CH666674A5 - Zapfvorrichtung. - Google Patents

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CH666674A5
CH666674A5 CH2729/85A CH272985A CH666674A5 CH 666674 A5 CH666674 A5 CH 666674A5 CH 2729/85 A CH2729/85 A CH 2729/85A CH 272985 A CH272985 A CH 272985A CH 666674 A5 CH666674 A5 CH 666674A5
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CH
Switzerland
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housing
piston
tap
double
passage
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Application number
CH2729/85A
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English (en)
Inventor
Hubert Walla
Original Assignee
Walla Maschinen Ges M B H & Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D1/00Apparatus or devices for dispensing beverages on draught
    • B67D1/08Details
    • B67D1/12Flow or pressure control devices or systems, e.g. valves, gas pressure control, level control in storage containers
    • B67D1/14Reducing valves or control taps
    • B67D1/1405Control taps
    • B67D1/145Control taps comprising a valve shutter movable in a direction perpendicular to the valve seat
    • B67D1/1466Control taps comprising a valve shutter movable in a direction perpendicular to the valve seat the valve shutter being opened in a direction opposite to the liquid flow
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
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    • B67D1/14Reducing valves or control taps
    • B67D2001/1483Reducing valves or control taps electrically or electro-mechanically operated

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  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

BESCHREIBUNG Die Erfindung betrifft eine Zapfvorrichtung für Getränke, insbesondere für schaumbildende Getränke, mit einem Zapfhahn , der ein Gehäuse mit einem Durchlass aufweist, in welchem ein Hahnverschlusselement verschiebbar ist, um den Gehäuseeinlass über den Durchlass mit einem Gehäuseauslass in Verbindung zu setzen, und mit einer Betätigungseinrichtung für das Hahnverschlusselement, die einen mit einer Steuereinrichtung in Verbindung stehenden Magnetantrieb aufweist, dessen Betätigungsorgan mit dem Hahnverschlusselement gekuppelt ist.
Bei einer aus der DE-OS-3 006 416 bekannten Zapfvorrichtung dieser Art ist das Hahnverschlusselement durch Drehen eines von Hand betätigbaren Bedienungshandgriffes in eine Öffnungsstellung vorspannbar, aus der es unter der Wirkung eines auf eine vorbestimmte Flüssigkeitsabgabe ansprechenden Elektromagneten, der einen Beschleuniger auslöst, in seine Schliessstellung zurückversetzbar ist. Dabei besteht auch die Möglichkeit, mittels des Bedienungshandgriffes von Hand aus eine Drosselung der Menge an ausfliessender Flüssigkeit vorzunehmen. Der bekannte Zapfhahn hat eine Vielzahl von bewegten Teilen und ist in konstruktiver Hinsicht relativ kompliziert und störanfällig.
Die Erfindung zielt darauf ab, eine Zapfvorrichtung der einleitend angegebenen Art zu schaffen, die bei konstruktiv
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einfacher Ausbildung nach einer Voreinstellung eine vollautomatische und genaue Dosierung des abzugebenden Getränkes sowie zugleich automatisch aufeinanderfolgende Abgabephasen unterschiedlicher Dauer und gegebenenfalls Getränkekonsistenz ermöglicht.
