulenrutsche 16 umfasst, 10 einen längeren aufwärts geneigten Teil des Förderbands ersetzt oder der Förderweg L2, der den Leerspulenförderer 30 und die sind, wird der Vorteil erzielt, dass die aufwärts geneigte Strecke Leerspulenrutsche 31 umfasst, nur aus je einem einzigen Förde- 13 des Förderbands 12 eine kürzere horizontale Länge hat, so rer bestünde, könnte dieser nicht längs einer räumlich gekrümm- dass ein breiter Bedienungsgang vorgesehen werden kann, ten Bahn verlaufen. In dem vorliegenden Spinn- und Spulaggre- Das vorliegende Spinn- und Spulaggregat kann aus einer gat dagegen können die Spinnspulenrutsche 16 und die Leerspu- 15 Spinnmaschine und einer automatischen Spulmaschine beste-lenrutsche 31 einfach aus Blech durch Biegen oder Verbinden hen. Besondere Vorteile werden jedoch erzielt, wenn einer von Teilen in Form eines U-Profils hergestellt werden, wobei die automatischen Spulmaschine mehr als eine Spinnmaschine zuge-genannten Krümmungen ohne weiteres ausgebildet werden kön- ordnet ist.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
- 666 245PATENTANSPRÜCHE1. Spinn- und Spulaggregat, in dem eine automatische Spulmaschine und mindestens eine Spinnmaschine integriert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Spinnmaschine(n) (S) und die Spulmaschine (W) auf beiden Seiten eines zwischen ihnen vorgesehenen Bedienungsganges (10) angeordnet und miteinander durch eine Fördereinrichtung (LI, L2) zum Fördern von Spinnspulen und von Leerspulen verbunden sind.
- 2. Spinn- und Spulaggregat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung mindestens einen Spinnspulenförderer (14) zum Aufwärtsfördern von Spinnspulen (Bl) besitzt, die von einer Spinnmaschine (S) anderen dem Bedienungsgang benachbarten Ende abgezogen worden sind, ferner mindestens eine Spinnspulenrutsche (16), die oberhalb des Bedienungsganges (10) angeordnet und vom oberen Ende des Spinnspulenförderers (14) zu einem Spinnspulenaufnahme-teil (15) der automatischen Spulmaschine hin abwärts geneigt ist, einen Leerspulenförderer (30) zum Aufwärtsfördern von Leerspulen (B2), die aus der automatischen Spulmaschine (W) an deren dem Bedienungsgang benachbarten Ende angebracht worden sind, und eine Leerspulenrutsche (31), die oberhalb des Bedienungsganges (10) angeordnet und vom oberen Ende des Leerspulenförderers (30) zu einem Leerspulen-Aufnahmeteil (32) einer Spinnmaschine (S) hin abwärts geneigt ist.
- 3. Spinn- und Spulaggregat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Spinnspulenförderer (14) von einer Endstrecke eines Förderbandes (12) zum Fördern einer von der Spinnmaschine (S) abgezogenen Spinnspule vertikal aufwärts erstreckt und ein endloses Band (18) und an diesem Band (18) befestigte Auflager (19) besitzt, so dass die von dem Förderband (12) auf die Auflager (19) abgeworfenen Spinnspulen (Bl) zu der Spinnspulenrutsche (16) gefördert werden.
- 4. Spinn-und Spulaggregat nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spinnspulen-Zwischenspeicher (20) vorgesehen ist, der die von der Spinnspulenrutsche (16) abgegebenen Spinnspulen (Bl) speichert und einzeln nacheinander an ein Spinnspulen-Zubring-Förderband (25) abgibt, das sich im Bereich des Spinnspulen-Aufnahmeteils (15) der automatischen Spulmaschine (W) längs derselben erstreckt.
- 5. Spinn- und Spuläggregat nacFÄhspmcE 4, Sadurch gekennzeichnet, dass der Spinnspulen-Zwischenspeicher (20) eine Führung (22) besitzt, die im Bereich des unteren Endes (21) der Spinnspulenrutsche (16) angeordnet ist, ferner ein unterhalb der Führung (22) angeordnetes gekrümmtes oder abgeknicktes Speicherrohr (23) zum Zwischenspeichern der Spinnspulen (Bl), ein unterhalb des Speicherrohrs (23) angeordnetes Vereinzelungsrad (24) zum Austragen der Spinnspulen einzeln nacheinander durch eine Drehbewegung des Vereinzelungsrades (24) und eine Rutsche (28) zum Aufgeben der Spinnspulen auf je einen Spulentragkörper (T), der sich auf dem Zubringer-Förderband (25) befindet, das sich längs der Spulmaschine (W) erstreckt.
- 6. Spinn- und Spulaggregat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leerspulen (B2) von einem Leer-spulenausbring-Förderband (26) gefördert werden, das sich längs der Spulmaschine (W) erstreckt und auf dem jede Leerspule auf einem Tragkörper (T) angeordnet ist, und dass an ein Ende des Leerspulenausbring-Förderbandes (26) eine Leerspulen-Abnahmevorrichtung (29) zum Abnehmen der Leerspulen (B2) von den Tragkörpern (T) und der sich vertikal aufwärts erstreckende Leerspulenförderer (30) anschliessen.
- 7. Spinn- und Spulaggregat nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Leerspulenrutsche (31) in mehrere Teile verzweigt und an der Verzweigungsstelle der Leerspulenrutsche (31) eine Klappe (34) vorgesehen ist, die dazu dient, je nach ihrer Stellung eine Leerspule in den gewünschten Zweig der Rutsche zu führen.
- 8. Spinn- und Spulaggregat nach Anspruch 2 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Leerspulen-Aufnahmeteil (32)der Spinnmaschine (S) je ein Leerspulen-Zwischenspeicher (33) vorgesehen ist, deren Anzahl der der längs der Spinnmaschine (S) vorgesehenen Förderbänder (12) entspricht.10
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |