CH666717A5 - Schloss fuer eine schwenkbare tuere. - Google Patents
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Description
BESCHREIBUNG
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Schloss für eine schwenkbare Türe mit wenigstens einem Türflügel.
Es sind verschiedene Arten von Türen bekannt. Sie werden meistens als Schiebetüren oder Drehtüren ausgeführt. Bei einer gelenkigen Verbindung von wenigstens zwei schwenkbaren Flügeln entsteht eine sogenannte Falttüre. Die Ausbildung des Schlosses ist selbstverständlich der Art der Türe angepasst. Die meisten Schlösser werden rein mechanisch manipuliert. Ihre Sicherheit gegen Einbruch ist von der Qualität des Schlosses abhängig, und einige Schlösser können geöffnet werden, wenn z. B. eine starke Zange angesetzt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schloss für eine schwenkbare Türe mit wenigstens einem Türflügel zu schaffen, das die Nachteile des Bekannten nicht aufweist und ausreichend gegen Einbruch sichert. Die Aufgabe besteht auch darin, dass das Schloss aus einer entfernten Stelle gesteuert werden kann, wobei mehrere Schlösser mit einem Betätigungsorgan gesteuert werden können.
Die vorgenannte Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass oberhalb der oberen Kante wenigstens eines Türflügels ein horizontales, nach unten offenes U-Profil mit einem elektrischen Antrieb vertikal verschiebbar angeordnet ist.
Der Vorteil der Erfindung liegt darin, dass das Schloss infolge der Verwendung eines U-Profils ausreichend massiv ausgebildet ist, so dass es im starken Mass als einbruchsicher gelten kann, und dass der elektrische Antrieb eine Fernsteuerung ermöglicht.
In den abhängigen Patentansprüchen sind besondere Ausführungsarten der Erfindung näher beschrieben. Das Schloss wird zweckmässig so ausgeführt, dass oberhalb der oberen Kante des wenigstens eines Türflügels zwei horizontal sich erstreckende und um horizontale Achsen schwenkbar gelagerte Schliessplatten angeordnet sind und dass die äussere Abmessung der axialen Teile der Schliessplatten kleiner ist als die innere, horizontale Breite des U-Profils. In diesem Fall hält den oder die Türflügel also nicht direkt das U-Profil, sondern die parallelen Schliessplatten. Somit wird auch die
Sicherheit des Schlosses wesentlich gesteigert, weil für die Schliessplatten keine besonders harten Materialien verwendet werden müssen. Es genügt, wenn das U-Profil ausreichend mechanisch fest ist.
s Es ist vorteilhaft, wenn die Schliessplatten seitlich mit Zugfedern beansprucht sind. Der Vorteil dieser Lösung liegt darin, dass bei einer geöffneten Tür die Schliessplatten im oberen Teil des Türrahmens eingezogen sind, so dass sie nicht sichtbar sind.
io Ferner ist es zweckmässig, wenn das U-Profil mittels eines, in einer Büchse gelagerten Gleitteils gehalten ist und wenn die Büchse mit einer Kurvenführung versehen ist,
wobei der Gleitteil mit einem in die Kurvenführung gleitend eingesetzten Bolzen versehen ist. Diese Ausführungsform 15 ermöglicht, mit Hilfe eines an sich bekannten einfachen Antriebes das U-Profil in der vertikalen Richtung ausreichend einfach und sicher zu steuern und somit die Türe zu verschliessen oder offenzulassen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Kurvenführung in 20 ihrem unteren Teil parallel mit der Längsrichtung des U-Profils verläuft. Der Vorteil ist darin zu sehen, dass diese Lösung verhindert, das Schloss von aussen aufzudrücken. Bei diesem Versuch würde der in der Kurvenführung eingesetzte Bolzen senkrecht auf eine Fläche drücken und nicht seitlich gleiten. 25 Die Erfindung wird näher anhand der Zeichnungen erläutert.
Es zeigt:
Figur 1 eine Vorderansicht einer schwenkbaren Türe im mittels des erfindungsgemässen Schlosses geschlossenen 30 Zustand,
Figur 2 eine Seitenansicht auf die Türe gemäss der Figur
1,
Figur 3 einen teilweisen Schnitt durch das erfindungsge-mässe Schloss der schwenkbaren Türe und 35 Figur 4 einen vertikalen zentralen Schnitt durch das erfin-dungsgemässe Schloss gemäss der Figur 3.
In allen Figuren sind gleiche Teile mit denselben Bezugsziffern versehen.
