CH666313A5 - Abstandhaltevorrichtung fuer stahlbeton-konstruktionen. - Google Patents

Abstandhaltevorrichtung fuer stahlbeton-konstruktionen. Download PDF

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CH666313A5
CH666313A5 CH467984A CH467984A CH666313A5 CH 666313 A5 CH666313 A5 CH 666313A5 CH 467984 A CH467984 A CH 467984A CH 467984 A CH467984 A CH 467984A CH 666313 A5 CH666313 A5 CH 666313A5
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CH
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indentations
shaped
spacer device
reinforcement layer
spacer
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Application number
CH467984A
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English (en)
Inventor
Ulrich Walter
Richard Krauss
Wilhelm Michel
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Von Roll Ag
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
    • E04C5/18Spacers of metal or substantially of metal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Reinforcement Elements For Buildings (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

BESCHREIBUNG
Die Erfindung betrifft eine Abstandhaltevorrichtung für Stahlbeton-Konstruktionen, die als Hilfsmittel zur genauen Verlegung einer Einzelstab- oder Netz-Bewehrungslage bezüglich einer weiteren Bewehrungslage einsetzbar und mit mindestens einem Längsträger versehen ist, der mit bügeiförmigen Haltern an den Bügelstegen fest verbunden ist und die Auflag für die Bewehrungslage bildet.
Abstandhalter, auch als Distanzkörbe, Unterstützungskörbe oder Distanzstreifen bezeichnet, werden zur genauen Abstandhalterung von Bewehrungslagen von Stahlbeton-Konstruktionen eingesetzt. Bei Stahlbeton-Decken und -Platten haben sie die obere Bewehrungslage auf der verlangten Höhe zu halten, während sie in Stahlbeton-Wänden die inneren und äusseren Bewehrungslagen zu fixieren haben. Im weiteren können sie auch dazu benützt werden, um Einlagen verschiedener Art zu befestigen. Weiter können die Abstandhalter sowohl für die Verlegung von Einzelstab-, als auch von Netzbewehrungslagen eingesetzt werden. Wesentlich ist es, dass mit Abstandhaltern eine genaue definierte Höhe zwischen zwei Bewehrungslagen eingehalten werden kann. Bekannt sind Abstandhalter, die mit und ohne Stützfüsse ausgerüstet sind. Abstandhalter ohne Stützfüsse werden beispielsweise beim Erstellen von Deckenbewehrungen nach dem Verlegen der untern Bewehrungslagen auf diese Lagen gestellt und bilden das Traggerippe für die obere Bewehrung. Durch ihren Aufbau mit durchlaufenden Längsträgern sowohl im Scheitelbereich als auch im Grundbereich sind die Abstandhalter auch bestens zum Einsatz in Stahlbetonwänden geeignet, wo sie zur Erleichterung des Einbringens des Betons vorzugsweise senkrecht angeordnet werden.
Abstandhalter mit Stützfüssen, die meistens aus Kunststoff hergestellt sind, werden beim Erstellen von Deckenbewehrungen nach dem Verlegen der untern Bewehrungslagen direkt auf die Schalung gestellt und bilden wieder das Traggerippe für die obere Bewehrung. Die Stützfüsse aus Kunststoff verhindern das Rosten im Bereich der Aufstützpunkte der Schalung. Da die Abstandhalter quer zum Verlauf der Zugspannungen in Stahlbeton-Konstruktionen angeordnet sind, bilden sie kein tragendes Element. Ihre Funktion ist jedoch wesentlich, damit die mehrlagige Bewehrung in Wänden, Platten und Decken zuverlässig fixiert wird.
Bei einer bekannten Ausführungsform (CH-PS 486 617) bestehen die Abstandhalter aus bügeiförmigen Haltern mit Stützfüssen, z.B. aus Kunststoff oder Beton, während nur ein einziger, am Bügelsteg der Halter angeordneter Längsträger verwendet wird. Die Befestigung des Längsträgers an den Haltern erfolgt durch Schweissen, wobei zur Vergrösserung der Schweissstelle die Auflagestelle konkav ausgebildet ist. Die Stabilität der so ausgebildeten Abstandhalter wird jedoch dadurch nicht oder kaum verbessert.
Die bekannten Abstandhalter, seien sie mit oder ohne Stützfuss ausgebildet, weisen jedoch den Nachteil auf, dass sie keine Anhaltspunkte bieten, an welchen Orten die einzelnen Stäbe des Bewehrungsnetzes der auf den Abstandhaltern abgestützten Bewehrungslage liegen müssen, weshalb hierfür ein zusätzlicher Zeitaufwand erforderlich ist.
Hier setzt die Erfindung ein, der die Aufgabe zugrundeliegt, einen Abstandhalter der eingangs beschriebenen Art so auszugestalten, dass am Abstandhalter selbst die genaue örtliche Anordnung der Bewehrungslage ohne zusätzlichen Messaufwand erreicht werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass der an den Bügelstegen der Halter angeordnete Längsträger mit mehreren, einen gleichbleibenden Abstand voneinander aufweisenden Einbuchtungen auf der den Haltern abgewandten Seite ausgebildet ist, die der Festlegung und Fixierung der genauen örtlichen Anordnung der Bewehrungslage dienen. Zweckmässig können die Einbuchtungen in zwei oder mehr an dem Bügelsteg der Halter angeordneten Längsträgern angeformt sein. Die Einbuchtungen sollen hierbei eine solche Tiefe aufweisen, dass damit eine zuverlässige, genaue örtliche Festlegung und Fixierung der Bewehrungslage möglich ist.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigen :
Fig. 1 Die Darstellung des Standes der Technik, wobei a) einen ohne Stützfuss ausgerüsteten Abstandhalter zeigt, der auf einer Bewehrungslage abgestützt ist, und b) einen mit Stützfüssen ausgerüsteten Abstandhalter zeigt, der auf der Schalung abgestützt ist,
Fig. 2 eine erste Ausführungsform des erfindungsge-mässen Abstandhalters,
Fig. 3 eine zweite Ausführungsform des erfindungsge-mässen Abstandhalters und
Fig. 4 ein Detail des erfindungsgemässen Abstandhalters in vergrösserter Darstellung.
In den beiden Darstellungen a) und b) von zwei bekannten Abstandhaltern in Fig. 1 setzt sich der Abstandhalter 1 aus einer Anzahl bügeiförmiger Halter 2 und mindestens einem Längsträger 3,4 zusammen und bilden ein rinnen- oder korb-förmiges Gebilde von einer bestimmten Länge. Diese Länge der Abstandhalter wird nach praktischen Gesichtspunkten gewählt und beträgt z.B. 2,5 m. Bei der Ausführungsform des
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Abstandhalters gemäss a) sind drei Längsträger 3,4 verwendet, wobei ein Längsträger 3 auf dem Bügelsteg 5 und zwei weitere Längsträger 4 im Bereich des freien Endes der Bügelschenkel 7 des bügeiförmigen Halters 2 angeordnet sind. Die Verbindung der Längsträger 3,4 mit den Haltern 2 erfolgt beispielsweise durch Schweissen. Die Abstandhalter 1 sind zwischen zwei Bewehrungslagen I, II angeordnet und fixieren den Abstand zwischen denselben. Hierbei bestehen die einzelnen Bewehrungslagen I, II aus mehreren z.B. wie in a) und b) aus je zwei Stablagen 8,9 und 10,11.
Bei der Ausführungsform a) ist der Abstandhalter mit seinen Längsträgern 4 auf die Stablage 11 abgestellt, so dass die freien Enden 6 der Bügelschwenkel 7 einen Abstand gegenüber einer Schalungswand 12 aufweisen. Der Abstand der Stablage 11 zur Schalungswand 12 wird durch Distanzklötzchen 13 festgelegt. Der Abstand der Stablage 8 der Bewehrungslage I muss dagegen gegenüber der zweiten Schalungswand 14 nicht festgelegt werden, da ihre Lage in der Stahlbeton-Konstruktion durch die Abstandhalter 1 gewährleistet wird.
Bei der Ausführung b) muss auf die Anordnung von Längsträgern 4 im Bereich des freien Endes 6 der Bügelschenkel 7 verzichtet werden. Dagegen werden an dem freien Ende der Bügelschenkel 7 Stützfüsse 15 aufgesteckt, wobei dann der Abstandhalter 1 auf die Schalungswand 12 abgestützt wird. Ist die Ausbildung des Abstandhalters 1 mit nur einem bügelstegseitigen Längsträger 3 nicht stabil genug,
sind weitere Längsträger am Bügelsteg 5 oder an den Bügelschenkeln 7 anzuordnen.
Der Abstandhalter 1 nach Fig. 2 entspricht im wesentlichen der Ausführung b) in Fig. 1. Gleiche Bezugszahlen betreffen dieselben Merkmale wie in den Ausführungen a) und b).
Der Abstandhalter 1 nach Fig. 2 setzt sich aus bügeiförmigen Haltern 2 und zwei Längsträgern 3 zusammen, die beiden auf dem Bügelsteg 5 der Halter 2 angeordnet sind. Wesentlich ist, dass die Längsträger Einbuchtungen 16 aufweisen, die auf der den bügeiförmigen Haltern 2 abgewandten Seite angeordnet sind. Die Einbuchtungen 16 s werden in gleichbleibenden Abständen in die Längsträger 3 angeformt. Diese Abstände entsprechen zweckmässig den Abständen der Stäbe der Bewehrunglage I.
Die Anordnung der Stäbe der Stablage 9 ist in Fig. 3 dargestellt, die einen Abstandhalter ohne Stützfüsse, jedoch mit l» Längsträgern 4 im Bereich des freien Endes 6 der Bügelschenkel 7 zeigen. Durch die Einbuchtungen 16 wird die örtliche Anordnung der Bewehrungslage I gegenüber der weiteren Bewehrungslage II eingehalten werden. Der Abstand zwischen zwei Einbuchtungen 16 kann so gewählt werden, 15 dass beliebige Bewehrungslagen I angeordnet werden können ; je nach Bedarf werden entweder alle oder nur ein Teil der Einbuchtungen 16 für die Fixierung der Bewehrungslage I ausgenützt. Die Einbuchtungen 16 stellen somit einen Raster dar, der die Verlegung der einen Bewehrungs-20 läge I wesentlich erleichtert.
In Fig. 4 ist die Ausbildung einer einzelnen Einbuchtung 16 in einem Längsträger 3 dargestellt. Die Einbuchtung 16 soll in der Lage sein, die Stäbe der Stablage 9 zuverlässig zu haltern. Aus diesem Grund kann die Einbuchtung 16 25 V-förmig oder trogförmig mit V-förmig geneigten Flanken ausgebildet sein. Die Tiefe 18 der Einbuchtungen 16 wird zweckmässig nur so gross gewählt, dass einerseits der Aufwand für das Verformen der Längsträger 3 ein Minimum wird, andererseits aber trotzdem eine sichere Positionierung 30 der Stablage 9 erreicht wird.
Die Form der bügeiförmigen Halter 2 ist im Hinblick auf die Ausbildung der Längsträger 3 mit den Einbuchtungen 16 nicht wesentlich ; sie kann V-förmig oder auch trapezförmig sein, wobei die Halter 2 Einzelteile oder ein Teil eines ein-35 zigen entsprechend geformten Stabes sind.
B
1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