Die erfindungsgemässe Zapfvorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass der Magnetantrieb einen Doppelhubmagneten aufweist und ausserhalb des Zapfhahngehäuses an diesem montiert ist, dass das Betätigungsorgan des Doppelhubmagneten mit dem als Kolben ausgebildeten Hahnverschlusselement über einen am Zapfhahngehäuse gelagerten Schwenkhebel gekuppelt ist, an dessen freien Ende das Betätigungsorgan des Doppelhubmagneten angreift und der mit dem aus dem Zapfhahngehäuse herausragenden vorderen Ende des Hahnverschlusskolbens in Eingriff steht, und dass die Steuereinrichtung für den Doppelhubmagneten eine Zeitsteuereinrichtung ist, über welche der Doppelhubmagnet aus einer Ausgangsstellung, in welcher der mit dem Doppelhubmagneten über den Schwenkhebel gekuppelte Hahnverschlusskolben den Getränkedurchlass sperrt, in zwei gegensinnige Arbeitsstellungen versetzbar ist, wobei in der ersten Arbeitsstellung der Hahnverschlusskolben den gesamten Querschnitt des Gehäuseeinlasses mit dem Gehäuseauslass in Verbindung setzt, wogegen in der zweiten Arbeitsstellung ein gegenüber der ersten Stellung verminderter Einlassquerschnitt 25 freigegeben wird.
Durch diese Ausbildung wird eine äusserst genaue und wiederholbare Dosierung des abzugebenden Getränkes in zwei aufeinanderfolgenden Phasen erreicht, wobei der gesamte Abgabevorgang auf Knopfdruck vollautomatisch ablaufen kann. Die 30 Erfindung schafft mit geringem konstruktivem Aufwand eine Zapfvorrichtung, die sich für eine Vielzahl von Getränken eignet, insbesondere aber für die Abgabe von schaumbildenden Getränken, wie Bier, weil sie eine Voreinstellung der Abgabephasen Flüssigkeit und Schaum ermöglicht. Die Erfindung 35 gewährleistet dabei auf kleinstem Raum eine ausreichende Übersetzung zwischen dem Magnetantrieb und dem Hahnkolben. In konstruktiver Hinsicht erweist es sich für die Abgabe von Bier und Schaum als besonders vorteilhaft, wenn erfindungsgemäss der Hahnverschlusskolben an seinem mit dem Gehäuseeinlass in 40 Eingriff versetzbaren hinteren Ende eine von seiner Stirnseite ausgehende Axialbohrung aufweist, die im Bereich eines am Kolben axial bewegbaren Dichtungsringes radial ausmündet, welcher zum Verschliessen der Mündung gegen eine mit Abstand von der Stirnseite ausgeordnete Kolbenschulter vorgespannt ist. 45 Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert, in der ein Längsschnitt durch eine erfindungsgemässe Zapfvorrichtung in der Schliessstellung gezeigt ist.
Die dargestellte Bier-Zapfvorrichtung umfasst ein an dem 50 (nicht gezeigten) Bierbehälter befestigbares Gehäuse 1 mit einem axialen zylindrischen Durchlass 2 und einem Zapfauslass 3, der sich vom Gehäuse 1 geneigt nach unten erstreckt und dessen zylindrische Bohrung 3' mit einem hinteren Durchlassabschnitt 2' in Verbindung steht. Der Durchlass 2 hat ferner einen 55 sich im wesentlichen von der Mündung der Bohrung 3' nach vorne erstreckenden Abschnitt 2", der etwas kleineren Durchmesser als der hintere Durchlassabschnitt 2' hat und in dem ein Kolben 4 verschiebbar und abdichtend gelagert ist. Der Kolben 4 hat einen vorderen Kolbenabschnitt 4", dessen Durchmesser 60 dem Durchmesser des Durchlassabschnittes 2" entspricht, und einen hinteren Kolbenabschnitt 4', dessen Durchmesser gegenüber dem vorderen Kolbenabschnitt 4" reduziert ist.
Am hinteren Ende des Kolbens 4 ist ein Dichtungsring 5 aus elastischem Material vorgesehen, der auf einer am Kolben axial 65 verschiebbaren Aufnahme 6 sitzt und in der gezeigten Ausgangsstellung mittels einer Druckfeder 7, die am Kolbenende durch eine auf dieses aufgeschraubte Mutter 8 gehalten wird, gegen eine Kolbenschulter 9 vorgespannt ist. Der Dichtungsring 5 liegt
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am Eingang2' ' ' des Durchlasses 2 an. Im hinteren Kolbenende kann, den Kolben 4 um einen vorbestimmten kurzen Weg, z. B.
ist ferner eine kleindurchmessrige axiale Blindbohrung 10 ausge- um 0,1 mm nach hinten, um den relativ grossen Gegendruck vom bildet, die über einen Einlass in der Mutter 8 mit dem Raum des Flüssigkeitsbehälter her, der z. B. 5 bar betragen kann, zu
Flüssigkeitsbehälters in Verbindung steht und an ihrem vorderen überwinden. Sodann wirkt der Hebel 11 auf den Kolben 4 über
Ende im Bereich des Dichtungsringes 5 radial ausmündet. In der 5 eine oberhalb des Kolbenabschnittes 4" ' vorgesehene Noppe gezeigten Stellung verhindern der an der Kolbenschulter 9 11 " ein, die als Wegnoppe bezeichnet werden kann, um den anliegende Dichtungsring 5 und seine Aufnahme 6 einen Austritt vorbestimmten Öffnungshub zu erzielen, der z. B. 1 mm beträgt,