Gemäss Figur 1 ist der äussere Rahmen der schwenkbaren 40 Türe durch zwei Rohre 1 gebildet, die vertikal angeordnet sind und den oberen Kasten 2 tragen. Der Boden ist schematisch mit einem Strich 3 dargestellt. In diesem Beispiel wurde eine Türe mit zwei Türflügeln 4 dargestellt. Diese Türflügel 4 bestehen aus einem durchsichtigen Material und sind in 45 einem aus Metall bestehenden Rahmen 4' gehalten. Oben und unten ist je ein Paar von Türangeln 5 gezeigt, die mit Befestigungsplatten 5' versehen sind. In der Mitte ist eine Schliess-platte 6 des Schlosses B gezeigt. Im Inneren des Kastens 2 und der Rohre 1 ist der Mechanismus der schwenkbaren Türe so angeordnet. Obere Lager und ihr Antrieb sind in dieser schematischen Figur mit A dargestellt. Beide Türflügel 4 sind mit einer Lücke 7 umgeben. Es besteht die Möglichkeit, entweder diese Lücke 7 klein zu halten oder sie eventuell mit Dichtungselementen, wie z. B. Gummi, zu versehen.
55 Figur 2 zeigt die Türe gemäss Figur 1 in der Seitenansicht. In dieser Figur 2 sieht man, dass auf dem Kasten 2 ein innerer Sensor 8 und ein äusserer Sensor 9 befestigt sind. Es ist selbstverständlich, dass man auch eine andere Art der Lage der Sensoren verwenden kann, bzw. man kann auf die Senso-60 ren verzichten und eine andere an sich bekannte Art der Steuerung, z. B. mit einem handgeregelten Schalter, verwenden. In dieser Figur 2 ist das Schloss B nicht sichtbar.
Die Figuren 3 und 4 zeigen eine beispielsweise Ausgestaltung des Schlosses B. Ein Elektromotor 10 des Schlosses B ist 65 mit einer Spindel 11 versehen, die in einer Mutter 12 gelagert ist. Diese Mutter 12 ist fest mit einem Schliesshebel 13 verbunden. Dieser Schliesshebel 13 ist seitlich zu einer Büchse 14 befestigt. Diese Anordnung ermöglicht, dass man die
3
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Büchse 14 in beiden Richtungen drehen kann. In dieser Büchse 14 ist ein Gleitteil 14' angeordnet. Die Büchse 14 weist eine Kurvenführung 15 auf, die in ihrem unteren Teil horizontal und geradlinig ausgeführt ist. Ein Bolzen 16 ist mit dem Gleitteil 14' fest verbunden und greift in die Kurvenführung 15 ein. Die Büchse 14 ist in einem Tragkörper 17 angeordnet. Die Schliessplatten 6 sind mit Halterungen 18 versehen. Diese Halterungen 18 werden nach aussen mit zugbeanspruchten Federn 21 bezogen. Diese Zugfedern 21 sind nur in der Figur 4 sichtbar. Die Lage der Büchse 14 in bezug auf den Tragkörper 17 ist mit Hilfe eines Ringes 19 gesichert. Der Gleitteil 14' ist drehbar mit einem U-Profil 20 verbunden.
Die Funktionsweise des erfmdungsgemässen Schlosses ist wie folgt:
Die Figuren 1,3 und 4 zeigen eine beispielsweise Türe mit schwenkbaren Türflügeln 4 im verschlossenen Zustand. D.h., dass die Schliessplatten 6 des erfmdungsgemässen Schlosses beidseitig den Rahmen 4' der Türflügel 4 halten. Wenn jetzt 5 das Schloss B geöffnet werden soll, wird mit Hilfe des Motors 10 und der Spindel 11 die Büchse 14 gedreht, so dass der Bolzen 16 in der Kurvenführung 15 zugeführt wird. Somit wird auch der Gleitteil 14' und das U-Profil 20 gehoben. Die Zugfedern 21 ziehen dann die Schliessplatten 6 seitlich auf, so io dass diese Platten etwa die horizontale Lage einnehmen. Somit sind die Türflügel 4 frei für weitere Manipulationen.
Das erfindungsgemässe Schloss kann selbstverständlich für Türen verwendet werden, die nur einen oder mehrere schwenkbare Türflügel 4, sogenannte Falttüren, enthalten.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Schloss (B) für schwenkbare Türe mit wenigstens einem Türflügel (4), dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der oberen Kante wenigstens eines Türflügels (4) ein horizontales, nach unten offenes U-Profil (20) mit einem elektrischen Antrieb vertikal verschiebbar angeordnet ist.
2. Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass oberhalb der oberen Kante des wenigstens einen Türflügels (4) zwei horizontal sich erstreckende und um horizontale Achsen schwenkbar gelagerte Schliessplatten (6) angeordnet sind und dass die äussere Abmessung der axialen Teile der Schliessplatten (6) kleiner ist als die innere, horizontale Breite des U-Profils (20).
3. Schloss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schliessplatten (6) seitlich mit Zugfedern (21) beansprucht sind.
4. Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das U-Profil (20) mittels eines, in einer Büchse (14) gelagerten Gleitteils (14') gehalten ist und dass die Büchse (14) mit einer Kurvenführung (15) versehen ist, wobei der Gleitteil (14') mit einem in die Kurvenführung (15) gleitend eingesetzten Bolzen (16) versehen ist.
5. Schloss nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Kurvenführung (15) in ihrem unteren Teil parallel mit der Längsrichtung des U-Profils (20) verläuft.
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
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