666313 PATENTANSPRÜCHE
1. Abstandhaltevorrichtung ( 1 ) für Stahlbeton-Konstruktionen, die als Hilfsmittel zum genauen Verlegen einer Einzelstab- oder Netz-Bewehrungslage (I) bezüglich einer weiteren Bewehrungslage (II) einsetzbar und mit mindestens einem Längsträger (3) versehen ist, der mit bügeiförmigen Haltern (2) an den Bügelstegen (5) fest verbunden ist und die Auflage für die Bewehrungslage bildet, dadurch gekennzeichnet, dass der an den Bügelstegen der Halter (2) angeordnete Längsträger (3) mit mehreren, einen gleichbleibenden Abstand voneinander aufweisenden Einbuchtungen (16) auf der den Haltern abgewandten Seite ausgebildet ist, die der Festlegung und Fixierung der genauen örtlichen Anordnung der Bewehrungslage (I) dienen.
2. Abstandhaltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr Längsträger an den Bügelstegen (5) der Halter (2) angeordnet sind, an denen die Einbuchtungen (16) eingeformt sind.
3. Abstandhaltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die bügeiförmigen Halter (2) Schenkel (7) mit einem freien Ende (6) aufweisen, in dessen Bereich je ein weiterer Längsträger (4) angeordnet ist.
4. Abstandhaltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die bügeiförmigen Halter (2) Schenkel (7) aufweisen, die mit einem, einen Stützfuss (15), z.B. aus Kunststoff, tragenden freien Ende versehen sind.
5. Abstandhaltevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtungen (16) des bzw. der an dem Bügelsteg (5) angeordneten Längsträgers bzw. Längsträger (3) eine Tiefe ( 18) aufweisen, die etwa der halben Stärke der Längsträger entspricht.
6. Abstandhaltevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einbuchtungen (16) trogförmig, z.B. mit V-förmigen Flanken (17), ausgebildet sind.
CH467984A 1984-09-28 1984-09-28 Abstandhaltevorrichtung fuer stahlbeton-konstruktionen. CH666313A5 (de)

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EP0176815A2 (de) 1986-04-09
EP0176815A3 (de) 1988-01-20

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