von Flüssigkeit in den Durchlass 2. In dieser ersten Abgabephase wird über den Zapfhahnauslass 3
Der Kolben 4 ragt mit seinem vorderen Ende aus dem nur Flüssigkeit abgegeben, weil der gesamte Durchlassquer-
Gehäuse 1 heraus und durchsetzt mit einem Abschnitt 4" ' 10 schnitt zur Verfügung steht. Die Noppen 11 ', 11 " sind an verringerten Durchmessers mit Spiel einen zwei parallele Sehen- Querstegen ausgebildet, welche die Schenkel des Hebels 11
kel aufweisenden Hebel 11. Dieser Kolbenabschnitt ist durch miteinander verbinden.
einen Kolbenbund und durch eine auf der gehäuseabgewandten Nach Verstreichen einer voreingestellten Zeitspanne wird der
Seite des Hebels 11 auf den Kolben 4 aufgeschraubte Rändelmut- Magnet 16 durch die Zeitsteuereinrichtung erneut erregt, um den ter 12 begrenzt. Der Hebel 11 ist unterhalb der Austrittsöffnung 15 Hebel 11 über die Stange 18 im entgegengesetzten Sinn zu des Durchlasses 2 am Gehäuse 1 um eine Querachse 13 schwenk- verschwenken, so dass der Hahnkolben 4 über an der Innenseite bar gelagert. der Hebelschenkel vorgesehene seitliche Noppen 11"' nach
Oberhalb der Austrittsöffnung des Gehäusedurchlasses 2 ist vorne gedrückt wird. Dadurch gelangt der Dichtungsring 5
am Gehäuse 1 ferner eine Querplatte 14 montiert, die vom zunächst am Eingang 2"' des Durchlasses 2 zur Anlage und bei
Gehäuse 1 nach oben und nach vorne geneigt ist. An der 20 der fortgesetzten Kolbenbewegung wird die dem Dichtungsring
Querplatte 14 ist eine ebenfalls an der Gehäuseoberseite über zugekehrte Schulter 9 des Kolbens 4 vom Dichtungsring wegge-
eine Rippe 15 abgestützte, durch einen Doppelhubmagneten zogen, so dass die radiale Mündung der Bohrung 10 des Kolbens gebildete Antriebseinrichtung 16 montiert, die über eine elektri- freigelegt wird. Die Flüssigkeit, die nunmehr gezwungen ist, über sehe Leitung 17 mit einer nicht gezeigten Zeitsteuereinrichtung die kleindurchmessrige Bohrung auszutreten, wird dadurch in in Verbindung steht. Die Betätigungsstange 18 des Magneten 16 25 Schaum verwandelt. Nach Verstreichen der für die Schaumbil-
durchsetzt die Querplatte 14 und den Hebel 11. Auf einen dung vorgegebenen Zeitspanne schliesst der Kolben 4 den vorderen Gewindeabschnitt 18' der Stange sind zwei Rändelmut- Durchlass 2 wieder. Die Zeitdauer der jeweils automatisch tern 19,20 aufgeschraubt, von denen die hintere zwei Ringbunde aufeinanderfolgenden Abgabephasen wird an der elektronischen aufweist, über welche die Stange 18 mit Spiel am Hebel 11 Zeitsteuereinrichtung voreingestellt.
angreift. Von der der Platte 14 zugekehrten Seite des Hebels 11 30 Die Einstellschraube 22, an welcher die Rippe 21 des Hebels steht eine elastisch verformbare Rippe 21 ab, welche die beiden 11 angreift, wird so eingestellt, dass der Hebel nach jedem Schenkel des Hebels verbindet und über welche der Hebel in der Betätigungszyklus zur Gänze in die Ausgangsstellung zurückgezeigten Ausgangsstellung an einer in die Platte 14 einge- kehrt.
schraubten Einstellschraube 22 angreift. Die erfindungsgemässe Ausbildung erfüllt alle hygienischen
Die elektronische Zeitsteuereinrichtung bewirkt nach dem , 35 Anforderungen, die an Zapfvorrichtungen gestellt werden, weil
Einschalten, dass der Doppelhubmagnet 16 erregt und die Betä- j sie leicht auseinander genommen und gereinigt werden kann,
tigungsstange 18 vom Magneten 16 angezogen wird. Der Hebel j Es versteht sich, dass das gezeigte Ausführungsbeispiel im
11 drückt mit einer unterhalb des Kolbenabschnittes 4' ' ' vorgese- Rahmen des allgemeinen Erfindungsgedankens verschiedentlich henen Noppe 11 ', die als Öffnungsnoppe bezeichnet werden abgewandelt werden kann.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

666 674 PATENTANSPRÜCHE
1. Zapfvorrichtung für Getränke, insbesondere für schaumbildende Getränke, mit einem Zapfhahn, der ein Gehäuse mit einem Durchlass aufweist, in welchem ein Hahnverschlusselement verschiebbar ist, um den Gehäuseeinlass über den Durchlass mit einem Gehäuseauslass in Verbindung zu setzen, und mit einer Betätigungseinrichtung für das Hahnverschlusselement, die einen mit einer Steuereinrichtung in Verbindung stehenden Magnetantrieb aufweist, dessen Betätigungsorgan mit dem Hahnverschlusselement gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetantrieb einen Doppelhubmagneten (16) aufweist und ausserhalb des Zapfhahngehäuses (1) an diesem montiert ist, dass das Betätigungsorgan (18) des Doppelhubmagneten (16) mit dem als Kolben ausgebildeten Hahnverschlusselement (4) über einen am Zapfhahngehäuse (1) gelagerten Schwenkhebel (11, 13) gekuppelt ist, an dessen freien Ende das Betätigungsorgan (18) des Doppelhubmagneten (16) angreift und der mit dem aus dem Zapfhahngehäuse (1) herausragenden vorderen Ende des Hahn verschlusskolbens (4) in Eingriff steht und dass die Steuereinrichtung für den Doppelhubmagneten (16) eine Zeitsteuereinrichtung ist, über welche der Doppelhubmagnet aus einer Ausgangsstellung, in welcher der mit dem Doppelhubmagneten über den Schwenkhebel (11,13) gekuppelte Hahnverschlusskolben (4) den Gehäusedurchlass (2) sperrt, in zwei gegensinnige Arbeitsstellungen versetzbar ist, wobei in der ersten Arbeitsstellung der Hahnverschlusskolben (4) den gesamten Querschnitt des Gehäuseeinlasses (2" ') mit dem Gehäuseauslass (3) in Verbindung setzt, wogegen in der zweiten Arbeitsstellung ein gegenüber der ersten Stellung verminderter Einlassquerschnitt freigegeben wird.
2. Zapfvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hahnverschlusskolben (4) an seinem mit dem Gehäuseeinlass (2"') in Eingriff versetzbaren hinteren Ende eine von seiner Stirnseite ausgehende Axialbohrung (10) aufweist, die im Bereich eines am Kolben (4) axial bewegbaren Dichtungsringes (5) radial ausmündet, welcher zum Verschliessen der Mündung gegen eine mit Abstand von der Stirnseite angeordnete Kolbenschulter (9) vorgespannt ist.
CH2729/85A 1984-07-02 1985-06-27 Zapfvorrichtung. CH666674A5 (de)

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ID=3528346

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CH2729/85A CH666674A5 (de) 1984-07-02 1985-06-27 Zapfvorrichtung.

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